Alles anzeigenDazu habe ich eine Frage ☺️
Ich hatte im Vorzyklus eine Biopsie bei meinem Gynäkologen.
Danach war die Gms eben nicht dreischichtig und mir kam sie auch ungleichmäßig vor. Aber ich habe wirklich kein Auge dafür und auch keine Kenntnis. Für mich sah sie einfach nur komisch aus.
Nun wollte meine KiWu Klinik danach ein Scratching machen. Der Arzt meinte, das würde helfen.
Dies erfolgte gestern und die Bewegung war ganz anders als bei der Biopsie. Wie eine Drehung. Biopsie war eher punktuell.
Vom Gefühl her kommt mir das scratching wirklich besser vor.
Nun habe ich mir gedacht, vielleicht heilt es bei der Drehung tatsächlich besser?
Kann das sein oder denke ich da ganz unlogisch?
Ich hoffe, dass diese Art scratching für die Schleimhaut besser war als die Biopsie.
Liebe Schokobanane12,
die Biopsie und das Scratching sind unterschiedliche Dinge. Mit einer Biopsie wird Diagnostik betrieben, es wird das Gewebe z.B. auf Infektionen, Killerzellen, Mikrobiom untersucht oder z.B. das Einnistungsfenster bestimmt. Anhand des Ergebnisses kann dann ggf. eine spezielle Therapie erfolgen die die Einnistung verbessert.
Das Scratching ist einfach ein „Anritzen“ der Schleimhaut, damit soll die Durchblutung gefördert werden und es gab die Vermutung dass hierdurch die Einnistung besser klappt. Eine große Studie konnte dies jedoch nicht bestätigen, sodass das Scratching nicht mehr empfohlen wird. Schaden tut es aber wohl nicht.
Bei einer Biopsie wird theoretisch auch etwas „gescratcht“, sie wird aber nicht mit dieser Absicht durchgeführt.
Eine nicht gut aufgebaute Schleimhaut kann manchmal eine Infektion als Ursache haben. In diesem Fall kann die Infektion mit der Biopsie diagnostiziert werden und dann entsprechend mit Antibiotika behandelt werden.
Ich hoffe ich konnte etwas Klarheit verschaffen und weiterhelfen.
Herzliche Grüße