Meranerinnen II der neue Ordner
Hi Ihr Lieben,
TÖRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖ,
Pipitest heute POOOOOOOOOOOOOOOOOSITIV!!!!!!!!!!!!!!!!
Euer
Evchen
(komplett von der Rolle)
Meranerinnen II der neue Ordner
Hi Ihr Lieben,
TÖRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖ,
Pipitest heute POOOOOOOOOOOOOOOOOSITIV!!!!!!!!!!!!!!!!
Euer
Evchen
(komplett von der Rolle)
Meranerinnen II der neue Ordner
Hi Nicki,
ach wie schön, dann zittern wir uns gemeinsam durch die Warteschleife. Die erste Woche ist ja immer noch easy, aber je näher es dem SST geht, desto mehr liegen dann meine Nerven blank.
Ich merke körperlich rein gar nichts (was aber überhaupt nichts heißen will) und bin leider nicht so zuversichtlich im Moment (vielleicht aus Selbstschutz, damit die Enttäuschung nicht so hart ist, wenn es doch negativ ausgeht).
Zum Glück gibt's Euch, wo ich jeden Tag ein bißchen rumschmökern und mich motivieren kann.
Und zum Glück wird's endlich richtig Sommer!!!
Einen wunderschönen Sommerabend
wo immer Ihr auch seid
wünscht
Evchen
Meranerinnen II der neue Ordner
Hi Ihr Lieben,
vielen vielen Dank für Eure lieben Antworten - bin ganz gerührt über soviel Solidarität.
Ich war bisher eine stille Leserin. Es hat sich nämlich bei mir alles so ratz-fatz ergeben.
Erst im Mai hatte ich die letzte (13!) IVF, wo sich trotz 4 Wochen Stimu nicht ein einziger brauchbarer Follikel gebildet hat, also fiel die PU aus. Danach habe ich mich hier im Forum durchgelesen und meine erste EZS-Option war eben Pilsen. Eine Email an Dr. Uher (uher@ivf-institut.cz oder peter@ivf.at) - und schon hatte ich Ende Mai mein Erstgespräch in Pilsen. Dr. Uher fiel auch gleich die zur mir passende Spenderin ein - und dann haben wir sofort Nägel mit Köpfen gemacht (bin halt ein ungeduldiger Mensch). 2 Wochen später habe ich schon mit der DR gestartet, und ab Ende Juni mit Progynova.
Tja, und jetzt bin ich am Waaaaaaaaaaaaaaarten - nicht gerade meine Lieblingstätigkeit!
Aber zusammen werden wir auch diese Zeit rumkriegen, nicht wahr?
Erst mal einen schönen Sommertag
wünscht
Eva
Meranerinnen II der neue Ordner
Hi Ihr Lieben,
heute war's dann soweit: der erste EZS-Transfer in Pilsen. Bisher kannte ich ja nur Dr. Uher (super-nett!!!), heute war dann Dr. Netzband (auch super-nett!!!) im Dienst.
Das EZS-Ergebnis in Kürze: 12 punktierte EZ, davon 9 reif, 8 befruchtet, 3 Blastozysten. Der Doc war zwar ein bißchen zögerlich, aber ich habe ihn schließlich erfolgreich bequatscht, daß er mir alle drei Embryos zurückgibt - no risk, no baby!
Und ich habe mit ihm anschließend noch länger über seinen treuen Fan-Block hier im Netz geplaudert. Er hat sich sehr gefreut, daß soviel Gutes über seine Arbeit gepostet wird.
Jetzt brauche ich BITTE BITTE BITTE Eure Daumen und lieben Gedanken, die mich durch die Warteschleife tragen (*bibber-schlotter-schwitz*).
Ich bin soooooooooooooooo froh, Euch gefunden zu haben.
Evchen
(mit Tick, Trick & Track)
Erfahrung mit Embryonenspende
Hi Ihr Lieben,
ich muß mich jetzt aus aktuellem Anlaß doch nochmal in der Sache äußern:
Der grauhaarige Psychoanalytiker (?) in der gestrigen ARTE-Sendung behauptete, daß Kinder "in Liebe gezeugt" sein möchten, andernfalls hätten sie psychische Probleme.
Na sowas (*ärgerlichbin*)! Also ich z.B. bin deswegen kein Psychofall geworden.
Mir war jedenfalls als Kind sonnenklar, daß wenn meine Eltern nicht alle Register der damaligen Repromedizin gezogen hätten, gäbe es mich gar nicht - und das hätte ich richtig blöd gefunden.
Nix für ungut
und alles Liebe
von
Eva
Hallo Ihr Lieben,
Hallo Uli & Ihr Lieben,
danke für Eure freundlichen Postings.
Und noch ein kurzer Nachtrag:
Aus meinem Erleben sind die Probleme beim Kinderkriegen eben nicht mit einem persönlichen Versagen, Scham und Schweigen verbunden. Sondern wir KiWu-Paare haben viele positive Fähigkeiten, nämlich Kraft und Mut, Durchhaltevermögen und Standhaftigkeit, und den Glauben an das Leben und die Liebe. Diese Haltung meiner Eltern hat jedenfalls auf uns Kinder "abgefärbt", und ich habe mich als Kleine immer als "was ganz Besonderes" gefühlt - im nachhinein muß ich darüber schmunzeln.
Und noch eine Erinnerung: Mein Vater war ja so sauer über die destruktiven Bemerkungen einiger Verwandter. Wenn diese Onkels und Tanten nun zu Besuch kamen, verhielten wir Kinder uns extra "wohlgeraten", extra brav, höflich und liebenswürdig (allerdings nur solange, bis der Besuch wieder aus dem Haus war!), damit sie mit ihren häßlichen Prophezeiungen total unrecht haben und richtig neidisch auf unsere Eltern sein sollten. Das war unsere "Rache" für ihre dumme Unkerei und hat echt Spaß gemacht! Witzig, wie Kinder so "ticken", nicht?
Ich wünsche Dir, Uli, & uns allen das verdiente Baby-Glück!
Liebe Grüße
von
Eva
GRATULATION!
Hi Hans und Uli,
ich verfolge Euren Weg auch schon länger und freue mich RIESIG über das Positiv. GRATULATION!!!
Ich erlaube mir, mal was über meine eigene Wahrnehmung als "Kind der Medizin-Technik" zu schildern:
Meine Mutter hatte zehn Jahre und ein dutzend Abgänge lang vergeblich ein Kind zu kriegen versucht. Schließlich konnte sie an der Uni-Frauenklinik an einer Hormonstudie (mit damals nagelneuen amerikanischen Hormonpräparaten) teilnehmen, und sie bekam prompt mit "um die 40" doch noch uns Kinder.
Zur damaligen Zeit (50er/60er-Jahre) war eine Hormonbehandlung übrigens ebenso ein Tabu-Thema wie heute die EZS. Und meine Eltern hatten die unqualifizierten Bemerkungen der ach so besorgten Verwandtschaft zu ertragen (von "Man darf Gott nicht ins Handwerk pfuschen" bis "Ihr werdet ein behindertes Kind kriegen"). Was meinen Vater heute noch erbost.
Meine Eltern waren jedenfalls zeitlebens stolz wie Oskar, der Natur ein Schnippchen geschlagen zu haben und sich allen Widerständen zum Trotz doch noch Nachwuchs erkämpft zu haben. Und vom Prof. R.V. haben sie uns Kinder immer wieder erzählt - der gehörte praktisch zur Familie (mein Bruder heißt sogar mit Vornamen R.!). Ich selbst war als Kind ebenso stolz wie Oskar, nicht einfach das Zufallsprodukt einer durchgezechten Nacht zu sein, sondern richtiggehend "designed" worden zu sein - noch dazu unter Mithilfe des Chefarztes.
Als Erwachsene habe ich dann immer Respekt und Dankbarkeit empfunden vor dem Mut und der Entschlossenheit meiner Eltern. Und fast überflüssig zu erwähnen, hatten wir Kinder die besten und liebevollsten Eltern der Welt, und eine wunderbare Kindheit und Jugend.
Ich denke, falls Ihr Eurem Kind irgendwann mal was von Prag und der Embryonenspende erzählt, wird es nicht anders sein.
Und ich wünsche und hoffe, daß ich auch irgendwann mal ein glückliches EZS-Kindchen kriege, dem ich dann von der langen, schwierigen KiWu-Reise seiner Eltern erzählen kann.
Alles, alles Liebe
von
Evchen
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