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Beiträge von Britta_1

  • Erfahrungen mit EZS um die 50

    • Britta_1
    • 21. Juni 2007 um 19:53

    Re: Erfahrungen mit EZS um die 50

    Hallo Ulla,
    ich bin zwar noch keine 49 und hab auch keine Erfahrung, stehe aber auch vor der Behandlung in fortgeschrittenem Alter wie du. Was hattest du für Fehlversuche - mit ivf oder Eizellspende? Hast du eigene Kinder, oder ist es dein erstes?
    Laß dich nicht unterkriegen. Wenn du dich fit fühlst, tu es einfach. Ich hoffe, dein Partner unterstützt dich dabei.
    LG
    Brigitte

  • offene EZP

    • Britta_1
    • 19. Juni 2007 um 18:57

    Re: offene EZP

    Hallo Romy, Maria, von Bourgon, Meteor und alle anderen,
    ihr seid sicher keine gefühlskalten Frauen, die den Schritt der EZP wohl überlegt haben und liebevoll mit euren Kindern umgehen. Und ich kann es verstehen, daß man ein kleines Kind nicht aus seiner Welt herausreissen kann. Sollte man auch nicht unbedingt. Wenn es heranwächst und das Thema Adoption oder ähnliches aufkommt, kann man immer noch feststellen, wie das Kind reagiert, ob es etwas über seine Herkunft erfahren möchte. Mein Vater hat seinen Vater übrigens nie kennengelernt, da er bereits vor seiner Geburt verstorben ist.
    Ich könnte das allerdings nicht, nie etwas sagen und für immer schweigen. Ich empfinde das als Betrug am Kind und an den nachfolgenden Generationen. Ich wäre mit mir nicht im Reinen. Als Kind würde, wenn ich es auf anderem Weg als über meine Eltern erfahren sollte, ein solcher Bruch entstehen, der kaum zu kitten wäre, wenn überhaupt. Und die Tatsache, nie etwas über die Herkunft meiner genetischen Mutter zu erfahren, wäre für mich unerträglich und würde in ewiger Suche enden. Wer den Film über das Adoptivkind Arun Dohle, der die homepage connectedindianroots betreibt, gesehen hat, weiß, wovon ich spreche.
    Daher ist meine Entscheidung: Nur offene EZP. Das ist für mich ein Weg ohne Schuld, ohne Schwierigkeiten. Ich sehe nur rosarot, kann nicht einsehen, daß die Vorteile bei der anonymen Form überwiegen. Habt ihr euch im Vorfeld mit dem Thema offene EZP beschäftigt, gab es das noch nicht,
    oder habt ihr euch bewußt für die Anonymität und ein ewiges Schweigen entschieden?
    Ich weiß, daß dieser Beitrag wieder heftige Kritik auslöst. Aber das Recht auf Abstammung eines jeden Menschen achte ich sehr hoch. Mein Vater wußte über die Herkunft seines Vaters und konnte Fragen stellen, auch wenn er ihn nie kennenlernen konnte.
    LG, Britta

  • offene EZP

    • Britta_1
    • 17. Juni 2007 um 18:02

    Re: offene EZP

    Ich bin`s nochmal. Meine Recherchen bezüglich den Ländern, in denen offene EZP möglich ist, stelle ich dann ein, wenn ich ausreichende Antworten habe und sie nicht bruchstückhaft liefern muß. Ich finde, der Vergleich mit dem Fremdgehen hinkt. Wenn ich fremdgehe, dabei schwanger werde und meinem Partner und dem Kind gegenüber für immer schweige, ist er annähernd vergleichbar. Ich muß zugeben, daß das eine vergleichbar schwierige Situation ist.
    Für mich steht fest: Offene EZP ist für mich der einzig gangbare Weg. Ich gehe ihn so oder gar nicht. Und je länger ich darüber nachdenke, wann man es dem Kind sagen sollte, komme ich zu dem Schluss, daß es am besten ist, dies so früh wie möglich auf kindliche Art zu tun. Du hast noch eine Mama...Dann bleibt die Schockwirkung später aus.
    Vielleicht bin ich diejenige, die zu hart mit euch ins Gericht geht. Eben weil ich mich in das Kind hineinversetze.
    Britta

  • offene EZP

    • Britta_1
    • 17. Juni 2007 um 15:02

    Re: offene EZP

    Hallo,
    ich gehöre hier vielleicht zu den priviligierten Frauen, die in jungen Jahren schneller als geplant Mutter geworden ist. Jetzt klappt es aufgrund meines Alters nicht mehr. Und damit habe ich eine psychische Belastung weniger, kein genetisch eigenes Kind zu haben.
    Jeder kann hier seine eigene Meinung vertreten. Ich kann sie nicht nachvollziehen. Warum ist es so schwer, in den Ländern, in denen nur die anonyme Variante angeboten wird, die Spenderin zu fragen, bist du einverstanden, daß dein Name hinterlegt wird, und ein entsprechendes Kreuzchen machen? Die Empfängerin könnte dann ebenfalls gefragt werden, ob sie eine anonyme oder offene Spende möchte. Warum muss ich für einen entsprechenden Wunsch viel mehr bezahlen, und warum bin ich mit meiner Meinung so allein? Ich bleibe dabei. Ich finde es nicht okay, in einem solch elementaren Bereich zu lügen und hoffe für euch, daß ihr damit keine Schwierigkeiten bekommt. In seltenen Fällen kann es eben doch herauskommen.
    Und geht bitte nicht zu hart mit mir ins Gericht.
    Britta

  • offene EZP

    • Britta_1
    • 14. Juni 2007 um 10:49

    Re: offene EZP

    Wenn du mit einer solchen Lebenslüge glücklich wirst...?
    Ich stelle hier einmal einen mit einem Arzt aus einem osteuropäischen Nachbarland geführten Schriftwechsel hinein, der die Gegenseite vertritt:

    Donation is strictly anounymous. I am sure it is good law. You can come
    > for
    > discussion about problems of open donation (donor can one day come and
    > tell
    > to your child - you are "my son" etc.).
    > Have a nice day.

    Ich habe zurückgeschrieben, daß man das regeln kann, indem man ein Auskunftsrecht ab dem 18. Lebensjahr erteilt. In England hat man nur noch die offene Eizellspende per Gesetz zugelassen, sicher auch aus gutem Grund.
    Da kam zurück
    This law is the reason, why many English couple come for treatment to our
    center to keep anonymity.
    I am sure, you can find information about GB centers and give your child
    "right to know". I am afraid you take of your child "right to be born".
    Donors do not like to discover their identity.
    Have a nice day.
    Er zweifelt also daran, daß es überhaupt gelingt, eine offene Eizellspendenbehandlung durchzuführen. Mal sehen, wer recht behält

  • offene EZP

    • Britta_1
    • 13. Juni 2007 um 20:15

    Re: offene EZP

    Zitat von Romy: Das ist genau der springende Punkt, es kommt aufs Kind an

    Was machst du, wenn das Kind nach seinen Wurzeln fragt und du ihm keine Antwort darauf geben kannst?

  • offene EZP

    • Britta_1
    • 10. Juni 2007 um 19:13

    Re: offene EZP

    Hallo zusammen,
    wie ich sehe, gibt es recht unterschiedliche Meinungen. Ich hatte eher daran gedacht, Informationen zusammenzutragen, wo offene Eizellspende möglich ist, um Kinder nicht später in Identitätsprobleme zu stürzen - egal, zu welchem Zeitpunkt man es dem Kind sagt. Nie etwas zu sagen, finde ich absolut nicht okay.
    In Großbritannien ist seit April 2005 nur noch die offene EZP per Gesetz erlaubt. Nähere Infos gibt es unter http://www.hfea.gov.uk
    Neben der anonymen ist auch die offene EZP in Californien und Minnesota möglich.
    Ich werde hier versuchen, auch Infos über Osteuropa zusammenzutragen.
    Und bitte nicht böse sein.
    Britta

  • offene EZP

    • Britta_1
    • 7. Juni 2007 um 23:51

    Re: offene EZP

    In Belgien ist meines Wissens die Poolspende üblich. D.H., selbst wenn man eine Spenderin mitbringt, erhält man eine Eizelle einer anderen anonymen Spenderin.
    Bin gerage am Recherchieren. In Tschechien ist per Gesetz nur anonyme EZS erlaubt. Leider.
    Interessiert das Thema sonst niemanden? Ist es euch egal, wenn das Kind nie erfährt, wer seine biologische Mutter ist? Das arme Kind. In der Haut möchte ich nicht stecken. Ich wäre ziemlich sauer und würde den Großteil meiner Zeit mit der Suche nach meiner Identität verbringen.
    Britta

  • offene EZP

    • Britta_1
    • 6. Juni 2007 um 13:15

    Weiß jemand, welche Klinik in Europa Eizellspendenbehandlung anbietet, die nicht in anonymer Form geschieht? In Amerika ist das möglich, aber die Preise sind sehr hoch. Alles weitere wie Erfolgsraten, Preise, Wartezeiten und Höchstalter der Behandlung erfrage ich dann selbst.

  • Embryoadoption in Indien

    • Britta_1
    • 6. Januar 2007 um 20:35

    Re: Embryoadoption in Indien

    Hallo Tomy,
    erkundigt euch doch einmal bei der Klinik Altravita in Moskau. Das dürfte preislich und typlich zu euch passen.
    Britta

  • Kliniken in den Niederlanden

    • Britta_1
    • 6. Januar 2007 um 20:15

    Re: Kliniken in den Niederlanden

    Hallo Nemo,
    Adressen holländischer Kliniken findest du auf dieser Webseite unter Kliniken, dann auf http://www.art-info.org klicken. Die zweite Frage kann ich leider nicht beantworten. Einfach bei den Kliniken selbst nachfragen.
    Britta

  • Kostenübernahme Krankenkasse

    • Britta_1
    • 5. Januar 2007 um 21:53

    Re: Kostenübernahme Krankenkasse

    Hallo Liane,
    wie wärs, wenn du mal bei deiner Krankenkasse bzgl. einer Kostenübernahme nachfragst und die Antwort ins Netz stellst?
    Britta

  • Belgien

    • Britta_1
    • 4. Januar 2007 um 19:47

    Hallo,
    deutschsprachige Informationen über ivf und pid (in Belgien: pgd) findet man auf der Seite http://www.fertility.be und auf http://www.cpma-ulg.be
    (betrifft die Kliniken Genk und Lüttich).
    Liebe Grüße
    Britta

  • Wer hat Eizellen der Schwester gespendet wie und wo?

    • Britta_1
    • 21. März 2006 um 17:38

    Re: Wer hat Eizellen der Schwester gespendet wie und wo?

    Liebe Leser und Leserinnen, liebe Saskia,
    weiß jemand zufällig, in welchen Kliniken bzw. Ländern es überhaupt möglich ist, eine bekannte Spenderin mitzubringen, ohne auf eine anonyme Poolspende auszuweichen?
    Liebe Grüße
    Britta

  • Wie kann ich eigene Embryonen (Kryo) spenden?

    • Britta_1
    • 13. März 2006 um 19:12

    Re: Wie kann ich eigene Embryonen (Kryo) spenden?

    Hallo Anja,
    biete sie doch einfach einem unfruchtbaren Paar zum Austragen an. Was sagen die Ärzte zu den Erfolgsaussichten?
    Viele Grüße
    Britta

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