Liebe Frau Dr. Calomarde,
Herzlichen Dank für diese ausführliche Information und Ihre Zeit, mit zu antworten! Das war sehr hilfreich für mich.
Liebe Frau Dr. Calomarde,
Herzlichen Dank für diese ausführliche Information und Ihre Zeit, mit zu antworten! Das war sehr hilfreich für mich.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich bin 36 Jahre alt und habe nach der Geburt meines Sohnes vor fast zwölf Jahren mit Mitte zwanzig die Diagnose prämature Ovarialinssiffizienz unklarer Ursache bejommen.
Nun befinde mich im zweiten Versuch zur Eizellspende in Spanien. Das erste Mal habe ich Progynova Tabletten eingenommen zur Vorbereitung der Gebärmutter. Jetzt, beim zweiten Versuch, habe ich mich für den transdermalen Weg entschieden - Estramon Pflaster sollen die Gebärmutter vorbereiten in der Hoffnung, daß ich diese Therapie körperlich und seelisch besser vertrage.
Ich bin mittlerweile am 09. Tag vorbereitung angelangt, der Kontrollultraschall soll am Mittwoch stattfinden. Es geht mir etwas besser unter Estramon, aber nur zeitweise. Vor allem nach ca 12 h qm ich die neuen Pflaster geklebt habe, habe ich starke körperliche Beschwerden und Panikgefühle in mir. Das ist sehr schwer auszuhalten und ich habe Angst, ich schade meinem Körper zu sehr...
Nun zu meiner Frage : ich soll insgesamt 150 Mikrogramm Estramon Pflaster (also 2x75 Mikrogramm) kleben, alle drei Tage die beiden Pflaster wechseln. Jetzt habe ich auf der Packung der Pflaster gelesen, dass ein Pflaster (75 Mikrogramm) 6mg Estradiolvalerat abgibt in 24h. Also genauso viel, wie die Dosis an Progynova Tabletten, die ich beim ersten Versuch alle 24h einnehmen sollte. Meine aktuelle Medikation für dieses Mal besagt aber, ich soll zwei Pflaster kleben, das sind dann 12mg Estradiolvalerat auf 24h. Ist das nicht viel zu viel? Fühle ich mich deshalb so schlecht körperlich?
Ich bin sehr verunsichert, vielleicht können sie mir weiter helfen. Vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit und Mühen.
Herzliche Grüße von Jennifer
Hallo an alle,
Auch ich war bisher stumme Mitleserin und möchte an dieser Stelle für eure Offenheit danken. All die Erlebnisse und das Teilhaben lassen an euren (Lebens) - wegen gibt mir Kraft und nimmt mir etwas von dem Gefühl, all das alleine durchstehen zu müssen, niemanden zu kennen, mit dem man sich austauschen kann, der ähnliches erlebt. Deshalb möchte ich etwas von mir erzählen und freue mich von ganzem Herzen über eine Rückmeldung!
Ich bin 36 Jahre alt und komme aus Süddeutschland. Vor fast 12 Jahren habe ich einen gesunden Jungen auf die Welt bringen dürfen. Die Schwangerschaft entstand nach drei Fehlgeburten auf natürlichem Weg und ohne "Hilfen". Ein Jahr nach Geburt wurde bei mir die prämature Ovarialinssuffizienz unklarer Ursache festgestellt - verfrühte Wechseljahre. Beschwerden ganz wie im Lehrbuch.... Ich habe die letzten zehn Jahre damit verbracht, verschiedene Hormontherapien auszuprobieren, meinen Weg zu finden, damit es mir gut gehen kann im Leben.
Aufgrund der Diagnose haben mein Mann und ich uns nun für die Eizellenspende in Barcelona entschieden. Die 19 jährige Spenderin hat uns acht Eizellen ermöglicht, drei davon haben es bis ins Blastostadium geschafft. Eine wurde mit letzten Sommer eingesetzt. Leider hat es sich kurz nach der Einnistung nicht mehr weiterentwickelt. Jetzt stecke ich in der Vorbereitung zum zweiten Versuch, wenn alles klappt, ist am 29.02. Der Transfer mit einer kryo Blasto möglich.
Und damit bin ich bei meinem eigentlichen Anliegen : Ich leide sehr unter der Hormontherapie zur Vorbereitung der GSH
Herzliche Grüße von Jenni
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