Ist die Messe kostenlos? Muss ich mit Ärzten sprechen oder kann ich mich auch in Präsentationen informieren? Wir sind ja gerade auf Infosuche.
Lg
Ist die Messe kostenlos? Muss ich mit Ärzten sprechen oder kann ich mich auch in Präsentationen informieren? Wir sind ja gerade auf Infosuche.
Lg
Ich kann nur sagen wie es bei mir war:
Ich bin ja noch relativ jung (29) und wir sind 2018 gestartet: " Wir bekommen sie schnell schwanger" war die Aussage, nach den ersten IUIs dann erst Hashimoto, dann leichtes PCO. Danach folgenden IUIs mit Stimulationen die ich sehr schlecht vertragen habe.
Ich habe unzählige Nahrungsergänzungsmittel geschluckt, in der Hochzeit sicherlich bis zu 22 Tabletten am Tag, darunter Vitamin C und D, Selen , Zink, Vitamin B12, L-Thyrox, Q10, Mönchspfeffer usw. nichts aber auch NICHTS hat meinen natürlich eher langen Zyklus (immer zwischen 40-60 Tage) verkürzt.
Jetzt sind wir bereits 6000+ Euro los und ich bin immer noch nicht schwanger. Woran es liegt? Keine Ahnung, ich hatte noch nicht mal den Hauch einer Einnistung, nach den ganzen Tabletten hatte ich in den letzten 2 Zyklen noch nicht mal mehr einen ES, Zwischenblutungen ect.
Es reicht mir so. Ich habe alles abgesetzt bis auch L-Thyrox.
Jetzt beschäftigen wir uns schon länger (also eher ich) mit der Embryonenspende, ich finde das einfach eine schöne Vorstellung, aber ich habe auch Angst. Vielleicht klappt es bei der nächsten IVF? Das wären dann bestimmt wieder knapp 5000 Euro. Das setzt mich schon SEHR unter Druck. Ich habe Angst das sich der Druck immer weiter steigert, ich bin schon längst nicht mehr so entspannt wie 2018...
Ich will einfach nicht am Ende eines langen (und TEUREN) KiWu Weg als letzten Ausweg bei der Embryonenspende ankommen, aber im Moment weiß noch niemand außer meiner Frau von dem Vorhaben Bescheid.
Hallo,
ich habe soeben bei der Klinik Ferticentro in Portugal gesehen das diese auch Embryonenspenden anbietet, dieses wäre auch für das Kind später offen.
Hat jemand Erfahrung mit dieser Klinik? Während Corona ist das natürlich alles richtig doof, ich hoffe auf Besserung im Sommer.
Hallo,
ja in Homo-Ehen ist das in Deutschland leider anders. Ohne Adoption bin ich vom Gesetz her alleinerziehend (übrigens nur wo es dem Staat gefällt, bei den KiTa Gebühren würde ich nicht wie eine Alleinerziehende behandelt). Man kann nicht angeben das man einen ONS hatte, weil ohne richtigen „Vater“ wird der Stiefkindadoption nicht stattgegeben (der „Vater“ könnte ja dagegen sein). Deswegen habe ich so Bedenken wegen einer anonymen Spende.
Die Adoption wäre mir schon sehr wichtig, denn sollte unserem zukünftigen Kind was passieren wäre es (übringens trotz Testament!) erstmal Vollwaise, außerdem müsste ich meiner Frau bei allen Behördengängen sowie Kita eine Einverständniserklärung mitgeben.
Spanien finde ich halt vom Kontakt her sehr sympathisch, wir werden jetzt erstmal ein psychologisches Gespräch bei einer Therapeutin die auf Gamentenspenden spezialisiert ist in Anspruch nehmen.
Hallo, danke für eure Antworten.
In Deutschland muss meine Frau das Baby was ich austragen würde adoptieren, also eine Stiefkindadoption durchlaufen, dafür muss man nach dem neuen Adoptionshilfegesetzt alles offen legen d.h. man darf keinen anonymen Spender wählen. Natürlich kommt es auch sehr auf den jeweiligeN RichterIn/JugendamtmitarbeiterIn an. Meine Frau muss dann alles offen legen: Finanzen, Arbeitsverhältnis, Gesundheitszustand, Familiengeschichte, polizeiliches Führungszeugnis usw. Wir haben bereits 4 IUI mit Stimu hinter uns, kosten bis jetzt etwa 6000 Euro. Ich habe die Stimus halt sehr schlecht vertragen, jetzt überlegen wir ob wir auf eine IVF umschwenken (Kosten etwa 5000 Euro) oder direkt ein Embryo nehmen. Mit wäre wichtig das eine fremde Frau nicht extra für mich stimulieren muss (also „übrige“ Embryos).
Die ROPA hatten wir überlegt aber meine Frau hat starkes PCO und das Ganze ist natürlich auch sehr teuer (7000-8500 Euro). Wir hatten am Anfang 15.000 Euro gespart und dachten das reicht locker aus….
Finnland hat jetzt geschrieben das wir für gespendete Embryos auf eine Warteliste von 1-2- Jahren gesetzt werden können.
Lg
Hallo,
wir sind ein lesbisches Ehepaar und interessieren uns sehr für die Embryonenspende. Wir haben aber erst einige IUI hinter uns, das alleine war aber schon sehr teuer. Jetzt überlegen wir wie es weitergeht.
Für mich ist eine künstliche Befruchtung bei mir keine Option, ich habe die IUI Stimu schon sehr schlecht vertragen, meine Frau möchte nicht schwanger werden. In den letzten 6 Jahren hat es in unserem Landkreis keine einzige Adoption gegeben.
Von der EMS habe ich vor kurzem erst gehört, wobei uns wichtig ist das es wirklich eine Spende ist (und keine Frau für uns extra stimulieren muss!).
Leider geht es anscheinend nur anonym? Ich habe Finnland angeschrieben, aber da wäre es auch nur eine Doppelspende, das käme für uns nicht infrage.
Spanien sagt uns sehr zu, aber wir machen uns große Sorgen wegen der Anonymität der Spender, auch weil wir im Anschluss ja die Stiefkindadoption durchlaufen müssen...
Hat jemand Erfahrungen mit bestimmten Kliniken, vielleicht sogar als lesbisches Paar?
LG
Strawberry
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