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Beiträge von glucke

  • Transfer Herbst / Winter 2012

    • glucke
    • 13. Oktober 2012 um 18:27

    Re: Transfer Herbst / Winter 2012

    Hallo!

    Elpida: Lese gerade deine Nachricht. Nimmst du genug Utrogest? Könnte ja auch aufgrund eines Gelbkörpermangels sein, oder eine Art Bluterguss (Wunde vom Transfer?), wo es jetzt abblutet? Es gibt viele Erklärungen... Gut, dass man eine Fruchthöhle sehen konnte!!! Aber dass du dir Sorgen machst, kann ich trotzdem verstehen.

    Ich bin heute immer noch ganz zittrig und verwirrt. Leider habe ich weder meine Eltern- und Schwiegereltern in Ruhe sprechen können. Meinen Schwiegereltern werden wir jetzt die Wahrheit sagen und bei ihnen bin ich mir sicher, dass sie es nicht rumtratschen und für sich behalten. Vielleicht wird es noch an die Tochter (also meine Schwägerin) weitererzählt, aber die ist auch verschwiegen und würde es nicht weitersagen. Verständnis für die ganze Sache haben sie wahrscheinlich nicht, denn sie sind sehr sehr konservativ und gläubig.
    Meine Eltern sind da eher liberal und bei ihnen hoffe ich, dass sie es verstehen oder sogar gut heißen, aber meine Mutter kann absolut NICHTS für sich behalten. Wenn ich es ihr auch nur schwammig erzählen würde (wegen der Kinderwunschtherapie, wegen der anderen Möglichkeiten nach Prag etc.) und auch wenn ich den Zusatz machen würde, nicht weitererzählen, würde es doch passieren. Sie würde es vielleicht genau so schwammig weiterererzählen, aber dann wird 1+1 zusammengezählt, irgendwas dazu gedichtet etc. Wie das mit Gerüchten eben so ist. Es ist noch nie gut gegangen ihr etwas im Vertrauen zu erzählen und ich habe daraus gelernt. Ich fühle mich wirklich ganz miserabel beim Gedanken, dass ich meine Eltern jetzt direkt anlügen muss, aber ich will wirklich nicht, dass es zum jetzigen Zeitpunkt Dorfgetratsche wird!!!
    Klar, wollen wir offen damit umgehen, weil ich es dem Kind nicht verheimlichen möchte, aber ich würde dann noch damit warten wollen. Dieser dämliche Zufall am Flughafen konnte eben passieren und er ist leider passiert. Also muss ich mir für die offizielle "dorftaugliche" Version noch etwas überlegen.... Ich hasse es!!!!
    Jetzt noch einmal eine ganz andere Frage: 2 Wochen lang kein Sport, kein Schwimmbad, kein Sex wegen einer möglichen Infektionsgefahr. Muss ich das wirklich so genau nehmen? Wie macht ihr das?

    Euch allen, vielen Dank für Zuhören bzw. Mitlesen, für die guten Worte, für die Unterstützung. Ich wünsche euch VON HERZEN alles Gute! Ihr seid toll und müsst einfach Mütter werden!!!!!!

    Die Glucke

  • Transfer Herbst / Winter 2012

    • glucke
    • 12. Oktober 2012 um 22:49

    Re: Transfer Herbst / Winter 2012

    Hallo!!!
    Bin zurück und bin TOTAL durch den Wind!

    Aber erst einmal von Anfang an:
    um 12.00 Uhr war der Termin. Es sind noch 5 Vierzeller übrig geblieben, hat mir Lucie erklärt. 2 zum einsetzen, 3 zum Kryokonservieren. Fotos habe ich auch gesehen.
    Dann ging es auch schon zum Transfer. Hat alles super geklappt und ging ganz schnell. (Diese OP-Hemden und dass man seine Sachen wegsperren musste, fand ich total schrecklich!!!) Die Gebärmutterschleimhaut wurde gar nicht mehr vermessen und ich habe auch nicht darauf bestanden, denn sonst hätte ich mir vielleicht noch (unnötig) Sorgen gemacht. Wie alt die Embryonen waren (also 48 Stunden oder 72) tauchte auf dem Bericht auch nicht auf.
    Wie auch immer. Die Medikamentenliste ist jetzt auch länger geworden. Aspirin und Prednison soll ich jetzt zusätzlich nehmen. SST am 29.10.

    Ich war nach dem ganzen Prozedere relativ entspannt und froh, alles überstanden zu haben. Als dann das Flugzeug noch heil gelandet war, dachte ich, alles gut überstanden zu haben.
    Doch dann stehen bei den Wartenden vor dem Gate ausrechnet 2 Mädels aus unserem Dorf, die ihre Eltern abholen wollten!!! Smalltalk, dann "Wo kommst du denn her?", 2 Mal konnte ich der Frage durch Gegenfragen ausweichen, dann als ich mich schon 3-4 Schritte entfernt hatte, rief mir eine noch nach: "und, wo warst du jetzt?" Da habe ich dann nur noch "Prag" (weiß ich, welche Flüge sonst landen? Was hätte ich sagen sollen?) zugerufen und war schnell weg. Garantiert dauert es keine 24 Stunden und meine Eltern/ und Schwiegereltern werden mit dieser Tatsache, dass ich in Prag war, konfrontiert!!! Grrrrrr!!!! Dabei sollte es doch erst einfach geheim bleiben und ich wollte mich selbst erst einmal einfühlen in die Situation. Jetzt muss ich irgendwie erklären, was ich für einen Tag in Prag mache!!! Das geht mir viel zu schnell!!! Ich muss doch meinen Eltern/ Schwiegereltern etwas sagen. Mein Plan ist nun, dass ich meinen Schwiegereltern die ganze Wahrheit sage und meinen Eltern, dass ich spontan dort war, um eine Freundin zu treffen. Ein spontaner Kurztrip.
    Werden sie mir wahrscheinlich nicht abkaufen und bei der Nachricht, dass ich schwanger bin - falls es dazu kommen sollte - 1+1 zusammen zählen. Oh Mann, das wollte ich so nicht!!! Ich könnte heulen. Und dann kommt mein Mann an und sagt, er weiß auch nicht, wie er das moralisch vor seinen Eltern rechtfertigen soll. Dabei hatten wir das doch eigentlich alles vorher erklärt. Jetzt kommt der mir auch noch mit sowas, obwohl er eigentlich die treibende Kraft war, zumindest was die Gedanken betrifft, dass Eizellspende völlig in Ordnung ist.
    Ich könnte nur noch heulen. War wohl alles etwas viel heute.....

    Bis bald!

    Die Glucke

  • Transfer Herbst / Winter 2012

    • glucke
    • 11. Oktober 2012 um 20:23

    Re: Transfer Herbst / Winter 2012

    Hallo,

    heute also die Nachricht vom PFC für mich: 9 befruchtete Eizellen sind noch übrig, die sich gut entwickeln. Daher ist schon morgen um 12.00 Uhr der Transfer. Es ist wirklich sehr früh und die Nachricht, dass zwischen dem 2.und 3. Tag bei dir welche abgestorben sind, beunruhigt mich etwas. Genau die, die sowieso absterben würden, könnten sie ja auswählen...
    Na ja, man weiß wohl nie, was die allerbesten sind und eine Garantie auf Weiterentwicklung gibt es eben nicht.
    Irgendwie fühle ich mich auch so furchtbar, weil ich ja quasi was Illegales mache. Über die Grenze, um Embryonen rauszuschmuggeln... War euch das egal?
    MoniMaus: mach dir erst einmal keinen Kopf wegen der Aussagen über deine Gebärmutter. Das muss doch überhaupt nichts bedeuten. Und wenn schon klein: die wird schon groß werden! Können 15-Jährige außerdem nicht schwanger werden? Im Gegenteil! Lass dich nicht beunruhigen.

    Melde mich dann das nächste Mal nach dem Transfer und berichte, wie alles geklappt hat.

    Bis dahin alle Gute an euch alle!

    Die Glucke

  • Transfer Herbst / Winter 2012

    • glucke
    • 10. Oktober 2012 um 20:48

    Re: Transfer Herbst / Winter 2012

    Hallo an alle!

    Und besonders an dich, MoniMaus.

    Jetzt ist es geschafft. Atme- trotz allem - einfach durch! Die beiden sind jetzt bei dir. Die Schleimhaut war vor Utrogest super. Und jetzt hat Utrogest schon seine Wirkungen gezeigt. Das ist doch auch positiv! (ich kenne im übrigen eine, die mit 4mm Schleimhaut schwanger wurde).
    Dass es nicht optimal gelaufen ist, ist nicht schön, aber eigentlich auch nicht wichtig. Sie sind drin, Schleimhaut hat sich gut umgewandelt, alles bereit zur Einnistung!
    Die Geburt wird auch nicht schön werden, aber wenn du dann Mutter bist, wirst du nicht jeden Tag an die Geburtsschmerzen denken und so wird es hier auch sein!
    Vielen Dank für die Grüße an die Spenderin!!! :) Echt witzig :) Irgendwie würde ich jetzt auch lieber als Spenderin irgendwo liegen wollen, wenn es ginge.....

    Ich war heute total aufgeregt! Ob wohl alles mit der Spenderin klappt? Ob überhaupt Eizellen entnommen werden können? Um 16.15 Uhr kam dann eine e-mail von Lucie. 10 reife Eizellen konnten der Spenderin entnommen werden, 10 wurden befruchtet. Jetzt wird beobachtet, was sich tut. Morgen bekomme ich Bescheid, ob der Transfer dann am Freitag oder am Samstag stattfinden wird. Wirklich sehr kurzfristig dann das Ganze, aber sie können nach 24 Stunden Beobachtung bestimmt sagen, wie es mit der Zellteilung geklappt hat und welchen Zellen sie gute Chancen geben und welchen nicht. Weißt du, wann die 3 Eizellen sich bei dir nicht mehr weiterentwickelt haben, MoniMaus? (habe im Hinterkopf immer noch die Tatsache, dass ich vielleicht nur 2 statt 3 Tagen habe und man da vielleicht Eizellen nimmt, die den 3. Tag eh nie geschafft hätten...)
    Ist das ein merkwürdiges Gefühl: da entwickeln sich in weiter Ferne 10 kleine Zellen, die zu 50% von meinem Mann sind :)

    Liebe STA, nadeje, elpidia, MoniMaus, alle Brüterinnen
    ihr habt den Transfer hinter euch und ich finde: im Moment seid ihr schwanger! (solange nicht das Gegenteil bewiesen ist). Versucht es einfach zu genießen!!! (auch wenn die Angst groß ist)

    Schönen Abend noch!

    Die Glucke

  • Transfer Herbst / Winter 2012

    • glucke
    • 9. Oktober 2012 um 09:46

    Re: Transfer Herbst / Winter 2012

    Hallo MoniMaus,

    gute Fahrt ins Glück!!! Mensch, wie aufregend!
    Lucie schreibe ich heute nicht noch einmal wegen der Zahl der Follikel. Ich will sie nicht nerven. Morgen ist ja die Punktion, dann wird sich zeigen, wie es mit der Stimulation geklappt hat.

    Also, wenn du morgen eine 28-jährige, braunhaarige, blauäugige, 1,76 große Tschechin siehst, dann schenke ihr in meinem Namen ein tief dankbares Lächeln!

    Alles Gute!

    Die Glucke

  • Transfer Herbst / Winter 2012

    • glucke
    • 8. Oktober 2012 um 22:11

    Re: Transfer Herbst / Winter 2012

    Hallo ihr Lieben,

    hier ist ja einiges los im Ordner. Ich drücke allen ganz fest die Daumen!!!! (Kretschus, dir habe ich eine PN geschrieben)

    MoniMaus: Du schreibst super Neuigkeiten. 9 von 10! Klasse! Ich wünsche dir eine gute An-und Abreise nach Prag und dass die 2 Besten ausgesucht werden, die bei euch bleiben! Grüß meine Spenderin am Mittwoch im PFC! :)

    Ich hatte Lucie noch einmal gefragt, warum bei mir von vornherein nur 2 Tage nach Punktion der Transfer angesetzt wird. Sie schrieb heute Abend um 21.00 Uhr zurück, da sie eigentlich heute nicht im PFC war. Unglaublich.

    "Wir transferieren meistens am Tag 3, aber wenn die Embryonen unter die Embryo-Monitoring sind und wir damit die Möglichkeit haben die besten von Anfang an zu erkennen, brauchen wir nicht bis zum Tag 3 warten. Dann gilt das Regel je früher es geht desto besser für die Embryonen in natürlicher Umgebung zu sein.
    Wir besprechen alles am Tag der Eizellenentnahme."

    Jetzt bin ich noch gespannter auf Mittwoch! Die Frage, wieviele Follikel bei der Spenderin zu sehen waren, hat sie nicht beantwortet. Hat sie bestimmt vergessen. Mittwoch ist zwar der letzte anzunehmende Punktionstag, aber noch im Rahmen der Planung, insofern sollte ich mir nicht zuviele Gedanken machen. Wird mit der Spenderin hoffentlich alles in Ordnung sein.
    Und den Flug muss ich dann nun eben sehr kurzfristig buchen. Ich hoffe, es klappt!

    Eine Frage habe ich noch: Ich lese immer von sehr vielen Medikamenten, die ihr alle nehmt. Ich soll nur Progynova und ab Mittwoch Utrogest nehmen. Ob das wohl reicht? Auch da werde ich etwas unsicher...

    Schönen Abend noch!

    Die Glucke

  • Transfer Herbst / Winter 2012

    • glucke
    • 6. Oktober 2012 um 23:33

    Re: Transfer Herbst / Winter 2012

    Hallo MoniMaus,

    ich hatte damals gefragt, ob man auch am Wochenende zu einem Transfer kommen kann, woraufhin mir Lucie schrieb, dass der Transfer immer nur von Mo-Fr von 9-13 Uhr ist. Vielleicht ist das in Ausnahefällen anders.
    Aber wenn bei meiner Spenderin am Mittwoch Vormittag punktiert wird und ich am Freitag (Vormittag) zum Transfer kommen soll, dann sind das doch erst 48 Stunden (du schreibst 72 Stunden...) Oder wird bei der Regelung von 3-5 Tagen anders gerechnet. Mittwoch = 1. Tag, Freitag dann 3. Tag?
    Na ja, ich warte den Mittwoch oder Donnerstag ab und plane dann die Reise.
    Ich bin auch gespannt, wie viele Eizellen entnommen werden können!

    Hoffentlich klappt alles! Ach wenn doch schon die nächste Woche rum wäre.....

    Die Glucke

  • Transfer Herbst / Winter 2012

    • glucke
    • 5. Oktober 2012 um 22:24

    Re: Transfer Herbst / Winter 2012

    Hallo MoniMaus und alle anderen,

    dann schreibe ich mal hier:

    Super Nachrichten von dir!!!! Herzlichen Glückwunsch und weiterhin eine gute Vorbereitung.


    Ich war heute beim Ultraschall (ZT 12). Endometriumdicke: 8 mm. Ich bin sehr zufrieden.
    Meine Spenderin war heute im PFC zur Ultraschallkontrolle. Ihr Entnahmetermin wird der Mittwoch sein.
    Lucie schrieb mir, dass ich dann wahrscheinlich am Freitag (12.10.) zum Transfer kommen soll.
    2 Tage später schien mir früh. Auf meine Nachfrage meinte sie, dass das von der Entwicklung der Embryonen abhängig ist und noch nicht sicher am Freitag sei. Wären denn 2 Tage auch in Ordnung??? Ich lese immer noch von 3-5 Tagen bis zum Transfer.
    Komisch... Na ja, angekündigt war immer ein Transfer zwischen dem 10.-13.10. Vielleicht wollen sie es nicht gerne am Samstag machen? Wann werde ich wohl erfahren, wann es soweit ist? Bestimmt erst am Donnerstag, oder? Ganz schön komisch alles!!!!
    Jetzt habe ich noch ca. 7 Tage bis zum Transfer. Wird die Gebärmutterschleimhaut noch weiter wachsen oder könnte es auch sein, dass es bei 8 mm bleibt? Ist ja eigentlich egal. Nur interessehalber.

    Tja, leider werden wir uns dann wohl nicht am Mittwoch in Prag treffen, aber bestimmt siehst du meine Spenderin *aufregend*

    Viele Grüße

    Die Glucke

  • Prague Fertility Centre

    • glucke
    • 4. Oktober 2012 um 20:35

    Re: Prague Fertility Centre

    Hallo,

    ja, ich schreibe, wenn ich Näheres weiß. Ich muss morgen zum Ultraschall und hoffe, dass sich die Schleimhaut etwas aufgebaut hat. Ich hatte in der letzten Wochen noch ziemlich lange Blutungen nach der Pillenphase...
    Meine Spenderin muss morgen auch zum Ultraschall ins PFC. :) Da können sich zumindest schon mal die Spenderinnen unbekannterweise treffen.

    Ich versuche mich mal wegen der Verkehrsmittel zu erkundigen.

    Bis dann!

  • Prague Fertility Centre

    • glucke
    • 3. Oktober 2012 um 23:22

    Re: Prague Fertility Centre

    Hallo,

    wenn alles reibunslos läuft, soll der Transfer bei mir nächste Woche im PFC stattfinden.
    Ich werde dann wohl hinfliegen, wie auch schon beim Erstgespräch.
    Wie komme ich noch mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Flughafen zum PFC? Ich kann mich nicht mehr an die Buslinie bzw. die Straßenbahnlinie erinnern und finde meine Notizen gerade nicht. 1x umsteigen, meine ich, wobei es bei der Rückfahrt wegen irgendeiner Baustelle so komisch war.
    Kennt sich da jemand zufällig gut aus?

    Das wäre sehr sehr nett!

  • Wer hat schon ein Kind ohne Eizellspende?

    • glucke
    • 23. September 2012 um 22:40

    Re: Wer hat schon ein Kind ohne Eizellspende?

    Hallo 4Jahre!

    Ich lese hier ganz interessiert mit, weil ich so ein ähnliches Thema auch schon mal eröffnet hatte. Wir stehen jetzt kurz vor der Eizellspende in Tschechien und ich habe auch 2 genetisch eigene Kinder.
    Nach Gesprächen mit einer Psychologin, riet sie, es nicht zu verheimlichen, wohl den Zeitpunkt etwas nach hinten zu verlegen, z.B. erst 3 Jahre später oder so.
    Es würde mich sehr interessieren, wie ihr das gehandhabt habt und wie die Reaktionen waren, falls ihr es schon gesagt habt.

    Danke für eine Antwort!

  • Prague Fertility Centre

    • glucke
    • 2. September 2012 um 01:13

    Re: Prague Fertility Centre

    Hallo,

    bei uns geht es um ein Geschwisterkind. Deswegen werden wir keinen Kurzurlaub in Prag machen, sondern es geht wirklich "nur" ums Schwanger werden. Ich finde das auch sehr merkwürdig und fühle mich noch komisch dabei.
    Wir wollen unsere Familie einweihen, aber nicht von Anfang an. Es soll sich nicht alle Welt den Kopf über diese ungewöhnliche Art und Weise ein Kind zu bekommen, zerbrechen.
    Da der Weg für mich weit ist (wir wohnen nahe der niederländischen Grenze), kommt eher Zug oder Flugzeug in Frage. Mal sehen.

    Allmählich werde ich sehr aufgeregt.

    Schönes Wochenende!

  • Prague Fertility Centre

    • glucke
    • 29. August 2012 um 22:13

    Re: Prague Fertility Centre

    Hallo!
    Ich habe einen Termin für den ca. 11.Oktober und deshalb klinke ich mich mal hier ein. Allmählich wird es aufregend!

    Zur Spenderin habe ich folgende Angaben bekommen:
    Jahrgang 1984
    2 Kinder
    1x gespendet
    blaue Augen
    braune Haare
    1,76 cm
    72 kg
    Blutgruppe 0+

    Ganz schön viele Angaben, oder wie war es bei euch? Bis auf die Körpergröße und die Haarfarbe passt es auch ganz gut.

    Wisst ihr schon, wie ihr anreist? (Bahn, Auto, Flugzeug?)

    Schönen Abend noch!

  • Wie hat das Umfeld reagiert?

    • glucke
    • 17. August 2012 um 23:26

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo!

    Erst einmal Danke, dass du so viel schreibst!!!! Es ist so toll von jemandem zu lesen, der schon ein Eizellspendekind hat und einige Erfahrungen gesammelt hat.
    Es sieht momentan so aus, dass unsere Eizellspende Ende Oktober im Prague Fertility Centre stattfinden könnte.
    Du hast wahrscheinlich recht, dass man sich nicht zu viele Gedanken machen sollte. Wichtig ist mir auch erst einmal, dass ich die Schwangerschaft in Ruhe angehen könnte.
    Auch die Psychologin hat mir dazu geraten. Eine Schwangerschaft und die Entstehung ist etwas sehr Intimes. Niemand will genau wissen, wie und wo all die Kinder der Bekannten entstanden sind. Und somit würde ich damit auch nicht hausieren wollen. Die Psychologin war sich aber unsicher über den Zeitpunkt der Aufklärung. Natürlich muss das Bedürfnis vom Kind her da sein, aber sie wusste auch nicht, wie das ist, wenn schon Geschwisterkinder da sind. Da hat man die Ruhezeit von 3-4 Jahren nach der Geburt nicht, weil man es den Geschwisterkindern sagen müsste. Ich weiß es auch nicht genau. Es würde mir schwer fallen, wenn mein Sohn (5 Jahre) genau fragen würde, wie denn das Baby in den Bauch gekommen ist, ihm etwas standardmäßiges zu erzählen.

    Danke auch für den Tipp mit dem Einstiegssatz. Ich kann mir auch vorstellen, dass der effizient sein kann. Und zu intime Fragen kann man wahrscheinlich wirklich abblocken.
    Ich würde solche Fragen nie stellen, aber ich kenne welche, die solche Fragen stellen.....

    Sehr richtig finde ich auch, dass auch die Geschwisterbeziehung sehr stark sein muss/wird und dass auch dann die Wahrheit vermutlich leichter zu verstehen ist. Solange die Liebe groß ist, sich ein Kind immer geliebt weiß, kann doch gar nicht so viel falsch laufen, denke ich.

    Hattest du deinen Gynäkologen aufgeklärt? Es gibt ja doch noch mehr Risiken, wenn man über Eizellspende schwanger wird.

    Schöne Grüße

    Glucke

  • Wie hat das Umfeld reagiert?

    • glucke
    • 16. August 2012 um 22:15

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo!
    Ich finde, dass deine Idee, es zuerst deinem Sohn und dann den anderen zu sagen, sehr attraktiv klingt. So könnte ich mir das auch vorstellen. Aber auch hier habe ich einige Fragen und Unsicherheiten und ich würde gerne wissen, was du darüber denkst.
    Du schreibst:
    "Was ich aber weiss: NIEMAND wird es vor ihm erfahren. Niemand (mit Ausnahme der Ärzte der Behandlung natuerlich). Weder unsere Eltern, Freunde und schon gar nicht die Nachbarn oder Arbeitskollegen. Wozu?"

    Meine Eltern wissen von meiner Diagnose POF und vermutlich würden sie fragen, wieso es dann doch noch mit einer Schwangerschaft geklappt hat. Da müsste ich also lügen. Und auch bei anderen müsste ich lügen. Wie war das bei dir? Ist bei dir noch nie jemand auf die Idee gekommen, dass da etwas Besonders gewesen sein könnte?
    Abgesehen davon, dass ich niemanden gerne anlügen möchte, glaube ich, dass meine Eltern als nicht genetische Großeltern schon betroffen sind und auch die potentiellen Taufpaten müssten eigentlich aufgeklärt werden. Wie werden sie sonst reagieren, wenn sie es erst im Nachhinein erfahren? Auch sie haben dann vielleicht schon einen Verdacht gehabt und fühlen sich hintergangen.
    Was sagst du denn, wenn deine Tochter dich fragt, wie das mit dem Bruder gekommen ist? Und was denkst du, wird sie sagen, wenn es ans Tageslicht kommt?

    Dann schreibst du:
    "Plus: ich möchte auf keinen Fall, dass der Kleine wegen seiner Entstehung benachteiligt oder "komisch angesehen" wird. Und in die Köpfe der Leute kann man reingucken und ob die alle den Mund halten wage ich zu bezweifeln.
    Das ist alles so, so persönlich."

    Da gebe ich dir völlig recht und das ist auch immer noch meine größte Angst. Es könnte wirklich sein, dass es komisch angesehen wird. Und das will ich auch auf keinen Fall!


    Die Frage ist dann aber auch, wann der richtige Zeitpunkt für die Aufklärung des Kindes ist. Möglichst früh heißt es, damit das Kind damit leben lernt. Also Kindergartenalter, würde ich sagen. Aber dann wird es garantiert alles weitererzählen und schon ist es rum und es wissen alle. Im Grundschulalter besteht die Chance, dass es nicht so schnell weitererzählt wird, weil die Kinder dann schon besser Geheimnisse bewahren können, aber ist es dann nicht schon zu spät? Wäre das Eltern-Kind-Verhältnis dann nicht schon gestört, wenn man es so spät sagt?

    Ich weiß es nicht mehr. Ich bin für mich jedenfalls so weit, dass ich es in der Schwangerschaft auf keinen Fall sagen möchte, da dann alle viel zu viel spekulieren würden, sich zu viele Sorgen machen würden. Wenn das Kind da wäre und die anderen es erst einmal ins Herz geschlossen hätten, wäre alles gut.
    Komplett lügen wird eh nicht gehen. Ich denke, dass ich das - mit Anstrengung - schaffen könnte, aber mein Mann garantiert nicht. Der würde es sofort sagen, wenn man ihn direkt fragt, weil er einfach nicht gut lügen kann.

    Sieht dir dein Sohn denn trotzdem irgendwie ähnlich? Hast du Angst, dass er selbst was merken würde?

    Viele Grüße

  • Wie hat das Umfeld reagiert?

    • glucke
    • 15. August 2012 um 22:00

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo,

    jede von uns will wohl das Beste für die (potentiellen) Kinder. Das heißt, behütete Kindheit ohne Lügen, ohne Verheimlichungen ohne offene Fragen bezüglich der Identität und auch ein normales und unauffälliges Leben mit den anderen (Schule, Verein....) Aber da der Weg zu diesen Kindern nun einmal nicht normal sein wird, können diese Wunschvorstellungen nicht erfüllt werden.

    Das ist ganz schwer zu akzeptieren - zumindest für mich.

    Auf der einen Seite klingt es sehr verlockend, nichts zu sagen um das Ziel eines unbeschwerten Lebens zu erreichen. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Ich denke auch oft, dass das bestimmt am schönsten und auch am leichtesten wäre.
    Aber: was ist, wenn es durch einen dummen Zufall herauskommt? Es kann immer irgendwie passieren. Die Kinder werden größer, stellen Fragen, haben vielleicht eine Ahnung wegen der mangelnden Ähnlichkeit.... Es dann erst spät zu sagen, stellt einen großen Vertrauensbruch dar. Irreparabel.

    Wenn sie allerdings von vornherein damit aufwachsen, auch wenn die Spende anonym war, wird es für die Kinder keine große Belastung werden, denke ich und so verstehe ich die Studienergebnisse aus den USA. Wahrscheinlich würde das Kind gerne einmal wissen, wie die Spenderin ausgesehen hat, aber ich denke, dass der Wunsch, die Spenderin zu treffen nie so groß sein wird wie bei einer Adoption. Bei einer Adoption hat man den ersten Teil des Lebens im Körper einer anderen Frau verbracht, will wissen, warum sie sich gegen einen entschieden hat etc. Bei einer Spenderin war es doch "nur" die Zelle, die gegeben wurde, kein neuer Mensch.

    Ich habe auch große Angst davor, meinem Kind eine zu große Last aufzuerlegen, weil da immer ein Fragezeichen sein wird, aber wenn man es immer von Anfang an als so gegeben hinstellt und selbst kein so großes Problem daraus macht, wird es hoffentlich nicht so schlimm werden. Der Vertrauensbruch, wenn die Spende erst ganz spät entdeckt wird, ist jedenfalls garantiert und eine Garantie auf eine lebenslange Verheimlichung gibt es sicherlich nicht.

    Danke für die Info wegen der EMS. Das wusste ich nicht. Was passiert denn mit überzählichen Embryonen aus IVF's? Ich dachte, die könnten gespendet werden....

  • Wie hat das Umfeld reagiert?

    • glucke
    • 14. August 2012 um 23:28

    Re: Wie hat das Umfeld reagiert?

    Hallo!

    Ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und stelle mir dieselben Fragen. Ich bin nun 36 Jahre alt, aber seit 3 Jahren kenne ich die Diagnose POF. Zyklusmonitoring und IVF hat keinen Erfolg gebracht, daher bleibt uns - nach Ausschluss einer In-oder Auslandsadoption sowie einer Pflegschaft - nur die Eizellspende.

    Für mich ging der Weg nach der Diagnose erst einmal in Richtung Adoption, d.h. vom Gedankengang her, wollte ich dann wenigstens etwas Gutes tun, wenn es schon nicht mit der Schwangerschaft klappt. Soviele Kinder leben im Elend: warum muss ich dann eins entstehen lassen, das vielleicht mit seiner Entstehungsgeschichte nicht klar kommt?
    Da man aber in Deutschland quasi keine Babys adoptieren kann und auch eine Auslandsadoption wahnsinnig schwierig ist (Behördengänge, Reisen, Vorerkrankungen der Kinder, Herausreißen aus dem kulturellen Umfeld) und eine Pflegschaft einer Berufsaufgabe bzw. Umschulung zur Erzieherin gleich käme, haben wir all diese Wege nach langem Hin- und Her meinerseits (mein Mann war schon vorher eher dagegen) für uns ausgeschlossen.

    Ich war auch bei einer Psychologin, die sich auf Kinderwunschbehandlung und Spenderkinder spezialisiert hat. Und während dieses Gesprächs hat sie mir einige Ängste genommen. Ängste, die ich natürlich hatte und manchmal noch habe, weil es noch so wenig Erfahrungswerte über Eizellspendekinder gibt und es in Deutschland gesetztlich verboten ist, d.h. man tut etwas gesetzlich Verbotenes.

    Sie meinte aber, dass man sich um das Kind keine Sorgen machen muss, wenn man es früh genug aufklärt und mit dem Wissen um die besondere Entstehung aufwächsen lässt.
    Ich sehe das mittlerweile so: Damit ein Kind entsteht, braucht es eigentlich drei: Mann, Frau und Gott. Und bei einer Spende gibt es eben noch eine Frau mehr, die etwas ganz Kostbares verschenkt und damit neues Leben ermöglicht. Ich denke, dass ein Kind mit diesem Wissen, dass sogar VIER MAL LIEBE im Spiel war und alle das Kind gewollt haben, gut aufwachsen kann.
    Angst habe ich nur immer noch davor, wie wohl meine Eltern, Bekannte, Freunde, Nachbarn.... etc. auf diese Besonderheit reagieren. Vermutlich sehen sie es nicht so locker.
    Die Psychologin riet daher, es nicht sofort zu sagen, d.h. z.B. während der Schwangerschaft noch darüber zu schweigen. Schließlich verrät niemand gerne, wie genau das Kind entstanden ist. Das ist etwas sehr Intimes und das darf es auch bleiben. Außerdem hätte ich Angst davor, dass viel zu viel über das Kind spekuliert wird. Wenn es da ist, ist es für die anderen bestimmt leichter, die Wahrheit zu "ertragen". Und ich hoffe, dass das Kind dann nicht anders aufwächst als andere, nur weil es anders gezeugt wurde.

    Die Psychologin meinte auch, dass die Kliniken die Daten der Spenderin speichern müssen für eventuelle Rückfragen aus medizinischer Sicht. Erkundige dich da mal bei deiner Klinik. Das gibt auch schon mal etwas Sicherheit.

    Letztendlich wird es aber keine andere Mutter geben. Du wirst die Mutter sein und es gibt dann eben noch die Spenderin, die es dir ermöglicht hat, Mutter zu werden. Dafür wirst du ihr immer dankbar sein. Und hoffentlich auch dein Kind.

    Ob EMS oder Eizellspende besser für dich wäre, kann ich nicht beurteilen. EMS hat vielleicht noch eher etwas von einer Adoption, d.h. vom Gedanken, etwas Gutes zu tun. (Embryonen vor dem Abtöten retten)

    Viel Glück!

  • Prague Fertility Centre

    • glucke
    • 9. Mai 2012 um 22:18

    Re: Prague Fertility Centre

    Hallo Nicolina,

    das sind ja Super-Neuigkeiten. Herzlichen Glückwunsch!!!!! Wir möchten unseren Trasfer erst für Oktober anvisieren, aber es ist schön, von Erfolgserlebnissen zu lesen.
    Glückwunsch auch an Juni11 zur Geburt ihrer Zwillinge!
    Jana: Du schreibst, du warst am Wochenende in Prag? Machen die das oder meinst du Freitag?

    Alles Gute!

    Die Glucke

  • Prague Fertility Centre

    • glucke
    • 4. April 2012 um 09:44

    Re: Prague Fertility Centre

    Hallo,

    bei uns geht es erst im September/ Oktober los. Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber jetzt habe ich schon so lange gewartet und beruflich muss ich noch bis Mai 2013 ein wichtiges Projekt zuende bringen. Danach bin ich für alles offen. Wenn es früher geklappt hätte, wäre es super gewesen, aber jetzt mittendrin schwanger zu werden, käme nicht so gut an. Und die 3 Monate Verschiebung nach hinten, machen nicht viel aus. Vielleicht klappt es dann auch nicht beim 1. oder 2. Mal und dann müssen wir weiterüberlegen.
    Welche Eckdaten habt ihr angegeben bzw. wurden sie so für die Spenderin übernommen? Weißt du, welchen Einfluß dein Foto auf die Wahl der Spenderin hatte?
    Bei uns war eine Spenderin dabei vom Jahrgang 76 (also mein Jahrgang), die im September dann aber schon zu alt wäre, außerdem hatte sie Blutgruppe 0 negativ, also nicht meine Blutgruppe. Augenfarbe passte auch nicht 100%, Haarfarbe schon. Wurde bei euch noch auf mehr geachtet?
    Wie ist es denn bei dir gelaufen? Konntest du den Transfertermin terminlich vorher gut abpassen? Ich müsste nämlich wahrscheinlich hinfliegen oder mit dem Zug fahren und das muss man ja früh planen (auch den Urlaub).

    Grüße

    Die Glucke

  • Prague Fertility Centre

    • glucke
    • 3. April 2012 um 23:21

    Re: Prague Fertility Centre

    Hallo!

    Ich war auch gestern dort. Und es war gleichzeitig der 1. Arbeitstag von Frau Dr. Kostakova (Rückkehr ins PFC). Das Personal ist wirklich ausgesprochen freundlich und bemüht, und Frau Dr. Kostakova scheint sehr kompetent zu sein, die Atmosphäre fast familiär. Die Deutschkenntnisse von Frau Dr. Kostakova sind gut und es ist schön, direkt auf deutsch mit der Ärztin reden zu können.
    Die Räumlichkeiten waren zunächst sehr befremdlich. Man muss an einer kleinen Tür klingeln, gelangt dann in den Hinterhof, geht dann im Treppenhaus nach oben, wo man das Gefühl hat in verschiedenen Mietwohnungen zu landen. Jeder Raum ist wie durch eine Wohnungseingangstür zu betreten. Das wirkte erst gar nicht nach professioneller Klinik, sondern eher wie ein Hobby-Labor in der Umbauphase.
    Komisch fand ich auch, dass mir Lucie Kinklova geschrieben hatte, dass wir ruhig ein Foto mitbringen können, damit die Auswahl der passenden Spenderin leichter fällt und dann hatten sie schon 3 Spenderinnen für uns parat, d.h. das Foto spielte gar keine Rolle mehr. Das fanden wir zunächst merkwürdig. Bei den Spenderinnen wurde das Geburtsjahr angegeben, Augen- und Haarfarbe, Beruf und Anzahl der Kinder bzw. Eizellspenden.

    War das bei euch ähnlich?

    madeinprag: wie geht es dir?

    Schöne Grüße

    Die Glucke

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