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Beiträge von Tulpe80

  • EZP- gescheiterte Versuche nach erfolgreichem Transfer 2019

    • Tulpe80
    • 1. Juni 2021 um 12:00

    Ich muss mich entschuldigen, ich wollte mit den Statistiken keine Verwirrung oder Trauer erzeugen.

    Wenn ich das getan habe, tut es mir sehr leid. :slightly_frowning_face:

    Ich wollte nur informieren, was es alles so an Statistiken im Bereich Frauenheilkunde gibt - auch im Hinblick auf die Unterscheidung seriös vs. nicht seriös.

    Statistiken werfen natürlich immer eine Reihe von Problemen auf, die selbst Statistik-Experten vor eine Reihe psychologischer Probleme stellt. Man kann darüber ganze Regalmeter an Büchern zu dem Thema schreiben. Ich möchte es aber dabei bewenden lassen und mich entschuldigen.

    Wenn jemand Fragen zu den von mir geposteten Statistiken und deren "Lese" hat, dann kann ich gerne per PM noch was dazu schreiben. Ich würde das dann nicht mehr hier im Forum posten, weil das zu irritierend ist.

  • EZP- gescheiterte Versuche nach erfolgreichem Transfer 2019

    • Tulpe80
    • 31. Mai 2021 um 21:36

    Liebe Nice77

    ich bin manchmal ein bisschen zahlen-verliebt :love:

    Aber ich weiß auch: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast :D

    LG

  • Progesteronwert VOR Transfer testen?

    • Tulpe80
    • 31. Mai 2021 um 21:13

    Liebe Nice77

    den ERA-Test werde ich mir auch noch ein bisschen "aufheben". Er scheint teuer zu sein und wirklich gesichert ist da wohl auch nichts. Bisher haben mir auch alle Ärtze davon abgeraten.

    Aber wenn der nächste und übernächste Versuch schief geht, will ich nicht ausschließen, dass ich dann nicht doch zu diesem "rettenden Strohhalm" greife.

    getreu dem Motto "Versuch macht klug" ;)

    LG

  • EZP- gescheiterte Versuche nach erfolgreichem Transfer 2019

    • Tulpe80
    • 31. Mai 2021 um 20:14

    Falls es jemanden interssiert:

    diese Zahlen meine ich

    hier mal am Beispiel für Klinikum Nürnberg

    IQM_traeger_39_DE.pdf (initiative-qualitaetsmedizin.de)

    Diese Zahlen müsste es z.B. für alle Kliniken in Deutschland geben. Also für Geburten kann man sich da schlau machen.

  • EZP- gescheiterte Versuche nach erfolgreichem Transfer 2019

    • Tulpe80
    • 31. Mai 2021 um 19:55
    Zitat von Melpro

    Schade, dass die Kliniken nicht standardisierte Statistiken veröffentlichen. Das würde die Auswahl sicher erleichtern.

    ja das wäre sehr praktisch :)

    Aber aus Marketinggründen ist da natürlich keine Klinik interessiert.

    Das müsste dann auch über den Gesetzgeber kommen und das veranlassen. Aber selbst da wo sowas geregelt ist (z.B. bei Geburten in Deutschland) wird man nur sehr wenig finden.

    Im Qualtätsbericht werden zu den Gyn-Themen hin und wieder Kennzahlen publiziert, aber die beziehen sich eben nur auf Deutschland

    Krankenhaus Bewertungen in (weisse-liste.de).

    ich kann gern mal genauers raussuchen, wenn es jemanden interessiert.

  • EZP- gescheiterte Versuche nach erfolgreichem Transfer 2019

    • Tulpe80
    • 31. Mai 2021 um 19:48
    Zitat von athene18

    nichts auf den ersten fünf Bing-Seiten und auch nicht auf den ersten 5 Google-Seiten

    Hi athene18

    ich will nicht ausschließen, dass die KI-Systeme der Suchmaschinen-Betreiber mittlerweile auch individuelle Treffer-Listen ausspucken. Kann also durchaus sein, dass es bei Dir nicht angezeigt wird.


    Zitat von athene18

    Die Baby-take-home-Quote wird nie angegeben. Das geht allein deswegen nicht, weil Eltern nicht dazu verplichtet sind, der Klinik zu berichten, wie es ausgegangen ist.

    ja, es wäre echt gut, wenn die BTH-Rate angegeben würde. Das wäre sehr viel aussagekräftiger. Aber die wird ggf. erschreckend niedrig sein, weil es ggf. auch Geld kostet das nachzuverfolgen.

    Für z.B. Transplantationen (von Herzen) ist das in Deutschland z.B. vorgeschrieben, dass es 3 Jahre nachverfolgt wird von einer Klinik.

  • EZP- gescheiterte Versuche nach erfolgreichem Transfer 2019

    • Tulpe80
    • 31. Mai 2021 um 18:35

    Interessanterweise hab ich noch das hier gerade gefunden:

    Schwangerschaftsrate | Tahe Fertilidad Kinderwunschzentrum

    das hört sich dann schon realistischer an...

    Allerdings verstehe ich nicht, warum die Klinik solche Widersprüche auf ihre Homepage "reinbackt".

  • EZP- gescheiterte Versuche nach erfolgreichem Transfer 2019

    • Tulpe80
    • 31. Mai 2021 um 16:56

    also ich halte das auch nicht für realistisch - aber es gibt natürlich Wege diese Zahlen zu "erreichen":

    Z.B. wenn man "schwierige Patienten" evlt. nicht annimmt oder "rausrechnet".

    Schwer zu sagen, sie machen ja im Grunde keine weiteren Angaben.

    Gefühlt erweckt das halt den Eindruck, dass es nicht wirklich seriös zugeht. (Es ist zu schön, um wahr zu sein)

    Der andere Punkt ist: man stellt sich einfach mal vor, man gehört _dann_ zu den 0,01% bei denen es mit drei Versuchen nicht klappt....

    Das erhöht ja die Fallhöhe ungemein.

  • EZP- gescheiterte Versuche nach erfolgreichem Transfer 2019

    • Tulpe80
    • 31. Mai 2021 um 15:27

    Also marketing-technisch haben die auf jeden Fall investiert.

    Ich betrete dieses Forum normalerweise, indem ich bei der BING-Suche "Eizellspende forum" eingebe. Dann ist das Forum der zweite Treffer.

    Diese Klinik hat es irgendwie geschafft, auf Platz 1 zu landen, wenn man nach diesen beiden Begriffen sucht.

    Normalerweise muss man da bisschen marketingtechnisch was tun, damit man soweit oben gerankt wird. (Oder haben die über Nacht so viele Zugriffe, dass das automatisch passiert?)

    Keine Ahnung - da kenn ich mich jetzt nicht gut aus.

    Aber die Statisitken die sie publizieren, sind _sehr_ merkwürdig.

  • EZP- gescheiterte Versuche nach erfolgreichem Transfer 2019

    • Tulpe80
    • 31. Mai 2021 um 14:28

    Apropos Statisitken

    bin grad über die Bing-Suche nach diesem Forum über diese Klinik gestolpert:

    Eizellspende - Tahe Fertility (tahefertilidad.es)

    Dort werden folgende Zahlen propagiert

    kennt jemand diese Klinik?

    Diese Zahlen sind ja absurd hoch....

    BTW:

    Ich kenne jetzt das psychologisch-theoretische Modell, warum es so schlimm ist, wenn man solche Statisitken sieht und zwei gescheiterte Zykeln hinter sich hat.

    Wenn es jemand interessiert, kann ich es gern mal hier erklären :)

  • IVF Zypern sucht das Glückspaar!

    • Tulpe80
    • 30. Mai 2021 um 20:00
    Zitat von Annie 82

    Aber was da für Hürden dran hängen... Alter, Kosten, Ehe als Voraussetzung, etc. Das wissen die Leute nicht. Und wer als Alleinstehende ein Kind haben möchte ist egoistisch... Aber warum? Die Alleinstehende ist sich doch vollkommen bewusst was auf sie zu kommt, was es doch viel leichter macht, als denen, die plötzlich allein sind oder ungewollt schwanger werden.

    Da hast Du Recht.

    Eine (ehemalige) Kollegin von mir ist Single-Mom (= freiwillig alleinerziehend) - sie hat sich alles perfekt vorher überlegt.

    Auch über das Thema Finanzierung und Betreuung hat sie sich bestens vorbereitet.

    Das Kind ist glücklich. Die Großeltern sind glücklich. Die Mutter ist ebenfalls glücklich, dass sie das Kind hat.

    Das Kind wird von den Großeltern (sofern der Kindergarten zu hat) bestens betreut, so dass die Mutter auch noch ihrem Job nachgehen kann.

    Ich glaube, dass es diesem Kind tausend mal besser geht, wie vielen anderen Kindern.

    Ich bin immer wahnsinnig beeindruckt, wie sie das alles schafft - da kann man nur sagen "Hut ab!"

  • IVF Zypern sucht das Glückspaar!

    • Tulpe80
    • 30. Mai 2021 um 19:03
    Zitat von Melpro

    Gleichzeitig sollen wir bis 67 arbeiten für die Rente, aber mit 40 sind wir zu alt zum Kinder adoptieren oder per künstlicher Befruchtung zu empfangen. Kinderwunsch und das habe ich die letzten Jahre gelernt, musst du dir über 40 als Frau echt leisten wollen und können.

    :thumbup: stimmt - da hast Du einen echten Widerspruch aufgedeckt!

    Die "40"er Grenze ist absolut nicht mehr zeitgemäß. Sie mag ggf. aus biologistischen Gründen zu den Statistiken passen. Aber gesellschaftlich ist die 40 überhaupt nicht mehr haltbar.

    Zitat von Melpro

    Kinderwunsch und das habe ich die letzten Jahre gelernt, musst du dir über 40 als Frau echt leisten wollen und können.

    Da hast Du leider Recht. Auch bei mir sind die desolaten Betreuungsmöglichkeiten mit ein Grund, warum das Thema "nach hinten gerutscht" ist.

    Ich brauche auch kein Gendersternchen in der Sprache, sondern _richtige_ Gleichberechtigung. Die Gleichstellung von Samen- und Eizellspende wäre sowas zum Beispiel.

    Zitat von Loooo

    aber ob das Kind jetzt den „biologischen Vater“ oder die „biologische Mutter“ nicht kennt, ist meiner Meinung nach gehüpft wie gesprungen

    Es gibt meines Wissens Studien aus England, die genau das bestätigen.

    Zitat von Loooo

    Und wenn die Mutter durch einen ONS schwanger geworden ist und den Namen des Erzeugers nicht kennt oder gleich mehrere Männer theoretisch der Vater sein könnten, hat es das Kind auch nicht leicht.

    Ist jetzt ein wenig off-topic, aber sowas nervt mich gewaltig

    ich finde das gar nicht so off-topic :) Denn genau eine solche Debatte sollte eine Doku über EZS idealerweise entfachen. Also ein gesellschaftliches Umdenken, was man denn nun wirklich als Gesellschaft möchte.

    - Möchte man diese Form der Familiengründung (die man nicht kennt) vorverurteilen?

    - Warum ist es so ein Leidensdruck keine Kinder bekommen zu können?

    - Möchte man als Gesellschaft Kinder haben oder möchte man das eben lieber nicht?

    - Ist das EmbSchG noch zeitgemäß? Und wenn nein, warum nicht?

    - Warum verschiebt sich der Kinderwunsch von Frauen immer weiter nach hinten? Woher kommt das?

    - Wie geht es denn den Kindern aus Regenbogenfamilien? (vermutlich würde jedermann sehen, dass es diesen Kindern sehr viel besser geht als so manch anderem Kind, das "norm-konform" gezeugt wurde)

    Wenn sich eine Doku im TV diesen Fragen mal annehmen würde, wäre das sicherlich begrüßenswert. Leider vermute ich, dass es bei dieser Berichterstattung eher darum geht, eine gewisse Sensationslust zu befriedigen.

  • EZP- gescheiterte Versuche nach erfolgreichem Transfer 2019

    • Tulpe80
    • 30. Mai 2021 um 16:38
    Zitat von Melpro

    Im Kleinputz Forum las ich von einer Mitsteiterin, die im 8. Versuch schwanger wurde.

    Melpro

    das hört sich schon extrem an. Aber ich glaube, dass das sehr viel häufiger vorkommt als man denkt. Es ist ja auch ein Thema wo vielleicht der ein oder andere auch irgendwann innerhalb eines Forums nicht mehr drüber zu sprechen/schreiben wagt....

    Es ist irgendwie auch schambehaftet...

    Der eigene Körper versagt.... Man hat einen Haufen Geld reingesteckt etc.

  • IVF Zypern sucht das Glückspaar!

    • Tulpe80
    • 30. Mai 2021 um 16:33
    Zitat von Schnabel

    Das sieht man ja schon an den Anforderungen für Adoptiv-Eltern: Verheiratet, unter vierzig, wohlhabend, Haus mit Garten, viieel Zeit für das Kind soll auch da sein....aber das Paar selbst darf überhaupt keine Wünsche äußern

    ja ich stimme Dir zu, dass das auf gewisse Weise doppelmoralisch ist.

    Ich war auch geschockt als ich gemerkt habe, dass ich für Adoption "die Kriterien" nicht erfülle. Zu alt etc. Ich frage mich dann immer, wer hat denn mit Anfang 30 denn schon finanziell "ausgesorgt" und Haus mit Garten etc.?

    Das dürfte ja nur eine sehr überschaubare Minderheit sein.

    Wenn wir statt EZS Adoption machen wollten, dann ginge nur Auslandsadoption und da ist es eine Wissenschaft für sich herauszufinden, welche Agenturen seriös sind und welche ganz dicht an "Menschenhandel/Betrug" vorbei schrammen.

    Insofern tue ich mich mit Auslandsadoption sehr schwer.

    Zitat von Schnabel

    das Paar selbst darf überhaupt keine Wünsche äußern. Und alles zum Wohle des Kindes.

    Ich glaube, man darf auch Adoptionsvorschläge ablehnen. Aber man ist da schon ganz klar "Bittsteller". Ich hab mich damit auch einige Zeit auseinandergesetzt und hab für mich allerdings auch mitgenommen, dass es schon richtig ist, dass es primär um das Kindeswohl geht. Denn oft kommen die Kinder aus sehr schlechten Verhältnissen oder waren vorher in Pflege-Familien und natürlich will man vermeiden, dass ein Kind aufgrund von Problemen schnell wieder "zurückgegeben" wird.

    Und man muss sich auch klar machen, dass oft Drogenmissbrauch in der Schwangerschaft der genetischen Mutter im Spiel war, was eine beachtliche Hürde für den Alltag darstellt.

    Vereinzelt gab's sicherlich auch häusliche Gewalt etc.

    Ich persönlich würde damit glaube ich nicht gut umgehen können. Insofern wäre ich für eine Adoption vermutlich nicht "gemacht" und ich wäre möglicherweise eine schreckliche Adoptivmutter.

    Zitat von Schnabel

    Hypermoralisch und stockkonservativ.

    Was ich als extrem problematisch erachte, ist das deutsche Embryonenschutzgesetz. Das ist die Doppelmoral auf Papier.

    Denn es verleitet geradezu dazu Mehrlingsschwangerschaften "einzugehen". Und Mehrlinge sind je nach Konstitution der Mutter sicherlich nicht "zum Wohle des Kindes".

    Insofern sollte man dieses Gesetz dringend den aktuellen Gegebenheiten anpassen.


    Zitat von Schnabel

    In Dänemark bekommt jede alleinstehende Frau drei künstliche Befruchtungen geschnenkt, warum gibt es sowas nicht bei uns

    Ich möchte mir hierauf eine zynische Antwort erlauben:

    Weil man bei uns just gestern beschlossen/überlegt hat, künftig Kinderlose stärker zu besteuern, um damit Pflegekräfte besser bezahlen zu können.

    </Zynismus>

    Ich finde, es kann nicht angehen, dass man Kinderlose stärker besteuert und gleichzeitig kaum was unternimmt, um Kinderwunsch monetär zu unterstützen.

    Unfreiwillig Kinderlose werden damit gleich doppelt "bestraft".

    Zitat von Schnabel

    Würde mich sehr wundern, wenn solche Fragen im TV gestellt werden, oder auch die Frage der sozialen Ungerechtigkeit.

    Genau diese Fragen würden für mich zu einer kritischen, nützlichen Berichterstattung dazu gehören.

    Ich fände es sinnvoll, wenn man die Art der Familengründung ent-taubisiert und dementsprechend das vorstellt, was eben gängige Realität ist und dazu führt, dass Familien EZS nutzen.

    Natürlich gehört es auch dazu, auch den Verein Spenderkinder dazu zu hören etc. Also natürlich muss man sich auch mit EZS kritisch auseinander setzen. Man könnte auch hinterfragen, was die Medien selbst dazu beitragen, dass Frauen suggeriert wird, dass man "in jedem Alter" per künstlicher Befruchtung schwanger werden kann.

    Ich denke z.B. dass die Medien nicht ganz unschuldig dran sind, dass es bei manchen schlicht irgendwann "zu spät" ist.

    Man kann auch kritisch hinterfragen, wie der Umgang mit den Spenderinnen ist. Aber auch hier möchte ich anmerken, dass eben das EmbSchG nicht ganz unschuldig ist und hier "moralische Fragen" ins Ausland "exportiert" werden. Und ist es denn richtig, dass deutsche Frauen sich mit Hilfe ausländischer Frauen ihren Kinderwunsch erfüllen. Darüber kann man trefflich streiten.

    Ebenso kann man offene und anonyme EZS kritisch beleuchten. Auch hier spielt das EmbSchG mit hinein, dass man die Forderung der entstehenden Kinder ihre genetische Herkunft kennen zu dürfen, nicht nachkommen kann.

    Deutschland ist was diese Themen angeht leider sehr weit hintendran.... :(

    Und das "Vater-Mutter-Kind"-Modell entspricht ja auch nicht mehr ganz der gelebten Realität :)

  • EZP- gescheiterte Versuche nach erfolgreichem Transfer 2019

    • Tulpe80
    • 30. Mai 2021 um 15:09

    Liebe Holunderseife

    ja bei mir ist es ähnlich. Alles sieht super aus. Mein Gebärmutter, meine Blutwerte, die Blastos, das Spermiogramm. Lediglich bei der Gebärmutter wurde nun nach viel Hin und Her entdeckt, dass eine leichte chronische Zervititis vorliegt.

    ich hoffe natürlich, dass es daran liegt und dass nun endlich eine Ursache gefunden ist. Aber statistisch kann es auch bisher einfach nur "Pech" gewesen sein. Rein rechnerisch wäre das also absolut denkbar, dass es einfach nur purer Zufall war, dass es bei mir drei mal nicht geklappt hat.

    Die 30% sind das was für Frauen unter 30 Jahren gilt, wenn sie ihre eigenen Eizellen verwenden. Ein Arzt in Deutschland sagte mir mal, dass ich mit EZS die gleichen Chancen habe, wie eine Frau die so alt ist wie die Spenderin. Und es war in Deutschland immer die Rede von ca. 30% pro Versuch (wohlgemerkt bei einer "idealen" Patientin)

    Es gibt auch ne halbwegs "amtliche" Statistik hierzu

    https://www.deutsches-ivf-register.de/perch/resource…uch-2019-de.pdf

    so wie ich das lese, sind ca. 30% aller Transfers (bei jüngeren Frauen) erfolgreich. Das würde zu den Aussagen meines Arztes passen.

    Natürlich haben diese Zahlen evtl. auch einen Bias, weil ja nur Patienten mit Problemen hinsichtlich Kiwu in dieser Statistik auftauchen, aber ich glaube sie sind etwas vertrauenswürdiger als die Zahlen auf den Klinikseiten selbst, da hier weniger Marketing eine Rolle spielt.

    Zitat von Holunderseife

    Sie erzählen mir aber (übrigens genau wie die Klinik in Deutschland), dass die Wahrscheinlichkeit pro Versuch jeweils bei 50-60% liegt und dann wäre es ja eher wahrscheinlich nach 2 Versuchen bei optimalen Bedingungen schwanger zu werden als nicht.

    Spaßeshalber hier mal die Zahlen für die Annahme, dass bei einer IVF (mit EZS) eine Schwangerschaft mit einer Wahrscheinlichkeit von 60% eintritt:

    Unter dieser Prämisse ist es natürlich ganz anders. Dann wäre die Wahrscheinlichkeit, dass es zweimal nacheinander nicht klappt nur bei 16% - was relativ wenig ist.

    Allerdings wenn man sich hier im Forum umschaut, da gibt's sehr viele, bei denen der erste EZS-Versuch nicht geklappt hat.

    Die Frage wäre daher: Gibt's eine Grundlage für die 60%?

    Zitat von Holunderseife

    Ich schaue Berichte im Internet wo es möglich ist 59 Jährige per EZP zu einer Schwangerschaft zu verhelfen und frage mich natürlich dann in dem Kontext was nun mit mir nicht stimmen könnte.

    Geht Dir bestimmt ähnlich, oder?

    Yes, indeed.

    Ich frag mich ganz oft, warum die Statistiken nicht mehr Aussagen zum "Rest" treffen. Mir würde es tatsächlich helfen zu wissen, wie viele Versuche man so im Schnitt braucht...

    Mein deutscher Kinderwunscharzt meint, dass es ganz oft an den Embryonen liegt und wenn man einfach nur lange genug probiert, klappt es irgendwann schon. Ich hoffe, dass er Recht hat. :)

  • EZP- gescheiterte Versuche nach erfolgreichem Transfer 2019

    • Tulpe80
    • 30. Mai 2021 um 13:15

    Liebe Holunderseife

    tut mir leid, dass es zweimal nicht geklappt hat.

    Da es aber vor zwei Jahren ja schon mal geklappt hat, ist das ein ziemlich gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass es generell durchaus funktioniert. :)

    Ist es denn diesmal eine andere Spenderin? Evtl. liegt es auch an der Spenderin. Ganz ausschließen kann man das ja nie.

    Die Spenderinnen sind zwar genetisch etc. untersucht. Aber es gibt ja auch Gendefekte, die eine Kombination unterschiedlicher Gene betreffen. Außerdem muss man auch an epigenetische Defekte bei den Spender-Eizellen denken.

    Darf ich fragen, auf welche Statistiken Dich konkret beziehst?

    Mir sagte man immer, dass auch mit EZS die Chance nur bei ca 30 % liegt.

    Das bedeutet folgendes:

    Die Wahrscheinlichkeit, dass es zwei mal in Folge klappt ist 9%, die Wahrscheinlichkeit, dass es zweimal in Folge nicht klappt ist 49%.

    Ich will sagen, es ist recht wahrscheinlich, dass es eben zweimal nicht klappt. Zumindest wenn die Aussage stimmt, dass ca. 30% eines Versuches erfolgreich ist.

    Leider weiß ich nicht, ob Du das aufmunternd findest. Mir geht es ja ähnlich. Mich haben die Zahlen etwas beruhigt.

    Bei den Statistiken der Kliniken habe ich teilweise den Eindruck, als wären sie zu Marketing-Zwecken "schön gerechnet". Das stürzt einen dann schon ganz schön in den Abgrund, wenn man denkt, dass es total wahrscheinlich sein müsste, dass es klappt. Ich habe schon Statistiken gesehen, da ist davon die Rede, dass bei 3 EZS Versuchen hintereinander eine Wahrscheinlichkeit von 93% besteht, schwanger zu sein. Und wenn ich so was lese, geht es mir total mies... denn ich gehöre zu den restlichen 7% über die es keine weiteren Aussagen gibt.

    Mit anderen Statistiken geht es mir ähnlich. Ich gehöre immer zu dem Rest der auch bei der kummulierten Wahrscheinlichkeit nicht mit "von der Partie" ist.

    Ich fände es daher besser, wenn die Kliniken Follow-Up Befragungen machen würden und auch klären könnten, was mit denjenigen ist, bei denen es nicht sofort geklappt hat.

    Generell wäre es natürlich wünschenswert, wenn die Statistiken, die da so kursieren besser beschrieben wären, damit man die Zahlen besser einsortieren kann.

    Da es bei mir noch nie irgendwie geklappt hat, weiß ich auch, dass es emotional manchmal sehr schwer ist, sich immer wieder "Kopf hoch" zu sagen, weil einem ständig ne Statistik angrinst und sagt "Du aber nicht!".

    Ich denke aber, dass Du zuversichtlich sein kannst, da es bei Dir schon mal geklappt hat. Ich glaube, das ist das beste Zeichen, was es geben kann.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass der nächste Versuch klappt.:lady_beetle:

  • IVF Zypern sucht das Glückspaar!

    • Tulpe80
    • 30. Mai 2021 um 11:20

    Schnabel

    ich bin etwas zwiegespalten, was das Thema angeht.

    Man weiß halt nicht welcher Sender bzw. welche Sendung dahinter steckt.

    Ich habe nichts gegen eine seriöse Berichterstattung zu dem Thema EZS. Mit seriös meine ich "kritisch hinterfragend" - auch dahingehend, dass andere Meinungen dazu gehört werden.

    Ideal wäre natürlich, dass sowas dazu beiträgt, dass insgesamt in der Gesellschaft etwas toleranter mit der Thematik umgegangen wird.

    ABER:

    Das meiste was ich dazu bisher gesehen habe, kam eher aus der Rubrik "Freakshow" und erweist dem Thema somit einen Bärendienst.

    Auch Spiegel-TV oder Lanz haben es aus meiner Sicht verfehlt, wirklich _gut_ darüber zu berichten.

    In den Medien wird das zum Teil arg verzerrt dargestellt, so dass man erst recht überlegt, inwieweit man selbst damit offen umgeht.

  • Auffälliger erster kleiner Blutzuckertest

    • Tulpe80
    • 30. Mai 2021 um 10:59

    Marienkaefer

    oh - dankeschön für den Anruf :)

    Haben sie auch begründet, warum sie das nicht mehr machen?

  • Auffälliger erster kleiner Blutzuckertest

    • Tulpe80
    • 29. Mai 2021 um 21:05

    athene18 - ja das dachte ich beim drüberlesen auch.

    Mein erster Gedanke.... hätte ich das ggf. vor 3 Jahren gewusst. Ich weiß halt nicht, ob das wirklich solche Wunder vollbringen kann.

  • Auffälliger erster kleiner Blutzuckertest

    • Tulpe80
    • 29. Mai 2021 um 20:48

    Liebe Endi,

    dankeschön :face_blowing_a_kiss:

    Leider ist Erfurt auch logistisch ein Problem. Aber ggf. machen das ja noch mehr Kliniken.

    Ich hab grad noch das hier gefunden.

    Ovarielle Verjüngung über PRP (dein-kinderwunsch.com)

    bin am überlegen, ob ich das kostenlose Beratungsgespräch dort mal in Anspruch nehme.

  • Vida Fertility Institute

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    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

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    Klinik Eugin
  • IVI Valencia

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    IVI Valencia
  • Clinica Tambre

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    Clinica Tambre
  • Institut Marques

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    Institut Marques

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