Vielleicht könnten wir hier ja mal eine kleine Umfrage machen, um zu sehen, bei wie vielen es tatsächlich erst nach Spenderinnenwechsel geklappt hat.
Beiträge von Tulpe80
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Leider negativ, es hat nicht geklappt. Der Bluttest hat es bestätigt
Liebe Maya78
das tut mir sehr leid.
In dem Moment wo das Fensterchen wiederholt blütenweiß bleibt, bleibt auch die Welt ein bisschen stehen und man landet ziemlich hart auf dem Boden.Mein Mann möchte eigentlich nicht mehr und auch ich sehe dass ganze zunehmend realistischer
Wie realistisch es ist, weiß dummerweise niemand. Die Statistiken sagen, dass sich bis zum vierten Versuch auf jeden Fall die Wahrscheinlichkeit erhöht. Zumindest bei gleicher Spenderin.
Ich habe bislang nichts dazu gefunden, wie sich ein Spenderinnenwechsel statistisch auswirkt. Wenn ich aber hier im Forum schaue, dann scheint das häufig zu helfen. Spontan fallen mir 4 oder 5 Namen ein, bei denen es nach Spenderwechsel klappte.
Wir müssten einen Kredit aufnehmen, ob es das Wert ist.
Die Frage ist sehr schwer zu beantworten. Ich glaube, dass jeder Versuch das eigene Kind mit Geld aufzuwiegen immer darin mündet zu sagen: ja das war es wert.
Selbst den ersten Herzschlag zu sehen oder zu hören ist von dermaßen unvorstellbarem Wert, dass eine "wirtschaftliche Abwägung" wenn man (werdende) Eltern fragt immer darin mündet, dass man feststellt, wie unbezahlbar es ist. Und dennoch wie wir alle wissen, hat dieses Glück einen monetären Gegenwert. Oft in der Höhe eines Mittelklassewagens.
Es hängt auch davon ab, wie gut Du mit dem Thema abschließen kannst. Der Abschied vom Kinderwunsch ist nur in den Köpfen derer leicht, die auch "leicht" Kinder haben durften.
Für alle anderen ist es unfassbar schwer. So schwer wie es wertvoll ist, ein Kind zu haben. Also ziemlich unendlich schwer. Mit dem Abschied ist es ja nicht so, dass man nach vier Wochen der Trauer einen "Deckel" auf's Thema machen könnte und dann alles seinen gewohnten Gang geht.
Es wird vielleicht im Laufe der Zeit leichter und vielleicht kann man es auch irgendwann akzeptieren und damit seinen Frieden machen. In der heutigen Zeit wo das biologisch Unmögliche medizinisch machbarer ist, ist es aber vielleicht sehr viel schwerer als noch vor 30 oder 40 Jahren.
Ich finde es unglaublich schlimm, dass solche Dinge in Deutschland auch noch so eine immense monetäre Belastung darstellen. Hast Du denn mal geschaut, ob es ggf. über die Steuererklärung ein bisschen abgemildert werden könnte. Ich glaube, das Thema kam auch neulich hier irgendwo hoch.
Du musst nur drauf achten, dass auf der Rechnung nicht EZS oder Eizellspende steht. Auf diese Weise könnte man ggf. den monetären Aspekt ein wenig abschwächen, so dass der Kredit vielleicht nicht ganz so hoch ausfallen müsste.
Ich weiß, dass das Thema vermutlich überhaupt nicht zum aktuellen Trauer passt, aber vielleicht zeichnet sich da ja ein kleiner Hoffnungsschimmer ab.
Fühl dich ganz lieb gedrückt.
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ich glaube, man schaut erst mal wie es bei einer niedrigen Dosis läuft. Aufstocken kann man immer noch.
Bei mir waren es auch initial meistens erst mal nur 1-0-1 (2mg) Östrogen. Als dann die Schleimhaut nicht hoch genug war, hat man drauf regagiert und die Dosis hochgesetzt.
Wobei man sagen muss, dass leider auch Probezyklen nicht vor Überraschungen schützen.
Ich hatte ja vorher auch gewissermaßen zwei Probezyklen für den ERA-Test. Und da war die Schleimhauthöhe an Tag 10 immer auf über 7mm. Beim Zyklus, wo es sozusagen "zählte" war sie dann nur bei knapp 6mm. Also wurde danach die Dosis auf 2-1-2 erhöht. Hat aber ja trotzdem geklappt

Ich glaube daher, dass man sich einfach nur ein ungefähres Bild machen möchte, auf was man sich so einstellen muss. Ggf. will man auch sicher sein, dass keine Nebenwirkungen auftreten. Oder man will wissen, ob Zysten vorhanden sind. Ggf. will man auch sehen, ob es immer schön dreischichtig/drei-linig aufgebaut wird.
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Hast du Toxoplasmose testen lassen?
Ich _wollte_ es getestet haben. Ob sie das wirklich getestet haben, weiß ich gar nicht. Die Arzthelferinnen bei meinem Gyn sind ein wenig.... schusselig, glaub ich. Die haben mir z.B. die Sachen nicht in Rechnung gestellt.... Und entweder haben sie das Blut dafür dann gar nicht abgenommen oder nur die Rechnung vergessen.
Meine Rückfrage zur Rechnung blieb bislang unbeantwortet....
Gefühlt geht da viel schief.... ich weiß auch nicht.
Immerhin habe ich heute jetzt _doch_ den Zettel mit den möglichen Untersuchungen + Preisliste bekommen.
Leider scheint es zwischen Kiwu-Klinik und "normalem" Gyn hier einen riesigen Unterschied hinsichtlich Praxismanagement zu geben.
Vielen lieben DANK Endi auch für den Tipp mit dem Buch. Ich werde mir das auf jeden Fall mal besorgen.

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Sollst du auch zum Ultraschall nach 10 Tagen? Und ich verstehe nicht, warum du nach 10 Tagen das Östrogen reduzieren sollst? 🤔
Ich vermute mal, weil die nur wissen wollen, wie hoch die Schleimhaut an Tag 10 ist?
Und danach kann man ja dann quasi abbrechen.
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Und ich dachte mir so 🤦🏼♀️🤦🏼♀️🤦🏼♀️🤦🏼♀️ Zurück wäre jetzt schon mega mies.
ja, das wäre ziemlich gemein.
Ich hoffe, dass er im Kopf damit "durch" ist. Ihr habt bestimmt unzählige Gespräche geführt.
Ein Rückzieher wäre echt hart.
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wow
Herzlichen Glückwunsch! 
Ein großer Schritt ist damit getan.
Probezyklus klingt vernünftig, denn man muss ggf. schauen, wie hoch die Schleimhaut aufgebaut wird, nehme ich an?
Aber die Angst ist noch da.... meinFreund sagte eben erst: Ende April schon Samenabgabe ? Das geht jetzt aber irgendwie schnell... Ab da kann man nicht mehr zurück, oder?
Das weiß ich nicht. Vermutlich kann man da schon noch zurück. Aber dann ist auch das Geld vermutlich weg.
Ich drücke Dir die Daumen, dass alles schön läuft und gleich der 1. Versuch ein Treffer ist.
Ihr schafft das!
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Liebe JetztAber75
das tut mir echt leid.
Vor allem 5 Min später einen Kosten_vor_anschlag zu schicken, ist echt arg dreist und empathielos.
Also da bekommt man echt das Gefühl "nur eine Nummer" zu sein.




Meinen Mann hätte es da auch nicht mehr "auf dem Platz" gehalten. Ich kann absolut verstehen, warum ihr hingefahren seid und Rede und Antwort verlangt habt!
Selbst wenn das die vertraglichen Modalitäten so sein sollten, aber _so_ kommuniziert man solche Sachen als Klinik einfach nicht.
Ich denke, ein dritter kostenloser oder wenigstens deutlich günstigerer Versuch sollte von der Klink angeboten werden. Und ich muss sagen, selbst bei "kostenreduziert" würde ich über einen Klinikwechsel in Betracht ziehen.
Wie war das bei euch bei einem Klinikwechsel? Musstet ihr nochmal ganz von vorne mit allen Untersuchungen anfangen?
Mein Tipp wäre jetzt schon mal vorsorglich alle Unterlagen insb. Spermiogramm anzufordern.
Ebenfalls hatten wir uns eine schriftliche Empfehlung für weitere Diagnostik geben lassen.
Bei uns war der Klinikwechsel tatsächlich relativ umständlich, weil viele Unterlagen nach einem Jahr schon wieder veraltet sind. Manche sogar nach einem halben Jahr.
Hier wäre mein Rat, in den neuen Kliniken relativ genau zu fragen, welche Unterlagen sie vorher haben wollen.
In Österreich mussten die Blutwerte z.B. in einem ganz bestimmten Labor in Deutschland erhoben werden, sonst waren die nach österreichischem Recht nicht zulässig. Das war zumindest in Tschechien einfacher.
Manche wollen auch eine Bestätigung vom Gyn, dass kein Brustkrebs vorliegt.
Zum Spermiogramm.
Da hatten wir auch gefühlt auch 3 Ärzte mit 4 Meinungen dazu.
Gefühlt hängt das auch damit zusammen, wie es für die Klinik grad "besser" wöre.
In Österreich hieß es auch immer dass die Blastos total super sind und das Spermiogramm auch gut sei.
In der deutschen Kiwu-Klinik hieß es immer: keine Einnistung, d.h. der Embryo war nicht gut und Spermiogramm auch verbesserungswürdig.
Als Patient dann zu unterscheiden, welche Meinung jetzt richtig ist und welche ggf. nur dazu dient, die Klinik vor Forderungen zu schützen, ist irre schwer.
ich bin echt fassungslos hinsichtlich dieser Kiwu-Klinik
LG
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Zu den Medikamenten kann ich Dir leider nichts sagen, aber nachfragen würde ich auch. Gfs. bei der Kasse, die verordneten Medis sind ja (more or less) analog künstlicher Befruchtung?
Liebe @Gartenfee und alle anderen
ganz lieben Dank für Eure Rückmeldungen und die guten Wünsche

Ich war mega-erleichtert als man den Herzschlag sah und hörte. Man macht sich ja doch immer Sorgen.
*knicks und Verbeugung*
zu den Medis:
Mein normale Gyn meinte gestern auch, dass sie es nicht verschreiben darf, weil es Medis für die Wechseljahre seien.
In Prag hab ich nun schon nachgefragt, die würden mir natürlich ein Privat-Rezept schicken.
Aber ich dachte so wie Du, dass ab "schwanger" die Medikamente über die Kasse gehen. Zumindest das Progesteron. Allerdings hab ich nochmal geschaut, auch bei meinen damaligen Versuchen, die noch von der Kasse bezahlt wurden, wurde das nur für die ersten drei Versuche rückerstattet.
Aber die Idee mal bei der KK zu fragen, ist echt gut.
Ich hab's heute auch in der deutschen Kiwu-Klinik probiert. Allerdings bin ich nach 20 Min zweimal aus der Warteschleife geflogen. Ich wills daher morgen nochmal probieren. Vielleicht stimmt was mit deren Telefonanlage nicht.
Zu den ganzen Tests für die Schwangerschaft hat mir der Gyn leider vergessen, den Zettel mitzugeben, so dass ich keinen Plan hab, was es da überhaupt alles gibt und mich nicht gescheit schlau machen kann.
Immer is' irgendwas.

Immerhin hat die Korrektur des ET heute problemlos geklappt.
Endi: Danke für den Rechner. Der kommt auf's gleiche Ergebnis, wie der hier:
ᐅ SSW Rechner / Schwangerschaftsrechner (windelprinz.de)
Das sind wieder so Situationen, in denen ich denke, dass man echt aufpassen muss, dass keine Fehler passieren, einfach weil gefühlt schon viel schief geht.
Weiß jemand, ob man den NIPD-Test nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt machen kann?
Den Zettel mit dem was man da so machen kann, wollte man mir auf Nachfrage per mail nämlich erst in SSW 12 überreichen. Das wäre mir ein bisschen knapp um zu überlegen, was und ob ich was in der Richtung machen will.
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass meine Gyn-Praxis das alles "sehr" fluffig sieht.
danke für den Tipp mit den Bildern

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Hi zusammen,
ich mach mal ein neues Thema auf:
Heute war ich beim US bei meiner "normalen" Gynäkologin und durfte mir dort Herztöne anhören
Ich bin total glücklich, dass alles gut ist. Es ist 1,22cm groß.Das kleine Böhnchen macht ein Tönchen

Es war dann von verschiedenen Tests die Rede. Leider ist sie gar nicht genauer drauf eingegangen. Ich muss morgen nochmal hin und nochmal zur Blutabnahme und dann bekomme ich dazu wohl einen Zettel mit.
Ich hab nur überlegt, den NIPT-Test zu machen.
Wie ist Eure Meinung dazu?
Dann wollte ich noch Amlegen und Estrifam verschrieben bekommen haben. Das ging leider nicht, weil man das angeblich in der Schwangerschaft gar nicht einnehmen/verschreiben darf. Ich soll mich nun bei der Kiwu melden.
Ich dachte bisher immer, dass ab bestätigter Schwangerschaft auch die Medis von der Kasse bezahlt werden. Oder muss man die weiterhin privat zahlen?
Bin etwas überrascht.
Dann kam noch heraus, dass der ET auf den 07.11. terminiert wurde. Da wurde aber wohl Befruchtung mit Transfer verwechselt, denn der ET müsste laut meiner Berechnung am 2.11. sein.
Ich werde es morgen nochmal ansprechen. Aber ich bin nicht sicher, ob sie das noch mal im Mutterpass ändern.
Weiß jemand wie problematisch das ist, wenn der falsch ist?
Würdet ihr auf eine Korrektur bestehen?
LG und DANKE!
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Bei Medimarkt gab's mal einen, der automatisch zusammngeklappt werden konnte. Ob's den noch gibt weiß ich allerdings nicht und einen Namen hab mir damals nicht gemerkt.
ich fand nur das Konzept interessant

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ich drücke Euch die Daumen, dass alles geklappt hat!


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Jedenfalls freuen wir uns riesig und die anfängliche Angst und Bedenken werden langsam weniger...!!!
Hey das hört sich doch gut an.
Du kannst bestimmt schon eine US machen lassen, das gibt dann vielleicht schon mehr Klarheit

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Liebe JetztAber75
Haben gerade wieder Bescheid bekommen, das alle 5 Eizellen degeneriert sind. Wieder KEIN TRANSFER
Das ist ja unfassbar. Es war doch nun auch eine andere Spenderin, nicht wahr?
Es tut mir sehr leid, dass dies jetzt sogar zum zweiten Mal passiert ist.
Den Gedanken an Klinikwechsel kann ich absolut nachvollziehen. Ich würde allerdings mir erklären lassen, warum dies jetzt schon wieder passiert ist und ich würde auch einen kostenlosen weiteren Versuch erwarten.
Das schlimme ist ja, dass ohnehin noch die ganzen Reise- und Medikamentenkosten oben drauf kommen.... Das ist ja alles eine riesige Belastung.
Ggf. würde ich mich auch schon mal nach alternativen Kliniken umschauen. Man hat da leider irgendwie kein gutes Gefühl, wenn sowas passiert. Wird da vielleicht die Spenderin nicht richtig instruiert etc.?
Fühl dich ganz lieb gedrückt!
LG
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- Garantierten anzahl an Eizellen
Oder:
- Garantierten Embryonen
ist die Formulierung denn wirklich "grantierte Embryonen"?
Nach meinen Erfahrungen würde ich schauen, dass es garantierte Blastos sind. Denn alles andere wäre mir mittlerweile zu riskant.
Ich muss gestehen, von "garantierten Embryonen" hab ich bisher nirgends gelesen. Ich weiß jetzt nicht wie spezifisch der Begriff ist, und ob ggf auch Morula darunter fallen. (vgl. Embryo – Wikipedia)
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Liebe Maya78
ich würde auf jeden Fall den Bluttest abwarten, denn ich glaube, dass es bei manchen auch deshalb der UT spät anschlägt, weil sie weniger HCG produzieren.
Ich drück Dir die Daumen!
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Liebe Katzenmaus,
tut mir leid, dass der Test negativ war. Aber ich hab auch oft gehofft, dass vielleicht ein Wunder...
ich denke, wenn es sich um einen Kryo-Versuch handelt, musst Du den Zyklus noch nicht abschreiben. Es kann allerdings sein, dass sich der geplante Transfer-Termin dann entsprechend verschiebt.
Meine Daumen sind gedrückt, dass in diesem Zyklus doch noch alles gut läuft und deine Glücksblasto dabei ist.
Vielen Dank für die Wünsche. Es sieht so aus, als habe der diesmalige Versuch tatsächlich geklappt.

Liebe Grüße
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Liebe Katzenmaus
das Problem hatte ich auch mal. Wir sind dann so vorgegangen, dass ich zu meiner deutschen Kiwu-Klinik bin und dort wurde die Höhe der Schleimhaut gemessen. Ich musste dann Duphaston 10 Tage nehmen, um die Blutung auszulösen.
Die Idee von Endi klingt aber auch vernünftig. Manchmal passieren ja auch Wunder

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als Nahrungsergänzung nehme ich momentan
- Fembion (Babyplanung)
- Vitamin D 2000 i. E. von Vigantol (da sollte man aber von Zeit zu Zeit den Wert kontrollieren lassen, da man damit auch überdosieren kann. Meiner ist zur Zeit bei 55,2)
- Zuvor hatte ich von Dekristolvit - die kann man aber nicht so gut schlucken.
- Omnibiotic flora plus
- Omega 3 Öl von Zinzino
- die haben ein etwas anderes Vertriebsmodell. Ein Abo kann aber per Mail gekündigt werden.
- Padma digestin
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Hallo zusammen,
hier wie versprochen eine kleine Rezension
Das Buch hat man (bei entsprechender Zeit) an wenigen Abenden durchgelesen. Es ist also recht kurzweilig geschrieben.
Es wird recht gut drauf eingegangen, wie man zur Eizellspende kommt und auch wie grob der Ablauf ist. Es werden neben der Autorin auch noch verschiedene andere Erfahrungsberichte anhand von Interviews vorgestellt.
Es ist ein Buch, dass sich klar für die Eizellspende ausspricht.
Die Begründung für die Eizellspende insbesondere die offene war ähnlich wie auch bei mir damals (und ich bin beim Lesen das ein oder andere mal traurig geworden, weil es bei mir mit der offenen Spende ja nicht geklappt hat).
Aus diesem Grunde wäre es auch schön gewesen etwas mehr über die Argumente auch für die anonyme Spende zu lesen.
Die Autorin beschreibt auch den Leidensdruck des "keine Kinder habens". Allerdings nicht in der Tiefe, wie dies bisweilen in anderen Kiwu-Büchern geschieht. (84 Monate von J. v. Bismarck ist da mein Favorit. Dort wird aber die EZS nur sehr randständig betrachtet)
Das Gute daran ist, dass man beim Lesen nicht dauernd weinen muss. Es ist eher ein wortloses Verstehen der Standpunkte.
Bei einigen Argumenten für die EZS hätte ich mir allerdings eine etwas tiefergehende Auseinandersetzung gewünscht.
Beispiel:
"Pflegschaft oder Adoption schieden für uns aus verschiedenen Gründen aus".
Es wäre hier spannend gewesen, als Leser zu erfahren, welche Gründe bei anderen dagegen gesprochen haben und sich darin evtl. wieder zu finden.
Ich glaube insbesondere, wenn man anderen Menschen erklären möchte, warum man die Eizellspende gemacht hat, wäre die Emotionalität, die damit einhergeht, wert gewesen etwas genauer zu betrachten. Eine gute Geschichte enthält ja immer einen Konflikt und da hätte ich es schön gefunden, wenn dies etwas konkreter besprochen worden wäre.
Was mir sehr gut gefallen hat, war dass diverse Blogs genannt wurden, in denen Eltern über ihre "EZS-Familie" schreiben.
Etwas aufwühlend - aber daher auch besonders gut - fand ich einen Bericht einer Mutter, bei der man das Gefühl hatte, dass sie innerlich doch sehr zerrissen über die EZS ist. Auch dazu hätte ich gern mehr gelesen. Denn auch diese Zerrissenheit hat mich das ein oder andere mal umgetrieben.
Aber es ist schwer, den Menschen derart in die Seele hineinzuschauen und vermutlich ist es auch gar nicht so einfach für die Betreffenden überhaupt über all die negativen Gefühle zu sprechen und zu schreiben. Dennoch absolut positiv, dass auch solche Gefühle Eingang ins Buch gefunden haben.
Auch ein paar Berichte über Samenspende waren dabei und auch da fand ich einen Bericht besonders lesenswert. Auch da ging es wieder um einen inneren Konflikt.
"Ich habe ihre Händchen angeschaut und gedacht, wie die wohl aussehen würden, wenn das anders wäre ..."
Es sind genau diese Art von Gefühlen und Betrachtungen, die zwar einerseits aufwühlend sind - aber weswegen es wert ist, das Buch zu lesen. Denn es sind doch vor allem die Gefühle bei denen man nicht alleine sein möchte.
Ebenfalls sehr positiv war, dass auch ein (Samen)Spenderkind zu Wort kam. Das befragte Spenderkind hat selbst ein Buch geschrieben, so dass "Zwei Striche" hier einfach einen schönen Denkanstoß gegeben hat.
Alles in allem ein lesenswertes Buch, wenn man etwas über Eizellspende und die Pro-Argumente erfahren möchte.
LG