Gut, dass es jetzt Sinn ergeben hat mit den Medis. Werden eigentlich vor einer EZS genauso viele Medis benötigt wie bei der IVF?
Beiträge von Paw
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von mir auch Glückwunsch an alle neuen Mamis. Hut ab für das Meistern der Geburt. Hinterher fragt man sich doch immer wie man das schaffen konnte. Mich würde mal interessieren wie denn die euch behandelnden Ärzte in Deutschland darauf reagiert haben/ reagieren, wenn sie über die Schwangerschaft durch EZS erfahren? Hatte gelesen man soll es sagen, da es ja auch Risiken birgt, die die Ärzte kennen sollten.
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athene18: Oh man, das sind schwere Nachrichten nach einem Langen Weg. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft. ich denke an euch und halte die Daumen!
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Liebe Tulpe80,
ich verstehe dich sehr gut. Ich habe anfangs überhaupt darüber nachgedacht ob ich eine KiWu Behandlungen möchte. Dann wurde ich in den Sog gezogen, es kann doch nicht sein, dass es einfach nicht klappt....beim nächsten mal bestimmt. So macht man dann weiter. Eine Leise Stimme sagt aber auch, was wenn alles nicht klappt. Dann erscheint es mir auch ein Luxusproblem zu sein die eine oder andere Entscheidung (z.B. 1 oder 2 Eizellen einzusetzen) zu treffen. Denn letzendlich hat bisher nichts geklappt.
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Ich empfinde es genauso wie du. Wir haben uns bereits intensiv mit dem Thema Pflegekind beschäftigt. Ich zweifle nicht daran, dass ich ein fremdes Kind annehmen und lieben könnte. Allerdings weiß ich nicht ob ich einem sehr anspruchsvollen und vielleicht fsme geschädigten Kind gewachsen wäre. Uns wurde auch empfohlen noch etwas zu warten, damit unser Sohn dem auch gewachsen ist. Naja und bei der EZS hat man 50% Gene von uns und die Schwangerschaft. Und ja, es ist definitiv ein Plan B gleichzeitig der Strohhalm und Funke Hoffnung und ein Herzenswunsch. Die ganzen Hürden die körperliche, mental und finanziell in Kauf genommen werden. Es war für uns alle ein langer Weg bis zu dem Gedanken an eine EZS, daher glaube ich dass es für Außenstehende sehr schwer nachzuvollziehen ist. Ich habe es auch vorher abgelehnt, da es unnatürlich ist. Es ist aber machbar und der Wunsch so groß. Die Kirche wird es glaube ich nie erlauben, das macht mich auch traurig. Zum Schluss bleibt auch bei mir die riesige Angst, dass auch das nicht klappt. Ich fand jetzt schon die IVFs sehr zehrend. Vor einer Stigmatisierung des Kindes habe ich auch Sorge, denn wie soll das Kond es als okay empfinden wenn nicht jeder es auf die Nase gebunden bekommen soll. In einem Dorf spricht sich sowas auch sensationell schnell hinter dem Rücken rum. Du siehst, auch ich muss es loswerden

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Eine offene Spende fände ich auch gut aber kaum realisierbar. Ich sehe es wie Du, dass das Recht auf Kenntnis der eigenen Herkunft auch bei einer EZS bestehen sollte. Das würde mir einiges leichter machen. Soeben lief im ZDF die 37 Grad Doku "Der blinde Fleck in meinem Leben". Es geht um Samenspende, aber die Sorge und Suche des Spenderkindes sind wohl vergleichbar. Es hat sich immer fremd gefühlt in der Familie und wusste nicht woher bestimmte Vorlieben/Interessen kommen. Genau diese Gedanken mache ich mir. Zudem hätte die Frau gerne gewusst welche Neigungen sie zu Krankheiten (da ihre Schwangerschaften problematisch waren) hat und welche unbekannten Gene sie an ihr Kinder weitergeben hat. Die Frage nach ihrem genetischen Vater dominiert ihr Leben und belastet auch die Ehe. Ich denke zwar, dass eine frühe Aufklärung von Vorteil ist aber dass es einen Dank geben wird, dass es das Kind gibt, wird ein Kind glaube ich nicht äußern. Ich glaube das jeder früher oder später seine Herkunft erfahren möchte. Dieses Unwissen von Generation zu Generation meines potenziellen Kindes weiterzugeben belastet mich schon sehr. Es kann ja auch trotz aller Bemühungen sein, dass keine Verwandten gefunden werden. Meine Gedanken Kreisen nur noch um dieses Thema.
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Danke für eure Antworten. Ich bin ebenfalls davon überzeugt, dass ich dieses Kind lieben würde. Es ist unvorstellbar es nicht zu tun, wenn man es 9 Monate unter dem Herzen trägt. Vergessen könnte ich den Ursprung allerdings nie. Schließlich ist es ja die Basis des Kindes. Mittlerweile ist es eher die Frage was ich dem Kind antue, wenn es niemals einen Teil seiner Wurzeln finden kann (tendiere zu Prag). Die erste Hürde einer positiven Schwangerschaft ist ja das eine. Das Kind wird aber auch größer und damit stellen sich mir weitere Fragen. Mit dieser Sorge fühle ich mich allein. Niemand kann sagen, ob das Kind ewig suchen oder etwas vermissen wird. Oder mir gar Vorwürfe machen würde. Für mich war die EZS absolut keine Option aber der Wunsch noch einmal Mutter zu werden ist unbeschreiblich gross. Herz und Kopf sind nicht einer Meinung und ringen miteinander. Ich habe ja nur dieses Leben und soll diese Lücke wirklich bleiben .....
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Hallo, ich bin neu hier. Mich quält ebenfalls die Frage, ob ich ein Kind mit fremden Genen genauso Lieben würde wie meinen leiblichen Sohn. Er sieht mir sehr ähnlich, aber auch seinem Vater und Teilen der Grosseltern. Ich liebe es ihn anzusehen und bspw. meine Ohrläppchen an ihm zu erkennen und die Augenbrauen seines Vaters. Ich Frage mich oft wie es wäre nichts von mir entdecken zu können vielleicht auch einen ganz fremden Charakter oder ganz anderes Temperament im Kind zu entdecken. Werde ich einen Mutterinstinkt haben? Wird mir das Kind fremd vorkommen? Werde ich ewig im Kind nach etwas suchen, dass ich biologisch nicht finden kann. Genauso könnte aber auch das Kind über mich denken, wenn es die Wahrheit weiß. Ich habe Sorge vor der ewigen Suche nach etwas und zwar sowohl aus Sicht des Kindes als auch von meiner Seite. Vielleicht hat ja jemand vor der Spende ähnlich gefühlt und empfindet es nun anders?