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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von marianne27

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 16. Juli 2007 um 22:06

    Re: BCN-Ordner

    Liebe Kathie,

    meinen allerherzlichsten Glückwunsch zur Geburt Deines Sohnes!

    Ich freue mich für Dich, dass alles gutgegangen ist! Dein Sohn hat ja ein schönes Gewicht und eine gute Größe - der wird sicher ein richtiger Prachtkerl.

    Ich wünsche Euch Dreien eine schöne Eingewöhnungszeit - diese vielen Glücks-Momente sind einfach unbeschreiblich.

    Alles Gute für Dich und Deine Familie!
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 16. Juli 2007 um 10:38

    Re: BCN-Ordner

    Liebe Ozean,

    bestimmt wird alles gut. Es scheint bei manchen tatsächlich etwas länger zu dauern, ich würde mich dadurch nicht verunsichern lassen. Außerdem sagte man mir in Spanien, dass eine Höhe von 4 oder 5 mm bei ihnen für eine Schwangerschaft ausreichend wären. (Ob 4 oder 5 weiß ich jetzt nicht genau) Insofern würde ich wirklich noch zuversichtlich bleiben.

    "Estradot 75" kenne ich nicht. Ich hatte nachher in Deutschland "Estraderm 100", richtig super waren die auch nicht. Ich habe die ganze Zeit immer fest gedrückt, damit die besser halten. Vielleicht hilft es wirklich, wenn man noch ein richtig fest klebendes, normales, braunes Hautpflaster fest darüberklebt? Es gibt ja auch großflächige Pflaster, die richtig fest sind.

    Es muss übrigens nicht unbedingt die Pobacke sein, ich bin nachher auf die Oberarme gewechselt (immer abwechselnd). Da konnte ich das Ganze besser kontrollieren.

    Dass Du bis jetzt die Stellen nicht gewechselt hast, ist bestimmt nicht tragisch, ich würde es einfach nur ab jetzt machen. Es hat auch damit zu tun, dass die Haut etwas gereizt wird und sich dann erholen kann. (So war es jedenfalls bei mir)

    Die "Evopad 100" waren wirklich besser, die gibt es aber nur in Spanien. Mir ist es nicht gelungen, die hier in Deutschland zu kaufen. Für die Zeit nach dem Transfer würde ich mir beim nächsten Mal die wahrscheinlich auch in Spanien kaufen.

    Alles Gute!
    Marianne

  • Zwillingsschwangerschaft 1. Versuch, Institut Marques (mit Endometriose)

    • marianne27
    • 16. Juli 2007 um 00:36

    Re: Zwillingsschwangerschaft 1. Versuch, Institut Marques (mit Endometriose)

    Hallo Melanie,

    ich drücke Dir fest die Daumen, dass es in Teplice direkt klappt. Die Chancen stehen ja wirklich sehr gut!

    Ich persönlich bin auch der medizinischen Forschung sehr dankbar, denn vor 20 Jahren hätte ja niemand von uns die Möglichkeit gehabt, schwanger zu werden.

    Ich finde es toll, dass Ihr Euch relativ schnell zur EZS entschließen konntet. Damit kann man sich letztendlich viele schmerzvolle Fehlversuche mit eigenen Eizellen ersparen. Ich habe für den Schritt etwas länger gebraucht.

    Falls Du Fragen hast wegen der Endometriose und der Schwangerschaft/Geburt kannst Du mir gerne noch mal schreiben. Ich bin ja sicher, dass Du bald schwanger bist. Meine große Sorge war, dass die Endometriose auch schon während der Schwangerschaft zu Problemen führt wegen der massiven Verwachsungen. Diese Sorge war unbegründet.

    Bei der Entbindung bzw. der OP/Kaiserschnitt war es im Nachhinein gesehen allerdings sehr wichtig, dass es ein sehr erfahrener Operateur (der mich schon wegen der Endometriose operiert hatte) gemacht hat. Falls Dich später bei gelungener EZS die OP-Details interessieren (hat speziell mit der Endometriose zu tun), kannst Du mir gerne nochmal eine PN schreiben. Ich antworte über die OP/Kaiserschnitt per PN.

    Du hast übrigens Recht - meine Zwillinge sind mittlerweile auf der Welt, ganz gesund, putzmunter und quitschfidel.

    Alles Gute für Dich auch Deine nächsten Schritte!

    Viele Grüße
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 8. Juli 2007 um 21:29

    Re: BCN-Ordner

    Liebe Ozean, Ulli, Susanne, Kiki und Kathie,

    herzlichen Dank für Eure Glückwünsche! Ich habe mich sehr darüber gefreut.

    Inzwischen klappt schon vieles besser - man muss am Anfang ein wenig die Scheu überwinden, wenn die Babys im Vergleich zu anderen noch so winzig sind. Sie sehen aus wie kleine Püppchen. Aber so zerbrechlich sind sie gar nicht, versicherten mir alle. Und das haben wir mittlerweile auch festgestellt.

    Liebe Kathie: Nochmal alles Gute für Deine Entbindung. Vor dem Kaiserschnitt brauchst Du wirklich keine Sorgen zu haben. Ich bin diesbezüglich wirklich der größte Angsthase gewesen - und es war ehrlich überhaupt nicht schlimm.

    Viele Grüße an Euch alle und bis bald
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 5. Juli 2007 um 01:19

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Mädels,

    ich bin gestern abend mit meinen beiden Zwillingsmädchen aus dem Krankenhaus gekommen und wollte Euch allen, die Ihr auch in Barcelona in Behandlung seid, Mut machen zum Durchhalten, die Wartezeit geduldig zu überstehen und mit Zuversicht auf die Behandlung zu schauen. Es lohnt sich - und das Gefühl, das erste Mal sein Kind bzw. seine Kinder zu sehen, ist wirklich unbeschreiblich und etwas ganz Besonderes.

    Bei mir sah alles bis zur 34. Schwangerschaftswoche so aus, als ob ich noch "bis zum Schluss" gut durchhalten würde (bei Zwillingen ist das so die 37. Schwangerschaftswoche, da gelten Zwillinge auch nicht als Frühgeborene, sondern als Normalgeburt). Trotz kleinerer Beschwerden wie Ödeme in den Beinen habe ich mich ganz wohl und fit gefühlt und den beiden Kindern ist es immer ganz gut gegangen. Ich wurde dann jede Woche im Krankenhaus kontrolliert (Ultraschall) und hatte mich auf 2 weitere Schwangerschaftswochen eingestellt.

    "Eingestellt" heißt, dass ich extreme Angst vor der Geburt hatte, vor allen Dingen vor der Narkose. Zugegebenermaßen hatte ich mir schon immer einen Kaiserschnitt gewünscht, weil mir die Schmerzen bei einer natürlichen Geburt wenn es lange dauert und auch komplizierter wird, einfach zu groß erschienen. Bei meinen Krankenhausaufenthalten war mir dann aber schnell aufgefallen, dass dieser Wunsch von den Hebammen und Krankenschwestern nicht besonders respektiert wird. Das ist jetzt zwar ein Nebenschauplatz, aber irgendwie gingen mir die Diskussionen, ob ich nicht wüsste, dass eine natürliche Geburt möglich sei, doch irgendwie auf die Nerven. Gegen Ende war dann aber klar, dass es sowieso keine Alternative zum Kaiserschnitt geben würde, weil das erste Kind Beckenendlage war und das zweite oben quer lag.

    Und dann nach der letzten Routineuntersuchung ging es ganz schnell, viel schneller als erwartet. Die Kinder hatten in der ltzten Woche nicht genug an Gewicht zugenommen, die Wachstumskurve war nicht mehr im Kanal des Durchschnitts. Zwei Tage später wurde dann die OP angesetzt.

    Während der Schwangerschaft hatte ich mehrere TV-Reportagen mit dramatischen Geburten gesehen, bei denen die Frauen fast verblutet wären. Deshalb hatte ich den Arzt auch ziemlich oft gefragt (oder wohl eher genervt), ob auch genügend Blutreserven für den Fall der Fälle da wären usw. Trotz seiner Versicherung, dass in seinem OP noch nie eine Frau verblutet wäre, war ich sehr mißtrauisch und wirklich sehr ängstlich. Ich wollte unbedingt eine Vollnarkose, aber da ließ der Anästhesist nicht mit sich verhandeln. Er meinte, dass bei Schwageren dass Mortalitätsrisiko um dass 16-fache erhöht sei und es keine Vollnarkose geben würde. Aber die Rückenmarksnarkose sei wirklich nicht schlimm...

    Na ja, in dem Moment beruhigte mich das nicht. Und dann war es soweit - letztendlich ging die Zeit doch sehr schnell rum. Im Operationssaal habe ich noch gezittert, aber der Einstich in den Rücken hat wirklich überhaupt nicht wehgetan. Dass die Beine taub sind und man "zwar merkt, dass etwas getan wird, es aber gar nicht weh tut" konnte ich mir vorher einfach nicht vorstellen. Aber es war wirklich so - keine Schmerzen und ich hatte einen netten Anästhesisten, der immer freundlich berichtet hat, was gerade gemacht wird. Das war sehr beruhigend.

    Ich habe dann noch gesehen wie die Kinder rausgebracht wurden zu den Kinderärzten, dann wurde ich noch versorgt und nachher in einen Raum neben den Kreissaal geschoben, wo ich meine Töchter zum ersten Mal aus der Nähe sehen konnte. Diesen Moment werde ich nie vergessen, denn die Flut an Gefühlen lässt sich gar nicht vollkommen beschreiben. Die ersten Bewegungen zu beobachten, die kleinen winzigen Augen, Hände, Näschen, Fingerchen... Das erste leise Seufzen... In diesem Moment konnte ich auf der Stelle verstehen, warum manche Frauen 5, 6 oder 7 Kinder haben. Ich glaube, man kann einfach süchtig werden nach diesen unschuldigen, kleinen Wesen.

    Dann erfuhr ich, dass beide trotz ihrer Frühgeburt (beide etwas über 2 Kilo) ganz gesund und ganz fit waren, so dass keine Frühgeborenenbetreuung notwendig war. Nur ein Wärmebettchen, solange sie noch nicht die Wärme so gut halten können. In der Klinik habe ich dann das Wickeln und Füttern gelernt, was mittlerweile schon ganz gut klappt. Das Anziehen bereitet noch etwas Mühe - vor allen Dingen wenn nicht genug Druckknöpfe an den Anziehsachen sind und man irgendetwas gar über den Kopf ziehen muss...

    Ich musste etwas länger in der Klinik bleiben, weil aufgrund meiner Vor-OPs etwas mehr gemacht werden musste, aber wenn es nur ein ganz normaler Kaisenschnitt gewesen wäre, ich denke, ich hätte mich dann schon nach 5, 6 Tagen ziemlich fit gefühlt.

    Jetzt zuhause läuft es schon ziemlich gut, wenngleich sich gewisse Abläufe noch etwas besser einspielen müssen. Gott sei Dank ist es so, dass die beiden Kleinen die größte Zeit des Tagen absolut ruhig sind und sich nur melden, wenn sie Hunger haben, neue Windeln brauchen oder noch ein Bäuerchen machen müssen. Ich hoffe natürlich, dass es noch lange so bleibt...

    So, jetzt muss ich mich ins Bett legen, um ausgeruht zu sein, für die nächste Fütterung - im Augenblick etwa alle 4 Stunden...

    Viele Grüße an Euch alle, ich bin in Gedanken immer bei Euch und drücke Euch allen ganz fest die Daumen, dass alles gut wird.

    Ich hatte jetzt nur sehr wenig Zeit, alles ganz aufmerksam zu lesen, aber ganz besondere Grüße möchte ich Dir, liebe Susanne senden. Deine Beiträge berühren mich immer sehr und machen mich auch traurig. Es tut mir sehr leid, dass es nicht geklappt hat und ich hoffe, dass Du eines Tages - egal wie es weitergeht - ohne dieses Leere-/Ohnmachtsgefühl nach vorne blicken kannst. (Das sind nicht Deine Worte, ich habe mich vorher ungefähr so gefühlt...)

    Marianne

    PS: Kathie auch Dir natürlich alles Gute für den Endspurt!

  • Meine Geschichte - ein Neuling

    • marianne27
    • 19. Juni 2007 um 09:40

    Re: Meine Geschichte - ein Neuling

    Hallo Julia,

    herzlich willkommen hier im Forum. Es tut mir leid, dass Dein Versuch so traurig geendet hat. Und es braucht sicher einige Zeit, bis das Erlebnis wirklich verarbeitet ist. Aber es ist bestimmt nicht das Schlechteste, die weiteren Schritte im Auge zu haben. Ich drücke Dir jetzt schon die Daumen für Herbst!

    Falls Du Lust hast, schau doch mal bei uns im "BCN-Ordner" vorbei, unter "Allgemein", da sind wir ein paar Forumsmitglieder, die auch im Institut Marques waren oder noch dorthin gehen. Ich war dort übrigens auch Patientin. Auch ich hatte wenig Hoffnung, aber es hat dort geklappt.

    Ich wäre an Deiner Stelle ganz zuversichtlich für die Kryos. Immerhin - und bei allem Unglück ist das die gute Sache daran - Du weißt jetzt, dass Du schwanger werden kannst.

    Alles Gute, Marianne

  • Antwort E-mail vom Instituto MARQUES

    • marianne27
    • 10. Juni 2007 um 12:03

    Re: Antwort E-mail vom Instituto MARQUES

    Hallo Thesa,

    ich denke, Deine Sorge wegen einer möglichen Anzeige ist unbegründet. Wenn Du hier auf der Seite in der linken Spalte unter der Kategorie "Gesetze" klickst und dann auf "Deutschland", da findest Du das Embryonenschutzgesetz. Und da steht, dass Frauen, die Eizellspende machen, nicht bestraft werden.

    Ich habe auch nach langer Zeit des Lesens im Forum noch nie gehört, dass soetwas in der Art mal passiert ist. Es sind ja tatsächlich eher die Ärzte, die etwas vorsichtig sein müssen.

    Ich würde die Eizellspende/Embryonenspende auch mit anderen Behandlungen im Ausland gleichsetzen, die in Deutschland verboten sind. Zum Beispiel der Maler Jörg Immendorf, der sich in China einer Behandlung mit embryonalen Zellen unterzogen hat. Das wurde ja groß publik gemacht, er wurde deswegen auch nicht angezeigt. Und es gibt ja noch viel mehr solcher Beispiele. Grundsätzlich denke ich, dass Du im Ausland alle Behandlungen machen kannst, die Du möchtest.

    Viele Grüße
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 8. Juni 2007 um 23:57

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Kiki,

    Du machst es aber ganz schön spannend. Ich drücke Dir auch ganz fest die Daumen, dass Donnerstag das Ergebnis bringt, das Du möchtest.

    Zu den Pflastern: Dass die kleine Falten werfen, lässt sich wahrscheinlich kaum vermeiden. Bei mir hatten die auch immer kleinere Falten. Ich würde mal denken, dass das normal ist. Falls Du bei einem Pflaster das Gefühl hast, das geht zum großen Teil ab und klebt gar nicht richtig, dann kannst Du es auch durch ein neues Pflaster ersetzen. Ich hatte das damals auch in Spanien gefragt. Und am praktischsten dann einfach im normalen Rhythmus weitermachen, also am 4. Tag dann beide wechseln. (Sonst kommt man wahrscheinlich leicht durcheinander).

    Von den Pflastern und dem Utrogest nachher habe ich persönlich ehrlich gesagt nicht das geringste gemerkt. Absolut nichts.

    Ein schönes Wochenende Euch allen - auch Susanne und Kathie! - und gutes Durchhaltevermögen bei dem Wetter!

    Viele Grüße
    Marianne

  • Zwillingsschwangerschaft 1. Versuch, Institut Marques (mit Endometriose)

    • marianne27
    • 8. Juni 2007 um 12:22

    Re: Zwillingsschwangerschaft 1. Versuch, Institut Marques (mit Endometriose)

    Liebe Susanne,

    Du fragst, ob man andere Medikamente nehmen muss. Das ist keine einfache Frage. Es gibt hier im Forum noch einige andere Frauen, die auch Endometriose haben, und da gibt es unterschiedliche Meinungen. Das kannst Du in dem Ordner "Endometriose/Einnistungsstörungen" unter "Allgemein" nachlesen.

    Grundsätzlich musst Du auf jeden Fall die Medikamente nehmen, die alle anderen Patienten auch zur Vorbereitung für die Eizellspende nehmen. In meinem Fall waren das Östrogen-Pflaster und Utrogest. Das wird aber in jeder Klinik etwas anders gehandhabt, manche Kliniken manchen darüber hinaus auch noch Downregulierung, andere nicht. Aber das betrifft die grundsätzliche Medikation, die die also praktisch jeder Patient bekommt.

    Auch ich hatte mich sehr lange Zeit gefragt, ob es "spezielle" Medikamente für Endometriose-Betroffene gibt, die den positiven Ausgang einer Eizellspende noch sicherer machen. Darauf habe ich damals im Forum keine Antwort bekommen. Und mir war ziemlich klar, dass man noch 1.000 Sachen ausprobieren kann, aber nach 4 Jahren Kinderwunschbehandlung hatte ich einfach keine Lust und keine Kraft mehr, zu Homöopathen, "Immumspezialisten" und anderen Doktoren zu gehen. Ich fand es aber durchaus interessant, zu lesen, dass man sein Blut zu Frau Dr. Reichel schicken kann (Du findest hier im Forum eine ganze Menge Infos darüber). Als ich allerdings las, dass man dann wochenlang auf seine Ergebnisse warten muss, und dann nochmal um einem Telefontermin kämpfen muss, war das nicht gerade das, was ich mir unter einem serviceorientiertem Arzt vorstelle. Aber egal, das ist meine Meinung.

    Ich erzähle jetzt kurz noch wie es bei mir persönlich weiterging: Bei der letzten ICSI hatte man in Deutschland noch einen Kernspin gemacht, da konnte man sogar an der Außenseite der Gebärmutter kleinere Endometriose-Herde sehen. Und am verbliebenen Eierstock hatte sich auch wieder ein Endometriose-Herd gebildet.

    Als ich dann in Spanien war, habe ich auch die Medikamenten-Problematik angesprochen. Ich wollte wissen, ob es besser wäre, wenn ich zusätzlich auch noch Immunmedikamente nehme (zum Beispiel Immunglobuline).

    Als mir dann die Ärztin ganz klar sagte, dass Sie mir NICHT empfehlen kann, Immunmedikamente zu nehmen, weil deren Wirkung wissenschaftlich nicht erwiesen sei, klang das für mich sehr überzeugend. Deshalb habe ich bei meiner Eizellspende auch nichts anderes genommen, als die anderen Patienten auch. Vielleicht sollte ich noch dazusagen, dass ich viele der Medikamente, von denen ich lese, dass Sie von Frau Dr. Reichel empfohlen werden, wie zum Beispiel Kortison, Heparin und ASS bei meinem 5 erfolglosen Versuchen in Deutschland auch alle genommen hatte. Aber das hatte ja keinen Erfolg gebracht, deshalb war ich offen für Neues.

    Kurz und gut: Ich habe die "Standardmedikation" aus der Klinik übernommen, wo ich in Behandlung war und habe auch den Ratschlag der Ärztin gehört, keine weiteren Immunpräparate zu nehmen. Und es hat direkt beim ersten Mal mit der Eizellspende geklappt. (Und ich rechne ungefähr in den nächsten 2 Wochen mit der Geburt - so hat mir der Arzt vorausgesagt - mein Bauch platzt sonst bestimmt bald).

    Ob es jetzt Zufall war, dass es so ohne - weiteren - Medikamente bei mir geklappt hat, kann ich nicht sagen. Ich denke eigentlich nicht. Es hat geklappt, eine Zwillingsschwangerschaft ohne Komplikationen, ohne Liegen-Müssen, ohne Blutungen etc.

    Aber, wie gesagt, es gibt hier im Forum auch andere Endometriose-Betroffene, bei denen hat es MIT Immunmedikamenten geklappt. Weitere Informationen darüber findest Du im obengenannten Ordner.

    Was "richtig" und was "falsch" ist, lässt sich leider nicht immer so leicht beantworten. Eine Sache finde ich jedoch sehr beruhigend zu wissen: Auch wenn man Endometriose hat, kann es mit Eizellspende oder Embryonenspende klappen, und - so sagte mir die Ärztin in Spanien - man hat sogar die gleichen Chancen schwanger zu werden, wie alle anderen auch. Das ist doch eine echte Chance und eine wirklich positive Aussage!

    Ich wünsche Dir für Deinen 1. Versuch alles Gute und hoffe für Dich, dass es bei diesem einen Versuch bleibt. Ich würde mal ganz positiv denken, denn hier im Forum gibt es auch viele Frauen, bei denen es sofort klappt.

    Viele Grüße
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 2. Juni 2007 um 08:43

    Re: BCN-Ordner

    Guten Morgen Kiki,

    Du klingst, als ob Du jetzt schon ganz durch den Wind bist. Wenn es irgendwelche Mittel gibt, würde ich versuchen, mich etwas zu entspannen. (Du musst ja bis zum Transfer noch ein paar Tage durchhalten...)

    Die Pflaster habe ich mir auf den Po geklebt, wohin ist eigentlich egal. Am praktischsten ist es dann aber, wenn Du immer eine Pobacke nimmst, weil man die Stellen immer wechseln soll. (Zuerst die eine, dann vier Tage später die andere usw.)

    Nimmst Du die Pflaster "Evopad 100" ? Die kleben wirklich super, da brauchst Du keine Angst zu haben, dass beim Duschen etwas abgeht oder so. Falls Du andere Pflaster nimmst, dann könnte auch das des Rätsels Lösung sein, warum Du 2 nehmen sollst (es gibt diese Pflaster auch von anderen Herstellern in allen möglichen Konzentrationen).

    Bei den Pflastern steht noch im spanischen Text, dass man sie sich auf keinen Fall auf den Busen kleben darf. Ich hatte mir dann nachher, als ich positiv getestet hatte, in Deutschland eine andere Marke von Pflastern kaufen müssen, die nicht so gut geklebt/gehalten hatten, die habe ich mir dann immer auf den Oberarm geklebt, weil ich dann immer darauf drücken konnte, damit es besser hält. Das funktioniert also auch.

    Aber beim Gespräch hatte mir Dr. Redondo gesagt, Pflaster auf den Po. Ich habe auch immer zur gleichen Zeit gewechselt, wenngleich ein kleiner Spielraum schon drinnen ist.

    Falls Du noch Fragen hast, frage ruhig. Falls gerade niemand im Forum ist, kannst Du übrigens auch immer im Marques anrufen. Es gibt eine "Notfallnummer", da ist immer jemand telefonisch erreichbar, auch Nachts und am Wochenende.

    Ansonsten: viel Glück mit den ersten Pflastern und Kopf hoch!!! Es wird schon alles!

    Alles Gute
    Marianne

  • Negativ Ergebnis in der Clinic Eugin

    • marianne27
    • 31. Mai 2007 um 11:59

    Re: Negativ Ergebnis in der Clinic Eugin

    Hallo Sabina,

    es tut mir leid, dass es diesmal nicht geklappt hat.

    Auch wenn es jetzt wahrscheinlich nur ein schwacher Trost ist: Bei vielen hier im Forum klappt es dann im 2. Anlauf. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass es so kommt. Und im Marques bist Du auf jeden Fall in besten Händen.

    Wenn Du Lust hast, schau doch mal bei uns im "BCN-Ordner" vorbei (unter "Allgemein"), da sind aktuell auch noch andere Forumsmitglieder beim Marques in Vorbereitung.

    Ich wünsche Dir alles Gute!
    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 22. Mai 2007 um 14:45

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Kiki,

    ja, es ist wirklich bald soweit. Aber es wäre ganz gut, wenn die beiden Kinder es noch so 3 bis 4 Wochen im Bauch aushalten könnten. Der Arzt, der den Kaiserschnitt machen wird, meinte letzte Woche, dass ich damit rechnen soll, dass die Zwillinge etwa zwischen der 34. und der 36. Woche kommen, das wäre sein Erfahrungswert. Und das wäre schon ab Mitte Juni... Mal sehen.

    Alles in allem ist es bis jetzt ganz gut gegangen, wenngleich ich unfreiwillig schon zweimal im Krankenhaus war. Beim ersten Mal wegen Verdacht auf Blinddarmentzündung. Das hatte sich glücklicherweise nach ein paar Tagen wieder beruhigt. Eine echt blöde Sache, denn wäre es eine akute Blinddarmentzündung gewesen, dann hätte man wirklich operieren müssen. Und jetzt beim zweiten Mal hat mich meine Ärztin ins Krankenhaus geschickt mit Verdacht auf Gestose. Das hat sich dann auch schnell als unbeggründet harausgestellt. Meine Beine und Füße sehen zwar mittlerweile wie Ballons aus, aber die Ärzte meinten, das wäre bei Zwilingen normal. Mich stört es dann auch nicht weiter, nur wenn Leute draufschauen, erschrecken sie etwas. Geht aber alles vorbei, ich hoffe es zumindest.

    Und letzte Woche habe ich endlich angefangen, die ersten Baby-Sachen zu kaufen, nachdem mir einige Leute gesagt hatten, dass es für bestimmte Babyartikel sehr lange Lieferfristen gibt. Und das stimmt wirklich. Das Schlimmste war der Zwillings-Kinderwagen, da mussten wir mehrere Tage recherchieren, wo in welchem Babygeschäft einzelne Modelle ausgestellt sind, damit man die man ausprobieren kann. So habe ich dann in einem sehr großen Umkreis immer ein Geschäft besucht, um ein Modell zu testen. Wirklich sehr anstrengend. Und aufgrund der Lieferfristen war dann auch gar nicht daran zu denken, sich sein Lieblingsmodell zu bestellen. Hauptsache, man konnte überhaupt das nehmen, was im Laden war...

    So sieht es aus. Ich wünsche Dir, dass sich Deine Schilddrüsenwerte bald reguliert haben, damit es losgehen kann! Und ich wünsche allen, ganz besonders Susanne, Kathie, Paulinchen und Ozean alles Gute für die kommenden Wochen und die nächsten Schritte.

    Dir, liebe Kathie, ganz besondere Grüße und alles Gute für die immer näher kommende Geburt (bei Dir dauert es ja wahrscheinlich noch etwas länger), da wir ja beide in der gleichen Schwangerschaftswoche sind.

    Alles Gute Euch allen!
    Marianne

  • Welche Blutgruppe habt ihr ???

    • marianne27
    • 19. April 2007 um 23:25

    Re: Welche Blutgruppe habt ihr ???

    Hallo Kiki,

    da machst Du Dir ganz unbegründete Sorgen. Du brauchst dort gar keine andere Blutgruppe zu akzeptieren. Im Marques bekommst Du genau die Spenderin, die zu Eurer beider Blutgruppen passt. Es stehen dort so viele Spenderinnen zur Verfügung, dass das kein Thema ist. Mein Mann und ich haben eine der seltensten Kombinationen, trotzdem konnte ich sofort anfangen und war dann keine 5 Wochen nach Erstgespräch schwanger.

    Man wird Eure Blutgruppen notieren und zusammen mit anderen Merkmalen dann die am besten pasende Spenderin suchen. Darüber würde ich mir jetzt keine weiteren Gedanken machen, weil es gar keine Frage ist, ob man eine andere Blutgruppe akzeptiert oder nicht. Muss man gar nicht.

    Und wegen dem Rhesusfaktor negativ/Mann positiv: Man bekommt seit zwei Jahren in Deutschland um die 28. Schwangerschaftswoche herum die Spritze, die das Kind vor einer Gefahr schützt. (Ich weiß jetzt den Namen nicht). Das ist direkt von Anfang an im Mutterpaß vermerkt. Früher hat man das direkt nach der Geburt gemacht, jetzt schon in der Schwangerschaft, weil man festgestellt hat, dass sich das Blut schon etwas vorher leicht vermischen kann. Damit bist Du bzw. weitere Kinder für alle künftigen Schwangerschaften geschützt. Also diese Spritze ist in Deutschland Standard.

    Wenn Du noch Fragen hast, mach Dir am besten einen großen Zettel, und frage in Spanien alles, was Du wissen willst. Das Gespräch ist sehr ausführlich und es geht hauptsächlich darum, wirklich alle Fragen zu beantworten und Unklarheiten aus dem Weg zu räumen. Es gibt wirklich nichts, was Du dort nicht fragen kannst.

    Oder wenn Du willst kannst Du mich direkt per PN fragen. Aber mach Dir bitte insgesamt nicht soviele Sorgen und Gedanken - vieles, was Du hier von anderen Kliniken liest, trifft auf die Klinik, wo Du hingehst, nicht zu. Die Blutgruppen-Frage brauchst Du Dir auf alle Fälle nicht zu stellen.

    Also, Kopf hoch, und freu Dich schon mal auf die kleine Reise!

    Viele Grüße
    Marianne

  • Medikamente im Handgepäck?!

    • marianne27
    • 17. April 2007 um 17:14

    Re: Medikamente im Handgepäck?!

    Hallo Kiki,

    ist kein Problem. Ich habe auch alles im Handgepäck mitgenommen. Soviel ist das gar nicht, und passt auch bequem in eine Handtasche. Du bekommst die Medikamante in einem großen DINA-4-Umschlag gereicht, der sich noch bequem zumachen ließe. Das sind ungefähr die Ausmaße.

    Alles Gute für die Reise.
    Marianne

  • Medikamten-Tipps im Forum

    • marianne27
    • 14. April 2007 um 13:31

    Re: Medikamten-Tipps im Forum

    Hallo Ines & Chris und Bärin,

    auch ich möchte mich für Eure Beiträge bedanken. Beide sprechen mir aus der Seele. Ich finde es schon lange befremdlich, wie aggressiv teilweise Medikamente, Ärzte und Behandlungsmethoden empfohlen werden, ohne dass man denjenigen und seine Krankengeschichte genauestens kennt. Das geht ja gar nicht über das Forum.

    Als Information finde ich es gut, aber nicht nach dem Motto "Wenn es jetzt bei Dir nicht geklappt hat, dann solltest Du unbedingt XXX machen". Gerade als "Neuling" in dem Thema führt das bestimmt zu Verunsicherung. Nicht, dass ich der Ansicht bin, man könnte jedem Mediziner blindlings alles glauben, aber die behandelnde Klinik des Vertrauens hat ja in der Regel auch jahrelange Erfahrung mit EZS oder Embryonenspende und stimmt im Optimalfall die Behandlung individuell ab. Ich habe es so gemacht, dass ich die Infos über Medikamente hier gelesen habe und einfach mit der Klinik darüber gesprochen habe, ob das Sinn macht oder nicht.

    Aber ohne jede Indikation Immunglobuline, Heparin oder Cortison zu empfehlen und zu nehmen, finde ich auch bedenklich. Es handelt sich ja nicht um Zuckerbonbons, und ob es für die Babys - ohne Indikation(!) - eine gute Sache ist, sei dahingestellt.

    Ich habe zum Beispiel kein ASS, kein Heparin und auch keine Immunglobuline genommen, trotz möglicher Indikation (Endometriose) und bin direkt schwanger geworden. Ohne Komplikationen. Vielleicht wäre ich auch mit den oben erwähnten Medikamenten schwanger geworden. Das kann keiner sagen. Für den Einzelfall heißt das gar nichts. Und umgekehrt ja auch nicht - man ist mit den Medikamenten schwanger geworden, vielleicht hätte es in diesem Fall auch ohne geklappt...

    Den Vorschlag, einfach seine Mediaktion, die zum Erfolg geführt hat, in einen Ordner zu stellen, finde ich ganz gut. Wenngleich ich mir sicher bin, dass auch das bei "Neulingen" minimal zu Verunsicherung beitragen dürfte. Ich zum Beispiel habe festgestellt, dass ich teilweise fast die doppelte Menge an Utrogest in den ersten drei Monaten eingenommen habe, als andere Forumsteilnehmerinnen hier. Aber geklappt hat es dann trotzdem bei allen...

    Ganz einfach ist es nicht, ich meine, dass eine Portion Grundvertrauen in die Klinik seiner Wahl einfach auch dazugehört.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Marianne

  • Traurige Nachrichten von Paulinchen

    • marianne27
    • 11. April 2007 um 19:04

    Re: Traurige Nachrichten von Paulinchen

    Liebe Paulinchen,

    ich lese gerade Deine Zeilen und kann den unendlichen Schmerz, den Ihr durchleiden müsst, kaum begreifen. Ich fühle mir Dir und wünsche Dir und Deinem Partner von ganzem Herzen sehr viel Kraft für die kommenden Wochen und Monate.

    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 11. April 2007 um 18:55

    Re: BCN-Ordner

    Liebe Susanne,

    ich komme gerade aus dem Krankenhaus und bin sehr traurig und erschüttert über die Nachrichten von Dir und Paulinchen.

    Es tut mir sehr leid für Dich, dass es mit der Eizellspende nicht geklappt hat. Ich kann gut nachvollziehen, dass nach so vielen Jahren Kinderwunschbehandlung die Kraft schwindet und irgendwann aufgebraucht ist. Mir ging es nicht anders, und den endgültigen Schlusstrich zu ziehen fällt bestimmt nicht leicht.

    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen viel Kraft für einen Neuanfang oder eine Neuorientierung. Auch wenn es jetzt vielleicht schwerfällt, aber ich bin mir ganz sicher, dass Du bald auch wieder Neues entdecken und dem Leben wieder positive und schöne Aspekte abgewinnen kannst. Dafür wünsche ich Dir alles Gute.

    Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 19. März 2007 um 14:56

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Susanne,

    super, dass Du so viele Tage im Voraus Bescheid weißt, wann der Transfer ist! Dann kann man wenigstens in Ruhe Flüge und Hotel buchen. Alle Daumen sind feste gedrückt für Freitag!

    Alles Gute, Marianne

  • BCN-Ordner

    • marianne27
    • 7. März 2007 um 12:51

    Re: BCN-Ordner

    Hallo Susanne,

    Du nimmst doch auch Evopad 100, oder? Dann kann es ja eigentlich nur das gleiche sein. Das Pflaster ist übrigens genial, weil es so super klebt. Im Gegensatz zu dem deutschen Äqivalent Estradern 100, die gingen immer schon nach 2 Tagen halb ab. Aber ich hätte mich auch nicht getraut gleich alle Medikamente in Spanien zu kaufen.

    Aber Evopad 100, die sind wirklich gut zum Kleben. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht ganz genau erinnern, ob am Tag des Aufklebens die Blutung aufgehört hat, es kann aber sein. Deswegen würde ich mir keine größeren Gedanken machen. Es ist ja ungefähr der 4. /5. Tag nach Beginn der Periode, da wäre es ja nicht sehr ungewöhnlich, wenn die Blutung stoppen würde, oder?

    Ich glaube, es ist alles in Ordnung. Falls es Dir aber den Verstand raubt, schickt doch einfach eine Mail nach Spanien, das habe ich auch oft gemacht.

    Noch ein Tipp: Ich kenne mich mit dem Abflugplatz Hamburg zwar nicht gut aus, aber für Last-Minute-Flüge kann ich auf jeden Fall http://www.ltur.de empfehlen. Die haben auf alle Fälle auch die Air-Berlin-Flüge im Angebot, vielleicht auch noch andere Anbieter. Damit habe ich immer billiger als bei der Airline selber buchen können. Es lohnt sich auf alle Fälle, vor dem Buchen einen Preisvergleich bei l'tur zu machen, war bei mir um die Hälfte billiger als bei den Airlines.

    Viele Grüße und toi, toi, toi!
    Marianne

  • Links zu KLiniken?

    • marianne27
    • 4. März 2007 um 20:53

    Re: Links zu KLiniken?

    Hallo,

    ganz einfach: links auf der Seite, auf den dritten blauen ovalen Kreis von oben mit der gelben Schrift klicken. ("Kliniken").

    Viele Grüße
    Marianne

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