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Beiträge von Coco_F

  • Los gehts, Teil 2?!

    • Coco_F
    • 6. Mai 2023 um 12:50
    Zitat von Lalelu22

    Liebe Coco_F : ein Argument meines Mannes ist, dass wir jetzt schon müde sind…. Und er deswegen skeptisch bei nr2 ist 😄 aber müde bleibt müde bleibt müde … egal ob eins oder zwei.

    Ich habe letzten Monat wieder zu arbeiten begonnen und wir teilen uns bis September die Baby-Zeiten…. Aber das ist Chaos pur und ich würde bei nr 2 - leider ohne Elterngeld - ein Jahr zu Hause bleiben.

    Dann müsste das alles passen 🥰

    Ich will mir auf jeden Fall die möglichen negativen Seiten nicht ausmalen und freu mich einfach drauf.

    Ja, wir hatten uns beim ersten Kind auch die Elternzeit geteilt mit Elternzeit Plus und nach dem ersten Monat war uns klar, der einzige Nutzen ist, dass mein Mann weniger Geld bekommt und gleich viel arbeitet wie vorher. Deshalb bin ich in Teilzeit gegangen und er wieder in Vollzeit. Auch wenn das jetzt wieder das klassische Rollenbild ist. Aber das kommt natürlich auch auf die Arbeit an. Man lernt halt erst indem man es macht. Jedes Kind ist ja auch anders. Manche lassen dich von Anfang an durchschlafen und andere wecken dich stündlich. Da ist dann auch der Energielevel anders. Könnte ich frei entscheiden würde ich 1,5 Jahre zu Hause bleiben. Mit dem Wissen dass ich jetzt habe, oder Max. 20 Stunden arbeiten am Anfang.

    Und es dauert ja auch bis sich der Familienalltag eingependelt hat. Gebt euch Zeit und seid nachsichtig miteinander und vor allem mit einem selbst.

    Darf ich fragen warum ohne Elterngeld? Bei der Berechnung des Elterngeldes können die Monate indem man Elterngeld bekommen hat ausgeklammert werden. Die zählen dann nicht. Und man bekommt ja auch zumindest den Mindestbetrag.

    Oh diese Freude kann ich auch so gut nachvollziehen. Es ist so bisschen wie vor Weihnachten als man noch Kind war. Eine freudige Spannung liegt in der Luft, auch wenn man nicht genau weiß was kommt. Mir geht es gerade auch so. Und auch wenn ich weiß das vieles schief gehen kann, ist da gerade diese positive Hoffnung.

  • Los gehts, Teil 2?!

    • Coco_F
    • 6. Mai 2023 um 11:05

    Lalelu22 ich bin auch Baujahr 75 und ich kann sehr gut nachvollziehen dass du nicht allzulang mit einem Geschwisterchen warten möchtest. Man weiß ja nicht ob es gleich klappt. Und wenn einem dann die Zeit davon läuft, wegen der 50 Jahresgrenze ist das ja auch doof. Obwohl glaub manche Kliniken transferieren auch noch danach. Ich selber hab 2 Kinder mit nicht ganz 2 Jahre Abstand. Und ja zwei Wickelkinder zu haben ist anstrengend. Aber auch mir lief damals die Zeit davon (schlechte EZ wegen Alter) und ich bin so froh, dass ich mich dafür entschieden hatte. Ich selber werde jetzt im Juli mit dem Transfer fürs Dritte Kind starten. Zumindest ist es so geplant.

    Fliege81 und Rospolino mir geht es mit dem Alter wie euch, aber ich tausche gerne Gerede gegen Baby :) irgendwie wird ja immer über irgendetwas geredet. Wegen dem Schleimhaut Aufbau da habe ich erst vor kurzem einen Vortrag von Prof. Dr. Zech, auf YouTube gesehen. Denke der Vortrag müßte hier auch irgendwo verlinkt sein. (Es ist ein Vortrag aus dem Forum) Auf jeden Fall hat der Progesteron als Spritze empfohlen. Weil es ansonsten wohl nicht so gut aufgenommen wird. Vielleicht wäre das ja eine Option für euch? Ich mag Spritzen ja gar nicht.

  • Die Reise beginnt, gefühlt aber schon mitten drin: ich stelle mich vor

    • Coco_F
    • 5. Mai 2023 um 21:32

    Ich denke ich habe 3 Blastos. So ganz sicher bin ich mir nicht da die Kommunikation bisschen schwierig ist. Ich vermute mal, dass liegt an Sprachbarrieren. Gestern wollte ich wissen wieviele Eizellen vitrifiziert werden konnten. Und mit welcher Qualität. Dann kam als Antwort alle 6 mit bester Qualität (AA). Am Montag hieß es aber ja dass 5 von 6 befruchtet werden konnten. Deshalb kam mir das (Achtung Wortwitz) spanisch vor. Und ich hab nochmal nachgefragt. Und heute kam dann als Antwort

    „ich habe mich noch einmal informiert. Es waren 6 Eizellen, eine davon war leider leer, somit blieben 5 Eizellen von bester Qualität. Daraufhin konnten 3 erfolgreich befruchtet und eingefroren werden.“

    Jetzt weiß ich zwar nicht welche Qualität die drei eingefrorenen haben, aber ich hoffe die werden schon gut sein. Wurde euch gesagt welche Qualität die Blastos haben? Eigentlich hätte ich erwartet dass das klar gesagt wird, auch ohne Nachfrage.

  • Die Reise beginnt, gefühlt aber schon mitten drin: ich stelle mich vor

    • Coco_F
    • 2. Mai 2023 um 12:51

    Lalelu22 ich habe jetzt gestern einfach per Mail nachgefragt und auch eine Antwort bekommen! Insgesamt waren es 6 Eizellen und 5 wurden befruchtet. Gestern an Tag 3 sah es wohl so aus, dass sich alle 5 weiterentwickeln. Am Donnerstag bekomme ich dann Bescheid.

    Luthien86 ja das Sperma war schon Vorort. Danke fürs Daumendrücken! Ich bin jetzt doch ganz froh, dass es so schnell ging und ich erst bei der Punktion Bescheid bekommen habe. Dann fällt doch einiges von den ungeduldigen Warten weg :)

    Jetzt bin ich mal gespannt wieviele überleben und welche Qualität die dann haben. Die Befruchtungsrate (5 von 6) finde ich schon mal prima.

  • Die Reise beginnt, gefühlt aber schon mitten drin: ich stelle mich vor

    • Coco_F
    • 30. April 2023 um 16:12

    Und wieder ein Update von mir. Ich habe eine Spenderin!!! Sie passt wohl sehr gut zu mir und wurde bereits punktiert und hat viele Eizellen sehr guter Qualität. Damit habe ich so schnell gar nicht gerechnet. Irgendwie ist es so wenig greifbar. Glaub ich bin ein bisschen überrumpelt. Dachte ich bekomme Bescheid wenn die Spenderin stimuliert. Aber jetzt ist „meine“ bzw. sind die Eizellen ja schon geschlüpft. Und eigentlich müßten die ja gleich befruchtet werden oder? Wie war das denn bei euch? Es sind ja noch Feiertage morgen und übermorgen in Spanien. Werden da trotzdem Kulturen angelegt? Ich war so perplex bei dem Telefonat sodass ich gar keine Fragen gestellt habe. Ich war da auch gerade zufällig in der Mittagspause als die Klinik angerufen hatte.

    Ich bin so positiver Hoffnung, dass es diesmal wirklich, wirklich klappen wird. Kennt ihr das? Dieses Hoffen und trotzdem gleichzeitig auf der Bremse stehen, damit dann bei einem „Nicht Schwanger“ es nicht so hart ist? Wie geht ihr damit um? Ich kann gar nicht anders und freue mich jetzt schon auf ein Baby. (Ich glaube ich wiederhole mich).

  • Die Reise beginnt, gefühlt aber schon mitten drin: ich stelle mich vor

    • Coco_F
    • 23. April 2023 um 16:14

    Conby nein ich hatte jetzt „nur“ ein Online Gespräch und keine Untersuchung Vorort. Und danke dass du es so direkt aussprichst das Gefühl etwas illegales zu tun. Das hilft mir total, damit nicht alleine zu sein <3

    Es gibt gute Neuigkeiten. Das Sperma meines Mannes ist sehr gut! Ich freue mich wirklich sehr und er sich auch :). Also ist schon wieder eine Hürde geschafft. Jetzt werde ich wohl verhüten bis zum Transfer. Ein bisschen verrückt ist das schon. Aber es wäre natürlich total doof wenn sich alles wegen einer weiteren kurzen Einnistung verschiebt. Wir haben jetzt erst mal den Juli angepeilt mit dem ersten Transfer. Aber im Moment muss ja noch eine Spenderin gefunden werden. Juli ist ja gar nicht mehr so lange hin! Vielleicht mache ich mir noch eine Strichliste. Ich habe echt sehr viele Hoffnungen in die EZS und versuche trotzdem auch realistisch zu bleiben, dass es sein kann, dass es nicht beim ersten Mal funktioniert oder auch gar nicht klappt. Aber im Moment bin ich voll positiv aufgeregt und denke schon ein kleines Baby mit, dass dann ja nächstes Jahr um die Zeit bereits hier wäre. Eine berufliche Veränderung steht auch gerade an und ich frage mich ob ich das machen soll. Ich habe schon mal aufgrund eines positiven SST einen neuen Job ausgeschlagen und es wäre wahrscheinlich besser gewesen, das nicht zu tun. Einerseits finde ich es doof, wenn man wo neu anfängt und dann ja bald wieder weg ist. Aber ich kann ja auch nicht wissen, ob ich wirklich noch ein Kind bekomme. Und auch nach der Elternzeit ist ja noch genug Zeit, um in dem neuen Job seine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen.

    Im Moment versuche ich mich bestmöglich auf den Transfer vorzubereiten. Ich mache regelmäßig Sport und ernähre mich (hoffentlich) gut. Bei den tausend Ratschlägen was gesund ist und was nicht blickt man ja auch schön langsam gar nicht mehr durch. Und dann lese und recherchiere ich wieder viel im Netz und da wird meist davon ausgegangen, dass es von der Eizelle und dem Labor abhängt ob man schwanger wird oder nicht. Also kann ich selber ja gar nicht so viel dazu beitragen?

    Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und bin gespannt wie lange es dauert bis eine Spenderin gefunden ist.

  • KiWu in Dänemark - Frauenarztpraxis vor Ort in Bayern gesucht

    • Coco_F
    • 29. März 2023 um 13:10
    Zitat von MaxiMimi

    Coco_F, zu deiner Frage:

    Hast du (ungefähre) Preisinfos über Embryonenadoption?

    Aus einer FB Gruppe „Kinderwunsch Tschechien“ weiß ich, dass sie dort um die 2000 EUR kostet. Je nachdem ob sie getestet (PID) ist oder nicht, ungetestet geht es glaub ab 1400 EUR los. Aber ich denke in Tschechien braucht man einen Partner. Man muß glaub aber nicht verheiratet sein. Falls du also einen „Partner“ hättest geht es glaub auch. So genau weiß ich es aber nicht weil ich ja eine EZS machen will. Aber die Infos über Embryonenspende fliegen ja trotzdem an mir vorbei :)

    Wie schön dass du jetzt einen Termin hast! Ich weiß wie sehr einem da ein Stein vom Herzen fällt. War bei mir auch so.

  • KiWu in Dänemark - Frauenarztpraxis vor Ort in Bayern gesucht

    • Coco_F
    • 28. März 2023 um 13:19

    Liebe MaxiMimi,

    Es tut mir sehr leid, dass du die Erfahrung machen mußt. Das ist nämlich genau das Thema vor dem ich Angst habe bzw. hatte. Aber du mußt ja nicht sagen, dass es um eine Eizellspende geht. Es reicht ja, wenn du sagst, dass du eine Kinderwunschbehandlung im Ausland machen möchtest. Könnte ja auch sein, dass du eine PID machen willst bei deinen eigenen Eizellen oder die Behandlung da einfach günstiger ist oder du mehr in deren Können vertraust oder oder oder. Die Ultraschalluntersuchung mußt du eh selber zahlen. Ansonsten kannst du auch einfach in einer KiWu Klinik in deiner Nähe anrufen und sagen, dass du eine Ultraschalluntersuchung machen möchtest. Deine KiWu Klinik in der du die IVF gemacht hast müßte dass ja eigentlich auch machen? Eine Praxis kann ich dir leider nicht nennen da ich nicht aus deiner Gegend komme.

    Ich hoffe meine folgende Frage ist nicht unangemessen. Warum machst du eine Eizellspende und nicht eine Embryonenspende? Wenn du alleinstehend bist brauchst du ja eine Spendereizelle und einen Spendersamen. Und die Embryonenenspende ist um einiges günstiger. Bis vor kurzem wußte ich halt gar nicht, dass es das auch gibt. Vielleicht geht es dir ja auch so.

  • Die Reise beginnt, gefühlt aber schon mitten drin: ich stelle mich vor

    • Coco_F
    • 23. März 2023 um 10:27

    Liebe Conby vielen Dank für deine positiven Worte. So sicher bin ich mir da nicht, dass das Spermiogramm gut ist, vielleicht sind es ja nicht meine Eizellen sondern seine Spermien die immer wieder zu Fehlgeburten führen. Na ja, wahrscheinlich ist es die Kombination von beiden. Alte Eizellen und mittelmäßige Spermien oder so. Aber ja ich bin wirklich sehr gespannt wie das Ergebnis sein wird und hoffe natürlich, dass wir grünes Licht bekommen.

    Von einer Downregulation war bis jetzt nicht die Rede, ich habe aber meinen Termin erst Mitte April. Da geht es dann um den Medikamentenfahrplan. Aber mein Mann hat die Medis die ich benötige auch mitgenommen. Die meiner Meinung nach mit um die EUR 80 recht günstig waren.

    Mir wäre es auch lieber so wenig wie möglich in meinen Zyklus einzugreifen. Der läuft ja gut und auch meine Progesteronproduktion ist gut. Hab halt Angst, dass ich da etwas kaputt mache oder durcheinander bringe. Andererseits werden die Ärzt_innen schon wissen was sie tun. Bis jetzt weiß ich nur dass ich ab Anfang des Zyklus Östrogene nehmen soll und dann nach glaub 10-12 Tagen Progesteron und es sind noch zwei Ultraschalluntersuchungen dran.

    Die gute Nachricht: ich habe es geschafft. Ich habe den kardiologischen Befund von meiner Hausärztin bekommen. JUHU. Es ist für mich echt schwierig danach zu fragen. Gut ich antworte zwar immer, dass ich eine Kinderwunschbehandlung mache und das dafür brauche, genauer frägt keiner nach, aber es war echt eine große Hürde für mich. Als ob ich etwas schlechtes machen würde. Jetzt bin ich aber happy.

  • Die Reise beginnt, gefühlt aber schon mitten drin: ich stelle mich vor

    • Coco_F
    • 21. März 2023 um 13:55

    Ich möchte euch mal ein Update geben. Mein Mann ist gerade in Madrid und hat die Klinik kennengelernt. Und er hat auch schon die Medikamente Vorort für mich gekauft. Jetzt hoffe ich natürlich auf ein gutes Spermiogramm.

    Meine Blutwerte habe ich mittlerweile auch bekommen. War eigentlich kein Problem. Hatte ja die Befürchtung dass ich mich erklären muss. Sie haben zwar nachgefragt für was ich die Blutwerte brauche und ich habe für eine Kinderwunschbehandlung geantwortet und dann haben sie das ohne Probleme gemacht. Also erste Hürde geschafft. Und ganz mutig habe ich heute auch bei meiner Hausärztin angerufen um das Schreiben, dass aus kardiologischer Sicht nichts gegen eine Schwangerschaft spricht, zu bekommen. Am Donnerstag soll ich vorbeikommen. Bisschen ein ungutes Gefühl hab ich schon vor dem Gespräch, aber jetzt hab ich ja schon mal bisschen geübt.

    Ich bin sehr froh, dass mein Mann einen guten Eindruck von der Klinik hat. So aus der Ferne ist das ja schwer zu beurteilen.

    Und ich hab schon wieder so viele Fragen: Habt ihr euch denn auch besonders auf den Transfer vorbereitet? Also jetzt außer Medikamente zu nehmen? Habt ihr extra gesund gelebt, auf Zucker oder Kaffee verzichtet oder sonst irgendetwas? Ich hab vor einiger Zeit schon meine Speicher gefüllt, also das übliche Vitamin D (bin bei 48 µg/l) Eisen ist glaub bei 95 ng/ml und die B Vitaminspeicher auch Folsäure sind auch voll.

    Und ich hatte vor einigen Tagen wieder einen positiven SST. Ist leider schon wieder weg. Habt ihr denn verhütet bevor der Transfer war? Irgendwie kommt mir das so absurd vor. Aber diese kleinen Einnistungsversuche die mein Körper da immer wieder hinbekommt macht halt auch die Planbarkeit der Zyklen kaputt. Und man sollte ja schon ungefähr wissen wann der Zyklustag 1 ist für den Embryotransfer dann oder? Man bucht ja auch irgendwann die Flüge, oder habt ihr das dann erst kurz vor knapp gemacht?

    Sorry für die vielen Fragen… Auf jeden Fall wünsche ich euch noch einen schönen Tag

  • Eizellspende anonym oder offen ?

    • Coco_F
    • 11. März 2023 um 15:39

    Liebe sternenstaub79

    Ich habe mich auch lange mit der EZS auseinandergesetzt und wollte anfangs unbedingt eine nicht anonyme. Für Dänemark bin ich zu alt und in Portugal haben mich dann schlußendlich die negativen Kritiken auf Google bezüglich der Klinik abgeschreckt. Prinzipiell finde ich es für das Kind schöner, wenn es die Möglichkeit hat die Eizellspenderin kennen zu lernen. Trotzdem habe ich mich jetzt aufgrund von mangelnden Möglichkeiten für eine anonyme EZS entschieden. Ich denke dass nicht das ganze Leben davon abhängt ob man seine genetische Mutter kennt oder nicht. Es ist doch auch die Umwelt die das Kind beeinflussen.

    Ich bin 47 und finde mich keineswegs zu alt. Ich habe auch bereits zwei Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren und denke schon, dass ich weíß, worauf ich mich da einlasse. Also welche Aufgaben auf mich zu kommen mit einem Baby und so.

    Ich glaube auch, dass die jetzigen anonymen Spenderinnen nicht unbedingt anonym bleiben werden in Zukunft. Man kann jetzt schon sein Genom bestimmen. Denke dass in der Medizin es üblicher wird, alleine schon aufgrund von Krankheiten die in den Genen codiert sind darauf zurückzugreifen in Zukunft und es billiger und üblicher wird sein Genom zu bestimmen und so auch eben vergleichen kann mit wem man verwandt ist. Natürlich besteht bei einer anonymen Spende trotzdem das Risiko dass, die Spenderin nicht bereit ist mit dem Kind zu sprechen.

    Die Aufgabe einer Psychologin sehe ich übrigens nicht darin, dass sie eine Meinung hat, an die man sich halten soll, weil sie die so vorgibt. Sie soll dir dabei helfen, dass du dir selber die richtigen Fragen stellst damit du eine Entscheidung für dich treffen kannst Die für dich stimmig ist.

  • Die Reise beginnt, gefühlt aber schon mitten drin: ich stelle mich vor

    • Coco_F
    • 3. März 2023 um 09:17

    Rospolino vielen Dank für deine Einblicke. Das mit dem hintenrum Lästern kann ich auch voll verstehen, daß man das nicht riskieren will. Und ich weiß auch gar nicht ob da jemand so genau nachfragt. Andere Eltern frage ich ja auch nicht, wie sie denn Eltern wurden. Hihi obwohl wenn ich mir vorstelle ein „was war denn eure Stellung als ihr euer Kind gezeugt habt“ rauszuhauen, dass die dann auch schnell merken dass es sie überhaupt nix angeht.

    Was ich spannend finde ist das mit den Killerzellen. Wie sind die Ärzte denn da drauf gekommen? Ich meine wenn ich jetzt ein Garantiepaket mache dann guckt man ja erst mal nicht nach so Sachen oder? Aber du schreibst dass es dann ja zu gar keiner Einnistung kommt. Dann könnte ich das ja bei mir schon mal ausschließen weil sich vor kurzem ja was eingenistet hatte.

    Talea ja eine gute Mutter zu sein versuche ich auch Tag für Tag. Und trotzdem komme ich manchmal an meine Grenzen und denke dann ich bin keine gute Mutter. Das ist aber auch normal. Das wichtigste ist die Beziehung zum Kind meiner Meinung nach und wie sich das Kind fühlt. Wenn es sich geborgen, aufgehoben, ernstgenommen und wertgeschätzt fühlt dann denke ich auch dass es damit gut umgehen kann. Aber alleine dass wir Erwachsene uns schon so viel Kopf um das Thema machen zeigt halt auch, dass es (noch) nicht so einfach ist. Ich denke dass es hier auch jede so macht wie es passt. Ich selber denke halt, dass ich kein Geheimnis haben will. Das kommt aber aus meiner eigenen Biografie. Bei uns wurde vieles unter den Teppich gekehrt, wie man so schön sagt. Das habe ich in unserer Familie im Nachhinein immer sehr verurteilt. Deshalb handhabe ich es jetzt anders. Aber da bin ich ja schon wieder bei einem ganz anderem Thema…

    Denke ich kümmere mich nächste Woche um die Termine beim Frauenarzt und wenn nötig bei meiner Hausärztin um die geforderten Blutergebnisse zu bekommen. Dann wäre zumindest die nächste Hürde geschafft.

  • Die Reise beginnt, gefühlt aber schon mitten drin: ich stelle mich vor

    • Coco_F
    • 1. März 2023 um 09:45

    Ihr Lieben, vielen Dank für euer nettes Willkommen!

    Talea herzlichen Glückwunsch zu deiner Tochter. Ihr seit ja noch in der Kuschel- und Kennenlernzeit. Hach wie schön.

    Tulpe80 das ist ja auch nochmal ein guter Hinweis, falls ich ihn nicht bekommen sollte. Das die Klinik dann eben auch Risiken ausschließt durchs auf eigene Kappe nehmen. Vielleicht ist es aber auch nur in meinem Kopf und in der Welt da draußen ist es gar nicht so schwierig. Gesundheitlich weiß ich ja das alles in Ordnung ist.

    Conby also bestimmte Risiken liegen nicht vor. Vielleicht hängt es mit dem Alter zusammen. Ich weiß es nicht.

    Rospolino oh wie schön von deiner Geschichte zu hören. Es tut besonders gut wenn jemand auch in einer ähnlichen Situation ist/war. Auch wenn es mir natürlich leid tut wegen deiner Fehlgeburten. Ich wünsche mir die zwei Striche natürlich auch sehr. Warst du innerlich durch die EZS ruhiger als bei den natürlichen Schwangerschaften? Ich war bei der letzten Schwangerschaft ziemlich durch den Wind emotional, dieses ständige Hoffen und Bangen. Aber es wäre diesmal ja eine „gute“ Eizelle weil jung und da stehen die Chancen ja viel höher als bei einer Mitvierzigerin. Weiß aber nicht ob mich dieses Wissen gut durch die erste Zeit trägt.

    Der Hinweis dass ich das Schreiben für einen medizinischen Eingriff benötige ist auch super. Vielen Dank dafür!

    Gestern hatte ich mit meinem Mann ein Gespräch über die Kommunikation der Schwangerschaft an die engsten Familienmitglieder (Eltern, Geschwister und Kinder). Obwohl ich Angst habe dass es auch nicht klappen kann gehe ich jetzt mal vom positiven Fall aus. Wir haben uns erst mal darauf geeinigt, dass wir die üblichen 12 Wochen abwarten wollen um den Nachwuchs überhaupt zu verkünden. Wie es entstanden ist geht erst mal niemanden etwas an. Aber dem eigenen Kind möchte ich den Weg nicht vorenthalten. Und dadurch sind dann natürlich auch die Geschwisterkinder mit im Boot. Ich möchte bereits dem Baby schon von der EZS (kindgerecht) erzählen um (meine) Hürden früh genug abzubauen. Es sollte kein großes Geheimnis sein. Darauf haben wir uns auch geeinigt. Aber aktiv erzählen will ich es nicht. Wenn jetzt eins der Kinder das in der Schule, in der Familie erzählt und es kommen Fragen auf mich zu ist es ok für mich. Wie handhabt ihr das? Wissen auch Freund_innen Bescheid? Einerseits hab ich Angst vor Verurteilungen einmal bezüglich meines Alters und andererseits das es eine EZS ist, andererseits brennt auch ein „F** y** das ist mein Leben und ich weiß was ich will“ in mir, sodaß ich mir innerlich sogar schon vorgestellt habe es auch bei meiner Arbeit offen zu kommunizieren. Den Verurteilungen zum Trotz. Und die werden kommen, ganz sicher. Aber vielleicht wäre auch die ein oder andere dabei die es gut findet. Dann hätte ich auch unter anderem keine Sorge, dass ich frei bekomme zum Transfertag. Bei uns muß man das immer schon laaaange vorher ankündigen wenn man Urlaub will.

  • Die Reise beginnt, gefühlt aber schon mitten drin: ich stelle mich vor

    • Coco_F
    • 28. Februar 2023 um 11:56

    Hallo Zusammen,

    Ich möchte mich kurz vorstellen und würde mich freuen wenn mich ein paar von euch begleiten bei meiner „Reise“.

    Nach 4 Fehlgeburten (die erste mit 44) ist es jetzt soweit, dass auch mein Mann einer EZS zustimmt und ich hoffe dass es Ende Juni soweit sein wird mit dem Embryotransfer.

    Ich bin 47 Jahre und habe zwei Kinder die 5 und 7 Jahre alt sind. Ich wünsche mir sehr sehr ein Drittes Kind. Aber es klappt nicht mehr. Meine letzte Fehlgeburt hatte ich kurz vor Weihnachten. In der 12. Woche. Das Herzchen hatte schon geschlagen aber leider dann nicht mehr. Jetzt wollen wir es mit einer EZS versuchen.

    Alleine bis zu dieser Entscheidung war es ein langer Weg. Und dann habe ich angefangen Kliniken zu recherchieren. Ich will ja nichts falsch machen und mich eventuell für die falsche Klinik entscheiden. Ihr kennt das wahrscheinlich ja. Ich habe gefühlt das Forum hier leer gelesen und jedes Video angeguckt, das es zur Eizellspende gibt.

    Jetzt haben wir uns für Madrid entschieden obwohl ich Flugangst habe.

    Mein Mann wird ende März in die Klinik gehen und ich hoffe sehr, dass sein Spermiogramm gut ist.

    Ich selber bin im Moment an dem Punkt wo ich die ganzen Blutwerte für die Behandlung bekommen muss. Mir macht es bisschen Sorgen das ich das kardiologische Schreiben, dass die Klinik will, nicht bekomme. Da sollte drinnen stehen, dass aus kardiologischer Hinsicht nichts gegen eine Schwangerschaft spricht. Wo habt ihr das denn herbekommen? Macht das auch der Frauenarzt? Ich finde es bisschen schwierig in meinem Alter mit so einer Bitte über die kardiologische Aussage anzukommen ohne zu erklären dass ich eine EZS mache. Ich meine dass ich mit 47 noch eigene EZ transferieren möchte ist ja auch nicht so wirklich glaubwürdig oder? Also ich weiß dass ich fit bin, und dass da nichts gesundheitliches ist. Vielleicht mache ich mir auch einfach zu viele Gedanken.

    Seit wir den Flug für das Spermiogramm gebucht haben bin ich aufgeregt. Ich habe das Gefühl jetzt geht es wirklich los.

  • Transport von Embryo nach Deutschland - Erfahrungen?

    • Coco_F
    • 10. Februar 2023 um 10:36

    Hallo Karla,

    Ich gebe jetzt nur Halbwissen weiter. Kann mich nämlich nicht mehr erinnern wo ich darüber gelesen habe, denke aber dass es in Portugal möglich sein müßte weil es da auch offene Eizellspenden gibt. Vielleicht fragst du einfach mal bei Ferticentro (Klinik in Coimbra) nach ob die das machen? Es gibt da zwei Koordinatorinnen die deutsch sprechen.

  • Vida Fertility Institute

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    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

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    Klinik Eugin
  • CRA Barcelona

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  • IVI Valencia

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  • Clinica Tambre

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  • Institut Marques

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    Institut Marques

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