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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Tabby

  • Progesteronmangel? Myom?

    • Tabby
    • 20. Dezember 2021 um 16:10

    Liebe athene18,

    ja, das hilft sehr! Man weiß dann einfach, dass man nicht alleine ist mit seiner Einschätzung!

    Darf ich fragen, ob Du im Erfolgszyklus irgendetwas anders gemacht hast?

    LG und Dir und Deiner Tochter alles Liebe! <3

    Tabby

  • Intralipid/Granocyte

    • Tabby
    • 19. Dezember 2021 um 22:05

    Darf ich fragen, wer die beiden Medikamente verordnen darf?

    Muss es ein KiWu-Zentrum sein oder dürfte das auch der Hausarzt?

    Vielen Dank!

    Tabby

  • Progesteronmangel? Myom?

    • Tabby
    • 19. Dezember 2021 um 20:41

    Hallo liebes Expertenteam und liebe Forumsmitglieder!

    Nach zwei Frühaborten (einmal spontane Schwangerschaft, einmal nach EZS) und zwei fehlgeschlagenen Transfers (trotz sehr guter Blastozysten), suche ich nach möglichen Ursachen.

    In allen vier Fällen hatte ich sehr ähnliche Symptome: starkes Ziehen der Gebärmutter nach unten bei längerem Stehen/Gehen und bei Anstrengung/Stress verbunden mit ziemlicher Erschöpfung sowie sehr häufig ein 'Wimmern' im Unterbauch. Nach dem plötzlichen Verschwinden dieser Symptome kam es dann entweder kurz darauf zum Abgang, bzw. ich vermutete, dass die Einnistung fehlgeschlagen war.

    Da ich ein großes intramurales Hinterwandmyom habe (mittlerweile größer als 4cm, aber keine Deformation der Schleimhaut), befürchte ich, dass es eine mögliche Ursache sein könnte. Würde körperliche Schonung/Liegen nach dem Transfer, bzw. in der Frühschwangerschaft denn die Chancen verbessern?

    Das Myom kann leider nicht entfernt werden.

    Bei meiner spontanen Schwangerschaft lag auch ein Progesteronmangel vor. Es kam zu Schmierblutungen, die durch 200mg Utrogestan zwar verschwanden (wie das Ziehen und Wimmern auch), aber der Abgang konnte nicht mehr verhindert werden.

    Da der Progesteronspiegel in meiner jetzigen Klinik nie überprüft wurde, ziehe ich auch einen Progesteronmangel als mögliche Ursache in Betracht. Zumal ich leider oft den Eindruck habe, dass ich das Agolutin nicht richtig oder sehr ungleichmäßig aufnehme (es bilden sich manchmal Knubbel an der Einstichstelle oder es läuft einiges davon wieder raus).

    Außerdem bin ich mir nicht sicher, inwiefern Stress (und davon habe ich im Beruf sehr, sehr viel!) den Hormonhaushalt negativ beeinflusst.

    Da ich nur noch einen Transfer vor mir habe, wäre ich für jede Einschätzung, bzw. für Verbesserungsvorschläge und Denkanstöße sehr dankbar!

    Außer einer Gebärmutterspiegelung wurden keine zusätzlichen Untersuchungen gemacht.

    Eine Lymphozytendifferenzierung habe ich selbst veranlasst (ein Wert war erhöht).

    Beim vorletzten Versuch habe ich den Progesteronspiegel am Tag 14 nach Transfer (Ergebnis 24) selbst bestimmen lassen.

    Alle drei EZS erfolgten im Kryozyklus nach demselben Protokoll.

    Viele herzliche Grüße,

    Tabby

  • Era, Immunologie etc.

    • Tabby
    • 16. Dezember 2021 um 19:59

    Liebe Katzenmaus,

    wer weiß, vielleicht sind wir uns sogar schon mal begegnet! ^^

    Es tut mir leid zu hören, dass auch du mit negativen 'Vorzeichen' zu kämpfen hast.

    Ja, es ist sehr schade, dass man nicht versucht, den Dingen besser auf den Grund zu gehen. Ich kann ja jetzt nicht sagen, dass gar nichts gemacht wurde (eine Spiegelung mit Schleimhautbiopsie war schon dabei), aber ob das ausreicht?

    Man investiert ja sehr viel Geld, Zeit und auch Kraft in diese Versuche, und da würde man natürlich gerne auch optimal behandelt werden. Zumal in unserem Alter halt auch der Zeitfaktor dazukommt.

    Und ich muss mittlerweile sagen, seit ich nicht mehr bei Dr Canic gelandet bin (weil er nämlich nicht mehr dort arbeitet), waren meine Erfahrungen auch etwas durchwachsen. Die Schwestern sind ja alle immer sehr, sehr nett und bemüht, aber die wechselnden Ärztinnen machen es einem schon nicht ganz leicht. Man erklärt vieles doppelt, und ich glaube, manches geht einfach unter.

    Und ich befürchte, dass z.B. Spanien (oder Finnland, wo meine guten Embryonen herkommen) noch viel mehr Erfahrungen auf dem Gebiet Eizellspende hat. Nur leider ist Spanien für mich logistisch nicht machbar. Ich bin im Schuldienst, und da kann ich nicht einfach mal spontan für ein paar Tage irgendwo hinfliegen.

    Aber ich denke, mit Spanien triffst du eine gute Wahl! Falls du es überhaupt brauchst! Wer weiß, vielleicht klappt es ja zumindest bei dir noch! Meine Daumen sind gedrückt!

    Vielen Dank für die Info zu Igenomix! Darum werde ich mich jetzt auch bemühen!

    Und ja, ich teste schon nochmal, für alle Fälle. Aber nachdem seit gestern Abend wieder diese seltsame Ruhe im Unterleib eingekehrt ist, und ich überhaupt auch wieder viel mehr Energie habe (und mir kommt dieses Muster leider sehr bekannt vor...), habe ich eigentlich keine Hoffnung mehr. :(

    Ich versuche jetzt, mich auf den letzten Versuch zu konzentrieren. Aber dank der Weihnachtsfeiertage wird der auf sich warten lassen. Und wer weiß, was Omikron bis dahin noch alles anrichtet...Grenzschließungen tauchen jetzt auch wieder in meinen Alpträumen auf...

    Tja, und dann heißt es Tschechien. Wobei ich ehrlich gesagt mittlerweile auch schon Leihmutterschaft gegoogelt habe...

    LG und Daumen sind gedrückt!

  • Era, Immunologie etc.

    • Tabby
    • 16. Dezember 2021 um 19:38

    Liebe Endi,

    ja, ich nehme Ass100, Omega 3 und auch Prednisolon (5mg). Aber es scheint keinen Unterschied zu machen. Das Cortison hilft mir zwar insofern, dass ich nicht mehr so müde bin (ich nehme das seit September aber eigentlich in Form von Hydrocortioson dauerhaft wegen meiner Nebennierenprobleme), aber das wars dann auch schon.

    Die Probleme, die ich beim ersten und zweiten Versuch hatte, scheinen sich zu wiederholen. Ich habe ja schon den Eindruck, dass sich da was einnistet (beim ersten Versuch war das ja ganz klar der Fall), ich habe nämlich eigentlich immer relativ früh nach dem Transfer ein sehr unruhiges Gefühl im Unterbauch, so ein richtiges Wimmern, und ständig das Gefühl, die Gebärmutter drückt nach unten, wenn ich länger stehe.

    Ich kann aber nicht ergründen, woher das kommt. Die einzigen Ideen, die ich habe sind ein Mangel an Progesteron (daran ist meine spontane Schwangerschaft gescheitert), Gerinnungsprobleme oder eben mein bescheuertes Myom. Vielleicht drückt das beim Stehen auf ein Blutgefäß? Ich weiß es einfach nicht.

    Aber danke für die lieben Worte! Und ja! Vielleicht braucht es eine andere Spenderin!

    LG

  • Era, Immunologie etc.

    • Tabby
    • 16. Dezember 2021 um 16:45

    Liebe Forumsmitglieder,

    leider hatte ich heute (T+10) wieder einen blütenweißen Test in der Hand. Da ich auch aufgrund der sich wiederholenden Symptomatik davon ausgehen muss, dass es wieder nicht geklappt hat, überlege ich, doch noch ein paar Untersuchungen machen zu lassen - auch um die Zeit bis zum (vorerst) letzten Versuch nicht komplett tatenlos zu verbringen.

    Meine Klinik in Österreich bietet leider überhaupt keine Zusatzuntersuchugen an, und hier vor Ort auf dem flachen Land wird man mit einem Kinderwunsch in meinem Alter (45) im besten Fall milde belächelt...

    Daher hätte ich folgende Fragen:

    Wo kann man in Deutschland die KIR-Gene untersuchen lassen? Dr Reichel-Fentz habe ich schon mal angeschrieben, aber die Wartezeiten haben mich ehrlich gesagt abgehalten, das weiter zu verfolgen.

    Wer macht diese ERA, EMMA und ALICE-Tests?

    Einen Hämatologen, um die Gerinnung abklären zu lassen, habe ich gefunden. Die Frage ist nur, wann ich dort einen Termin bekomme...

    Natürlich kann mein Einnistungsversagen auch durch mein recht großes Myom verursacht werden, aber irgendwie bin ich so ein Typ, der es dann genau wissen will. Zumal ich ja schon mindestens zwei Mal (einmal im Urlaub hatte ich keinen Frühtest zu Hand) kurz schwanger war.

    Ich hatte auch dieses Mal wieder die übliche 'Symptomatik': nächtliche Schweißausbrüche nach dem Transfer, ein Gefühl, als würde die Gebärmutter nach unten ziehen (vor allem bei längerem Stehen und Gehen) und relativ heftiges Brustspannen. Und dann kommt immer so ein Moment, und dann ist das alles urplötzlich weg. Und falls er schon mal was angezeigt hat, wird dann auch der Schwangerschaftstest wieder blasser.

    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass da bei mir irgendetwas nicht ganz passt. :(

    Ich würde mich über Rückmeldungen sehr freuen!

    Liebe Grüße,

    Tabby

  • Noch keine Spenderin

    • Tabby
    • 9. Dezember 2021 um 13:57

    Mir wurde gesagt, die Blutgruppe sei bei der Auswahl der Spenderin medizinisch völlig unbedeutend. Nur den Rhesusfaktor sollte man beachten.

    Allerdings kann man, wenn man etwas Ahnung von Biologie hat, anhand der Blutgruppen von Mutter und Kind durchaus Rückschlüsse ziehen, also wenn sie eben unterschiedlich sind, schnell erkennen, dass Mutter und Kind genetisch nicht verwandt sind.

    Ich musste leider auch länger auf eine Spenderin warten, weil meine Blutgruppe eher selten ist. Aber ich befürchte, das wäre in jeder anderen Klinik auch der Fall gewesen.

    In meiner Klinik in Österreich gab es aber die Option, die Blutgruppe 'freizugeben'. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, die Suche zu beschleunigen?

    Viel Glück!

  • Cortison - wie lange?

    • Tabby
    • 8. Dezember 2021 um 16:34

    Liebe Rinna, liebe Gartenfee79, liebe Nice77,

    vielen Dank für Eure Rückmeldungen!

    Ich dachte mir eben auch, dass es bestimmt gut ist, um das Immunsystem etwas zu unterdrücken. Aber meine Klinik verordnet es leider nicht (sie raten aber auch nicht ab), dewegen hat mir das meine Hausärztin verschrieben.

    Mit meinen 5mg ab einen Tag vor Transfer bin ich dann aber wohl mit einer recht niedrigen Dosis unterwegs...Bei mir ist das mit dem Cortison nur leider nicht ganz so leicht, weil ich Probleme mit der Nebenniere habe und von hohen Dosen immer nur sehr schwer wieder runter komme...

    Na ja, jetzt hoffen wir einfach mal, dass es einen Unterschied macht!

  • Cortison - wie lange?

    • Tabby
    • 8. Dezember 2021 um 13:58

    Liebe Mitstreiterinnen,

    da ich hier schon bei einigen gelesen habe, dass Cortison (normalerweise Prednisolon) im Rahmen einer Eizellspende verordnet wurde, würde mich folgendes interessieren:

    Wie lange wurde/wird es eingenommen? Bzw. ab wann und wie wurde/wird es ausgeschlichen?

    Gab es einen speziellen Grund oder gehört es zur Standardmedikation?

    Ich habe mich dieses Mal auch für einen Versuch mit Prednisolon entschieden, auch wenn es mir nicht von der Klinik selbst verordnet wurde. Dort ist man zwar auf keinen Fall dagegen, aber verschreiben konnte es nur meine Hausärztin.

    Ich würde mich über Rückmeldungen sehr freuen!

    LG

    Tabby

  • Gebärmutterspiegelung - Erfahrungen

    • Tabby
    • 7. November 2021 um 19:42

    Liebe NL06**,

    vielen lieben Dank für deine Rückmeldung!

    Dann erging es dir ja ähnlich wie mir...

    Ich habe die Spiegelung mittlerweile auch hinter mich gebracht, und es war - wie hier berichtet wurde - auch wirklich überhaupt nicht schlimm, denn es wurde entschieden, nicht zu operieren.

    Eine Entfernung würde die Lage wohl verschlechtern, da die Gabärmutterwand nach einer Entfernung zu dünn wäre (Gefahr einer Ruptur), bzw. tiefliegende Blutgefäße verletzt würden. :(

    Beide Myome sind FIGO Typ 2, und somit wohl grenzwertig. Laut Operateur sind sie aber an einer Stelle, an der sie eigentlich nicht stören sollten...Ich hoffe, das stimmt so!

    Die Biopsie der Gebärmutterschleimhaut war an sich ohne Befund. Nur dass sie altersbedingt wohl nicht mehr so 'aktiv' ist, das wurde festgestellt.

    Auf deinen Beitrag hin habe ich auch mal nach Myomsprechstunden gegoogelt und bin in München fündig geworden. Dort hätte man auch ganz moderne (und sehr schonende) Verfahren zu Verfügung, aber auf meine schriftliche Anfrage hin hieß es, dass bei diesem Myom-Typ nur die klassische OP in Frage käme, und damit war ich dann genauso weit wie vorher.

    D.h. sobald die nächsten Tage meine Blutung kommt, werde ich mich an den nächsten Versuch wagen. Allerdings werde ich dieses Mal Cortison nehmen (ich habe Probleme mit der Hypophysen-Nebennieren-Achse) und einen gewissen Cortisolmangel, den ich ausgleichen muss, damit (vor allem bei Belastung und Stress) der Energiestoffwechsel nicht zusammenbricht.

    Ich hoffe, das ist des Rätsels Lösung...

    Dir wünsche ich, dass sie bald eine passende Spenderin finden, und dass es dann bald losgehen kann!

    LG,

    Tabby

  • Nach 2 ICSIS nun auch negative Eizellspende - was weiter tun?

    • Tabby
    • 25. Oktober 2021 um 20:34

    Nice77: Das sind ja tolle Nachrichten! Ich freue mich für dich und drücke dir die Daumen! :)

    Und darf ich dich fragen, in welcher Klinik du bist?

    LG

    Tabby

  • 1. EZS negativ/ Zweifel:(((

    • Tabby
    • 17. Oktober 2021 um 20:15

    Hallo Katzenmaus!

    Ich bin leider erst jetzt auf dein Thema gestoßen, aber ich möchte dir trotzdem noch kurz antworten, weil ich auch in dieser Klinik in Behandlung bin.

    Ich hatte übrigens vier (angeblich sehr gute) Blastozysten, obwohl nur zwei garantiert wurden. Sie stammten aus Finnland, weil wir uns für die offene Spende entschieden hatten. Mit diesem Ergebnis war ich sehr zufrieden, auch wenn die offene Spende natürlich mit langen Wartezeiten verbunden war, und das Warten - ich glaube, da geht es den meisten hier ähnlich - ist immer alles andere als einfach.

    Bei mir kam es auch gleich beim ersten Transfer zu einer Schwangerschaft, aber es ging nicht mal zwei Wochen gut. Der zweite Transfer ist auch gescheitert.

    An sich bin ich mit der Arbeit der Klinik und der Betreuung dort sehr zufrieden, allerdings ist es schon so, dass man manche Probleme oder Untersuchungen gezielt ansprechen muss. Im Gegensatz zu Kliniken in Deutschland sind sie in Bregenz aber immer auf mich eingegangen und haben sich um eine Lösung bemüht. Sicherlich gibt es aber Kliniken, die noch mehr Untersuchungen vorschlagen und anbieten, vor allem in Spanien. Die kämen für mich aber aus logistischen Gründen nicht in Frage, deswegen habe ich mich viel mit Hilfe von Dr Google informiert und auch einige Untersuchungen selbst organisiert.

    Ich habe z.B. eine Lymphozytendifferenzierung machen lassen und den Progesteronwert beim Hausarzt bestimmen lassen. Bregenz ist dann auch immer auf die Ergebnisse eingegangen und hat z.T. auch den Therapieplan angepasst.

    Vielleicht wäre das auch eine Idee für dich? Was man bei Endometriose genau machen kann, weiß ich allerdings nicht.

    Leider muss ich vor meinem nächsten Transfer zuerst eine Gebärmutterspiegelung machen lassen, weil irgendetwas (Polyp oder Myom) in die Gebärmutterhöhle hineinragt. :(((

    Aber zusätzlich zum normalen "Protokoll" sind schon ASS, Prednisolon und Magnesium vereinbart. Omega 3 habe ich mir selbst besorgt, weil ich darüber sehr viel positives gelesen habe.

    Und trotzdem bin auch ich mittlerweile im Gespräch mit einer Klinik in Tschechien. Erstens, weil es sein kann, dass die Spenderin nicht passt (und ein neues Programm in Bregenz kann man erst starten, wenn alle Embryonen verbraucht sein), und zweitens, weil die Wartezeiten bei offener Eizellspende für mich mittlerweile nicht mehr zu ertragen wären.

    Natürlich hoffe ich, dass ich kein neues Programm mehr brauchen werde, aber aus Erfahrung weiß ich, dass es meiner Psyche enorm gut tut, wenn ich nicht das Gefühl habe, dass jetzt alles von diesem einen Versuch abhängt. Unter Druck stehe ich sowieso schon mehr als genug.

    Das merke ich auch immer deutlich, wenn wieder eine neue Schwangerschaft, bzw. Geburt vermeldet wird. Alleine die letzten 15 Monate waren es 15 (!!!) im Kollegium, der Nachbarschaft und der Verwandtschaft. Unter anderem auch eine Bekannte, die sagte, sie könne keine Kinder bekommen. Da frage ich mich jedes Mal, was ich verbrochen habe. Und auch mich trifft es mittlweile bis ins Mark, wenn manche mittlerweile das dritte Kind erwarten, und ich wieder warte, und wieder warte, warte, warte, warte...Ich will nicht neidisch oder verbittert reagieren, aber ich kann manchmal nicht mehr aus meiner Haut. Ich glaube, das versteht niemand, der nicht in dieser Situation war...

    So viel wollte ich jetzt eigentlich gar nicht schreiben...

    Aber eins noch: es war erst ein Versuch! Es wird im Normalfall mehrere Versuche brauchen, das hat mir eine Ärztin hier in Deutschland ganz deutlich mit auf den Weg gegeben!

    Vielleicht bist du beim zweiten Mal erfolgreich! Ich wünsche es dir!

    Tabby

  • Gebärmutterspiegelung - Erfahrungen

    • Tabby
    • 6. Oktober 2021 um 21:29

    Vielen herzlichen Dank für die Rückmeldungen!

    Hmm, also der Eingriff an sich hört sich ja nicht so schlimm an (Danke an Tulpe80 und JetztAber75)!

    Zumindest, wenn man nichts machen muss...Das wird bei mir aber wohl nicht so sein...Den Knubbel konnte sogar ich erkennen, und er drückt wirklich deutlich in die Gebärmutterhöhle. :(

    @QNL06**:

    Ich habe deinen Beitrag gelesen, und kann das so gut nachfühlen! Ich habe nämlich auch viele kleinere und ein großes Myom (mittlerweile wohl fast 5cm), das außen an der Rückwand liegt. Mein Gynäkologe vor Ort ist der Meinung, dass es für die Abgänge verantwortlich ist, weil er meint, es würde die Versorgung des Embryos behindern. Operieren will er es aber auch nicht, weil es natürlich eine sehr große Narbe geben würde, und ich außerdem mit meinem Alter jenseits von Gut und Böse bin, wenn es um Kinderwunsch geht. Ich bin hier auf dem flachen Land.

    Alle anderen Ärzte (4 Stück/KiWu) - und ich habe immer explizit danach gefragt - waren der Meinung, es sei kein Problem, weil es ja außen liegt. Problematisch sei nur, was an die Gebärmutterschleimhaut heranreicht.

    Tja, wem soll man da jetzt glauben?

    Ich hatte mich dann im Frühjahr für den Transfer entschieden. Und es hatte ja auch sofort geklappt. Es war aber halt nicht von Dauer. Wobei ich leider auch noch andere Baustellen habe, die für die Fehlgeburten verantwortlich sein können: Schmierblutungen und Progesteronmangel bei der spontanen Schwangerschaft (ich wurde aber trotzdem auf die Arbeit geschickt), ein sehr stressiger Beruf und sehr niedrige Cortisolwerte.

    Und jetzt wurde auch noch dieses neue Dings entdeckt. :( Beim letzten Ultraschall vor gut fünf Wochen war es noch nicht da. Es ist auch nicht allzu groß (8-10mm), aber selbst ich konnte sehen, dass es eine richtige Delle in die Gebärmutterhöhle macht. :(

    Das muss raus, was auch immer es ist.

    Ein Polyp kann wohl relativ leicht entfernt werden, aber wenn es ein Myom ist, wird es wohl ausgekratzt, was dann vermutlich wieder eine ätzende Wartezeit (keiner will mir was genaues sagen) bedeutet, und davon hatte ich wegen Corona jetzt eigentlich schon genug.

    Das mit der Myom-Sprechstunde klingt interessant! Wo gibt es denn so etwas? Und hast du dich für die Spiegelung entschieden?

    LG

  • Gebärmutterspiegelung - Erfahrungen

    • Tabby
    • 6. Oktober 2021 um 15:45

    Hallo zusammen!

    Nachdem ich nun schon eine Weile stumm mitgelesen habe, muss ich nun doch mal eine Frage stellen:

    Hat hier jemand Erfahrungen mit einer Gebärmutterspiegelung? Mich interessiert vor allem, was diese genau ergeben hat, bzw. wie lange man danach bis zum nächsten Versuch warten musste.

    Ich habe in circa zwei Wochen einen Termin für eine solche Untersuchung in meinem Zentrum in Österreich, weil eine Wucherung (Polyp oder Myom), die in die Gebärmutterhöhle hinein ragt/drückt, entfernt werden muss. Außerdem soll abgeklärt werden, ob es noch andere 'Hindernisse' gibt, nachdem ich folgende Geschichte hinter mir habe:

    Spontane Schwangerschaft Juni 19 (nach einem Jahr des Versuchens), die leider in der 7. Woche endete

    Stimulationen zwischen Januar und März 20 ohne Erfolg

    IVF naturelle in einem anderen Zentrum zwischen Oktober 20 und März 21 ohne Erfolg

    Juni 21 SET Eizellspende in Österreich; Test positiv, aber kurz darauf Abgang

    September 21 zweiter Versuch in Österreich; Test negativ

    Da ich mittlerweile 45 Jahre alt bin (den passenden Partner leider viel zu spät kennengelernt), macht mir jeder weitere Fehlversuch und jede Warterei psychisch enorm zu schaffen...

    Über Erfahrungen und Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen! :)

    Tabby

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