Beiträge von Tulpe80
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Hallo ihr Lieben
vielen herzlichen Dank für die Wünsche. Ich bin ganz überwältigt

Hatte mich auch irgendwie gar nicht getraut zu fragen, wie es aussieht... War da bei dir nicht auch die Sache mit dem Herzen? S
Liebe Annie 82
ja, der Termin/Abschlussgespräch mit dem Kardiologen steht für Ende der Woche an. Es war möglicherweise ein bisschen dumm von mir, schon loszulegen, bevor er grünes Licht gibt. Aber ich habe die letzten Jahre ja auch ohne kardiologisches OK "herum laboriert".
Jetzt hoffe ich mal, dass mir keiner sagt, "oh das ist ja blöd, dass es jetzt geklappt hat, denn kardiologisch spricht was dagegen". Eigentlich wollten die sich auch schon Ende Januar melden, aber scheinbar ist da irgendwas schief gegangen.
Ich hoffe mal, dass sie sich schon früher gemeldet hätten, wenn ernsthaft was dagegen spräche.
Um ehrlich zu sein, wollte ich aber nicht weiter Zeit verlieren und ich ging davon aus, dass dieser Versuch "eh nix wird", weil mir etliche KIR-Gene fehlen und ich kein Intralipid genommen habe. Also wenn "negative Gedanken" Schwangerschaften verhindern würden, dann habe ich nun die Bestätigung, dass man selbst mit der negativsten Herangehensweise nichts verhindert. (Was auch eine ziemlich gute Erkenntnis ist)
Ich habe beschlossen, jetzt einfach mal das Beste zu hoffen.
LG
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Ihr Lieben
ich bin total gerührt und hab auch ein paar Tränchen beim Lesen verdrückt.
liebe Lalelu22 ja, wir schaffen das!
Es wird alles gut bei uns

Im Moment bin ich trotz Angst, dass es vielleicht nicht hält, einigermaßen zuversichtlich. So zuversichtlich, wie man eben mit meinem Weg sein kann.
Liebe Luthien86 diese vorbehaltlose Freude und die Leichtigkeit die geht leider irgendwann auf der Wegstrecke verloren. Am Anfang denkt man ja noch "Ach das klappt schon" und dann irgendwann realisiert man, dass es eben nicht leicht wird. Und je mehr man sich mit der Thematik beschäftigt, desto mehr Frauen lernt man kennen, die einen sehr steinigen Weg hatten und man sieht eben auch die ganzen Schicksalsschläge.
Du hast ja auch schon einen unfassbar langen Weg hinter Dir. Ich drücke Dir ganz doll die Daumen, dass der erste EZS Versuch gleich klappt.
vielen lieben Dank für Deine Worte. Ich habe mich ungefähr vor einem Jahr in diesem Forum angemeldet. Damals ging gerade der zweite EZS-Versuch schief und ich wollte mit dem Thema nicht mehr alleine sein. Es war diese unglaubliche Einsamkeit und diese Unverstandenheit der Umwelt, die mich dazu bewogen hat, mich hier anzumelden.
Im anderen Thread habe ich ja vorhin auch dazu geschrieben. Und jetzt fühlt es sich auch ein wenig so an, als würde ich die Frauen, bei denen es ganz oft nicht klappt irgendwie "verlassen"/"im Stich lassen".
Es ist ja ein so großes Tabu-Thema, dass man auch weiß, dass der Kreis derjenigen, die nicht wissen, ob es jemals klappen wird, hier immer sehr sehr klein ist. Und manchmal besteht dieser sehr kleine Kreis nur aus zwei Personen, die sich hier kennengelernt haben. Wenn der Kreis dann von einer Schwangerschaftsverkündigung "durchbrochen" wird, weiß man leider eben auch, dass für die Leidensgenossin wieder eine große Einsamkeit und das Gefühl des "Verlassen-werdens" aufkommen.
Man möchte dieses schmerzliche Gefühl heilen, aber das geht ja nicht.... Und deswegen wünscht man sich gegenseitig immer ganz viel Glück für den nächsten Versuch. Es ist ja das einzige was man tun kann: Das Beste zu wünschen und das Beste für den anderen zu hoffen. Man will ja niemanden in dieser Einsamkeit und in diesem Tal der Trauer zurücklassen.
Das eigene Glück wünscht man daher ganz besonders denjenigen, die einen ähnlich steinigen Weg haben.
Die Einsamkeit und das Denken, "die einzige/letzte zu sein, bei der es nicht klappt" ist etwas furchtbar isolierendes. Und es ist verdammt schwer, das aufzubrechen.
Ich drücke Dir also von Herzen die Daumen, dass es bei Dir bald losgeht und es gleich im klappt. Weil es das einzige ist, was ich tun kann.
Leider weiß ich nicht, ob ich die richtigen Worte gefunden habe, um auszudrücken, was in mir vorgeht. Ich habe lange darüber nachgedacht, warum ich so fühle.
Ihr Lieben, fühlt Euch alle von mir ganz doll gedrückt.
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vielen lieben Dank für's Daumendrücken.

Ich vermute, dass es nun diesmal hauptsächlich an der neuen Spenderin liegt. (Das würde wieder für die Theorie meines deutschen Kiwu-Arztes sprechen. Er ist immer der Ansicht, wenn sich nichts einnistet, läge es an der Qualität der Embryonen)
Ggf. war aber auch das verschobene Einnistungsfenster eine Ursache. (Zwischen den Versuchen in Österreich und dem Versuch in Prag lagen immerhin 46h Unterschied)
Und dann natürlich die ganzen Tipps hier aus dem Forum (z.B. von der lieben Gartenfee79), die ziemlich sicher auch geholfen haben.
Möglicherweise - und das will ich nicht ausschließen, lag es auch an den Glückssocken (Glückssocken - Allgemeine Informationen - Eizellspende & Kinderwunschforum)
Und natürlich die ganzen über die Monate "gesammelten" gedrückten Daumen.
Außerdem hab ich auf der Heimfahrt einen Storch gesehen.
Ok. Die Glückssocken und der Storch sind wohl jetzt eher der Rubrik "Esoterik" und "völlig mangelhafte Evidenz" zuzuordnen.
Aber egal!
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DANKESCHÖN liebe Rinna - ich hatte es dank deiner Infos in der Signatur auch schon gelesen und ich muss sagen, dass mich das doch sehr beruhigt hat.
Ich habe das ganze Forum und das ganze Internet rauf und runter gesucht, um irgendwo Fälle zu finden, bei denen es gut ausging.
Die Meinungen scheinen da ja etwas auseinander zu gehen: Die einen sagen, er muss eine bestimmte Höhe haben zu einem bestimmten Zeitpunkt und die anderen sagen, wichtig ist, dass er normgerecht steigt.
Mich hat das ziemlich nervös gemacht.
Aus diesem Grund hab ich mich über die Geburt deines kleinen Mädchens nochmal ganz besonders gefreut, da es mir unglaublich viel Hoffnung gegeben hat, dass alles gut geht.
die Ärzte waren sich bei dem niedrigen Anfangswert leider nicht so sicher. So musst ich mittlerweile dreimal zum BT, weil er eben etwas niedrig war.
BT+15 war dann 379 und BT+18 war 950.
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Wie ist denn bei dir der aktuelle Stand, liebe Tulpe80 ?
Wie vielleicht einige bemerkt haben, schreibe ich in letzter Zeit wieder ein bisschen mehr. Und das hängt damit zusammen, dass es tatsächlich ernsthaft ein wenig Hoffnung für meinen Fall gibt.
In diesem Winter hatte ich leider einen echten Tiefpunkt, bei dem ich oft nicht mehr weiter wusste. Zudem war auch auf der Arbeit viel los. (Zum Ablenken natürlich prima)
Allerdings fehlte mir in letzter Zeit auch sehr oft die Kraft mich über all die positiven Nachrichten hier in der Art zu freuen, wie es jede hier verdient hätte und wie ich es mir auch von mir selbst wünschen würde.
Aber ich habe kein Licht am Ende des Tunnels gesehen. Der Tunnel war vermutlich einfach zu lange. Vermutlich kennt ihr ja alle diesen Tunnel und wisst ziemlich genau was ich meine.
Es wurde wieder Weihnachten und wieder wusste ich, dass es keine guten Nachrichten zu verkünden gibt. Man hat so seine Punkte, an denen man Bilanz zieht (Der Garten - Eure Behandlungsgeschichte - Eizellspende & Kinderwunschforum) und merkt, dass nur Zeit vergangen ist, aber eigentlich nichts passiert.
Ich möchte mich daher auch aufrichtig bei allen entschuldigen, wenn ich hier und da in letzter Zeit ein wenig wortkarg war. Es tut mir wirklich leid.
Wir waren nun diesen Februar in Prag. Bei unserer Spenderin konnten 10 Eizellen gewonnen werden.
Von 9 intakten Eizellen konnten 8 befruchtet werden. Und nur eine einzige hat es zur Blasto geschafft.
Hört sich nicht so gut an, ne?
Wir hatten diesmal noch Spermien-Selektion per MACS und ICSI gewählt. Aufgrund dessen hatte ich gehofft, dass wir eine höhere Zahl an Blastos haben könnten. Aber es hat wohl nicht sollen sein. Diese Rechnung ist zumindest nicht aufgegangen.
Jedenfalls haben wir dann all unsere Hoffnung in diese eine und einzige Blastozyste gesetzt. Eigentlich dachten wir, da keine Blasto lange überlebt hat, würde auch diese eine Blasto vermutlich nicht so lange überleben.
Ich hatte diesmal den Bluttest für TF+11 vereinbart, da ich wissen wollte, ob diesmal die Blasto sich wenigstens kurz eingenistet hat. Ich hab daher ein wenig vorher einen UT gemacht, damit ich mich seelisch schon mal auf ein NEGATIV vorbereiten konnte. Ich wollte einfach am Telefon nicht überrascht werden. Und diesmal habe ich zum ersten Mal in meinem Leben den berühmten zweiten Strich auf dem Test gesehen.
Das war so dermaßen überraschend, dass ich erst mal nur Tränen dafür hatte. (Normale Menschen machen da vielleicht einfach einen Jubelschrei...)
Es war so vollkommen unglaublich, nach dieser halben Ewigkeit des Wartens einen zweiten Strich zu sehen.
Wie dem auch sei, beim BT kam ein hCG Wert von 77,7 heraus. Das ist ziemlich niedrig aber zumindest kann mal wohl sagen, dass eine Einnistung stattgefunden hat. Seitdem steigt er aber an und ich darf nun sagen, dass es tatsächlich ganz gut aussieht. Zwischen den BTs bin ich an der Warterei fast verzweifelt. Aber er steigt!
Ich hoffe, dass es so bleibt. Wir werden sehen....
Nächste Woche ist der erste US und ich hoffe sehr, dass alles so ist, wie es sein soll.
Es ist leicht, hier zu schreiben, wenn man Licht am Ende des Tunnels sieht. Und umso schwerer ist es, hier zu schreiben, wenn man keine Hoffnung hat und manchmal wird man hier von Schwangerschaftsverkündigungen nur so überschwemmt, was einem manchmal ganz schön zu schaffen machen kann. Denn diejenigen, bei denen es nicht klappt, werden im Laufe der Zeit oft immer leiser.
Manche Frauen, die ich hier kennengelernt habe, lese ich gar nicht mehr.
Es ist paradox. Einerseits täte es so gut, auch andere Frauen zu lesen, bei denen es nicht klappt und andererseits ist es so unfassbar schwer über die Misserfolge, die Hoffnungen und die erneuten Rückschläge zu berichten. Man fühlt sich oft wie ein Trauerkloß, der andere mit hinunterzieht. Und niemand will die Stimmung trüben, wenn alle anderen glücklich zu sein scheinen.
Ich habe lange überlegt, wie ich die Frage beantworte und ob ich noch ein bisschen warte, bis ich zu den "guten Nachrichten" was schreibe, um wirklich ganz sicher zu sein - vor Rückschlägen. Es war und ist auch die Angst vor Rückschlägen, die einem verstummen lässt. Vor allem wenn es sich um Rückschläge handelt, für die es ohnehin keine tröstenden Worte gibt.
Aber dann dachte ich: Wenn es einen Rückschlag gibt, dann ist es eben so und dann wäre er es wert gewesen, dass darüber geschrieben wird.
Ich hoffe natürlich, dass am Ende dieser Woche immer noch alles gut ist und der nächste Frühling in einem positiven Sinne vollkommen anders wird.
Liebe Grüße
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Bei mir wurde nach einigen Jahren des "Herumprobierens" mit 37,5 festgestellt, dass mein AMH nicht mehr nachweisbar ist.
Wir haben dann trotzdem noch fünf Versuche mit eigenen EZ gemacht, bevor es dann zur EZS ging.
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Das tut mir sehr leid. So sollte ein solches Gespräch wirklich nicht ablaufen. Man erwartet schon, dass der Arzt sich für einen Zeit nimmt.
Und wenn auf Befunde nicht eingegangen wird, ist das wirklich nicht gut.
Aber auch hier vermute ich individuelle Unterschiede bei den jeweiligen Ärzten und weniger bei der Klinik an sich. Mit Cube hatten wir auch telefoniert. Es war durchaus ein gutes Gespräch. Aber uns war auch aufgefallen, dass die Ärztin nicht ganz ideal vorbereitet war.
Oder ich formuliere es anders:
Bei Gynem war die Ärztin besser vorbereitet und hat mehr Fragen an uns gestellt. Erst da habe ich gemerkt, dass das bei den anderen Gesprächen ein wenig gefehlt hat.
Und genau diese "Standard-Fließband-Abfertigung" macht nach dem x-ten Versuch sehr mürbe. Ich kann es nachvollziehen, dass ihr lieber weitersuchen wollt.
Ich drücke die Daumen, dass ihr bald einen guten Arzt/Ärztin findet.

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Und ich glaube, das ist bei einem uberfüllten Kiwu einfach so, denn ihre Freude ist meiner/unserer größter Schmerz.
ich finde das hast Du sehr passend gesagt.
Auch das mit dem Zug passt. Denn so ein Aussteigen ist ja auch immer ein Abschied. Und der tut weh.
Bei meiner besten Freundin und mir hatte ich in den letzten Jahren das Gefühl, dass wir auf zwei völlig verschiedenen Planeten leben.
Es ist ja auch so, dass über ungewollte Kinderlosigkeit nur ganz selten gesprochen wird. Obwohl, wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, ca 20% zwischen 35 und 55 ungewollt kinderlos sind.
Kinder sind ja auch gerne mal Smalltalk-Thema und ohne Kinder - schwupps - ist man auch beim Smalltalk "raus". Es gibt unglaublich viele Alltagssituationen, in denen man sich ohne Kinder nicht zugehörig fühlt. Es tut nicht weh, solange man glaubt, man könne jederzeit Kinder haben. Aber ab dem Augenblick, ab dem man weiß, dass das mit Kinder haben nicht einfach wird, ändert sich vollkommen die Lage.
Und auch wenn eben nicht viel über die ungewollte Kinderlosigkeit gesprochen wird, so gibt es doch oft zwischen ungewollt Kinderlosen so eine Art unsichtbare "Verbindung". Manchmal sind es Andeutungen, aus denen man erkennt: "Oh, noch jemand unfreiwillig ohne Kinder". Auch wenn man die ungewollte Kinderlosigkeit niemanden wünscht, so hat es doch eben auch immer den Moment, des "Nicht-allein-seins" und man fühlt sich in Gesprächen des gegenseitigen Verstehens auch immer ein bisschen "heil"
Mit der Verkündigung einer Schwangerschaft, ist es so, dass dieses zarte "Gemeinschaftsgefühl" plötzlich gekappt ist.
Es ist auch ein Grund, warum ich mich vor fast einem Jahr in diesem Forum angemeldet habe. Es ist das Allein-Sein. Man kann mit niemanden drüber reden, weil alle das wegwedeln wie es auch bei Dir liebe Gartenfee79 leider ja passiert ist.
Und diese Banalierung "stell dich nicht so an" tut einfach furchtbar weh. Insofern bin und war ich oft froh, hier Frauen zu treffen, die die ganzen furchtbaren, manchmal auch wütenden und neidischen negativen Gefühle nachvollziehen können.
Neid und Wut sind Gefühle, für die man sich eigentlich schämt. Niemand will diese Gefühle haben und zugeben will man das erst recht nicht. Deswegen spricht keiner drüber und das Allein-sein kommt als weiteres Gefühl noch dazu.
Und ich sage an der Stelle auch mal Danke für Zuhören an Euch alle!!!
Liebe Grüße
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Das hast Du schön gesagt, Wildflower
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liebe Endi ich weiß was du meinst.

Ich hab nur manchmal im Nachhinein gedacht, dass vermutlich mehr Freude oder Interesse meinerseits erwartet wurde. Und im Nachhinein hätte ich mir auch oft dafür in den Hintern treten können und hab mich geärgert, dass ich meine Freude /Interesse nicht so so zeigen konnte, wie ich unter "normalen Umständen" es gerne getan hätte.
Als meine beste Freundin vor 12 Jahren verkündet hat, dass sie schwanger ist, habe ich mich ehrlich drüber gefreut. Damals war ich vom Kinderwunsch mental noch weit weg und dachte so "Naja bei mir wird das ja irgendwann auch so sein".
In diesem Moment ist es total leicht Freude zu zeigen.
Als eine liebe Kollegin mir ihrer Schwangerschaft berichtet, hab ich auch freundlich gratuliert aber es war auch bitter.
Wir hatten ungefähr zum gleichen Zeitpunkt im Sommer geheiratet. Im November fand bei mir die erste IVF statt. Im Dezember war klar, dass es nicht geklappt hat... Und im Januar überraschte mich die Kollegin, (die ich wirklich mag). Aber es war dann eher "kühl freundlich".
Im Nachhinein finde ich es schade, dass ich damals nicht "aus meiner Haut" herauskonnte. Aber damals war es die Erkenntnis, dass es vielleicht für mich gar nicht mehr geht.
Und das macht etwas mit einem, was man gern abstellen würde, aber manchmal geht es nicht.
Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte die ganzen negativen Reaktionen nicht relativieren oder gar verteidigen.
Liebe Grüße
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wenn die Akte vorher gelesen wurde, dann ist das auf jeden Fall sehr positiv.
Ich drücke Dir die Daumen, dass es bald losgehen kann.

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Bei mir war die GMSH diesmal bei der letzten Messung in D auch nur 6,4 mm.
Einen Abbruch des Versuchs gab es deswegen nicht, sondern es wurde nur die Dosis Estrifam 1-1-1 auf 2-1-2 erhöht. Am Transfertag war es dann ca 9mm.
Ehrlich gesagt glaube ich, dass vieles vom individuellen Engagement des jeweiligen Arztes/Koordinators abhängt.... Und das Personal in den Kliniken kann leider auch wechseln.
Zumindest ist das mein Eindruck.
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Meine Mutter ist RH negativ und ich bin RH positiv. Meine Mutter hatte damals laut ihrer Aussage eine solche Spritze bekommen, damit sie weitere Kinder bekommen kann.
Ich würde aber vermuten, dass es auch umgekehrt gilt.
Allerdings kann man bei einer RH neg Mutter ziemlich sicher sagen, dass das Kind RH pos ist. Im umgekehrten Fall ist es wesentlich schwerer das im Vorfeld zu wissen, da das Kind vermutlich erst auf der Welt sein muss, um zu sehen welche Blutgruppe es hat. Ich würde vermuten, wenn das Kind RP neg ist, dass man dann die Spritze auch gibt. Aber ich hab keine Ahnung von dem Thema

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Wildflower Du bist ein Detektiv

Bei meinen ERA-Runden waren es bei mir auch 3 x 2mg. Bei der Transfer-Runde musste wg. nicht ganz idealem Schleimhautaufbau diesmal auch auf 5 x 2mg aufgestockt werden.
Stimmt das? Machen Bluttests keinen Sinn während der Behandlung?
Das Progesteron habe ich diesmal auch am Transfertag bestimmen lassen. Da war es 51,9 nmol/l. (Ich glaube, dass der Wert über 10 sein muss. Aber ich bin mir nicht sicher)
Ob es sinnvoll ist, weiß ich nicht. Ich wollte den Wert einfach wissen, weil ich ausschließen wollte, dass da irgendwas nicht passt. Denn es war beim diesmaligen Versuch mit Amalgen-Zäpfchen und nicht mehr mit Agolutin-Spritzen. Die Spritzen haben ja angeblich den Vorteil, dass "nichts verloren geht".
Die Bestimmung des Wertes diente daher primär meinem Kopf, so dass da kein Gedankenkarussell entsteht.
Wenn Du Dich damit besser fühlst, dann kann die Bestimmung des Progesteron-Wertes auch nicht schaden.
Bei Östrogen verstehe ich es so, dass hier die Schleimhauthöhe entscheident ist und man deshalb den Wert nicht braucht.
Ich drück Dir die Daumen

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Rinna das tut mir sehr leid, dass Du Dir solche negativen Kommentare anhören musstest. Aber das mit dem Zug ist ein gutes Bild, denke ich.
Ich hoffe, dass es zunehmend leichter ist zu akzeptieren, da ja auch immer mehr Promis spät Eltern werden. Ich habe die Hoffnung, dass sich da ein bisschen was tut in der Gesellschaft hinsichtlich Toleranz.
Vielleicht reagieren ungewollt kinderlose Frauen hinterher immer so? 🤔 Ich denke eher dass sie sich halt einfach nicht in die Situation hinein versetzen können...
Ich denke nicht, dass das grundsätzlich so ist. ich könnte mir aber vorstellen, dass es vorher so eine Art Gefühl des "nicht-allein-seins" gab. So nach dem Motto: Ich bin nicht die einzig ungewollt Kinderlose.
Das kann schon ein großes Einsamkeitsgefühl sein, wenn man praktisch nur noch Kinder-habende/-kriegende um sich herum hat. Man hat ja immer das Gefühl, man gehört nicht dazu. Und jemand der irgendwann "den Deckel" drauf gemacht hat, wird in diesen Momenten vermutlich merken, dass "der Deckel" eben doch nicht richtig drauf ist und das wird vermutlich besonders treffen.
Vermutlich kanalisiert sich das in unterschiedlichen "weniger netten" Kommentaren.
Ich muss auch zugeben, dass ich jeder Schwangeren nicht immer im maximalen Überschwang gratuliert habe oder ich habe mich auch nicht immer für die "Kindergeschichten" meiner besten Freundin erwärmen können, wenn mal wieder kurz vorher klar war, dass es bei mir nicht geklappt hat.
Ich will nur sagen: ich glaube ich bin da auch nicht "frei" davon und ich hab bestimmt auch schon mal nicht so reagiert wie ich unter "normalen Umständen" gerne reagiert hätte.
Tja und leider noch viel trauriger, meine beste Freundin und Trauzeugin meldet sich nicht mehr seit sie von unserem Kleinen erfahren hat.
das tut mir sehr leid.
Fühlt Euch alle gedrückt

LG
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lieben dank für die Erläuterung.