von mir sind auch alle Daumen für den Transfer gedrückt ![]()
Beiträge von Tulpe80
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ja, so ein Ereignis ist für die Eltern extrem schlimm.
Aber es stimmt - die Impfungen waren ja auch nicht immer und überall für jeden leicht verfügbar.
Selbst Anfang Dezember war es hier in der Gegend ein Problem, für meinen 80 Jährigen Vater an eine Booster-Imfpung zu kommen

was mich halt auch von der Impfung überzeugt hat war so der Umstand, dass Covid und Bluthochdruck lt. Zahlen keine gute Kombi ist und bei EZS hab ich schon häufiger gelesen, dass es da aus irgendwelchen Gründen häufiger zu Bluthochdruck kommt. /z.b hier Eizellspende • Ablauf, Kosten & rechtliche Situation – 9monate.de
Außerdem erleichtert die Impfung ein wenig das Reisen...

Das ist ja sonst auch ein Problem bei EZS...
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hi Maarisol
anfangs war ich zwar auch ein wenig skeptisch was die Impfung anbelangt, allerdings haben mich mittlerweile die Zahlen und das Infomaterial was man überall bekommt, überzeugt.
Irgendwo bin ich neulich auch mal über eine Studie gestolpert, die die Fehl-/Totgeburtenrate bei Müttern untersucht hat, die Covid während der Schwangerschaft hatten. Das Ergebnis war dort, dass es die Fehl-/Totgeburtenrate nicht erhöht.
Leider finde ich die Studie nicht mehr. Es war in NRW glaub ich. (Irgendwo im Norden jedenfalls)
Falls ich sie nochmal finde, poste ich sie hier.
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Irgendein Tatort-Kommissar sagte mal: "Wenn das Motiv nicht logisch ist, folge der Spur des Geldes"

Ich vermute daher, dass die höchsten Gewinne mit dem "Standardprogramm" entstehen. Individualisierung ist teuer und daher weniger lukrativ.
Es kann aber auch sein, dass die Kliniken diese Möglichkeit zur Abhebung von den Mitbewerbern schlicht noch nicht wahrgenommen haben.
Schwer zu sagen....
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Kann ich bei Zweifeln zu Medikamenten in der Schwangerschaft nur empfehlen.
ja, die gehören zur Charité glaube ich.
Hatte mit denen mal wg. Tebonin telefoniert. War sehr hilfreich gewesen

LG
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bezgl. der Kommunikation hängt es glaube ich sehr von den individuellen Fähigkeiten und dem Willen der Koordinatorin ab. Das ist zumindest mein Eindruck.
Theoretisch könnten sich die Kliniken auch versuchen über proaktive Information besser von einander abzugrenzen, aber das tun sie leider nicht.
Meistens haben wir innerhalb von 24h eine Antwort bekommen - aber auch meist nur auf das was wir wissen wollten. Es ist leider ein Dschungel durch den man sich kämpfen muss.
Irgendwo hatte ich mal von einer Agentur gelesen, die solche Sachen für einen übernimmt... Hab aber leider die web-Adresse verloren....

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Hab ich grad auf Twitter gefunden:
hier auch nochmal der direkte Link
COVID-19: Keine Hinweise auf Früh- oder Mangelgeburten nach der... (aerzteblatt.de)
LG
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´ KatiSt
oh, das tut mir sehr leid.
Das ist jetzt wohl Zufall gewesen, dass Dir ausgerechnet das empfohlen wurde, was Du schon sozusagen "hinter Dir" hast.

Wir hatten noch Kontakt mit IVF-Cube in Prag und Ferticare.
Beide waren ebenfalls nett und freundlich (aber beim Erstgespräch dürfte das ja immer so sein...)
Wir hatten uns für Gynem entschieden, weil die Ärztin dort erkennbar unsere Infos, die wir mitgeschickt hatten, gelesen hatte. Bei anderen Kliniken hatten wir leider nicht immer diesen Eindruck. Und nach vier gescheiterten EZS wollten wir nicht wieder das "Standardprogramm fahren".
Punktionen hatte ich bislang immer in Deutschland und diese waren zweimal mit Narkose und einmal ohne. Es konnte jedoch immer nur maximal eine oder zwei EZ punktiert werden.
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Hallo KatiSt
das tut mir sehr leid, dass du das durchmachen musstest. Es muss sehr schlimm sein, da es ja möglicherweise vermeidbar gewesen wäre.
Wir sind bei Gynem und ich habe da bisher einen guten Eindruck. Hab dort bislang nur ERA-Test machen lassen. Das war auszuhalten.
Ich wünsche Dir, dass es bald klappt.
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Liebe Elakowski
Zitat von ElakowskiSehe ich es richtig, dass das nur geht, wenn die andere Person online ist?nein, das funktioniert grundsätzlich immer.
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Maarisol
da wo die Worte pink werden, gibt es automatisch schon einen Link auf's Lexikon
Dort findest du bereits einige Infos 
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ah hier ist der Beitrag:
Da ging es aber um Decaptyl. Ich würde vermuten, dass das für Agolution ggf. auch gilt.
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es gab auch mal einen Beitrag hier im Forum, wo der Unterschied zwischen subkutan und intramuskulär erklärt wurde. Leider finde ich ihn nicht mehr.
Wenn ich es noch richtig weiß, dauert der Abbau je nach dem wie es gespritzt wird unterschiedlich lange.
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in diesem Beitrag gab es mal sehr gute Infos von bubble
Nachweis ob Medikamente korrekt wirken - Medikamenten-Infos - Eizellspende & Kinderwunschforum
Ich habe Agolutin immer in den Popo spritzen müssen. Und das hab ich auch selbst gemacht. Man musste sich dazu zwar immer ein wenig "verbiegen". Aber man gewöhnt sich dran.
Edit: Willkommen hier im Forum

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Die blauen Haken an der WhatsApp waren schnell zu sehen, eine Antwort oder einen Glückwunsch habe ich nie erhalten.
Die Enttäuschung darüber kann ich absolut nachvollziehen. Es tut mir sehr leid. Gerade von einem Arzt, der so lange involviert war, wünscht man sich mehr Empatie.
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Danke, liebe Maarisol,
von Kompetenz würde ich bei mir gar nicht sprechen. Ich bin jemand, der einfach nur gerne Sachbücher* ließt

Die statistische Betrachtung oben hat sogar erstaunlich wenig mit Mathematik zu tun, sondern viel mehr mit dem menschlichen Denken an sich und Psychologie.
Selbst Mathematiker und Statistiker haben ihre lieben Probleme damit Statistiken zu verstehen und richtig zu deuten.

*) im konkreten Fall will ich auch gerne die Quelle nennen: Das war "Schnelles Denken, langsames Denken" von D. Kahnemann
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Liebe Schnabel,
das tut mir sehr leid. Es ist wirklich auf allen Ebenen eine riesengroße Belastung.
Ich drücke Dir ganz doll die Daumen, dass der nächste Versuch klappt!
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FB braucht man auch nicht

Endi meint das hier:
Das Herz heißt "gefällt mir"
Der Pokal heißt "danke"
lachender Smiley heißt "haha" (also lachen)
der zweite Smiley heißt "verwirrend". (Ich finde den nur selten nützlich hier und ich glaube auch sonst wird er kaum genutzt)
der dritte Smiley heißt "traurig". (Ich nutze den, wenn etwas was hier steht, mich sehr nachdenklich oder traurig macht bzw. ich die Traurigkeit eines Beitrags irgendwie glaube nachvollziehen zu können)
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@alle, die keine Statistik mögen,
bitte einfach weiterscrollen - hier gibt es nichts zu sehen

Ich möchte nicht, dass jemand traurig oder enttäuscht ist, wenn er das Folgende ließt.
diese Entscheidung zu treffen, ist extrem schwer. Denn neben der Statistik und dem finanziell Machbaren, gibt's ja auch noch die psychologischen Faktoren, den man bedenken muss.
Bei mir war mit 37 der AHM Wert schon nicht mehr nachweisbar und dennoch habe ich, weil 3 Versuche ja von der Kasse bezahlt werden und auch psychologischen Gründen 4 mal mit eigenen Eizellen "probiert". Beim allerersten Versuch kam noch ein "schwach positiv" heraus, was nach zwei Tagen zu einem "negativ" wurde und danach war jeder Versuch schlechter als der vorherige. Beim vierten Versuch mit eigenen Eizellen, konnte man trotz Maximal-Medikamentierung nicht mal mehr einen wachsenden Folikel sehen. Man riet mur den Versuch abzubrechen. Das war der letzte Versuch, den ich meiner Wartezeit auf die EZS hatte. Da ich "nur" Medis bezahlt hatte, kam er auf ca. 600 Euro.
Als ich die Praxis verließ, hab ich im Auto geheult wie der sprichwörtliche Schlosshund. Es war so ein finaler Abschied und ein Zorn, dass es einfach "nicht machbar war" und auch weil der Arzt das auch etwas wenig einfühlsam "rübergebracht" hatte.
Danach starteten wir mit EZS. (Bis dato hat es zwar noch nicht geklappt, aber ich hoffe noch ein wenig, dass Spenderwechsel was bringt)
Ich kenne diese Zerrissenheit, dass man einerseits denkt, man habe (noch) nicht alles versucht und andererseits läuft Zeit und Geld wie Sand durch die Finger.
Dann habe ich blöderweise im Forum bei urbia gelesen, dass eine TN einen Screenshot postete, nachdem man in meinem Alter ca. 9-10 Transfere braucht, bis zu einer Schwangerschaft. Das ist echt viel und so viele Icsis können wir uns auch gar nicht leisten.
Ab hier kommt STATISTIK - bitte nur lesen, wen es wirklich interessiert.
Statistisch gesehen stecken hier diverse Probleme drin und ich möchte das auch mal etwas versuchen, etwas einzuordnen.
9-10 Transfere:
Hier ist die Frage, was das nun genau heißt: Es heißt nämlich _leider_ nicht, dass nach 9-10 Transferen _garantiert_ eine intakte Schwangerschaft zustande gekommen ist.
Wenn es so wäre, würde man einfach sagen können: Gut ich probiere eben bis zum 10. Versuch und spätestens dann klappt es ja. Leider ist das so ja nicht.
Der andere Punkt ist: Diese Erhebung bezieht sich höchstwahrscheinlich auf eine große Gruppe aus Paaren und die 9-10 Transfere ist vielleicht nur Mittelwert/Median. D.h. es gibt Paare in dem Alter, bei denen klappt es nach dem 6. Transfer und bei anderen vielleicht nach dem 14. Transfer. (Und hier ist die Frage, wie viele Paare gibt es die finanziell/psychisch 14 Transfere stemmen können? Wie viele brechen vorher ab? Hierzu werden meistens keine Angaben gemacht....)
Ich habe mich eine Weile mit diesen Statistiken beschäftigt und oft werden Datengrundlagen dieser Aussagen leider nicht mit veröffentlicht. Man weiß selten, worauf sich die Zahlen beziehen und was alles die Randbedingungen dieser Studien waren.
(Wenn es jemanden hier interessiert: Das in Der Preis des Risikos - Flossbach von Storch beschriebene Problem betrifft dahingehend auch den Kinderwunsch. Denn wenn es finanziell für ein Paar nicht mehr machbar ist, dann ist auch die Wahrscheinlichkeit "der großen Gruppe an Paaren" ja gar nicht mehr gegeben.)
Das ist jetzt alles eine _sehr_ theoretische Betrachtung gewesen und es soll nicht kaltherzig sein. Als mir das im letzten Winter bewusst wurde, war ich schon ein bisschen sauer auf die ganzen nutzlosen Statistiken, die so im Bereich Kinderwunsch publiziert werden. Oft überlässt man den Betroffenen die Interpretation und Deutung irgendwelcher Zahlen aus Studien und man lässt die Paare damit mehr oder minder allein. Ganz verwerflich wird es dann wenn mit solchen Zahlen "Werbung" betrieben wird und ggf. falsche Erwartungen geschürt werden.
Vielleicht muss man sich die Frage stellen: Ist denn der Trauerprozess der genetisch eigenen Kinder schon abgeschlossen? Bei mir war er das lange nicht und auch heute erwische ich mich hin und wieder, wenn die Periode zu spät kommt, bei dem verrückten Gedanken: "Oh was ist wenn es vielleicht auf natürlichem Wege geklappt hat". Bisher ist das medizinische Wunder jedoch ausgeblieben. Und jedes Mal wenn ich irgendwo lese, dass es irgendwo mit 43 auf natürlichem Wege geklappt hat, ist das auch ein Stich in mein Herz. Denn jedes Mal fragt man sich: Hätte ich noch einen Versuch mit eigenen EZ machen sollen?
Ich muss mir oft die oben stehenden statistischen Aspekte sehr bewusst vor Augen führen, um damit (einigermaßen) umzugehen.
Und ich schreibe oben absichtlich "ich erwische mich bei dem Gedanken". Denn gleichzeitig fühle ich mich dabei schrecklich mies und zwar dem Kind gegenüber was vielleicht mit EZS vielleicht irgendwann (hoffentlich) entsteht. Ich denke dann: oh das ist nicht fair, einerseits EZS zu probieren und dann immer wieder dem genetisch eigenen Kind nachzutrauern.
Aber dann sage ich mir:
Jedes Kind hat ein Recht betrauert zu werden. Auch das Kind, was vielleicht nur ganz kurz als 2 Zeller gelebt hat.
ich denke, dass Du egal, wie Du Dich entscheidest, die für Dich richtige Entscheidung triffst. Mir hat es geholfen, meine Gedanken dazu (auch hier im Forum) aufzuschreiben.
Liebe Grüße, eine Umarmung an alle und einen schönen Start ins Neue Jahr!
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von mir sind auch alle Daumen gedrückt.



Neues Jahr. Neues Glück
