Antw:Chaos im Kopf
Bei einer Adoption ersetzt man einem Kind die leiblichen Eltern, die es, aus welchem Grund auch immer, nicht selber aufziehen können. Die Trennung von der leiblichen Mutter bedeutet für ein Kind immer einschneidende Erfahrungen. Lässt sich aber in diesem Fall nicht verhindern. Ich denke eine Leihmutterschaft ist immer für die Leihmutter nur eine Notlösung, d.h. der Geldmangel muss schon eklatant sein damit man sich darauf einlässt sein Leben für 9 Monate dermaßen aus der Hand zu geben für etwas (hoffentlich wenigstens einigermaßen viel) Geld. Als Frau, setzt man mit einer Schwangerschaft immer in einem gewissen Maß sein Leben aufs Spiel. In den Monaten der Schwangerschaft wird man von Hormonen durchgeschüttelt, der Körper wird in eine Extremsituation gebracht, die bei den meisten mit mehr oder weniger Schmerzen verbunden ist (Rücken, Symphyse, Gallenkoliken etc...) ganz zu schweigen von der Geburt. Natürlich ist eine Schwangerschaft bei einem eigenen gewollten Kind noch viel mehr, aber die Vorfreude, die Freude über die ersten Bewegungen, die Namenssuche, die Vorbereitungen auf das Baby fallen ja bei der Leihmutterschaft weg. Und was bleibt ist eben eine extreme körperliche Belastung die man für das Glück fremder Leute gegen Geld auf sich nimmt. Ich beurteile keinesfalls Paaren, die Leihmutter benutzen... ich selbst habe ein Kind durch EZSp bekommen. Also du musst für sich selbst entschieden, wo deine Grenze stehen. Niemand kann ein Rat geben