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Beiträge von Enaston

  • Granocyte: Erfahrungen

    • Enaston
    • 6. November 2018 um 08:57

    Liebe Luxeiole,

    hier noch ein Erfahrungsbericht zu Granocyte:
    wir haben es bei fünf Transfers genommen, Ergebnis war 1x negativ, 2x biochemische SS, 1 Abort und ein Abbruch wegen schwerem, zerebralem Fehlbildungssyndrom in der 17. SSW.

    Beim letzten Versuch haben wir es ohne probiert. Jetzt bin ich intakt in der 29. SSW.
    Allerdings haben wir eine aktive Immunisierung hinter uns.

    Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob die letzten beiden Schwangerschaft durch die Immunisierung möglich wurden oder ob doch ein anderes Problem bestand (Schleimhaut?).

    Zur Frage, ab wann man auf EZS umschwenken, bin ich mit auch nicht sicher. Die jetzige Schwangerschaft ist mit fast 37 mit eigenem Material entstanden. Davor hatte ich 11 erfolglose Transfers z. T. mit Embryonen, bei denen ich 36 war... Meiner Meinung nach, du hast noch genug Zeit zum Experimentieren.
    Welchen Weg du auch gehst, Ich drücke dir ganz fest die Daumen!
    LG,
    Enaston

  • Bin neu hier und überlege auch Eizellspende

    • Enaston
    • 27. September 2018 um 09:35

    Keine Ahnung, von wem werden denn die Schwangerschaften bei Älteren gezählt?
    Gibt das die Geburtsklinik das an das Bundesamt für Statistik weiter? Kenne mich da nicht aus.
    Mich hat keiner zu den Schwangerschaften befragt und ich war ja auch schon 40&42. Dazwischen noch die FG.

    In der KiWu Behandlung ist es klar, das da weniger Ältere schwanger werden.
    Da sind ja nur Paare die auf natürlichem Wege leider nicht schwanger werden.
    Also die es ohnehin schon schwer haben.

    Mein AMH ist noch bei knapp 3, das Glück hat ja leider auch nicht jede Frau.

    Und viele haben mit 35-40 schon gar kein KiWu mehr, weil sie jung Kinder bekommen haben.
    Man weiß ja gar nicht wie viele davon noch schwanger werden würden.

    Wenn dann würden wir es sowieso ganz entspannt angehen, und sollte es nochmal klappen nach 1 FG aufgeben.
    Werden das aber jetzt nicht überstürzen, sondern erstmal noch reiflich überlegen. Auf 1-2 Monate kommt es auch nicht mehr an.
    Gruß,
    Enaston

  • meine Behandlungsgeschichte.......

    • Enaston
    • 4. September 2018 um 08:50

    So. Einmal tief ein und wieder ausatmen....
    Es ist doch gut, dass die erst etwas machen wenn alles vorliegt. Die müssen sich doch auch absichern, die richtige Behandlung, Dosierung der Medis etc. gewählt zu haben.
    Wir z.B. haben Blut und SG schon vor einigen Wochen abgegeben, bekommen aber erst einen Termin zum Gespräch, wenn alles vorliegt. Und die letzte Untersuchung ist erst am 13.10. Also wissen wir erst, woran wir sind, Ende Sept/Anfang Okt.
    Versteif dich nicht auf "deinen Behandlungszeitraum", schön wäre es, wenn du zu deinem Geb den Transfer hättest, aber setzt dich nicht unter Druck! Klar willst du keine Zeit verlieren. Aber grade weil ihr selbst zahlt, soll es doch gut werden oder? Warum wegen Eile etwas überstürzen?
    Genießt doch erstmals noch den Urlaub, vielleicht der letzte zu zweit? Macht ganz bewusst dinge die ihr jetzt noch könnt. Und am Geburtstag stoßt vielleicht nochmal mit einem Sekt an, in Zuversicht dass bald alles gut wird.
    Ich musste insgesamt 5 Mal zum TSH wert überprüfen, bis er optimal eingestellt war. Bleib gelassen. Es wird alles gut werden. Geh nicht zu verkrampft an die Sache ran. Wir haben es auch Jahrelang versucht. Und zum ersten mal hat es erst durch eine EZS geklappt, natürlich im Ausland (Biotexcom). Jetzt arbeiten wir an dem Geschwisterprojekt.
    Nur Geduld ...auch wenn es eiben nervt. An ständiges warten auf irgendwas musste dich gewöhnen.
    Es ist schon gut, wenn die Klinik alles vorab abklärt. Ich bin gespannt, wie es weiter läuft.
    Ich muss aber sagen, wenn du dich nicht wohl fühlst, dann wechsle!
    Ich war vorher bei einer Klinik (da war ich nur eine Nummer laut Gefühl) und danach habe ich gewechselt und war vollauf zufrieden.
    Du bist wichtig....dein Wohlbefinden!!!
    Ich wünsche viel Erfolg!!
    LG,
    Enaston

  • Bin 46: gibt es noch Hoffnung?

    • Enaston
    • 28. August 2018 um 09:27

    Liebe Batumimu,

    Deine Gedanken kann ich gut nachempfinden. Mein Mann und ich sind beide 42 Jahre alt, seit 2 1/2 Jahren verheiratet und wir wünschen uns sehr ein Kind (es sollten eigentlich immer zwei werden).
    Jetzt stecken wir mitten im 2. Versuch, d.h. im August fliegen wir nach Kiew, um dort im Biotexcom-Zentrum unser Glück zu versuchen, das Spermiogramm ist grauenhaft schlecht, ich vertrage die Hormonschwankungen nicht gut und die Befruchtungsraten sind nicht hoffnungsspendend. Manchmal denke ich auch, dass wir zu alt sind und dass es jetzt einfach vorbei ist. Und dann gibt es wieder so einen Funken Lebenswillen und ich denke, wir lassen uns nicht so leicht unterkriegen.
    Wenn Du es wirklich willst, wird es einen Weg geben und Du wirst die Energie dafür aufbringen, das durchzustehen, da bin ich mir sicher. Du musst halt überlegen, ob du es auch möchtest oder ob Du es nur oder überwiegend für Deinen Partner machst. Letzteres wird wohl nicht gehen.

    Alles Gute,
    Enaston

  • Eizellspende, Erfahrung

    • Enaston
    • 12. August 2018 um 11:17

    Hallo Marlen!
    Wir haben Einiges hinter uns und haben nun aufgrund meines Alters (war fast 40 als wir anfingen) zu Eizellspende gewechselt.

    Der 1. Versuch leider neg. allerdings lief da Einiges nicht so optimal.

    Wir sagten 5 mal EZ Spende dann ist Schluss......

    Nun frage ich mich immer öfter, ist das zu viel?

    Vor allem die Kosten machen uns sehr zu schaffen, deswegen sind wir zur ukrainischen Biotexcom-Klinik von Tschechien gewechselt, die Preise in Kiew sind moderater, trotzdem aber ist das kein billiger Spaß.

    SS werden kann ich das beweisen die FGs und biochemischen.

    LG,
    Enaston

  • Eizellenspende in kiew

    • Enaston
    • 19. Juli 2018 um 09:53

    Liebe Lucky123!
    Du hast Recht, wenn Du sagst, man muss seinen eigenen Weg finden und nicht den eines anderen ablaufen. Aber solche Rollenmodelle machen einfach Mut; und um seinen Weg zu finden, braucht's auch Mut und - Ideen. Und die können solche Vorbilder geben. Ich wäre auch froh, solche Vorbilder oder Rollenmodelle zu haben.
    Im Ganzen kann ich dein Problem nur zu gut verstehen, doch ausschließen tut man sich selbst. Ich bin damals, als ich mitten in meinen Versuchen war, zu keiner meiner Freundinnen, Verwandten, Bekannten die Schwanger, und dann als das Kind auf der Welt war, hingegangen ich habe mich zurückgezogen und mich selbst ausgeschlossen, ich hätte es nicht ertragen.
    Aber das alles ist heute anders, natürlich falle ich nach wie vor in ein Tief, aber ich weiche keinem Kind aus, ich nehme es auf den Arm und ganz selten schleicht sich ein Gedanke der Trauer ein.
    Dankbar sein, ich denke in Deiner Situation in der Du jetzt bist , gibt es kaum eine Chance, dankbar zu sein, erst dann wenn Du es geschafft hast in Kiew, Dich aus diesem Loch herausziehst, dann erst kannst Du Dankbar sein, es so halbwegs geschafft zu haben mit dem Ganzen umzugehen gibt noch für die Dankbarkeit keinen Grund.
    Ein Mann kann das ich glaube nicht so verstehen, ich denke, dass mit seiner Aussage kommt mir so ähnlich vor, wie eine Bekannte mit Kindern einmal zu mir sagte:"Was fehlt Euch denn schon, 3x im Jahr Urlaub, kein Chaos in der Wohnung, könnt spontan wegfahren usw."
    Ich dachte, die hat einen Vogel, ich bin dann aufgestanden und gegangen, nicht in der Lage ihr antworten zu können!
    Liebe Lucky123, ich hoffe Dir ein klein wenig zu zeigen können, dass Du mit Deinem Problem nicht allein bist, nur es dauert lange, bis man so recht und schlecht damit zurecht kommt.
    Ich wünsche Dir viel Kraft für Deine ukrainischen Behandlungen und alles Liebe!
    LG,
    Enaston

  • Wann habt ihr denn aufgegeben, es auf natürlichem Weg zu versuchen?

    • Enaston
    • 6. Juni 2018 um 11:17

    Hallo GaliliMili!

    Ich wurde in ÜZ 16 spontan schwanger. Ich fand das extrem lang, auch wenn andere hier im Forum noch viel länger warten müssen. Wir wollten auch nicht in eine Klinik, hätten es allerdings wohl doch dann bald versucht. Auch wir sind schon viele Jahre zusammen und plötzlich über so langen Zeitraum Sex nach Terminvorgabe zu machen, war irgendwann belastend.
    Nachdem ich dann schwanger war, wurde festgestellt, dass ich einen zu hohen Schilddrüsenwert von 4,1 hatte, welcher eine spontane Schwangerschaft wahrscheinlich erschwert hatte.
    Im Nachhinein - wenn es dann doch geklappt hat - kann man sagen, hey es war zwar eine schwere Zeit, aber sie war auch lehrsam. Man setzt sich doch dann anders mit dem Kinderwunsch auseinander als wenn es sofort klappen würde. Andererseits war es wirklich keine schöne Zeit und hätte ich früher einfach nur mein Blut checken lassen und die SD eingestellt, was dann sehr leicht ging, dann wäre ich womöglich früher schwanger geworden.
    Was deine Frage bezüglich der Leihmutterschaft angeht, weiß ich leider nix zu sagen, würde aber die Biotexcom-Klinik nicht so grob angreifen wie manche meiner Vorrednerinnen: wo kommen wir denn bitte im Forum hin, wenn wir uns so unhöflich über Kiwu-Kliniken äußern werden.

    Viel Glück euch beiden!

    LG,
    Enaston

  • Kiwu mit 37: weiß nicht was tun

    • Enaston
    • 25. Mai 2018 um 11:03

    Hallo Windingnumber!
    Ich kann mich da Austin nur anschließen. Mit einem gemeinsamen Kind seid ihr enger verbunden als es durch eine Ehe jemals sein.
    Außerdem kannst ja auch Du ihm einen Heiratsantrag machen. Es ist nicht nur bei der erwähnten Biotexcom-Klinik so, dass Heiraten eine Bedingung für die Behandlungen ist. Google mal wie viele Kiwu-Zentren die Heiratsurkunde verlangen bevor es mit Behandlungen losgeht.

    Hinzufügen möchte ich noch, dass nicht nur sein Spermiogramm sondern auch Dein Alter eine Rolle spielen dürfte, mit 37 Jahren wird man oft nicht mehr so auf die Schnelle spontan schwanger. Und so wie ich das verstanden habe müssen ja auch bei Dir ein paar Kleinigkeiten unterstützt werden. Er ist also nicht der alleinige Verursacher.

    Das Spermiogramm würde ich übrigens in 3 Monaten nochmals überprüfen lassen. Spermiogramme können schwanken, nach oben wie nach unten.
    Unsere Konstellation war sehr ähnlich. Ich war allerdings schon 39, aber auch mein Mann war Verursacher. Allerdings musste er sogar eine TESE machen, weil im Spermiogramm nix zu finden war. Aber meiner hat damals super reagiert. Kein Selbstmitleid, keine Grübeleien. Einfach nach vorne sehen und geguckt wie es weiter geht.
    Ich hab mich ganz schnell von dem Romantikzeugs wegen Hochzeit verabschiedet und brauchte auch keinen Antrag. Aber vielleicht war es noch ein wenig anders, da wir wussten auf natürlichem Weg wird es definitiv nix. Und ab 40 hätte die Krankenkasse nix mehr gezahlt.
    Inzwischen schmunzeln wir und sagen wir holen eine ganz romantische Feier nach, wenn die drei Blumen streuen können. Vorher möchte ich DANN aber ganz klassisch gefragt werde. :D

    Ich wünsche euch alles Gute.
    LG,
    Enaston

  • Ich mit 42 weiß nicht mehr weiter....

    • Enaston
    • 3. Mai 2018 um 11:12

    Ganz ehrlich,
    erstens finde ich es von deinem Mann total feige, sich gleich vor ihren Behandlungen abzuhauen, andererseits ist es nicht besser so? weil ich es total verantwortungslos von euch beiden finde, ein Kind in so ein emotionales Trümmerfeld setzen zu wollen. Und zwar dem Kind und Dir selber gegenüber. Als Alleinerziehende ein Kind großzuziehen ist schon eine knüppelharte Herausforderung. Da sollte man zumindest psychisch stabil und mental ausgeglichen sein, um die Reserven zu haben, bei Schlafmangel, Stress bei der Arbeit etc. nicht komplett durchzudrehen. Ich bin selber 42 und mein Ex hatte sich mit 40 von mir getrennt. Ich hätte mich über ein Jahr lang am liebsten umgebracht, weil ich mir ein Leben ohne Kind nicht vorstellen konnte. Ich habs nur nicht aus Respekt gegenüber meinen Eltern nicht getan. Man kann ohne Kinder glücklich werden, aber wenn man nicht im Inneren ruhig ist, dann sollte man nicht alleine ein Kind bekommen.

    Wenn man alleine ein Kind großziehen will, muss man sich selbst eine psychische und emotionale Stütze sein und den Part des Partners übernehmen, um dem Kind eine gute Mutter zu sein. Und so wie Du Dein Leben der letzten Monate beschreibst hast Du glaub ich viel zu verarbeiten.
    [USER="4599"]Taruu[/USER] Habt ihr euch das gut überlegt, euch in der Ukraine behandeln zu lassen? Das Land befindet sich gerade mitten im Krieg, außerdem liegt die Ukraine außerhalb der EU-Zone. In welcher Kiwu-Klinik sollen die Behandlungen stattfinden?
    LG,
    Enaston

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