Antw:Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?
Hallo!
Ich würde mich gerne zu euch gesellen. Und mich als erstes mal kurz vorstellen. Ich bin grade 40 geworden und versuche seit 2 Jahren, meinen Wunsch Mutter zu werden, zu verwirklichen. Ein Unterfangen, dass ich mir ehrlich gesagt einfacher vorgestellt hatte, da fast alle in meinem Freundeskreis mit einem Fingerschnipp schwanger wurden und werden. Da dachte ich, es geht bei mir genauso. Ich bin leider alleine und habe meinen Kinderwunsch lange hinaus gezögert, in der Hoffnung, doch noch den richtigen Partner zu finden. Jetzt packe ich es alleine an, gestärkt von meiner Familie.
Mein erster Versuch war die IUI in Dänemark im natürlichen Zyklus im Mai 2014. Gleich ein positiver Test, große Freude! Eine Woche danach leider Blutung. Untersuchung ergab einen Mangel an Gelbkörperhormon. Nächster Versuch im Juli 2014 diesmal mit Utrogest als Unterstützung. Wieder ein positiver Test und vorsichtige Freude. Aber leider Eileiterschwangerschaft. Und das Schlimmste: Baby hatte bei der OP noch Herzschlag und das sagt mit der dämliche Arzt auch noch! Das konnte ich echt gebrauchen! Ich habe 1 Jahr gebraucht, um mich davon zu erholen. Leider lag mein AMH nur noch bei 0,3, alle anderen Hormone waren in Ordnung. Auch meine Schilddrüse ist gut eingestellt. Also als nächstes ICSI im Herbst 2015. Leider nur 1 Eizelle als Ausbeute, die mir als Vierzeller eingesetzt wurde. Große Hoffnung hatte ich nicht. Aber wieder ein positiver Test. US bei 6+4 zeigte dann eine zu kleine Fruchthöhle, hcg sank dann auch schnell, wieder nichts. Die Ärzte in Dänemark wollten dann so schnell wie möglich weitermachen, aber ich hatte keinen Nerv mehr. Meine noch vorhandenen Eizellen scheinen nicht so der Hit zu sein. Ich weiß, dass viele hier zig IVFs hinter sich haben und ich frage mich ehrlich, wie ihr all diese Misserfolge verarbeiten konntet. Ich war jedenfalls fast soweit, meinen Kinderwunsch abzuhaken und mich voll auf Neffe und Nichte zu konzentrieren. Dann bekamen Freunde von mir durch Eizellspende Zwillingsjungs. Und ich fing an zu überlegen und mich zu informieren. Ob das Kind genetisch von mir ist oder nicht, ist mir relativ egal. Ich möchte einfach nur Mutter werden. Ich hätte auch ein Kind adoptiert, aber das geht ja nicht als alleinstehende in Deutschland. Also setze ich meine Hoffnung jetzt in die Eizellspende. Nachdem ich sämtliche Kliniken erforscht habe und viel in den Ordnern hier gelesen habe als Gast, habe ich mich für IVF Spain entschieden. Mein Gespräch mit Frau Dr. Szlarb war auch sehr nett und vertrauensvoll. Sie hat mir die Embryonenspende empfohlen. Ich adoptiere also jetzt 3 Embryos als Kryos und hoffe, dass einer davon mein Baby ist. Am 06.07. ist Transfertermin, SET. Ich bin grad im Probezyklus und klebe fleißig Pflaster, obwohl meine GMS eigentlich immer super ist. Mehr brauche ich erstmal nicht, auf eine Downregulierung habe ich verzichtet. Am 3.6. ist Kontroll US. Was mich aber irritiert, ist das mein Transfer erst am 25. ZT ist. Mein normaler Zyklus geht meist 26 Tage. Ist dann der 25. ZT als Transfertag nicht viel zu spät? Grade, weil ich hier ständig von der GMS lese die nicht überreif sein darf. Ist die am 25. ZT nicht längst zu alt? Spanien meint, nö, alles super so wie es im Plan steht. Da bin ich grad echt verunsichert. Wann hattet ihr denn so den Transfer bei euren Kryos?
Liebe Grüße und ich drücke allen die Daumen!
Juli