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  3. Clinica Tambre

Beiträge von Clinica Tambre

  • Bei KIR AA single Embryo Transfer

    • Clinica Tambre
    • 25. September 2023 um 16:37

    Hallo liebe Frau Steinbock83,

    Wir empfehlen bei einem KIR AA Typen auf jeden Fall die Testung der Spenderin und die Auswahl einer HLA C1C1 Spenderin. Zusätzlich sollte unbedingt ein Single Embryo Transfer erfolgen. Unsere Erfahrung zeigt dass auch das Testen der Spenderin sehr wichtig ist, da wir fast immer Single Embryo Transfere durchführen und auch hierbei ist das Risiko einer Abstossund des Embryos höher wenn die Spenderin nicht passt.

    Herzliche Grüße und alles Gute.

  • 3. erfolgloser Versuch

    • Clinica Tambre
    • 22. September 2023 um 11:04

    Liebe Frau KatiSt,

    im besten Fall wird die Spenderin nach Ergebnis der KIR Untersuchung ausgewählt.

    Wir empfehlen Prednisolon und Intralipid.

    Eine Gebährmutterspiegelung ist nicht notwendig.

    Herzliche Grüße und alles Gute.

  • 3. erfolgloser Versuch

    • Clinica Tambre
    • 20. September 2023 um 09:25

    Liebe Frau KatiSt,

    Wir sind mit einer Granozyten-Therapie eher zurückhaltend, dies ist aber in einer immunologischen Sprechstunde individuell abzuwägen. Prednisolon geben wir in der Regel in einer Dosierung von 10-15 mg.

    Herzliche Grüße und alles Gute.

  • Periode kommt nicht - 1. EZS - Transfer dennoch möglich?

    • Clinica Tambre
    • 18. September 2023 um 15:23

    Hallo liebe Frau Milo84,

    Wird ein Frischtransfer durchgeführt?

    Hierbei wird in der Regel entweder bei der Spenderin die Pille verschrieben und gewartet bis bei Ihnen die Schleimhaut aufgebaut ist, oder bei Ihnen wird eine Down-Regulation (Decapeptyl Spritze) durchgeführt. Wenn sich die Regel um einige Tage verspätet ist es normalerweise kein Problem. Sollte es länger sein sollten Sie einen Ultraschall durchführen, es kann auch eine Menstruation mit Tabletten ausgelöst werden.

    Herzliche Grüße und alles Gute.

  • Blutgerinnungswerte Cardiolipin Werte erhöht

    • Clinica Tambre
    • 18. September 2023 um 15:19

    Hallo liebe Frau Sala,

    Für die 6+4. Woche ist ein Embryo von 3 mm ganz normal.

    Dass ein Herzschlag zu sehen ist ist ein gutes Zeichen.

    Herzliche Grüße und alles Gute.

  • 3. erfolgloser Versuch

    • Clinica Tambre
    • 18. September 2023 um 15:18

    Liebe Frau KatieSt,

    Wurden bei der immunologischen Untersuchung die KIR Gene mit untersucht?

    Sollten Sie den Typen KIR AA haben (mit hoher Abstossung von Embryonen assoziiert) sollte die Eizellspenderin entsprechend untersucht und ausgewählt werden (HLA C1C1).

    Ein weiterer neuer Ansatz bei Einnistungenversagen (vor allem mit genetisch getesteten Embryonen) ist PRP (Plättchenreiches Plasma) der Gebärmutter.

    Herzliche Grüße und alles Gute.

  • kann es sein dass der Körper die Eizelle abstoßen will?

    • Clinica Tambre
    • 30. August 2023 um 15:12

    Liebe Nichtstun78,

    Grund für eine Abstossung können zum Beispiel ein verschobenes Einnistungsfenster, eine Infektion, ein verschobenes Mikrobiom oder eine immunologische Ursache sein.

    ES-META (Microbiome Endometrial Typing Analysis) empfiehlt sich für Patientinnen mit

    nicht geklärter Unfruchtbarkeit, wiederholten Fehlgeburten oder fehlgeschlagenen Implantationen

    sowie für Patientinnen mit wiederkehrenden Episoden von Vaginose.

    Die ES-META-Ergebnisse geben Aufschluss darüber, ob sich fakultative oder strikte

    Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze) in der Gebärmutterschleimhaut befinden oder nicht.

    Ebenso liefern sie Erkenntnisse über den Anteil von Lactobacillus und anderen Mikroorganismen,

    die die Mikrobiota bilden. Diese Arten werden typisiert, um festzustellen, ob ihre Zusammensetzung

    die Fruchtbarkeit begünstigt oder sie beeinträchtigen könnte.

    Im Falle einer Beeinträchtigung verschreibt das Ärzteteam eine spezifische Behandlung, um die

    Mikrobiota der Gebärmutterschleimhaut wiederherzustellen und das mögliche Fortschreiten von

    Krankheiten zu verhindern, die das Erreichen einer Schwangerschaft behindern könnten.

    Alles Gute und herzliche Grüße

  • Los gehts, Teil 2?!

    • Clinica Tambre
    • 30. August 2023 um 15:11

    ES-META (Microbiome Endometrial Typing Analysis) empfiehlt sich für Patientinnen mit

    nicht geklärter Unfruchtbarkeit, wiederholten Fehlgeburten oder fehlgeschlagenen Implantationen

    sowie für Patientinnen mit wiederkehrenden Episoden von Vaginose.

    Die ES-META-Ergebnisse geben Aufschluss darüber, ob sich fakultative oder strikte

    Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze) in der Gebärmutterschleimhaut befinden oder nicht.

    Ebenso liefern sie Erkenntnisse über den Anteil von Lactobacillus und anderen Mikroorganismen,

    die die Mikrobiota bilden. Diese Arten werden typisiert, um festzustellen, ob ihre Zusammensetzung

    die Fruchtbarkeit begünstigt oder sie beeinträchtigen könnte.

    Im Falle einer Beeinträchtigung verschreibt das Ärzteteam eine spezifische Behandlung, um die

    Mikrobiota der Gebärmutterschleimhaut wiederherzustellen und das mögliche Fortschreiten von

    Krankheiten zu verhindern, die das Erreichen einer Schwangerschaft behindern könnten.

    Alles Gute und herzliche Grüße

  • Progesteron-Level bei Schwangerschaftstest

    • Clinica Tambre
    • 30. August 2023 um 14:03

    Liebe Sala,

    Ich rate Ihnen auch zusätzlich zum vaginalen Progesteron 1xtäglich 25mg Prolutex zu spritzen.

    Folgen Sie aber bitte trotzdem dem Rat der behandelnden Klinik.

    Alles Gute und herzliche Grüße

  • Transfer einer „blastocisto cavitado“

    • Clinica Tambre
    • 30. August 2023 um 12:48

    Liebe Lalelu22,

    es sind ca. 15 Tage her seit Ihrem Transfer.

    Haben Sie Ihren BHCG Wert messen lassen?

    Haben Sie gute Nachrichten?

    Wir hoffen es sehr und drücken Ihnen die Daumen, dass Sie gute Nachrichten haben.

    Herzliche Grüße und alles Gute.

  • Blutgerinnungswerte Cardiolipin Werte erhöht

    • Clinica Tambre
    • 21. August 2023 um 12:15

    Liebe Sala,

    als gesichert gilt ein APLS wenn ein erneuter Test auf Cardiolipin Antikörper nach 12 Wochen positiv ist UND Fertilitätsprobleme bestehen. Möchte man also auf Nummer sicher gehen sollte nach 12 Wochen erneut getestet werden. Wenn in der Zwischenzeit jedoch ein weiterer Embryotransfer stattfindet schlage ich auch vor prophylaktisch Heparin zu geben. Bei einem Antiphospholipidsyndrom ist das Risiko einer Fehlgeburt erhöht und kann mit Heparin-Gabe deutlich gesenkt werden. Es gibt aber natürlich auch Frauen die trotz APLS und ohne Heparin eine normale Schwangerschaft haben.

    Dass der Test nach 8 und nicht nach 10 Wochen durchgeführt wurde ist nicht problematisch und sollte das Ergebnis nicht verfälschen.

    Herzliche Grüße

  • Transfer einer „blastocisto cavitado“

    • Clinica Tambre
    • 21. August 2023 um 08:26

    Liebe Lalelu22,

    hier die Antwort auf Ihre Fragen:

    - Wie stehen die Chancen für eine Einnistung bei einer Blastozyste in einem so frühen Stadium?

    Wenn er von einer Blastozyste im Frühstadium und einer kavitierten Blastozyste spricht, meint er damit eine Blastozyste 1. Dies ist ein sehr frühes Stadium der BT-Bildung. Wenn Ihren Transfer am Tag +5 durchgeführt wurde, sollte der Embryo bereits mindestens eine Blastozyste 2 sein (mehr expandiert).

    - Gibt es einen guten Grund, diese Blastozyste (5 % Fragmentierung) anstelle einer Blastozyste mit z. B. 10 % Fragmentierung, aber im Stadium des "frühen Schlüpfens" zu nehmen?

    Zwischen 5 % und 10 % Fragmentierung gibt es kaum einen Unterschied. Wir hätten es vorgezogen, eine Blastozyste mit 10 % Fragmentierung, die gerade schlüpft, einer nicht geschlüpften Blastozyste mit 5 % Fragmentierung zu übertragen.

    Diese Informationen sind jedoch sehr voreingenommen, da uns viele Daten aus dem Zyklus fehlen. Vielleicht wurde der weniger fragmentierte Embryo ausgewählt, weil seine Entwicklung während des Zyklus korrekter und synchroner war.

    Um diese Fragen zu beantworten, ist es immer sehr wichtig, alle Informationen aus den Zyklen zu haben. Unserer Meinung nach kann die Beantwortung dieser Art von Fragen mit so wenig Informationen, verwirren.

    Herzliche Grüße und alles Gute.

  • Wie weiter verfahren?

    • Clinica Tambre
    • 18. August 2023 um 12:11

    Liebe Fliege81,

    der erhöhte Progesteronwert kann durch die Zyste entstehen oder durch einen (ungewollten) Eisprung.

    Die Progesteron-Einnahme ist so ok und hilft dabei eine Blutung auszulösen.

    Häufig verschwinden solche Zysten mit der nächsten Blutung. Sollte die Zyste weiterhin vorhanden sein und Sie den nächsten Transferzyklus starten empfehle ich zu Beginn schon den Progesteron-Wert zu bestimmen. Ist dieser hoch macht es keinen Sinn den Zyklus zu starten. Die Pilleneinnahme kann dann helfen die Zyste verschwinden zu lassen. Hierdurch verzögert sich alles etwas, oft ist eine Zyste aber nach 2-wöchiger Pilleneinnahme verschwunden.

    Alles Gute und herzliche Grüße

  • Fragen EZS (back to back transfer, PGD, Chancen)

    • Clinica Tambre
    • 17. August 2023 um 15:32

    Liebe Olivia1990,

    die Spenderinnensuche dauert ca. 6-8 Wochen (von Zusage bis Transfer).

    Ich hoffe ich konnte hiermit weiter helfen.

    Herzliche Grüße

  • Fragen EZS (back to back transfer, PGD, Chancen)

    • Clinica Tambre
    • 14. August 2023 um 15:32

    Liebe Olivia1990,

    1) Ja, sollte der Transfer nicht erfolgreich sein kann man nach einem negativen betaHCG Test direkt den nächsten Transferzyklus starten. Nach 2 Fehlversuchen und je nach individuellem Fall empfehlen wir aber dann weitere Untersuchungen vor einem weiteren Transfer.

    2) generell ist eine Präimplantationsdiagnostik (PID) bei Frauen ab 38 indiziert, da man dann davon ausgeht dass die Mehrzahl der Embryonen genetisch auffällig ist. Eizellspenderinnen fallen nicht in diese Altersgruppe. Daher ist eine PID bei Eizellspende generell nicht medizinisch indiziert. Es gibt Fälle in denen aufgrund der Spermien eine PID sinnvoll ist. Möglich ist die PID aber auf jeden Fall. Evtl. erspart man sich damit auch bei der Eizellspende einen Transfer eines aneuploiden Embryos. Die Einnistungsrate euploider Embryonen liegt bei uns bei etwas über 80%, bei nicht getesteten zwischen 65-70%.

    3) es ist kein notarieller Akt notwendig, aber wir brauchen alle Einverständniserklärungen und Bluttests/Voruntersuchungen von Ihnen bevor es losgeht mit der Spenderinnensuche.

    Ich hoffe ich konnte alle Ihre Fragen beantworten.

    Herzliche Grüße

  • Kryotransfer - wann muss man was sehen?

    • Clinica Tambre
    • 10. August 2023 um 09:11

    Liebe Sunangel22,

    leider scheint es sich wirklich um eine Fehlgeburt zu handeln, eine sogenannte Missed-Abortion. Der Embryo hat sich nicht weiterentwickelt. Mittlerweile sind Sie in der 9+1. Schwangerschaftswoche, da müsste man ganz deutlich einen Embryo mit Herzschlag sehen. Es tut mir sehr leid.

    Herzliche Grüße und ganz viel Kraft

  • Nicht dreischichtige Gebärmutterschleimhaut bei Adenomyose

    • Clinica Tambre
    • 8. August 2023 um 14:44

    Liebe Maribel,

    mit TIME/META ist eine Gebärmutter-Biopsie gemeint, bei der das Einnistungsfenster (ES-TIME) bestimmt werden kann und auf Infektionen/Mikrobiom der Gebärmutterschleimhaut getestet wird (ES-META).

    Mit SAAF+Thrombophilien sind Tests auf Blutgerinnungsstörungen (und das Antiphospholipidsyndrom) gemeint. Störungen der Blutgerinnung können die Einnistung verhindern oder Fehlgeburten begünstigen.

    Herzliche Grüße

  • Nicht dreischichtige Gebärmutterschleimhaut bei Adenomyose

    • Clinica Tambre
    • 4. August 2023 um 12:16

    Liebe Maribel,

    das Ziel der Down-Regulation ist es, die Menstruation zu verhindern und damit die "Aktivität" der Adenomyose zu stoppen.

    Die Adenomyose ist die Beeinflussung der Gebärmutterwand durch die Gebärmutterschleimhaut, die in sie "eindringt". Auf diese Weise ist die Endometriose in der Gebärmutter angesiedelt (es gibt Patientinnen, die keinen anderen Herd der MS haben, am häufigsten sind das die Eierstöcke (endometriotische Zysten), die Eileiter, das Peritoneum, die Blase usw...). Mit der Downregulation versuchen wir, die Auswirkungen der MS zu mildern, die eine "Entzündung" hervorruft und daher die korrekte Einnistung des übertragenen Embryos beeinträchtigen kann.

    In unserer Klinik führen wir die Downregulation 3 Monate vor dem Embryotransfer durch.

    In Ihrem Fall würde ich dies nicht nur empfehlen, sondern nach einem fehlgeschlagenen Versuch auch eine TIME + META-Studie sowie eine Studie über Thrombophilien und SAAF durchführen lassen, bevor Sie mit einem neuen Transfer fortfahren.

    Herzliche Grüße und alles Gute.

  • Cytoplasma Transfer Zypern

    • Clinica Tambre
    • 2. August 2023 um 12:36

    Liebe Ariel685,

    Es wurden zwei Techniken für die Mitochondrienspende entwickelt.

    Es handelt sich um den mütterlichen Spindel-Transfer (MST) und den Pronuklear-Transfer (PNT).

    Bei beiden Verfahren werden Eizellen oder Embryonen aus dem genetischen Kernmaterial der Eltern und einer winzigen Menge gesunder gespendeter Mitochondrien erzeugt.

    Beim MST wird das genetische Kernmaterial aus den Eizellen entnommen und in gespendete Eizellen übertragen, denen das genetische Kernmaterial entnommen wurde, wie die HFEA mitteilt.

    Die Eizellen werden dann mit Spermien befruchtet, um Embryonen zu erzeugen.

    Bei der PNT werden die Eizellen in einem Labor mit Spermien befruchtet, um Embryonen zu erzeugen.

    Das genetische Kernmaterial in jedem Embryo wird dann in Embryonen übertragen, die aus gespendeten Eizellen und Spermien erzeugt wurden.

    Das genetische Kernmaterial wird aus den gespendeten Eizellen entfernt.

    Mit anderen Worten, es geht darum die "kranken" Mitochondrien der Eizelle der Mutter durch die des gesunden Spenders zu ersetzen. Daraus ergibt sich das ethische Dilemma der "biologischen" Herkunft... obwohl, der Kern der Eizelle der Mutter, der mit dem Kern des Spermas des Vaters zusammengelegt ist, viel, viel mehr genetische Informationen enthält als die der gespendeten Mitochondrien.

    Mitochondrien sind für die Erzeugung der Energie, die die Zellen für ihre Funktionen benötigen, unverzichtbar; wenn sie verändert werden, können sie schwere Krankheiten verursachen.

    Wir werden sehen, was in Zukunft passiert....das und die Abtretung in Spanien....wir noch einen langen Weg vor uns haben....

    Herzliche Grüsse und alles Gute

  • ZYSTE AM EIERSTOCK TROTZDEM TRANSFER ?

    • Clinica Tambre
    • 1. August 2023 um 10:40

    Hallo liebe Frau Fliege81,

    1. wenn es sich um eine bekannte Zyste ohne bekannte Pathologie handelt, kann der Transfer durchgeführt werden.

    2. wenn es sich um eine Zyste handelt, die neu entstanden ist und vorher nicht vorhanden war, sollte erst festgestellt werden, um welche Art von Zyste es sich handelt. In diesem Fall wäre eine Blutuntersuchung auf Tumormarker erforderlich.

    Oft handelt es sich um bereits bekannte Endometriosezysten.


    Herzliche Grüße und alles Gute.

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