1. Forum
    1. Unerledigte Themen
  2. Dashboard
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Kalender
    1. Termine
  5. Lexikon
  6. News-System
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • News
  • News Update
  • Erweiterte Suche
  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
  2. Mitglieder
  3. Mischu

Beiträge von Mischu

  • Bringt doch eh nix.....

    • Mischu
    • 3. Dezember 2017 um 13:49

    Antw:Bringt doch eh nix.....

    Melde mich gern als Spezialfall.

    Wir waren 3 Jahre in KiWu -Behandlung -ohne Erfolg. Spermiogramm und Durchlässigkeit der Eileiter waren nicht optimal, aber wohl auch nicht sehr schlimm. Die Ärzte konnten sich nicht erklären, warum es nicht klappt. Haben nach ein paar Strohhalmen gegriffen (von Tees bis Immunbehandlung) -brachte aber alles nix.
    Nachdem meine Frau körperlich und seelisch immer mehr unter den ICSIs litt haben wir uns für eine Leihmutterschaft entschieden. Dabei ging alles gut und wir bekamen eine gesunde Tochter.

    Kaum hatte meine Frau unsere Tochter im Arm war wahrscheinlich der ganze innere Druck weg und der Weg frei. Unser Sohn ist dann noch 4 Wochen zu früh auf die Welt gekommen und hat es damit geschafft genau 9 Monate (auf den Tag genau!) jünger zu sein als seine große Schwester. Nach insgesamt 5 Jahren unerfülltem Kinderwunsch haben wir dann 2 Stück im selben Jahr bekommen.

    P.S. Als der Arzt fragte, wann meine Frau ihre fruchtbaren Tage hatte konnten wir es nicht beantworten. Wir hatten jahrelang Kalender und Listen geführt, aber mit der Abholung im Ausland damit aufgehört. ;)

  • Klinik in Polen??? Invimed?

    • Mischu
    • 23. September 2017 um 00:08

    Antw:Klinik in Polen??? Invimed?

    Gleich 3 Profile mit nur einem Eintrag, die alle eine ziemlich unbekannte Agentur loben... Noch dazu in nicht ganz fehlerfreiem Deutsch. Das kann natürlich auch Zufall sein, aber es klingt schon etwas seltsam.

    "Sie haben jetzt ein Garantieprogramm 3 Keime, ohne Extrakosten für zweite Probe" und zwei davon mit exakt dem gleichen Wortlaut und dem selben Flüchtigkeits-/Rechtschreibfehler.


    Find es ja prinzipiell ok auf neue Kliniken hinzuweisen/Werbung zu machen, aber dann kann man doch ehrlich sein und es nicht als Mitgliedsaccount tarnen. :03:

  • Klinik in Polen??? Invimed?

    • Mischu
    • 7. September 2017 um 08:48

    Antw:Klinik in Polen??? Invimed?

    Polen hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm, was das Kinderwunschthema angeht. Worauf sind die denn spezialisiert? Eizellspende?

  • Biotexcom. Erster Besuch

    • Mischu
    • 8. Mai 2017 um 11:09

    Antw:Biotexcom. Erster Besuch

    Schon wieder so ein Post. Direkt unter die Diskussion zu den sinnlosen Beträgen. So etwas kann doch keine Werbung sein! :banghead:
    Ich kann einfach nicht glauben, dass es so unfähige Werbeagenturen geben soll. Ich denke irgendein Troll hat hier Spaß in dem Forum.

    Deshalb Stimme ich ina zu, dass diese Beiträge gelöscht werden sollten!

  • Bereit zu sein für eine Eizellspende, was heißt das genau?

    • Mischu
    • 6. Mai 2017 um 20:08

    Antw:Bereit zu sein für eine Eizellspende, was heißt das genau?

    [quote author=ina84 link=topic=8980.msg147724#msg147724 date=1494073712]

    Mischu ich habe (...) dich nicht beleidigt und deshalb finde ich deine Art immer frecher....

    [/quote]

    Du schreibst, dass du mich für einen Bot hälst und damit recht hast. Also glaubst du, dass ich für Geld hier Lügen verbreite. Wenn das keine Beleidigung ist...
    Mit "aus der wissenschaftlichen Ecke" meinte ich meine unsentimentale und sachliche Art Probleme zu durchdenken. Das heisst nicht, dass ich auch nur ein Fünkchen medizinischen Sachverstand habe.

    Das mit gezielter Sabotage halte ich auch für unsinnig, aber den Mist für Werbung zu halten ist genau so abwegig...

    Ich habe auch nie behauptet, dass bei Problemen gleich eine Leihmutterschaft folgen muss. Aber Kristin hat augenscheinlich ein Problem mit der EZS. Da halte ich es für vertretbar kurz darauf hin zu weisen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt. Dabei hab ich nichtmal ein Land oder eine bestimmte Klinik empfohlen.

  • Bereit zu sein für eine Eizellspende, was heißt das genau?

    • Mischu
    • 6. Mai 2017 um 00:18

    Antw:Bereit zu sein für eine Eizellspende, was heißt das genau?

    @ Mutti
    [quote author=spaetemutti7 link=topic=8980.msg147712#msg147712 date=1494006183]
    ... sofort betont hat ohne einen Grund, dass wir nicht denken sollen er wäre ein bot...

    [/quote]

    Ich habe das nicht ohne Grund erwähnt. Ich wurde bereits zweimal ohne ein Wort oder die Chance zur Verteidigung gelöscht. Ich habe meine ganze Geschichte aufgeschrieben in der Vorstellung und am nächsten Tag war ich und meine 2 Seiten Text gelöscht. Samt meinen bereits empfangenen und versandten persönlichen Nachrichten. (Waren zum Glück nicht viele.) Ohne auch nur ein einziges Wort der Begründung oder der Chance mich zu verteidigen. Entschuldige also bitte meine Paranoia, aber ich glaube sie ist nicht ganz unbegründet. (Zumal Ina ja schon wieder gleich den Verdacht geäussert hat.)

    Ich kann deinen Zorn verstehen. Inzwischen habe ich ja auch einige dieser blöden Kommentare gelesen. Ich bin mir aber nichtmal sicher, ob die tatsächlich von Biotex stammen oder ob das Sabotage sein soll. Es kann ja nicht ernsthaft jemand so blöde sein sich innerhalb von Stunden 3 völlig verschiedene Geschichten für den selben Charakter auszudenken und zu verfassen. Noch dazu mit teils katastrophaler Rechtschreibung. Das muss ja auffallen. Mit minimalem Aufwand könnte man das viel besser anstellen.
    Ich hab natürlich auch keine Ahnung, wer da absichtlich sabotieren sollte, aber so blöde kann sich eigentlich keine Werbeagentur anstellen..


    @ Ina
    [quote author=ina84 link=topic=8980.msg147706#msg147706 date=1493924356]
    Also so wie spätemutti sagt äussere ich eine Vermutung und mehr nicht und glaube damit ins schwarze getroffen zu haben!
    [/quote]

    Und solche Kommentare nach jedem Post in dem das Wort Leihmutterschaft vorkommt nerven irgendwann. Auch dein hohes Ross finde ich unangebracht. Wir hatten genug Probleme, aber keines davon betraf jemals die Qualität der Eizellen. Kein Arzt hatte je etwas daran auszusetzen. Warum sollte ich also viel mehr darüber wissen als ein Ottonormalbürger? Klar haben wir uns mal mit der Anzahl und der Befruchtungsrate nach der ICSI beschäftigt. Aber das ist inzwischen auch schon wieder eine ganze Weile her.
    Nur weil du hier regelmäßig mit anderen Frauen über dieses Thema fachsimpelst muss nicht gleich jeder darin Experte sein.

    Zurück zum Thema:
    Wir hatten immer 1a befruchtete Eizellen, aber nie ist etwas daraus geworden. Deshalb war für uns der naheliegendste Weg diese Eizellen bei einer Leihmutter auszuprobieren anstatt die Eier einer fremden Frau auszuprobieren. Zudem war meine Frau durch die vielen ICSIs körperlich und seelisch sehr mitgenommen und wollte keine weiteren Versuche ohne ersichtlich bessere Erfolgsaussichten durchführen.
    Ich finde deshalb nicht, dass wir seltsam gehandelt haben und zeige auch anderen Frauen/Paaren gern, welche Alternativen es gibt.

  • Bereit zu sein für eine Eizellspende, was heißt das genau?

    • Mischu
    • 4. Mai 2017 um 21:56

    Antw:Bereit zu sein für eine Eizellspende, was heißt das genau?

    Ich kann vollständig nachvollziehen (glaube ich jedenfalls), warum eine Frau ein Kind selbst austragen will. All diese Erkenntnisse der Epigenetik stelle ich auch gar nicht in Frage. Trotzdem möchte ich nicht ausschließen, dass es Frauen gibt, denen ihre eigenen Gene beim Kind wichtiger sind als das eigene Austragen.
    Zumindest ist die spätere Aufklärung dann einfacher finde ich. Weil das Kind halt "nur" im Bauch einer anderen Frau herangewachsen ist, aber seine leiblichen Eltern kennt. (Um Himmels Willen hier bitte keine Kritik oder Anschuldigung reindeuten! Ich rede hier rein subjektiv aus meiner aufklärenden Elternrolle.)

    An den Eizellen meiner Frau hatten die Ärzte nie etwas auszusetzen, deshalb sind wir gar nicht auf die Idee einer Eizellspende gekommen. Vielleicht wärs aber auch für uns eine gute Alternative gewesen. (Deshalb ist mein Wissen zu möglichen Problemen da auch sehr beschränkt.)


    Eine Adoption wäre bei uns nur der allerallerletze Ausweg gewesen, nachdem wir beim Jugendamt erklärt bekamen, mit was für Vorgeschichte die meisten Kinder in die Adoption gehen. Für so eine Mammutaufgabe hätte mir vielleicht die Kraft gefehlt.

    P.S. Gibts irgendwas, was ich tun kann um den Botverdacht ein für allemal auszumerzen? Oder kommt der wirklich jedes Mal, wenn ich LM in den Mund nehme? Möchte uns mal jemand im schönen Sachsen besuchen kommen und meine Kinder angucken?

  • Was sagt ihr spàter dem Kind, wenn es klappt???

    • Mischu
    • 4. Mai 2017 um 19:52

    Antw:Was sagt ihr spàter dem Kind, wenn es klappt???

    Wir haben auch vor die Wahrheit zu sagen.

  • Bereit zu sein für eine Eizellspende, was heißt das genau?

    • Mischu
    • 4. Mai 2017 um 19:50

    Antw:Bereit zu sein für eine Eizellspende, was heißt das genau?

    Da wird gleich wieder die BOT-Keule ausgepackt. :017:

    Eizellspende hatten wir damals nicht auf dem Schirm. Deshalb kenne ich mich da einfach schlecht aus.
    (Und die Männerkarte möchte ich auch noch ausspielen! Ich bin mir nicht sicher, ob eure Männer da alle so Sattelfest sind, was die Eizellqualität angeht. Außerdem ist das bei uns ja auch schon 3 Jahre her inzwischen.)

    Finde die Idee der Leihmutterschaft in diese Fall trotzdem nicht so abwegig. Vielleicht sind der ein oder anderen Frau ja ihre Gene wichtiger, als das eigene Austragen des Kindes. Sonst hätte es ja hier gar keine Schwierigkeiten gegeben sich gleich für die EZS zu entscheiden.

  • Bereit zu sein für eine Eizellspende, was heißt das genau?

    • Mischu
    • 4. Mai 2017 um 08:53

    Antw:Bereit zu sein für eine Eizellspende, was heißt das genau?

    Ich kenne mich mit der Eizellspende nicht so recht aus, deshalb mal kurz ne dumme Frage: Was bringt die denn in eurem Fall? Wenn ihr schon ICSIs gemacht habt, dann hapert es doch scheinbar eher am Prozess des Ausbrütens und weniger an der Funktionalität der Eizelle? Oder sehe ich das falsch? (Entschuldigt die eher technische Betrachtungsweise. Komme aus der naturwissenschaftlichen Ecke...)

    Bei uns wars genauso (viele erfolglose ICSIs) und kein Arzt hat uns je zu einer Eizellspende geraten.

    Wir haben dann eine Leihmutterschaft gemacht -und haben dadurch ein Kind, was auch genetisch von uns abstammt. Aber dafür konnte es meine Frau eben auch nicht selbst austragen.

  • Rechtliches zur Leihmutterschaft

    • Mischu
    • 3. Mai 2017 um 09:09

    Antw:Rechtliches zur Leihmutterschaft

    Fragen an mich am besten per PN oder noch besser Mail. Ich schau hier nicht regelmäßig rein und vielleicht wollt ihr ja schnell eine Antwort haben.

    *Im Erstgespräch wurde uns gesagt, dass es wegen hoher Nachfrage eine Weile dauern könnte (6 Monate) bis eine passende Leihmutter gefunden ist. Wir wurden aber schon nach 1-2 Monaten angerufen, dass eine gefunden wurde. Der Transfer ging dann sehr bald über die Bühne. Also lagen vielleicht 3 Monate dazwischen.

    *Wir waren insgesamt nur 3 mal dort, weil wir großes Glück hatten. Erstgespräch, Transfer und Abholung. Hätten auch noch bei einem Ultraschall dabei sein können und die Leihmutter eher kennenlernen können. Wollten wir aber nicht. (Wollten das Ganze nicht an uns heranlassen, bis alles geklappt hat um nicht wieder enttäuscht zu sein, wenn etwas schief geht.)

    *Nach der Geburt des Kindes bekamen wir einen Anruf, dass wir es holen können. Sind sofort hingeflogen, durften aber erst nach 3 Tagen zu unserer Tochter. So lange war sie allein im Krankenhaus. Ist scheinbar so üblich in der Ukraine. Fanden wir aber sehr schwierig. Danach sind wir ins Krankenhaus gefahren und haben sie sofort übergeben bekommen -auf Nachfrage gabs noch eine halbvolle Milchflasche dazu. Ab da waren wir mehr oder weniger auf uns gestellt. Man kann natürlich jederzeit die Übersetzerin anrufen, aber das ist auch oft umständlich. (Billigstes Leihmutterschaftspaket ohne viel Service...)
    Haben letztendlich die 3 Wochen dort aber sehr genossen, weil man sich halt voll aufeinander und auf das Kind konzentrieren kann. Kein Abwasch, kein besuch der ganzen Verwandschaft etc.

    *Wir waren die ganzen 3 Wochen zu zweit dort. Ich in Elternzeit und die Mutter mit Urlaub. Haben aber auch andere Paare getroffen, wo nur ein Partner in der Ukr. war.

  • Biotexcom. Erster Besuch

    • Mischu
    • 13. April 2017 um 14:45

    Antw:Biotexcom. Erster Besuch

    Und ich fall auch noch darauf rein!
    Hatte mich schon darüber gefreut, dass hier endlich ernsthaft geschrieben werden kann und dann kommt wieder so ein Idiot.

  • Biotexcom. Erster Besuch

    • Mischu
    • 13. April 2017 um 08:43

    Antw:Biotexcom. Erster Besuch

    Nach welchen Kriterien habt ihr denn die Spenderin ausgesucht? Rein optisch?

    Habt ihr vor Kontakt zu halten?

  • Rechtliches zur Leihmutterschaft

    • Mischu
    • 9. April 2017 um 13:20

    Es gibt einen Extra Kanal im internen Forum zur Leihmutterschaft. Trotzdem sehe ich auch hier gelegentlich Nachfragen dazu. Vielleicht nur aus Neugier, vielleicht auch als Plan B bei einigen. Deshalb habe ich meinen kurzen Guide zur Leihmutterschaft hier mit herein kopiert.

    [size=18pt]Rechtliche Regelungen/Erfahrungen zur Leihmutterschaft[/size]
    Wir haben eine Leihmutterschaft im Ausland gemacht und dieser Artikel soll einen kleinen rechtlichen Überblick nach unseren Erfahrungen (in der Ukraine 2015) geben.
    Wir sind keine Juristen und können nichts davon mit irgendwelchen Paragraphen hinterlegen. Dennoch hilft unsere Erfahrung vielleicht die allerersten Fragen zu klären.
    Wer Fehler findet oder etwas konkretisieren kann ist herzlich eingeladen das zu verbessern!
    Natürlich sind nicht nur deutsche Gesetze zu beachten sondern auch die im Heimatland der Leihmutter. Da ich hier nur über ukrainische Regeln (begrenzt) auskunftsfähig bin schreibe ich das kursiv.

    Grundlagen:
    Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten, weil sie unter Menschenhandel fällt. Allerdings machen sich nur die Leihmutter (quasi durch den Verkauf "ihres" Kindes) und die unterstützenden Ärzte strafbar. Die annehmenden Wunscheltern machen sich nicht strafbar. Man hat also nach einer Leihmutterschaft im Ausland zurück in Deutschland nichts zu befürchten.
    *In der Ukraine darf die Leihmutter nicht mit dem Kind verwandt sein und hat deshalb auch keine Chance das Kind zu behalten. Das kann man ethisch beurteilen wie man will, diese Regelung bietet den Wunscheltern aber eine gewisse Sicherheit. Nach ukrainischen Gesetzen werden die Wunscheltern in die Geburtsurkunde eingetragen. Das wird von deutschen Stellen aber nicht anerkannt, denn nach dem deutschen Gesetz ist ja die Leihmutter die Mutter des Kindes.

    Wie komme ich zum deutschen Pass und zurück nach Deutschland:

    Nach deutschen Gesetzen ist die Frau, die das Kind auf die Welt bringt die Mutter des Kindes. Ohne jedes Wenn und Aber. Beim Vater wirds schon schwieriger.
    Als Vater zählt der Mann, der mit der Mutter verheiratet ist. (Ich glaube, dass man das anfechten kann, aber sicherlich nur über sehr lange und steinige juristische Wege.)
    Wenn die Leihmutter unverheiratet ist bietet sich hier die entscheidende Gelegenheit! Über eine Vaterschaftsanerkennung muss der Wunschvater und die Leihmutter ihren Willen erklären, den Wunschvater als Kindsvater anzuerkennen. (Was für ein Satz :D)
    Das wird in der deutschen Botschaft zusammen mit einem Übersetzer erledigt. Dadurch erwirbt das Kind automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft und kann einen deutschen (Kinder-)Reisepass erhalten, mit dem die Ausreise sofort möglich wird.
    An keiner Stelle macht man sich hier strafbar oder muss lügen. Denn an keiner Stelle interessieren den Gesetzgeber die Gene des Kindes, oder dass die Vaterschaftsanerkennung zu einer Leihmutterschaft gehört.
    Die deutsche Botschaft in Kiew hatte direkt ein Formular zur Vaterschaftsanerkennung wo man ankreuzen konnte ob es sich um eine Leihmutterschaft gehandelt hat.
    Wenn die Leihmutter nach der Geburt das Kind plötzlich behalten will und die Vaterschaftsanerkennung nicht unterschreibt wirds hier extrem schwierig.
    *tröst*
    *Hier ist die ukrainische Gesetzgebung sehr gut für die Wunscheltern, da die Leihmutter nach ukrainischen Gesetzen das Kind nicht behalten darf. Hier sind solche Entscheidungen der Leihmutter also eher nicht zu erwarten.
    *Der Prozess bis zur Vaterschaftsanerkennung und zur Ausreise hat bei uns gut 3 Wochen gedauert. Das hängt aber ganz stark davon ab, wie erfahren die Agentur mit der Beschaffung der Papiere und der Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft ist.


    Zurück in Deutschland:

    Nachdem man das Kind dank des Reisepasses aus der Botschaft mit nach Hause nehmen konnte ist das schwierigste überstanden. (War jedenfalls bei uns so.)
    Der Wunschvater gilt als der Vater des Kindes und die Wunschmutter einfach als Frau des Vaters (auch wenn sie wie in unserem Fall die genetische Mutter des Kindes ist)! Familienversicherung, Kindergeld usw. kann also rechtlich einwandfrei über den Vater laufen. Die Wunschmutter kann trotzdem problemlos Elternzeit nehmen! Nach unseren Erfahrungen ist auch den meisten Stellen/Ämtern/Ärzten völlig egal, dass die Wunschmutter juristisch nicht mit dem Kind verwandt ist. Sie wurde bei uns immer wie die richtige Mutter behandelt.

    Letzte Schritte:
    In der deutschen Geburtsurkunde steht aber weiterhin die Leihmutter als Mutter und der Wunschvater als Vater des Kindes eingetragen. Das kann man über eine Stiefkindadoption ändern. (Juristisch gesehen ist die Wunschmutter ja die Stiefmutter des Kindes.) Dazu muss das Kind einige Zeit bei der Wunschmutter leben (>1 Jahr) und die Leihmutter muss schriftlich auf ihr Sorgerecht verzichten. Dann kann die Wunschmutter das Kind adoptieren und das Kind bekommt eine neue Geburtsurkunde auf der nur noch die Wunscheltern stehen. (Wenn man also den ausländischen Geburtsort erklären kann kann man ab hier die Leihmutterschaft geheim halten.)
    Hier kommt es sehr auf die Mitarbeiter im Jugendamt an, wie umständlich das wird. Unsere Sachbearbeiterin hat uns mitgeteilt, dass nach "Anweisung von ganz Oben" Wunscheltern von Leihmutterschaftskindern das Leben schwer gemacht werden soll, weil Leihmutterschaft in Dtl verboten ist. Andererseits meinte die Mitarbeiterin, dass das Kindeswohl im Jugendamt an erster Stelle steht und es sinnlos wär uns hier zu nerven. Wir bekamen deshalb schnell ihren Segen und konnten auf dem Gericht die Adoption nach etwa 1,5 Jahren abschließen.

  • Rechtliches zur Leihmutterschaft

    • Mischu
    • 8. April 2017 um 21:11

    *Artikel von mir kopiert von Klein-Putz.de*
    [size=16pt]
    Rechtliche Regelungen/Erfahrungen zur Leihmutterschaft[/size]

    Wir haben eine Leihmutterschaft im Ausland gemacht und dieser Artikel soll einen kleinen rechtlichen Überblick nach unseren Erfahrungen (in der Ukraine 2015) geben.
    Wir sind keine Juristen und können nichts davon mit irgendwelchen Paragraphen hinterlegen. Dennoch hilft unsere Erfahrung vielleicht die allerersten Fragen zu klären.
    Wer Fehler findet oder etwas konkretisieren kann ist herzlich eingeladen das zu verbessern!
    Natürlich sind nicht nur deutsche Gesetze zu beachten sondern auch die im Heimatland der Leihmutter. Da ich hier nur über ukrainische Regeln (begrenzt) auskunftsfähig bin schreibe ich das kursiv.

    Grundlagen:
    Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten, weil sie unter Menschenhandel fällt. Allerdings machen sich nur die Leihmutter (quasi durch den Verkauf "ihres" Kindes) und die unterstützenden Ärzte strafbar. Die annehmenden Wunscheltern machen sich nicht strafbar. Man hat also nach einer Leihmutterschaft im Ausland zurück in Deutschland nichts zu befürchten.
    *In der Ukraine darf die Leihmutter nicht mit dem Kind verwandt sein und hat deshalb auch keine Chance das Kind zu behalten. Das man man ethisch beurteilen wie man will, diese Regelung bietet den Wunscheltern aber eine gewisse Sicherheit. Nach ukrainischen Gesetzen werden die Wunscheltern in die Geburtsurkunde eingetragen. Das wird von deutschen Stellen aber nicht anerkannt, denn nach dem deutschen Gesetz ist ja die Leihmutter die Mutter des Kindes.

    Wie komme ich zum deutschen Pass und zurück nach Deutschland:

    Nach deutschen Gesetzen ist die Frau, die das Kind auf die Welt bringt die Mutter des Kindes. Ohne jedes Wenn und Aber. Beim Vater wirds schon schwieriger.
    Als Vater zählt der Mann, der mit der Mutter verheiratet ist. (Ich glaube, dass man das anfechten kann, aber sicherlich nur über sehr lange und steinige juristische Wege.)
    Wenn die Leihmutter unverheiratet ist bietet sich hier die entscheidende Gelegenheit! Über eine Vaterschaftsanerkennung muss der Wunschvater und die Leihmutter ihren Willen erklären, den Wunschvater als Kindsvater anzuerkennen. (Was für ein Satz :D)
    Das wird in der deutschen Botschaft zusammen mit einem Übersetzer erledigt. Dadurch erwirbt das Kind automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft und kann einen deutschen (Kinder-)Reisepass erhalten, mit dem die Ausreise sofort möglich wird.
    An keiner Stelle macht man sich hier strafbar oder muss lügen. Denn an keiner Stelle interessieren den Gesetzgeber die Gene des Kindes, oder dass die Vaterschaftsanerkennung zu einer Leihmutterschaft gehört.
    Die deutsche Botschaft in Kiew hatte direkt ein Formular zur Vaterschaftsanerkennung wo man ankreuzen konnte ob es sich um eine Leihmutterschaft gehandelt hat.
    Wenn die Leihmutter nach der Geburt das Kind plötzlich behalten will und die Vaterschaftsanerkennung nicht unterschreibt wirds hier extrem schwierig.
    *tröst*
    *Hier ist die ukrainische Gesetzgebung sehr gut für die Wunscheltern, da die Leihmutter nach ukrainischen Gesetzen das Kind nicht behalten darf. Hier sind solche Entscheidungen der Leihmutter also eher nicht zu erwarten.
    *Der Prozess bis zur Vaterschaftsanerkennung und zur Ausreise hat bei uns gut 3 Wochen gedauert. Das hängt aber ganz stark davon ab, wie erfahren die Agentur mit der Beschaffung der Papiere und der Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft ist.


    Zurück in Deutschland:

    Nachdem man das Kind dank des Reisepasses aus der Botschaft mit nach Hause nehmen konnte ist das schwierigste überstanden. (War jedenfalls bei uns so.)
    Der Wunschvater gilt als der Vater des Kindes und die Wunschmutter einfach als Frau des Vaters (auch wenn sie wie in unserem Fall die genetische Mutter des Kindes ist)! Familienversicherung, Kindergeld usw. kann also rechtlich einwandfrei über den Vater laufen. Die Wunschmutter kann trotzdem problemlos Elternzeit nehmen! Nach unseren Erfahrungen ist auch den meisten Stellen/Ämtern/Ärzten völlig egal, dass die Wunschmutter juristisch nicht mit dem Kind verwandt ist. Sie wurde bei uns immer wie die richtige Mutter behandelt.

    Letzte Schritte:
    In der deutschen Geburtsurkunde steht aber weiterhin die Leihmutter als Mutter und der Wunschvater als Vater des Kindes eingetragen. Das kann man über eine Stiefkindadoption ändern. (Juristisch gesehen ist die Wunschmutter ja die Stiefmutter des Kindes.) Dazu muss das Kind einige Zeit bei der Wunschmutter leben (>1 Jahr) und die Leihmutter muss schriftlich auf ihr Sorgerecht verzichten. Dann kann die Wunschmutter das Kind adoptieren und das Kind bekommt eine neue Geburtsurkunde auf der nur noch die Wunscheltern stehen. (Wenn man also den ausländischen Geburtsort erklären kann kann man ab hier die Leihmutterschaft geheim halten.)
    Hier kommt es sehr auf die Mitarbeiter im Jugendamt an, wie umständlich das wird. Unsere Sachbearbeiterin hat uns mitgeteilt, dass nach "Anweisung von ganz Oben" Wunscheltern von Leihmutterschaftskindern das Leben schwer gemacht werden soll, weil Leihmutterschaft in Dtl verboten ist. Andererseits meinte die Mitarbeiterin, dass das Kindeswohl im Jugendamt an erster Stelle steht und es sinnlos wär uns hier zu nerven. Wir bekamen deshalb schnell ihren Segen und konnten auf dem Gericht die Adoption nach etwa 1,5 Jahren abschließen.

  • neu hier deutscher pass

    • Mischu
    • 27. März 2017 um 08:41

    Antw:neu hier deutscher pass

    Ein deutscher Pass geht überrschend problemlos.
    Nach deutschen Gesetzen ist Leihmutterschaft verboten (Menschenhandel und so) -aber nur für die Leihmutter udn die behanldenden Ärzte. Die Bestelleltern machen sich nicht strafbar.

    Wichtig ist, dass die Leihmutter nicht verheiratet ist. Sonst sind ihre Kinder automatisch von ihrem Ehemann.
    Ansonsten funktioniert das ganze wie bei einer Vaterschaftsanerkennung in Deutschland.
    Mann und Frau unterschreiben, dass dieser Mann der Vater des Kindes ist und damit ist er das nach deutschem Recht auch. (Gentests oder Ähnliches finden nicht statt. Wahrscheinlich klappt das auch bei schwarzen Kindern mit Schlitzaugen :D )

    Dann gibts den deutschen Pass und man kann nach Deutschland zurück.
    In Deutschland kann dann die Mutter noch das Kind adoptieren, wenn von der Leihmutter ein Schreiben vorliegt, dass sie auf das Sorgerecht verzichtet.
    Wie viele Steine man da in den Weg gelegt bekommt hängt vom örtlichen Jugendamt ab. Ging bei uns aber recht problemlos.

    Bei Fragen einfach PM an mich.

  • Biotexcom. Erster Besuch

    • Mischu
    • 15. März 2017 um 08:38

    Antw:Biotexcom. Erster Besuch

    Die Frage zu der Anzahl der Eizellen kann ich nicht beantworten, da wir bei Biotexcom eine Leihmutterschaft gemacht haben. Die haben uns bestimmt gesagt, wieviele Eizellen die Leihmutter bekommen hat, aber das hab ich mir nicht gemerkt. Es hat auch glücklicherweise beim ersten Versuch geklappt, so dass man nicht bibbern und mitzählen musste. :13:

  • Biotexcom. Erster Besuch

    • Mischu
    • 10. März 2017 um 23:11

    Antw:Biotexcom. Erster Besuch

    Auch wenn dieses Thema sehr alt ist scheinen hier oft Leute reinzuschauen.
    Deshalb finde ich es schade, dass dieses Thema so negativ endet.

    Die seltsamen Werbeposts sind sicherlich höchst nervig und dämlich, aber den verzweifelten Kinderwunscheltern ist das vielleicht nicht so wichtig, wenn die Qualität stimmt.
    Wir haben jedenfalls gute Erfahrungen (Leihmutterschaft) mit Biotex gemacht und können die weiterempfehlen.
    Auch die angeblich schwierige Heimreise nach Deutschland war kein Problem. (Ironischerweise ist die deutsche Bürokratie da mal echt nützlich. :) )

    @mutti Ich weiss, dass du sehr empfindlich auf alles Biotexbezogene reagierst. Wahrscheinlich zurecht. Trotzdem bitte nicht gleich jeden Bericht als Fake in der Luft zerreißen. Für verzweifelte Kinderwünscher ist das ein lohnenswerter Strohalm, den seltsame Fakebeiträge nicht zerstören sollten.

    Wer Fragen zu unseren Erfahrungen hat kann sich gern per PM melden. (Auch die mit dem Bot-Riecher.)

  • Wie seriös ist die Klinik Biotex Ukraine wirklich???

    • Mischu
    • 16. Februar 2017 um 08:21

    Antw:Wie seriös ist die Klinik Biotex Ukraine wirklich???

    Verfolge das Forum nicht intensiv genug um zu wissen, dass hier eine negative Stimmung gegen biotex herrscht. sry.

    Und natürlich schreibe ich gleich im ersten Post über Biotex! Wir haben dort eine Leihmutterschaft gemacht (2015). Was soll ich denn sonst schreiben?

    Kann ehrlich gesagt nicht verstehen, wo eine negative Stimmung gegen die Firma herkommt. Es stimmt, dass die in der Kundenberatung und Betreuung eher mau sind, aber uns hat ja auch mehr das Ergebnis interessiert -und das war glücklicherweise unsere gesunde Tochter.

    Wer Fragen zu Biotex hat kann sich gern an mich wenden.

    P.S. Falls jemand von den Mods hier Zweifel hegt, ob ich ein Bot bin, dann bitte ich nur darum mich nicht kommentarlos zu löschen, sondern einfach mal per Mail zu kontaktieren. Dann kann ich jede Unsicherheit schnell ausräumen!

  • Wie seriös ist die Klinik Biotex Ukraine wirklich???

    • Mischu
    • 6. Februar 2017 um 11:51

    Antw:Wie seriös ist die Klinik Biotex Ukraine wirklich???

    Hab mich extra angemeldet um einigen Lesern hier die Angst zu nehmen.

    Wir haben unsere Tochter von Biotex und es hat gut funktioniert. Die Betreuung und Unterkunft ist eher mittelmäßig, aber das Wichtigste bekommen sie gut hin.
    Sowohl das medizinische, als auch das juristische haben sie sehr professionell gelöst.

    Will nicht zu viel loben, sonst hält mich noch jemand für nen Bot. :)

    Wer Fragen hat kann uns gern anschreiben. (Wissen noch gut, wie unsicher wir damals waren und freuen uns helfen zu können.)

  • Vida Fertility Institute

    mehr erfahren
    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

    mehr erfahren
    Klinik Eugin
  • CRA Barcelona

    mehr erfahren
    CRA Barcelona
  • IVI Valencia

    mehr erfahren
    IVI Valencia
  • Clinica Tambre

    mehr erfahren
    Clinica Tambre
  • Institut Marques

    mehr erfahren
    Institut Marques

Registriere Dich jetzt für unseren kostenlosen Newsletter.

Die Eingabe des Namen ist optional.
Verteilerlisten
Bitte bestätigen Sie die Datenschutzerklärung
Jetzt anmelden

Vielen Dank für Deine Anmeldung!

Du bekommst in wenigen Minuten eine E-Mail mit einem Bestätigungslink.

  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™
💛 Du bist mit deinem Kinderwunsch nicht allein.
Der Weg zum Wunschkind ist oft voller Fragen – und Entscheidungen, die gut überlegt sein wollen.

Welche Klinik ist die richtige? Was, wenn es unterschiedliche ärztliche Meinungen gibt?


Auf www.deine-kinderwunschmanager.de findest du:

✅ Persönliche Begleitung durch erfahrene Kinderwunschberater*innen

✅ Hilfe bei der Auswahl der passenden Klinik – im In- oder Ausland

✅ Vertrauensvolle ärztliche Zweitmeinungen

✅ Ein offenes Ohr für all deine Sorgen


🎯 Buche jetzt dein kostenloses Kennenlerngespräch – und finde heraus, was dir wirklich weiterhilft.

👉 Jetzt entdecken

Jetzt entdecken
Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺 in der WSC-Connect App bei Google Play
Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺 in der WSC-Connect App im App Store
Download