Du bist lieb ![]()
Beiträge von Tulpe80
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Liebe BB84
Und indiskrete Fragen bekommt man auch wenn man nicht schwanger wird...dann wird gefragt ob man kein Kind möchte und einem gesagt dass es langsam Zeit wäre für ein Kind.
Da hast Du Recht.
Auch diese Fragen kenne ich. Es gibt Leute, die machen sich um mein Erbe Gedanken. Das ist schon manchmal ziemlich schräg....
Ich wurde auch mal von der lieben Verwandtschaft als "faules Stück" bezeichnet, weil ich kein Kind habe.
Damals konnte ich da noch locker drüber stehen, das ist schon 6 Jahre her.
Danke an alle für Eure lieben Worte und Wünsche. Ich hoffe und wünsche mir, dass es bei Jeder hier irgendwann (lieber früher als später) klappt.

Gestern flogen 4 Störche an meinem Fenster vorbei.
Wenn das mal kein Zeichen ist? 
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Liebe Lioness
genau diese Fragen stelle ich mir in jüngster Zeit auch laufend.
Irgendwann hab ich mal gesagt: mit 41 ist Schluss.
Vor allem wegen der Angst, dass ich sonst "angefeindet" werde und mir ständig blöde Sprüche/Indiskretionen anhören muss: "so alt und noch ein Kind? Hast du künstliche Befruchtung gemacht? Wie alt bist du denn genau?"
In ein paar Wochen werde ich 41 - ich lese hier im Forum von Frauen, bei denen es später geklappt hat. Und das macht mir Mut.
Und dann denke ich wieder "why not?"
Wer soll's mir verbieten?
Die einzige, die es mir verbietet, ist das Schicksal/die Natur. Und dagegen bin ich machtlos.
Es ist wahnsinnig schwer abzuschließen. Es ist als müsste man mit dem Tod eines geliebten Menschen fertig werden. Im Prinzip ist es ja auch so.
"Ein Kind entsteht, wenn man zum ersten mal gemeinsam dran denkt." Diesen Satz hab ich irgendwo mal gelesen . Und er geht nicht mehr aus meinem Kopf raus.
Ich wünsche Dir alles Gute für die Geburt und eine schöne Zeit danach

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Jetzt beschäftigen wir uns schon länger (also eher ich) mit der Embryonenspende, ich finde das einfach eine schöne Vorstellung, aber ich habe auch Angst. Vielleicht klappt es bei der nächsten IVF? Das wären dann bestimmt wieder knapp 5000 Euro. Das setzt mich schon SEHR unter Druck. Ich habe Angst das sich der Druck immer weiter steigert, ich bin schon längst nicht mehr so entspannt wie 2018...
Ich kann das nachvollziehen. Es hängt viel Geld dran.
Man optimiert im Laufe der Zeit alles mögliche. Es ist ein Prozess. Auch psychisch.
Man wird ein anderer Mensch dadurch.
Ich hab kann mich normalerweise gut mit Arbeit ablenken. Aber das klappt auch nur noch bedingt.
Ich hoffe irgendwie insgeheim, dass der Klinik-/Spenderinnen-Wechsel hilft.
Aber naja. Wie es dann weitergeht, falls das nix wird, keine Ahnung: Das steht wohl in den Sternen.
Vielleicht entstehen auf diese Weise auch die ganzen Helikopert-Eltern - denke ich mir manchmal :). Wenn der Weg so steinig ist, dann ist der Schatz umso wertvoller.
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Ich hatte unwahrscheinliches Glück und bewundere jede hier im Forum, die es deutlich härter trifft oder getroffen hat (unzählige Versuche und Sternchen, Abbrüche wegen Trisomien...), dass sie so lange durchgehalten haben und es noch tun.
Ich empfinde das "Durchhalten" als viel weniger schlimm als es das "Abschließen mit dem Kinderwunsch" wäre.
Es ist immer noch ein Funke Hoffnung da.
Ich glaube, wenn man sein Kind sieht, dann stellt sich die Frage, wie wie lange man wohl durchgehalten hätte.
Wenn man durchhält, stellt man sich die Frage, wie es wohl mit dem Abschließen ist.
Und wenn man abgeschlossen hat, stellt man sich vielleicht die Frage, ob es irgendwann aufhört weh zu tun.
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Liebe Endi
da hast Du vollkommen Recht. Es ist halt ein emotionales Thema.
EZS ist zudem mit einer Fülle von Tabus und psychischen und physischen Hürden verbunden.
Wir hängen 10 oder 15 Jahre hinter anderen Ländern hinterher.
Emotional bin ich oft hin und her gerissen. Einerseits ist man über jeden Mutmacher froh und an anderen Tagen wünscht man sich manchmal jemanden der sich zu einen "auf den Boden setzt".
Schwer zu erklären.... es ist sehr ambivalent was die Emotionen angeht.
Einerseits die Freude, dass es klappen kann - auch im x.ten Versuch und anderseits ist auch immer die Erkenntnis, dass man vielleicht machtlos ist und man vielleicht zu den 20% derjenigen gehört, die dann irgendwann zu Plan C greifen.
EZS ist ja oft schon Plan B, weil Plan A nicht geklappt hat.
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Danke für den Tipp mit Thyreoglobulinantikörper und die TPO-Antikörper
ich weiß nicht, ob ich irgendeine Autoimmunkrankheit habe.
Eigentlich würde ich sagen nein.

Ich habe lediglich eine für Kiwu nicht optimale Schilddrüsenwerte. Ich nehme L-Thyroxin.
Daher würde ich am ehesten auf irgendwas in der Richtung tippen.
Seit zwei oder drei Jahren war ich nicht mehr krank. Das ist ja eigentlich was positives. Aber ich frage mich halt, ob mein Immunsystem ggf. "zu gut" ist.
Oder kommt das ggf. nur wg. der Corona-Maskenpflicht?
Schwer zu sagen.
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Die österreichische Klinik hat mir nun PROBIOTIK FORTE Flora Plus verschrieben. Ich probiere das mal aus.
Schaden wird es nicht, denke ich.
Wie erkennt man eine Autoimmunerkrankung?
Muss man da gezielt nach was suchen oder gibt's einen globalen Test mit dem man sowas prüfen könnte?
Ich hatte mal vor 18 Jahren ein Ekzem am Bein. Das ist ewig her. Seit 10 Jahren hab ich nichts mehr in der Richtung.
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ich bin mir nicht 100%ig sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe. Vor dem Östrogen habe ich im 1. und 2. Versuch Zoladex genommen und im 3. Versuch Decaptyl.
Danach folgt irgendwann die Blutung und danach startet erst die Östrogen-Einnahme.
Ich drücke Dir die Daumen für den Juni

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Tulpe80 ja, genau - der Embryo kann noch verwendet werden...es wird nicht direkt der Embryo biopsiert, sondern die Substanz die ihn umgibt. Allerdings werden alle Embryonen dann eingefroren (kein Frischetransfer) da die PGD erst an Tag 5 stattfindet und es ca.2 Wochen dauert bis das Ergebnis vorliegt.
Liebe Grüße
Hallo liebe BB84
gut zu wissen - wieder was gelernt

Ich vermute, dass man das im Vorfeld dann mit der Klinik abstimmen muss.
Hast Du das gemacht? War es hilfreich?
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Tulpe80 ich habe irgendwo gelesen dass die Einnistung erschwert wird wenn man länger als 30 Tage Östrogene verabreicht ohne Progesteron zuzuführen. Ob das allerdings erst ab 30 Tagen der Fall ist oder schon früher weiß ich leider nicht 🤷♀️
Danke für den Hinweis!
in Versuch 1 und Versuch 2 wurde das Agolutin (=Progesteron) jeweils ab Tag 16 (also nach 16 Tagen Östrogen) gestartet. Im 3. Versuch wurde das Progesteron erst ab Tag 18 verabreicht.
Das wäre ja noch unter den 30 Tagen.
Bin grad bisschen in der Datenanalyse. Ist ziemlich sicher nutzlos, aber es hilft mal einen Überblick zu bekommen, was da überhaupt an Varianz drin steckt.
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Ich würde an Deiner Stelle Dein neues Kinderwunschzentrum fragen. Meines Wissens soll sie mind. 7 mm sein.
Liebe Sonnenschein2019
den Ultraschall lasse ich immer im Kiwu-Zetrum in D machen. Der Arzt in Deutschland ist der Meinung, dass die Höhe passt. Ich hatte ihn auch beim letzten Mal auf den dreischichtigen Aufbau angesprochen und er meinte, dass dies der Fall sei.
Ich muss zugeben, dass ich es auf dem Ultraschall leider nicht erkennen kann. Aber es ist ein guter Tipp, sich das mal zeigen zu lassen. Das nächste mal werde ich da mal genauer nachhaken.
Danke für den Tipp

zu "Vielleicht lässt Du bei so vielen nicht geglückten Versuchen auch die Embryos mal PGD testen. Was meint Dein neues Kinderwunschzentrum dazu?"
ja, an sowas habe ich auch schon gedacht.
Wir haben noch ein Eisbärchen in Österreich. Dort ist diese Art der Diagnostik wohl nicht erlaubt. Dies ist auch mit ein Grund, weshalb wir "das Land" wechseln möchten. Weil mir scheint, dass in CZ (und Spanien) doch noch mehr Möglichkeiten bestehen, was Diagnostik anbelangt.
Bisher gabs aber nur Mail-Kontakt zu Kliniken in CZ. Wir sind noch am Recherchieren, welches es wird: Gynem oder IVF-Cube.
Wir würden genau diese Frage auch im Erstgespräch dann stellen wollen. Und ich denke, je nach dem welche Antwort hierauf uns das bessere Gefühl gibt, diese Klinik wird's dann wohl werden.
Zu PGD mal was generelles:
Wenn man das macht, kann der Embryo noch verwendet werden - korrekt?
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Liebe sonnenschein und BB84
danke für diesen wertvollen Hinweis.
Ich hab mal geschaut
1 Versuch: US = 6,9 mm dann direkt am nächsten Abend Agolutin. D.h. vermutlich war die GSM da ca. 7, 4 mm hoch.
2 Versuch: US = 6,4 mm, dann noch 5 Tage ohne Agolutin. D.h. vermutlich war die GSM ab Agolution dann ca. 8,9 mm hoch
3. Versuch US = 7,4 mm, dann direkt am nächsten Abend Agolutin. D. h. vermutlich war die GSM dann ca. 7,9 mm hoch
Ich weiß, dass man ab 7mm einen Transfer wagen kann.
ich überlege nur, ob es ggf. sinnvoll wäre zu warten bis es bei 11 mm ist.
was meint ihr?
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Liebe athene18
vielen Dank für Deine offenen Worte. Ich denke auch, dass es alles ein äußerst kompliziertes Wechselspiel ist aus Hunderten von Faktoren. Man kann gar nicht sagen, welche konkret korrelieren und welche nicht.
Das was beim einen wirkt, bewirkt ggf. bei einer anderen Frau das Gegenteil. Wer weiß das alles schon?
Es ist wahnsinnig komplex.
Ich blicke da oft gar nicht durch.
Vielleicht ist auch wahnsinnig viel dem Zufall geschuldet.
Ich kenne den mentalen Prozess ja nur bei mir. Am Anfang war ich "locker und zuversichtlich". Aber mit jedem gescheiterten Versuch, verliert sich etwas davon.
Hätte die erste EZS geklappt, dann würde ich jetzt mit einer Kugel hier sitzen und von der Zukunft träumen. Die Ursache der Unfruchtbarkeit (Eizellqualität) wäre klar und ich könnte nach vorn blicken.
Nach drei negativen EZS ist es schwer.
Ich habe keine Kinder, nur Sterne am Himmel.
Die Salamitaktik kenne ich mittlerweile auch ganz gut. Ich glaube, dass die Kliniken da oft einfach auf Basiswahrscheinlichkeiten setzen und nicht das Individuum betrachten. Ich frage mich manchmal, ob es nicht sogar unwahrscheinlicher wird, dass es klappt, je länger es sich hinzieht. Weil im Laufe der Zeit eben immer mehr auch die psychischen Faktoren eine Rolle spielen.
Gibt es Beispiele, wo es erst im 5. Versuch oder später geklappt hat?