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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von marianne27

  • Genetische Embryonenanalyse - Ja oder Nein?

    • marianne27
    • 21. Februar 2007 um 00:06

    Re: Genetische Embryonenanalyse - Ja oder Nein?

    Hallo Juju,

    damit ist tatsächlich die PID gemeint (bin Patientin des Institut Marques gewesen). Ich hatte mich auch danach erkundigt. In meinem Fall hat man mir ganz klar davon abgeraten, weil bei meinem Mann in der Familiengeschichte keine genetische Erkrankung bekannt ist, das Spermiogramm in Ordnung war und die Spenderinnen jung und gesund sind.

    Es kommt aber ganz klar auf den Einzelfall an. Ich stehe mit anderen Patientinnen in Kontakt, dort sahen die Voraussetzungen anders aus (es kommt eben auf die genetische Vorgeschichte des Partners und unter Umständen auch auf Auffälligkeiten des Spermiogramm an). Dort schien dann eine PID sinnvoll.

    Letztendlich lässt sich das nur nach einer Untersuchung und Besprechung klären, ob es sinnvoll ist oder nicht. Wenn bei Deinem Partner alles in Ordnung ist, ist es eher nicht notwendig.

    Viele Grüße
    Marianne

  • künstliche Befruchtung

    • marianne27
    • 29. Januar 2007 um 18:45

    Re: künstliche Befruchtung

    Hallo Tschitsch28,

    ich kenne mich persönlich nicht damit aus, habe vor kurzem aber eine Talkshow gesehen, da war ein lesbisches Paar, das zur Stork-Klinik in Dänemark gegangen ist und von dort ein Kind bekommen haben. Die haben sehr positiv davon berichtet. Versuch es mal mit http://www.storkklinik.dk oder sonst über google. Die können Dir dann sicher alles über Preise und Prozedere sagen. Wenn es sonst keine Probleme gibt, reicht ja wahrscheinlich auch schon eine normale Insemination, das ist viel kostengünstiger als IVF (und wird normalerweise immer vor IVF probiert, falls es eben keine bekannten Probleme gibt).

    Und dann weiß ich noch von Spanien, dass dort aufgrund der Gesetzeslage Paare und Frauen unabhängig von ihrer geschlechtlichen Orientierung behandelt werden. Das gilt dann für alle Kliniken in Spanien. Dort ist das also auch möglich. Wahrscheinlich gibt es noch viel mehr Länder, aber das sind die beiden, von denen ich jetzt weiß. In Dänemarkt die Stork-Klinik und alle Kliniken in Spanien.

    Viele Grüße
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 26. Januar 2007 um 10:52

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Yildiz,

    hier ein paar Internetadressen für Flüge: http://www.flugboerse.de (ist ganz gut für günstige Flüge), http://www.lufthansa.de (ist oft erstaunlich günstig, oft viel günstiger als "Billigairlines", das Buchen per Internet ist auch sehr unkompliziert, es lohnt sich, reinzuschauen. Du bekommst eine Übersicht über alle Flüge mit verschiedenen Preisen je Abflugzeit). http://www.expedia.de (ist auch gut zum Vergleichen von Preisen), dann gibt es noch http://www.germanwings.de (kommt darauf an, wo Du wohnst, ob die in Frage kommt). Wenn Du die alle verglichen hast, hast Du eigentlich schon einen guten Überblick über die Preislage. Wenn Du noch weiter suchen und vergleichen möchtest, gibt es noch http://www.flugdatenbanken.de, wo man "Airlinetickets" anklicken musst, da bekommst Du noch mal eine ganz große Auswahl an Ticketanbietern.
    Für den Transfer, wenn es dann kurzfristig gebucht werden muss, kann ich empfehlen bei http://www.ltur.de (das ist super zum kurzfristigen Buchen, die haben eine große Auswahl zum Beispiel an Lufthansa-Flügen und Germanwings-Flügen) zu schauen. Da habe ich meine Tickets um mehr als die Hälfte billiger bekommen als bei der Airline selber.

    Gegen die Flugangst kann ich empfehlen, sich vom Arzt Diazepam/Valium verschreiben zu lassen. Vor allen Dingen wenn man das sonst nicht nimmt, dann reicht schon eine kleine Dosis, um den Flug gut zu überstehen. Dann ist Dein Mann ruhig und schläft vielleicht sogar den ganzen Flug. Damit klappt es ganz gut.

    Viele Grüße
    Marianne

  • Institut Marques Transfer + SST Bericht

    • marianne27
    • 19. Januar 2007 um 23:11

    Re: Institut Marques Transfer + SST Bericht

    Liebe Yildiz,

    ich habe Dir ja schon per PN geantwortet, aber ich will noch mal andere Gedanken einbringen. Deine leider gescheiterten Versuche sind doch noch gar nicht so lange her. Und ich habe gerade eben gelesen, dass Du jemand anderem im Forum, der gerade auch einen gescheiterten Versuch hinter sich hat, geschrieben hast, dass man am besten so schnell wie möglich wieder neu starten sollte.

    Darf ich ehrlich sein? Ich glaube nicht, dass das unbedingt das Beste ist. Mir persönlich (ich kann jetzt nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten) hat es nach den Fehlversuchen in Deutschland immer sehr gut getan, ein paar Monate komplette Pause einzulegen. Und zwar ohne sich mit dem Partner darüber zu unterhalten, ohne im Forum zu lesen, einfach komplett ohne Gedanken an dieses verdammt schwierige Thema Kinderkriegen. In diesen Phasen konnte ich mich immer gut erholen und gegen Ende wusste ich immer, was der nächste Schritt sein würde. Da konnte ich das dann auch ohne Zweifel und voller Überzeugung durchziehen.

    Ich glaube nicht, dass es das Beste ist, direkt ohne Pause weiterzumachen. Ich weiß nicht, wei alt Du bist. Aber solange Du nicht an irgendwelche von den Kliniken aufgelegten Altersgrenzen stößt, gibt es doch nicht unbedingt einen Grund zur besonderen Eile.

    Nur ganz kurz zu dem Preis, eine Information zwischendurch: Du schreibst immer, dass bei Marques der Preis teuer wäre. Das liegt im Auge des Betrachters, der Preis beim IVI entspricht übrigens ziemlich genau dem Preis vom Marques, wenn man nachrechnet. Das ist beides ungefähr ein Preisniveau. Ich persönlich habe beim Institut Marques den allerbesten Service erfahren, und das ist mir jeden einzelnen Cent wert. Auch heute, im 4. Monat, noch bin ich mit den Ärzten dort in Kontakt und bekomme auf alle meine zahlreichen Fragen immer superschnelle und ausführliche Antworten. Keine Ahnung wie das woanders ist, aber ich finde das absolut fantastisch. Immerhin habe ich ja schon vor langer Zeit bezahlt und man müsste sich ja gar nicht mehr so sehr um Ex-Patienten kümmern.

    Und ich halte es für sehr wichtig, dass Du und Dein Mann Euch beide einig seid, wie Ihr weitermachen wollt. Wenn einer das eine und der andere etwas anderes will, ist das ein Problem. Da kann ich auch nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten, dass es mir und meinem Mann beiden gut getan hat, wenn wir einige Monate Pause eingelagt haben. Danach konnten wir uns entspannter darüber unterhalten und waren uns dann auch schnell einig, wie es weitergehen sollte. Nach einem Fehlversuch sind die Emotionen auf beiden Seiten immer so aufgewühlt, dass es schwer ist, etwas zu entscheiden, mit dem man dann hinterher auch leben muss (das soll jetzt keine Belehrung sein, es gibt nur meine persönliche Meinung wieder).

    Ich kenne das IVI nicht und denke ganz sicher, dass das auch eine gute Klinik ist. Leider kann Dir/Euch wirklich niemand die Entscheidung mit der Klinik abnehmen. Aber wenn Du dort insgesamt der Behandlung zufrieden warst, warum nicht dort weitermachen?

    Natürlich kann auch ein klarer Schnitt gut sein, aber das müsst Ihr einfach auch zusammen entscheiden. Ein letztes Wort noch: Ganz egal, wie mühsam der Erstbesuch auch erscheinen mag, mir und meinem Mann hat das unheimlich geholfen. Wir konnten beim Erstgespräch wirklich alles ausführlich besprechen. Auch Zweifel und Ängste. Es war ein unheimlich informativer und konstruktiver Termin. Im Nachhinein fand ich es richtig gut, dass wir ein Erstgespräch geführt haben, und es war auch gar nicht zu umständlich wie man sich das vorstellt. Ich fand Barcelona auch noch eine supertolle Stadt, aber wenn man das ganz schnell durchzielen möchte, kann man theoretisch auch morgens hinfliegen und nachmittags wieder zurück.

    Und vor allen Dingen ging es ja dann auch direkt los mit der Behandlung, 5 Wochen später war der Transfer. Da war man perfekt vorbereitet, konnte alles genau mit den Medikamenten besprechen etc. Das Erstgespräch war wirklich gut und sinnvoll.

    Aber vielleicht lässt Du Dir das mit der Klinikauswahl auch noch ein bißchen durch den Kopf gehen? Das ist vielleicht gar nicht schlecht.

    Ich wünsche Dir alles Gute für die Klinikwahl - es ist leider verdammt schwer.

    Viele Grüße
    Marianne

  • Zwillingsschwangerschaft 1. Versuch, Institut Marques (mit Endometriose)

    • marianne27
    • 16. Januar 2007 um 13:09

    Re: Zwillingsschwangerschaft 1. Versuch, Institut Marques (mit Endometriose)

    Liebe Ameise, liebe Andrea M.,

    Ihr habt ja dann beide auch schon was mitgemacht - für Außenstehende sind die extremen körperlichen (und bei den IVF-/ICSI-Versuchen kommen ja noch die seelischen dazu) Schmerzen ja kaum nachzuvollziehen. Selbst engste Familienangehörige meinten, die Chancen mit der Repromedizin in Deutschland seien so gut, da bräuchte man nur hinzugehen und käme schwanger wieder raus. Was für eine Enttäuschung dann, als es dann wieder und wieder nicht geklappt hat. Aber was soll ich sagen, das wisst Ihr ja beide auch. Und dann immer die komischen Ermunterungen in den deutschen Reprokliniken - "bei Endometriosepatientin ist 1 oder 2 Eizellen schon ein gutes Ergebnis", "die Chancen sind nicht gut, aber immer weiter probieren" oder "die Chancen sind eh so schlecht, da können sie es auch ruhig mit Ihren eigenen Eizellen probieren, statt mit Eizellspende, wo man ihnen nur das Geld aus der Tasche ziehen möchte" - na ja, solche Sachen musste ich mir anhören.

    Ameise: Ich verstehe das mit den 3 Eizellen sehr gut. Wenn ich nicht nach Spanien gegangen wäre, hätte ich auf alle Fälle ein Land gewählt, wo man auch 4 oder 5 Embryos einsetzen lassen kann (zum Beispiel Ukraine oder USA). Fand ich wirklich eine gute Sache, um alles zu versuchen, damit es klappt. Ich habe mich erst in den letzten Wochen mit dem Thema Schwangerschaft und Mehrlingsschwangerschaft beschäftigt. Das habe ich vorher nie gemacht. Dazu kommt, dass ich - wie Ihr wahrscheinlich auch - massive Verwachsungen im Bauchraum habe und eine Adhäsionszyste mit über 20 cm Durchmesser. Ich habe vorher viel versucht, um herauszubekommen, ob diese (massiven) Verwachsungen nicht zu Problemen in der Schwangerschaft führen können. Die Antworten waren vorsichtig und eher ausweichend. Man könne schon mit "Gefühlssensationen" rechnen (vor Schmerzen habe ich keine Angst, kenne ich ja) und mit der Schwangerschaft wäre es kein Problem. Aber da war natürlich immer nur von der Schwangerschaft mit einem Kind die Rede. Wie sieht es aber mit zweien aus - oder dreien oder mehr? Ich habe im Internet recherchiert, darüber gibt es keine Informationen. Ich frage mich jetzt, ob sich zum Beispiel 2 Embryos da genügend Platz durch die Verwachsungen schaffen können... Das ist die aktuelle Frage, die ich mir stelle. Ich weiß es nicht. Bei mir wollte kein Arzt mehr noch eine Bauspieglung oder OP mehr machen, es seien schon zu viele gewesen. So ist der Zustand im Bauchraum ungewiss, ich weiß nur von einem CT das von der Zyste eben und vom Transfer, dass sich durch die IVF-/ICSI-Behandlungen auch schon wieder neue Emdometrioseherde gebildet haben.

    Andrea: Wenn es bei mir nach ein paar Versuchen mit Eizellspende nicht geklappt hätte, dann hätte ich auf jeden Fall auch die Immunglobuline oder Leukonorm und alles andere auch genommen, keine Frage. Ich wollte es nur zuerst ohne probieren. Das mit der Gebärmutter ist wirklich der große Pluspunkt. Wenn die intakt ist, kann es wirklich klappen!

    Ich wünsche Euch beiden von ganzem Herzen, dass Ihr bald schwanger werdet!!!

    Viele Grüße
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 15. Januar 2007 um 14:08

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Kathie, hallo Paulinchen,

    Kathie: Von meinem Arzt habe ich erfahren, dass es mit der Übelkeit nach der 14. SSW besser werden soll. Das ist doch ein echter Hoffnungschimmer.

    Paulinchen: Ich hatte letzte Woche die Nachricht erhalten, dass Frau Dr. Redondo diese Woche wieder da ist. Mit den Medikamenten mache ich es ehrlich gesagt exakt so, wie es mir im Institut Marques empfohlen wird. Ich habe auch viele Fragen dort gestellt, ob man nicht ausschleichen soll etc. Aber ich will mich lieber genau an das halten, was mir dort gesagt wurde. Und das bedeutet für mich noch etwa 14 Tage Medikamente in gewohnter Dosis einnehmen und dann komplett ansetzen. Ich hatte dort die Antwort bekommen, dass man es - mit Absicht - 2 Wochen länger als üblich macht, um eben ganz sicher zu gehen. Und das finde ich persönlich auch besser, ganz sicher zu gehen. Mein Frauenarzt fand das auch ok.

    Euch beiden alles Gute und viele Grüße
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 15. Januar 2007 um 11:35

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Bella,

    ich sehe gerade, dass Du heute Geburtstag hast. Meinen herzlichsten Glückwunsch. Ich wünsche Dir, dass alle Deine Wünsche in Erfüllung gehen und alles Gute für Deine Behandlung!

    Viele Grüße
    Marianne

  • Zwillingsschwangerschaft 1. Versuch, Institut Marques (mit Endometriose)

    • marianne27
    • 12. Januar 2007 um 23:42

    Re: Zwillingsschwangerschaft 1. Versuch, Institut Marques (mit Endometriose)

    Liebe Josi,

    Du kennst Dich doch wirklich sehr gut mit dem Eizellspendenthema aus. Ich glaube, Deine Freundin würde es Dir danken, wenn Du mit Ihr über das Thema sprichst.

    Ehrlich gesagt, dass die Chancen mit Endometriose und eigenen Eizell stark herabgesetzt sind, ist kein so großes Geheimnis. Ich war auch an zwei renommierten Zentren in Deutschland in Behandlung. Das wurde mir sehr unmissverständlich immer gesagt. Der eine sagte, die Chancen stünden mit eigenen Eizellen etwa bei 10 - 15 Prozent, der andere meinte, die Chancen stünden realistischerweise bei weit unter 10 Prozent...

    Natürlich hatte ich mich zunächst auch daran geklammert (so nach dem Motto "10 Prozent - vielleicht habe ich ganz viel Glück ..."), aber realistischerweise, vor allen Dingen wenn gar nicht viele Eizellen vorhanden sind, ist das Ganze nicht besonders Erfolg versprechend. Ich hatte beim letzten Transfer in Deutschland dann im Warteraum noch ein Gespräch mit einer anderen IVF-Patientin, und als die mir erzählte, dass bei ihr in einem einzigen Versuch 20 Eizellen gewonnen werden konnten, habe ich erst gemerkt, was für ein Unterschied das ist.

    Ich glaube, es ist eine gute Idee, wenn Du mit Deiner Freundin sprichst. Ich zum Beispiel hätte mich gefreut, wenn ich so jemanden gehabt hätte, denn ich wäre dann bestimmt viel schneller dazu übergegangen, Eizellspende zu machen. Aber klar, wenn Deine Freundin jetzt mitten in der Vorbereitung für einen neuen Versuch sein sollte, würde ich auch erst mal abwarten. Dann ist der Zeitpunkt bestimmt nicht optimal.

    Aber ich denke, sie wäre bestimmt ganz froh, eine gute Alternative kennenzulernen.

    Liebe Josi, auch Dir alles Gute für Deine weitere Schwangerschaft!

    Viele Grüße
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 12. Januar 2007 um 22:51

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Wolke,

    ja, ich habe alle Deine Beiträge gelesen und habe bei der Dänemark-Geschichte immer mitgelitten. Deine Geschichte hat mich stark berührt.

    Aber jetzt heißt es ja nach vorne schauen! Wie aufregend, oder? Am 19. Januar ist es endlich soweit - es ist auf alle Fälle spannend, aber es gibt wirklich keinen Grund, nervös zu sein! Das kann ich Dir wirklich versichern. Ich empfand die Atmosphäre insgesamt als sehr höflich, freundlich und respektvoll. Ich hatte zum Gespräch auch einige Ergebnisse von meinen Kinderwunschbehandlungen mitgenommen, das war ausreichend.

    Die Frage mit den zu transferierenden Eizellen würde ich an Deiner Stelle auf alle Fälle beim Erstgespräch ansprechen. Man hat sich bei uns wirklich sehr viel Zeit genommen, alles ausführlich zu besprechen, was uns auf dem Herzen lag. Ich würde alles fragen, was Du wissen möchtest. Es ist genug Zeit dafür da. Ich hatte damals beim Erstgespräch nicht die Anzahl der Embryonen besprochen, sondern erst beim Transfer. Also auch vor dem Transfer, kannst Du Dich noch entscheiden - beziehungsweise anders entscheiden.

    Ich würde mich beim Erstgespräch beraten lassen, und wie gesagt am Transfertag selbst kannst Du Dich auch nochmal entscheiden. Meinem Kenntnistand nach sind 2 Embryonen optimal, bezüglich der Erfolgsaussichten. Aber selbstverständlich gibt es die "Gefahr" der Zwillingsschwangerschaft. Und ich kann ganz gut verstehen, wenn man das nicht auf sich nehmen möchte. Die Tatsache, dass es bei mir alle beide geschafft haben - es spricht natürlich für die "Qualität" der Embryonen - macht mir manchmal auch etwas Angst. Vielleicht ist Angst nicht das richtige Wort - ich bin ja relativ blauäugig, weil es die erste Schwangerschaft ist - sondern besser gesagt, ich habe echt Respekt davor.

    Man hatte mir vor dem Transfer gesagt, dass ich, falls ich unbedingt Zwillinge vermeiden möchte, auch nur 1 Embryo einsetzen lassen kann (dieses Gespräch vor dem Transfer findet ebenfalls ganz ruhig in einem Besprechungsraum statt, und nicht im Transfer-Raum. Du kannst dort also auch noch vor dem Tansfer - in aller Ruhe - Deine offenen Fragen besprechen).

    Alles Gute und ich drücke Dir ganz stark die Daumen für Dein Gespräch und Deine Behandlung!
    Marianne

    PS: Bei mir ist alles klar- vor ein paar Tagen im Feinultraschall sah alles gut aus, die Nackenfalten sind in Ordnung, die Entwicklung zeitgemäß und beide sind sehr aktiv (sagte die Ärztin). Mir ist halt nur von morgens bis abends sehr übel. Aber das soll sich wohl in 1, 2 Wochen legen. Ich hoffe, dass das stimmt, denn DAS hatte ich mir wirklich nicht so fuchtbar vorgestellt wie es jetzt ist. Aber ich will mich nicht beklagen...

  • Zwillingsschwangerschaft 1. Versuch, Institut Marques (mit Endometriose)

    • marianne27
    • 12. Januar 2007 um 22:27

    Hallo,

    jetzt in der 13. Woche kann ich auch von einer Schwangerschaft sprechen. Obwohl die Angst, dass etwas passiert, zugegebenermaßen noch immer sehr groß ist. Ich möchte keine Glückwünsche, die habe ich in den andern Ordnern schon erhalten, sondern ich wollte noch 2 Gedanken loswerden.

    Zum einen möchte ich allen Endometriose-Betroffenen Mut machen, den Weg der Eizellspende/Embryonenspende zu gehen. Ich habe hier im Forum leider keine Endometriose-Patientinnen kennen gelernt, aber sie sind ja klassischerweise die häufigsten Kandidaten für Eizellspende oder Embryonenspende.

    Ich hatte Endometriose Grad 4 und wurde 3 Mal per Bauchschnitt operiert. Also, da ist nichts mehr so wie es mal war und ich hatte nur noch einen Eierstock übrig. (Die Gebärmutter war aber innen ok). Meine 5 IVF-/ICSI-Versuche in Deutschland empfand ich als sehr belastend und extrem anstrengend. Vor allen Dingen, weil man hat mit nur 1 oder 2 Eizellen jedes Mal von der Entnahme bis zum Laborergebnis bis zum Einsetzen immer stark in Angst ist, ob es klappt oder nicht. Heute würde ich wesentlich früher über eine Eizellspende nachdenken. Aber man ist ja immer schlauer hinterher ...

    Und, was ich bis heute nicht ganz begreifen kann, ist die Tatsache, dass ich von zwei verschiedenen deutschen Reproduktionsmedizinern, die sich angeblich auch mit Endometriose auskannten, gesagt bekommen habe, dass es mit meiner Endometriose sehr geringe Aussichten auf eine Schwangerschaft geben würde. Mir wurde auch direkt von einer Eizellspende abgeraten - wegen mangelnder Erfolgsaussichten...

    Gut, dass ich nicht auf diese Ärzte gehört habe! Als ich dann in Spanien im Institut Marques war, erklärte man mir, dass die Eizellen von Endometriose-Patientinnen durch die Krankheit grundsätzlich stark in Mitleidenschaft gezogen sind und das die Ursache für ein Misslingen von IVF-/ICSI-Versuchen mit eigenen Eizellen sei.

    Mir wurde gesagt, dass ich mit Spender-Eizellen genau die gleichen Erfolgschancen auf eine Schwangerschaft hätte, wie jede andere Patientin auch (bei jedem Transfer 60 Prozent). Und das klang sehr überzeugend!

    Und ich habe auch keine Zystenpunktion oder sowas machen lassen - sowohl mein Operateur in Deutschland als auch das Institut Marques hatten mir sehr dringend davon abgeraten. Ich lese sowas manchmal hier im Forum. Man erklärte mir, das Risiko sei viel größer als der Nutzen. Also, ich habe nichts dergleichen machen lassen, und habe eine sehr große Zyste. Aber die macht keinerlei Probleme. Ich hatte auch keine einzige Blutung während der Schwangerschaft bisher oder sonstige größere Probleme.

    (Und ich nehme auch KEINE Immunmedikamente, kein Kortison, kein Heparin, kein ASS - nichts von all den Sachen! Sondern nur Utrogest und Estradiol-Pflaster, und es klappt ganz hervorragend.)

    Vor einigen Tagen konnte ich das "Ergebnis" der Eizellspende-Behandlung im Feinultraschall bei der Nackenfaltenmessung sehen - sehr aktive Zwillinge (sagte die Ärztin), bei denen alles in Ordnung ist.

    Und, wo ich beim Ultraschall bin, möchte ich gerne noch einen weiteren Gedanken loswerden. Er betrifft die Anzahl der eingesetzten Embyonen. Nach meinen erfolglosen Versuchen in Deutschland war ich irgendwie sehr verzweifelt und auf alle Fälle bereit, mir 3 Embryonen einsetzen zu lassen - um die Chance so weit wie möglich zu steigern.

    In Spanien ist es allerdings so, dass das Gesetz schon einen Riegel vor einer zu großen Anzahl eingesetzter Embryonen vorschiebt. Denn es dürfen sowieso nur maximal 3 eingesetzt werden, und dann auch nur soviele, wie es für eine Schwangerschaft Erfolg versprechend ist. Das sind in der Regel also maximal 2 Embryonen.

    Jetzt im Nachhinein bin ich sehr froh, dass es dort dieses Gesetzt gibt. Ich hatte die Ärztin in Spanien zuerst auch gebeten, mir 3 einzusetzten, aber sie hatte mir gesagt, dass das bei der Qualität der Embryonen einfach sehr unverantwortlich wäre, und 2 ausreichend wären. Ich bin wirklich froh, dass sie ihren Standpunkt so vehement vertreten hat. Ich habe mir dann besagte 2 Embyonen einsetzen lassen, die sich jetzt in meinem Bauch tummeln.

    Klar, ich freue mich jetzt über Zwillinge, aber es gibt ja einige Länder, in denen auch 3, 4 und sogar noch mehr Embryonen eingesetzt werden. Nach meinem heutigen Kenntnisstand wäre das für mich heute eine Horrorvorstellung. Denn was ich erst später hier in Deutschland erfahren habe, ist, dass wirklich ALLES bei Mehrlingsschwangerschaften problematischer ist.

    So kann man bei der Nackenfaltenmessung zum Beispiel gar kein Blut untersuchen lassen - weil das ganze Blut vermischt ist. Man kann auch - das erklärte mir der Arzt in Deutschland - nicht viel machen, sollte bei der Nackenfaltenmessung ein schlechtes Ergebnis rauskommen. Denn wenn man ein Embryo abtreiben würde, wäre das Risiko für den anderen ebenfalls sehr groß. (Es wäre für mich zwar ohnehin nie in Frage gekommen, aber in den Wochen vor dieser Nackenfaltenmessung, die ich hauptsächlich wegen der Aufnahemn gemacht habe, kommt man schon sehr stark ins Grübeln).

    Und eine Fruchtwasseruntersuchung, erklärte mir der Arzt, kommt bei Mehrlingen auch nicht wirklich in Frage, weil die Gefahr eines Blasensprunges sehr groß ist. Das wollte ich zwar auch sowieso nicht machen lassen, aber alles in allem - das ist mein Fazit - würde ich mir wirklich sehr gut überlegen, mir mehr als 2 Embyonen einsetzen zu lassen.

    Allen, die Ihren Tansfer noch vor sich haben, wünsche ich alles Gute und viel Erfolg!

    Marianne

  • Institut Marques Transfer + SST Bericht

    • marianne27
    • 12. Januar 2007 um 20:42

    Re: Institut Marques Transfer + SST Bericht

    Hallo Yildiz,

    ich habe Dir eine PN geschickt.

    Viele Grüße
    Marianne

  • Eizellspende ohne Decapeptyl-Downregulierung?

    • marianne27
    • 12. Januar 2007 um 12:14

    Re: Eizellspende ohne Decapeptyl-Downregulierung?

    Hallo Anja40, hallo Ernie,

    es kommt auf die Klinik an. Es gibt wohl kein "Universalrezept", kein "Richtig" oder "Falsch". Es wird - bei gleichen Erfolgsquoten - von Klinik zu Klinik unterschiedlich gehandhabt.

    Im Institut Marques (auch Spanien) gibt es grundsätzlich keine Downregulierung. Sowohl bei der Eizellspende als auch bei der Embryonenspende wird im natürlichen Zyklus transferiert. Mit sehr hohen Erfolgsquoten.

    Ich glaube, das Wichtigste ist, dass man bezüglich den Medikamenten der behandelnden Klinik vertraut. So wichtig und unheimlich hilfreich ich dieses Forum hier finde - bezüglich der Medikamenteneinnahme würde ich mich an die Vorgaben des behandelnden Zentrums halten. Vor allen Dingen, wenn man von dort genügend Informationen über die Einnahme etc. bekommt. Wenn nicht, ist dieses Forum sicher eine großartige Hilfe. Aber die verschiedenen Zentren haben ja jahrelange Erfahrung - ob mit oder ohne Downregulierung, es klappt anscheinend beides... Also nicht verrückt machen lassen - es wird immer eine Klinik geben, die es anders macht. Aber das heißt nicht, dass der Erfolg kleiner ist.

    Viele Grüße
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 12. Januar 2007 um 12:03

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Wolke, hallo Ozean,

    ich wünsche Euch beiden alles Gute für Eure jetzige Behandlung. Bis März ist es wirklich nicht mehr lange hin. Die Zeit geht letztendlich doch ganz schön schnell rum. Und wenn bei der Spermienprobe alles ok war, ist das glaube ich schon mal ein großer Pluspunkt.

    Wolke, wenn Du ein Impfheft hast, würde ich es mitnehmen. Ich hatte keines, aber bei den ganzen IVF-Behandungen wird ja immer vorher Blut abgenommen und geschaut, ob Antikörper vorhanden sind. Wenn Du so einen Nachweis hast, reicht das auch. Und wenn Du gar nichts hast, dann kannst Du auch dort den Bluttest machen lassen. Wegen der Nervosität vorher - da kann man leider nicht viel machen. Das war bei mir auch so. Aber wenn man erst mal dort war, legt es sich. Denn das Gute an der Sache ist: Es geht weiter. Vor dem Transfer-Termin war ich dann eigentlich gar nicht mehr aufgeregt.

    Alles Gute Euch beiden und viel Erfolg bei der Behandlung
    Marianne

  • Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk

    • marianne27
    • 19. Dezember 2006 um 20:48

    Re: Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk

    Hallo Lunachild,

    das sind ja fantastische Nachrichten! Ich freue mich für Dich und wünsche Dir eine schöne und angenehme Schwangerschaft!

    Alles Gute
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 16. Dezember 2006 um 20:47

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Paulinchen,

    ich würde lügen, wenn ich sage, dass es mir sehr gut geht. Mir ist von morgens bis abends fast ohne Pause schlecht. Erst spät nachts wird es besser. Da kann man leider nichts machen.

    Den beiden Embryos geht es aber soweit ganz gut - das ist das Positive. Am vergangenen Montag (Ende 8. Woche) waren beide jeweils 14 Millimeter groß, und alles war so weit in Ordnung.

    Ich wünsche Euch allen auch noch ein schönes Wochenende
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 16. Dezember 2006 um 00:16

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Garmin,

    ich weiß leider nicht, ob ich Deine Frage richtig verstehe. Ich hatte die Pille 17 Tage genommen, danach setzte die Blutung 5 Tage später ein. Ich habe gerade nachgesehen, der Transfer war dann exakt 14 Tage später nach Aufkleben des 1. Pflasters bei mir. Die Punktion der Spenderin war 2 Tage vorher gewesen. Ob man das Pflaster länger anwenden kann bis zum Tansfer weiß ich leider auch nicht. (ich glaube - aber das ist nur eine Vermutung und OHNE GEWÄHR - dass es keine Rolle gespielt hat, wann ich einen Eisprung gehabt hätte)

    Vielleicht kann Dir Prag weiterhelfen mit dieser Farge?

    Alles Gute + ich war ehrlich gesagt auch froh gewesen, dass es mal ganz unkompliziert mit Pflastern statt Tabletten geht. Es ist bestimmt einen Versuch wert.

    Viele Grüße
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 15. Dezember 2006 um 23:54

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Garmin,

    ich bin gerade online, deshalb antworte ich Dir. Ich kann Dir jetzt nur sagen, wie es bei mir ist. Ich nehme die "Standarddosis", weil ich keine Probleme mit dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut hatte, und diese mit den Pflastern damit am 7. Tag bereits auf 16 Millimeter angewachsen war. Ich glaube mich erinnern zu können, dass die Dosis bei einer Patientin erhöht wurde, als es notwendig war.

    Ich nehme jetzt das in Deutschland erhältliche Estradern TTS 100. (Der Wirkstoff Estradiol ist gleich dem Präparat, dass ich aus Spanien bekommen habe. Ines + Chris hatten hier mal im Forum eine Liste mit allen in Deutschland erhältlichen Präparaten eingestellt, Du findest die, wenn Du oben "Estradiol + Pflaster" eingibst. Es gibt diese Pflaster mit unterschiedlichen Abgaben der Wirkstoffmenge. Unseres gibt 0,1 mg/24 Stunden ab und wird jeden 4. Tag gewechselt.

    Die Anwendung war so: Nach dem Absetzen der Pille (für die Synchronisation mit der Spenderin) setzte die Blutung ein, am 1. Tag der Blutung sollte ich dann 1 Pflaster aufkleben, und dann jeden 4. Tag wechseln. (zum Beispiel Montag, das nächste Donnerstag). Und zwar bis zum Ergebnis des Schwangerschaftstests. Anschließend bei positivem Ergebnis die Dosis auf 2 Pflaster erhöhen.

    Insgesamt ist die Handhabung mit den Pflastern wirklich sehr einfach, die kleben sehr gut und es scheint optimal zu funktionieren.

    Alles Gute für Deinen Versuch!
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 12. Dezember 2006 um 16:53

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Yildiz,

    es tut mir sehr leid für Dich, dass es dieses Mal nicht geklappt hat. Du hattest in einem anderen Beitrag gefragt, in welcher Klinik man ohne Wartezeit drankommt und keine Decapeptyspritze zur Downregulierung braucht. Du meinst wahrscheinlich das Institut Marques in Barcelona. Paulinchen, Kathie und ich waren alle im November da und sind jetzt glücklicherweise alle schwanger. Du kannst unsere ausführlichen Berichte über den Ablauf dort im Ordner "Kliniken" -> "Westeuropa" lesen. (Wir haben dort alle drei über unsere Erfahrungen berichtet, da bekommst Du sicher schon einen guten Eindruck. Ich hatte zuerst über den Erstbesuch berichtet und danach über den Transfer). Und wegen der Internetadresse: Wenn Du in der linken Leiste die Rubrik "Kliniken" anklickst, danach Spanien und danach "Institut Marques", kommst Du direkt auf die Homepage inklusive Internetadresse.

    Falls Du noch fragen hast, frage bitte einfach.

    Alles Gute und viele Grüße
    Marianne

  • Blutung in der Frühschwangerschaft, wer hat Erfahrungen ?

    • marianne27
    • 11. Dezember 2006 um 14:25

    Re: Blutung in der Frühschwangerschaft, wer hat Erfahrungen ?

    Hallo Yildiz,

    ich würde so schnell wie möglich ins Krankenhaus fahren.

    Ich habe jetzt schon von 2 Fällen gelesen, dass die Ursache für eine Blutung ein Hämatom gewesen ist. Das kann aber nur ein Arzt feststellen.

    Alles Gute
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 8. Dezember 2006 um 22:47

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Paulinchen,

    ja, ich bin auch ziemlich geschafft und müde. Und ich bin relativ sicher, dass das vom Utrogest kommt, weil wir so eine hohe Dosis nehmen. Und seit einiger Zeit ist mir auch noch (fast) den ganzen Tag übel. Richtig schön ist das nicht. Es war zwischendurch auch mal 2 Tage komplett weg, da dachte ich, vielleicht ist schon alles vorbei. Aber seit gestern ist es wieder da. Ich denke an Essen und mir wird schlecht. Ich habe nur noch Lust auf Wassereis. Sehr merkwürdig ...

    Mein nächster FA-Termin ist jetzt am Montag, bin wirklich gespannt, ob alles noch "da" ist. Bin etwas irritiert, weil das Ziehen schlagartig nachgelassen hat.

    Kathie: Ich freue mich für Dich, dass bei Dir alles so gut aussieht!

    Ich wünsche Euch allen auch ein schönes Wochenende
    Marianne

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