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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Milla

  • Aagaard Klinik Dänemark

    • Milla
    • 23. Januar 2022 um 13:21

    Liebe Luthien86 ,

    noch eine kleine Ergänzung zu den Sichtweisen der Spenderkinder (meist Samen): Die Familienberaterin/ Therapeutin und Expertin auf dem Gebiet meinte, dass die Antihaltung bezüglich Reproduktionsmedizin, die bei den "Spenderkinder.de" häufiger zu lesen ist, durch den meist falschen Umgang der Eltern entstanden ist. Früher wurde das Thema stärker tabuisiert und die Eltern haben ihre Kinder nicht aufgeklärt. Das ist heute meist anders und viele Reproduktionsmediziner raten zur Aufklärung dazu. Der offene Umgang mit der Thematik führt bei den Spendenkinder dazu, dass diese ihre Spende auch besser akzeptieren können (so die Familienberatertin und Therapeutin).

    Ja, bei mir hat es geklappt. Ich bin in der 34. SSW und die Schwangerschaft verläuft ganz prima. Wir freuen uns schon sehr auf den Kleinen.

    ich wünsche dir auf deinem Weg alles alles Gute. 🐞

  • Aagaard Klinik Dänemark

    • Milla
    • 23. Januar 2022 um 10:42

    Liebe Luthien86 ,

    ich war zur Kinderwunschbehandlung auch in Dänemark (vorher Spanien), allerdings bei der Storkklinik in Kopenhagen, so dass ich zu Diner Klinik nichts sagen kann. Nur- nach meiner Erfahrung - sind die Dänen liberaler und moderner bezüglich der Spende, auch weil sie eine offene Spende erlauben.

    Vor meiner Doppelspende (leider funktionierte die EZS nicht mit den Samen meines Partners) habe ich mich sehr ausführlich mit dem Thema "Wie geht es Spendenkinder?" beschäftigt und habe dazu einige Fachartikel gelesen und war auch auf der Seite von "Spenderkinder.de". Ich wollte nicht nur die Sicht der Mütter haben, sondern auch konkret Erfahrungsberichte von Spenderkinder. Es gibt auch einige TED Talks von Spenderkinder. Zudem habe ich mit einer Familientherapeutin gesprochen, die sich mit dem Thema "Spenderkinder" gut auskennt.

    Meine Erkenntnisse: An erster Stelle steht natürlich, dass man eine gute Bindung zum Kind aufbaut- das ist ja grundsätzlich wichtig für eine psychisch und physisch gesunde Entwicklung des Kindes. Weiterhin ist es wichtig das Kind über seine Entstehungsgeschichte aufzuklären. Man kann z.B. selbst ein kleines Buch erstellen, in welchen man seinem Kind seine Entstehung erklärt. Schon in der Kitazeit sollte man damit beginnen. Als Eltern sollte man "fein" damit sein, dass man ein Kind austrägt, dass genetisch nur z.T. identisch ist (oder gar nicht). Gleichzeitig möchte ich erwähnen, dass die Epigenetik häufig unterschätzt wird und du als austragende Mutter starken Einfluss auf die An- und Ausschaltung von Genen übst und damit die Entwicklung deines Kindes beeinflusst.

    Studien in Großbritannien haben i.ü. gezeigt, dass die Bindung zwischen Eltern und Kind in EZS Familien genauso gut bzw. besser ist als in "normalen" Familien. Sicher ist eine Hintergrund, dass das Kind in solchen Familien total gewünscht wurde.

    Zuletzt: Wir haben uns für eine offene Spende entschieden, da die meisten Spenderkinder, sich irgendwann (vor allem in der Phase der Identitätsentwicklung, also in der Pubertät) auf die Suche nach ihren "leiblichen Mutter/ Eltern" machen. Uns war es daher wichtig, dass das Kind von Vornherein die Möglichkeit hat, diese zu treffen.

    Auch sind wir in unserem Freundes- und Familienkreis sehr offen mit der Thematik umgegangen, da ich sonst ein Gefühl von "ich habe ein Geheimnis" hätte, was sich nicht gut anfühlt. Unsere Freunde und Familie haben sehr positiv reagiert und waren in vielen schwierigen Situationen eine tolle Stütze.

    Ich wünsche dir viel Erfolg mit deiner Entscheidung.

    Alles Gute und berichte mal....

    Milla

  • Schwanger gegen Covid19 impfen lassen?

    • Milla
    • 19. Januar 2022 um 11:02

    rosa-Feder: Ich war nach den ersten beiden Impfungen mit Moderna sehr schlapp und musste im Bett bleiben. Nach meiner Boosterimpfung mit Biotech um die 27. SSW habe ich nichts bemerkt.

    Ich hatte ja bereits einen Artikel vom Ärzteblatt gesendet. Die empfehlen die Boosterimpfung für Schwangere, weil sie Gefahren für Kind und Schwangere reduziert.

    Alles Gute

  • Schwanger gegen Covid19 impfen lassen?

    • Milla
    • 18. Januar 2022 um 13:41

    Mysza : Dankeschön, dass du deinen Geburtsbericht geteilt hast. Ich freue mich sehr, dass alles prima geklappt hat und ihr jetzt eure Zeit genießen könnt.

    Malou43: Ich hatte auch schon im Forum nachgefragt, ob ein Kaiserschnitt standardmäßig bei ES durchgeführt wird. Mein Termin ist Anfang März und ich möchte es erstmal auf dem natürlichen Weg probieren. Da meine Schwangerschaft bisher total unproblematisch verlief und ich bisher wenig Sorgen hatte, bin ich optimistisch, dass es klappt. Ich habe auch einen Hypnobirthing Kurs belegt und übe täglich. Wenn es anders kommen sollte, dann ist es auch nicht schlimm. Ich bin da flexibel.

    Alles Gute euch allen!

  • Schwanger gegen Covid19 impfen lassen?

    • Milla
    • 15. Januar 2022 um 19:59

    Für alle Interessierten, hier noch mal ein aktueller Bericht, wie wichtig es ist, sich insbesondere in der Schwangerschaft impfen zu lassen (auch zum Schutz des Kindes):


    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/13…ale-Todesfaelle?

  • Schwanger gegen Covid19 impfen lassen?

    • Milla
    • 12. Januar 2022 um 15:57

    Gartenfee79 und Mysza: Herzlichen Glückwunsch zur Geburt und genießt die Kuschelzeit. ☺️💕

  • IVI Mallorca

    • Milla
    • 5. Januar 2022 um 12:03
    Zitat von Sani1985

    Danke für eure Rückmeldung!

    Milla: ich in deinem „Status“, dass sich bei deiner EZS die Blastos nicht weiterentwickelt haben…wie ist dann das weitere Vorgehen? Habt ihr das Geld zurückbekommen? (Soll nicht geldgierig rüberkommen, aber man zahlt ja wirklich während der ganzen Kinderwunschzeit so viel Geld 🥴)

    Wir warten gerade auf das Genseeker-Ergebnis und die passende Spenderin…

    Und ich mache mich langsam verrückt…was ist wenn es wieder nicht klappt? Etc….

    Wie habt ihr das gemeistert Mädels? 😅

    Liebe Sunny82,

    ich hatte eine kleine Weihnachtspause hier ;) Zu deiner Frage und der Blastoentwicklung: Die Situation bei IVI Mallorca war, dass sie bis zum 3. Tag die Blastos entwickelt hatten und mir eine transferiert wurde. Die übrigen Blastos konnten allerdings nicht kryokonserviert werden, was eine große Enttäuschung war. Damit entfielen natürlich die Folgekosten, wie Kryokonserviertung etc. Den Transfer mussten wir selbstverständlich bezahlen. Ich bin aus den Unterlagen nicht ganz schlau geworden, ob nicht ggf. schon innerhalb der ersten 3 TageAnzeichen für eine schlechte Blastoentwicklung vorhanden waren.

    ZU Dänemark: Bei unserem ersten Versuch, hatten sich keine (!!!) Blastos entwickelt. Das kommt sehr selten vor und die Klinik meinte, dass es dann an der Spenderin liegt. In jedem Zyklus der Frau, können mal Follikel heranreifen, die nicht zur Schwangerschaft führen. Dänemark hat mir umgehen eine neue Spenderin zur Verfügung gestellt- ohne Extrakosten.

    LG und viel Erfolg

  • IVI Mallorca

    • Milla
    • 28. Dezember 2021 um 22:10

    Liebe Endi,

    ich sehe es genau so. Natürlich obliegt es keinesfalls der Klinik, sondern den Eltern. Es ist jedoch schön, wenn man eine Klinik hat, die ähnliche Vorstellung diesbezüglich hat wie man selbst. Wir haben uns daher in Dänemark sehr gut aufgehoben gefühlt.

  • IVI Mallorca

    • Milla
    • 28. Dezember 2021 um 20:40

    Liebe athene,

    Spanien ist ganz klar ein Vorreiter bezüglich der Eizellspende- du hast die Gründe angeführt.

    Nur habe ich einen wesentlichen Unterschied bezüglich Umgang mit der Spende im Familien- & Freundeskreis (und Kind) zwischen meinem Arzt in Spanien und meiner Ärztin in Dänemark erfahren. Während der Arzt in Spanien meinte, man solle keinem von seiner Eizellspende erzählen (regressive Denke), hat die dänische Klinik ganz klar formuliert, dass sie einen offenen und ehrlichen Umgang bezüglich der Herkunft des Kindes für sinnvoll und erfahrungsgemäß für sehr gut hält.

    Ich habe mich intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt und verschiedenen Studien gelesen. Wenn man seinem Kind nichts von seiner Herkunft erzählt, verheimlicht man ihm etwas und man es kommt häufig zu Identitätsproblemen in der Pubertätsphase.

  • IVI Mallorca

    • Milla
    • 28. Dezember 2021 um 17:10

    Hallo Sunny82 ,

    ich war bei der IVI Mallorca in Behandlung. Ich war mit den meisten Dingen sehr zu frieden. Der schnelle und unkomplizierte Kontakt zum Arzt und der Klinik war insbesondere bei kritischen Fragen super. Medizinisch halte ich die Klinik für ausgesprochen gut. Es werden versprochene Zeitfenster, wie z.B. Wartezeit eingehalten. Das Team zeigte sich auch bei fehlendem Erfolg sehr emphatisch.

    Weniger gut: Die Transparenz der Blastoentwicklung fehlte mir im Nachhinein. Die spanischen Kliniken sind bezüglich der Spende weniger progressiv als z.B. dänische Kliniken. Ich halte einen offenen Umgang über die Herkunft des Kindes für wichtig (insbesondere nachdem ich viel über Eizellspendenkinder gelesen habe). IVI vertritt diesbezüglich einen anderen Standpunkt.

    Letztlich musst du dir aber auch deine eigene Meinung bilden.....

    Viel Erfolg.

  • Übrige Blastos ausfliegen lassen?

    • Milla
    • 28. Dezember 2021 um 17:00

    Oh, das finde ich ja auch eine schöne Vorstellung, wenn eine Blastovermittlung innerhalb des Forums möglich wäre.

    Ich denke, dass der Transfer vermutlich in Ländern, in denen eine nicht anonyme und anonyme Spende möglich ist, stattfinden muss (denn Eizellspenderin und Spender sind anonym). Beispielsweise: Dänemark.

    Ich bin gespannt.....

  • Hormonersatztherapie

    • Milla
    • 20. Dezember 2021 um 09:21

    Liebe Stonie1990 , nur kurz zu den Zweifeln bezüglich deine dänischen Klinik. Wir waren in Spanien und in Dänemark bei Kliniken und letztlich fand ich die Klinik in Dänemark wesentlich progressiver von ihren Einstellungen und Methoden. Daher bin ich ein Dänemarkfan.

    ....Vielleicht hilft es dir bezüglich deiner dänischen Klinik etwas positiver gestimmt zu sein ;)

    Alles Gute weiterhin.

  • Noch keine Spenderin

    • Milla
    • 17. Dezember 2021 um 12:06

    Liebe Endi, dann versuche es noch mal hier:

    Das Leben mit einem Spenderkind – Diers Klinik

    Gehe auf die Seite der Klinik und etwas weiter unten, gibt es die Möglichkeit auf die Seite zu gehen, mit welcher man ein Buch für seinen Liebsten/ Liebste gestalten kann.

    ich hoffe es funktioniert jetzt.

  • Noch keine Spenderin

    • Milla
    • 17. Dezember 2021 um 10:07

    Conby und andere, die gerne ein Buch für ihr Kind gestalten wollen:

    Hier eine Anregung:

    Fotosjov

  • Noch keine Spenderin

    • Milla
    • 16. Dezember 2021 um 12:49

    JetztAber75: Prima, dass es weitergeht!👌

  • Noch keine Spenderin

    • Milla
    • 14. Dezember 2021 um 10:43

    Conby : Ja, es gibt einige interessante Forschungsberichte zu Eizellspendenbabys/ -familien. Durchweg ist der Tenor, dass (wie du geschrieben hast), diese Kinder total gewollt sind und Liebe und Fürsorge natürlich das wichtigste sind- und die Aufklärung.

    Man kann im Netz fertige Aufklärungsbücher bestellen- viele sind auf Englisch, aber auch Petra Thorn hat schöne Bücher in ihrem Verlag auf Deutsch. Ich wollte mich inspirieren lassen und selbst ein Buch gestalten.....

  • Noch keine Spenderin

    • Milla
    • 12. Dezember 2021 um 17:10

    Liebe bubble ,

    das ist wirklich interessant, dass es in Spanien eine Verpflichtung dazu gibt. Das wusste ich bisher nicht.

    Ich habe mich mit dem Thema "Aufklärung" des Kindes über die Herkunft intensiv auseinander gesetzt. Die Studienlage zeigt, dass Spenderkinder, die nicht aufgeklärt sind und es ggf. später zufällig erfahren, ein Identitätsproblem haben und ihren Eltern Vorwürfe machen. Auch die Vereine der "Spenderkinder" in den verschiedenen Ländern fordern daher eine frühe Aufklärung. Ich wollte nicht mit einer Lüge leben und das Kind nicht aufklären.


    Zudem gibt es in Deutschland den Artikel 2 des Grundgesetzes, welcher besagt, dass das Kind ein Recht auf die Kenntnis der eigenen Abstammung hat.

    Ich finde es wichtig, dass man den Weg geht, der für das Kind der beste Weg ist und daher halte ich eine Aufklärung für sehr bedeutsam.

    Zumal bin ich auch dafür, dass Eizellspende auch in Deutschland, wie in fast allen EU Ländern, erlaubt ist. Spende (egal ob Samen oder Eizellspende) darf nicht zur Stigmatisierung führen. Wenn man sich für einen offenen Umgang entscheidet, entscheidet man sich ein Stück gegen die Stigmatisierung.


    Dr. Silvia Janke und ihre Kolleginnen Heribert Kentenich und Ada Borkenhagen haben 2011 einen Forschungsbericht zur Familienbildung mit Eizellspende herausgebracht. Der Bericht ist in dem Buch M. Neises, K. Weidner (Hrsg.) Qualitative Forschungsansätze und Ergebnisse in der psychosomatischen Frauenheilkunde (2016) erschienen. Ihre Forschungsergebnisse zeigen, dass sich Eizellspenderkinder insgesamt positiv entwicklen und keine psychologischen Schäden erleiden.

    Und gleichzeitig zeigt die Forschung die Bedeutsamkeit des offenen Umgangs mit einer Spende.


    Alles Gute weiterhin

  • Noch keine Spenderin

    • Milla
    • 10. Dezember 2021 um 14:25

    bubble: Ich wusste nicht, dass es in Spanien per Gesetzt nicht durch Zufall rauskommen darf, dass eine Eizellspende vorliegt. Ich hatte auch in Spanien eine Eizellspende. Damals war die Blutgruppe nicht relevant. Als Deutsche sind wir da ggf. eine Ausnahme?

    Weiterhin halte ich dieses Gesetz auch für sehr fragwürdig, da Studien bestätigen, wie wichtig es ist, das Kind über seine Herkunft aufzuklären.

    Alles Gute weiterhin✊ allen!

  • Noch keine Spenderin

    • Milla
    • 9. Dezember 2021 um 17:06

    Liebe JetztAber75,

    vielleicht kannst du mit deiner Klinik sprechen, dass die Blutgruppe nicht bedeutsam ist. Bist du bei der IVI Mallorca? Die achten ja eigentlich darauf, dass sie ihre angegebenen Wartezeiten von 2 Monaten einhalten.

    Im Übrigen ist aus medizinischer Sicht auch der Rhesusfaktor egal. Wenn man, wie ich Rh- ist und da Kind rh+, erhält man um die 29 SSW eine Spritze mit Ant - D- Globulinen und 72h nach der Geburt ebenso, um die Agglutination zu vermeiden- die Bildung von Antikörpern gegen das Kind.

    Hoffe es geht jetzt bald voran...🙏

  • Noch keine Spenderin

    • Milla
    • 9. Dezember 2021 um 09:49

    Hallo JetztAber75!

    Ich kann verstehen, dass es anstrengend und nervenaufreibend ist, auf neue Spenderin zu warten. Ich selbst musste auch 6 Monate nach meiner ersten Eizellspende warten bis wieder eine gefunden wurde. Ich empfand die Zeit auch Wartemarathon.

    Aber warum ist dir deine Blutgruppe bedeutsam? Das muss doch nicht wichtig sein.

    Meine Spende war in Dänemark. Mir war es, nachdem ich viel über Spenderkinder gelsen habe, vor allem wichtig, dass das Kind die Möglichkeit hat, Kontakt zur Spenderin aufzunehmen, da dies für die Identitätsentwicklung wichtig sein kann. In Dänemark gibt es nicht so viele Spenderinnen wie in Spanien und eine Blutgruppe hat keine Bedeutung.

    Alles Gute dir!

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