Moin Moin,
nach langer Überlegung und mehreren Behandlungen haben sich meine Frau und ich nun auch im Februar dazu entschieden eine EZS in Betracht zu ziehen. Wir haben uns nach längerer Recherche für die IVF-SYD entschieden. Waren vorher in einer anderen dänischen Klinik, die uns aber bei der letzten Behandlung zu viele Fragen aufgeworfen hat.
Die Erfahrungswerte beziehen sich auf Feb. 22 bis jetzt:
Die Kontaktaufnahme lief relativ unkompliziert per Mail. Es folgt auch prompt eine Antwort mit einen Termin innerhalb eines Monats. (momentane Wartezeit für Erstgespräch). Ein Online-Meeting wurde ausgeschlossen, das Erstgespräch soll immer persönlich ablaufen. Ist aber auch empfehlenswert um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen und die Kommunikation wird wesentlich erleichtert.
Erstgespräch mit Eizellkoordinatoren und Ärztin:
Nach Ankunft erhält man erst einmal Anamnesebögen (deutsch) zum Ausfüllen. Die Arzthelferinnen sprechen auch deutsch, so dass man auch mal doofe Fragen stellen kann. Das Gespräch mit der Ärztin war eher eine Einweisung in den Ablauf einer EZS und ein Beratungsgespräch, dass man auch eine Behandlung mit Spendersperma durchführen könne, während man auf eine EZ-Spenderin wartet. (Wurde bei uns aber schon vorher negiert) Zusätzlich erfolgte noch eine Standartuntersuchung.
Danach ging es direkt weiter in das nächste Gebäude, dort wurde direkt eine Spermaabgabe zum Einfrieren verlangt, dies wurde vorher nicht in der Mail angekündigt! Also bitte beachten!
Danach erfolgte das Gespräch mit der Koordinatoren, mit der man ein lockeres Gespräch führt was man denn so für Vorstellungen hat damit sie auch eine geeignete Spenderin findet. In Dänemark wird das wohl anhand von 4 Parametern entschieden. Eine sehr kompetente und nette Person, das Gespräch war sehr angenehm und wir gingen mit einen guten Gefühl heraus.
Sie berät dann auch nochmal über die Pakete die die Klinik anbieten. Bei der Option "Kind oder Geld zurück" willigt man in alle Behandlungsmethoden ein, die die Klinik vorschlägt und die medizinisch ratsam sind ein, wenn man ablehnt gilt der Vertrag als erfüllt. Für uns kam das nicht in Frage da wir keine Doppelspende wollten. (So haben wir die Vertragsbedingungen verstanden)
Wir warten jetzt ca. 1 1/2 Monate, uns wurde eine max. Wartezeit von 6 Monaten angekündigt, da wir uns für eine offene Spende entschieden haben. Bei einer anonymen Spende sei die Wartezeit deutlich kürzer.
Insgesamt hat uns die Klinik ein gutes Gefühl vermittelt und alle unsere Fragen konnten geklärt werden. Wir warten nun hoffnungsvoll auf unseren ersten Anruf.
Viele Grüße
Christian