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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von glucke

  • ich bin neu - EZS nach missglückter Behandlung nun ich Tschechien...Tipps?

    • glucke
    • 3. April 2012 um 20:37

    Re: ich bin neu - EZS nach missglückter Behandlung nun ich Tschechien...Tipps?

    Hallo,

    ich lese das gerade zufällig. Wir waren gestern im PFC und Frau Kostakova ist wieder da!

    Alles Gute!

  • EZSP ja/nein? Geschwisterkind mittels EZS? Welche Klinik? Wieviel transferieren?

    • glucke
    • 19. Februar 2012 um 23:18

    Re: EZSP ja/nein? Geschwisterkind mittels EZS? Welche Klinik? Wieviel transferieren?

    Hallo M.!

    Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort! Es tut so gut, von ähnlichen Gedanken zu lesen! Und es klingt alles so glaubwürdig. Vor allen Dingen spürt man regelrecht die Liebe und das tiefempfundene Glück.
    Meine Kinder sind 4 und 5 Jahre alt. Unser Ziel waren immer 3 Kinder ganz zügig nacheinander, damit sie schön gemeinsam aufwachsen können. Aber das hat sich ja nun zerschlagen und ist auch nicht so dramatisch. Ich würde nur nicht viele weitere Jahre warten wollen, damit das nächste Kind keine absolutes Einzelkind wird. Und da ich die ersten Symptome der vorzeitigen Wechseljahre nun schon vor fast 2 1/2 Jahren bekommen habe und der Kinderwunsch seit 3 Jahren unerfüllt bleibt, können wir wohl nicht mehr darauf hoffen, mit meinen Eizellen schwanger zu werden.

    Du schreibst, dass du nicht mehr genau weißt, ob du es deinem Sohn sagen willst oder nicht. Und das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich denke, mir könnte es genau so gehen. Es klingt aber auch jeden Fall durch, dass du mit beiden Alternativen gut zurecht kommen würdest und vermutlich auch die anderen Familienmitglieder insbesondere dein Sohn.

    Was ich mit Sicherheit sagen kann, dass es niemand VOR unserem Sohn erfahren wird: nicht unsere Eltern, nicht unsere Freunde, niemand (die Ärzte der Behandlung mal ausgenommen). Dies war unser Weg, der schwer genug war und es soll seine Entscheidung sein, ob er es anderen Menschen irgendwann erzählen möchte.

    Das klingt vom Plan her auch sehr gut. Und das wäre wohl das Ideale. Aber das Problem bei uns ist wohl, dass viele wissen, dass es nicht klappt und dass vermutlich viele fragen werden, ob es denn nun doch "einfach so" geklappt hat. Und dann müsste ich lügen (und mein Mann auch) und ich weiß nicht, ob ich das kann. Verschweigen wäre kein Thema, aber lügen? Außerdem: fragt deine Tochter nie danach, wie das mit der Schwangerschaft war etc. Bei uns kommen die Fragen schon und auch da würde ich mich schwer tun, die Wahrheit zu vertuschen.
    Aber wissen es die Paten eures Sohnes auch nicht?
    Hat dich wirklich nie jemand direkt darauf angesprochen, wie das Kind gezeugt wurde? Wusste niemand vom unerfüllten Kinderwunsch?




    Ich sehe überhaupt keinen Grund mit irgendwem anders über die Behandlung zu sprechen. Wozu? Was soll das bringen? Meiner Meinung nach geht das absolut niemanden etwas an und was sollen die Leute auch mit so ner Info anfangen? Meine Schwiegereltern (weit über 70 und auch nicht mehr so gesund) koennten das überhaupt nicht verarbeiten und ich bin sicher, dass sie auch noch nie davon gehoert haben. 

    - Das wäre bei mir auch so. Ich habe am meisten Angst davor, dass das Kind stigmatisiert werden könnte. Die Tatsache, dass die Eizellspende hier verboten ist, ist in Bezug dazu nicht sehr förderlich. In den Augen der anderen sollte es ein ganz normales Kind sein, genauso wie unsere "Großen" auch.


    Was du über die Eifersucht unterhalb der Geschwister beschreibst, kann ich absolut bestätigen. Du hast Recht, das kann man nicht antizipieren.


    Meine Oma hat immer gesagt: Kinder suchen sich den Weg zu Ihren Eltern .... und ich glaube fest daran. Mein Sohn hätte nicht besser "gelingen" und zu uns passen koennen und ich hoffe, dass er auch froh ist bei uns zu sein smile

    - Das glaube ich auch. Ich glaube auch an die "Beseelung" des Embryos, an eine Art Dualismus von Körper und Seele. Deswegen muss ich auch den Weg der Eizellspende gehen. Wenn ein weiteres Kinderseelchen zu uns kommen möchte, dann wäre das wunderschön und wenn nicht, dann habe ich es mit allen Mitteln versucht.
    Auch unsere totgeborene Tochter hat sich den Weg zu uns ausgesucht und es war gut, dass sie da war und ich die Schwangerschaft mit ihr hatte!

    Ich werde mir jetzt auf jeden Fall einen Termin bei einer Beraterin machen lassen und ein professionelles Kinderwunsch-Gespräch führen um alle Fragen zu klären, Zweifel aus dem Weg zu räumen? etc.

    Alles Gute dir und einer Familie!

    G.

  • Prague Fertility Centre

    • glucke
    • 15. Februar 2012 um 22:56

    Re: Prague Fertility Centre

    Hallo!

    Weißt du noch, wo du etwas über diese Studien gefunden hast?

    Würde ich gerne lesen.

    Danke!

  • EZSP ja/nein? Geschwisterkind mittels EZS? Welche Klinik? Wieviel transferieren?

    • glucke
    • 15. Februar 2012 um 22:54

    Re: EZSP ja/nein? Geschwisterkind mittels EZS? Welche Klinik? Wieviel transferieren?

    Hallo!

    Vielen Dank für den tollen Bericht. In den vielen Fragen kann ich mich genau wiederfinden und in diesem Stadium stecke ich auch gerade! Ich bin jetzt 35 Jahre alt, seit 2 Jahren in den vorzeitigen Wechseljahren, habe eine totgeborene Tochter und 2 gesunde Kinder und wünsche mir trotzdem noch von Herzen ein Kind. Bei der ganzen Auflistung von Fragen, möchte ich noch einmal ein paar herausnehmen und würde gerne wissen, wie du darauf eine Antwort gefunden hast bzw. wie sie lautet.

    - wie wird es dem Kind gehen, wenn es erfährt, dass ich nicht seine genetische Mutter bin und ihm/ihr diese bei einer anonymen Spende auch nicht präsentieren kann?

    Davor habe ich große Angst. Bei einer Adoption tut man irgendwie etwas Gutes. Man hilft einem hilflosen Kind, deren Eltern nicht in der Lage sind es groß zu ziehen. Bei einer Eizellspende ist es der Wunsch der Eltern, der im Vordergrund steht. Das Kind wird gezeugt, weil wir uns so sehr ein Kind wünschen. Und die Fragen nach den Genen sind ja im Umfeld immer da (Suche nach Ähnlichkeiten, "Das hast du von....." Auch wenn das eizellgespendete Kind mal Kinder bekommt: Was hat das (Enkel)kind wohl von Opa/ Oma....? Diese Fragen können wir nie beantworten.)

    - Eifersucht auf die Schwester (100% genetisches Kind)

    Auch das ein großes Thema. Ich weiß nicht, wie die Kinder das untereinander sehen. Lieben werde ich alle, aber sehen das die Kinder auch so?


    - später sagen oder nicht sagen?

    Wir wollen es sagen, wissen aber noch nicht wann. Vielleicht sogar erst allen nach der Geburt.


    Wäre schön, deine Meinung zu hören.

    P.S.: "Eure Erfahrungsberichte" erscheint bei mir nur, wenn ich eingeloggt bin.

  • Prague Fertility Centre

    • glucke
    • 15. Februar 2012 um 22:22

    Re: Prague Fertility Centre

    Hallo Jana,

    danke für die Antworten! Klingt eigentlich alles ganz gut, was du so über das PfC und die Vorbereitungen schreibst. Mich wunderte immer nur, dass nicht so viele dorthin gehen (den Eindruck habe ich hier im Forum jedenfalls)

    Du hast mehrere Bekannte mit Eizellspendekindern? Wie alt sind die Kinder schon? Wissen die Kinder über ihre Herkunft Bescheid? Wie gehen deine Bekannten damit um?

    Ich kenne leider niemanden, habe sogar 2 Freundinnen, die sich ganz bewusst dagegen entschieden haben und deshalb vermutlich kinderlos bleiben. Ein befreundetes Paar hätte eine Samenspende gebraucht, hat sich aber auch dagegen entschieden und konnte zum Glück drei Jahre später einen neugeborenen Jungen adoptieren.

    Ich komme mir immer noch sehr exotisch vor und habe immer noch große Angst davor, wie wohl das Umfeld reagieren wird, weil es ja in Deutschland nicht legal ist...

    Schönen Abend noch!

  • Prague Fertility Centre

    • glucke
    • 14. Februar 2012 um 23:09

    Re: Prague Fertility Centre

    Hallo,

    ich klinke mich mal in den Austausch ein. Wir haben am 03.04.2012 unser Erstgespräch beim PFC. Wir haben es auch wegen des vielversprechenden Egg-Monitorings ausgewählt. Bisher war der e-mail Kontakt auch sehr sehr freundlich, kompetent und zügig.
    Außerdem habe ich irgenwo hier im Forum mal gelesen, dass man etwas "Mitspracherecht" bei der Auswahl der Spenderin hat. War das bei euch auch so? Habt ihr ein Foto abgegeben, mit dessen Hilfe nach einer möglichst ähnlich aussehenden Spenderin gesucht wurde?
    Wir möchten die Spende vor unserem Kind nicht verheimlichen, aber es muss ja nicht alle Welt immer sofort sehen, dass es genetisch nicht 100%ig zu uns passt. Insofern wäre mir eine ungefähre Ähnlichkeit schon wichtig.
    Habt ihr Hormonanalysen/ Krebsvorsorge etc. mitgebracht oder/ und haben sie in Prag alles komplett untersucht? Wenn dem so ist, müsste man ja nicht alles doppelt machen.
    Welche Medikamente werden zum Schleimhautaufbau verschrieben? Ich bin in den vorzeitigen Wechseljahren und nehme Progynova. Dabei baut sich die Schleimhaut nicht sehr hoch auf.

    Wäre für Antworten sehr dankbar!

  • Wie hat das Umfeld reagiert?

    • glucke
    • 18. November 2011 um 23:44

    Hallo!

    Ich sehe gerade diese Unterkategorie und stelle die Frage, die ich unter Psychologie eingestellt habe, wohl besser hier ein:

    Wir hadern noch damit, ob wir eine Eizellspende in Anspruch nehmen dürfen oder nicht.

    Ein wichtiger Punkt bei unseren Überlegungen ist die Frage nach der Aufklärung. Wir denken mittlerweile, dass wir eine "Lebenslüge" nicht aufrecht erhalten könnten und es unserem Kind sagen würden.

    Nur: hier in Deutschland ist die Eizellspende verboten. Wie wird das Umfeld darauf reagieren? Wie unsere Eltern, Geschwister, Freunde, Nachbarn, Bekannte, Andere?

    Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

    Würde mich über Antworten freuen!

  • Wie hat das Umfeld reagiert?

    • glucke
    • 18. November 2011 um 23:42

    Hallo!

    Wir hadern noch damit, ob wir eine Eizellspende in Anspruch nehmen dürfen oder nicht.

    Ein wichtiger Punkt bei unseren Überlegungen ist die Frage nach der Aufklärung. Wir denken mittlerweile, dass wir eine "Lebenslüge" nicht aufrecht erhalten könnten und es unserem Kind sagen würden.

    Nur: hier in Deutschland ist die Eizellspende verboten. Wie wird das Umfeld darauf reagieren? Wie unsere Eltern, Geschwister, Freunde, Nachbarn, Bekannte, Andere?

    Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

    Würde mich über Antworten freuen!

  • Spenderin finden für Eizellspende in Holland/ Belgien

    • glucke
    • 3. November 2011 um 23:39

    Re: Spenderin finden für Eizellspende in Holland/ Belgien

    Hallo,

    ja genau. Ich weiß, dass es in Tschechien und Spanien einfacher und schneller geht. Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich meinem Kind die Chance verbauen darf, einmal seine genetische Mutter kennen zu lernen. Deshalb hätte ich zumindest gerne die Möglichkeit, dass mein Kind später Kontakt aufnehmen könnte.
    Wenn man es über eine Klinik in Belgien versucht, muss man wohl sehr lange warten. Meine Idee war, ob man nicht privat jemanden finden kann (nicht aus dem Bekanntenkreis), den man dann mitbringen könnte, damit man nicht mehrere Jahre warten muss.

    Danke übrigens für eure Antworten!

  • Spenderin finden für Eizellspende in Holland/ Belgien

    • glucke
    • 29. Oktober 2011 um 21:50

    Hallo!

    Wir überlegen gerade, ob eine offene Eizellspende für unser zukünftiges Kind nicht besser wäre als eine anonyme Eizellspende in Tschechien oder Spanien, damit es später mal auf die Suche nach seiner genetischen Mutter gehen kann.
    Im Prinzip wären dann Holland/ Belgien erste Wahl, zumal wir im Westen wohnen. Aber ich habe im Bekanntenkreis keine Spenderin und möchte eigentlich auch keine Spenderin, mit der ich sowieso privat Berührungspunkte habe. Das birgt mir zu viele Gefahren.

    Wie könnte ich aber nun eine Spenderin finden? Sich auf die offizielle Warteliste der Kliniken setzen zu lassen, würde bedeuten, dass viele Jahre Wartezeit ins Land verstreichen werden.

    Ich hoffe, ihr wisst Rat! Danke und ein schönes Wochenende!

  • Hat jemand Erfahrung mit egg sharing?

    • glucke
    • 7. Oktober 2011 um 20:40

    Hallo!

    Wollte mal fragen, ob hier jemand Erfahrungen mit egg sharing gemacht hat. (Wo? Wie war es? Wie lange musstet ihr warten?)

    Bin gespannt!

    Die Glucke

  • 2 leibliche Kinder und dann Eizellspende?????

    • glucke
    • 15. September 2011 um 22:08

    Re: 2 leibliche Kinder und dann Eizellspende?????

    Hallo Daphne,

    du schreibst wundervoll und bringst alles genau auf den Punkt. Ja, es ist egoistisch, aber du hast Recht, es ist immer egoistisch Kinder zu wollen. Ich hatte mich immer schon gefragt, was wohl die korrekte Antwort bei einem Adoptionsantrag ist, wenn man gefragt wird, warum man Kinder möchte. Wie soll man etwas erklären, was eigentlich natürlicher Trieb ist? Ich will meine Liebe weitergeben, ein neues Leben ermöglichen, Erfahrungen weitergeben etc.

    Und was du über deinen Vater schreibst: Du hast Recht, dass Gene nicht so wichtig sind. Mal gespannt, ob ihr euch fürs Weitersagen oder fürs Verheimlichen entscheidet.

    Ich drücke dir die Daumen, dass es klappt!

  • 2 leibliche Kinder und dann Eizellspende?????

    • glucke
    • 15. September 2011 um 00:11

    Re: 2 leibliche Kinder und dann Eizellspende?????

    Hallo,

    das ist lieb, was du da schreibst. Ich fühle mich verstanden. Du hast Recht. Der Wunsch hört nicht auf, nur weil man schon Kinder hat. Mittlerweile bin ich schon soweit, dass wir es doch mit einer Eizellspende versuchen werden und auch sagen werden. Für mich persönlich ist die Zelle nur das Körpermaterial. Die Beseelung findet unabhängig vom Körper statt, d.h. auf der geistigen Ebene, wäre es 100% ig unser Kind.
    Hast du Bedenken, dass es deinem Sohn nicht ähnlich sehen könnte? Wo seid ihr in Behandlung?

    Gute Nacht!

  • Aufenthalt vor Ort - Wie lange?

    • glucke
    • 13. September 2011 um 21:55

    Re: Aufenthalt vor Ort - Wie lange?

    Hallo!

    Danke für die Infos. Leider wohnen wir nicht so grenznah an Tschechien. Wenn es in den Niederlanden andere Möglichkeiten gäbe, wäre das unsere 1. Wahl. Das ist für uns ein Katzensprung. Insofern kommt für uns nur ein Flug in Frage und somit landen wir auch eigentlich schon nur bei Barcelona oder Prag, denn die Flughäfen werden oft und gut angesteuert, denke ich. Ich habe daher aber auch Sorge, ob man noch gut einen guten Flug zum Transfer findet, wenn man so kurzfristig erfährt, wann es losgeht. Kryotransfer würde die Chancen ziemlich senken, oder?

    Schönen Abend euch noch!

  • Aufenthalt vor Ort - Wie lange?

    • glucke
    • 12. September 2011 um 21:09

    Hallo!

    Falls man keinen längeren Urlaub mit dem Beratungsgespräch bzw. dem Transfer verbinden möchte, wie lange sollte man für einen Aufenthalt einplanen? Wie habt ihr das in Spanien oder Tschechien gemacht? In Deutschland geht das ja echt schnell mit der Punktion und dem Einsetzen des Embryos. (war bei mir jedenfalls so).

    Danke für Antworten!

  • 2 leibliche Kinder und dann Eizellspende?????

    • glucke
    • 9. September 2011 um 20:55

    Re: 2 leibliche Kinder und dann Eizellspende?????

    Hallo!

    Danke für eure Antworten! Ich habe nach der Ähnlichkeit natürlich wirklich auch deswegen gefragt, weil es sicherlich wünschenswert ist, dass die Kinder nicht total anders aussehen (plötzlich dunkle Hautfarbe, dunkle Augen, dunkle Haare, wenn die Eltern blond und hellhäutig sind). Es ist mir persönlich nicht so wichtig. Wenn man mir morgen ein Baby vor die Haustür stellen würde, würde ich es auch sofort wie mein eigenes Kind lieben. Da bin ich mir ganz sicher. Meine eigenen Kinder waren mir am Anfang auch irgendwie sehr fremd, auch wenn ich etwas von mir in ihnen sehe. Jedes Kind ist eine eigene Persönlichkeit, ob leiblich oder nicht, die man erst einmal kennen lernen muss und auf diesem Weg wird die Liebe zum Kind jeden Tag größer.
    Ich hatte nur überlegt, ob die Kliniken wirklich halten, was sie versprechen, d.h. Auswahl nach mehreren Kriterien, Abgleich der Fotos. Es werben ja viele damit, aber ich kann mir auch nicht denken, dass es alle machen, zumal viele gleichzeitig damit werben, dass es kaum Wartezeiten gibt. Ich hätte gedacht, dass es manchmal dauert, bis es eine Spenderin gibt, die möglichst vielen "Kriterien" entspricht.
    Natürlich bin ich mir auch im Klaren darüber, dass nach Mendel auch mal ein mir ganz fremdes Kind auf natürlichem Weg herauskommen könnte, aber für mehr hat mein Bio-LK dann auch nicht gereicht. Wer weiß außerdem, was man in 40-50 Jahren alles über die Vererbung weiß?

    Schade, dass es keine wirklichen Statistiken über die Kliniken gibt. Ich will ja eine seriöse Klinik erwischen und keine, wo es selten zu Schwangerschaften durch Eizellspende kommt. Und natürlich auch keine, wo man kein Foto hinterlegen muss, weil doch nicht drauf geschaut wird. Das Kind muss keine deutliche Ähnlichkeit mit mir haben, sollte aber auch nicht ganz "aus der Art schlagen".

    Schönen Abend noch!

  • 2 leibliche Kinder und dann Eizellspende?????

    • glucke
    • 8. September 2011 um 21:49

    Re: 2 leibliche Kinder und dann Eizellspende?????

    Hallo!

    Ich hatte mich gefragt, ob es vielleicht ein Ranking der Kliniken gibt in Bezug auf "Treffsicherheit", d.h. von "ist ungefähr der Typ der Mutter" bis "sieht ihr kein bisschen ähnlich"
    oder auch ob es eine Hitliste gibt, d.h. was ist die beste Klinik mit der höchsten Erfolgsquote.

    Woher wusstet ihr denn, ob ihr eher Richtung Ost oder Richtung West in eine Klinik geht?

  • 2 leibliche Kinder und dann Eizellspende?????

    • glucke
    • 7. September 2011 um 20:43

    Re: 2 leibliche Kinder und dann Eizellspende?????

    Hallo!
    Den Aufwand scheue ich wirklich nicht. Bei der Auswahl der Klinik schaue ich z.B. gerade, nach welchen Kriterien die Spenderin ausgesucht wird. Aber das scheint überall gleich zu sein.
    Hautfarbe, Haarfarbe, Augenfarbe, Körpergröße. Das ist ja klar. Aber wird auch wirklich geschaut, ob die Nase groß oder klein, die Ohren anliegend oder abstehend, die Augen klein oder groß etc. sind? Das gehört ja auch irgendwie ein bisschen zu den Ähnlichkeiten dazu.
    Nach welchen Kriterien habt ihr die passende Klinik ausgewählt? Wie sind die Ergebnisse, d.h. die Ähnlichkeit der Kinder mit euch?

    Viele Grüße!

  • 2 leibliche Kinder und dann Eizellspende?????

    • glucke
    • 5. September 2011 um 22:03

    Re: 2 leibliche Kinder und dann Eizellspende?????

    Hallo!

    Ihr schreibt so ausführliche, gut überlegte Antworten! Vielen vielen Dank dafür! Es tut so gut, andere Meinungen zu hören.
    Natürlich bin ich mir im Klaren darüber, dass der Weg der Eizellspende auch ein schwieriger ist und es nicht sofort klappen könnte. Vor der Behandlung habe ich nicht so viel Angst.

    Mir scheint, dass es doch sehr viele geheim halten, was mich verwundert. Aber vermutlich habt ihr recht. Das Wissen könnte belastend sein. Nicht für das Kind selbst, das käme mit der Wahrheit schon klar, wenn es so aufwachsen würde, aber die Eizellspende ist wohl noch zu exotisch als dass sie von allen akzeptiert würde und in Deutschland - und ganz besonders auf dem Land - wäre das Kind (und wir) dann eben Exot und das würde ich nicht wollen.

    Und mir wird auch klar, welch glückliche Kinder dank der Medizin, dank der Eizellspende, entstehen. Gibt es Kinder, die mehr geliebt werden? Sie wurden so sehr erwünscht! Was für ein Glück, dass ihr alle Mütter werden konntet!

    Und die übriggebliebenen Embryonen, die auf Eis gelegt werden: Damit hätte ich keine Probleme. Ich glaube ganz fest, dass es irgendwo Seelen von Kindern gibt, die passende Körper/ Eltern aussuchen und sich dann irgendwann einnisten. Und das ist wohl erst, wenn sich die Eizelle richtig in der Gebärmutter einnistet. Das ist nicht logisch, entspricht nicht der allgemeinen Meinung, aber irgendwie ist es doch zunächst nur ein Zellhaufen. Klar, einer, der zu einem Menschen werden würde, wenn man ihn lassen würde, aber wieviele Embryonen sterben schon vor der Einnistung und kurz danach? So ist das Leben. Ich würde mich deswegen nicht als Mörderin fühlen, wenn noch Eizellen auf Reserve irgendwo lägen, die dann vernichtet würden.

    Was steht denn eigentlich im Mutterpass? Schwanger nach IVF/ ICSI?

  • 2 leibliche Kinder und dann Eizellspende?????

    • glucke
    • 4. September 2011 um 23:09

    Re: 2 leibliche Kinder und dann Eizellspende?????

    Hallo!

    Erst einmal zu Annette: Adoption ist nicht exotisch bei uns im Dorf :) Ich habe Freunde, die das Glück hatten, einen Säugling adoptieren zu können und auch Bekannte meiner Eltern haben Kinder adoptiert. Das ist etwas ganz Wunderbares.
    Ich bin mir aber darüber im Klaren, dass wir überhaupt keine Chance haben, ein Baby/ Kleinkind zu adoptieren, denn es werden nicht sehr viele Kinder zur Adoption freigegeben und da finde ich, dass das auf jeden Fall Eltern bekommen sollten, die überhaupt keine Kinder bekommen können.
    Einer Auslandsadoption stehe ich auch noch skeptisch gegenüber. Ich habe mich schon ausführlich darüber informiert, bin mir aber immer noch nicht ganz klar darüber, wie die Kinder vermittelt werden. Ich bin mir nicht sicher, ob wirklich immer nur Vollwaisen, die wirklich überhaupt keine Verwandten mehr im Land haben, vermittelt werden. Vielmehr ist es vielleicht doch manchmal so, dass arme Familien ihre Kinder in Heimen abgeben in der Hoffnung, dass sie von reichen Europäern abgeholt werden. Ich möchte nicht, dass Mütter dort denken, dass wohlhabendere Mütter die besseren Mütter sind. Wir haben ein SOS-Kinderdorf Patenkind und wir spenden jedes Jahr sehr viel Geld für Kinder in Not. Hilfe vor Ort ist uns sehr wichtig. Philip Rösler hat mal gesagt, dass ein Kind immer besser bei einer Familie aufwächst als ohne Familie, auch wenn das im Ausland ist. Vielleicht sollten wir da noch mal näher dranbleiben.
    Bei einem Pflegekind scheue ich mich sehr vor dem ständigen Kontakt mit den leiblichen Eltern und auch davor, dass das Pflegekind so dermaßen traumatisiert ist, dass meine Kinder darunter leiden könnten, weil das Pflegekind so wahnsinnig viel Aufmerksamkeit bekommt. Außerdem würde es nicht langsam in unsere Familie hineinwachsen wie ein Neugeborenes, sondern es wäre auf einmal da. Ich weiß nicht, wie meine Kinder das verpacken würden.

    Ich frage mich bei der ganzen Thematik Eizellspende auch, wie es wohl wäre, wenn es hier in Deutschland erlaubt wäre. Die ganze Problematik hier auf dem Lande, die ich geschildert habe, rührt ja wohl hauptsächlich daher, dass es auch offiziell ethisch nicht erlaubt ist. Spanien ist ja ein sehr katholisches Land und dennoch funktioniert es dort. Es hat also nichts mit katholisch oder nicht zu tun, denke ich.

    Grador: Wie geht dein Mann damit um? Ist es für ihn schwer, es zu verheimlichen? Denkt ihr oft daran, dass ihr dieses Geheimnis habt? Glaubst du, du wirst irgendwann darüber reden müssen und es doch sagen müssen? Sehen dir die Kinder denn ein bisschen ähnlich? Wo hast du dich behandeln lassen? Du schreibst, in einem Land "wo die Leute uns ähnlich sind". Warst du in Spanien oder in Tschechien?

    Ich wünschte, ich käme bald innerlich zur Ruhe. Seit der Diagnose geht das schon so. Zuerst habe ich immer noch gehofft, dass es doch noch klappt, dass die Wechseljahre nur vorübergehend sind, aber die Werte werden immer schlechter und mittlerweile ist es wohl aussichtslos. Aber mein Wunsch nach einer großen Familie ist so stark. Ich kann mein Schicksal noch nicht so einfach annehmen, auch wenn ich es wohl tun sollte.

    Schönen Abend noch!

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