Beiträge von Calimera
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Wir sind schon über 40 und hatten keinen Erfolg mit IVF/ICSI, daher wurde uns Eizellspende geraten, ich war aber früher schon einmal erfolgreich schwanger, leider ohne ein Kind zu haben.
Erst war es v.a. für mich gar nicht vorstellbar, mittlerweile denken wir ernsthafter darüber nach.
Mich beschäftigt die Frage, wie fremd ein "genetisch fremdes Kind" empfunden werden könnte. Durch Kontakte mit Fachleuten habe ich immerhin schon erfahren, dass es ja nicht vergleichbar mit Adoption ist und man auch epigenetisch das Kind beeinflusst und für viele nach positivem Test die Fragen keine Rolle spielen würden.
Denke, dass psychologische Begleitung evtl. trotzdem sinnvoll sein könnte. Wie sind Eure Erfahrungen? Bei einem Erstkontakt auf einer Messe fand ich IVI Barcelona ganz ansprechend, die das wohl auch anbieten. Natürlich frage ich mich, braucht man alle weiteren Angebote, wie z.B. den genet. Kompabilitätstest? Habt Ihr sonst andere positive Erfahrungen mit Spanien/Barcelona?
Ferticare Prague scheint mir auch recht pragmatisch und zielorientiert zu sein.
In Dänemark habe ich recherchiert gibt es auch nicht-anonyme Spenden, die machen aber generell keine Garantie für mehrere Versuche. Bin mir auch unsicher, inwiefern es für das Kind besser ist, offen zu sein und die genetischen Wurzeln erfahren zu dürfen. Wir waren auch offen für eine Embryonenspende, das Netzwerk scheint aber nicht mehr aktiv zu sein, Das fände ich auch insofern gut, als es wie eine Adoption ist, man aber eine engere Bindung von Anfang an entwickeln kann.
Fragen über Fragen..
Es würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich an Euren Erfahrungen teilhaben lassen würdet..
LG, Calimera