Da ich bisher noch nicht soweit bin und es noch ca. einen Monat dauert, bis unser Kind zur Welt kommt, kann ich nur von meiner jetzigen Einstellung berichten. Ich finde es schon wichtig, dass das Kind später erfährt, wie es zur Welt gekommen ist. Meiner Meinung nach hat das Kind ein Anrecht darauf. Ähnlich sieht es bei einer Adoption aus. Da finde ich es beinahe noch "wichtiger", dass der Nachwuchs sich seiner Herkunft bewusst ist. Wenn die Information dann vielleicht zufällig mal im jugendlichen Alter herauskommt, könnte mitunter für das Kind eine Welt zusammenbrechen. Wir sind auf jeden Fall erstmal froh, dass es überhaupt geklappt hat und wir nun unser Kind bekommen. Am liebsten würde ich auch jetzt schon ins Krankenhaus, da ich der Meinung bin, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, aber wirkliche Anzeichen habe ich bis dato noch nicht. Die Tage las ich auf einer Seite im Web einen Artikel über die Anzeichen der Geburt und dadurch wurde mir nochmal der Wind aus den Segeln genommen, nicht zu voreilig zu sein. Viele haben ja das klasssiche Bild im Kopf, dass die Fruchtblase platzt und man kurz danach im Krankenhaus liegt und das Kind zur Welt bringt, aber das ist meistens nur im Fernsehen so hehe...ich meine schon, dass ich die Geburtswehen erkenne und bis dahin versuche ich gelassen zu bleiben und erst dann ins KH zu fahren, wenn ich merke, dass sich der Schleimpfropf vom Gebärmutterhals gelöst hat und ich regelmäßige Wehen bekomme...wenn das Kind dann auf der Welt ist, habeen wir noch genug Zeit zu entscheiden, wann und wie wir unserem Kind seine Herkunft erklären...
Beiträge von serafin
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Sehr informativer Thread! Setze mir hiermit somit mal ein Bookmark.
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Wir werden auch EZSP machen. Ich musste im Vorhinein in den letzten Monaten einige gesundheitliche Untersuchungen absolvieren. Diverse Blutabnahmen, Gerinnung überprüfen, umfangreicher Schilddrüsencheque (Schilddrüsenunterfunktion), und vor allem auch einige ausführliche Gespräche mit meiner Neurologin, Hausarztin und Gynäkologin führen. Bis dato hatten wir noch nicht all zuviel Erfahrung in der KiWu- Behandlung...es gab also Einiges zur Abklärung! Ich bin froh, dass es die Möglichkeit der EZS für uns gibt. Da ich nicht nur vom Alter, sondern eher auch gesundheitlich ein wenig vorbelastet bin. Ich hoffe auf möglichst geringe Hormonstimulation. Je weniger Risiko desto besser! Meine ärztlichen Kontrollen werden sehr ausführlich und engmaschig sein. Mit dem Wort Risikoschwangerschaft habe ich so ein wenig Probleme.
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Auch wenn es echt sch....ist . Ich würde auch abwarten und vor allem nicht direkt zur Ausschabung gehen, wenn kann die Natur dass auch selbst erledigen, aber erstmal sollte man dem kleinen Pünktchen doch erstmal eine Chance geben. Weiß nicht ob Ärzte am Anfang immer so verhalten sind. Meine FA meinte am Anfang auch. Ja da ist was zu sehen, ABER man weiß ja nie wie es sich entwickelt. Mutterpass hab ich auch erst bekommen, als das Herzchen geschlagen hat. Vielleicht wollen sie einem auch einfach nicht so große Hoffnungen machen, damit es im Fall der Fälle nicht so schmerzhaft ist. Versuch ein wenig positiv zu denken, ich drück dir auf jeden Fall ganz doll die Daumen.
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Ich hab auch immer das Gefühl, dass es sowieso keiner versteht der das alles nicht selbst durch macht. Es ist jedes mal ein Schlag ins Gesicht wieder zu erfahren dass irgend jemand schwanger ist. Und dann diese Fragen wie " na bei euch wird es doch auch mal zeit " Man sollte einfach viiiiel sensibler mit den Thema umgehen und vorsichtiger mit solchen Fragen sein. Es kostet so viel Kraft und trotzdem muss man positiv bleiben und darf die Hoffnung net verlieren. Irgendwann werden wir alle für unsere Geduld belohnt.