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Beiträge von Rom.y

  • Frischling hat tausend Fragen

    • Rom.y
    • 7. November 2005 um 13:51

    Frischling hat tausend Fragen

    Hallo Lilakuh,


    so allgemeine Fragen sind immer so schwierig zu beantworten; es gäbe soviel dazu zu sagen, und dafür fehlt dann die Zeit.


    Es ist sicher das Beste, wenn du die Klinik direkt anmailst. Du wirst etwa mit 1 Woche Aufenthalt in Warschau rechnen müssen. Ob ein Vorgespräch nötig sein wird, hängt von deiner Patientenakte ab. Vieles lässt sich auch schriftlich klären.


    Viele Grüße

    Rom.y

  • Transfer- und Vorbereitungsbericht Klinik Novum

    • Rom.y
    • 2. November 2005 um 15:29

    Transfer- und Vorbereitungsbericht Klinik Novum

    Ihr beiden,


    habt ihr mal wieder einen Nackenschlag verdauen müssen. Welche Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet Ihr beiden eine solche Odyssee durchmachen und von Klinik zu Klinik pilgern muss. Und es ist ja nicht so, dass man sich an die Negativs gewöhnt. Ich fand es von Mal zu Mal schwerer auszuhalten.


    Aus Warschau kamen in letzter Zeit aber auch einige positive Tests; das nicht zu vergessen. Das leicht Chaotische ist sicher nicht jedermanns Sache. Auch wir hatten bereits das Bahnticket in der Tasche und die teure Infusion im Körper, und es gab immer noch keine Eizellen... na, ich dachte, ein paar Kryos hat er doch sicher noch in der Truhe, und so war es ja auch. Dr. Lewandowsky ist ein sehr impulsiver Typ, und das hat positive Auswirkungen, was gerne als "besonders persönlich" beschrieben wird, aber auch negative, wie z.B. recht derbe Schnacks. Er entspricht nun gar nicht einem, sagen wir, amerikanisch-korrekten Ärztebild, und das muss man entweder mögen (oder wenigstens damit klarkommen) oder man geht besser woanders hin. Die richtige Vorauswahl seiner Patienten ist sicher auch in Dr. L's Sinne, und deswegen hatte ich auch einen detaillierten Bericht darüber geschrieben. Seiner Impulsivität schreibe ich es auch zu, dass Untersuchungen erst sehr dringend waren, dann aber keine Rolle mehr spielten etc. Auf der anderen Seite muss ich aber auch sagen, dass ich zu seiner Intuition wirklich Vertrauen habe.


    Ich mag mir kaum vorstellen, wie es euch nach sovielen Fehlschlägen ergehen wird. Ich hoffe, ihr findet Trost aneinander.


    Was Eizellspende angeht, habt ihr doch mittlerweile ziemlich alles probiert, was medizinisch möglich ist, oder? Wäre nicht evtl. eine Embryospende einen Versuch wert? Bekannte von uns sind beide mit anderen Partnern sofort ss geworden, miteinander hat es nicht geklappt, obwohl sie auch alles versucht haben. Manchmal gibt es anscheinend spezifische Unverträglichkeiten.


    Auch an die Variable "Psyche" habt ihr sicher gedacht, nachdem soviele körperliche Faktoren bei euch ja untersucht und ausgeschlossen wurden? Gerade bei sensiblen, verantwortungsbewussten Menschen können psychische Faktoren wirksame Verhütungsmittel sein, schreibt Ute Auhagen-Stephanos.


    Was würden wir alle dafür geben, endlich euren digitalen Jubelschrei zu vernehmen!


    Rom.y

  • isida

    • Rom.y
    • 1. November 2005 um 09:34

    isida

    ...wunder...wieso ist das so ne Geheimniskrämerei mit ISIDA? Geschlossenes Forum und so... leuchtet mir nicht ein und macht mich stutzig.


    Gruß Rom.y

  • Wieder nur eine geringe GMS

    • Rom.y
    • 31. Oktober 2005 um 17:46

    Wieder nur eine geringe GMS

    ...viel trinken ist auch wichtig.


    Gruß Rom.y

  • Hashimoto

    • Rom.y
    • 31. Oktober 2005 um 15:43

    Hallo,


    hier fand ich unter wunschkinder.de einen interessanten Artikel zur Hashimoto-Problematik. Mit Dank an die unbekannte Verfasserin!


    Gruß Rom.y


    DIE ANWENDUNG EINER KOMBINIERTEN HEPARIN/ASPIRIN UND IMMUNGLOBULIN G THERAPIE IN DER BEHANDLUNG VON IVF PATIENTINNEN MIT SCHILDDRÜSEN-ANTIKÖRPERN


    Sher Geoffrey, M.D., Maassarani Ghanima, Dr. med., Zouves Christo, M.D., Sohn Sae, M.D., Matzner William, M.D., Chong Penny, M.D. and Ching Wendell, M.D.


    ABSTRACT

    PROBLEMSTELLUNG: Vergleich der Wirkung einer alleinigen Heparin/Aspirin (H/A)Therapie mit H/A in Kombination mit einer Intravenösen Gammaglobulin(IVIg)-Immuntherapie auf das IVF-Ergebnis bei Patientinnen, die positiv auf Schilddrüsen-Antikörper (SD-AK) getestet wurden.

    METHODEN: Wir bestimmten 82 Frauen unter 40 Jahren, deren Unfruchtbarkeit ausschließlich auf weiblichen Ursachen beruhte. Alle waren positiv auf organspezifische Schilddrüsen-Antikörper (TPO-AK und/oder Tg-AK), aber negativ auf Phospholipid-Antikörper getestet worden. 37 dieser Frauen (Gruppe A) erhielten nur H/A, während 45 (Gruppe B) H/A in Kombination mit IVIg bekamen.

    ERGEBNISSE: 10 (=27%) aus Gruppe A und 23 (=51%) aus Gruppe B erreichten Lebendgeburten nach Abschluss eines einzigen IVF/ET Zyklus (P=0,027)

    SCHLUSSFOLGERUNG: Wir folgern daraus, dass eine IVIg Therapie bei SD-AK+ Frauen die IVF-Erfolgsrate signifikant verbessert.


    EINFÜHRUNG


    Eine Beziehung zwischen Schilddrüsen-Antikörpern (SD-AK) und reproduktivem Versagen ist nachgewiesen. In 1990 wertete Stagnaro-Green eine Bevölkerungsgruppe mit einer fortpflanzungstechnisch erfolgsarmen Vorgeschichte aus und konnte hierbei eine Beziehung zwischen Schilddrüsen-Antikörpern und Fehlgeburten aufzeigen (1). Dieses wurde in der Folge bestätigt von Glinoer u.a. in 1991 (2). Später wurde gezeigt, dass Frauen mit einer erhöhten Konzentration von SD-AK und wiederholten Fehlgeburten nicht notwendigerweise auch Cardiolipin-AK aufweisen. (3). Erst kürzlich zeigten Geva u.a., dass mehr als 20% von 78 Patienten, die wegen mechanischer oder ungeklärter Sterilität eine IVF durchführen ließen, positiv auf SD-AK und 12% positiv auf Ovarien-AK getestet wurden. Anzumerken ist hierbei die Tatsache, dass alle Patientinnen in der Studie klinisch euthyreot und ohne eine Medikation wegen Schilddrüsenunterfunktion in ihrer Vorgeschichte waren (4). Diese Angaben deuten an, dass SD-AK unabhängige Marker für ein reproduktives Versagen darstellen könnten.


    Es wurde vorgeschlagen, dass das Vorhandensein von SD-AK vor oder während einer Frühschwangerschaft eine aktivierte Funktion der T-Zellen wiederspiegelt, die ihrerseits in Beziehung zu TH1 Lymphozyten stehen könnte (3,5).


    Beim Studiendesign wollten wir die Wirkstärke von nur einer Variablen (den Einsatz von IVIg) auf das Ergebnis einer IVF bei Patientinnen mit nachgewiesenen SD-AK untersuchen. Aufgrund der aktuellen Streitfrage über die Anwendung von Aspirin und Heparin bei IVF-Patientinnen (8,9) haben wir uns entschieden alle Patientinnen mit Aspirin und Heparin zu behandeln, um die Möglichkeit auszuschließen, dass diese Variable einen Einfluss auf die Ergebnisse hat, während wir die Wirkung von IVIg an diesen Patientinnen studieren wollen.


    MATERIAL UND METHODEN


    PATIENTEN

    Es wurde eine prospektive Studie durchgeführt, um zu untersuchen, ob eine Behandlung mit Heparin/Aspirin alleine verglichen mit H / A? + IVIg die IVF-Erfolgsraten beeinflusst.


    82 Frauen <40 Jahren, die positiv auf SD-AK, aber negativ auf Phospholipid-AK getestet wurden, wurden zufällig ohne Unterscheidung quasi abwechselnd in zwei Gruppen aufgeteilt. Fälle von männlicher Unfruchtbarkeit, Eizellspende, und Leihmutterschaft wurden ausgeschlossen. Gruppe A umfasste 37 Frauen, die nur H/A erhielten, während Gruppe B aus 45 Frauen bestand, die H/A kombiniert mit intravenösem Immunglobulin G (IVIg-Gammimune von Bayer Biological oder Venoglobulin von Alpha Therapeutic Corp) 7-14 Tage vor Embryotransfer bekamen.


    Nur diejenigen Patientinnen mit abnormal niedrigen IgA Plasmaspiegeln wurden aufgrund des angenommenen erhöhten Risikos eines anaphylaktischen Schocks vor und während der 2 bis 3 Stunden dauernden IVIg-Infusion mit Antihistaminika und Corticosteroiden behandelt. Eine zweite IVIg Infusion wurde nach dem Feststellen einer biochemischen Schwangerschaft durch Messung des HCG im Serum und eine abschließende Infusion nach der Bestätigung einer lebensfähigen Schwangerschaft im Ultraschall (zwischen der 6. und 7. Schwangerschaftswoche) verabreicht. Alle Patientinnen unterzogen sich einer kontrollierten ovariellen Hyperstimulation nach Anwendung eines Gn RH- Agonisten (Lupron von Tapp Pharmaceuticals) im Vorzyklus, gefolgt von einer Menotropin-Therapie wie zuvor beschrieben (7). Die Messung der Phospholipid-AK wurde wie vorher von Matzner u.a. beschrieben durchgeführt (8).


    Positiv für Schilddrüsen-Antikörper (SD-AK+) definiert wurde durch die Detektion von Thyreoglobulin-AK und/oder Thyroidale-Peroxidase-AK nach der Messmethode durch die QUANTA Lite Thyroid T und Thyroid M ELISA Probe von INOVA Diagnostics (San Diego, Cal.) Kurz beschrieben wurden

    100 Mikroliter vorverdünnter Kontrolllösung oder verdünnter Proben zu den mit Thyreoglobulin- oder Thyroidale-Peroxidase-Antigenen präparierten Mikrolochplatten ) gegeben. Anschließend wurden die Platten nochmals 30 Minuten inkubiert. Wiederum wurden die Platten drei mal gewaschen und 100 Mikroliter TMB Chromogen wurde den Vertiefungen(?) hinzugefügt, und 30 Minuten inkubiert. Zu diesem Zeitpunkt wurden 100 Mikroliter Stopplösung hinzugefügtund die Absorption bei 450nm Wellenlänge abgelesen unter Verwendung von 550nm als Referenzwellenlänge. Die veröffentlichte relative Empfindlichkeit dieser Probe liegt bei 96,8%, und die relative Genauigkeit ist 94,7%.


    DETERMINANTEN DES ERGEBNISSES


    Die Anzahl geborener Babys pro transferiertem Embryo wurde bestimmt um eine Messgröße für die lebensfähige Implantationsrate zu liefern. Mehrfachgeburten und Fehlgeburten wurden dokumentiert. Ein IVF-Erfolg wurde als eine Lebendgeburt definiert.


    STATISTISCHE METHODEN


    Die Daten wurden in Zwei x Zwei-Tabellen (?)platziert. Die Analyse zwischen und innerhalb der Gruppen wurde mittels des Chi-Quadrat-Signifikanztests durchgeführt. P-Werte unter 0,05 werden als Indiz für eine statistische Signifikanz betrachtet. Die Analyse wurde unter Verwendung des CHITEST und der CHIINV Funktionen für Microsoft Excel 97 für Windows durchgeführt.


    ERGEBNISSE


    Tabelle I vergleicht die Gruppen A und B hinsichtlich demographischer Unterschiede und IVF-Ergebnis. Die IVF-Geburtsrate pro Embryotransfer war signifikant höher in Gruppe B als in Gruppe A [23/45 (51%) vs. 10/37(27%)] p=0,027. Es traten keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der anderen demographischen Charakteristiken in Tabelle I auf. Es ist anzumerken, dass 6(17%) der 37 Frauen in Gruppe A und 9(20%) in Gruppe B klinische Anzeichen für eine Schilddrüsenunterfunktion aufwiesen.


    Tabelle I: Vergleich des Einflusses von Heparin/Aspirin (H/A) alleine gegen eine Kombinierte H/A und Intravenöse Immunglobulin G (IVIg) Therapie auf das IVF-Ergebnis bei 82 Frauen, die negativ auf Phospholipid-Antikörper (PL-AK-) und positiv auf organspezifische Schilddrüsen-Antikörper (SD-AK+) getestet wurden

    Gruppe A Gruppe B

    nur H/A H/A + IVIg

    Frauen 37 45

    IVF-Zyklen 37 45

    Mittl. Alter 35,7 34,9

    Durchschnittl. Transfer. Embryonen 3,9 4,5

    Lebendgeburt/transfer. Embryo 8% 17%

    Fehlgeburten 4 4

    Mehrfachgeburten 2 6

    Geburten 10(27%) 23(51%)*

    URSACHEN

    Unbekannt 32% 27%

    Endometriose 22% 31%

    Unterleibsentzündung 22% 36%

    Nicht-entzündl. Verklebungen 24% 7%

    Klin. SD-Unterfunktion 6(17%) 9(20%)


    * Signifikanter Unterschied: p = 0,027, chi = 4,8975


    DISKUSSION


    Es wurde schon vor einiger Zeit erkannt, dass bei Frauen mit positivem Test auf organspezifische Schilddrüsen-Antikörper reproduktives Versagen häufig auftritt, wie sich an wiederholten Fehlgeburten und eine relativ niedrige Schwangerschaftsrate nach fortgeschrittenen Fertilitätsbehandlungen zeigt (14). Dieses erklärt ebenfalls die hohe IVF-Versagerquote bei diesen Patientinnen. In Wirklichkeit könnte die Überlegung zutreffen, dass ein solches IVF Versagen eher einem Fehlen des Erkennens eines Schwangerschaft als einer schlechten Eizell- oder Embryonenqualität zuzuschreiben ist. Die Unterscheidung zwischen einem IVF-Versagen aufgrund von Fehlendem Erkennen einer Schwangerschaft und denjenigen Misserfolgen, die auf einer Unzulänglichkeit der Embryonen oder Keimzellen beruhen ist von Bedeutung, weil Einnistungsstörungen die Problematik einer späteren beeinträchtigten Plazentaversorgung mit sich bringen und somit das Wohlergehen des Fötus und möglicherweise auch die Lebensqualität nach der Geburt beeinflussen.


    Möglicherweise beeinträchtigen SD-AK ebenso wie PL-AK direkt die Entwicklung des Trophoblasten. Gleichwohl wurde angedeutet, dass es nur eine indirekte Verwandtschaft sein könnte und die Gegenwart solcher Antikörper einfach einen Marker für die erhöhte T-Zell-Aktivierung und die Produktion toxischer Zytokine durch TH1 Lymphozyten darstellt (5)


    Die Anti-Autoantikörper, die in IVIg enthalten sind, mildern möglicherweise die toxischen Effekte der Zytokine, indem sie die SD-AK neutralisieren. Ebenfalls könnten Heparin und Aspirin über ihre antithrombotischen und gerinnungshemmenden Eigenschaften dem Auftreten von Gefäßthrombosen in dem choriodecidualen Gefäßnetz vorbeugen und eine gesunde Einnistung fördern.


    Was auch immer die genaue Pathophysiologie oder die Mechanismen, durch die die Immuntherapien wirken, sein mögen, die Ergebnisse dieser Studie zeigen deutlich, dass IVF-Patientinnen mit vorhandenen organspezifischen Schilddrüsen-Antikörpern signifikant bessere IVF-Ergebnisse erzielen, wenn ihnen H/A und IVIg vor dem Wiedereinsetzen der Eizellen verabreicht werden.

    Wir können nicht behaupten, dass SD-AK+ Frauen nicht oder nicht auch von Aspirin/Heparin alleine profitieren würden. Weitere Studien sind nötig, um Ergebnisse von IVIg ohne Zugabe von Aspirin/Heparin beurteilen zu können. In dieser Studie wurden Aspirin/Heparin absichtlich allen Patientinnen verabreicht, um den Effekt zu lindern, den diese Therapie alleine auf das Ergebnis haben könnte. Nichtsdestoweniger, auf der Grundlage der in Tabelle I präsentierten Daten schließen wir:


    Die mit IVIg + H/A behandelten SD-AK+ Patientinnen wiesen eine signifikant erhöhte Geburtenrate auf verglichen mit den SD-AK + Frauen, die nur H/A erhalten hatten (51 zu 27%). P = 0,027.


    Behandlung von Schilddrüsen-Antikörper-positiven Patientinnen mit IVIg verbessert ihr IVF Ergebnis signifikant.


    Der englische Originaltext mit Quellenangaben: http://www.rialab.com/docum/use.pdf

  • Überblick über Immunprobleme/Medikamente

    • Rom.y
    • 31. Oktober 2005 um 15:39

    Hallo, alle,


    hier habe ich bei wunschkinder.de einen interessanten Überblick über Immunprobleme und die Therapiemöglichkeiten gefunden. Leider habe ich den Namen der Verfasserin nicht finden können. Tut mir Leid!


    Immuntherapien bei Einnistungsstörungen

    1) etwas Theorie vorab


    Das Immunsystem ist ein zunehmend in seiner Bedeutung erkannter Einflussfaktor im Bereich Schwangerwerden und Schwangerbleiben.


    Um es ziemlich vereinfacht auszudrücken, es kann zu träge/inaktiv sein oder zu aktiv/aggressiv. Das Immunsystem hat die Aufgabe, fremde (und schädliche) Eindringlinge und entartete Zellen zu zerstören und zu beseitigen und gleichzeitig die eigenen Gewebestrukturen, falls diese gesund sind, intakt zu lassen. Hierzu verfügen die beteiligten Zellen über komplexe Kommunikationsmittel Botenstoffe, die bremsend oder aktivierend wirken, indem sie an Rezeptoren auf anderen Zellen andocken.

    Obwohl es ein Gegensatz in sich ist, muss der Embryo als zwar (teilweise) fremd, aber unbedingt schützenswert erkannt werden. Die sonst auf Vernichtung ausgerichteten Zellen sollen ihm sogar noch aktiv helfen bei der Einnistung. Und genau das ist die Schwierigkeit, es handelt sich um einen echten Drahtseilakt...


    Am leichtesten ist hier die Überaktivität zu erklären der Embryo wird vom Immunsystem (besonders beteiligt sind hierbei wohl die natürlichen Killerzellen, die sich um die Zeit der Ovulation und danach in ziemlich großer Anzahl in der Gebärmutterschleimhaut aufhalten) angegriffen und vernichtet.


    Bei der zu schwachen Reaktion des Immunsystems sind die Zellen nicht in der Lage, mit dem sich einnistenden Embryo zu kommunizieren und ihm dann auch zu helfen.

    Die selben Zellen, die, wenn im Übermaß vorhanden, dem Embryo zum Verhängnis werden, haben an sich eine sogenannte Ammenfunktion zu übernehmen, wenn das biologische Gleichgewicht stimmt.

    2) Therapie bei zu schwachem Immunsystem


    Die Therapie soll das Immunsystem in der Anzahl der Zellen und/oder deren Aktivität stimulieren. Hierfür gibt es verschiedene Ansätze:


    a) Aktive (Partner)-Immunisierung

    Hierbei wird dem Partner nach HLA-Typisierung und Feststellung von zu großer Ähnlichkeit Blut entnommen, die Leukozyten isoliert und der Frau unter die Haut gespritzt. Es kommt zu einer mehr oder weniger starken Reaktion, von manchmal nur leichter Rötung bis zu einer schmerzhaften tiefroten Schwellung. Hier ist leider auch das Risiko der Methode zu nennen, im Extremfall kann es zum u.U. tödlichen anaphylaktischen Schock kommen. Da die Erfolgsrate auch nicht gerade extrem hoch ist (die Angaben schwanken zwischen 6 und 10%), ist sie nicht ganz unumstritten. Sie hat aber einen entscheidenden Vorteil: Sie ist, verglichen mit den nachfolgenden Methoden verhältnismäßig billig.

    Mittlerweile wird vermutet, dass der Hauptnutzen der aktiven Immunisierung aber gar nicht so sehr in der Bildung der entsprechenden Antikörper liegt, sondern sie auch bei zu starkem Immunsystem von Nutzen sein könnte (und sie daher auch für die Eizellspende und auch bei Samenspende einsetzbar sein sollte). Der Effekt hält ca. ½ Jahr an. Nach einer Lebendgeburt sollte er theoretisch lebenslang anhalten, (aber es gibt schon ein Gegenbeispiel dafür hier im Forum!)


    b) Leukonorm

    Bei Leukonorm handelt es sich um ein aus menschlichen Leukozyten gewonnenes Medikament, welches nach etlichen Filtrations- und Reinigungsvorgängen nur noch Bruchstücke der ursprünglichen Leukos enthält. Es umfasst sämtliche Inhaltsstoffe (also auch Botenstoffe!) bis zu einer bestimmten Größe. Leukonorm ist das einzige offiziell zur Behandlung von immunologisch bedingten Fehlgeburten sowie Einnistungsstörungen zugelassene Medikament.

    Bei Einnistungsstörungen sollte es an 5 aufeinander folgenden Tagen gegeben werden ab dem Tag der Punktion. Mittlerweile gibt es auch da Abwandlungen beim Anwendungsschema.

    Wie genau die Wirkung erfolgt, ist noch unklar, aber es scheint hierbei keine Senkung der Anzahl der Killerzellen aufzutreten. Einige befürchten gar eine mögliche Steigerung.


    c) G-CSF (=Granulocyten-Kolonie-Stimulierende Faktoren)

    Dieses sind bislang in diesem Bereich experimentell eingesetzte Medikamente (z.B. Neupogen, Granocyte), die als Botenstoff die Vermehrung entsprechender Gruppen von Zellen anregen. Die Substanzen sind, jedenfalls verglichen mit Leukonorm und den später beschriebenen Immunglobulinen, noch recht billig.


    Da sich nicht ausschließen lässt, dass die stimulierende Wirkung eben auch die Killerzellen betrifft, ist der Einsatz wahrscheinlich auf ein nicht überaktives Immunsystem begrenzt. Die Methode wird sich, wenn sie weiter entwickelt wird, wahrscheinlich auch mit den oben angeführten kombinieren lassen.

    2) Therapie bei überaktivem Immunsystem


    a) evt auch aktive Immunisierung

    Es gibt Hinweise darauf, dass die Injektion von Leukozyten, und zwar nicht einmal unbedingt des Partners, noch ganz andere Effekte haben könnte, und zwar eine Senkung der Killerzellen im Blut sowie Beeinflussung anderer Faktoren. Es wird mittlerweile angenommen, dass diese womöglich bedeutsamer sind als der Effekt bezüglich der Antikörper.


    b) IVIG (=intravenöse Immunglobuline)

    Bei überaktivem Immunsystem (mit erhöhten Killerzellen >15%) ist wahrscheinlich die Therapie mit Immunglobulinen am erfolgversprechendsten. Diese werden mit 500mg/kg Körpergewicht alle 4 Wochen oder nach einer entsprechenden Startdosis und weiterführend mit 300mg/kg KG alle 3 Wochen je nach Studie durchgeführt. Die IVIGs senken die Anzahl der Killerzellen im Blut. Die Therapie ist extrem teuer und aufwendig (es muss sehr langsam infundiert werden).

    Natürliche Killerzell Aktivität (Zytotoxizität)


    NK-Zellen sind Lymphozyten, die einen CD56-Marker haben.Sie sind präsent in gestionalem Endometrium während der Sekretionsphase des Menstruationszyklus und in der Decidua während der Schwangerschaft. Deciduale Killerzellen haben eine dichotomale ) bei eindringenden Trophoblasten auslösen, was zu fehlschlagender oder nicht vollständiger Einnistung führen kann (24). Diese endogene TNF alpha Produktion scheint auch bei der Induktion von natürlicher Killerzellaktivität involviert zu sein und in die weitere Bildung von CD56+, CD16+NK (25). Neutralisierende Antikörper zu TNF verhindern die Interleukin 2 induzierte Zytotoxizität und LAK-Zellbildung (LAK?). Es wird berichtet, dass monoklonale Antikörper zu P55 und P75 TNFR (?) Interleukin 2 induzierte Killerzellaktivität verhindern (26).


    Immunglobulin (IVIG) hat die Fähigkeit NKs im peripheren Blut zu regulieren und zu deaktivieren (und wahrscheinlich auch T-Zellen zu aktivieren) innerhalb von 12 Wochen nach Verabreichung (27).In der Tat stellt der in vitro Test zur Messung der NKs gegenüber einer titrierten Dosis von IVIGs als Zielzellen ( s.g. K562) fest, ob aktivierte natürliche Killerzellen im Übermaß verhanden sind und wie viel IVIGs notwendiger weise zugesetzt werden müssten um den Effekt der Aktivierung zu neutralisieren.

    Diese Ergebnisse zeigen, dass es eher die Aufspürung von natürlicher Killerzellaktivität eher ist, als das Vorhandensein von APA+, die einen Marker darstellt für die Identifikation von Frauen mit einem erhöhten Risiko von Einnistungsstörungen und dass die Behandlung mit IVIGs bei erhöhter Killerzellaktivität, die Raten von Einnistung und Ergebnis bei IVF verbessern kann.


    c) Corticosteroide (Cortison; meist Prednisolon oder Dexamethason)

    Bei überreaktivem Immunsystem ist dieses eine preiswerte Alternative, wird gerne mit Heparin/ASS kombiniert eingesetzt, bei erhöhten Killerzellen könnten sich IVIG als erfolgreicher herausstellen.

    d) Heparin oder Heparin/ASS

    Diese Kombination wird gerne bei Auftreten bestimmter Autoantikörper gegeben. (Einige gehen mit Störungen der Blutgerinnung einher, was sich hiermit auch günstig beeinflussen lässt.)


    e) Trental (Pentoxifylline)

    Dieses Mittel, das auch durchblutungsfördernd (wie so viele hier!) wirkt, soll in der Lage sein, immunmodulierend im Sinne einer Begünstigung einer Schwangerschaft zu wirken und hierbei u.a. die natürlichen Killerzellen zu senken. Es handelt sich hier um ein Anwendungsgebiet, welches nicht im Beipackzettel erwähnt wird (Off-label-use). Wenn sich dieses in weiteren Studien beweisen lässt, gäbe es eine seriöse, preiswerte Konkurrenz zu den IVIGs.


    Einige Anmerkung von mir: Trental scheint eher bei nicht so stark erhöhten NK`s gegeben zu werden, ebenso wie Colostrum, ein Kuh-Vormilchpräparat. Letzeres hat dazu den Vorteil, risikolos zu sein und relativ preiswert.

    Bei Werten über 2o, 22% scheint eine IVIG-Therapie angeraten zu sein.


    Bei mir (überaktives Immunsystem) meinte Dr.Lewandowski, dass die aktive Immunisierung wohl kontraindiziert gewesen wäre. In der Tat hatte sich die Immunreaktion danach verstärkt.


    Wenn einmal eine Immunreaktion aufgetreten sein sollte, sollte man vor einem weiteren Versuch unbedingt die Immunologie abklären lassen, Frau Dr. Reichel ist ja die erste Adresse dafür.


    Immunreaktionen finden häufig zum Zeitpunkt der Einnistung (ET + 2-6, je nach Entwicklungsgrad der Embryos) statt; sie scheinen häufig nachts zu beginnen, so dass man sie beim Aufwachen bemerkt. Symptome: Herzrasen, harter Puls, hoher Blutdruck, Schwäche, Schweißausbrüche, manchmal auch verbunden mit Gebärmutteraktivität/kontraktionen. Dauer: 36-48Std. Immunreaktionen können auch später stattfinden oder völlig unbemerkt bleiben.


    Viele Ärzte erkennen diese Art von Störung nicht an und verweisen auf eine englische Studie, bei der Patientinnen mit erhöhten NK`s mit solchen verglichen wurden, die normale NK`s hatten, und die Schwangerschaftsraten nahezu identisch waren. Allerdings wurde dort die Scheidemarke auf 12% festgesetzt, also ziemlich niedrig. Ich halte es für wahrscheinlich, dass die signifikante Grenze höher liegt. Bei denen hier im Forum, die solche Immunreaktionen erlebt hatten, lagen die NKS ab 22% aufwärts. Die SS-Rate nach IVIG-oder Leukonorm-Therapie kann sich unserer kleinen Gruppe hier durchaus sehen lassen.


    Hier noch ein artverwandtes Beispiel einer Studie mit Hashimoto-Patientinnen mit erhöhtem NK:


    PROBLEMSTELLUNG: Vergleich der Wirkung einer alleinigen Heparin/Aspirin (H/A)Therapie mit H/A in Kombination mit einer Intravenösen Gammaglobulin(IVIg)-Immuntherapie auf das IVF-Ergebnis bei Patientinnen, die positiv auf Schilddrüsen-Antikörper (SD-AK) getestet wurden.

    METHODEN: Wir bestimmten 82 Frauen unter 40 Jahren, deren Unfruchtbarkeit ausschließlich auf weiblichen Ursachen beruhte. Alle waren positiv auf organspezifische Schilddrüsen-Antikörper (TPO-AK und/oder Tg-AK), aber negativ auf Phospholipid-Antikörper getestet worden. 37 dieser Frauen (Gruppe A) erhielten nur H/A, während 45 (Gruppe B) H/A in Kombination mit IVIg bekamen.

    ERGEBNISSE: 10 (=27%) aus Gruppe A und 23 (=51%) aus Gruppe B erreichten Lebendgeburten nach Abschluss eines einzigen IVF/ET Zyklus (P=0,027)

    SCHLUSSFOLGERUNG: Wir folgern daraus, dass eine IVIg Therapie bei SD-AK+ Frauen die IVF-Erfolgsrate signifikant verbessert.


    Gruß Rom.y

  • Nackenfaltenmessung, wie viel habt ihr dafür bezahlt?

    • Rom.y
    • 29. Oktober 2005 um 11:44

    Nackenfaltenmessung, wie viel habt ihr dafür bezahlt?

    ... was allerdings sehr sinnvoll sein soll, ist der Zucker-Bluttest zwischen der 24.-28.SSW. Der kostet 15Euro; der Urintest ist kostenlos, aber ziemlich ungenau. Zur Entdeckung von S-Diabetes wichtig.


    Gruß Rom.y

  • Nackenfaltenmessung, wie viel habt ihr dafür bezahlt?

    • Rom.y
    • 26. Oktober 2005 um 18:55

    Nackenfaltenmessung, wie viel habt ihr dafür bezahlt?

    Ich, und ich habe 8o Euro bezahlt, wenn ich mich richtig erinnere. Irgendwas um den Dreh. Habe mich aber damals schon gefragt, wofür, weil das in 5min. erledigt war. Und die Organe werden eh dauernd gescannt bei mir. Insofern hat sich das wenig von einer normalen Vorsorge unterschieden.


    15o ist echt happig.

    Du weißt, dass du da "nur" ein Risiko genannt bekommst, was natürlich nicht hinkommt, weil unsere EZ ja jünger sind? Unser Risiko ist also erheblich geringer.


    Gruß Rom.y

  • Meine Zeit bei ISIDA in Kiev

    • Rom.y
    • 26. Oktober 2005 um 17:42

    Meine Zeit bei ISIDA in Kiev

    Wannabe, Ika: Daumendrück!!! Ganz viel Erfolg!


    Schreibt doch noch mal was Genaueres zu ISIDA, würde mich interessieren.


    Gruß Rom.y

  • 2. Versuch Pronatal - POSITIV

    • Rom.y
    • 26. Oktober 2005 um 09:33

    2. Versuch Pronatal - POSITIV

    ...soviel zum Thema Regelschmerzen...
    kicher
    Rom.y

  • Auch ich bin schwanger - 1. Versuch Novum

    • Rom.y
    • 24. Oktober 2005 um 17:41

    Auch ich bin schwanger - 1. Versuch Novum

    Hallo Ula,


    auch von mir herzlichste Glückwünsche! Toll!

    Wo wären wir alle bloß ohne Frau Dr. Reichel!


    Übrigens, Sissi: Ich bin seit anderthalb Jahren bei ihr in Behandlung und die ganze Zeit nur per Post.


    Viele Grüße

    Rom.y

  • Und gleich noch eine Erfolgsmeldung Novum Dr. Lewandowski

    • Rom.y
    • 24. Oktober 2005 um 17:34

    Und gleich noch eine Erfolgsmeldung Novum Dr. Lewandowski

    Hallo, Andrea,


    mir und meinem Einwohner geht es gut. Zwar haben sich die Killerzellen nicht - wie bei den meisten - im Laufe der SS reduziert, sondern sind noch angestiegen. Deswegen bekomme ich nach wie vor Infusionen und kann nur dankbar sein, dass mir die mein Gyn verschreibt. Ich wäre sonst zum Banküberfall gezwungen.


    Ansonsten hat die Übelkeit so in der 19. Woche ENDLICH aufgehört und nach einem kurzen Zwischenspiel nähere ich mich stark der Walfischphase - mit den üblichen Zipperlein.


    Die Kleine (ist noch nicht sicher, nur ne Tendenzmeldung - sie liegt jedesmal so, dass man nichts sehen kann) entwickelt sich mustergültig und ist bei jeder Messung preciso auf den Tag genau entwickelt. Wird sicher mal ne Beamtin. Vermutlich kommt sie auch genau am ET zur Welt.


    Ich werde mich bemühen, mal eine Infosammlung zu erstellen. Leider habe ich dieses Jahr total viel Arbeit (bin selbständig und dieses Jahr ist der struggle for survive echt schlimm). Aber ich mach das, sobald ich kann.


    Viele Grüße

    Rom.y

  • Und gleich noch eine Erfolgsmeldung Novum Dr. Lewandowski

    • Rom.y
    • 24. Oktober 2005 um 09:48

    Und gleich noch eine Erfolgsmeldung Novum Dr. Lewandowski

    Hallo Birgit!


    Meinen herzlichsten Glückwunsch! Natrülich freu ich mich immer ganz besonders, wenn eine von uns Immunis es mal wieder schafft. Und man sieht doch, dass wir mit den richtigen Medikamenten eine gute Chance haben, egal, wieviele Fehltransfere wir vorher auf dem Buckel haben. Wenn die Tür einmal aufgebrochen ist, dann geht es plötzlich ganz leicht - viele Immunis hier sind ja dann beim 1. Versuch schwanger geworden.


    Colostrum werde ich nachher gleich mal googlen. Ich habe mir schon lange vorgenommen, das Thema mal richtig zu recherchieren und was zusammenzustellen. Gerade bei einem solchen Problem , "das es ja nicht gibt", wäre eine Infosammlung ja besonders wichtig, denn von Seiten der Medizin ist für uns kaum Hilfe zu erwarten (siehe Antwort von Dr. K. an akuta).


    Wie bist du drauf gekommen, dass du Immunprobleme hast? Hattest du fühlbare Symptome?


    Gruß und beste Wünsche

    Rom.y

  • Ältere Schwangere: Kaiserschnitt oder vaginale Geburt?

    • Rom.y
    • 21. Oktober 2005 um 13:07

    Ältere Schwangere: Kaiserschnitt oder vaginale Geburt?

    Hallo, ihr alle,


    ich muss mich auch dringend noch für eure ausführlichen Rückmeldungen bedanken. Ist mir irgendwie durch die Lappen gegangen...


    Ich tendiere mittlerweile auch eher zu einer vaginalen Geburt, vor allem, weil es die Option "2. Kind" eher offen lässt. Damit kann man sich mit 42 ja nicht mehr alle Zeit der Welt lassen. Und nach einen KS muss man definitiv 2 Jahre warten.


    Aber ich werde das kurz vorher entscheiden. In meiner Familie gab es viele Geburts-Komplikationen; aber heute kann man ja vorher viel besser untersuchen.


    Aus den Erfahrungen meiner Freundinnen habe ich den Schluss gezogen: keine Glückserwartungen an die Geburt richten. Offenbar kann eine Geburt klasse, aber auch richtig sch... sein, und das trotz bester Absichten und Vorbereitung. Und ich habe dann doch öfter mitgekriegt, wie sehr Frauen drunter leiden können, wenn sie bei der Geburt "versagt" haben. Z. T. noch Jahre später....Nee.... et kütt, wie et kütt.


    Gruß an alle

    Rom.y


    (Termin 3.2., voraussichtlich ein Mädchen)

  • Frage an Dr. K

    • Rom.y
    • 19. Oktober 2005 um 12:12

    Frage an Dr. K

    Hallo Claudia,


    ich hatte diese Regelschmerzen sogar noch mehrere Male, so etwa bis zum 3. Monat. Auch von anderen Schwangeren habe ich gehört, dass sie sich ganz eindeutig prämenstruell fühlten.


    Bei meinen anderen, negativen Versuchen habe ich mich prämestruell gefühlt - und war es dann aber auch. Also kannst du auf dieses Gefühl wenig geben.


    Die Periode kann auch trotz Medikamente durchkommen. Das hatte ich 2 oder 3 mal, da habe ich am Testtag schon geblutet. Meistens verzögert sich die Blutung, bis der Gestagenspiegel nach einigen Tagen weit genug abgesunken ist.


    Testen: Ein vorzeitiger, negativer Test ist eben nicht 1oo%igverlässig. Ein positiver schon - wie mit SS-Tests allgemein. Ein test schadet aber auch nicht. Wenn du vorzeitig testen willst, gehst du am besten direkt zum Labor. (Hausarzt fragen). Dann hast du das Ergebnis binnen weniger Stunden. Du musst ca. 15 Euro dafür bezahlen und wirst auf jeden Fall ein zweites Mal testen müssen. Du kannst dir also nur eine Tendenzmeldung holen. Bei einer gut entwickelten Schwangerschaft ist bereits nach ca. 1 Woche der HCG-Wert über 1o und damit nachweisbar. Ich hatte am Testtag schon fast 8oo... Es gibt aber auch SS, die am Testtag knapp über dem Grenzwert liegen und sich dennoch gut entwickeln.


    Ich bin in der 25.SSW, wie es aussieht, mit einer Tochter. (Immer noch unsicher...) Nähere mich der Walfischphase. Bisher -außer meinen Killerzellen - alles bestens.


    Meld dich, wenn du dein Ergebnis hast und behalt die Nerven.


    Ich war damals so sicher, dass ich meine Tage kriegte, (wie schon 7x vorher), dass ich sogar die Medikamente schon 1 knappen Tag weggelassen hatte. (Idiotie!) Dann holte mein Mann dann kurzentschlossen einen Test aus der Apotheke. Ich war dazu psychisch nicht imstande. Den hielt ich dann "ihm zuliebe" unter den Mittagsurin nach viel Tee...und dann war dieser Test uneindeutig. Da war undeutlich eine zweite Linie... Mann, bin ich geflitzt, die Tabletten einwerfen. 2 Tage später war dann der Test, und peng. Ein Gutes hatte das: Ich wusste, dass man mit den Medikamenten nicht ganz pingelig sein musste, das hat mich entspannt.


    Gruß Rom.y

  • Frage an Dr. K

    • Rom.y
    • 18. Oktober 2005 um 19:15

    Frage an Dr. K

    Claudia, ich bin sogar schon losgelaufen, um mir schnell noch Tampons zu besorgen - so eindeutig "bekam ich meine Tage". Und ich war schwanger...


    Habe schon von einigen Frauen gehört, dass sie Original-Mens-Gefühle trotz Schwangerschaft hatten. Man muss testen.


    Drücke dir die Daumen!

    Gruß


    Rom.y

  • Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    • Rom.y
    • 11. Oktober 2005 um 18:39

    Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    Hallo ihr beide,


    ich bin bei Novum durch Embryonenspende (bzw. Eizell+Samenspende) schwanger geworden. Das ist also kein Problem.


    Am Anfang hatte ich damit Probleme, aber heute scheint es mir durchaus von Vorteil, wenn beide Partner im selben genetischen Verhältnis zum Kind stehen. Bei uns war zudem nach 7 Jahren der Punkt kurz vor Ende der Fahnenstange erreicht. Also hieß es: das Aussichtsreichste probieren oder aufhören.


    Nur Mut.

    Gruß Rom.y

  • Sissi`s Beitrag

    • Rom.y
    • 8. Oktober 2005 um 11:55

    Sissi`s Beitrag

    Ich finde den Artikel reißerisch und unsachlich - Bildzeitungs-Niveau. Ein allgemeiner Bericht über Eizellspende, der sich darauf beschränkt, in Europas Dritte-Welt-Land Rumänien die größtmöglichen Missstände auszugraben... Das macht sich natürlich hübsch für einen Artikel... Bei ziemlich jedem gesellschaftlichen Phänomen dürfte es möglich sein, Missbrauch, Verantwortungslosigkeit etc. zu finden, vor allem, wenn man in den Schmuddelecken Europas oder der Welt sucht. Blutspenden z.B. Soll man das dann alles verbieten?


    Ich habe die Stimulation selber 7x mitgemacht und fand sie etwas lästig, aber in keiner Weise schlimm oder gar unzumutbar. Ich hätte mir - unter anderen Umständen, natürlich - auch vorstellen können, selbst zu spenden. Überstimulation kann durch die Routine-Untersuchungen normalerweise ausgeschlossen werden. Die Fallbeispiele sind extreme Ausnahmen, die aber als Normalfall dargestellt werden.


    Kein Wort auch über die Not vor allem der Frauen, die EZS in Anspruch nehmen (müssen - freiwillig macht es keine). Wir haben alle hier unsere Geschichte. Wir "Brandstetters" werden als reine Konsumenten dargestellt, die eine Eizelle "buchen" wie eine Pauschalreise, und dabei nolens volens über Leichen gehen.


    Deutschland hat ohnehin die restriktivsten Gesetze; was IVF angeht, ist das z.T. regelrecht absurd. (z.B. dass nur 3 Embryonen sich überhaupt entwickeln dürfen, so dass man nicht die besten aussuchen kann, oder dass man den Embryo nicht untersuchen darf, aber das daraus entstehende behinderte Kind abtreiben). Den Umgang mit Reproduktionsmedizin empfinde ich in Deutschland als regelrecht hysterisch. Kein Artikel darüber - auch dieser nicht - ohne die weichgezeichneten Übergänge zum Klonen, zum Designerbaby und zu anderen Absurditäten.


    Dass Eizellspende die Möglichkeit der Ausbeutung des weiblichen Körpers bietet, ist richtig. Das man darauf aufpassen muss, ist ebenso richtig; sicher solte das für uns alle ein Kriterium bei der Wahl unserer Klinik sein. Es dürfte aber in den meisten Fällen mit rechten Dingen zugehen. In Spanien, Belgien, Italien und in Polen wäre es den Autorinnen sicher schwer gefallen, eine solchermaßen misshandelte Spenderin aufzutreiben.


    Gruß Rom.y

  • Eizellspende und die emotionen

    • Rom.y
    • 8. Oktober 2005 um 10:35

    Eizellspende und die emotionen

    Hallo,


    ich bin mit meiner ungewollten Kinderlosigkeit und allem, was damit zusammenhing, sehr offen umgegangen - und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Mit dem Sprechen über Eizellspende bin ich aber sehr vorsichtig. Eizellspende ist einfach far out. Das ist nur für Leute nachvollziehbar, die mehr oder weniger jeden Schritt auf dem langen Weg dorthin mit dir durchlitten haben. Man muss einfach nachvollziehen können, welche innere Not einen dazu bringt. Viele Menschen kommen ja auch mit ungewollter Kinderlosigkeit sehr leicht klar. Leute, die gar nicht davon betroffen sind, können sich den Kummer oft gar nicht vorstellen. Oder sie machen sich illusorische Vorstellungen über Adoption. All diese Dinge muss man wissen bzw. nachfühlen können, um die Entscheidung "Eizellspende" wirklich beurteilen zu können. Bei mir wissen natürlich mein Mann, meine beste Freundin und meine Mutter Bescheid. Die stehen auch mit mir hinter dieser Entscheidung.


    Wir haben ja eine Embryospende bekommen bzw. beide genetischen Teile. Ich weiß noch nicht, wie ich später, dem Kind gegenüber, damit umgehen werde. Die offizielle Version für unsere Familie und guten Freunde - und natürlich demnächst für unsere Tochter - lautet bislang "Samenspende". Das ist erst mal sämtliche fehlende Ähnlichkeit etc. mit erklärt. Ich will das erst mal auf uns zukommen lassen. Wichtig finde ich dabei, vom Kind aus zu entscheiden - ist es für das Kind besser, es zu wissen, oder es nicht zu wissen? Ich traue mir zu, das einzuschätzen. Ich werde es ihr nicht verheimlichen, um uns zu schonen, sondern nur, wenn ich den Eindruck habe, das es für das Kind wichtig ist.


    Wir werden sehen.

    Gruß Rom.y

  • Habt Ihr einen Tipp, gegen Übelkeit in der Schwangerschaft?

    • Rom.y
    • 6. Oktober 2005 um 10:41

    Habt Ihr einen Tipp, gegen übelkeit in der Schwangerschaft?

    Liebe Enia,


    du hast mein ganzes Mitgefühl! Mich hat das auch ganz übel gebeutelt.


    Hast du noch "normale" Übelkeit (max. 1-2mal am Tag brechen) oder hast du (wie ich) eine Hyperemesis gravidarum? (übersteigertes S-Erbrechen, ca. 3-2ox am Tag)?


    Bei normaler Übelkeit:


    morgens vor dem Auftstehen was essen

    keinen Hunger aufkommen lassen

    Haselnüsse/Mandeln

    Ingwer/Ingwerbonbons (nicht zuviele, nicht bei Blutungen)

    Weißbrot, Toast

    keinesfalls Kaffee, grüner Tee. Schwarzer Tee kann helfen, ausprobieren

    Coca Cola hat mir gut geholfen (ja, ja,...gesunde Ernährung...kicher)

    Preggie Pops (gut im Bus) (Schwangerschaftslutscher, Internet)

    sehr genau auf Ess-Impulse achten und denen strikt folgen.


    bei starkem Erbrech`n/Hyperemesis


    Vomex! Gibt es als Dragees und als Zäpfchen. Zäpfchen beim ersten Mal zuhause ausprobieren! Können extrem abführend wirken (z.B. bei mir).

    Tabletten soviele nehmen wie nötig, sagte mein Gyn, Hauptsache, das Essen bleibt einigermaßen drin. Ich habe z.T. 8St./Tag gebraucht und damit dann noch immer 1-2mal brechen müssen. Aber das ist auszuhalten, während 5-1omal einfach nicht mehr auszuhalten sind. Vomex-Pillen machen müde, aber besser als dauernd ...


    dann gibt es - für die Härtefälle - noch Zofran. Aber das ist schon die Abteilung "Krankenhaus". S-Erbrechen kann ja richtig gefährlich werden.

    Guck, falls du von Hyperemesis betroffen bist, mal in das Forum www. hyperemesis.de


    Die Wochen gehen vorbei! Jeder Tag bringt dich dem Ende der Übelkeitsphase näher!


    Gruß

    Rom.y

  • Vida Fertility Institute

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    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

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    Klinik Eugin
  • CRA Barcelona

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  • IVI Valencia

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  • Clinica Tambre

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  • Institut Marques

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    Institut Marques

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