ich drücke Dir ganz doll die Daumen, dass Du bald zwei Striche auf dem Test erblickst
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Beiträge von Tulpe80
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Wie geht's Dir damit, liebe Rinna?
Manche wünschen sich ja eine Sectio, für andere wiederum ist es ganz furchtbar.
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Hallo ihr Lieben,
danke für Euren Zuspruch.

Die österreichische Klink hat sich nun gestern überraschenderweise nochmal per mail gemeldet und ebenfalls den Test der Immunologie tatsächlich schriftlich vorgeschlagen. Die Mail klang deutlich freundlicher.
Sie schlagen konkret folgendes zur Abklärung vor.
Immunologie macht imho auf jeden Fall Sinn.
Gerinnung denke ich macht auch Sinn, meine ich.
Nun immerhin hab ich mal was schriftliches, mit dem in in meine Kiwu-Klinik hier vor Ort gehen kann. Mal sehen, was die sagen.
Und ich bin gespannt, was die Kliniken in CZ mir raten.
LG
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Warum sollte es außerdem ein halbes Jahr dauern, bis diese gefunden wird??
In Österreich wäre es um eine offene Spende gegangen. In CZ wird es schneller gehen, da es ja anonyme Spenden sind.
Nichts desto trotz, war es eher "die Musik die den Ton machte".
Irgendwie hatte ich das Gefühl, die sind froh, wenn ich als Patientin weg bin. Sie gaben sich keinerlei Mühe. Der Arzt war auf das Gespräch auch nicht vorbereitet.
Es war eher so ein: Naja wenn Sie unbedingt wollen, können wir noch ne Runde drehen. Gefühlt redete er jedes Hindernis zur unüberwindbaren Hürde.
Viellicht ist das auch nur mein subjektives Empfinden.
Mein Mann war "nur" sauer, weil der Arzt nicht vorbereitet war und nicht wußte, um was es überhaupt ging.
Im Moment heißt es abwarten und diesen Satz irgendwie wieder "abschütteln".
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Und ja, mich hats auch genervt. Als ich "optimisch" sagte, hat sie nämlich mit dem Kopf geschüttelt - was ich ich unsensibel fand
oh das ist echt arg. Manche Menschen null Empatie und Feingefühl

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Liebe Gartenfee79 und Melpro und bubble
danke für Eure aufmunternden Worte.
Nicht mal das letzte Negativ hat mich so runtergezogen, wie dieser eine Satz.
Das ganze Gespräch war eher so im Tenor: ja Sie können zwar weitermachen, aber denken Sie auch dran, dass es über ein halbes Jahr dauert bis eine neue Spenderin gefunden wird. Und denken Sie an die Kosten und überlegen Sie nochmal, ob Sie wirklich weitermachen wollen....
Es kamen auch so Aussagen wie "wir haben alles untersucht, was man da so untersuchen kann".... Nur noch immunologisch könnte man vielleicht was untersuchen, war das Fazit. Irgendwie hatte ich auf "mehr Engagement" gehofft. Es kam auch nichts konkreteres, was man denn immunologisch noch schauen könnte.
Mit anderen Worten: "austherapiert"
Und "austherapiert" war ich schon bei meinen eigenen Eizellen...
Danke für's Hoffnung machen.
Die Gespräche mit Cz sind Anfang Sept. Mal sehen, was die sagen.
LG
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Liebe Hope2021
ich hoffe, Du hast Recht.
das Gespräch war sehr deprimierend...
Einerseits weigere ich mich die Hoffnung aufzugeben und gleichzeitig hab ich Angst, dass es auch in CZ nicht klappt.
Ich hab Angst, dass ich irgendwas hab, was noch nicht erforscht/entdeckt ist und es deshalb nicht klappt....
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hi zusammen,
hatte eben mein Gespräch mit der Klinik in Österreich. Ich habe die Frage gestellt, wie denn meine Chancen sind, dass es in einem weiteren (5.) Versuch klappt.
Die Antwort war:
Naja, kumulativ steigt die Wahrscheinlichkeit nach dem 4. Versuch nicht mehr weiter an.
Vermutlich findet man daher in den Statistiken auch nichts dazu. Also wenn's viermal nicht geklappt hat, dann ist es statistisch wohl ziemlich unwahrscheinlich, dass es doch noch klappt.
ich werde den Versuch in CZ noch ausprobieren. Aber mir hat das grad wirklich sehr viel Hoffnung genommen....
Er hat nur das ausgesprochen, was die Statistiken so implizit sagen... Wobei man natürlich bedenken muss, dass die Statistiken vermutlich Klinikwechsel ja nicht berücksichtigen.
Eigentlich hatte ich die Hoffnung, dass mir das Gespräch Mut und Hoffnung machen würde. Das Gegenteil ist der Fall.
Man muss allerdings auch dazu sagen, das der Arzt nicht sonderlich gut vorbereitet war....
Vielleicht soll es für mich einfach nicht sein...
Wenn man hier im Forum schaut, gibt's auch niemanden, bei dem der 5. EZS-Versuch geklappt hat - oder gibt's hier jemanden bei dem es nach dem 4. EZS-Versuch geklappt hat?
LG
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also die Mail-Adresse hätte ich schon mal herausgefunden.

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Fiktiver Brief an Herrn Spahn.
Jens Spahn will sehr bald Kinder mit seinem Mann: "Wären gute Eltern" (t-online.de)
Lieber Herr Spahn,
das ist eine ganz wunderbare Idee, die Sie da haben. Fühlen Sie sich virtuell dazu "gehändeschütelt" und beglückwünscht.
Ich hoffe sehr, dass dieser zutiefst persönliche Wunsch in Ihnen dazu beiträgt, das Embryonenschutzgesetz in Deutschland zu überdenken und politisch neu aufzustellen. Die Leopoldina hat da ja den ein oder anderen Vorschlag schon gemacht.
Und wie Sie schon völlig korrekt erkannt haben, ist man mit 40 "nicht mehr der Jüngste" - insofern wäre es auch mal schön, wenn man die magische Grenze von 40 Jahren für künstliche Befruchtungen mal über Bord werfen könnte. Für die Rente konnte man ja auch die Altersgrenze ein Stückchen nach hinten rücken. Medizin und Wissenschaft sei Dank.
Außerdem sind Sie der Gesundheitsminister. Sie sind sozusagen prädestiniert für diese Aufgabe.
Denn im Moment müssen unfreiwillig Kinderlose das Los entweder akzeptieren oder ins Ausland. Und ich bin sehr gespahnt, wo Ihr Weg Sie hinführen wird. Leihmutter oder Auslandsadoption? Denn eine Adoption in Deutschland dürfte schwer sein. Vielleicht auch für Sie. Ich wünsche ihnen zwar keinen steinigen Weg, weil ich das niemanden wünsche, aber ich hoffe dennoch, dass Sie dabei ein paar Dinge lernen und eine neues EmbSchG auf den Weg bringen.
Nun, ich hoffe und wünsche Ihnen, dass sich Ihr Wunsch alsbald erfüllen möge, denn ich glaube auch, dass Sie und ihr Partner gute Eltern wären.
bis dahin!
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Ich bin in den letzten drei Tagen in eine leichte Depression gerutscht.
Liebe athene18
Das tut mir leid.
Der Link klingt aber tatsächlich sehr hoffnungsvoll. Ich drücke Dir weiterhin die Daumen, dass alles gut ausgeht. Es ist ein wirklich sehr schwerer Weg den Du schon zurückgelegt hast. Ihr beiden schafft das!
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ich würde an deiner Stelle Hoffnung nicht so schnell aufgeben.
Liebe Talea
danke für deinen Zuspruch.
Es ist jedoch schwerer Abschied zu nehmen als einfach weiter zu hoffen. Abschied nehmen ist kompliziert, weil man einen definierten Schlussstrich braucht.
Bisher wurde nur uterine Killerzellen und NK-Zellen sowie eine Hysteroskpie gemacht. Also bisher kaum Diagnostik. Ich bekomme immer gesagt, das würde sich nicht lohnen oder die Sachen wären nicht wissenschaftlich fundiert etc.
Bei mir sind auch Freundschaften angeknackst. Es gibt einfach Sätze, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt, auch wenn sie nicht böse gemeint sind.
Das Problem ist aber, man hat entsprechend immer weniger Leute, mit denen man überhaupt darüber sprechen kann. Mir fällt es derzeit extrem schwer darüber zu reden. Ich habe mir lediglich vorgenommen, wenn es klappt und ich über den 3. Monat hinauskomme. Dann werde ich ein, zwei Freunde evtl. einweihen, warum ich irgendwann "so anders war". Und warum manche Dinge so schlimm waren.
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ja das würde ich auch so einschätzen
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Liebe Paw
danke für deine lieben Worte. Es ist diesmal leider auch ein richtiger Abschied bei mir - nämlich von der offenen Spende.
Es sind aber ja auf Dauer viele kleine Abschiede, die da so zusammengekommen sind über die Jahre.
Erst der Abschied davon, dass es auf normale und natürliche Weise klappen würde.
Dann der Abschied davon, dass man genetisch eigene Kinder haben darf.
Und nun der Abschied, von der Möglichkeit das das Kind, die Möglichkeit hat zur Identitätsfindung.
ich sehe jeden hoffnungsvollen Augenblick und Trost der Vergangenheit und merke, dass ich mal wieder etwas begraben muss. Es war ein Trost für mich gewesen, dass es vielleicht mit der offenen Spende klappt. Und dieser Trost hat mich in der Trauer vom Abschied genetisch eigener Kinder begleitet.
Ich möchte ein Buch zitieren, was mir in letzter Zeit immer öfter in den Sinn kommt:
Hoffnung ist wie eine Glasscherbe im Fuß. Solange sie im Fleisch steckt, tut es weh bei jedem Schritt, den man geht. Doch wenn sie herausgezogen wird, blutet es zwar für eine kurze Zeit und es dauert eine Weile, bis alles verheilt ist, aber schließlich kann man weiterlaufen. Diesen Prozess nennt man auch Trauer. " - Sebastian Fitzek
Und nun ziehe ich eben den Glassplitter der "offenen Spende" aus dem Fuß und hoffe, dass ich mit der "anonymen Spende" dann wieder weiterlaufen kann.
Ich überlege auch ob ich lieber die EZS mache statt noch einem Versuch. Ich habe total Angst, dass das auch nicht klappt. Die Ärzte meinen ich könnte auch natürlich schwanger werden, passiert nur leider seit Jahren nicht und mein AMH ist nun bei 0,7. Was würdet ihr tun?
Das mit der FG tut mir sehr leid.
Es ist schwer, wenn die Ärzte dem natürlichen Weg noch so viel Hoffnung einräumen, dann "diesen Glassplitter aus dem Fuß zu ziehen". Denn das sind ja die Experten. Evtl. würde eine Zweitmeinung einer anderen Kinderwunschklinik helfen. Hast Du das schon in Erwägung gezogen?
Dann wurde ich noch in derselben Woche unvorbereitet mit einem Schwangerschaftsbauch konfrontiert, von dem ich nichts wusste und der nicht gewollt ist, wie ich mittlerweile weiß. Ich dachte mir wird der Boden unter den Füßen weggezogen. Ich komme bis heute mit Babybäuchen oder Babys nicht gut zurecht. Es gibt Tage da geht es und an andere schmerzt und fehlt es einfach nur. Ich fühle mich so schlimm dabei, bekomme richtig Herzrasen, ich will das nicht. Kennt ihr das vielleicht und falls ich damit nicht alleine bin, was hilft euch dabei?
Eine ähnliche Situation hatte ich auch vorige Woche - Unvermittelt lief mir auf einem Kindergeburtstag eine frisch gebackene Mama mit Baby über den Weg. Sie wurde nicht müde zu betonen, dass das Kind ein Unfall gewesen sei. Es kam dann noch eine Nachbarin vorbei, die nur so schwärmte von Ihren Enkel-Kindern und was dies für ein Segen sei, Kinder zu haben.
Die Gesamtsituation war eigentlich nur dadurch erträglich, dass es an einem Tag war, wo ich noch Hoffnung hatte, dass der vierte Versuch vielleicht geklappt haben könnte. Aber auch so musste ich mehrfach gegen die Tränen ankämpfen.
Das was das Natürlichste der Welt ist und was scheinbar alle anderen ganz leicht haben können, bleibt mir verwehrt....
Mir hilft, darüber zu schreiben, denn sprechen kann ich mit niemanden so richtig.... Es weiß ja auch keiner außer meinem Mann
LG
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es wird vorher ja doch ein US-Kontrolle gemacht, nicht wahr?
Wenn die Gebärmutterschleimhaut noch nicht hoch genug sein sollte, würde man das ja dann sehen.
Das Östrogen sorgt dafür dass die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut wird.
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Hallo Lalelu22,
willkommen hier im Forum
zu " Gibt es was, was ich beachten sollte??"
auf der ersten Seite dieses Threads steht ein bisschen, was andere hier so alles an Medikamenten einnehmen:
NEM/Medis zur Unterstützung - Allgemeine Fragen - Eizellspende & Kinderwunschforum
Ist es dein erster Versuch?
Bei vielen klappt ja direkt der erste Versuch, insofern würde ich mich erst mal auf das verlassen, was die Klinik sagt.
tendiere zu zwei, da dass die Chancen erhöht.
Was meint ihr?!
Meine Kiwu_Ärtze sagen immer, dass zwei leider nicht die Chance erhöhen. Also es ist die gleiche Wahrscheinlichkeit, wie wenn man zwei mal nacheinander einen transferiert. Mir wurde bisher immer zu einem geraten.
Bei Immunolgischen Problemen wird auch zu einem einzigen Embryo geraten.
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Leuven: ja, sieht so aus, dass Maus zum 1. Mal am 8.9. operiert wird.
Liebe athene18
ich drücke Euch beiden ganz doll die Daumen, dass ihr das gut übersteht und bis dahin alles soweit gut läuft.
Ansonsten hört es sich doch alles sehr hoffnungsvoll an denke ich.
Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft.
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Die letzte Seite liebe Tulpe enthält das Bild vom letzten US vor der Geburt 😘🍀❤️
danke für diese schöne Bild in meinen Kopf und die lieben Worte von Dir liebe Nice77*wischt sich ein kleines Freudentränchen aus den Augen*
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Es ist mit meinen Versuchen ein bisschen wie mit Seifenblasen. Sie haben die schönsten Farben im Licht und ich hoffe, dass sie für immer durch die Luft schweben. Aber dann macht es kurz *plop* und weg sind sie.
Gestern musste ich für den Fragebogen von Gynem nochmal alle Versuche durchgehen.
Man merkt, dass die Zeit über viele Dinge den Schleier des Vergessens legt. Und als ich gestern so durch die Papiere schaute, lässt man vieles Revue passieren. 6 Kinder hätten es sein können. 6 Seifenblasen.
Einfach weg.
Alles was von diesen Erinnerungen bleibt, ist ein dicker, grauer Leitz-Order.
Mit Kassenzetteln aus Apotheken.
Und Arztrechnungen für Beratungen und Ultraschall.
Dazwischen Informationen, wann welches Medikament zu nehmen ist
Befunde, Blutwerte und Prospekte über Kinderbücher zur Aufklärung.
Eine Chronologie der Hoffnung und der Enttäuschung.
Ein Werk der Bürokratie, wo man eigentlich ein Fotoalbum haben sollte.
Ein Fotoalbum mit Bildern der ersten Monate,
mit Bildern aus dem Kindergarten und vom ersten Urlaub.
Und das erste selbst gemalte Bild!
Ich frage mich, wie wohl die letzte Seite in meinem Leitz-Ordner aussehen wird...