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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von

  • Statistik Valencia

    • 27. März 2003 um 16:16

    Also kurz umrissen: Ich habe mitbekommen, daß zahlenmäßig die meisten, die hier im Forum posten oder gepostet haben in Valencia schwanger geworden sind. Mich würde interessieren:

    Alle, die in V. zumindest eine Behandlung gemacht haben:
    1.) Seid Ihr schwanger geworden in V.?
    2.) Wieviele Transfers habt Ihr dort gemacht?

    Antworten bitte so kurz wie möglich, z.B.:
    Ja, 2 Versuche oder Nein, 1 Versuch.

    Nur, um ein Bild von dort wiederzugeben....
    Danke, Euer

    Bussibär

  • Statt Eizellenspende -Embryonenspende - gibt es das???? Welc

    • 27. März 2003 um 15:42

    Statt Eizellenspende -Embryonenspende - gibt es das???? Welc

    Hi Sal,

    unsere Geschichte ist eine 3 1/2 Jahre lange, sehr rasch und intensiv durchlebte, sehr schmerzvolle und bis jetzt erfolglose. Ich will nicht schildern, warum wir jeden einzelnen Schritt gemacht haben, jedoch kurz zusammengefasst sieht es so aus:
    1.) 2 Operationen am Uterus (10/99 und 1/00)
    2.) 2 x Clomiphen und 2 x Puregon (3-7/00)
    3.) 3 x IVF (10/00 - 6/01)
    4.) 2 x EZ-Spende (frisch), 2 x Emby-Spende (kryo) (9/01 - 3/03)
    Operationen wegen Uterus bicollis, IVF's negativ wegen defekter EZs bei ungeklärter Ursache, Ursache der fehlgeschlagenen Spendenbehandlungen bis jetzt nichts zwingendes diagnostiziert. Vorhandene Befunde: Uterushysteroskopie/Strichcurettage, Immunologie, Schilddrüse, Zuckerbelastungskurve, Uterus-3D und -Doppler Ultraschall, Hormonstatus, APC-Resistenz (Faktor V).
    Ergebnisse: nichts Greifbares, was eine Einnistung primär verhindern würde. Einzig das basale TSH war regelmäßig grenzwertig und manchmal drüber, weswegen die Schilddrüse maßvoll seit 6 Monaten unterstützt wird. Erhöhter Pegel an Spermienantikörper im Immunologischen Status, Cortisol scheint unter best. Umständen zu nieder, wurde aber nicht oft genug und nicht so, wie es eigentlich sollte (Tagesverlauf!) gemessen, sodaß hier eine Aussage zu machen, nicht endgültig möglich ist. Der natürliche Zyklus dauert zu lange (32 Tage), ist jedoch regelmäßig, ES am 23. Tag, spürbare GKS.

    Gesamtkosten, so schätze ich mal: ca. 15000 Euro
    Unterm Strich: Außer Spesen nichts gewesen.
    Hoffe, Du hast mehr Glück!

    Bussibär

    Vielleicht ein persönlicher Tipp anbei: nicht den erstbesten Arzt nehmen, nur weil er geringe Wartezeiten hat (das hat manchmal Gründe!), korrekte Ärzte haben zumeist auch entsprechende Vertragsmuster, in denen festgelegt ist, worauf Du Anspruch hast (für die entsprechende Menge Geldes) - laß Dir's schriftlich geben, soferne irgend möglich und so präzise wie möglich (Egg-sharing, Blutgruppe, Wartezeiten, Gesamtkosten,...); auch wenn's schwer fällt: cool bleiben und nichts überstürzen, auch wenn ein oder zwei Versuche schief gehen - EZ-Spende ist auch keine 100%ige Garantie, aber den Statistiken der CDC folgend liegt die kumulative SS-Rate bei 4 Behandlungen um 90%, die Chance bei einer Behandlung schwanger zu werden sollte bei 40%-45% liegen (mit frischen EZs).
    Kosten vor den Behandlungen abklären (wieviel darf's kosten ohne schlechtes Gewissen, kann das Geld aufgetrieben werden ohne sich zu verausgaben) ebenso wie den Aktionsradius (bis Südafrika oder nur bis Belgien?).
    Last not least, auch wenn's bitter ist: irgendwann hat alles ein Ende, insoferne wäre es vernünftig im vorhinein abzuklären, wann nicht mehr weitergemacht werden soll (u.U. bergen derartige Behandlungen ein gewisses Suchtpotential in sich).
    Ich denke, die eigenen Verhaltensmaßregeln und der Umgang mit der Situation und mit Dir selbst sind ebenso entscheidend für den Erfolg, wie die Wahl des Arztes und dessen Wahl der Spenderin.

  • Statt Eizellenspende -Embryonenspende - gibt es das???? Welc

    • 26. März 2003 um 11:42

    Statt Eizellenspende -Embryonenspende - gibt es das???? Welc

    Also,
    bezüglich der Ethik schreib' ich nicht, denn das ist Deine persönliche Sache. Aber zumindest in der Tschechei gibt es (meines Wissens nach) kein Gesetz, welches Ebryonenspende bei Unverheirateten verbietet. Mit den Gesetzen der anderen Länder diesbezüglich habe ich mich nicht auseinandergesetzt. Ich gehe aber davon aus, daß das in den USA nicht geht (dort ist das bereits eine Art Adoption). In Italien würde ich vom Gefühl her ebenfalls auf Nein tippen, während die paradeliberalen Niederlande wahrscheinlich diese Möglichkeit bieten. Belgien und Spanien weiß ich schlicht nicht.
    Empfehlen kann ich natürlich (aber nur in der Theorie, da wir selbst diesen Tipps nicht gefolgt sind und letztlich erfolglos geblieben sind), aber genieße das mit Vorsicht: Pronatal (Prag), Meran (Prof. Zech, wenn's geht), Valencia (falls erlaubt). Was Preis und Wartezeit betrifft so verhalten sich die bei den genannten Institute gegenläufig (je teurer, desto kürzer). Prag: 3500 Euro, Valencia: 6000 Euro, Meran: 10500 Euro. Gleichwohl muß ich anmerken, daß das die EZ-Spendenpreise sind. Bei Embryonenspende kommt es jetzt darauf an: Kryo (mit übrigen IVF-Embies) muß signifikant billiger sein, frisch dagegen ist eher eine Spur teurer (wegen dem Fremdsamen). Die Preise bieten also nur eine ungefähre Orientierung. Auch die Wartezeiten (Prag bis 14 Monate, Valencia: 3 Monate, Meran: ca. 2-3 Monate aber incl. Synchronisation) gelten nur für frische Embies. Prag soll angeblich bei Kryo-Embies wesentlich kürzere Wartezeiten haben, während Valencia und Meran kaum kürzer geht. Die Kryo bietet auf alle Fälle den Vorteil des absolut vorhersehbaren zeitlichen Managements (exaktes Timing, an Dich angepasst). Trotzdem sind die Chancen nur knapp halb so gut wie mit frischen.

    Hoffe, das war erschöpfend genug.

    Viel Glück!
    Bussibär

  • Bussibär ist am Durchdrehen!

    • 26. März 2003 um 11:13

    Bussibär ist am Durchdrehen!

    Hi Mel!

    Noja, im wesentlichen - denke ich - sollte schon klar sein, daß wir Prag wegen der Wartezeiten gemieden haben. Bei Valencia war's die Entfernung und damit verbunden die Tatsache, daß meine Frau nicht so einfach auf Zuruf ein paar Tage freibekommt. Das ist halt leider so. Es war schon schwierig genug überhaupt bis Brünn zu kommen, obwohl das schlappe 240 km (hin und zurück!) von uns entfernt ist. Valencia hielt ich angesichts dessen schlicht für utopisch!
    Unser Aktionsradius ist entsetzlich gering und die Geduld hat sich mit der Zeit auch verabschiedet. Der Arzt in Brünn beim letzten Versuch war eigentlich sogar eine Empfehlung eines Arztes in Österreich. Im Nachhinein betrachtet müßte ich sagen: die eine Schwalbe hat an der Uniklinik noch keinen Sommer gebracht und deshalb haben wir uns nochmals kalte Füße geholt.
    Vielleicht ist aber auch alles ganz anders und wir könnten tatsächlich aus irgendwelchen nicht diagnostizierbaren Gründen niemals schwanger werden. Auch wenn unsere Versuche allesamt suboptimal waren, bei 4 Versuchen ohne einen pos. SS-Test ist es schwer zu glauben (und schwer sich zu motivieren), daß ein Wunderwuzi das zusammenbringt, was 4 andere zuvor nicht geschafft haben. Sicher - im Nachhinein wäre vielleicht ein ordentlicher Versuch in Prag besser gewesen, als die 4 in aller Schnelligkeit hingepfuschten, aber im Nachhinein ist man immer klüger (und auch deprimierter).

    Bussibär

  • Bussibär ist am Durchdrehen!

    • 24. März 2003 um 13:07

    Bussibär ist am Durchdrehen!

    Hi Petra, Hallöchen an Ines und Chris!

    Leider endete der Versuch so, wie es eigentlich realistischer Weise zu erwarten war: negativ. Wie es weitergehen wird, wissen wir nicht wirklich, zumal das bereits unser 4. Versuch war. Wenngleich diese Versuche auch allesamt nicht wirklich gut abgegangen sind, so ist doch die Zusammenfassung nach 3 IVFs und 4 EZ/Embryonenspenden noch nichteinmal einen positiven SS-Test gehabt zu haben ziemlich ernüchternd. Im Moment fällt es auch ziemlich schwer sich für irgendwas neues zu motivieren, zumal es nichts gibt, was sich vom bisher erlebten zu unterscheiden scheint. Irgendwie fehlen die rationalen Argumente um nochmals weiterzumachen.
    Ad Petra T.: Wir waren in der Uni-Klinik Brünn bei Prof. Pavel Ventruba, der jedoch nur die Vorbesprechung mit uns gemacht hat incl. Medikamentation. Den Transfer selbst hat dann sein Assistenzarzt Dr. Husar gemacht (der, der uns 75% Wahrscheinlichkeit vorgerechnet hat für Blutgruppe 0, was eigentlich nur 50% gewesen wären richtigerweise). Zumindest vor dem mußt Du Dich in Acht nehmen - der Mann ist schwach wie eine "Flasche leere" (um "Don" Giovanni Trappatoni zu zitieren)!
    Solltest Du dennoch vor nichts zurückschrecken, Deinen eigenen Schatten nicht fürchten und Dich todesmutig dort in Behandlung begeben wollen (Spitalo fatalo), so kläre bitte zuvor den Gesamtpreis und die Blutgruppe ab (ebenso, ob frisch oder gratis - ääh... will sagen: gefroren - Billa heute, you know!) und laß Dir das unbedingt schriftlich geben, was Du ausgehandelt hast!!!
    Danach kann man Dir nur mehr viel Glück wünschen!

    Bussibär

  • Embryonenadoption in Belgien oder anderswo - wer noch?

    • 21. März 2003 um 10:42

    Embryonenadoption in Belgien oder anderswo - wer noch?

    Hi,

    Du hast schon recht, was die Qualität von gespendeten Embryonen betrifft: gefrorene sollten um die 20% Chancen bieten, frische von IVFs ca. 30% jedoch mit frischen dediziert gespendeten sollten die Chancen schon um die 40% liegen. Daß die 60%-70% Quoten durch Mehrfachberechnung bei Mehrlingsschwangerschaften zustande kommen stimmt jedoch dezidiert nicht - das ist Unsinn! Ansonsten müßte man ja (soferne die Einnistungswahrscheinlichkeit einer Blastozyste bei ca. 30% liegt) mit 4 Blastos 120% Chancen haben - was irgendwie schwer möglich ist. Derartige Berechnungen leiten sich aus dem mathematischen Inklusions-Exklusions-Prinzip ab, welches nur die grundsätzliche Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereignisses berechnet, ohne Mehrfachberücksichtigung bestimmter unterschiedlicher Ereignisausprägungen.

    Ihr geht richtigerweise davon aus, daß nur Laborkosten und ärztliche Kosten anfallen sollten (ja, sollten sie wirklich), jedoch
    Eure Angabe von 6000 Euro ist dafür viel zu hoch. Schon im Klinik-Forum habe ich gepostet, daß ein reiner Kryo-Transfer bei "adoptierten" Embryonen billiger sein muß als eine IVF am selben Institut und auch warum! Wenn's also 6000 Euro kosten soll, dann bitte wofür?
    Ich wäre an der Antwort darauf schon irgendwie sehr interessiert!

    Viel Glück!
    Bussibär

  • Statt Eizellenspende -Embryonenspende - gibt es das???? Welc

    • 21. März 2003 um 10:02

    Statt Eizellenspende -Embryonenspende - gibt es das???? Welc

    Hi,

    meines Wissens nach kann man praktisch überall dort, wo man eine EZ-Spende bekommen kann, auch eine Embryonenspende bekommen. Die Kosten dafür sind sehr unterschiedlich, je nachdem ob es sich um eingefrorene oder frische Embies handelt. Erstere stammen üblicherweise von Ex-IVF-Patienten, zweitere von dedizierten Spenderinnen (wodurch zumindest hier auch eine Entschädigung anfällt, während im ersten Fall üblicherweise nur die ärztliche und die embryologische Leistung (Labor, Auftauen, Kultivieren, Hatchen, ...) zu bezahlen wäre. Üblicherweise ist es auch so, daß die Anzahl der Embryonen, wenn es gefrorene sind, etwas geringer ist, da ein Teil derselben der Ex-IVF-Patientin selbst bereits zuvor transferiert worden ist.
    Die Chancen sind demgemäß ca.: Kryo (gefroren): 20% (+/-5%) frisch: 40% (+/-5%)

    Das alles setzt natürlich ein seriöses Institut voraus. Ein Vorteil der gefrorenen ist sicher, daß sich das Timing 100%ig nach Dir richten kann, während frische Embies üblicherweise mit längerer Vorbereitung verbunden sind (Downregulation etc.)

    Konkrete Kosten anzugeben ist sehr schwierig, jedoch würde ich sagen:
    Ex-Ostblock frisch: 2000-5000 Euro
    Ex-Ostblock gefroren: 800-2000 Euro
    Westen frisch: 6000-12000 Euro
    Westen gefroren: ??? - dies rührt daher, da die Ärzte natürlich am liebsten die Embies verkaufen würden, was aber nicht so einfach ist (Menschenhandel?). Würde man nur die medizinische Leistung bezahlen (Entschädigung für die Spenderin gibt es da ja eigentlich nicht), müßte das weniger kosten (50%) als eine IVF, da eigentlich nur aufgetaut, gehatcht, kultiviert und transferiert wird. Demgemäß sollte damit auch der Westpreis bei 1500 - 3000 Euro maximal liegen. Interessant wird es, wenn es dann doch mehr kostet und man wissen will, wofür eigentlich (denn das hätte keine wirklich Rechtfertigung).

    In dem Zusammenhang eine Frage an die Gemeinschaft: Was wisst Ihr über den Preis für den Transfer gefrorener gespendeter Embryonen im Westen? Macht das jemand?

    Wie auch immer - ich hoffe, Du bist jetzt informiert.

    Bussibär

  • Spiegel TV Special 15.03.03

    • 10. März 2003 um 10:09

    Spiegel TV Special 15.03.03

    ....ja, da hast Du wohl recht, Susanne!
    Der Kern des Problems ist doch der:
    1.) Es handelt sich eigentlich um ein Tabuthema (wie das Meiste, was Sexualität und Fortpflanzung betrifft). In primitiven Kulturen gilt und galt Unfruchtbarkeit als "gottgewollte Schande", als Zeichen bereits irdischer Verdammnis, als Ausschließungsgrund aus sozialen Netzwerken, .... und genaugenommen ist es heute immer noch so, deswegen spricht und diskutiert man nicht gerne darüber sondern verschweigt es lieber, es sei denn: es bringt Zuschauer (sicher nur weil es medizinisch betrachtet spektakulär ist.
    2.) Mit diesem Leiden gehört man einer Minderheit an und immer dann, wenn Minderheiten etwas von der Öffentlichkeit wollten, war und ist das unpopulär: Der Grund dafür liegt wohl darin, daß die breite Öffentlichkeit nichts davon wissen (sie brauchts ja nicht) und schon gar nichts dafür zahlen möchte (sie betriffts ja auch nicht). Genau dadurch wird Demokratie zur Diktatur einer nicht direkt betroffenen Mehrheit.
    Wenn man nach Gegenbeispielen sucht, die das deutlich machen, so fällt mir sofort ein: Drogensucht, HIV, Hepatitis, ....
    Im Regelfall setzen diese Krankheiten voraus, daß man durch eigenständiges Handeln "hineinschlittert". Der Punkt ist: Hier weiß jeder, daß er auch selbst betroffen sein könnte - deshalb gibt es hier mehr Mitgefühl und Verständnis als bei Kinderlosigkeit (obgleich natürlich auch hier manche von "Strafe Gottes" sprechen).

    Zum Trost: Ich bin sicher, die Zeit wird es ändern, denn Unfruchtbarkeit ist bedingt durch die Umwelteinflüsse bereits seit 25 Jahren (nach WHO-Statistiken) stetig auf dem Vormarsch. Tragisch nur, daß erst die größere Verbreitung einer Erkrankung dafür sorgen wird, daß man sich auch über deren Behandlung und die Betroffenen mehr "auf gelebter Nächstenliebe" fußende Gedanken machen wird.

  • Bussibär ist am Durchdrehen!

    • 7. März 2003 um 08:20

    Bussibär ist am Durchdrehen!

    Liebe Gabispende,
    ich glaube, Dein Posting auf meinen Beitrag zeigt doch ganz deutlich, wer hier ehrliche Schadenfreude empfindet - oder?
    Nur eines noch, wegen Deiner unverholen zur Schau gestellten Aggression: Ich denke, jeder hier im Forum weiß, daß Du es nur wegen des Geldes machst. Nicht, daß ich damit ein Problem hätte - ich betrachte das wertneutral und durchaus legitim, das ist halt so. Aber genau deshalb nimmt Dir hier niemand Deine pseudoaltruistischen Anwandlungen ab, denn jedes mal, wenn Du Deinen Postings den Anschein zu geben versuchst, Du möchtest den EZ-Empfängerinnen eigentlich nur helfen, wird sofort klar, daß das einzige, was Du wirklich im Sinn hast, Deine eigene finanzielle Wohlfahrt ist. Genau um diese finanzielle Wohlfahrt aber geht es hier im Forum nicht.
    Um es klar zu sagen, damit auch Du es verstehst: Dieses Forum dient nicht der Gewinnmaximierung gewerblicher EZ-Spenderinnen, so wie Du Dir das vorstellst. Es dient der Hilfe und Selbsthilfe der Empfänger.
    Ich bin sicher nicht so einäugig blind, um nicht zu sagen, daß nicht auch ein EZ-Spenderinnen-Forum, in dem es um die Preisgestaltung o.ä. geht durchaus Sinn machen würde - dann jedoch natürlich primär für die Spenderinnen und nicht für die Empfängerinnen. Was Deine Postings hier angeht, so sind selbige irgendwie fehl am Platz - sorry.
    Bezüglich Italien war das ernst gemeint (auch Prof. Zech weiß mittlerweile, daß die Zeit drängt und handelt entsprechend). Wahrscheinlich jedoch ist dies nur ein erstes Anzeichen eines europaweiten Trends. Es riecht dzt. im EU-Parlament und bei den zuständigen Verantwortlichen danach, daß dem "EZ-Handel" Einhalt geboten werden muß noch bevor er so richtig begonnen hat. Ich weiß noch nicht, was da konkret im Busch (nicht "Bush"!!) ist, aber es riecht nach Restriktion oder genauer Reglementierung, damit sich nicht ein "freier Markt" von EZ-Spenderinnen entwickelt (um amerikanische Verhältnisse zu verhindern)
    Und noch etwas zum Thema Spenderinnenbezahlung: Wie bereits zuvor angedeutet geht es mir primär um die ärztliche Kompetenz. Ginge es um die "Gene der Spenderinnen" die bezahlt werden, so wie Du das darzustellen pflegst, so darf ich Dir sagen, daß sich "Ostblockgene" nicht von "Kapitalismusgenen" unterscheiden.
    Ist ja auch irgendwie gut für Dich: Zumal Du ja ungarisch-stämmig bist könntest Du ja sonst auch nur den "Ostblocktarif" in Rechnung stellen - oder?

    Bussibär

  • Bussibär ist am Durchdrehen!

    • 6. März 2003 um 08:26

    Bussibär ist am Durchdrehen!

    Liebe Gabispende,
    offensichtlich hast Du nicht wirklich begriffen, worum es bei meinem Posting gegangen ist: um die (fehlende) Kompetenz mancher Ärzte und um Probleme, die durch fehlende exakte vertragliche Regelung entstehen können, sonst nichts.
    Mit Sicherheit nicht geht es um die Spenderinnen, auf die sich jenes Posting von mir bezogen hat, aus dem Du jetzt zitierst. Dazu stehe ich nach wie vor, zumal das Interesse "halbgewerblicher Spenderinnen" wie Du einzig auf den Profit ausgerichtet ist und sicher nicht darauf, jemandem zu helfen.
    Was die (In)Kompetenz der Ärzte angeht, so kann Dir das überall passieren. Einen kleinen Vorgeschmack darauf gibt die "Folsäure-Studie" von Ines und Chris. Und daß dies nicht die einzigen Probleme sind, nehme ich an, wird auch Dr. Zech demnächst leidvoll erfahren, zumal das italienische Parlament drauf und dran ist, EZ-Spende in Italien zu verbieten.
    Du solltes vielleicht daran denken, andere Einkunftsquellen zu erschließen!

  • Bussibär ist am Durchdrehen!

    • 28. Februar 2003 um 10:42

    Hi zusammen,
    ich glaub' jetzt wirklich, ich pack's einfach nicht mehr. Am liebsten würde ich jetzt einfach nur mehr hemmungslos losschimpfen über diese, knapp dem Analphabetismus entkommenen Ostblockgynäkologen in der Tschechei, denn unser letzter Transfer in Brno war eine einzige Katastrophe: ich weiß nichteinmal ob ich mir wünschen soll, daß es diesmal klappt oder nicht.
    Aber alles der Reihe nach:
    Nachdem Olmütz, wie nicht anders zu erwarten war, wieder einmal mehr als 4 Wochen nichts für uns hatte (das passierte uns dort bei 3 von 4 Vorbereitungen) und wir ergo gezwungen waren, ob des im Abbau befindlichen Endometriums den Zyklus abzubrechen, nahmen wir (auf Empfehlung eines prominenten wiener Repro-Mediziners) Kontakt mit der Uniklinik Brünn auf. Was uns dort erwartete war zunächst recht sympathisch: Ein bemühter und kompetent wirkender, sehr gut deutsch sprechender Prof. Ventruba, der uns darüber aufklärte, daß tiefgefrorene Embryonen genügend vorhanden wären und ein Transfer auf 500-1000 Euro käme. Es gäbe auch ein Spendenprogramm mit frischen Embies, welches in etwa 2000 Euro pro Zyklus kostet und etwa 2-3 Monate an Vorbereitungszeit.
    Wir entschieden uns für den Kryozyklus und begannen mit der Vorbereitung. Der Professor, im Besitz sämtlicher unserer Untersuchungsergebnisse, einschließlich Blutgruppen (das hat er extra nochmals nachgefragt), verabschiedete sich von uns und wir fuhren guter Dinge, nach Bezahlung von 450 Euro wieder heim.

    Am Tag des Transfers waren wir um 11 Uhr vor Ort, der Professor nicht da (zumindest für uns), dafür erzählte uns sein Assistenzarzt, daß der Transfer nun stattfinden könne, nachdem wir die zusätzlichen 1750 Euro für die Medikamente der Spenderin un deren Behandlung einbezahlt hätten. Ich war wie vor den Kopf gestoßen: warum jetzt plötzlich insgesamt 2200 Euro??? Frage: War das eine dedizierte Spenderin - Antwort: Ja - Frage: Warum sollen wir alles bezahlen und kriegen dann nur 3 gefrorene Embryonen? - Antwort: Eigentlich sind es sogar nur 2 Embryonen, unsere Preise sind eh so günstig und wenn wir nicht wollen, brauchen wir die Medikamente der Spenderin (rund 850 Euro) eben nicht zu bezahlen.

    Im Nachhinein betrachtet glaube ich noch nichteinmal, daß es eine dedizierte Spenderin war, zumal der ganze Preis keine Entschädigung für die Spenderin enthalten hätte. Bemerkenswert sicherlich auch, wie plötzlich die von dem Preis herunter gekommen sind. Der große Knalleffekt jedoch kommt noch!

    Nachdem wir also schlecht gelaunt negativ überrascht und irgendwie angefressen doch einwilligten und bezahlten, wurde uns schließlich vom Assistenzarzt Dr. Husar mitgeteilt, daß sie froh gewesen wären so gute Spenderembryonen für uns gefunden zu haben, sodaß die Wahrscheinlichkeit, daß das Kind unsere Blutgruppe (beide 0+) hätte 75% wäre.
    Erstaunen!
    Frage: Ja warum denn bitte das?
    Antwort: Weil der Spendersamen son einem Mann gekommen ist, mit Blutgruppe A und Genotyp: A/0.
    Frage: Ja, aber das sind doch nur 50% Wahrscheinlichkeit, weil das 0-Gen rezessiv ist?
    Antwort (verärgert und schnippisch): Also wollen Sie jetzt oder nicht?

    In diesem Moment stand meine Frau auf und verließ fluchtartig und weinend das Zimmer. Am liebsten wäre ich mitgerannt, aber verabschiedete mich zuvor noch......

    Vor dem Spitalsgebäude diskutierten meine Frau und ich die ganze Angelegenheit nochmals, entschieden uns jedoch schließlich - aus rein ethischen Gründen nämlich, denn es wäre unserer Ansicht nach soetwas wie Mord, die nun aufgetauten Embies nicht transferieren sondern wieder einfrieren zu lassen - den Transfer doch durchzuführen. Es war ein schwieriger und unangenehmer Entschluß, bei dem die bereits bezahlten 1300 Euro die geringste Rolle spielten, aber wir könnten beide mit dem Umstand, das ganze wegen der falschen Blutgruppe mehreren Leuten erklären zu müssen leichter leben, als mit der Belastung, einem unschuldigen "Schneeflöckchen" die letzte Chance genommen zu haben, jemals das Licht der Welt zu erblicken. Ich hoffe, es war die richtige Entscheidung und der Himmel hat auch mit uns Erbarmen - wie immer das ganze jetzt auch ausgehen mag.

    Der Transfer war rasch durchgeführt. Ob der vorgerückten Zeit (wegen der Streitereien zuvor) verließen die Schwestern und der Arzt den Pavillon nach ca. 10 Minuten und ließen uns alleine. Nach einer Stunde Liegezeit verließen auch wir diesen Ort der uns nur Enttäuschungen gebracht hatte und fuhren heim, der Tschechei und diesem ganzen Behandlungsschrott wohl für immer den Rücken kehrend.

    Und die Moral von der Geschichte: Selbst die "Empfehlungen" heimischer Repro-Mediziner sind genau garnichts wert. Hinsichtlich EZ-Spende ist und bleibt diese ganze Ostblockscheiße ja doch ein einziges Glücksspiel, Betrug und Inkompetenz hat man dort als ständige Begleiter. Jede einfache Krankenschwester in Österreich hat mehr Ahnung, als einer dieser Pseudoärzte und es würde mich wundern, wenn die beim Transfer überhaupt die Gebärmutter meiner Frau "getroffen" hätten - ebensogut könnte man das Geld nehmen und im nächsten Casino verspielen, das hätte zumindest einen gewissen Unterhaltungswert.

    Ich weiß jetzt nicht mehr weiter. Am liebsten würde ich die dort drüben alle erschießen und mich selbst am Ende gleich mit!
    Es ist so entsetzlich traurig!

    ein ganz geknickter
    Bussibär

  • Progynova

    • 28. Februar 2003 um 09:30

    Progynova

    Hallo
    Kann mir jemand sagen, welche Wirkung Progynova hat und wie lange und in welcher Zyklusphase man es in der Vorbereitung einer EZS einnehmen muss. Und: löst Utrogestan die Einnahme von Progynova ab oder wird beides zusammen eingenommen? Bitte klärt mich auf! Vielen Dank, Claire
    Hi,
    Progynova dient dazu, die Gebärmutter zum Aufbau der Schleimhaut (Endometrium) zu stimulieren. Es enthält jenes Hormon, das von der reifenden Eizelle abgesondert wird (Östradiol - ein Östrogen). Dementsprechend wird es auch eingenommen: üblicherweise nimmt man Progynova oder Estrofem/2mg ab dem 2-3. Tag. Zuerst eine pro Tag (etwa 3-4 Tage lang), dann 2 pro Tag (ebenfalls 3-4 Tage lang) und schließlich 3 pro Tag. Bei manchen Schemata wird bis auf 4 pro Tag gesteigert. Diese Dosis bleibt dann üblicherweise so erhalten, bis kurz vor dem Transfer der Embryonen: dann wird nämlich ein progesteronhaltiges Medikament (meist Utrogestan) zusätzlich eingenommen (übliche Dosierungen: 3x1, 2x2, 3x2 - alles schon gehabt). Dies sorgt für den Umbau des Endometriums, sodaß sich nun Embryonen einnisten können.
    Es gibt Medikamentationsschemata, in denen die Progynovadosis etwas gesenkt wird, sobald zusätzlich Utrogestan eingenommen wird, aber das alles (es gibt noch viel mehr derartige Feinheiten) sind im Wesentlichen Glaubensfragen der Gynäkologen.
    Nach erfolgtem Transfer und wenn der SS-Test positiv war, muß bis zur 12,13. SS-Woche in gleicher Weise weitermedikamentiert werden. Erst dann kann man die Medis schrittweise absetzen.

    Hope this helps!
    Bussibär

  • Forum??

    • 18. Februar 2003 um 09:14

    Forum??

    Hi,
    nun, Decapeptyl denke ich mal spielt außerhalb der Repro-Medizin tatsächlich eine untergeordnete Rolle. Für andere Medis, die hier auch angeboten werden, gilt dies jedoch nicht.
    Es muß nicht immer zur Verhütung oder zur Berauschung sein, stimmt, jedoch spielen LH und Clomifen beim Doping eine wichtige Rolle (schaut mal bei altavista oder google nach).

    Insoferne muß ich Susanne schon recht geben.

  • 60-jährige Mütter - Was ist normal?

    • 17. Januar 2003 um 10:42

    Also folgendes:
    Viele, viele (auch ich) haben sich im zuge diverser Diskussionen (auch im Zusammenhang mit dem Report von Herrn Kurz) dazu geäußert, ob sie das OK oder nicht OK finden und ob die Ärzte schuld sind, die sowas machen, oder ob es verantwortungslos seitens der Mütter ist, sich mit 60 einen Kinderwunsch zu erfüllen.
    Ich habe wirklich entsetzlich lange darüber nachgedacht (auch die Diskussion im österreichischen Fernsehen darüber gesehen, wo sogar Dr. Fischl - ein bekannter österreichischer Repro-Mediziner - der Meinung war, es sollte vom ALter her begrenzt sein, jedoch wäre das juridisch schwer machbar) und bin zu dem Schluß gekommen, daß diese Diskussion über das Alter absolut unnötig ist.

    Sache ist doch die:
    Was wir als "normal" betrachten leitet sich doch einzig und allein daraus ab, was wir als "innerhalb der Norm" erleben, das heißt, etwas, das eben häufig genug passiert, sodaß es als (Denk-)Möglichkeit akzeptiert ist. Und diesbezüglich ist es halt so, daß es für viele Ereignisse, die später akzeptiert worden sind, ein "nicht akzeptiertes erstes mal" gegeben hat. Beispiele betreffen hier das, was als sittlich resp. unsittlich betrachtet wurde (gemischtfarbige Eheschließungen, Homo-Ehen, Frauen an den Universitäten...) ebenso wie den technischen Fortschritt (Dreht sich die Erde um die Sonne und hätte der Mensch wirklich gottgegebene Flügel, wenn selbiger gemeint hätte, daß er fliegen solle?)
    Ich bin der Ansicht, daß sich derartige Fälle (ältere Mütter) in Zukunft massiv häufen werden und der Grund dafür liegt nicht nur in der Repro-Medizin, denn auch diejenigen, die auf natürlichem Wege Mütter werden, werden immer älter (in Österreich liegt der Rekord bei 53 Jahren, wenn ich es richtig gelesen habe). Wir leben auch wesentlich länger aufgrund des medizinischen Fortschritts, wovon die Sozialversicherungsanstalten ein gar leidvolles Lied zu singen wissen.

    Spätestens jetzt aber muß man sich aber die Frage stellen: Was hat eine 53-jährige, was eine 58 oder 60-jährige nicht hat. Wo besteht da der Unterschied? Und wenn man eine Altersgrenze für eine
    "Eizellenspenden-Empfängnis-Erlaubnis" irgendwo einziehen wollte: Wo sollte selbige denn altersmäßig liegen?
    Ich meine, daß jeder nach seinen eigenen Antworten auf diese Fragen suchen müßte, jedoch habe ich keine (gut begründbaren) Antworten gefunden und genau das bringt mich zu der Schlußfolgerung, daß wohl die (momentane) Ansicht, ob es normal oder nicht normal ist, Kinder zu bekommen eine Frage des Alters der Mutter sein mag (weniger schon eine Frage des Alters des Vaters), jedoch die sittlich-moralische Frage nach der "Zulässigkeit" einer Mutterschaft mit
    Sicherheit keine Altersfrage sein kann!
    Es obliegt (und sollte es auch weiterhin) einzig dem Verantwortungsgefühl des Paares selbst, ob sie meinen, auch in fortgeschrittenerem Alter (oder dem, was dafür gehalten wird, denn im Mittelalter waren 40 Jahre auch schon irrsinnig fortgeschritten) mit einer Elternschaft für ein Kleinkind umgehen können.

    Was wir als normal oder abnormal empfinden sollte in viel mehr Bereichen von unserem sittlich-moralischen Verständnis entkoppelt werden, sonst erkennen wir uns irgendwann vor lauter Vorurteilen selbst nicht wieder.
    Vielleicht auch ein Beispiel dazu: Welches Jugendamt, welcher Arzt und welcher "halbwegs normal denkende" Mensch würde einer Frau, die TBC-krank ist, raten ein 5. Kind von einem Mann zu bekommen, der seinerseits ein alkoholkranker Syphilitiker ist, nachdem das 1. Kind blind, das 2. verstorben, das 3. taub und das 4. TBC-krank ist???? Wohl niemand -oder?
    Den Fall hat es jedoch wirklich gegeben:
    Das 5. Kind war Ludwig van Beethoven!!!!!

    Wer also wollte sich zum Richter über das Schicksal aufspielen, wenn es in solch ausweglos erscheinenden Situationen Genies hervorzubringen vermag, die der Menschheit soviel geben können und wer glaubt, daß es irgendeine Rolle spielt, wer was als normal oder nicht normal und deshalb als gut oder schlecht beurteilt???

    Zumindest ich habe angesichts all dessen keine Probleme mit 60jährigen Müttern (mehr), soferne diese Entscheidung (und das gilt wohl für jede Familienplanung) wohl überlegt ist - auch wenn es jetzt noch etwas neu und ungewohnt ist. Nur: Ob diese Entscheidung wirklich wohlüberlegt ist oder nicht, diese Be- oder Vorverurteilung steht uns Außenstehenden einfach nicht zu!

    Meint Euer
    Bussibär

  • An Maria 30

    • 16. Januar 2003 um 16:12

    An Maria 30

    Hi Maria,

    offenbar gehört Herr Kurz zu den Menschen, die Dich in Rage bringen (oder das ZDF). Auch mir war die Wortwahl einige male zu salopp (Postversand von Embryonen, Schwangeschaftstourismus, Embryonen im Kühlschrank, etc.) insbesondere deshalb, weil es maßgeblich vom Wording, sozusagen von der Verpackung) abhängt, wie sowas in der Öffentlichkeit ankommt.
    Trotzdem bitte: Die Sache ist Vergangenheit und nachträglich zu schimpfen ändert nichts. Entspann Dich! Es gibt 100 Dinge über die man sich aufregen kann, wenn man will und ebenso 100, die OK sind. Versuch einmal die zweiten 100 zu finden (wenngleichg ich zugeben muß, daß das verdammt schwer sein kann).
    Rein inhaltlich war die Reportage OK. Da gab es schon bedeutend Schlechteres.

    Zu Dr. Zech: Ja, es scheint so zu sein, daß die Geschichte "er darf nicht", von dessen Kollegen freudestrahlend und befriedigt verbreitet worden ist (Neidgenossenschaft). Dort herrscht Konkurrenz und nur dann Zusammenarbeit, wenn der, der darf, den anderen mitverdienen läßt. Ich möchte eigentlich wissen, wer mehr zur interimistischen Überprüfung des Instituts beigetragen hat: ZDF oder die Kollegenschaft?

    ad Zuverlässigkeit der Mediziner) Ja, im ehemaligen Osten sich einer Behandlung zu unterziehen ist in gewisser Weise ein Roulettespiel. Das Problem ist, daß dort die Westkundschaft erst vor Kurzem Einzug gehalten hat und deshalb eine Art Goldgräberstimmung unter den Repro-Instituten herrscht. Im Westen neiden die Mediziner den Ost-Kollegen das Geld und helfen im Regelfall nur ungern (abgesehen von den juristischen Problemen). Aber gerade deshalb ist es nötig von Erfolgen und Mißerfolgen zu berichten und von Vergleichen in der Behandlung. Dieses Forum hier ist die einzig echte Orientierungshilfe in diesem Goldgräbercamp und deshalb unschätzbar wertvoll.

    ad I&C: Ich weiß nicht, ob das "aus der Ecke rauskommen" im Moment, wo dieses Thema derart polarisiert, wo es ein derart heißes Eisen ist, das sich ohnehin keiner anzugreifen traut, wirklich taktisch geschickt ist. Ich habe erst gestern mit unserem Repro-Mediziner gesprochen und der hat gemeint, daß man in Österreich im Moment genau deshalb im Moment eher überlegt das Fortpflanzungsmedizingesetz (FMG) unter Ausklammerung der EZ-Spende zu novellieren und auch in Italien läuft es dzt. nicht wirklich gut.
    Ich meine, wir wären mit Abwarten und evt. Lobbying bei den Politikern und Verantwortlichen besser dran, als mit dem Outen unserer Situation. Die Stimmung der breiten Basis ist einfach viel zu schlecht, als daß man an die Vernunft der Leute und ihr Mitgefühl appellieren könnte. Man läuft Gefahr eher als Ketzer verbrannt, denn als Prophet gefeiert zu werden - leider.

    Bussibär

  • Fernsehbeitrag

    • 15. Januar 2003 um 23:57

    Fernsehbeitrag

    Ich fand den Beitrag (die Reportage selbst) recht OK (mal von einigen unnötig saloppen Formulierungen einmal abgesehen) und informativ (v.a. auch für jene, die in ähnlicher Lage wie wir sind).
    Was ich nicht ganz verstanden habe (und da gebe ich Maria30 recht) waren die Randbemerkungen: Was hat z.B. die Art der Überstellung (per Post) von Embryonen in den USA mit Reproduktionsmedizin und deren Problemen zu tun? Und v.a. was hatte diese Bemerkung für einen Zweck (Schleichwerbung für die Post? Der Storch kommt per Bahn? ...)

    Aber wie gesagt: Sonst wirklich nicht übel. Ich hoffe, es trägt zu mehr Verständnis bei. Neugierig bin ich auch schon auf das nächste Projekt von Herrn Kurz: Da scheint es um vergebliche Adoptionsbemühungen zu gehen.

    Bussibär

  • eizellspende in Rom

    • 15. Januar 2003 um 23:45

    eizellspende in Rom

    Hi Dorothe,
    Nach dem Medienbericht, der ein großes Echo hervorgerufen hatte, waren sich die Behörden nicht mehr ganz sicher, ob das, was Dr. Zech da macht überhaupt legal ist. Deshalb hat man sein Institut mit einer "näheren Untersuchung" quasi lahmgelegt, letztlich aber nichts gefunden, was Recht und Ordnung widerspricht und ihn deshalb weiterarbeiten lassen.
    LG
    Bussibär

  • eizellspende in Rom

    • 14. Januar 2003 um 16:47

    eizellspende in Rom

    Hi Maria30,
    offenbar in der Hitze des Gefechts ist da eine Verwechslung passiert:
    Der Arzt von Dr. Zechs Meraner Niederlassung heißt Netzbandt, nicht Strumpfband :wink:
    Bussibär

  • Private Nachrichten

    • 13. Januar 2003 um 11:04

    Hallo Leute,
    wenn ich so in letzter Zeit ins Forum reinschau, so kommt mir vor, daß die Möglichkeit zu Posten mehr und mehr dazu verwendet wird, irgendwelche Private Nachrichten, die man zuvor an jemanden geschickt hat gut sichtbar für denjenigen (jedoch auch für alle anderen) zu avisieren. Nicht daß ich etwas dagegen hätte, daß neben dem Forum auch privat kommuniziert wird, jedoch die Anwendung derart ungeeigneter Methoden wirkt so, als würden die Forumsteilnehmer demonstrativ von jeder weiteren Themenentwicklung ausgeschlossen werden (oft gerade dann, wenn es beginnt interessant zu werden) - und das macht Frust.

    Daher mein Appell an alle Forumsteilnehmer: Checkt bitte auch regelmäßig eure PN und wenn nicht sofort eine Antwort auf eine PN kommt, so heißt dies weder, daß selbige noch nicht gelesen wurde, noch daß man gleich alle Forumsteilnehmer von diesem Umstand in Kenntnis setzen muß.

    Bussibär

  • an Bussibär!

    • 30. Dezember 2002 um 01:17

    an Bussibär!

    Hi Katzenkind,
    habe Dir eine PN geschickt.
    LG
    Bussibär

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