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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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  • heute: TV-Beitrag Eizellspende

    • 28. Mai 2003 um 09:21

    heute: TV-Beitrag Eizellspende

    Es war die Geschichte einer, in die USA ausgewanderten Deutschen (ehemalige Leistungsschwimmerin mit Modelmaßen), die sich auf das Inserat einer Eizell-Spenden-Vermittlungsagentur gemeldet hat, drangekommen ist, 27 EZ produziert hat und dafür 5000 US$ bekommen hat - die Agentur hat die übrigen 4000 US$ eingestreift.
    Soweit die Fakten
    Das Drumherum im Beitrag war eher neutral und in der Gesamtheit ziemlich unbedeutend. Der Kommentar des Moderators und des Rechtsanwalts zeigten, daß sich die Herren der Schöpfung ebenfalls mit dem Thema nicht auseinandergesetzt hatten, sodaß auch dies ein einzig unbedeutendes Gelalle geblieben ist.
    Conclusio: Ein unbedeutender Beitrag, ohne Mission-Statement, ohne Probleme aufzuzeigen, ohne irgendjemanden wachzurütteln - weder für Befürworter noch für Gegner der EZ-Spende verwertbar.

    Im Westen nichts neues.
    Bussibär

  • Kosten Meran / Bregenz

    • 28. Mai 2003 um 09:05

    Kosten Meran / Bregenz

    Hallo Ivy & Anke,
    bitte bitte keine Feindseligkeiten, wir haben doch ohnehin schon Probleme genug - oder?
    Tatsache ist: Eine Besteuerung dessen, was eigentlich als Schmerzensgeld für die Spenderinnen gedacht ist, würde 1:1 auf die Empfänger abgewälzt werden und würde deshalb sicherlich keine positiven Auswirkungen preislich haben. Tatsache ist: Wir brauchen die Spenderinnen, nicht umgekehrt! Den Spenderinnen wird's wurscht sein, wieviel der Finanzminister kassiert, denn allein auf den übrigbleibenden Betrag kommt's an. Was wegfällt, wird als Preis für die Empfängerin einfach draufgeschlagen werden und bleibt ergo wieder an uns hängen.

    Trotzdem muß ich auch Anke irgendwie widersprechen, denn Ivy's Wunsch nach der Nachvollziehbarkeit des Preises ist ja nur allzu verständlich. Auch die Preise haben Grenzen. Amerikanische Verhältnisse (25 000 US$ und mehr) würde es in Europa sicher nicht spielen (zumindest nicht so, daß eine derartige Anzahl von Repro-Instituten davon leben könnten).

    Aus meiner Sicht müßte man einfach damit anfangen zunächst kryokonservierte Embryonen aus IVF's nach einer bestimmten Zeit "automatisch" zur "Adoption" freizugeben (gesetzlich geregelt - ich denke, daß das ja in manchen Ländern ohnehin schon der Fall ist). Das bedeutete auch kein "Handel" mit Leben, soferne der Gesetzgeber hier bestimmt, daß dies 1.) automatisch passiert und 2.) keinen Entschädigungsanspruch für irgendjemanden begründet.
    In weiterer Folge könnte man dann egg-sharing in Zusammenhang mit IVF's als gesetzlich zulässige Möglichkeit inkl. einem Regulativ für die Entschädigung einführen: z.B. Empfängerin bekommt die Hälfte der EZ und bezahlt 70% der IVF-Gesamtkosten (sowie das in Österreich der IVF-Fonds unter bestimmten Umständen tut). Auch das hätte eigentlich nur Vorteile, zumal es eine Art Symbiose zw. Spenderin und Empfängerin wäre.
    Bezüglich dedizierter Spenderinnen befindet man sich natürlich in einer echten "Marktsituation" und das heißt: Angebot und Nachfrage regulieren den Preis und solange die Nachfrage höher ist, als das Angebot, werden die Preise eben weiter steigen, in den ersten beiden Fällen könnte der Gesetzgeber ja durchaus regulierend eingreifen.

    Bussibär

  • Kosten Meran / Bregenz

    • 27. Mai 2003 um 09:47

    Kosten Meran / Bregenz

    ...wenn die 7000 Euro für die Spenderin (incl. aller Auslagen) offiziell wären (und nicht "schwarz"), müßte das Geld auch versteuert werden.
    Das Problem ist: Nichts Schriftliches -> nichts absetzbar für Kunden -> nichts zu versteuern für Spenderin -> alles Brutto für Netto. Es bedürfte wahrscheinlich einer Regelung, die Entschädigungen für derartige Spenden steuerfrei stellt, damit das offiziell laufen könnte ohne dass es plötzlich weniger Spenderinnen gäbe. (Rechtssicherheit)

    Für eine einzelne Spenderin, bei den Honoraren kann da ganz schön was zusammenkommen (schätze mal 6 000 - 12 000 Euro pro Jahr), zumal die Medikamente und sonstige Nebenkosten 2 000 - 3 000 Euro ohnehin nicht übersteigen.
    Ich schätze, daß da dem Fiskus ganz schön was entgeht...

  • Blastos vs. Blastos - Was ist der Unterschied?

    • 22. Mai 2003 um 09:29

    Blastos vs. Blastos - Was ist der Unterschied?

    Das ist verständlich!
    Ich muß ehrlich zugeben, daß ich an 3000 EUR für die Spenderin glaubte, nicht an 7000 EUR! Aber das erklärt natürlich (fast) alles. Die restlichen 3800 sind nicht mehr wirklich "erregend".
    Viel Glück für Deinen SST!

    Bussibär


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  • Blastos vs. Blastos - Was ist der Unterschied?

    • 22. Mai 2003 um 01:22

    Blastos vs. Blastos - Was ist der Unterschied?

    Hi Tessa,

    nun: mich hat Netzbandts Antwort ebenso gewundert, aber das hat er tatsächlich gesagt.
    Mit dem Prolaktin etc. gebe ich Dir natürlich recht, jedoch: Die vorherige Abklärung div. gyn. Befunde wird auch seitens Meran nur angeregt (oder auferlegt), jedoch in der Ausführung anderen Gyns überlassen, deren Bezahlung im Allgemeinen auch durch die Krankenkassen abgedeckt sind.
    Was die Repro-Mediziner letztlich selbst tun ist nüchtern betrachtet tatsächlich nicht mehr als mehr oder weniger gutes Consulting und dann die Vorbereitung (Spenderin+Empfängerin), die Kultur und den Transfer. Bloß: Vorbereitung und Kultur sind weitestgehend standardisierte Vorgänge. Ich bin überzeugt, daß das fast überall gleich oder ähnlich geht (ebenso wie es standardisierte HIV und Hepatitis-Tests gibt).
    Bleibt natürlich die Auswahl der Spenderin - nur hier bezahle ich ja nicht so sehr den Arzt, für seine Auswahlleistung, sondern eher schon die Spenderin selbst - wir alle wissen: unter 30 ist gut, 20-25 wahrscheinlich optimal - keine Erbkrankheiten, Nichtraucherin, ....

    Laß es mich vielleicht etwas anders formulieren: Der Weg zur Blastozyste ist i.d.R. sehr sehr ähnlich, egal ob Prag, Warschau oder Meran. Was ist dann aber der Unterschied z.B. zw. einer Pronatal-Blastozyste und einer Netzbandt'schen Blastozyste der diese Preisdifferenz rechtfertigt?
    Gibt es den? Sind die Chancen der Netzbandt'schen Blastos tatsächlich besser - und wenn ja: Warum - was ist der feine Unterschied? Oder ist das nur der Ruf des Ultra-Gurus, der teuer bezahlt wird (schließlich hat Prof. Zech ja als erster ganz methodisch die Blastozystenkultur propagiert und ihre Vorteile aufgezeigt).

    Sicherlich: ein gutes Stück Psychologie ist da auch dabei, aber für einen Laien ist in der Tat einfach nicht beurteilbar, ob er tatsächlich medizinisch gut behandelt und beraten wird oder nicht. Wenn er das sagt, so ist das Glaube, nicht Wissen (und der Glaube an einen Guru kann Berge versetzen - wie es schon in der Bibel heißt). Einzig ob er freundlich, zuvorkommend, etc. behandelt wird ist für den Laien wirklich entscheidbar, nur hängt das schon wieder nicht mit der medizinischen Qualität des behandelnden Arztes zusammen.

    Bussibär

  • Blastos vs. Blastos - Was ist der Unterschied?

    • 21. Mai 2003 um 09:23

    Irgendwie scheinen mir die Preisgestaltungen in Relation zu den gebotenen Leistungen und den kolportierten Chancen diverser Reproduktionszentren immer noch sehr sehr aufklärungsbedürftig: Selbst wenn man die Embryonen bis zu einem bestimmten (standardisierten) Stadium (Blastozyste) kultiviert, scheint es mit den Chancen schwanger zu werden nicht überall gleich gut bestellt zu sein.
    Noch unklarer wird das ganze, wenn man z.B. Dr. Netzbandt oder sonst jemanden fragt, wie denn bei seinem Institut die Chancen wären und dann die Antwort kommt: nun, das hängt vom Alter der Spenderin und damit von der Qualität der Eizellen ab.
    Na no-na ned (würde man in Wien jetzt sagen), aber da muß es doch noch eine ganze Reihe anderer Faktoren geben, ansonsten würde wohl kaum jemand nach Meran gehen, denn wie wir alle wissen, wird Blastocysten-Kultur ebenso woanders und i.d.R. billiger angeboten.
    Will sagen: hätte Netzbandt recht, wäre die effizienteste Art der Behandlung (meiste Leistung pro Geldeinheit) einfach jenes Institut mit dem kostengünstigsten Blasto-Transfer-Angebot (evt. mit Hatching und ICSI) aufzusuchen. Bezüglich Stimulation (sowohl Spender- als auch Empfänger-seitig) gibt es ohnehin standardisierte Schemata, die den Ärzten (inkl deren Erfolgsstatistik) allesamt bekannt sind.

    Stellt sich also die Frage: Woran liegts, daß trotz gleichem Outcome bezüglich der Embryonen (Blastos) die SS-Raten so unterschiedlich sind. Selbst Dr. Netzbandt folgend müßte man sich eigentlich von Meran ob des Preises fernhalten, weil er die Rate nur von der Emryonenqualität abhängig macht - zumindest im direkten Gespräch.

    Meine Frage an Euch: Hat bei Euch schon irgendein Arzt daraufhingewiesen, daß es eben nicht nur von den Embies (und der Vorbereitung der GMS) abhängt und wenn ja, was waren die anderen Erfolgsfaktoren?

    Bitte um rege Beteiligung
    Euer
    Bussibär

  • Ein bißchen schwanger?

    • 15. Mai 2003 um 17:49

    Ein bißchen schwanger?

    Hi,
    Wegen dem HCG-Wert glaube ich, sollte es keine Probleme geben:
    1.) So weit waren die Embies beim Transfer noch nicht entwickelt (keine Blastos) und
    2.) der war ja erst 11 Tage vor dem SS-Test,
    unser Wr. Gyn hätte keinen Test vor dem 14. Tag erlaubt (Ihr macht Euch ja nur selbst verrückt).
    Ich bin zwar kein Arzt, aber der Wert scheint mir absolut OK und Du ziemlich schwanger (nicht nur ein bißchen)!

    Bussibär

  • @Bussibär, meldest Du Dich nochmal wegen Adressen? Danke!

    • 12. Mai 2003 um 13:57

    @Bussibär, meldest Du Dich nochmal wegen Adressen? Danke!

    Sieh bei Deinen PN's nach, ich habe Dir etwas geschickt.
    Bussibär

  • Kennt Ihr seriöse Adoptionsagenturen in USA?

    • 10. Mai 2003 um 23:22

    Kennt Ihr seriöse Adoptionsagenturen in USA?

    Hi,
    würde Dir gerne mehr darüber schreiben, jedoch passt es nicht ganz hier ins Forum. Soferne Du mir Deine Mail-Adresse schickst (als private Nachricht) gebe ich Dir gerne Info, was ich darüber weiß.
    Bussibär

  • Immunologie

    • 16. April 2003 um 09:16

    Immunologie

    Hallo Ihr beiden,

    ad Zoe: Bingo! Der möglichst stressfreie Umgang mit der ganzen Angelegenheit ist sicher ein Schlüsselfaktor, zumal ja auch starke Zusammenhänge zwischen seelischem Wohlbefinden und Immunsystem existieren (Streß senkt den Interleukin-2-Spiegel). Eine Blasenentzündung mit starker Immunantwort pusht eher das Immunsystem, aber gerade das ist eher ungut für den Embryo. Ich kann mich erinnern, daß (ich war 10 Monate Zivi an einer urulogischen Abteilung) man, um das Immunsystem bei Blasenkrebs &quot;aufzuwecken&quot;, tote Tuberkel in die Blase hineingebracht hat, um eine Immunantwort zu erhalten. Cortison prophylaktisch zu geben war früher Standard und ich nehme an, man macht es noch immer. Ob Du's nehmen sollst oder nicht, sollte natürlich ein Gyn entscheiden, aber an Deiner Stelle würde ich es Ihm mit Nachdruck vorschlagen, damit er darüber zumindest intensiv nachdenkt.

    ad Chrissi: Wenn Du immunsupressiert bist, dann geht diese Behandlung ohnehin in die richtige Richtung (es ist ein zu aktives oder fehlgeleitetes Immunsystem, das die Probleme verursacht - auch beim Schwangerwerden). Der Punkt ist, daß mit Lupus insbesondere für die Einnistung wichtige immunologische Parameter gestört sind (z.B. Anti-Phospholipid-Antikörper - APA, aber auch andere). Du solltest evt. durch eine adäquate Laboruntersuchung (a la Kiel), die sich speziell dieser Parameter annimmt feststellen lassen, wie sich Deine Krankheit auswirkt resp., ob die Behandlung auch gut wirkt - insbesondere im Hinblick auf eine beabsichtigte Schwangerschaft.
    Wie sich Lupus sowie gestörte APA, ANA, etc. auswirken können, kann man am Internet nachlesen: http://repro-med.net/research.htm

    Viel Glück Euch beiden!
    Bussibär


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  • Daumendrück-Forum für Ines und Chris

    • 15. April 2003 um 08:45

    Daumendrück-Forum für Ines und Chris

    Daumen und große Zehen sind gedrückt (ich hoffe, die zählen auch...)
    Bussibär

  • Immunologie

    • 14. April 2003 um 15:19

    Immunologie

    Hi Zoe,
    Deine Frage ist nicht wirklich leicht zu beantworten, denn die Sache mit der Immunologie ist 1. noch sehr jung und 2. noch nicht so etabliert, da noch ganz wesentliche Studien fehlen. Grundsätzlich hat man früher bei IVF-Behandlungen standardmäßig nach der Auslösung des Eisprungs (hCG-Spritze) begonnen auch Corticosteroide zu verabreichen (zumeist ein Kortisonpräparat wie Prednisolon 5mg, 1 1/2 Tabletten pro Tag), was die Aktivität des Immunsystems generell etwas dämpfen sollte. Daß das Immunsystem schon viel früher wirkt ist klar, wenn man sich ansieht, daß viele Frauen das Problem von Spermienantikörper haben (im Blut oder auch im Scheidensekret) und diese AK eine unüberwindliche Blockade für die kleinen Kämpfer darstellen, wenn es darum geht zur Eizelle vorzudringen. All das war bekannt, jedoch haben sich viele Ärzte auch die Frage gestellt, ob das Immunsystem nicht nochmals, nämlich etwas später bei - oder kurz nach der Nidation (Einnistung) sich ungünstig auf selbige auswirken kann. Insbesondere im Falle sehr früher &quot;habitueller&quot; Aborte. Das betrifft v.a. jene Fälle, bei denen der SS-Test (12-14 Tage nach Transfer) nur kurzfristig oder nur sehr &quot;leicht&quot; positiv ausfällt, jedoch letztlich die Schwangerschaft nicht gehalten werden kann. D.h. der Emryo &quot;dockt&quot; kurzfristig an, wird jedoch danach sehr rasch wieder abgestoßen, sobald er direkten Kontakt mit dem Immunsystem der Mutter hatte. In vielen dieser Fälle hat man einen direkten Zusammenhang mit einer erhöhten Aktivität der &quot;natürlichen Killerzellen&quot; festgestellt (die den Embryo möglicherweise als eine Art invasiven Tumor betrachten) in anderen Fällen wieder bestimmte Autoimmunerkrankungen, wie z.B. Lupus, Morbus Hashimoto, ..., bei denen sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen wendet.
    Am besten wäre in diesem Zusammenhang noch in dem Zyklus, in dem eine derartige &quot;Fast-Schwangerschaft&quot; vorgefallen ist, bei einer Endometriumsbiopsie eine Gewebeprobe zu entnehemen und selbige &quot;immunpathologisch&quot; untersuchen zu lassen. Das Problem dabei ist jedoch, daß kaum ein Gynäkologe unter derartigen Umständen in heimischen Landen sein OK dazu geben würde (zumindest ich kenne keinen derartigen), zumal die Gefahr, eine evt. doch bestehende Schwangerschaft damit zu gefährden, besteht. Ich wüßte auch niemanden, der eine derartige &quot;immunpathologische&quot; Untersuchung einer Endometriums-Gewebeprobe im deutschsprachigen Raum überhaupt anbieten würde. In den USA macht das z.B. Dr. Beer in Chicago und noch ein weiteres Repro-Zentrum ebendort. Natürlich stellt sich auch noch die Frage, wie man eine derartige Gewebeprobe zeitgerecht nach Chicago bringt, soferne man doch einen Gyn findet, der's macht.
    An Behandlungsmöglichkeiten wird v.a. die sogenannte Immunisierung (aktiv und passiv) angeboten (auch in Deutschland - Kiel, in Österreich fürchte ich, muß man sich die Immunglobulininfusionen von dort schicken lassen), welche jedoch sehr sehr teuer ist und praktisch nur in Ausnahmefällen von den Krankenkassen übernommen wird (z.B. tatsächlich erhöhte Killerzellen Aktivität gepaart mit mehreren Frühaborten - wie geschildert) und auch derartige Kostenübernahmen sind mir nur in Deutschland bekannt. Österreich ist diesbezüglich ziemlich rückschrittlich.
    Leider gibt es natürlich keine Garantie dafür, daß die Behandlung auch tatsächlich hilft (85%-90%) und selbst wenn, muß das nicht die einzige Ursache für Frühaborte oder Nidationsprobleme sein. Jedoch gehören immunologische Ursachen dem Stand der Forschung nach zu den erst jüngst erkannten Ursachen von Unfruchtbarkeit, die auch (in den meisten Fällen) behandelt werden können und somit besitzt das Thema eine gewisse Präsenz und hohe Gewichtung in der Fachwelt, denn wieder einmal konnte eine Hürde mehr in der Reproduktionsmedizin erkannt und -zumindest statistisch betrachtet- auch beseitigt werden.
    Bis das allerdings akzeptiertes Allgemeinwissen der heimischen Gyns wird und sich auch die Kassen auf derartiges finanziell einlassen, fürchte ich, wird noch einige Zeit vergehen. Immerhin: positive Ansätze gibt's ja schon.

    Bussibär

  • Transfer-Valencia SST-Negativ

    • 8. April 2003 um 08:52

    Transfer-Valencia SST-Negativ

    Hallo, Ihr beiden!

    Wegen der Statistik bitte wirklich nicht irritieren lassen. Ich denke jedoch, daß es gut wäre, mit einem Gyn weitere Untersuchungen abzuklären evt. hinsichtlich eines möglichen Nidationsproblems (z.B. Immunologie, Zuckerstoffwechsel - wie bei Ines und Chris, o.ä.)
    Was mich interessieren würde: Wie lange mußtet Ihr auf die Spende warten (ab. 1. Tag Progynova)?
    Bussibär

  • Ergebnis Statistik Valencia

    • 7. April 2003 um 08:40

    Ergebnis Statistik Valencia

    Hallo Sigi,

    das ist interessant mit der Co-Culture, obgleich mir da eine direkte Gegenüberstellung zur konventionellen Kultur fehlt. Interessant auch (das vergaß ich) nach welchem Protokoll die Spenderinnen stimuliert werden - das ist für die Ergiebigkeit und die Qualität der Eizellenspende von großer Bedeutung (auch von der IVF her ist das ja bekannt mit einschlägigen Statistiken). Es existieren sogar Statistiken, die bei Eizellspenden die etwas besseren Chancen den Empfängerinnen geben, die das Endometriumswachstum mit hautgängigen Östrogenen stimulieren.

    Mit den individuellen Grundproblemen, die u.U. nicht untersucht wurden ist das so eine Sache, denn eigentlich geht es um die nidationsverhindernden Probleme und da weiß ich nicht, ob die diagnostizierbaren (Trombophilie, Immunologie, ...) überhaupt dazuzählen, denn zumindest einen positiven SS-Test kann man ja trotzdem erreichen, wenngleich eine erzielte SS u.U. nur ein paar Tage andauert.
    So gesehen wüßte ich noch nichteinmal, was denn nun konkret fassbare, primär nidationsverhindernde Probleme wären (Wir kommen da irgendwie in die Richtung dieser Faktoren, die das Andocken des Embryos am Endometrium biochemisch steuern. Es gibt da sogar eine Studie, die zu dem Ergebnis kommt, daß die Rezeptivität des E. auch von den Progesteronlevels des Vorzyklus abhängt -das spricht irgendwie für die Vorgangsweise div. amerikanischer Kliniken, die die EZ-Empfängerinnen zuerst auf einen mit Tabletten gesteuerten Zyklus &quot;einschwingen&quot; mit ein oder 2 Vorzyklen - abgesehen davon, daß das Timing auch eine ganz besondere Rolle spielt. Eine andere Frage wäre, ob bei einer EZ-Empfängerin mit noch eigenem Zyklus eine Downregulation notwendig oder sogar förderlich ist - schlißlich gibt es dann keine querschießenden Hormone)

    Bezüglich der Statistiken der Amerikaner gibt es einen sehr guten Überblick auf der Website der CDC (Link schicke ich nach), jedoch sind selbige nur nach Klinik und Alter der Empfängerinnen differenziert, also nicht sehr spezifisch. Die wirklich interessanten Statistiken gibt's - glaub ich - nur auf div. Kongressen resp. werden die unter den Kliniken, die zusammenarbeiten - selbst ausgetauscht. Ich meine auch, daß da das &quot;Betriebskapital&quot;, nämlich das Gesamtwissen der Institute dahintersteht und selbiges wird nicht so gerne preisgegeben, soferne es nicht mit Patent geschützt und so vermarktet werden kann.
    Ich werde versuchen, auch an solche Statistiken, Papers, etc. heranzukommen (ich habe da einen Univ.-Doz., den ich &quot;anbohren&quot; kann - mal sehen, aber ich fürchte, es wird schwierig)

    Bussibär

  • Ergebnis Statistik Valencia

    • 6. April 2003 um 11:13

    Ergebnis Statistik Valencia

    @ Ines& Chris:
    Mit den Statistiken ist das so eine Sache: Es gäbe natürlich noch viel viel mehr Merkmale, nach denen man differenzieren müßte. Mich persönlich würde z.B. auch eine Gliederung interessieren, die folgendes berücksichtigt:
    Alter der Spenderin, Alter der Empfängerin, Wartezeit der Empfängerin, Zeitraum der Spende, Blsatos - oder nicht Blastos, ...
    Das Problem bei all diesen Merkmalen jedoch ist: man bräuchte pro Merkmal mind. 30 Personen (manche sagen sogar mind. 60) und in der Kontrollgruppe, die das Merkmal nicht trägt ebenso viele, um eine halbwegs aussagekräftige Statistik zu haben.
    Besonders interessant wäre für mich auch die Frage: Bei wem aller hier im Forum wurde Co-Culture-Technik angewendet (ist entsetzlich aufwändig, weil eine fürchterliche Patzerei: man versucht die Embryonen auf Eileiter-Zellkulturen o.ä. zu kultivieren) und wie waren da die Ergebnisse - Die IVI-Website spricht von 70% Erfolgsrate!!
    Zu Eurer Frage: 16 Personen, die schwanger wurden hatten genau einen Versuch (insgesamt). Die (von Euch) 3 angesprochenen Personen, die da zu fehlen scheinen wurden zwar ebenfalls beim 1. Versuch schwanger, konnten diese SS jedoch nicht halten und machten danach weitere Versuche (zweimal einen weiteren V., einmal 2 weitere V.). Alle diese wurden wiederum schwanger (zwei gleich beim 2. mal, eine beim 3. mal). Dadurch klärt sich dieser Widerspruch auf. Die SS-Rate beim ersten Antreten ist tatsächlich: 19/33 (ca. 58%), wobei eben 3 mehr als einmal dort EZ-Spende gemacht haben, weswegen 16 Schwangere mit insgesamt genau einem Versuch überbleiben.
    Was mich persönlich an der Statistik am meisten stört, ist irgendwie die Tatsache, daß von den 7, die beim 1. V. negativ waren und die einen 2. V. gestartet haben, nur eine schwanger wurde. Ich werde das im Auge behalten und derartige Fälle weiterverfolgen, denn wenn sich das bestätigt, so bedeutet das, daß in Valencia das Potential der Behandlung (nach den in V. verwendeten Behandlungsmethoden) bereits im 1. Versuch weitgehend ausgeschöpft wird und man bei einem 2. Versuch eher versuchen sollte zu variieren (anderes Zentrum, andere Stimulation, weitere Untersuchungen, andere Therapieansätze, ...). Dennoch: Da dieser Fall nur 7 mal beobachtet werden konnte, könnte es sich ebensogut um statistische Ausreißer handeln (mit 7 Beobachtungen gibt's eben noch keine richtige, zuverlässige Statistik - sorry)

    Hoffe aufgeklärt zu haben,
    Euer
    Bussibär

  • Ergebnis Statistik Valencia

    • 4. April 2003 um 22:23

    Ergebnis Statistik Valencia

    Hi Tessa,
    Zur Blasto-Frage: Es ist nicht so, daß es mit Blastos nicht besser gelaufen wäre oder so. Die Daten ließen einfach eine derartige Differenzierung nicht zu (unvollständig), sodaß ich ebenfalls nicht differenziert habe. D.h. meine Statistik läßt keine derartigen Rückschlüsse zu.
    Sorry!
    Bussibär

  • Ergebnis Statistik Valencia

    • 4. April 2003 um 13:54

    Zuerst ein herzliches Dankeschön für Eure heftige Beteiligung. Und wie's beim Songcontest heißt: Here are the results of the austrian jury:

    Insgesamt berücksichtigte Personen: 33
    Insgesamt berücksichtigte Versuche: 44
    Personen mit 1 Versuch: 23
    Personen mit 2 Versuchen: 9
    Personen mit 3 Versuchen: 1

    Gesamtzahl pos. Versuche: 23 von 44 (52.2%)
    schwanger nach 1 Versuch: 19 von 33 (57.6%)

    Folgend eine Liste der anonymisierten Daten:
    7 Personen: 1 Versuch, nicht schwanger
    16 Personen: 1 Versuch, schwanger
    6 Personen: 2 Versuche, nicht schwanger
    2 Personen: 2 Versuche, 2 mal schwanger
    1 Person: 2 Versuche: 1. negativ, 2. positiv
    1 Person: 3 Versuche: neg, pos, neg
    -------------------------------------------
    33 Personen
    44 Versuche (7x1+16x1+6x2+2x2+1x2+1x3)

    Noch ein kurzes Nachwort:
    Es bestätigt sich, daß pro Transfer gerechnet ca 50% positive SS-Tests erreicht werden. Die Quote der Schwangerschaften im 1. Versuch ist jedoch etwas höher, was bedeutet, daß die Anzahl derer, die erst im 2. Versuch schwanger geworden sind nachdem der 1. negativ war, gering ist (1 von 7 !!)

    Von denjenigen, die einmal schwanger geworden sind wurden alle (!!) nochmals in V. schwanger (3 von 3), 2 davon gleich beim 2. Versuch, 1 beim 3. Versuch.

    Interpretation:
    V. ist eine sehr gut performende Klinik bei der man mit knapp 58%-iger Wahrscheinlichkeit damit rechnen kann, beim 1. Versuch eine Schwangerschaft (positiver SS-Test) zu erzielen (unabhängig ob Blastos oder nicht). Die weitergehenden Daten waren leider zu wenig um sie statistisch verarbeiten zu können, jedoch fällt doch auf, daß - soferne der 1. Versuch negativ war - die Anzahl derer, die es erst beim 2. mal geschafft haben gering ist (1 aus 7), was die Gesamtquote etwas drückt. Dies steht irgendwie im Widerspruch zu dem, was die Website der Klinik besagt, nämlich eine kumulative SS-Rate von nahezu 90% in 4 Versuchen zu erzielen, was bedeuten würde, daß 80% derer, die es nicht beim 1 mal schaffen, in einem von 3 weiteren Versuchen eine Schwangerschaft erzielen sollten. Ich gehe jedoch davon aus, daß einfach der hier betrachtete Stichprobenumfang zu klein ist um dem fundiert zu widersprechen.

    Nochmals Danke an alle, Euer
    Bussibär

  • Statistik Valencia

    • 1. April 2003 um 14:09

    Statistik Valencia

    Ich find's wirklich toll, wie intensiv Ihr Euch an meinem Rundruf beteiligt.
    Trotzdem soll das ganze irgendwann ein Ende haben, da das Ergebnis ja eigentlich eine Momentaufnahme zeigt.
    Ich würde sagen, ich werde die Statistik am 4.4. veröffentlichen und alle Nennungen bis incl. 3.4. berücksichtigen, einschließlich dessen, was ich noch zusätzlich recherchieren konnte.

    So long
    Bussibär

  • Statistik Valencia

    • 31. März 2003 um 15:00

    Statistik Valencia

    ...nur kurz als Zusatz:
    Als meine Frau und ich erfuhren, daß wir wohl oder übel nur mit EZ-Spende weitermachen konnten, fanden wir dieses Forum und waren in der Situation, nun nach Kliniken suchen zu müssen. Die einzige Erfolgsmeldung damals, die aus einem Ort kam, der von uns aus leicht erreichbar erschien, war aus Olmütz. Nicht gerade eine wirkliche Entscheidungsgrundlage. Heute sieht es etwas anders aus: In zig Versuchen haben diverse Forumsteilnehmerinnen über Ihre Versuche berichtet, wie Sie behandelt wurden und obs ein Happy End gab oder nicht.
    Wenn meine Frau und ich heute das wüßten, was wir heute wissen, würden wir sicher nicht mehr in Olmütz beginnen und schon gar nicht unseren letzten Versuch dort machen.

    Da leider eine übersichtliche, vergleichende und auf Erfahrungen beruhende Gegenüberstellung diverser Kliniken fehlt, würde ich gerne versuchen, aus diversen Informationen der Foren hier, sowie (wenn es Euch unangenehm ist) aus privaten Nachrichten diese Gegenüberstellung herauszudestilieren.

    Bezüglich Valencia gibt es soviele Berichte, daß ich mir mit diesem Aufruf einfach Recherchezeit sparen wollte. Auch scheint mir Valencia das einzige Beispiel zu sein, bei dem man alleine aus dem, was hier geschrieben wurde, bereits eine kleine Statistik anfertigen kann, was ich für wichtig halte, denn wie schon Winston Churchill gesagt hat: &quot;Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.&quot;

    Mit der nochmaligen Bitte um rege Beteiligung hier,
    Euer
    Bussibär

  • Statistik Valencia

    • 28. März 2003 um 15:46

    Statistik Valencia

    Ich habe auch ein bisserl was rausgefunden, Dank der Postings:

    lena 1 Versuch, schwanger
    Sigi 1 Versuch, schwanger
    petra 2 Versuche, schwanger (eigentlich 2x)
    Elisa
    Tatjana
    Steffi
    claudia
    Mirella
    Brigitte
    Miriam39
    Dagmar?
    ........und eine Menge anderer fehlen!
    Wer weiß etwas von den Genannten?

    Danke!
    Bussibär

  • Vida Fertility Institute

    mehr erfahren
    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

    mehr erfahren
    Klinik Eugin
  • CRA Barcelona

    mehr erfahren
    CRA Barcelona
  • IVI Valencia

    mehr erfahren
    IVI Valencia
  • Clinica Tambre

    mehr erfahren
    Clinica Tambre
  • Institut Marques

    mehr erfahren
    Institut Marques

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