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Beiträge von marianne27

  • Institut Marques Erstbesuch Bericht

    • marianne27
    • 29. September 2006 um 20:44

    Hallo,

    ich bin jetzt gerade von meinem Erstbesuch am Institut Marques zurück und habe jetzt ein sehr gutes Gefühl bei der ganzen Sache (bei mir geht es um das Eizellspende-Programm).

    Um den Bericht vollständig zu machen, vielleicht noch ganz kurz zur Vorgeschichte: Ich habe speziell nach einer Klinik gesucht, die einerseits professionell ist, andererseits ohne lange Wartezeiten arbeitet. Deshalb hatte ich mehrere Kliniken angeschrieben, ob ich dort alle erforderlichen Untersuchungen beim Erstbesuch gebündelt machen kann. Ich hatte bei allen Kliniken auch direkt immer darauf hingewiesen, dass ich alles extra bezahle etc. Und alle haben alle gesagt, dass das nicht möglich ist und ich alles auf jeden Fall vorher machen muss.

    Ok und das Institut Marques war eben das erste Institut, das sagte, Sie können alle Bluttests auch bei uns im Rahmen des Erstbesuchs machen, überhaupt kein Problem. Auch meine Ergebnisse vom letzten ICSI in Deutschland waren schon länger her, wir haben tatsächlich alles dort machen können.

    Aber jetzt der Reihe nach...

    Ich hatte anfangs auch etwas „Kommunikationsprobleme“. Ich hatte zuerst eine kurze E-Mail auf Deutsch geschrieben und bekam prompt auch eine E-Mail auf Deutsch, die in sehr gutem Deutsch war. Es handelt sich ganz sicher um eine Standardantwort, die alle deutschen Patienten bekommen mit der Preisliste und allgemeinen Infos. Daraufhin habe ich wieder auf Deutsch einige Fragen gestellt und zwei Wochen keine Antwort bekommen. Das hat mich stark irritiert. Daraufhin habe ich noch mal eine E-Mail auf Englisch geschrieben und bekam wieder schnell Antwort. Man sagte mir, dass es Probleme mit dem E-Mail-Postfach gegeben hätte und ich bitte meine Fragen noch mal stellen soll.

    Dann habe ich direkt gefragt, ob ich etwa 4 Wochen später kommen könne. Ich habe direkt zwei Tage vorgegeben, an denen ich gut konnte. Von da an lief und läuft die Kommunikation wirklich sehr gut auf Englisch. Ich bekam direkt eine Antwort, dass ich genau an dem Tag kommen könnte, den ich wollte. Ich hätte um 10 Uhr einen Termin bei Frau Doktor Redondo.

    Das war jetzt am Mittwoch. Ich hatte ein Hotel in der Nähe der Klinik gebucht. Für den Transfer würde ich es aber glaube ich auch allgemein empfehlen, (relativ) in der Nähe zu wohnen, weil das Verkehrsaufkommen in Barcelona Richtung Innenstadt ziemlich mörderisch ist. Vom Flughafen zur Klinik sind es etwa 20 Minuten. Die Klinik liegt sehr gut (vor der unmittelbaren Innenstadt mit extremen Verkehrsaufkommen/Staus), weil an der Avenida Diagonal, die man dann in Richtung Innenstadt fahren kann, sehr viele Restaurants, Cafes und auch direkt in der Nähe ein Corte Ingles (Kaufhaus mit Supermarkt unten) ist.

    Der Paseo Manuel Girona 33 ist das kleine Backsteingebäude rechts von der Clinica CIMA, das man auf der Homepage sehen kann. Dort findet das Erstgespräch statt. Wir kamen also an, und wurden gleich von Maria, einer russischstämmigen medizinischen Assistentin, sehr freundlich in Empfang genommen. Obwohl dort während unserem ganzen Aufenthalt einige andere Paare und auch Spenderinnen waren, wurden wir individuell, zuvorkommend und ruhig behandelt. Es waren dort ein amerikanisches Paar, eine russische Patientin rief auf dem Handy der medizinischen Assistentin an und es waren auch zwei spanische Paare da, was ich als besonders gutes Zeichen gewertet habe, weil in Spanien ja viele Kliniken miteinander konkurrieren. Und wenn das Institut Marques dann auch unter Spaniern einen guten Ruf genießt, ist das glaube ich ganz gut. Ich habe wie gesagt auch mehrere Spenderinnen gesehen, die waren jung (zwischen 20 und 25 Jahre).

    So, dann bekam ich zwei Formulare, wo ich zuerst meine allgemeinen Angaben machen musste (unter anderem Adresse, Beruf, ob wir Universitätsabschluss haben, die Passportnummern etc.) Dann bekam mein Mann ein Formular (auf Englisch), in dem er angeben musste (wieder mit Angabe von Passportnummer – also nicht vergessen), was im Falle seines Todes mit seiner Samenprobe passieren soll. Ob es zerstört werden soll oder ob ich es dann „nutzen“ darf. Und ob es nur für das eine Mal verwendet und dann vernichtet werden soll, ob es für zwei Jahre aufgehoben werden soll oder ob es länger aufbewahrt werden soll. (Wollte ich eigentlich, aber dann hätte man eine Bankverbindung angeben müssen, und die hatte ich nicht). Die Aufbewahrung kostet pro Jahr 190 Euro. Man sagte mir, dass man jederzeit seine Meinung ändern kann, und einfach eine Notiz an das Institut Marques schreibt.

    Und dann hatte ich noch ein mehrseitiges Formular, in dem noch mal alle Bedingungen standen, was ich mir nicht so genau durchgelesen hatte, weil ich annahm, dass es später mit der Ärztin zusammen gemacht wird. Dann wurde mein Mann relativ kurz nach unserer Ankunft gebeten, seine Samenprobe abzugeben. Diese Probe wird während des ärztlichen Gespräches untersucht und man bekommt dann direkt Bescheid gesagt, ob die Qualität gut genug zum Einfrieren ist. Wenn ja, wird es direkt eingefroren, und der Mann braucht dann nicht noch mal zu kommen.

    Danach sind wir dann zum Gespräch mit Frau Doktora Redondo. Sie ist Spanierin und spricht, glaube ich, sehr gut Deutsch. Sie hat uns direkt gefragt, ob wir Deutsch oder Englisch oder Spanisch sprechen wollen. Wir haben uns auf Englisch geeinigt, ich kann jetzt gar nicht mehr genau sagen, warum. Sie spricht, wie gesagt, glaube ich, sehr gut Deutsch. Sie hat dann erklärt, dass Sie ausländische Patienten betreut und es Ärzte gäbe, die die Spanier betreuen etc. Dort arbeiten viele Ärzte, ich hatte den Eindruck, sehr viele Frauen. Dann wurden wir allgemeine Sachen gefragt wie Medikamenteneinnahme, Allergien, Größe, Gewicht. Sie hat eine Fotoaufnahme mit der Digitalkamera gemacht. Und dann haben wir über das Prozedere gesprochen. Die Erfolgschancen stünden pro TRansfer bei 60 Prozent. Dort würden die Spenderinnen nicht überstimuliert, in der Regel (Ausnahmen sind natürlich möglich) könnte man etwa mit 6 Eizellen rechnen. Die Spenderinnen sind jung und kommen oft von der Uni (kann ich wie gesagt bestätigen, da einige neben uns gesessen haben).

    Was ich besonders interessant fand: Frau Redondo erklärte uns, dass es immer auch eine Ersatzspenderin („backup donor“) geben würde. Denn manchmal komme es vor, dass die Spenderin nicht wie erwartet reagieren würde oder – in seltenen Fällen – auch unzuverlässig sei oder eben die Behandlung abbreche. In diesem Fall würde die Ersatzspenderin spenden. So dass die Klinik garantieren könne, dass die Behandlung ohne große Zeitverzögerung stattfinden kann. Als Zeithorizont wurde uns ein Zeitraum von etwa 5 bis 6 Wochen bis zum Transfer genannt. (Ich kann jetzt leider nicht beschwören, ob das allgemein ist oder nur bei mir, weil ich meine Periode zufälligerweise zwei Tage später bekommen sollte …).

    Man könne die Qualität der Eizellen garantieren, weil die Spenderinnen eben sehr jung und gesund seien und auch die Eizellen untersucht werden würden. Ich fragte noch, ob Sie Erfahrung mit dieser Immunoglobin-Therapie (oder so ähnlich) hätten, weil ich Endometriose habe und das hier im Forum gelesen habe. Sie sagte, dass sie das in Spanien nicht machen würden, weil es keine Studie geben würde, die den Erfolg belegt. Aber wenn ich es machen wollte, könne ich es machen. Das wäre kein Problem. (Nur am Rande: Angesicht der Erfolgsquoten dort habe ich mich entschlossen, es so zu machen, wie die es vorschlagen. Sollte das fehlschlagen, kann man immer noch weitersehen…)

    Grundsätzlich kann man dort auch Präimplantationsdiagnostik machen, wenn man ganz sicher sein möchte, dass auch wirklich alles in Ordnung sei. In unserem Falle hat Sie gemeint, es sei nicht nötig, das bei meinem Mann kein genetisches Problem bekannt sei und die Eizellen von der Spenderin „gut“ seien (mit der ganz „normalen“ Wahrscheinlichkeit eines Gendefektes – ich hoffe, man drückt das so aus). Grundsätzlich kann man das vor dem Transfer aber auch noch machen lassen.

    Dann bekam ich ein Päckchen mit allen Medikamenten, die ich bis zum Transfer brauche. Am ersten Tag der Periode soll ich mit der Pille anfangen. Das war dann zufälligerweise heute. Also habe ich, gleich nachdem ich zuhause angekommen war, die 1. Tablette eingenommen und auch gleich eine E-Mail geschrieben. Ich bekam dann direkt eine halbe Stunde später einen Anruf von einer Ärztin des Institut Marques, dass meine E-Mail angekommen sei und dass Sie jetzt eine Spenderin suchen würden. Während des Gespräches hatte mir Dra. Redondo erklärt, dass sie nicht unbedingt immer persönlich antworten würde, sondern es auch andere Ärzte sein könnten (dort arbeiten einige). Hauptsache wäre, dass ich schnell eine Antwort bekomme. Sie würde aber auf jeden Fall alle E-Mails später lesen und ich wäre dann auch "ihre" Patientin.

    Das I.M. sucht jetzt die Spenderin (ich hatte ehrlich gesagt den Eindruck, dass das I.M. dort wirklich mit sehr vielen Spenderinnen zusammenarbeiten, die Universität liegt unmittelbar neben der Klinik) und wir werden synchronisiert. Dann soll ich in etwa 2 Wochen einen Anruf vom I.M. bekommen, dass ich mit der Einnahme aufhören soll. Nach der darauf folgenden Periode fange ich dann mit Östradiol (??)-Pflastern an, alle vier Tage ein Pflaster. Und dann am 6./7./8. Tag (an einem dieser Tage) muss hier in Deutschland die Dicke der Gebärmutterschleimhaut gemessen werden.

    Und jetzt kommt die große Überraschung bzw. für mich ein weiterer Pluspunkt: Dra. Redondo fragte mich, ob Sie mir den Kontakt zu einem Arzt in meiner Heimatstadt machen soll, zu dem ich hingehen kann. Sie würde in Deutschland mit mehreren Ärzten zusammenarbeiten. Das finde ich ziemlich gut, ehrlich gesagt. Was ich sehr nett finde, ist, dass Sie mir jetzt den Kontakt zu dem Arzt in Deutschland herstellt. Ich hätte mittlerweile zwar auch eine Alternative gefunden, aber so ist es sicher besser.

    Nachdem wir dann alles geklärt hatten und wir alle Fragen stellen konnten, die wir wollten, hat Sie bei mir noch denn Probetransfer und Ultraschall gemacht. Das war alles ok und verlief sehr diskret.

    Frau Redondo verabschiedete sich noch, und erklärte mir die ganze Sache mit dem E-Mail-Verkehr (dass eben auch jemand anderes antworten könne) und dass wir uns dann in etwa 5 bis 6 Wochen wiedersehen würden zum Transfer. Zwischendurch kam dann auch noch der Anruf vom Labor, dass das Sperma von meinem Mann eingefroren werden kann, es wäre alles ok.

    Dann holte uns Maria wieder ab, wir haben die Anzahlung (1.300 Euro gemacht). Und weil wir noch die Bluttests dort gemacht haben, sind wir auch noch in die Klinik CIMA nebenan gegangen, wo dann auch später der Transfer stattfinden wird. Es war sehr modern und alle Mitarbeiter waren wirklich „natürlich“ freundlich – es wirkte nicht aufgesetzt.

    Ich kann es nicht beschwören, aber ich glaube, man hat uns diese Blutests (Aids, HIV, Hepatitis, Blutgruppe) nicht berechnet. Das war es bis jetzt. Eben bekam ich wie gesagt direkt den Telefonanruf, dass meine E-Mail angekommen sei (ich sollte eine schreiben, wenn ich mit der Pille anfange) und man mit der Suche der Spenderinnen beginnen würde. Die Ärztin sprach Englisch mit mir und erklärte mir wieder, dass sie dort in Spanien Probleme mit ihrem E-Mail-Postfach hätten. Deshalb würde sie anrufen und sie würde mich auch wieder anrufen, wenn ich mit der Pille aufhören soll.

    Ich glaube, dass dort praktisch alle Mitarbeiter Englisch sprechen und es deshalb viel einfacher ist, wenn man gleich Englisch spricht. (Das war einfach, es hat gut geklappt. Alle haben einfaches, leicht verständliches Englisch gesprochen). Mein Eindruck kann falsch sein, aber ich glaube, dort sprechen nicht so viele Deutsch... Ist, wie gesagt, ein subjektiver Eindruck.

    Alles in allem habe ich einen sehr positiven Eindruck bekommen. Ich glaube, diese Klinik kann eine echte Alternative sein, wenn man a) keine Wartezeiten möchte (das scheint 100 Prozent zu stimmen), b) einen synchronisierten Ablauf möchte, c) freundlich behandelt werden möchte und auch einen gewissen „Service“ in Anspruch nehmen möchte – mir fällt jetzt kein besseres Wort ein – zum einen konnte ich mit meinem Mann dort alle Bluttests beim Erstgespräch machen und zum anderen stellt mir die Ärztin dort einen Kontakt zu einem Arzt in Deutschland her, bei dem ich die Untersuchung machen lassen kann. Und das ist mehr, als ich von einer anderen Klinik im Ausland bisher angeboten bekommen habe.

    Ok, das war jetzt mein Bericht über den Erstbesuch beim Institut Marques. Ich werde dann wieder vom Transfer berichten und beantworte natürlich sehr gerne alle Fragen!

    Marianne27

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 26. September 2006 um 02:08

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Pippi06, hallo Paulinchen,

    ich habe eben eine ganz lange Mail an Euch geschrieben, und dann kam eine Fehlermeldung - alles weg. Jetzt mache ich es etwas kürzer.

    An Paulinchen: Ich habe 2-Mal beim Instituto Marques nachgefragt, ob man dort ALLE erforderlichen Bluttests machen kann, und man versicherte mit 2-Mal, dass sowohl mein Mann als auch ich alle Test beim Erstbesuch machen könnten (auch aktuelle HIV-, Aids- etc. Tests, Blutgruppe etc.). Deshalb würde ich es zur Not einfach dort machen. Ich habe noch einen allgemeinen Tipp für Übernachtung: Bei http://www.hotels.de kann man auch für Spanien Hotels in der Umgebung von einer Adresse suchen. (Man gibt Straßennamen und Hausnummer ein, und alle Hotels in der Nähe mit Entfernungsangabe erscheinen). Gebucht habe ich bei zwar Expedia.de (billiger), aber zum Suchen ist das ganz praktisch.

    An Pippi06: Habe Dir eine PN geschickt, aber ich weiß nicht, ob das geklappt hat. Die allgemeinen Infos nochmal in Kürze: Mit der E-Mail-Kommunikation hat es bei mir auch nicht auf Anhieb geklappt. Habe zuerst auf Deutsch geschrieben, dann kam ganz schnell die Standard-E-Mail. Dann habe ich ein paar sehr spezifische Fragen gestellt, dann kam 2 Wochen gar nichts. Dann habe ich es auf Englisch probiert und gleich nach einem Termin gefragt (ich habe gefragt, ob es an einem von zwei Tagen möglich sei), und das hat dann auch direkt geklappt. Also 4 Wochen später, so wie ich es wollte. Ich fragte dann noch nach der unbeantworteten Mail, man sagte, dass es dort Probleme auf der Webseite und mit der E-Mail-Box gegeben habe. Eine Alternative: Die Faxnummer ist: 0034932059155. (Vielleicht lag es an der Sprache???)

    Das Erstgespräch kostet 150 Euro und 200 Euro für Samenuntersuchung + Einfrieren. Wenn man weitermacht (sich für die Behandlung entschließt), zahlt man 950 Euro Deposit. Denn Rest 8.615 kann man am Transfertag im bar bezahlen, dann bekommt man 3 % Discount. Ich drücke Dir die Daumen, dass es mit der Kommunikation noch klappt. Falls Du noch am Rückerstattungsprogramm-Vertrag interessiert bist, schicke mir nochmal eine PN, falls Du meine nicht bekommen hat. Ich schaffe es jetzt leider nicht mehr, das nochmal rauszusuchen. Spätestens am Freitag kann ich es dir aber nochmal schicken, falls es nicht geklappt hat.

    OK, bin jetzt sehr in Eile, weil ich gleich dorthin fliegen werde. Ich berichte dann am Freitag, wie es dort war.

  • Wer hat Erfahrung mit Instituto Marques?

    • marianne27
    • 30. August 2006 um 21:34

    Re: Wer hat Erfahrung mit Instituto Marques?

    Hallo Tineane,

    die Kosten für das das Rückerstattungsprogramm betragen 30.000 Euro. Der Preis schockt zuerst, aber wenn man länger darüber nachdenkt könnte es Sinn machen ... (Ich glaube, diese Sache ist in den USA viel verbreiteter als hier. Man ist das nicht so gewohnt). Ein "normaler" Versuch mit Eizellspende kostet 9.325 (ich hoffe, ich gebe das aus dem Kopf richtig wieder), und na ja wenn man 2 oder 3 Versuche brauchen würde, dann ... oder es würde doch nicht klappen ... aber so negativ will man ja irgendwie nicht von vornherein denken.

    Mir persönlich ist das aber auch zuviel, ich werde es "normal" probieren. Sobald Du eine E-Mail mit Infos anforderst, bekommt Du diese Infos über das Rückerstattungsprogramm das per E-Mail zugeschickt. Es handelt sich um einen mehrseitigen juristischen Vertragstext (innerhalb einer Frist von 18 Monaten machen die x Versuche und wenn es bis dahin nicht geklappt hat, gibt es das Geld zurück.) Aber es gibt bestimmte Bedingungen. Falls es Dich interessiert, kann ich Dir das Formular gerne schicken. Ansonsten kann man das wie gesagt ganz einfach und ohne Probleme per E-Mail anfordern (info@institutomarques.com).

    Ich bin am 27. September 2006 zum Erstgespräch wegen einer Eizellspende dort, und werde dann Näheres über das konkrete Prozedere bei einer Eizellspende berichten können.

    Viele Grüße
    Marianne

  • Wer hat Erfahrung mit Instituto Marques?

    • marianne27
    • 28. August 2006 um 14:36

    Re: Wer hat Erfahrung mit Instituto Marques?

    Hallo Kathie, hallo manda,

    vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten! Es hat mir weitergeholfen und ich werde auch weiterberichten, sobald sich etwas konkretes tut.

    Vielen Dank und viele Grüße
    Marianne

  • Wer hat Erfahrung mit Instituto Marques?

    • marianne27
    • 23. August 2006 um 03:41

    Re: Wer hat Erfahrung mit Instituto Marques?

    Hallo Kathie,

    danke, dass Du antwortest. Irgendwie habe ich jetzt größere Zweifel an meiner Wahl - aktuell scheint (noch) niemand aus dem Forum dort zu sein und ich hatte nach der 1. sehr freundlichen Infomail von der Klinik noch eine weitere E-Mail mit ein paar konkreten Fragen geschickt, aber bis heute kleine Antwort erhalten (ist schon 1 Woche her).

    Darf darf ich Dich persönlich fragen, warum Du diese Klinik ausgewählt hast? Ich muss gestehen, dass mich die Homepage angesprochen hatte und die Tatsache, dass es dort keine Wartezeiten gibt. Und als mich dann mein Mann ohne größeren Hintergedanken fragte, was ich von der Klinik konkret wüsste, wie es mit den Erfolgen aussieht, ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich nichts weiß.

    Hast Du vielleicht schon irgendetwas über "Erfolge" dort gehört? Ich habe gestern parallel das IVI Barcelona angeschrieben, aber von dort noch nichts gehört, beim IVI Valencia ist mit die Wartezeit von 3 bis 6 Monate etwas zu lang. Und jetzt weiß ich auch nicht so genau ... Anfang Oktober habe ich auch als Erstgespräch-Termin angepeilt.

    Viele Grüße
    Marianne

  • Wer hat Erfahrung mit Instituto Marques?

    • marianne27
    • 16. August 2006 um 16:12

    Hallo alle zusammen,

    ich habe eine kurze Frage: Kann mir jemand etwas über die Ärzte bzw. deren Erfahrung am Instituto Marques berichten? Ich persönlich hatte mich nach einem Besuch auf der Homepage und nach dem ersten E-Mail-Kontakt für diese Klinik entschieden. Jetzt fragte mich mein Mann, der mir die Entscheidung für die Klinik überlassen möchte, ob die Ärzte dort Erfahrung hätten, wie die Erfolgsquoten sind etc. Also, ob die Ärzte schon länger praktizieren und auf Euch einen erfahrenen Eindruck gemacht haben?

    Ich habe zwar gelesen, dass einige von Euch schon dagewesen sind. Aber zu diesem Punkt habe ich nichts gefunden. Und dann habe ich noch eine Frage: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer Eizellspende und 2-3 übertragenen Embryos noch welche zum Einfrieren übrig bleiben?

    Vielen Dank für eine Antwort!
    Marianne

  • Brauche dringend eure Hilfe!! Eizellspende Dr. Herrero

    • marianne27
    • 26. November 2004 um 21:44

    Brauche dringend eure Hilfe!! Eizellspende Dr. Herrero

    Hallo Barbara,

    ich hatte vor zwei Wochen das gleiche Problem wie du. Ich hatte auch mit Valencia telefoniert und habe dann anschließend Dr. Herrero eine E-Mail geschrieben. Es hat eine ganze Woche gedauert, bis mir dann seine Frau (Frau Pedain, von der im Forum auch oft die Rede ist) geantwortet hat. Bis jetzt hat sie mir 2 E-Mails geschrieben. Ich hatte Ihr noch eine ganz konkrete Frage gestellt, und sie hat mir geantwortet, dass sie das mit ihrem Mann am Wochenende besprechen wird, weil dann mehr Zeit ist.

    Wenn es also noch keine ganze Woche her ist, würde ich einfach warten. Ich habe das Gefühl, die haben einfach sehr viel zu tun, und kümmern sich am Wochenende um die E-Mails. Ich habe übrigens aufgrund dieser beiden E-Mails einen wirklich sehr guten ersten Eindruck.

    In Valencia sagte man mir, dass Termine für ein Erstgespräch erst im Februar möglich sind. (Und dann dauert es - soweit ich es verstanden habe - ca. 4 bis 8 Wochen zur Eizellspende). Frau Pedain hatte mir geantwortet, dass ich, falls ich es wollte, auf jeden Fall noch vor Weihnachten vorbeikommen könnte. Aber es wäre nicht notwendig. Die Wartezeit beträgt dort zwischen 3 bis 4 Monate, d. h. so ungefähr im März könnte eine mögliche Eizellspende stattfinden.

    Ich denke, Du solltest Dich bezüglich der Antwort aus BCN noch etwas gedulden (ich weiß aber selbst, wie schwierig das ist). Sicherheitshalber gabe ich Dir noch die E-Mail-Adresse von Frau Pedain: c.pedain@telefonica.net. Telefonnummern habe ich aber selbst noch nicht.
    Also: Ich bin ganz sicher, dass du noch eine Antwort bekommst. Und dann kannst Du auch gleich die Info-Broschüre bestellen, die Sie für die deutschen Patienten zusammengestellt haben. (Habe ich aber auch noch nicht bekommen).

    Viele Grüße
    Marianne

  • Behandlung bei Endometriose

    • marianne27
    • 18. November 2004 um 17:54

    Hallo an alle,

    meine Frage richtet sich an Kinderwunsch-Patientinnen mit Endometriose:

    Ich bin jetzt ziemlich verunsichert. Komme gerade vom Arzt. Ich hatte letzte Woche eine Punktion im Rahmen einer IVF-Therapie, bei der 7 Eizellen gewonnen worden sind. Davon ist keine einzige befruchtet worden. Bei den ersten beiden Malen, wo ich in einer anderen Klinik war, wurde einmal der Versuch schon vor der Punktion abgebrochen, das andere Mal wurden 3 Eizellen gewonnen, wovon 1 transferiert wurde.

    Ich war mir ziemlich sicher, dass meine Eizellen das "einzige" Problem sind. Deshalb war für mich eigentlich klar, dass der nächste Schritt die Eizellspende ist.

    Mein KiWu-Arzt erklärte mir, dass die Endometriose eventuell auch ein Problem nach einem erfolgreichen Transfer verursachen könnte. Und zwar unabhängig davon, ob man die ICSI-Methode in Deutschland probiert oder die Eizellspende im Ausland macht.

    Meine Endometriose wurde mehrfach operiert (1 Eierstock ist weg), die letzte OP fand vor 5 Jahren statt. Es handelte ich um eine hartnäckige/massive Endometriose von Grad 4. Bei den Kontrolluntersuchungen in den vergangenen Jahren hat man immer wieder harmlose Zysten gesehen (die aber nur mit Wasser gefüllt zu sein schienen). Bei der aktuellen Punktion hat man am verbliebenen Eierstock aber wieder Endometriose-typische Flüssigkeit gesehen.

    Mein Arzt riet mir von einer OP dringend ab, was der Endometiose-Operateur im vergangenen Jahr übrigens auch getan hatte. Er erklärte mir gerade eben, dass es eine neue Methode geben würde, bei der man im Kernspin die Gebärmutter untersucht, um festzustellen, ob die Endometriose auch in der Gebärmutter wäre (so ungefähr habe ich das verstanden, der Sachverhalt kann sich aber auch etwas anders darstellen).

    Und dieses Ergebnis würde einem bei der notwendigen Medikation helfen. Da gäbe es verschiedene Möglichkeiten, entweder länder das Syranela(?)-Nasenspray noch länger zu nehmen oder noch einmal eine Downregulierung mit GnRA-Antagonisten durchzuführen.

    Er meinte auch, dass es nicht sehr viele Erkenntnisse über die immunologischen Auswirkungen der Endometriose geben würde. Meine Frage: Wie werdet Ihr bezüglich Eurer Endometriose behandelt?

    Abgesehen von der Frage, ob ich noch einen Versuch in Deutschland mit eigenen Eizellen starte (wovon mein Mann nicht so begeistert ist + bei denen die Chancen laut Arzt bei 10 - 20 % liegen sollen) oder doch direkt die Eizellspende in Spanien in Angriff nehme, würde ich natürlich die Chance nach einem Transfer soweit irgend möglich erhöhen wollen.

    Und falls Ihr vielleicht schon eine Eizellspende hinter Euch habt: Hattet Ihr den Eindruck, dass man in der Klinik wo Ihr ward, sich mit der besonderen Problematik bei Endometriose auskannte?

    Marianne

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