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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von athene18

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 24. November 2021 um 00:49

    Endi Es ist schon schwierig mit dem Timing. Ewig bin ich mit 8 x 40 ml ausgekommen, weil die Kleine die Milch nicht so vertragen hatte. Was mehr als 30 war, erbrach sie, sodass man von 40 wieder runter ging bis vorgestern. Jetzt plötzlich 55 ml, die sie auch relativ behält. Heute hat sie schon 2 x 25 mit dem Fläschchen getrunken. Bin zeitlich aber so getaktet, dass ich nicht länger Abpumpen kann, ohne dass der Tag 26 h hat. Mir fehlen 2 Stunden. Hoffenlich kommt sie bald auf die Normalstation - dort können wir Rooming-in machen, d.h. ich übernachte dort.

  • Wie weit seid Ihr?

    • athene18
    • 24. November 2021 um 00:39

    Liebe Wildflower! Juhuu, du bist schwanger! Ich freu mich sehr und beglückwünsche euch! Vor einem Jahr haben wir schon gewusst, dass du dran bist. Wie schnell ist dieses Jahr vergangen! Ich habe nichts zu Endi hinzuzufügen. Und bitte ja, geh ins KH, wenn du blutest, auch wenn es meistens nichts ernstes ist. Kann nur die Zervix sein - Durchblutung ist verbessert, aber schließe lieber alles andere aus. Hab eine schöne Schwangerschaftszeit!

  • 1. EZS negativ/ Zweifel:(((

    • athene18
    • 22. November 2021 um 22:10

    Lalelu22 Meine Daumen sind sowas von gedrückt, dass es klappet. Ich denke am Freitag fest an dich und erzähle meiner Maus von dir und deinem Papa! :rosette::white_flower::four_leaf_clover::four_leaf_clover::four_leaf_clover:

  • Eizellspende Prag - Einnistungserfahrungen

    • athene18
    • 22. November 2021 um 22:05

    Liebe Tulpe80 und Lilu87! Haltet noch durch. Ihr habt beide noch ein junges Baujahr. Es gibt so viele Beispiele, wo es noch geklappt hat. Aber ich verstehe auch, wenn man nicht mehr kann. Aber wenn es euch irgend möglich ist, gebt noch nicht auf. Ich wünsche euch so sehr eure Babies.

    @Derja1997: Viel Glück und Erfolg - und nicht verrückt machen!

  • Wie weit seid Ihr?

    • athene18
    • 22. November 2021 um 21:53

    BlackPanter83 Herzlichen Glückwunsch zum kleinen Jungen! :bottle_with_popping_cork: Schön, wie du ausdrückst, dass man das sogenannte Wunder dann auch wirklich so empfindet.

    Was mich auch erstaut hat: Mit welcher Selbstverständlichkeit und Ruhe man als Eltern jeden einzelnen Schritt macht. Als ich meine Maus erstmals sah, war es total selbstverständlich, dass sie so aussieht, wie sie aussieht, als hätte sie gar keine andere sein können. Und man ist sowas von nicht nervös. Kennt ihr das? Heute erschrak ich, weil mein Baby eine Blutkonserve erhielt, die riesengroß aussah. Es ist auf der Neonatologie aber nicht ungewöhnlich, dass Kinder mal eine Konserve brauchen, wurde mir dann gesagt. Mein erster Gedanke war an meine Tante, die hochbetagt Konserven bekam, bis sie verfügte, keine mehr zu kriegen und dann also starb. Ich habe ihre Anämie geerbt, brauche also vielleicht auch Konserven mit 83. Dass meine Tocher dieses Erbe gar nicht haben kann, ist mir erst heute Abend eingefallen. So sehr ist die Nicht-Verwandtschaft verdrängt.

    Es ist wahr: Euer Baby im Arm zu halten entschädigt für alles Negative, das ihr im Leben erlebt habt. Es ist das Schönste. Am liebsten würde ich sie jeden Tag stehlen. Man ist in das eigene Kind einfach total vernarrt.

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 22. November 2021 um 21:33

    Fliege81 Ganz herzlichen Glückwunsch - euer kleiner Schatz ist ja schon im August geboren! :bottle_with_popping_cork:

    Meinem kleinen Schatz geht es gut. Vorgestern konnte sie aus dem Fläschchen trinken, davor und danach war sie schluckfaul. Morgen kommt die Logopädin wieder. Die Maus ist das Schlaraffenland gewohnt, in dem die Milch direkt in den Schlund fließt (Magensonde, die wird zuletzt entferntI). Aber ihr best friend ist der Schnulli geworden. Das hatte auch ein paar Tage gebraucht. Sie ist inzwischen ganz ohne Maske. Es dauert nicht mehr lange, bis sie die Intensiv verlassen kann. Die Herzfrequenz könnte sich noch kontinuierlich auf niedrigerem Niveau einpendeln, was sie auch tun wird wie vorher bei Tubus und Maske. Das mit der Milch hat sich eingerenkt, viel mehr als das, was ich für die Maus brauche, produziere ich zwar nicht - und das ist in unsere Fall ja abgemessen und sondiert - aber wenn es so weiter geht, reicht es. Danke euch für den Tee Tipp. Werde ich noch unter Anis und Fenchel mischen.

    Bin so wenig hier, da mein Zeitplan so aussieht: 00 h Abpumpen, 2 h Abpumpen, morgens eine ganze Stunde Pumpen, schnell fertig machen, in die Klinik, dort: wickeln, kuscheln, abpumpen bis 19:30, nach Hause, dort abpumpen, Wohnung machen, Abpumpen - dabei muss ich die Trichter festhalben und kann nicht tippen. Alles sehr dicht getimed, aber ich schlafe von 2- 9 ohne abzupumpen. Das gönne ich mir. Die Intensiv will auch ausgeschlafene Mütter. Es sind nur die Stillberaterinnen, die dort immer wieder aufkreuzen und einen bewegen wollen, nachts aufzustehen.

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 5. November 2021 um 23:04

    HALLO IHR LIEBEN!

    Meine süße Greta-Maus ist da! Und zwar wie! Schon seit 9 Tagen!

    Und es geht ihr: den Umständen entsprechend hervorragend :smiling_face_with_heart_eyes::smiling_face: , so viel gleich zu Anfang.

    2840g, 47 cm, Mamis dunkelbraune Haare, dunkle Auge, die manchmal aufgehen, ein Grauschimmer ist zu ahnen - hatte Mami auch als Baby, bis sie grau-grün-braun wurden. Vielleicht sind sie auch ganz dunkelbraun bei ihr. Dann kommt sie nach meiner Mutter. :winking_face_with_tongue: Beziehungsweise: blond und blaue Augen wie der genetische Vater hat sie definitiv nicht.

    Am 27. sagte der Arzt beim allerletzten US nochmals, wie ich mich bei Blasensprung verhalten soll und schickte mich für unbedingt heute noch zur Anästhesiefreigabe. Das Fruchtwasser war wieder gestiegen auf seinen Höchststand 14,5, die Maus war größer und die Zervix wieder bei 17. Da behalten haben sie mich nicht, da wir die Lungenreife ja vorher hatten. Abends um 23 Uhr war es so weit, als hätte er es kommen sehen, ein paar Tropfen auf dem WC-Fußboden, die man ja auch leicht für was anderes halten könnte in Zeiten, wo man aufs WC rennen muss. Aber da war dieser kleine schmerzlose Ratsch im Unterbauch. Also hab ich die Rettung gerufen. Bis ins KH ist nichts passiert und man sagte mir, bei Fehlalarm schicken sie mich gleich wieder heim. Ich wusste innerlich, es ist keiner. Erst als ich lag und auf den Fruchtwassertest wartete, kam das Wasser stoßweise, aber nie so viel, dass es Greta gefährden würde. Negatives Dauer-CTG, Ärzte entschieden so lange zu versuchen aufzuhalten, bis die Pädiatrische Intensiv alles vorbereitet hat - ist auch die Frage nach Betten. Auf der Neointensiv gibt es keine ECMO für den Notfall. Antwort der Kinderklink: versuchen frühestens um 14 Uhr am 28. zu entbinden.

    Das Wasser hörte morgens auf zu plätschern und wir kamen Punkt 14 Uhr in den OP. An der Türschwelle wurde sie mir nach der Sectio von Ferne gezeigt, ich grüßte sie, sie tat ihren ersten kleinen Schrei, dann war sie weg. Stunden später konnte ich mit Bett zu ihr, an den 2 Folgetagen mit Rollstuhl und seit So war ich angezogen und bin dreimal täglich in die Klinderklinik gegangen. Sie haben mich nicht heim geschickt, sondern 7 Tage dort behalten, weil das in meiner Situation besser sei ... und sich in Myom entzündet hatte, das mit Anitbiotika behandelt wurde.

    - Greta hat am ersten Tag nur 20 % zusätzlichen Sauerstoff gebraucht und hatte KEINEN Lungenhochdruck, was außergewöhnlich ist. Der Hochdruck wäre das Gefährlichste gewesen. "Zusätzlich" bedeutet: wir alle nehmen 21 % aus der Luft auf, d.h. sie erhielt 40 %

    - Am Samstag wurde sie operiert. Dünndarm und der Teil des Dicksdarms sowie die Milz sind wieder unten. Die Hernie konnte ohne Patch vernäht werden.

    - Am Sa und So bekam sie 10 % zusätzliches 02

    - Am Mo bekam sie nur noch unsere 21 %

    - Am Mi wurde sie morgens erstmals extubiert und bekam eine Highflowbrille, die ihr die Luft in die Nase fächelt, als Einstieg wieder mit 30 % O2. Das erwies sich aber als einen Schritt zu weit, weil sie es zwar schaffte, aber mit zu viel Anstrengung, zu schneller oberflächlicher Atmung. Der Schritt dazwischen wurde durchgeführt: CPAP - eine fürchterliche Maske. Seit gestern bekommt sie 1 h täglich die Brille, um zu trainieren, ansonsten die Maske, weiterhin 30 % O2 ohne Tubus. Dass der Tubus weg ist, ist ein Riesenschritt. Und sie kam von der PICU auf die NICU, weil der PICU-Platz für ein KInd, das viell. die ECMO braucht, frei werden musste. In den ersten Tagen war sie benommen durch die Medis im Zuge der OP.

    - Am Mi hat sie die Augen aufgemacht. Leicht und kurz, dann wieder zu, seither immer wieder. Wach und Schlaf sind eindeutig unterscheidbar inzwischen.

    - Gestern durfte ich sie zum ersten Mal mit-wickeln und der Zugang für arterielle Blutdruckmessung konnte weggelassen werden.

    - Seit heute hat sie ihre Stimme wieder. Mit Tubus geht das nicht. Heute kam ich hin und sie quengelte.

    - Heute durfte ich erstmals mit ihr kuscheln, d.h. sie für 2 h auf den Arm nehmen. Sie ist sofort eingepennt und hat ihre Liegeposition immer wieder so verschoben, dass sie irgendwie da hing mit den ganzen Schläuchen, aber ihr war es wurscht. Alle Werte dabei im Optimalbereich, tief und fest geschlafen. Das war so schön!

    - Die Verdauung funktioniert, der Darm macht es offenbar gut mit. Die ersten zwei Tage nach OP bekam sie nichts, dann wieder künstlicher Ernährung, ab Montag aufgetaute Muttermilch. Leider läuft das bei mir nicht so super. Ich pumpe ab, aber die Stillberaterin kam erst am Tag nach der Entbindung, da wusste ich noch nicht, wie früh sofortiges Abpumpen ist. Ich habe nun zwar Milch, aber nicht die Welt. Ist eben so.

    - Sie hatte nach der OP ein paar Ödeme und einen Blasenkathether, weil man nicht weiß, ob auch die Organe Wasser abbekommen haben, wie die Nieren. - Heute konnte der Katheter weg.

    - Ein Arzt sagt: Die Lunge kann wachsen von 10 bis 95 %. Ein anderer: Bei Babys in Richtung guter moderater bis milder Hernie sehen wir nach einigen Monaten fast immer einen gut mit Lungengewebe gefüllten Brustkorb. Allerdings hat der erste Arzt langjährigere Erfahrung und die linke Seite war wirklicher voller Darm. Auch mit 50 % kann ein Mensch leben - aber auf keine Berge steigen und großer Sportler werden. Wir hoffen einfach weiter.

    Ich bitte euch sehr, weiter für die Maus zu hoffen und ihr weiterhin gute Gedanken zu schicken. Die zwei Gipfel liegen hinter uns, aber wir sind erst beim Abstieg, nicht im Tal. Im Augenblick braucht sie einfach Zeit. Sie muss das eigenständige Atmen lernen, je kräftiger sie wird. Bis dato macht sie alles in Rekordzeit für ihre Verhältnisse, und ich könnte darüber nicht glücklicher sein als ich es bin.

    Liebe Grüße!

  • Eizellspende Prag - Einnistungserfahrungen

    • athene18
    • 27. Oktober 2021 um 18:59

    Meine guten Zeichen waren Einnistungsschmerzen von TF-Tag bis 2 Tage danach. Es waren expandierende Blastos. Immer mal wieder leichter stechender Schmerz an derselben Stelle, also nicht nach unten wandernd (wie man es manchmal in der 2. Zyklushälfte spürt). Beim ersten positiven Versuch hatte ich an Tag 12 nach TF auch eine Einnistungsblutung.

    Muss aber nichts heißen! Nicht entmutigen lassen!

  • ...das Alter...

    • athene18
    • 27. Oktober 2021 um 18:47

    Liebe Talea,

    ich weiß, warum ich mich in diesem Forum wohl fühle. Meine Maus kommt sechs Wochen vor meinem Fünfziger zur Welt - den man mir nicht ansieht. Meine drei Schwestern: eine ein Jahr älter, sie ist in den letzten Jahren sehr gealtert äußerlich, man würde sie für 51 schätzen. Sie hat einen Stressjob, geht sehr viel an die Sonne und kratzt sich die Diätmargarine aufs Brot. Sogar zu Heiligabend gibt es Kuchen mit Süßstoff. Sie hat immer schon dünne Haare und wird leicht braun mit dünner Haut. Sie ist sehr fit und sportlich, schlank und gesund. Meine zwei kleinen Schwestern, ein Jahr jünger als ich: haben wie ich eine dicke, eher helle Haut und kräftige Haare. Zwei Landeier, die auch aussehen wie "Würste". Entsprechend hatte die eine mit 35 Schwangerschaftsdiabetes, die andere leidet seit zwei Jahren an Kniearthrose. Ich bin das Sandwich und hab die guten Teile der drei. Ich fühle mich fit und sehe auch gesund aus. Meine Schwangerschaft war bis dato (37 SSW), mich betreffend total problemlos. Ödeme nur stationär kurz im KH - lag wohl aber wirklich nur Kortisonspritzen für das Baby (Lungenreifung). Trug nur einen Tag Stützstrümpfe. Kein Bluthochdruck, ich schlafe nachts durch, ohne aufs Klo zu müssen (am Morgen muss ich dann aber auch rennen, und ja, auh muss öfter mit weniger seit wenigen Wochen), habe keine Venenentzündungen (nur einmal kurz im Hochsommer - wie auch ohne Schwangerschaft und auch in der Jugend), und kann auch problemlos aus dem Bett raus. Das alles sind Beschwerlichkeiten, die bei Schwangeren altersunabhängig auftreten. Natürlich ernähre ich mich gesund und bewege mich genug. - Das zur Schwangerschaft - da machen sich nämlich auch viele Sorgen wegen des Alters. Meine Meinung: Man tut sich das nur an, wenn man spürt, dass es geht, im Normalfall. Wenn wir es uns nicht zutrauen würden, würden wir es nicht machen. Das sagt etwas. Außerdem: die biologische Uhr tickt bis in unser Alter. Auch wenn wir spontan mit 50 schwanger werden, dann heißt das, der Körper hat das noch geschafft.

    Nach Geburt: Dieser altbekannte Spruch besagt doch eigentlich nur, dass frau Komplexe hat, wenn sie glaubt, dem Kind gehe es besser, wenn die Mutter jung ist - ich hab schon gehört, das Kind soll sich nicht vor seinen Freunden dafür schämen, dass die Mama so alt ist. Ziemlich dämlich, davon den Schwangerschaftszeitpunkt festzumachen. Solange sie das schafft, ihr Kind aufzuziehen und eine gute Bindung zu ihm hat, ist alles andere egal.In unserem Hause sind die Akademikerinnen, die früh Kinder hatten, bis auf jene im Öffentlichen Dienst (Lehrerinnen und Gesundheitsberufe) entweder als Sekretärinnen beschäftigt oder haben keinen Job.

    Inzwischen hört man immer wieder die Vorteile der späten Mutterschaft: Die Frau ist gesettled, muss sich nicht mehr Sorgen machen, ob sie einen Job kriegt oder überhaupt noch Karriere machen kann. Auch sonst sind ältere Mütter resilienter durch Erfahrung. Ich bin z. B. davon überzeugt, dass ich die Erfahrung mit der Zwechfellhernie meiner Kleinen mit 28 nicht so hätte handlen können. Schon auch, aber niemals so wie jetzt. Auch finanziell nicht.

    Wir leben in einer Zeit, in der es irgendwann nicht mehr abfällig "alte Mama, könnte die Oma sein, ohne Worte" heißen wird. Sondern es wird heißen: "DIE hat sich so fit gehalten, dass sie eine Schwangerschaft plus die Zeit der Aufzucht inkl. Job schafft. Die ist MAMA! Dabei könnte sie vom chronologischen Alter her die Oma sein. Wow!" Man wird immer mehr auf das biologische, nicht das chronologische Alter schauen.

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 26. Oktober 2021 um 20:24

    Danke Honey123. Ja, das mit der Haushaltshilfe habe ich am Schirm - ist in Ö aber nicht so wie in D. Ich hab vor zwei Wochen alles durchgeputzt und als ich dann stationär war, haben die Schwestern auf Anfrage gesagt: nicht putzen und nicht mit den Öffis heimfahren, die Ärztin aber: keine Fenster putzen, ansonsten so, wie ich mich fühle. Ich hab dann mich gezwungen ein Taxi zu nehmen und zu liegen - weil ja jeder Tag zählt und mir ausgerechnet, wann ich beginne 1 Zimmer zu putzen, damit ich dann am 3. mit sauberer Wohnung ins KH fahren kann. Das mit dem Taxi war unnötig, beim nächsten Ambulanztermin war ich wieder mit Öffis, hat auch nicht länger gedauert, bei den vielen Ampeln unter Tag und 37 Euronen. Der GMH-Länge hat es nichts gemacht.

    Putzen ist nicht das Riesending - wenn es mir zu viel wird, finde ich rasch eine Putzhilfe, die ich privat bezahlen kann, wenn die KK nicht will. Aber im Internet liest man so unterschiedliches, von Frauen, denen es nach KS zu schlecht ging und von welchen, die topfit waren. Eine Bettnachbarin im KH hatte 1 Normalgeburt und 2 KS, die KS wären schlimmer gewesen. Die andere Bettnachbarin hatte 3 Tage Kathether und bei jedem Ausatmen auch tief in der Nacht vor Schmerzen gestöhnt, sodass die Schwester sie bat, auf uns Rücksicht zu nehmen. Erst als sie vom Katheter zwangsabgenabelt wurde und man ihr richtig Dampf machte, ging es dann plötzlich sehr schnell sehr viel besser. Wenn das so ist wie bei dir, hab ich keine Sorge. Die Schwester sagte ihr auch, die Schmerzen wären aushaltbar, das sei normal. Also wenn es so ist wie nach dem Leistenbruch bzw. so ähnlich, aber noch etwas stärker, dann ist es aushaltbar. Wenn ich mich eine Woche nach KS noch ausruhe ohne zu putzen, sollte es gut gehen und zwei Wochen ungeputzte Wohnung, von der ich eine Woche im KH war, ist ja gar kein Ding.

    Kochen: höre öfter, was du schreibst. Aber ich bin ja allein, keine hungrige Familie, die ich bekochen müsste. Gefrorenes Gemüse kaufen, Beilagen kochen und Fleisch an der Fleischtheke fertig zubereitet kaufen, sollte kein Ding sein, bei Supermarkt nur um die Ecke. Ich muss ja in dieser Zeit nicht alles selber biofrisch zubereiten. Soßen, Gemüse etc. gibt´s ja alles. Also ich gehe mal unbedarft ohne zu viel zu denken in die Situation. Wenn ich mein blaues Wunder erlebe, werde ich eine Lösung finden.

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 26. Oktober 2021 um 16:48

    Ihr Lieben,

    ich habe eben gesehen, dass ich ein paar eurer wahnsinnsnetten und stärkenden Posts übersehen hatte. Danke @Lalelu für die Kerzenfrage - bitte jaaaa! Wir freuen uns und sagen Danke an deinen Papa. :)

    @Gartenfee: Meine Kleine heißt Greta. :cherry_blossom:

    Fragen Wochenbett nach Kaiserschnitt:

    _ Wie war das bei euch, wann konntet ihr Hausarbeit machen? Ich stelle mir das so vor, dass ich nach einer Woche täglich ein Zimmer putzen kann - und zwar langsam, bedächtig, ggfs. mit Pausen. Bücken soll man sich nicht, aber wenn der Staubsauger griffbereit steht und ja rollt, sollte es gehen, oder? Man könnte ja wenige Wochen lang eher nur drüberputzen, z. B. nicht die Fugen schrubben beim Aufwaschen, nur oberflächlich Staubwischen und wenn man wo nur mit Schmerzen hinkommt, 5 gerade sein lassen. Oder mache ich mir Illusionen? Ist vielleicht sogar ein Gegenmittel gegen das körperliche Einrosten, wenn man danach ja wochenBETT-like LIEGT.

    _ Ich stelle mir das so vor, nur etwas schlimmer, da größere OP, wie beim Leistenbruch. Damals holte ich mir gleich, als sich auf Station war, einen Tee. Schmerzen waren natürlich da beim Niesen, Aufrichten etc. (und heimfahren, bin mit den Öffis gefahren, markierte die Starke, würde ich aber nie wieder machen: Taxi -was ja nach Geburt klar ist ...) Aber ich konnte ganz schnell auf Station gehen und am nächsten Tag heim - ist eine Mini-OP - aber an derselben Stelle.

    _ KS ist eine große OP: längerer Schnitt, mehr Bauchschichten werden aufgemacht. Man soll gleich gehen. Habe da so meine Ziele: schnell wieder gehen, aber KH überreden, dass ich sechs Tage bleiben darf. Weil ja Baby auf der Intensiv liegt und ich ja jeden Tag beim Kind sein werde. Von Zuhause aus bedeutet das tägl. 2 x 1 h mit den Öffis, dreimal umsteigen, aber alle perfekt schnell getaktet und direkt beieinanderliegend, Bus vor der Haustür. Ich muss kaum gehen auf diesen Wegen. Wie ist das Sitzen nach ein paar Tagen KS und das Aufstehen, schmerzhaft?

    Wenn ihr jetzt denkt: Oh je, die Arme scheint allein zu sein nach der Geburt!? Es ist so: eigentlich will ich nicht durch andere gestresst werden, unabhängig davon, dass mein Baby gehandicaped ist, also auch bei normaler Geburt. Meine Familie will mir natürlich helfen. Kompromiss war anfangs: Wenn ich sehe, dass ich es in der Hochschwangerschaft / nach der Geburt nicht schaffe, kommt meine Schwester - wir beide können nicht recht gut miteinander, unherzliches Verhältnis mit viel Streit; sie ist aber hilfsbereit und ich war Babysitterin bei meiner Nichte, als diese Säugling war und sie arbeiten ging. Nun ist es so, dass ich nach KS vermutlich weniger Blutungsprobleme haben werde wie nach normaler Geburt (oder auch nicht) und mein Baby in Tiefschlaf liegt und künstlich ernährt wird in den ersten Wochen. Alles, was ich alleinverantwortlich dann zu tun habe, ist Abpumpen - und natürlich da sein körperlich. Wegen Covid kann ich weder auf Station besucht werden noch würde ich in den Momenten, in denen es mir gut geht schmerzmäßig Zeit für die Familie haben, sondern bei Greta sein. Und auf der Intensiv sind wegen Covid dzt. nur die Eltern zugelassen. Auch möchte ich sowieso jede Covid-Quelle minimieren, deshalb erst mal alles allein versuchen ...
    LG!

  • Vitamine

    • athene18
    • 26. Oktober 2021 um 16:24

    Wegen Folat: Als ich mir - unbegründete - Sorgen um meine Blutgerinnung machte und viele Bluttests, wurde auch der Folatspiegel geprüft - er war durch die viele Einnehmerin doppelt so hoch wie normal - also Vorsicht. Ich hatte abwechselnd 400 und 800 genommen.

  • Eizellspende Prag - Einnistungserfahrungen

    • athene18
    • 25. Oktober 2021 um 20:33

    Hi Lilu87 Auch meine Daumen sind gedrückt! Zwicken ist ein gutes Zeichen (vor allem an derselben Stelle), auf das man aber auch nichts geben darf.

  • Nach 2 ICSIS nun auch negative Eizellspende - was weiter tun?

    • athene18
    • 25. Oktober 2021 um 20:29

    Ich wünsch dir ganz virl Erfolg, Fegi! Ich musste in Wien auch mal kurzfristig die priv. Kiwukliniken durchtel., um samstags ein Follikelkontrolle zu kriegen. Es sollte also in Hamburg möglich sein, einen Zugang zu kiriegen! Tollen TF für dich! :four_leaf_clover::four_leaf_clover::four_leaf_clover:

  • Copenhagen Fertility Center - Erfahrungen? Oder Plan B EUGIN Barcelona?

    • athene18
    • 24. Oktober 2021 um 14:05

    Ich hatte mich auch bei Eugin Bcn gemeldet. Es kam nicht dazu, weil die Kommunikation mit Bcn IVF schneller zum Planen führte.

  • Nach 2 ICSIS nun auch negative Eizellspende - was weiter tun?

    • athene18
    • 24. Oktober 2021 um 14:02

    LIebe Nice77 Herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich, dass es geklappt hat! Und kann mir auch gut vorstellen, dass das Zusammenspiel der Faktoren, die du auflistest, hineinspielt. Das mit dem Timing und dem Progesteron klingt schon nach möglich. Hab eine wunderschöne und vor allem stressfreie Kugelzeit!

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 22. Oktober 2021 um 20:16

    Ich muss es hochdosiert nehmen (außerdem 200 mg Progesteron), damit es wg. des vielen Fruchtwassers nicht zur Frühgeburt kommt. Ich hatte zuerst 1 Tütchen Magnosolv in 1 l Wasser aufgelöst und mit dem Essen, vorher und danach getrunken. Ergebnis war Dauerdurchfall. Bis mir eine Ärztin sagte: zwischen den Mahlzeiten. Seither kein Durchall mehr - ich warte 1 h bis nach dem Essen und esse danach 1 h nicht mehr. Und nehme 2 x 1/2 Tütchen.

  • EZS Pronatal Plus

    • athene18
    • 22. Oktober 2021 um 20:08

    Hi Loooo, ich hab es ähnlich gemacht wie du - in der 10. angefangen zu reduzieren, allerdings nahm ich 800, nicht wie du, 600 mg insgesamt. Ich glaub, so 12 +3 herum nahm ich die letzten 200 mg. Ist beides möglich, sofort oder ausschleichen. Liegt daran, dass um die Zeit 600-800 eigentlich schon sehr viel sind, weil ja längst mehr Prog produziert wird.

    Schön, dass es dir wieder besser geht!

    Rückenschmerzen (weiter oben) bekam ich Anfang Mutterschutz, als ich mich ungesund auf die Couch pflanzte, Beine oben, Oberkörper nach oben gebeugt und null Rückenübungen gemacht. Die Schmerzen waren ein paar Wochen lang so schlimm, dass ich sie nicht mehr losgeworden bin, aber gleich gemerkt habe, dass es einer Ursachenbehandlung bedarf. Ich konnte nicht mehr sitzen. Erstmals im Leben nahm ich eine Massage. Und ließ mir jemanden emfpehlen. Der Masseur wollte Cranio Sacral machen. Da ich null Ahnung hatte, ließ ich ihn einfach tun. Es war der Hammer. Sofort danach spürte ich eine Erleichterung - ind in den nächsten Tagen waren die Schmerzen nur noch halb so schlimm, dann weg. War nicht billig, aber hat sich sehr gelohnt.

    Am Wochenende vor dem KH-Aufenthalt holte ich mir einen Hexenschuss - sehr unangenhem, konnte schwer aufstehen bzw mich nur ganz langsam aus dem Bett rollen. Erst am letzten Tag im KH sagte ich das - während es gaaanz leicht besser wurde im KH. Die schüttelten nur den Kopf, warum ich keine Tabletten fordere. Wusste nicht, dass das so ewig zum Heilen braucht. Heute erster Tag ohne Tabletten.

  • Wie weit seid Ihr?

    • athene18
    • 21. Oktober 2021 um 22:51

    Die Klinik weiß es auch in meinem Fall. Ich kam mir auch etwas seltsam vor, der Gedanke kam: Was denken die, eine fast 50-Jährige vor sich zu haben (sehe aber - und noch mal jetzt in der Schwangerschaft - wirklich jünger aus, meine Haut, meine Haare), die alleinstehend ist? Denken sie, ich hab sie nicht mehr alle, das alles allein durchzuziehen? Dass ich zusätzliche Belastung bin, wenn ich vielleicht Präklampsie kriege oder Thrombosen? Dass ich unverantwortlich darin bin, das Gesundheitssystem auszunutzen? Dann schäme ich mich vor mir, dass ich doch diese Gedanken habe, was ich niemals vorher von mir gedacht hätte. Und in andere will ich gar nicht projizieren. Es ist gut, dass es in meiner Akte steht. Und wenn jemand komisch guckt, so what. Sein Problem. Haben wir eben unterschiedliche Haltungen. Das ist normal.

    Die vier Tage im KH stationär haben mir schon gezeigt, dass es so verschiedene Fälle und kulturelle Selbstverständlichkeiten gibt, die ganz anders sind als mein Fall. Andere Ethnien, wo es um die Menge der Kinder geht, wie bei uns um viele paar Schuhe, aber kein Geld da ist, stattdessen Trennung vom Mann in der Schwangerschaft mit dem 4. Kind, weil er die Abtreibung wollte und sie das 4. am liebsten von Verwandten aufziehen lassen. "Will ich wirklich noch ein paar Schuhe?" Oder ein Fall, wo die frisch gebackene Mama auf den Mann warten wollte bis er von der Arbeit kommt und dann erst gemeinsam auf die Intensivstation zum Kind - statt tagsüber. Oder eine schwerkranke Frau, die mit dem zweiten Mann noch ein Kind wollte, was hoch riskant war, und es ist schlimm ausgegangen.

    Wir haben alle unsere Lebensumstände und im KH Arbeitende kennen alles - durch die Bank weg, alle Typen von Menschen bekommen Kinder. Wir sind nur der Nabel unserer je eigenen kleinen Welt. Vielleicht denken sie eher: die wuppt das weiterhin selbstständig. Wahrscheinlich aber denken sie sich gar nichts.

  • Wie weit seid Ihr?

    • athene18
    • 21. Oktober 2021 um 00:11

    Bei der Präna ist es definitiv ein MUSS, weil die gesamte Rechnerei sonst keinen Sinn macht. Das Alter der genetischen Mutter ist ein oder das Hauptkriterium!

    Der/dem behandelnden Gyn würde ich es immer auch sagen. Es kann beeinflussen, in dem, was er/sie sieht (auch wenn es das nicht sollte), allein den Blick auf den Blutdruck der Mutter und die Eiweißwerte.

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