Hallo ihr Lieben,
ich bin gerade in der Vorbereitung für eine Eizellspende in Valencia, als am ersten Tag der Vorbereitung durch Zufall herauskam, dass meine Leberwerte nicht in Ordnung sind (GPT 88, ein anderer 51 und GGT 31). Da ich seit 15 Jahren Cyclo progynova einnehme, befürchtet meine Frauenärtzin, dass meine Leber mir dies übelgenommen hat. Sie ist nun skeptisch, ob ich den Vorbereitungsversuch weitermachen soll oder nicht. Die Ärtzin in Valencia riet mir, den Cyclus zu unterbrechen, bis die Sache geklärt ist. Das ist sie nun so gut wie es geht. Ein Ultraschall war völlig in Ordnung und die Blutwerte eben erhöht. Kennt ihr euch aus: Was passiert mit der Leber in einer eventuellen Schwangerschaft? Wie wirken sich Leberschäden auf das Ungeborene aus? Hat jemand von euch ein ähnliches Problem? Übermorgen habe ich wieder einen Termin bei meiner hiesigen Gyn. Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Soll das schon alles gewesen sein? Ist das schon das Aus für unsere Pläne und Wünsche?
Micha
Beiträge von Micha32
-
-
Progynova und Leberwerte
Hallo,
ich möchte hier noch einmal eine neue Frage stellen.
Hat jemand von euch Erfahrungswerte, wie sich die Einnahme von Progynova auf die Leber auswirkt? Ich habe nämlich letzte Woche eine schockierende Diagnose durch puren Zufall erfahren. Meine Leberwerte sind richtig hoch (GPT 93) und meine Frauenärztin und auch die Ärztin in Valencia hat mir nahe gelegt, den Vorbereitungszyklus, den ich gerade am selben Tag begonnen hatte wieder abzubrechen, bis alles abgeklärt ist. Meine Frauenärztin hat mir etwas Angst gemacht. Sie sagte,dass es gefährlich sei, mit solch schlechten WErten in eine Schwangerschaft zu gehen. Ich bin nun völlig deprimiert, denn ich hatte mich so auf den Anfang gefreut. Hat jemand von euch ein ähnliches Problem oder einen guten Tipp? Gleich muss ich auf jeden Fall erst einmal zum Leber-Ultraschall. Bin schon ganz aufgeregt.
Viele Grüße
Micha -
Leberwerte schlecht
Nun habe ich die ersten Hürden meines Neustarts in Valencia gut hinter mich gebracht und war ganz zuversichtlich, heute mit dem Zyklus beginnen zu können. Alle Unklarheiten und Probleme habe ich mit dem IVI telefonisch geklärt, was sehr gut ging. Nun habe ich vorgestern durch Zufall erfahren (war beim Blutspenden wegen HIV und Hepathitistest), dass meine Leberwerte stark erhöht sind. Meine Frauenärztin meint, dass die durchaus durch die langjährige Einnahme von Cyclo progynova kommen kann. Sie und auch das IVI sind dagegen, dass ich mit solch schlechten Leberwerten (GPT 93) den Vorbereitungszyklus beginnen soll, da dieser und eine eventuelle anschließende Schwangerschaft die Leber wohl noch zusätzlich belasten würden. Ich bin nunmal wieder völlig frustriert und habe das GEfühl, dass alles zu Ende ist, bevor es überhaupt angefangen hat. Mir ist den ganzen Tag so richtig zum Heulen. Nächste Woche muss ich zu diversen Leberuntersuchungen. Was dann passiert, weiß ich nicht. Denn natürlich will mich meine eigene GEsundheit nicht übermäßig durch eine Vorbereitung und evtl. Schwangerschaft gefährden.
Kennt sich jemand mit Leberwerten und den Konsequenzen aus?
Micha -
Sehr geehrter Herr Doktor,
nach zweijähriger Pause befassen wir uns wieder mit dem Gedanken der Eizellspende. Wir waren vor 2 Jahre zu einem Vorstellungsgespräch in Valencia und mussten dann die Vorbereitungen aus familiären Gründen abbrechen. Nun würden wir wieder gerne anfangen, allerdings bleibt seit etwa 6 Monaten meine sonst seit Jahren übliche Abbruchblutung unter cyclo progynova aus. Meine Frauenärtzin hat heute, am 15. Zyklustag im Ultraschall keinerlei Gebärmutterschleimhaut gesehen, sie beschrieb das Endometrium als einen Strich, eine Blutuntersuchung steht noch aus. Meine Frage: Hat nun das Aufnehmen der Behandlung überhaupt einen Sinn? Wie könnte ich ohne allzu große körperliche Belastung einen Schleimhautaufbau erreichen?
Mit freundlichen Grüßen
Micha -
Keine Blutung unter Cyclo progynova
Nach meiner 2-jährigen Pause war ich heute wiedermal bei meiner Gyn. Ich wollte mit ihr besprechen, ob sie mich bei einem weiteren Versuch der Eizellspende betreut. Dabei haben wir auch über meine aktuelle Medikation gesprochen. Da ich keine Eierstöcke habe (von Geburt an nicht entwickelt) nehme ich seit Jahren ein Hormonersatzpräparat (Cyclo progynova unter dem ich auch immer eine leichte bis mittlere Monatsblutung hatte, d. h. es wurde Schleimhaut aufgebaut und abgeregnet. In den lezten drei Monaten hatte ich nun keine Abbruchblutung mehr und meine Gyn konnte heute beim Ultraschall auch keinerlei Schleimhaut entdecken (trotz 15 Zyklustag. Sie meinte, man könnte das Hormon anders dosieren, dass eine Abbruchblutung wieder einträte, klang aber eher etwas verhalten. Nun meine Frage: Gib es jemanden unter euch, dem es mit cyclo progynova so ähnlich ging? Hat eine Behandlung denn überhaupt eine Chance, wenn ich von Beginn an schon so hoch dosierte Hormone einnehmen muss? Ich habe etwas Bedenken, dass mir die Leute in Valencia nicht wirklich raten einen Versuch zu unterlassen, weil wir ja doch ihre Brötchengeber sind.
Viele Grüße eure verwirrte und frustriere Micha -
Liebe Forumsmitglieder,
vor genau 2 Jahren hatten mein Mann und ich unser erstes Vorgespräch in Valencia zwecks Eizellspende. Im Sommer 2002 haben wir mit den vorbereitungen begonnen, ,mussten sie aber aus familiären Gründen im September 2002 abbrechen, bevor es zu einem Transfer kam. Nun möchten wir es doch noch einmal versuchen. Was denkt ihr: Müssten wir noch einmal zu einem KOntaktgespräch nach Valencia oder würden die wohl einen erneuten Versuch ohne persönliches Vorgespräch starten. Wie ist eure Meinung oder habt ihr gar Erfahrung ?
Bin gespannt auf eure Tipps
Micha