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Beiträge von Rom.y

  • Immunisierung oder nicht??? Bitte Hilfe

    • Rom.y
    • 3. Februar 2005 um 13:48

    Immunisierung oder nicht??? Bitte Hilfe

    Hallo Akuta,

    Ich würde das auf alle Fälle machen lassen, nach sovielen Versuchen.

    Bei mir wurde das auch untersucht und das übernahm die Krankenkasse. Ich musste von meinem Hausarzt eine Überweisung zum Immunologen beibringen.

    Frau Dr. Reichel ist sehr empfehlenswert; Ihre Praxis ist in der Max-Lang-Str. 58, 7o771 Leinfelden-Echterdingen.

    Hattest du während deiner Versuche auch irgendwelche Auffälligkeiten, vor allem stark erhöhten Blutdruck (Herzrasen, Blut-rauscht-in-den-Ohren, Fieber oder sowas?)

    Gruß Rom.y[size=18px][/size][size=24px][/size]

  • In Erinnerung an Kathy

    • Rom.y
    • 7. Januar 2005 um 11:36

    In Erinnerung an Kathy

    Lieber Andreas,

    ich bin tief geschockt. Was für eine grauenvolle Nachricht; was für ein schrecklicher Verlust für dich. Auch was für eine Last für die Kleinen. Ich hoffe nur, dass du Familie und Freunde hast, die dir jetzt beistehen - und euch auch ganz praktisch helfen.

    Angesichts dieses grausamen Schicksals bleiben alle Worte hohl. Ich mag kaum sagen, dass es mir unendlich Leid tut.

    Wo lebst du? Vielleicht gibt es Forumsmitglieder in der Nähe, die helfen können? Brauchst du Geld?


    Andreas, es gibt hier einige Frauen, die ähnliche Immunprobleme wie Kathy haben. Wir haben Angst. Für uns wäre es wichtig, zu wissen, was geschehen ist. Ich weiß, das ist viel verlangt, aber wenn du die Kraft findest, sag uns bitte, was geschehen ist.

    Rom.y

  • Homocystein/Folsäure

    • Rom.y
    • 23. September 2004 um 15:35

    Homocystein/Folsäure

    Kerstin, welches Präparat nimmst du denn ein? Von meinen Drogerie-Pillen müsste ich pro Tag 8 (Folsäure) oder sogar 25 (Vit. B6) nehmen, um auf deine Wirkstoffdosis zu kommen. Empfohlen wird eine, ich nehme jetzt 2...
    muss ich mich doch noch mal genauer informieren!
    Danke.

    Gruß Rom.y

  • Homocystein/Folsäure

    • Rom.y
    • 22. September 2004 um 15:14

    Homocystein/Folsäure

    Hallo, ihr beiden!

    Ich habe keine Dosierung bekommen, sondern nur die allgemeine Empfehlung. Erst habe ich es mit der "empfohlenen Tagesdosis" probiert, aber du nimmst ja sehr viel mehr! Da werde ich auch gleich mal hochstufen. Überdosierung ist kein Problem bei beiden Wirkstoffen.

    Ich war nur bass erstaunt: Über Cholesterin weiß ja jeder Bescheid, dies Homocystein kennt kein Schwein, es ist mindestens so gefährlich wie Cholesterin und noch weiter verbreitet. 8o% der Erwachsenenhaben diesen Mangel, las ich...

    Gruß Rom.y

  • Homocystein/Folsäure

    • Rom.y
    • 22. September 2004 um 08:41

    Hallo, ihr alle,

    dieser spezielle Aspekt meiner/unserer Immunproblematik könnte auch für andere interessant sein: der Homocysteinspiegel bzw. Vitamin B + Folsäuremangel. Dieser Mangel ist sehr weit verbreitet und oft stark ausgeprägt - und zwar auch bei gesunder Lebensführung. Ich ernähre mich sehr gut, viel Vollkorn, gemüse etc - ich hätte nie gedacht, dass ich irgendeinen Mangel haben könnte, und dann gleich einen so extremen. 8o% der Bevölkerung leiden daran, so dass schon überlegt wird, das Mehl künstlich anzureichern...

    Folsäure ist ja für die Empfängnis wichtig und zur Versorgung des Embryos in der Frühschwangerschaft. Bei VitB+Folsäure-Mangel bildet sich im Körper außerdem ein schlechtes Eiweiß namens Homocystein, das sich innen in den Adern ablagert und dort ähnlich wirkt wie Cholesterin - also Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und dergleichen signifikant erhöht. Ist ja nebenbei auch von Belang.

    Könnt ihr ja mal überprüfen lassen - oder nehmt vorsichtshalber gleich ein Kombipräparat. Nach 5 Wochen war der Spiegel, der unter 1o liegen sollte, dann von 38 auff 21 abgesunken. Jetzt habe ich die Dosis verdoppelt, man braucht also richtig viel von dem Zeug.

    Gruß Rom.y

  • Ich trauere um Tabea und

    • Rom.y
    • 21. September 2004 um 18:34

    Ich trauere um Tabea und

    My very dear frowlein, mich hat deine scharfe Reaktion ehrlich gesagt auch gewundert? Ich konnte in Marias posting nichts derart Empörendes finden.

    Was ich mich bei solchen Dingen immer frage, ist : Wenn jemand die Geburt solcher Kinder als "Gottes Wille" empfindet, dem man sich zu beugen hat, warum ist dann eine solch schwerwiegende Operation kein Eingriff in Gottes Willen?

    Arme Kinder, arme Eltern; beängstigend auch das Medienspektakel drumrum. In Zukunft kriegen wir wohl "Stern presents the following operation"...

    Gruß Rom.y

  • Immunreaktion nach Transfer

    • Rom.y
    • 21. September 2004 um 18:17

    Immunreaktion nach Transfer

    keine Bange, ihr alle ich wollte mir nicht selbst lässig auf der Wohnzimmercouch 'nen Veneneinlauf verpassen... nach dem Motto "Der kleine Hobbychirurg" oder so... ich überlege nur, ob ich die Tag-6-Dosis noch hier bekommen kann, bei einem Arzt natürlich, oder ob ich dafür schon ins Ausland muss. Das hieße halt: eine Woche länger in Warschau, und das in dem wackligen Zustand, in dem man sich während so eines Versuches befindet. Da brauche ich Heim&Herd immer ganz besonders.

    Aber schön, dass ihr es gut vertragen habt; ich hatte etwas Angst davor und bin jetzt beruhigt. Den Punkt, dass damit eine Aids-Infektion nicht ganz auszuschließen ist, muss ich wohl verdrängen. Ines, wo habt ihr das machen lassen? Und wo habt ihr das medikament gekauft? Ist bei dir Octagam auf Verdacht gegeben worden? Oder hattest du auch irgendwelche Merkwürdigkeiten im Vorfeld, wie unsereins hier im Ordner?


    Von Kiel habe ich übrigens einen ganz schlechten Eindruck. Ich bekam dort nur äußerst widerwillig und gereizt knappe Auskunft: Ja, auch andere Patientinnen klagen über solche Symptome, aber eine Reaktion auf den Embryo halten wir für völlig ausgeschlossen. Die Symptome erklären sich durch die Begleitumstände der IVF. Tatsache. Ich habe es nicht fassen können, weil sie doch gerade auf Immunprobleme hin behandeln - wie können sie dann deren Existenz anzweifeln? Ich habe Frau Dr. Reichel das Schreiben auch geschickt und sie hat auch - vorsichtig - Empörung geäußert, jedenfalls klargestellt, dass eine solche Auskunft nicht heutigem medizinischem Standard entspricht. Frau dr. Reichel war sehr freundlich, sehr detailliert und hat auch keine berührungsängste mit EZS.

    Dr. Lewandowsky sagte mir übrigens , dass eine Partnerimmunisierung die Sache sogar verschlimmern kann und das es kein gutes Zeichen ist, wenn wie in meinem Fall, eine extrem starke Antikörperbildung erfolgt.

    Kathy und Ines und Chris, danke für eure Auskünfte.
    Gruß Romy

  • Immunreaktion nach Transfer

    • Rom.y
    • 20. September 2004 um 20:51

    Immunreaktion nach Transfer

    Hallo, ihr alle,

    Octagam also... Kathy, ich muss noch mal genau nachfragen: Wie oft hast du das denn bekommen? Und die Infusion hier, hast du die bei einem normalen Gyn machen lassen? Oder wie war das genau, weißt du es noch? Ich soll es ab Tag 6 der Stimulation bekommen, aber ich würde das natürlich auch lieber hier absolvieren als alleine...im Hotel... in Warschau. Kathy, bei welchem Arzt bist du denn gewesen?

    Ines, hattest du Nebenwirkungen von dem Octagam?

    Übrigens wurde bei Marion und mir noch was anderes festgegestellt. Es hat wohl nicht so direkt mit der Immunproblematik zu tun, ist aber trotzdem interessant: Der Homocystein-Spiegel bzw. VitaminB - und Folsäure-Mangel. Trotz Vollwert-Ernährung und viel Obst/Gemüse hatte ich schweren Mangel an beidem. Und so ein Mangel bewirkt u.a. die Ablagerung eines fiesen Eiweißes, nämlich besagtem Homocysteins, in den Adern. Was ungefähr so wirkt wie Cholesterin, also das Risiko von herzinfarkten, Schlaganfällen und dergleichen dramatisch erhöht. Mein Spiegel lag bei 38, wo er höchstens 1o hätte betragen dürfen. Ich las: DAS Mangelproblem überhaupt; kaum durch Ernährung zu lösen, es sei denn, man isst täglich 2kg Blattgemüse (mampf, spinat-nachstopf...). Fast jeder Erwachsene hat Homocystein-Probleme und müsste Vit. B + Folsäure einnehmen. (Anders als beim Cholesterin kann man wenig mit Lebensführung machen) Nach 4 Wochen VitaminB und Folsäure ist der Spiegel jetzt bei 21, also es bringt was. Folsäuremangel soll ja auch empfängnisverhindernd wirken. Also Leute, lasst diesen Spiegel mal kontrollieren - oder nehmt gleich Vitamin B + Folsäure...

    Grüße Romy bzw. seit ich meinen neuen Computer habe: Rom.y , sonst lässt er mich nicht rein...

  • Immunreaktion nach Transfer

    • Rom.y
    • 7. September 2004 um 08:18

    Immunreaktion nach Transfer

    Bei mir waren es drei Immunreaktionen, zwei davon mit eigenen EZ, eine mit EZS.

    Cytomegalie bin ich auch positiv.

    bei welchen Ärzten macht ihr denn die Versuche? Gibt es da noch welche, die sich damit auskennen?

    Sind wir doch schon eine ganze Menge hier mit ähnlichen Problemen.
    Ist es nicht erstaunlich, wiewenig sich die Repro-Medizin dafür interessiert?

    Und welche Nebenwirkungen hattest du von dem Octagam, kathy?

    Gruß Romy

  • Immunreaktion nach Transfer

    • Rom.y
    • 6. September 2004 um 08:45

    Immunreaktion nach Transfer

    Wunschkind, geh auf jeden Fall zu Frau Dr. Reichel - ich konnte die Blutuntersuchung per Post machen, weil ich ja im Norden wohne.

    Das hört sich doch sehr ähnlich an, Fieber als Symptom ist auch extrem selten. Der plötzliche Bluthochdruck ist das signifikante Anzeichen einer Immunreaktion - die aber auch völlig unbemerkt passieren kann.

    Das du auch ne Hypersensible bist... ist ja bemerkenswert. Na denn, willkommen im Club!

    Über Prednisolon weiß ich nichts - was bewirkt es?
    Mir empfahlen sowohl Dr. lewandowsky als auch Dr. Reichel Immunglobuline, um das Immunsystem zu dämpfen.

    Bei welchem Arzt bis denn du?

    Gruß Romy

  • Immunreaktion nach Transfer

    • Rom.y
    • 4. September 2004 um 21:29

    Hallo, ihr alle,

    vielleicht erinnern sich hier einige noch an mich und meine seltsame Geschichte? Ich hatte einige ICSIs und eine EZS; drei dieser Versuche waren insofern erfolgreich, dass deutliche Schwangerschaftssymptome auftraten. Bereits kurz nach dem Transfer beginnend, baute sich das binnen 2, 3 Tagen so sehr auf, dass kein Zweifel mehr möglich war. Man konnte es sogar schon gut sehen. (Anscheinend bin ich ziemlich empfindlich gegen HCG ). Dann geschah jeweils folgendes: Ich ging ganz normal zu Bett und erwachte morgens mit leichtem Fieber, rasendem Herzen, in meinen Adern toste das Blut. Dazu totale Schwäche. Ich hatte das Gefühl einer inneren Aggression mit Zentrum Gebärmutter.

    In dem Maße, wie diese seltsame Reaktion nachließ, etwa nach 24-48 Std., verschwanden auch die Schwangerschaftsymptome. Ohne dass ich wusste, dass es so was überhaupt gibt, wusste ich im ersten Moment des Wachwerdens schon, was da passiert: Mein Körper stößt es ab.

    Mein Arzt schickte mich nach Kiel, eine HLA-Immunisierung wurde gemacht, ohne Erfolg.

    Dann begann eine ziemliche Odysee. Diese Probleme sind anscheinend selten und unbekannt, zumindest unter Repro-Medizinern. IVI Sevilla, wo ich war, sagte mir: We don’t believe in this kind of problems. Ergebnis: siehe oben. Ich habe mit Müh und Not den Rückflug bewältigt, so haute es mich nieder.

    Wenn es um Fehlgeburten geht, ist die Existenz solcher finalen Immunreaktionen unbestritten und medizinischer Standard. Seltsamerweise schließt jedoch die Repromedizin die Möglichkeit einer Immunreaktion auf den Embryo als limitierenden Faktor kategorisch aus. Selbst Kiel schrieb mir: Solche Symptome schildern uns zwar auch andere Patientinnen, aber eine Immunreaktion auf einen Embryo? Kannnichsein. Gipsnich. Ansonsten hieß es: das liegt an den Medikamenten. Sagte ich dann: Die Medikamente waren immer identisch, diese Reaktion trat aber nur bei den Versuchen auf, bei denen auch SS-Zeichen auftraten… dann bekam ich keine Antwort mehr.

    Dann meldete sich Marion43 bei mir. Verzweifelt, und mit derselben Geschichte. Sie hat exakt dasselbe erlebt, nur trat es bei ihr nicht über Nacht auf. Dafür aber umso schlimmer: der Bluthochdruck war bei ihr so extrem, dass der Notarzt sie auf die Intensivstation legte. Lebensgefahr war bei ihr nicht auszuschließen. Auch sie machte dieselben Erfahrungen mit den Ärzten: Immunreaktion? Nie und nimmer.

    Beide sind wir klassische Hypersensible – nicht in dem Sinne, dass wir immer wahnsinnig feinfühlig wären, sondern rein neurologisch: Überempfindlich gegen Koffein, gegen Musik, schreckhaft, zu Schlafproblemen neigend… Es wäre möglich, dass sich die Reaktion aufgrund einer niedrigen Reizschwelle sozusagen bei uns stärker abbildet als bei anderen.

    Beide landeten wir dann bei Frau Dr. Reichel, die man nicht hoch genug preisen kann. Frau Dr. Reichel kannte diese Reaktion; die zum Zeitpunkt der Einnistung auftritt. Bei uns beiden wurde ein ausführliches Blutbild gemacht, ich glaube, ich habe 15 Röhrchen Blut weggeschickt… Bei uns beiden wurde ein stark erhöhter Anteil an NK-Zellen festgestellt, an natürlichen Killerzellen im peripheren Blut. Normal sind 3-12%, ich habe 28%. Damit habe ich zumindest erst mal meine Probleme amtlich und meine Eigendiagnose bestätigt. (Das ist schon mal was, wenn einem vorher keiner glaubt!).

    Und: Bei uns beiden wurde ein stark erhöhter Chlamydien-Titer festgestellt; beide haben wir offenbar eine schwere Infektion. Das könnte die Ursache für das übererregte Immunsystem sein. Ein simpler Allerweltsinfekt, der mit einer Doppeldosis Antibiotika zu bekämpfen ist. Und auf den ich bei 7 ICSIS nicht untersucht wurde. Chlamydieninfektionen verlaufen häufig ohne jedes Symptom, man merkt also nichts davon.

    Marion und ich müssen beide nächste Woche zur Blutkontrolle.
    (Ich werde dann noch einen Versuch machen und dabei Immunglobuline zur Unterdrückung des Immunsystems nehmen. Dr. Lewandowsky in Warschau hat das bereits bei 3 Patientinnen damit hinbekommen.)

    --- Achtet also auf jeden Fall drauf, dass ihr rechtzeitig auf Chlamydien hin untersucht werdet, und zwar per Blutentnahme. Eine Abstrichuntersuchung ist nicht zuverlässig. Auch auf Herpes hin sollte eine Blutuntersuchung gemacht werden. Das geht beides normal beim Hausarzt.

    --- Wenn ihr Schwangerschaftssymptome hattet und diese plötzlich verschwanden, ob mit irgendeiner fühlbaren Reaktion oder nicht, oder wenn es bei wiederholten Versuchen nicht geklappt hat, zieht eine Immunreaktion in Betracht. (Ein eindeutiges Zeichen für eine Immunreaktion ist plötzlicher Bluthochdruck.) Im peripheren Blut lässt sich der Anteil an NK-Zellen feststellen und damit, ob das Immunsystem aktiviert oder überaktiviert ist.

    So, das wars. Vielleicht fällt ja jemand von euch noch was dazu ein?

    Übrigens, das IVI Sevilla kann ich nicht empfehlen.


    Viele Grüße
    Rom.y

  • Immunproblem

    • Rom.y
    • 16. Januar 2004 um 09:17

    Immunproblem

    Hallo, ihr beiden,

    ich bin schon seit Jahren in TCM-Behandlung und kann das als Begleit-und Vorbereitungsbehandlung auch sehr empfehlen. In der Tat kann TCM sehr viel bewirken. Vor allem harmonisiert es und baut auf. Zum Teil ist meine HP sogar mit mir zum Transfer gefahren und hat mich direkt davor und danach akupunktiert. Das kann ich sehr empfehlen, ich hatte danach sofort starke positive Uterusaktivität.

    Aber ich glaube, dieses seltsame Problem liegt tiefer, auf einer genetischen Ebene. Ich bin sowas wie allergisch gegen den Gen-Code meines Mannes. Solange die Eihülle drumrum ist, akzeptiere ich die Embryos, aber wenn es beim Andocken dann zum Eiweißkontakt mit seiner DNA kommt, ist es vorbei. So sieht das für mich aus. Da wird man nichts dran machen können.

    Ich finde dieses Problem selber sehr eigentümlich, fast gespenstisch. Aber es vollzieht sich so deutlich wahrnehmbar, dass keine Zweifel bleiben.

    Ich möchte jetzt erst mal nur, dass mein Arzt dieses Problem schlicht zur Kenntnis nimmt. Angeblich gibt es solche Probleme nämlich nicht. Ich habe eine Zuschrift bekommen, in dem eine Teilnehmerin von ähnlichen Erfahrungen berichtet und auch erzählt, dass die Ärzte das belächeln und auf "die Medikamente"schieben.

    Und dann versuche ich eine Klinik zufinden, die meinen Bruder als Samenspender (mit Eizellspende, natürlich) akzeptiert. Für Tips bin ich dankbar.

    Gruß Romy

    (Könnt ihr mich wieder auf "Romy" umstellen?)

  • Immunproblem

    • Rom.y
    • 15. Januar 2004 um 17:07

    Hallo in die Runde,

    ich muss doch mal wieder mit einem Problem hier vorstellig werden. Vielleicht hat ja irgendeiner von euch – wie so oft – eine hilfreiche Idee dazu.

    Nicht nur, dass ein Mann und ich mit einer klassischen ICSI-Problematik gesegnet sind, wir haben noch ein zweites Problem: Eine Immun-Unverträglichkeit. Diese stellte sich erst nach einigen Versuchen heraus. Ziemlich schnell nach dem Transfer Schwangerschaftssymptome, klar und unmissverständlich. Und dann wache ich morgens auf, schwitzig, leicht fiebrig, mit rasendem, hartem Puls und körperlich völlig schwach. Ungefähr so, als hätte man zu lange zu heiß gebadet. Zentrum dieser Reaktion ist eindeutig die Gebärmutter. Es fühlt sich aggressiv an, wie ein inneres Gewitter. Die Reaktion passiert zwischen dem 3. und dem 6. Tag nach dem Transfer und dauert etwa 2 Tage. Danach sind alle Schwangerschaftssymptome verschwunden, der Test negativ. In Zyklen ohne Schwangerschaftssymptome trat auch diese Reaktion nicht auf. Ich vermute, die Reaktion tritt auf, wenn die Embryos schlüpfen. Nach stärker entwickelten Embryos geht es schnell, nach 2-Zellern dauert es 5-6Tage.

    Ich habe eine HLA-Partnerimmunisierung gemacht. Dabei trat dieselbe Reaktion auf, nur nicht ganz so stark. Insofern konnte ich die Symptome eindeutig identifizieren. Ich hatte eine extrem starke Antikörperbildung. Aber genutzt hat es gar nichts.

    Seitens der Ärzte wurde mir immer gesagt, dass wohl das Alter der Eizellen das eigentliche Problem sei und diese Immunproblematik ein Nebenfaktor. In keinem Fall aber limitierend. Mein Arzt in Spanien sagte mir, er persönlich glaube nicht, dass diese Reaktion überhaupt existiert.

    Also habe ich es mit einer Eizellspende versucht. Tatsächlich, die Vitalität war höher. Ich bekam unmittelbar nach dem Transfer schon Schwangerschaftssymptome. Aber am 3. Tag war es wieder vorbei, und die Reaktion war so stark, dass ich völlig fertig war und selbst danach den Rückflug kaum bewältigen konnte.

    Ich wusste vorher gar nicht, dass solche Probleme überhaupt existieren können. Hat jemand von euch schon mal so was erlebt, davon gehört, eine Idee dazu?


    Und was tue ich jetzt? Ich bin 41. Mit den eigenen Eizellen wird es nicht mehr viel Sinn machen. Gegen das Sperma meines Mannes bin ich allergisch – egal, was man auch versuchte, es würde nichts werden. Da bin ich mir sicher. Embryospende wäre eine Möglichkeit.

    Was mir in den Kopf kam, war Folgendes: Man könnte doch eine Eizellspende mit dem Spermien meines Bruders befruchten. Dann wäre es zumindest ein genetischer Teil unserer Familie, die noch keine genetischen Nachkommen hat. Und die Chance, dass mein Körper es akzeptiert, wäre sicher auch höher als bei einer Fremdspende. Auch für das Kind wäre diese Möglichkeit sicher sinnvoller als eine Fremdspende.

    In Spanien ist das jedoch nicht erlaubt, Spenden müssen dort anonym sein. Hat eine/r von euch eine Idee, wo das evtl. erlaubt sein könnte?

    Grüße von einer geknickten

    Romy


    P.S.: Habe mir einen neuen Computer zugelegt. Jetzt akzeptiert mich das Forum nicht mehr! Mußte mich als Rom.y neu einloggen...

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