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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Josi

  • Ein zweites mal....

    • Josi
    • 16. November 2007 um 22:51

    Re: Ein zweites mal....


    Kinderwünschler........nach vielen langen Jahren immer mit der Sehnsucht im Herzen - bleibt man immer ein Kinderwünschler,
    ein " trockener", sozusagen ?


    Romy, wenn ich deine Zeilen lese, spüre ich, du hast schon ein großes Stück weit loslassen können, auch wenn du gerade vor deinem Geschwisterversuch stehst.


    Ich selber habe nun durch EZS meinen Wunsch erfüllt bekommen. Grade im Moment ist mein Leben rund, ist es schön so. Woher, frage ich mich, woher kommt dann dieses über-jeden-Positiv-Test-Freuen, und diese ganz leisen, aber doch nicht zu überhörenden Beneid-Gefühle bei den Neuschwangeren, dieses ichwillsofortnochsoeines-Gefühl, wenn ich ein Neugeborenes sehe ?


    Vielleicht ist man geprägt von den Jahren der ungewollten Kinderlosigkeit, Jahre, in denen eine Million Frauen um einen herum schwanger geworden sind und man selber immer leer ausging ?


    Vielleicht kann man deshalb nie " genug " bekommen, weil dieses Gefühl der Leere und der Angst trotz allen heutigen Kinderglückes manchmal immer noch gegenwärtig ist.


    Vielleicht braucht man, genauso wie man sagt, neun Monate um sich von einer Schwangerschaft wieder zu regenerieren, eine ebenso lange Zeit wie der unerfüllte Kinderwunsch bestand, um sich wieder zu lösen ? Damit man bei der Frage nach noch einem Kind den Verstand ( der natürlich erst mal nein sagt ), ebenso Gehör gibt wie dem Herz ?


    Bei dir, liebe Nautilus, da möchte ich mich Romy anschließen : Tu es, sobald dir die Umstände es erlauben. Du brauchst ein zweites Kind zu deinem Lebensglück, glaub ich.


    Und ganz köstlich fand ich Silvia in ihrer lebendigen unkomplizierten Art : Man hat ja auch noch Sex, und da passiert das nunmal :) .......


    Lieben tut man alle Kinder , das glaube ich auch. Da gibt es doch dieses schöne Sprichwort, in dem es heißt , die Liebe ist das einzige, das sich vermehrt, je mehr man davon ausgibt.


    Nachdenkliche Grüße

  • Unser kleiner Sonnenschein ist da!

    • Josi
    • 16. November 2007 um 21:37

    Re: Unser kleiner Sonnenschein ist da!

    Das ging aber jetzt flott, liebe Yildiz :) . Genießt euer Wonnepröppchen, eine wunderschöne Babyzeit wünsche ich euch :) !!


    Alles Gute

    von Josi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • Josi
    • 16. November 2007 um 21:11

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    Silvia, dich wollte ich auch noch beglückwünschen :) ! Das Krümelchen wächst und gedeiht ja, das es eine wahre Freude ist, der kleine Riese ;) .

    Ich hoffe für dich, daß das Hämatom jetzt endgültig keine Probleme mehr macht, der Kleine ist ja aber auch schon zu groß und zu kräftig eingewurzelt, als daß der sich noch vertreiben lassen würde :gut:


    Jetzt wird bestimmt alles gut......

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • Josi
    • 16. November 2007 um 21:08

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    Also da muß ich mich doch nochmal hier reinmogeln :


    Meteor, das ist Oberklasse :) !! Das freut mich total , daß es wieder ein " Alter Hase" geschafft hat.


    Für dich und dein/e Krümelchen ;) alles Gute und eine unbeschwerte glückliche Schwangerschaft


    wünscht dir Josi :knuddel:

  • Frage an alle Schwangeren wegen Mutterpass

    • Josi
    • 16. November 2007 um 12:22

    Re: Frage an alle Schwangeren wegen Mutterpass

    Peg, wenn du erst schwanger bist, wirst du sehen, daß viele Schwangere grade mit Müttern, Freundinnen oder Schwestern ihren Mutterpaß ansehen ;-). Du kannst den nicht neun Monate lang verstecken wie eine Geheimdienstakte.

    Und warum sollte es für die Schwangerschaft selber irgendeine Bedeutung haben, ob es eine Eizellspende war ? Versteh ich nicht. Für die Schwangerschaft ist ja MEIN biologisches Alter wichtig, das der schwangeren Mutter, und nicht das der in der Regel jüngeren Spenderin.
    Und da bin ich eben dann mit über 35 , und mit Zustand nach Sterilitätsbehandlung , eine Risikoschwangerschaft.

    Eine FU kann man auch ohne Angabe von Gründen ablehnen, auch wenn sie einem wegen fortgeschrittenem Alter meist offeriert wird. Dazu muß ich auch die EZS nicht offenbaren.

    Schweigepflicht hin oder her - da gab es schon mal einen Thread dazu. Ärzte und Sprechstundenhilfen sind auch nur Menschen..........und wenn es so "öffentlich" auftaucht wie das bei Bille geschehen ist, finde ich es wirklich nicht in Ordnung.

  • legale Eizellenspende im Ausland?

    • Josi
    • 16. November 2007 um 09:10

    Re: legale Eizellenspende im Ausland?

    Wenn ich dich recht verstanden habe, bist du hier im Forum, weil du Eizellen spenden möchtest ?

    Dazu wäre es hilfreich, wenn du dich für den geschützten Ordner " Spenderinnen" freischalten ließest.

    Dort stehen auch Antworten zu den FAQ´s.


    Gruß

    von Josi

  • Frage an alle Schwangeren wegen Mutterpass

    • Josi
    • 16. November 2007 um 08:57

    Re: Frage an alle Schwangeren wegen Mutterpass

    Hm , also bei mir ist nur mein langjähriger Kiwu-Prof. eingeweiht.
    Ich würde mich hüten, beim Frauenarzt hier in unserem Vorstadtdorf davon etwas verlauten zu lassen, dort bin ich schwanger nach einem Kryotransfer.

    Liebe Bille, ich kann deinen Ärger sehr gut verstehen, da wär mir auch der Kragen geplatzt.

    Mach es so, wie es Bärin und die anderen geschrieben haben, steck das Ding in den Reißwolf, und laß dir ( nach einem Gespräch unter vier Augen , in dem du den Arzt nochmals um seine Stillschweigen bittest ) einen schönen neuen MUPA ausstellen. Und vor allem das Stillschweigen gegenüber Krankenkasse und anderen Institutionen fände ich auch sehr wichtig.

    Lieber Gruß

    Josi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • Josi
    • 15. November 2007 um 11:18

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    Wenn ich hier kurz mal dazwischenschreiben darf ;) :

    Dr. Breitbach von der Kinderwunschseite hat einen Artikel online gestellt, in dem berichtet wird, daß das Choragon, dem natürlichen Eisprung nachempfunden, grade bei Kryptransfer und EZS , hilfreich bei der Einnistung sein KANN.
    Ich kenne auch viele Frauen hier aus dem Forum , die es sich gespritzt haben, ob es wirklich eine Verbesserung darstellt, ist wohl nicht bewiesen.


    http://www.wunschkinder.net/blog/wissensch…r-kryotransfer/


    Lieber Gruß

    von Josi

  • Noch etwas zum Thema Schlafen....

    • Josi
    • 15. November 2007 um 11:02

    Re: Noch etwas zum Thema Schlafen....

    Hier ist noch ein Link zum Thema Schlafprogramme:


    http://www.ferbern.de/index.php?page=home

  • Scheideninfektion etc.

    • Josi
    • 14. November 2007 um 17:10

    Re: Scheideninfektion etc.

    Peg, tschuldige, NATÜRLICH ist auch weiß eine supersexy Farbe, und Tangas würden bei mir weder in weiß noch in bunt so sehr vorteilhaft aussehen........irgendwie sitzt das Hintergesicht mit über 40 nicht mehr genau an der gleichen Stelle wie mit 20............ :vielposten:.

  • Scheideninfektion etc.

    • Josi
    • 14. November 2007 um 17:05

    Re: Scheideninfektion etc.

    [quote author=Baerin61 link=topic=4202.msg42541#msg42541 date=1195055553]
    Josi,
    ich LIEBE meine U ..... schlüpfer !! Soooo bequem und sparen glatt das Unterhemd jetzt im Winter :D :D :D :D Nur zum An- und Ausziehen schaue ich immer dass mich mein Mann nicht drin sieht :o :o
    LG
    Bärin
    [/quote]


    :biggthumpup: :biggthumpup: :biggthumpup:

    Jaaaa, das ging mir genauso. Ich hatte welche von so einer Altweiber-Firma in Größe 46 , und die waren ein Traum. Kuschelig und bequem.
    Darf ich ja jetzt leider nicht mehr anziehen - ach, was hat man während der Schwangerschaft doch für Narrenfreiheit.......:-) - Bärin, ich beneide dich !!!

  • Scheideninfektion etc.

    • Josi
    • 14. November 2007 um 16:33

    Re: Scheideninfektion etc.

    Mir fällt noch ein, daß bei immer wiederkehrenden Pilzinfektionen auch der ( Sexual-) Partner mitbehandelt werden sollte. Sonst gibt das wohl auch so einen Ping-Pong-Effekt.

    Bärin, da geht es mir genauso : Ich hab das 90-Grad-Programm glaub ich noch nie benutzt. Angesch....Kindersachen behandele ich mit Handwaschpaste vor , und sonstige Flecken verschwinden auch bei den 60 Grad.


    Peg, hilft da auch der Trockner weiter? Es geht ja wohl hauptsächlich um die hohen Temperaturen, oder ?

    Und solche Bridget-Jones-Schlüpfer sehen ja ganz solide aus :mrgreen: , also ich hab die während der Schwangerschaft liebend gern getragen, weil da der Bauch so schön eingepackt war ;)

  • Noch etwas zum Thema Schlafen....

    • Josi
    • 14. November 2007 um 16:26

    Ammenmärchen über das Schlafen :


    Babys müssen von Anfang an in ihrem eigenen Bett/Zimmer schlafen, sonst werden sie verwöhnt.

    Diese Meinung ist in Deutschland immer noch sehr verbreitet. Selbst (Kinder)-Ärzte, Psychologen oder Hebammen verunsichern junge Eltern sehr mit dieser absurden Behauptung. Richtig ist, dass das menschliche Baby ohne Fürsorge der Eltern nicht überlebensfähig wäre. In "freier Wildbahn" wäre ein Baby, das nicht weint, wenn es sich allein wiederfindet, verloren, und diese Instinkte existieren auch trotz kulturell bedingten abweichenden Erwartungen weiter. Die Nähe der Eltern und der Körperkontakt gibt dem Baby Geborgenheit und die Gewissheit, dass alles in Ordnung ist. Das gilt insbesondere auch für die Nächte. Die Mehrheit der Eltern auf dieser Welt schläft gemeinsam bei ihren Kindern, so wie es die Eltern unserer Urahnen auch schon taten. Getrennte Schlafzimmer für Eltern und Kinder ist eine Erfindung der reichen Industrieländer, ein "Luxus" auf Kosten der Bedürfnisse von Kindern. Kinderzimmer gibt es erst seit 100 Jahren.


    Babys müssen wach ins Bettchen gelegt werden, damit sie lernen von alleine einzuschlafen.


    In diversen populären Elternratgebern wird diese Behauptung aufgestellt und damit begründet, dass Kinder Rituale bräuchten, die ihnen immer wieder dieselben Bedingungen vor dem Einschlafen garantierten. Dies sei Voraussetzung für das selbstständige Einschlafen nach kurzem Erwachen in der Nacht. Das Kind würde dann automatisch "abchecken" - aha, alles ist so wie beim Einschlafen, wäre beruhigt und fände daraufhin problemlos ohne die Hilfe der Eltern wieder in den Schlaf. Die Erfahrungen zahlloser Eltern sprechen eine andere Sprache: Jedes Kind ist anders. Alles graue Theorie! Bei den einen klappt es, bei den anderen nicht, bei den nächsten ging das eine Zeitlang gut, doch plötzlich nur noch bei schönem Wetter und noch andere wünschten, sie wären nie auf so einen Blödsinn reingefallen. Am besten schläft ein Baby nun mal mit einem Gefühl der Sicherheit ein, und das verbinden die meisten von ihnen mit der Anwesenheit eines Elternteils.


    Babys, die in ihrem eigenen Bettchen schlafen, haben nur selten Schlafprobleme.


    Quatsch!
    Schlafen ist ein Reifeprozess des Gehirns. Der Schlaf eines reifen Neugeborenen unterscheidet sich deutlich vom Schlaf eines Erwachsenen. Aufteilung der Schlafphasen: 45 - 50 % aktiver Schlaf , 10 - 15 % Übergangsschlaf (Phase vom REM in den Tiefschlaf), 35 - 45 % Tiefschlaf. Aktive Schlafphasen erkennt man an sich ruckartig bewegenden Augäpfeln unter den (halb) geschlossenen Lidern (= Rapid Eye Movement -> REM-Schlaf), die Atmung ist unregelmäßig, die Gesichtsmuskeln zucken. Junge Säuglinge sind nicht in der Lage Tag und Nacht zu unterscheiden. Erst allmählich wechseln sich REM-Schlaf- und Tiefschlafphasen ab . Im Alter von 2 Jahren beträgt der Anteil des REM-Schlafs noch 25 % (Vergl. Erwachsener: 20 %). Unbestritten unter den Schlafforschern ist, dass der Übergang vom REM-Schlaf in den Tiefschlaf dazu führt, dass Kinder erwachen (Aufwachreaktion). Dies kann mehrere Male während der Nacht geschehen und gehört zum völlig normalen Schlafverhalten eines Kindes. Einige Wissenschaftler, z. B. James McKenna, sind der Meinung, dass die Aufwachreaktion beim Säugling ein natürlicher Schutzmechanismus gegenüber dem plötzlichen Kindstod sei. Ab wann ein Kind durchschläft ist reine Spekulation und abhängig vom Kind. Häufig wird hierbei ein Alter von etwa 2 Jahren genannt. Es gibt aber auch Kinder, die schlafen von Anfang an durch, und andere sind erst weit nach dem 2. Geburtstag so weit. Die Bandbreite ist groß. Übrigens, niemand würde ernsthaft auf die Idee kommen, ein Kind z. B. zum Laufen zu animieren oder zum Sauberwerden, bevor die Anzeichen dafür da sind. Warum also dieser "Ehrgeiz" beim Durchschlafen? "Schlafprobleme" schaffen sich wohl eher die Eltern, die mit unrealistischen Erwartungen an den Kinderschlaf herangehen.


    Wenn Babys beim Stillen an der Brust einschlafen, führt das zur liebgewonnenen Gewohnheit und die Kinder werden es nie lernen, alleine in den Schlaf zu finden.


    Mütter, deren Kinder beim Stillen einschlafen profitieren von dieser "liebgewonnenen Gewohnheit" ihrer Kinder. Ein Baby zu betreuen ist anstrengend, vor allem, wenn die Mutter unter einem Schlafdefizit leidet und/oder Geschwisterkinder da sind. Das Einschlafen an der Brust ist ein friedlicher Tagesausklang für Mutter und Kind. Beide genießen die unmittelbare Nähe zueinander und den Körperkontakt. Das Baby schlummert zufrieden weg und die Mutter hat ein paar Minuten der Entspannung nur für sich. Leider ist es nur zu wahr, dass dieses kuschelige Einschlafritual nicht unbedingt von Dauer ist - von wegen alleine in den Schlaf finden ... Viele Mütter "trauern" der Zeit nach, in der sich das Baby einfach andockte und einschlief. Häufig ändert sich das, sobald die Kinder mobiler werden. Dann sieht alles schon wieder ganz anders aus: Baby wird gestillt, ist danach topfit und krabbelt fröhlich brabbelnd durch die Gegend, als hätte es einen doppelten Energiedrink genossen. Und wieder - jedes Kind ist anders! Das eine kehrt nach kurzer Entdeckungsreise an die Mutterbrust zurück und schläft dort doch noch ein, das andere denkt nicht im Traum daran und ist erst Stunden später so müde, dass es von einem Schlafanfall direkt auf dem Fußboden niedergestreckt wird und wieder ein anderes Kind lässt sich nach einiger Zeit wach ins Bett legen und ist schon eingeschlafen, bevor Mutter oder Vater den Gutenachtkuss loswerden konnten Es gibt dazu 1000 und 1 Geschichte aus dem wahren Leben!


    Ein weinendes Kind darf nicht aus dem Bett geholt und auf dem Arm getröstet werden, denn damit wird es verwöhnt.


    Die Sprache der Babys in Notsituationen sind das Weinen und das Schreien. Bis etwa im Alter von 6 Monaten ist ein Kind nicht in der Lage zu begreifen, dass seine Eltern auch noch da sind, wenn es sie nicht sehen kann, wenn sie sich also z. B. im Raum nebenan sind. Durch das Weinen drückt es sein Unbehagen aus. Aufgrund seines Urvertrauens erwartet es ganz selbstverständlich, dass Mutter oder Vater oder jede andere vertraute Person nach ihm schauen und es trösten wird. Dem Baby reicht es dabei nicht, nur Händchen zu halten. Es ist dem Menschenbaby ein echtes Bedürfnis auf den Arm genommen und getragen zu werden. Die Körperwärme, der vertraute Geruch seiner Mutter/seines Vaters, die wiegenden Schritte beim Gehen, die Umarmung, das Schmusen, ... alles sind Sinnempfindungen, die das Baby spüren muss, um sich körperlich und geistig gesund entwickeln zu können. Ein Baby wird so ganz bestimmt nicht verwöhnt, sondern sein Urvertrauen wird gefestigt.


    Damit Kinder alleine ein- und durchschlafen lernen, hilft nur Konsequenz.

    Konsequenz bedeutet in diesem Falle Verhaltenstraining, das einer Dressur gleich kommt. Erwünschtes Verhalten wird belohnt, z. B. - wenn du im Bett bleibst, bleibt die Tür einen Spalt offen, wenn nicht, wird sie für kurze Zeit geschlossen. Wacht ein Kind auf und verlangt, gestillt zu werden oder nach der Milchflasche, wird von Verfechtern der Konsequenz geraten, ihm diese zu verweigern und es wird in den meisten Fällen nach Plan schreien gelassen. Bei Müttern gestillter Kinder kann dies das empfindliche Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage stören, einen Milchstau oder gar eine Brustentzündung provozieren. Jüngere Babys lernen möglicherweise wirklich trotz Hungers weiterzuschlafen, nehmen aber auf Dauer schlecht zu, was dann wieder der Milchmenge oder Milchqualität der Mutter "in die Schuhe geschoben" wird. Viele Einschlaf - und Durchschlafprobleme werden durch diese Vorgehensweise erst erzeugt, denn häufig haben Eltern unrealistische Vorstellungen, wie ein "artiges" Kind zu sein hat und sind nicht in der Lage, flexibel zu reagieren. Ein Machtkampf schraubt sich hoch, auf der Strecke bleiben nur Verlierer: aggressive, verwirrte oder entmutigte Kinder, verbitterte Eltern.


    Im Alter von 6 Monaten ist das Gehirn soweit ausgereift, dass Babys bis zu 11 Stunden hintereinander schlafen können.


    Diese Aussage widerspricht den praktischen Erkenntnissen. Jedes Kind entwickelt sich nach einem individuellen Plan, der genetisch festgelegt ist. Pauschalisierungen führen zu Verunsicherung von Eltern und sind diese erst mal verunsichert, kann ihnen leichter eingeredet werden, sie würden etwas falsch machen und es läge allein an ihnen, dass ihr Kind unter "Schlafproblemen" leide.

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    Ab 6 Monaten brauchen Kinder keine Mahlzeiten mehr in der Nacht.


    Dies ist eine der vielen unbewiesenen Behauptungen. Auch nach dem 6. Monat ist die Nahrungsaufnahme in der Nacht nichts Ungewöhnliches. Eine von Jelliffe und Jelliffe durchgeführte Studie ergab, dass Babys im Alter von 10 Monaten noch 25 % ihrer Muttermilchaufnahme in der Nacht zu sich nahmen. Diese Studie ist sicher auch übertragbar auf Kinder, die nicht oder nicht mehr gestillt werden.



    Kleinkinder, die nachts ständig ins Elternbett kommen und dort schlafen wollen, leiden unter einer Schlafstörung.

    Im Zusammenhang mit dem umstrittenen Erziehungsprogramm Triple P gibt der Kinderschutzbund zu bedenken, dass dieses Verhalten von Kleinkindern nicht als Fehlverhalten oder Schlafstörung zu interpretieren sei, sondern wohl eher als ein Grundbedürfnis nach Nähe und Geborgenheit, das dem gesunden Entwicklungsstand von Kleinkindern entspräche. Wie absurd, dieses natürliche Bedürfnis durch Schlaftrainingsprogramme unterdrücken zu wollen.


    Babys lernen schnell, liebgewonnene Gewohnheiten mit Schreien durchzusetzen.

    Eine solche Fähigkeit setzt intellektuell voraus, dass kausale Zusammenhänge nach dem Wenn-Dann-Prinzip hergestellt werden können - Wenn ich schreie, dann kommt meine Mutter - So weit denkt ein Baby aber noch nicht. Es schreit, weil es Hunger oder Schmerzen hat, weil ihm zu kalt oder zu warm ist, weil es sich unwohl fühlt oder sich fürchtet. Es ist mit dem Urvertrauen geboren, dass seine Eltern sich kümmern. Wenn Eltern das Schreien als Manipulation verstehen, also davon ausgehen, dass Baby "will ihnen nur auf der Nase rumtanzen" und als "Erziehungsmaßnahme" ihr Kind schreien lassen, ist das mit einem Verlust des Urvertrauens verbunden. Das Baby resigniert und muss die schmerzliche Erfahrung machen, dass es keine Hilfe in der Not zu erwarten hat. Wäre es nicht wirklich traurig, würde ein Baby lernen, dass seine Mutter niemals kommt, wenn es nach ihr ruft?


    Ein sättigender Milchbrei am Abend und das Baby schläft durch.

    Merkwürdig. Genau das Gegenteil wird bei Erwachsenen empfohlen - abends sollte lieber eine leicht verdauliche Mahlzeit zu sich genommen werden, denn ein voller Magen und erholsamer Schlaf passten nicht zusammen. Sollte dieser Rat nicht auch ganz besonders für Babys empfindlichen und noch unreifen Verdauungstrakt gelten?


    Schlaftrainingsprogramme schaden der Kinderseele nicht!

    Die Befürworter der Schlaftrainingsprogramme setzen auf den kurzfristigen Erfolg, der sich angeblich zum Besten für das Kind nach ein paar tränenreichen Nächten durchsetzen wird.
    Die Kinder würden wie durch ein Wunder alleine einschlafen und durchschlafen, wären tagsüber ausgeglichener und fröhlicher. Oberflächlich betrachtet mag dies stimmen, denn Kinder passen sich instinktiv ihrer Umwelt an, wenn sie spüren, es gibt keine Alternativen. Wer zu seinen Kindern ein inniges und dauerhaft vertrauensvolles Verhältnis aufbauen möchte, das von gegenseitigem Respekt füreinander gekennzeichnet ist, der lässt die Finger von Schlaftrainingsprogrammen.



    Aber nur 3 Minuten schreien lassen schadet doch sicher nicht!

    Fast jedes Kind muss schon einmal wenige Minuten warten, bevor seine Mutter es trösten kann, z.B. wenn diese noch andere Kinder zu versorgen hat. Das wird das Kind verkraften. Wenn die Mutter es danach sofort liebevoll tröstet, lernt das Baby, dass es sich trotz der kurzen (!) Wartezeit auf sie verlassen kann. Kontrolliertes Weinen lassen wird für das Baby nicht erträglicher, wenn die Eltern in kurzen Zeitabständen zu ihm gehen, ganz im Gegenteil: Immer und immer wieder muss das Baby hilflos mit ansehen, wie die Eltern den Raum wieder verlassen. Wie klein und niedrig muss es sich fühlen, wenn es merkt, dass es nicht in der Lage ist, die eigenen Eltern dazu zu bewegen, es zu trösten. Ein gesundes Selbstwertgefühl und Vertrauen zu sich selbst und zu den Eltern kann sich so kaum entwickeln.


    Mit dem Schlaftrainingsprogramm darf im Alter von 6 Monaten begonnen werden.

    Sämtliche Schlaftrainingsprogramme, ob sie -Jedes Kind kann schlafen lernen - oder - Sanduhrmethode - heißen, basieren auf den Erkenntnissen von Prof. Ferber, der in Boston, USA, ein Schlaflabor an einer Klinik leitete. Nach seiner Aussage hat er die Schlaftrainingsprogramme entwickelt für Eltern mit sog. Schreibabys, die kurz davor waren, ihre Kinder körperlich zu misshandeln. Ausdrücklich unterstreicht Prof. Ferber, dass Schlaftrainingsprogramme frühestens nach dem 12. Monat durchgeführt werden sollten, um die psychische Gesundheit der Kinder nicht zu gefährden. Diese Voraussetzung wird von vielen "Experten" schlichtweg ignoriert. Abgesehen davon ist es zur Zeit einfach en vogue Schlaftrainingsprogramme durchzuziehen. Wer sich zum Thema noch eingehender informieren möchte, hier der Link zu unserer Roten Buchliste: Jedes Kind kann...


    Ein Kind zieht nie freiwillig aus dem Familienbett aus.

    Quatsch!! Individuell unterschiedlich, oft aber ab dem 4. Lebensjahr, setzen Selbstständigkeitsbestrebungen ein, die sich nicht nur auf die Person, sondern auch auf den Ort beziehen. Wird dem Kind dann ein eigenes Bett angeboten, wird es das Angebot annehmen, wenn es reif dazu ist und bis zu diesem Zeitpunkt sein Bedürfnis nach Nähe stetig befriedigt worden ist.


    Gemeinsames Schlafen von Eltern und Kindern im Familienbett führt zu einer ungesunden Eltern-Kind-Bindung.

    Es gibt eine Reihe von wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kinder viele Vorteile mit sich bringen. Das gemeinsame Schlafen von Mutter und Kind wirkt sich positiv auf das Stillen und den natürlichen Mutterinstinkt aus. Eltern, insbesondere Mütter müssen während der Nacht nicht ihren Schlaf unterbrechen und sich um das weinende Kind neben an kümmern. Ihr Schlafdefizit ist im Vergleich zu Müttern, die kein Familienbett haben deutlich reduziert. Die Mütter sind tagsüber ausgeruhter und belastbarer, neigen deswegen weniger dazu, ihre Kinder körperlich oder psychisch respektlos zu behandeln. Kinder wissen, dass sie sich auf ihre Eltern verlassen können, gerade auch in der Nacht, wenn die Schatten hinter der Gardine immer größer werden
    Fazit: das gemeinsame Schlafen im Familienbett ist das, was dem kindlichen Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit am besten gerecht wird, solange Kinder nicht von sich aus den Wunsch äußern, im eigenen Bett schlafen zu wollen. Weitere Informationen hier auf unserer Seite.


    Gemeinsames Schlafen im Familienbett ist ein Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod (SIDS).

    Das stimmt nicht!
    In Deutschland wird von offizieller Seite immer noch vom Familienbett abgeraten, weil das Kind angeblich überwärmt werden oder die kohlendioxidreiche Atemluft eines Elternteils einatmen könnte, so dass befürchtet wird, es könnte zu einer Unterversorgung des kindlichen Organismus mit Sauerstoff kommen. Untersuchungen in Schlaflabors widerlegen diese Befürchtungen und kommen zu dem Schluss: Das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kindern im Familienbett schützt vor SIDS, vorausgesetzt es werden die empfohlenen Sicherheitshinweise beachtet. Eltern, die rauchen, sollten auf das Familienbett verzichten. Die Atemluft ist mit Nikotin- und Schadstoffresten belastet, die das SIDS-Risiko erhöhen. Weitere Informationen unter der Rubrik Schlafen/Wissenswertes auf unserer Seite.


    Das Risiko für ein Baby von den Eltern im Familienbett erdrückt zu werden ist hoch.

    Das stimmt nur, wenn Eltern Alkohol konsumieren oder andere Drogen zu sich nehmen. Die körperliche und geistige Wahrnehmung kann dadurch so getrübt sein, dass für das Baby tatsächlich die Gefahr besteht, erdrückt zu werden. In diesem Fall sollte auf ein Familienbett verzichtet werden.


    Das Familienbett ist sexfeindlich.

    So gut wie alle, die kein Familienbett haben, fragen irgendwann einmal nach, weil die Neugierde einfach zu groß ist. Und tun dann ganz erstaunt, als wäre es ihnen nie vorher in den Sinn gekommen, dass Sex zwar lust- aber nicht ortsabhängig ist. Ach soooooo! Häufig bedauern sie im Verlaufe des Gesprächs, dass ihr eigenes Sexleben viele Wünsche offen lässt, weil sie 10 mal nachts aus dem Schlaf gerissen werden, aufstehen und nach dem Baby/Kleinkind sehen müssen. Das ist der Lustkiller schlechthin.
    Fazit: Ausgeschlafen liebt es sich besser

  • Scheideninfektion etc.

    • Josi
    • 13. November 2007 um 21:29

    Re: Scheideninfektion etc.

    Hallo Vittoria,


    die Stadelmann schreibt in ihrem Buch "Die Hebammensprechstunde" , daß die Pilzsporen mit herkömmlichen Antimykotikas oft nur ruhig gestellt, aber nicht ganz wegkuriert werden.

    Es wird zuerst empfohlen, den Zuckerkonsum stark einzuschränken,

    und die Scheide mit einem Teelöffel Joghurt ( mit rechtsdrehender Milchsäure ) auszustreichen , und das über Nacht wirken zu lassen. Am Morgen sollte der Joghurt wieder ausgewaschen werden.

    Auch eine Knoblauchzehe, an einem Band in die Scheide eingeführt, soll wirksam sein ;-). Ich selber hab DAS noch nicht probiert, aber die Wirkung des Joghurt kann ich bestätigen, das hat bei mir gut geholfen.

    Auch bestimmte ätherische Ölmischungen ( mit Lavendel extra ) sollen wirken. Wenn du etwas Naturheilkundliches versuchen möchtest anstatt oder zusammen mit den Medikamenten, solltest du ( evtl. in einer Buchhandlung, dann mußt du es nicht gleich kaufen ) mal einen Blick hineinwerfen .


    Gute Besserung

    wünscht Josi

  • Unsere Zwillis sind angekommen

    • Josi
    • 13. November 2007 um 11:42

    Re: Unsere Zwillis sind angekommen

    Da möchte ich dir doch noch schnell sagen, wie sehr es mich freut. daß du dein Zwillingspärchen in den Genuß der optimalsten Ernährung kommen läßt ;-). Das Stillen braucht grade bei zwei Babys bestimmt einige Übung , bis man den optimalen Dreh heraus hat, aber soooo schön ist Fläschchenmachen ja nun auch nicht. Und so hat man eben doch das Gute Gefühl, den Kleinen das Beste als Start geben zu können.

    Ich wünsch dir und der "spanischen" ;) Familie alles Gute

    Josi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • Josi
    • 13. November 2007 um 11:27

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    Liebe Bärin, liebe Meffi,

    über diese häufig auftretenden Blutungen, über die ganz verschiedene Medikation und das ganze Drumherum hab ich mir auch schon Gedanken gemacht. Kürzlich erst las ich, daß die Implantation, also die Verschmelzung von Embryo und mütterlichen Organismus, wohl noch für längere Zeit eines der ungelösten Rätsel der Medizin bleiben wird.

    Ich hatte ja bei meinem ersten Versuch in Valencia und bei meinem Zweiten dann in Pronatal jeweils völlig unterschiedliche Vorbereitungen, andere Medikamente, und auch das Transferstadium war ein ganz anderes. Da ist es doch wirklich erstaunlich, daß beide Versuche geklappt haben, und ich bei beiden ( einmal nur Utrogest, einmal Depotspritzen ) auch keine Blutungen hatte.

    Eine Vermutung geht wohl in die Richtung, daß es zum Großteil der Embryo ist, der durch die Ausschüttung von bestimmten Hormon-und Botenstoffen ( weiterreichend als die bisherigen Erkenntnisse, daß er das mütterliche Immunsystem beeinflußt )
    die Verbindung quasi " erzwingt" , und daß nicht alle Embryonen zu diesem Prozeß in der Lage sind. Aber da ist wirklich noch vieles unklar. Und was diese häufigen Blutungen auslöst, da wäre es wirklich schön, Ursachenforschung zu betreiben, daß vielen Frauen in Zukunft dieser Schrecken erspart bleibt.


    Lieber Gruß

    von Josi

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • Josi
    • 13. November 2007 um 11:16

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    Liebe Silvia,


    da freu ich mich aber für dich :-). Und ich finde es auch nicht verwunderlich, du mußt doch nach dieser emotional und körperlich so belastenden Zeit erst mal wieder zur Ruhe kommen und dein Gemüt muß erst einmal wieder seine Mitte finden. Und erst dann kannst du dich wieder unbeschwert übder dein Krümelchen freuen. Also nimm dir die ( Aus-) Zeit, die du brauchst, um dich ein wenig zu erholen. Ist so ein Mutterpaß nicht etwas Wunderbares :) ??


    Lieber Gruß

    von Josi

  • HCG zu niedrig?

    • Josi
    • 13. November 2007 um 11:01

    Re: HCG zu niedrig?

    Liebe Petra,


    wenn der HCG-Wert wirklich so stimmt ?? , ist er tatsächlich nicht besonders hoch angestiegen. Aber grade auch beim HCG-Wert gibt es doch eine große Spannbreite des " Normbereichs ". Und der Herzschlag und das Wachstum des Krümelchens sind doch viel wichtiger als ein Laborwert im jetzigen Stadium.

    Und wie die Bärin auch schreibt: Wie schnell ist eine Meßtoleranz von einem oder zwei mm da , grade jetzt bei dir im Anfangsstadium, und dann ist man rechnerisch ganz woanders.
    In meiner ersten Schwangerschaft habe ich mich auch noch verrückt gemacht mit diesen US-Maßtabellen, bis wir ( auch in der Anfangszeit der SS ) einen Termin noch bei meinem KiwuProf. und zwei Tage darauf bei meiner FÄin hatten, da war der Krümel sogar geschrumpft ( wir bekommen einen Schrumpfgermanen, sagte mein Mann ;) ) .

    Schonen mit einem oder sogar zwei Großen ist wirklich schwierig, liebe Petra, weiß ich aus eigener Erfahrung ;-). Ich wünsch dir, daß du ab und zu doch ein wenig zur Ruhe kommst, und auch weiterhin alles GUte für dich und das Krümelchen :)


    Lieber Gruß

    von Josi

  • Kosten und Finanzamt

    • Josi
    • 9. November 2007 um 18:28

    Re: Kosten und Finanzamt

    Galli, dann wünsche ich dir viel Erfolg und eine fette Steuer - Rückerstattung zu Gunsten deines Kinderwunsch-Kontos ;) .


    Lieber Gruß

    von Josi

  • Kosten und Finanzamt

    • Josi
    • 9. November 2007 um 17:15

    Re: Kosten und Finanzamt

    Galli, es war recht schlicht gehalten. Ein Briefkopf des IVI , und darunter Datum und Zeitraum der Behandlung, dazu stand noch " am Zentrum durchgeführte IVF " und dazu der Gesamtbetrag.

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