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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Josi

  • Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    • Josi
    • 19. Juli 2006 um 14:44

    Re: Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    Es ist wirklich interessant, wie sehr sich die Lebensläufe und Vorstellungen unterscheiden........das hier sollte jetzt keine Wertung darstellen, ich finde es eher faszinierend, wie anders das Familienmodell aussehen kann .


    Liebe Grüße

    von Josi

  • Langer, aber interessanter Artikel zum Thema Stillen

    • Josi
    • 15. Juli 2006 um 21:11

    Achten Sie darauf, was Sie sagen!

    Originaltext: "Watch Your Language!" von Diane Wiessinger, MS, IBCLC
    Aus: Journal of Human Lactation 12(1), 1996, p. 1-4.


    Die Laktationsberaterin sagt: "Sie haben die größte Chance Ihrem Baby durch die besondere Verbindung beim Stillen zu dem bestmög-lichen Start ins Leben zu verhelfen. Die wunderbaren Vorteile für Sie und Ihr Baby werden Ihr Leben lang bestehen." Und dann füttert die Mutter Flasche. Warum?

    Zum Teil, weil dieser Werbeslogan genauso gut aus einer kommer-ziellen Werbung für Flaschennahrung hätte stammen können. Wenn unsere Formulierungen und die der Babynahrungsindustrie austausch-bar sind, macht einer von uns etwas falsch ... und wahrscheinlich sind es nicht die multinationalen Industriekonzerne. Hier sind einige Bei-spiele für die Sprache, die meiner Meinung nach, jedes Mal, wenn wir sie benutzen, unsere guten Absichten ins Gegenteil verkehrt.

    Bestmöglich, ideal, optimal, perfekt. Sind Sie die bestmöglichen El-tern? Ist Ihr Familienleben ideal? Bereiten Sie optimale Mahlzeiten zu? Natürlich nicht. Das sind erstrebenswerte Ziele, keine Minimalstan-dards. Formulieren wir es anders. Sind Sie adäquate Eltern? Ist Ihr Familienleben subnormal? Bereiten Sie mangelhafte Mahlzeiten? So ist es nun auch nicht. Vielleicht erwarten Sie nicht, weit über der Norm zu sein, aber mit Sicherheit möchten Sie nicht unterhalb der Norm sein.

    Wenn wir (genau wie die Säuglingsnahrungsindustrie) verkünden, dass Stillen der bestmögliche Weg ist, um Babys zu ernähren. Weil sie dabei die ideale Nahrung bekommen, perfekt ausgewogen für die optimale Ernährung des Säuglings, ist die logische Antwort: "Na und?". Unsere eigene Erfahrung sagt uns, dass das Optimale nicht notwendig ist. Nor-mal ist ausreichend und in diesen Worten ist die absolute Normalität verborgen - und damit Sicherheit und Angemessenheit - von künst-licher Säuglingsnahrung. Die Wahrheit ist, dass Stillen nichts weiter als normal ist. Künstliche Säuglingsnahrung ist weder das Gleiche noch höherwertiger, sondern sie ist mangelhaft, unvollständig und minder-wertig. Das sind problematische Wörter, aber sie gehören zu unserem Sprachschatz.

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    Vorteile Wenn wir über die Vorteile des Stillens sprechen - wie z.B. die "geringeren Raten" bei Krebserkrankungen, das "reduzierte Risiko" für Allergien, das "unterstützte" Bonding, das "stärkere" Immunsystem - bestätigen wir wieder einmal, dass Flasche zu geben, die akzeptierte und akzeptable Norm ist.

    Vergleiche des Gesundheitszustandes verwenden eine biologische, nicht eine kulturelle Norm, gleichgültig, ob diese Abweichung von der Norm gefährlich oder hilfreich ist. Raucher haben höhere Erkrankungs-raten; zusätzliche Einnahme von Folsäure in der Schwangerschaft kann fetale Missbildungen reduzieren. Weil Stillen die biologische Norm ist, sind nicht die gestillten Babys "gesünder", sondern künstlich ernährte Babys erkranken häufiger und schwerer. Gestillte Babys "riechen nicht besser"; sondern künstliche Säuglingsnahrung führt zu einem abnor-malen und unangenehmen Geruch, der Probleme im Verdauungssys-tem des Säuglings anzeigt. Wir können nicht erwarten, eine Kultur des Stillens zu schaffen, wenn wir in unserer Sprache und unserer Literatur nicht darauf bestehen, dass Stillen das Modell für Gesundheit ist.

    Wir dürfen verkehrte Formulierungen durch die Medien oder unsere Kolleginnen nicht durchgehen lassen. Wenn wir es versäumen, die Ge-fahren der künstlichen Säuglingsnahrung zu beschreiben, rauben wir den Müttern grundlegende Informationen für ihre Entscheidung. Eine Mutter mit Stillschwierigkeiten sucht sich vielleicht keine Hilfe nur um einen "besonderen Bonus" zu erreichen, aber sie wird Hilfe fordern, wenn sie weiß, wie viel sie und ihr Baby verlieren können. Sie wird weniger geneigt sein, künstliche Säuglingsnahrung zu geben, nur "da-mit es sich an die Flasche gewöhnt", wenn sie weiß, dass der Inhalt dieser Flasche Schaden anrichtet.

    Nirgends wird die schöne Illusion der Normalität des Flaschenfütterns sorgfältiger gepflegt als in der Diskussion über die kognitive Entwick-lung. Wenn ich Gruppen von Gesundheitspersonal frage, ob ihnen die Studie über elterliches Rauchen und IQ [1] bekannt ist, bekomme ich immer zur Antwort, dass die Kinder von rauchenden Müttern "niedri-gere IQ-Werte" haben. Wenn ich nach der Studie frage, in der Frühge-borenen entweder humane Milch oder künstliche Säuglingsnahrung gefüttert wurde [2] weiß immer irgendjemand, dass die mit Frauen-milch ernährten Babys "klüger" waren. Ich habe nie gesehen, dass eine dieser Studien auf eine andere Art in den Medien präsentiert wurde - oder sogar von den Autoren selbst. Sogar Gesundheitsper-sonal ist schockiert, wenn ich die Ergebnisse umformuliere und dabei Stillen als Norm setze: die mit künstlicher Säuglingsnahrung ernährten Kinder, hatten niedrigere IQ-Werte, so wie Kinder von Raucherinnen.

    Die Verdrehung der Realität wird sogar noch irreführender, wenn wir Prozentangaben verwenden, weil die Zahlen sich verändern, abhängig davon, was wir als unsere Basis wählen. Wenn B ¾ von A ist, dann ist A 4/3 von B. Nehmen wir A als Basis, dann ist B 25% weniger. Nehmen wir B als Basis, dann ist A 33,3% mehr. Daraus ergibt sich, wenn ein Gegenstand, der eigentlich 100 Einheiten kostet, als Sonderangebot um "25% reduziert" angeboten wird, ist der Preis 75. Wenn der Son-derverkauf vorüber ist und der Gegenstand wieder zum alten Preis ausgezeichnet wird, muss er um 33,3% erhöht werden, um wieder bei 100 zu liegen. Exakt diese Zahlen wurden in einer neueren Studie [3] genannt, die einen "Rückgang um 25%" bei Brustkrebserkrankungen für Frauen feststellte, die als Säugling selber gestillt worden waren. Anders ausgedrückt, mit der Gesundheit Gestillter als Bezug, fanden die -Wissenschaftler einen Anstieg der Brustkrebserkrankungen um 33,3% bei Frauen, die künstlich ernährt worden waren. Stellen Sie sich vor, welch einen unterschiedlichen Einfluss diese beiden Aussagen auf die Bevölkerung hätten.

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    Besonders. "Stillen ist eine besondere Beziehung." "Richten Sie sich eine besondere Stillecke ein." In unserer Familie brauchen besondere Mahlzeiten extra Zeit. Besondere Anlässe bedeuten extra Arbeit. Be-sonderes ist schön, aber es ist kompliziert, es ist kein alltäglicher Teil des Lebens und es ist nichts, was wir sehr oft machen möchten. In den meisten Familien soll das Stillen sich leicht in ein betriebsames Leben einfügen - und, natürlich, macht es das auch. "Besonders" ist eine Em-pfehlung zum Abstillen, keine Empfehlung für das Stillen.

    Stillen ist das Beste; künstliche Nahrung ist das Zweitbeste. Die Welt-gesundheitsorganisation (WHO) ist anderer Meinung, hier ist ihre Rang-folge:
    Stillen;
    Abgepumpte und dem Kind auf andere Art gefütterte Milch der eigenen Mutter;
    gespendete Milch einer anderen Mutter; und
    künstliche Säuglingsnahrung [4]

    Wir müssen uns dies selbst klar machen und es Anderen gegenüber klarstellen. "Die zweite Wahl zur Mutterbrust" kommt ebenfalls aus der Brust, nicht aus der Dose. Die kostenlosen Proben, die so verführe-risch auf dem Regal im Sprechzimmer des Arztes platziert sind, sind nur die viertbeste Lösung bei Stillproblemen.

    In einigen Situationen gibt es Bedarf für künstliche Säuglingsnahrung. Allerdings ist das nur so, weil wir keine Frauenmilchbanken haben. Ein Mensch, der zusätzliches Blut benötigt, entscheidet sich nicht für den viertbesten Ersatz; schließlich gibt es Blutbanken, die menschliches Spenderblut für Menschen bereitstellen. Er muss sich nicht durch eine spezielle Erkrankung dafür qualifizieren. Das Einzige, was er haben muss, ist ein persönlicher Mangel an Blut. Aber bei Säuglingen sind nur diejenigen, die das Viertbeste nicht vertragen, dazu privilegiert das Drittbeste zu bekommen. Ich frage mich, was passieren würde, wenn ein relativ kostengünstiges kommerzielles künstliches Blut entwickelt würde, das ein deutlich höheres Risiko als Spenderblut mit sich bringen würde. Wer würde als unwichtig genug gelten, um es zu erhalten? Wenn wir bei einer Klientin künstliche Säuglingsnahrung einsetzen, sollten wir sie und ihre medizinischen Berater daran erinnern, dass gespendete Muttermilch aus einer Muttermilch zur Verfügung stehen sollte. Es wird wahrscheinlicher, dass Muttermilchbanken ein Teil unserer Kultur werden, wenn sie erst einmal überhaupt zu einem Gesprächsthema für uns werden.

    Wir möchten bei den Flasche gebenden Müttern keine Schuldgefühle hervorrufen. Schuld ist ein Gefühl, das viele Frauen automatisch ent-wickeln, selbst wenn sie wissen, dass die Umstände wirklich außerhalb ihrer Kontrolle sind. (Meine Mutter war dafür bekannt, sich für das Wet-ter zu entschuldigen.)

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    Die (fast schon) automatische Annahme von Schuld bei Frauen zeigt sich in ihrer Reaktion auf dieses Szenario: Stellen Sie sich vor, Sie haben an einer Fortbildung in Aerodynamik teilgenommen. Sie haben auch schon einmal gesehen, wie Piloten Flugzeuge fliegen. Nun stellen Sie sich vor, Sie wären der Passagier in einem zweisitzigen Flugzeug. Der Pilot hat einen Herzanfall und Sie müssten nun das Flugzeug selbst fliegen. Dabei machen Sie eine Bruchlandung. Würden Sie sich schul-dig fühlen?

    Wenn ich Männern diese Frage stellte, antworteten sie: "Nein. Wenn man etwas über Aerodynamik weiß, heißt das noch lange nicht, dass man ein Flugzeug fliegen kann." "Nein, weil ich mein Möglichstes getan hätte." "Nein. Es würde mir leid tun, wegen des Flugzeugs und dem Piloten, aber ich würde mich nicht schuldig fühlen." "Nein. Flugzeuge sind schwierig zu fliegen, selbst wenn Du schon jemandem beim Flie-gen zugesehen hast."
    Und was haben die Frauen geantwortet? "Ich würde mich nicht schuldig fühlen, wegen des Flugzeugs, aber vielleicht wegen dem Piloten, weil es eine gewisse Chance gab, dass ich es hätte schaffen können, das Flugzeug zu landen." "Ja, weil ich bei meinen Fehlern sehr hart mit mir ins Gericht gehe. Mich schlecht zu fühlen und mich schuldig zu fühlen liegen bei mir sehr nah beieinander." "Ja, also natürlich. Ich weiß, ich sollte es nicht, aber wahrscheinlich würde ich es tun." "Habe ich jeman-den dabei getötet? Wenn ich niemanden getötet habe, fühle ich mich nicht schuldig."
    Beachten Sie die Formulierungen "meine Fehler" "ich weiß, ich sollte es nicht," und "Habe ich jemanden dabei getötet?" bei einem Ereignis, über das diese Frauen keine Kontrolle gehabt hätten!

    Eine Mutter, die sich entscheidet nicht zu stillen oder die nicht so lange stillt, wie sie geplant hatte, macht mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln das Beste, was ihr möglich ist. Vielleicht hatte sie die standard-mäßige "Muttermilch-ist-das-Beste"-Anleitung (die Fortbildung in Aero-dynamik) und vielleicht hat sie im Einkaufszentrum ein paar Mütter ihre Babys stillen sehen (so wie auf dem Übertragungsbildschirm im Flug-zeug dem Piloten beim Fliegen zu zuschauen). Das ist mit Sicherheit nicht genug Information oder Training. Aber sie kann sich trotzdem schuldig fühlen, schließlich ist sie eine Frau.

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    Viele von uns haben gut informierte Mütter erlebt, die sich erfolglos ab-gemüht haben zu stillen und sich dann mit einem Gefühl der Akzeptanz für die Flaschenfütterung entschieden, weil sie wissen, dass sie alles versucht haben. Und wir haben weniger gut informierte Mütter erlebt, die sich später über ein System aufregen, das ihnen nicht die Unter-stützung gegeben hat, die sie gebraucht hätten, wie sie später heraus-gefunden haben. Wenn wir einer Mutter mit Schuldgefühlen helfen, ihre Gefühle zu analysieren, werden wir vielleicht ein ganz anderes Gefühl aufdecken. Vor langer Zeit hat irgendjemand diesen Müttern den Aus-druck "Schuldgefühl" zu geschoben. Es ist das falsche Wort.

    Ein weiteres Beispiel: Sie wurden in einem schweren Unfall schwer verletzt. Die Ärzte und Krankengymnasten erklären Ihnen, dass ein monatelanges, extrem schmerzhaftes und schwieriges Training nötig seien, um wieder laufen zu lernen, wobei es keine Garantie für einen Erfolg gibt. Sie helfen Ihnen, sich an den Rollstuhl zu gewöhnen und unterstützen Sie bei den Schwierigkeiten, die dabei weiter entstehen. Zwanzig Jahre später, als Ihre Beine hoffnungslos verkümmert sind, treffen Sie eine Frau mit exakt der gleichen Verletzung. "Es war schwierig," sagt sie. "Es waren drei Monate reine Hölle. Aber seitdem kann ich wieder laufen." Würden Sie sich schuldig fühlen?

    Die Frauen, denen ich dieses Szenario vorgestellt habe, sagten: Sie würden sich wütend, beraubt oder betrogen fühlen. Sie würden sich wünschen, sie könnten es mit besseren Informationen noch einmal machen. Sie würden die verlorenen Möglichkeiten bedauern. Einige Frauen sagten, sie würden sich schuldig fühlen, weil sie nicht nach weiteren Meinungen gesucht haben, weil sie nicht in der Abwesenheit von Informationen und Unterstützung standhaft geblieben sind. Aber unabhängig von geschlechtsspezifischen Schuldgefühlen, fühlen wir uns nicht schuldig, wenn uns etwas Angenehmes vorenthalten wurde. Eine Mutter, die nicht stillt, gefährdet ihre eigene Gesundheit, vergrößert die Schwierigkeiten und Kosten, um ihr Kind aufzuziehen und versäumt eine der schönsten Beziehungen ihres Lebens. Sie hat etwas Grundle-gendes für ihr eigenes Wohlbefinden verloren. Was haben wir für eine Vorstellung von der Befriedigung durch das Stillen, wenn wir den Aus-druck "Schuld" verwenden?

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    Formulieren wir es mit den Worten neu, die mir von den Frauen selbst genannt wurden: "Wir möchten Flasche fütternde Mütter nicht wütend machen. Wir möchten nicht, dass sie sich beraubt fühlen. Wir möchten nicht, dass sie sich betrogen fühlen." Räumt man die oberflächlichen Aussagen von "wir möchten nicht, dass sie sich schuldig fühlen" bei-seite, dann findet sich darunter ein System, das versucht seine eige-nen Spuren zu verwischen. Es versucht nicht die Mutter zu schützen. Es versucht, sich selbst zu schützen. Lasst uns mit den Müttern solidarisch sein, sie unterstützen, wenn das Stillen nicht funktioniert, und ihnen helfen, dieses unzutreffende und ineffektive Wort hinter sich zu lassen.

    Pro und Kontra, Vorteile und Nachteile. Stillen ist ganz klar eine Ge-sundheitsfrage, nicht eine von zwei gleichwertigen Wahlmöglichkeiten. "Ein Nachteil des Nichtrauchens ist, dass einen Passivrauchen wahr-scheinlich eher stört. Ein Vorteil des Rauchens, dass es das Abnehmen von überflüssigen Pfunden leichter macht." Das eigentliche Thema ist die unterschiedliche Morbidität und Mortalität. Der Rest - ob wir nun über Tabak oder über künstliche Säuglingsnahrung sprechen - ist nur heiße Luft.

    Eine Entbindungsklinik verwendet einen "ausgewogenen" Ansatz für ihre Säuglingsernährungsplanung [5], sie listet auf fünf Zeilen die Vor-teile des Stillens, z.B. geruchlosen Stuhlgang des Babys und eine Rückbildung der mütterlichen Gebärmutter zur normalen Größe. (Bedeutet dies, dass die Gebärmutter einer Flasche fütternden Mutter niemals wieder die normale Größe erreicht?). Auf vier Zeilen werden die Nachteile des Stillens aufgeführt, z.B. auslaufende Brüste und die Unmöglichkeit zu erkennen, wie viel das Baby an der Brust getrunken hat. Ein Vorteil der Flaschenernährung ist, dass einige Mütter es "weni-ger beschämend und peinlich" finden. Die Wochenstation berichtete eine gute Akzeptanz bei der pädiatrischen Belegschaft und keine be-sonderen Veränderungen bei den Raten des Stillens oder Flaschege-bens. Das ist keine Überraschung. Die Information unterscheidet sich nicht grundlegend von den "ausgewogenen" Listen, die Vertreter der Säuglingsnahrungsindustrie seit Jahren herunterbeten. Es ist wahr-scheinlich jetzt sogar eine bessere Werbung, weil es nun eine sehr klare Unterstützung des Krankenhauses gibt. "Vollständig informiert" fühlt sich die Mutter jetzt sicher eine lebenslange Gesundheitsent-scheidung zu treffen, basierend auf relativem Windelgeruch und der Menge an ihrer Haut, die bei der Mahlzeit zu sehen ist.

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    Warum veröffentlichen die kommerziellen Säuglingsnahrungshersteller Listen mit Vor- und Nachteilen, in denen sie einige Mängel ihrer Pro-dukte zugeben? Weil jeder "ausgewogene" Ansatz, der in einer deutlich voreingenommenen Kultur präsentiert wird, automatisch das Vorurteil unterstützt. Wenn A und B beinahe gleichwertig sind und mehr als 90% der Mütter früher oder später B wählen, wie Mütter in den Vereinigten Staaten es machen (laut einer unveröffentlichten Befragung von Müt-tern der Ross Laboratorien aus dem Jahr 1992 stillen weniger als 10% der amerikanischen Mütter noch nach einem Jahr), macht es Sinn der Mehrheit zu folgen. Gäbe es einen wichtigen Unterschied, würden die Gesundheitsberufe sicher einen Standpunkt deutlich machen, um sich aus dem Entscheidungsprozess herauszuhalten.

    Die Eltern müssen die Entscheidung selber treffen. Das ist wahr. Aber sich freiwillig aus dem Prozess heraus zu halten, bedeutet, dass die "ausgewogene" Liste richtig war. In einer neueren Ausgabe eines El-ternmagazins kommentiert ein Kinderarzt: "Wenn ich eine Mutter zum ersten Mal im Krankenhaus besuche, frage ich: "Geben Sie die Brust oder die Flasche?" Wenn sie antwortet, sie wird die Flasche geben, nik-ke ich und stelle die nächsten Fragen. Neue Eltern zu unterstützen, heißt, sie zu unterstützen, wofür sie sich auch immer entscheiden. Man kann nicht nach der Geburt zu der Mutter gehen und ihr erzählen, dass sie einen furchtbaren Fehler macht und was sie sich und ihrem Kind damit nimmt." [6]

    Aber, wenn eine Frau ihrem Arzt während einer Routineuntersuchung mitteilt, dass sie vor ein paar Tagen wieder angefangen hat zu rau-chen, würde der Arzt sicher stellen, dass sie die Gefahren des Rau-chens kennt und ihr sagen, dass jetzt die beste Zeit ist, um sich noch anders zu entscheiden. Es ist scheinheilig und unverantwortlich eine klare Position gegenüber dem Rauchen zu beziehen und beim Stillen "die Eltern entscheiden zu lassen" ohne sich zuerst über ihren Infor-mationsstand Sicherheit zu verschaffen. Lebensentscheidungen muss immer der Einzelne treffen. Das bedeutet: weder sollten seine oder ihre Informationsquellen verstummen, noch sollten den Eltern, die sich für Flaschennahrung entschieden haben, Informationen vorenthalten werden, die bei einem späteren Kind zu einer anderen Entscheidung führen könnten.

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    Mit der Brust ernähren. Die meisten anderen Säugetiere sehen ihre eigene Milch niemals, und ich bezweifle, dass irgendeine Säugetier-mutter bewusst ihre Jungen "säugt", indem sie die Intervalle zwischen den Mahlzeiten daran anpasst, was sie für einen Hunger bei ihrem Babys erwartet. Säugen beruhigt ihren Nachwuchs und fühlt sich zweifelsohne gut an. Wir sind die einzigen Säuger, die bewusst beim Stillen Kalorien übertragen … und wir sind die einzigen Säuger die chronische Schwierigkeiten haben, diesen Transfer zu vollziehen.

    Frauen sagen vielleicht später, sie "gaben" ihrem Kind drei Monate lang die Brust, aber sie sagen meistens, sie "bemutterten" es für drei Jahre. Einfaches Langzeitstillen bringt es mit sich, dass Nachdenken über "Brust" und "Füttern" (und über die Dauer, das Intervall und die Über-tragung der richtigen Nährstoffe in der richtigen Menge und den Unter-schied zwischen nutritiven und non-nutritiven Saugbedürfnissen, die alle den Fokus der künstlichen Säuglingsnahrungs-Broschüren ausma-chen) zu beenden und stattdessen auf die Beziehung zu fokussieren. Wir sollten den Müttern mitteilen, dass wir hoffen, sie werden nicht die "Brust geben" - sondern, die echte Freude und Befriedigung dieser Er-fahrung kennen lernen, wenn sie aufhören "mit der Brust zu füttern" und beginnen mit der Brust Mutter zu sein.

    Wir alle, aus den stillberatenden Berufsgruppen, möchten, dass Stillen unser biologischer Bezugspunkt ist. Wir möchten, dass es die kulturelle Norm ist. Wir möchten, dass humane Milch für alle menschlichen Ba-bys, unabhängig von Umständen, verfügbar gemacht wird. Ein bedeu-tender erster Schritt in Richtung zur Umsetzung dieser Ziele ist für je-den von uns sofort erreichbar. Alles was wir tun müssen, ist … darauf zu achten, was wir sagen.

    Referenzen

    1. Olds, DL; Henderson, CR; Tatelbaum, R: Intellectual impairment in children of women who smoke cigarettes during pregnancy. Pediatrics 1994;93:221-27.

    2. Lucas, A; Morley, C; Cole, TJ; Lister, G; Leeson-Payne, C: Breast milk and subsequent intelligence quotient in children born preterm. Lancet 1992;339(8788):261-64.

    3. Freudenheim, JL; Graham, S; Laughlin, R; Vena, JE; Bandera, E; et al: Exposure to breastmilk in infancy and the risk of breast cancer. Epidemiology 1994, 5:324-30.

    4. UNICEF, WHO, UNESCO: Facts for Life: A Communication Challenge, New York: UNICEF 1989; p 20.

    5. Bowles, BB; Leache, J; Starr, S; Foster, M: Infant feeding preferences card. J Hum Lact1993; 9:256-58.

    6. Klass, P: Decent exposure. Parenting (May) 1994;98-104.


    Übersetzung: Regine Gresens, IBCLC, November 2004

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  • Mir bricht fast das Herz jedesmal wenn sie weinen oder schreien müssen

    • Josi
    • 15. Juli 2006 um 18:13

    Re: Mir bricht fast das Herz jedesmal wenn sie weinen oder schreien müssen


    Und hier hätte ich noch ein paar Bilder vom ERGO. Da sieht man vielleicht besser wie praktisch der ist :)


    Was ist neu
    am neuen ERGO-Modell?
     
    fürs Baby
    - bereits für Babys ab 3 Monate geeignet (Bauchtrage)
    - gepolsterte Beinausschnitte
    - spezielles Design im Pobereich, so dass Ihr Baby wie in einer vorgeformten Tasche sitzt
    - Rückenteil mit Baumwolle gefüttert
    - Innenstoff aus weichem Baumwoll-Popeline
    - Kopfstütze aus dünnem Baumwoll-Popeline jetzt längenverstellbar, Kapuzenform,
    mit Druckknöpfen an den Schultergurten fixierbar
    - Kopfstütze auch als Nackenstütze verwendbar

    [Blockierte Grafik: http://www.wickelkinder.de/tragemaus6.jpg]
    für die Eltern
    - anatomisch geformte ("S-Form") Schultergurte für besseren Sitz
    - zusätzliche Schnallen an den Schultergurten, so dass auch die Hüft-Trageweise möglich ist
    - verbreiterter Nylon-Gurt und breitere Schnalle im Bauchbereich für angenehmen Tragekomfort
    - Sicherheits-Schlaufe, schnell und einfach anzulegen
    - alle Schnallen und Verschlüsse nun unterpolstert
    - zusätzliche aufgesetzte Außentasche im Rückenbereich mit Reißverschluss verschließbar
    - die komplett neu konzipierte Gürteltasche kann sowohl in der Rückentrage- als auch Bauchtrageposition verwendet werden
    - neu überarbeitete, bebilderte und leicht verständliche Gebrauchsanleitung
    (8 Seiten, 6 verschiedene Methoden)


    Mna kann wirklich im ERGO stillen ;) ! Ich habs probiert, d.h. die Initiative dazu ging von Schneckilein aus :)


    [Blockierte Grafik: http://www.wickelkinder.de/_borders/nursing275.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.wickelkinder.de/images/oceanbaby.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.wickelkinder.de/images/couple275.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.wickelkinder.de/_borders/backpack_frontpouch275.jpg]


    LG

    Josi

  • Mir bricht fast das Herz jedesmal wenn sie weinen oder schreien müssen

    • Josi
    • 15. Juli 2006 um 17:59

    Re: Mir bricht fast das Herz jedesmal wenn sie weinen oder schreien müssen

    Sasuna, Schatz,

    wenn du dich dort als User registrieren läßt, hast du auch Zugang zu den Foren mit Expertenberatung ( Stillen und Tragen ), zu der Bibliothek und zur Fotogalerie :)

    sieh mal hier:


    RABENELTERN-FORUM -

    Schwangerschaft und Geburt - Stillen, Tragen, Schlafen - Elternsein
    Lernwelten - Kind und Job - Gesundheit und Ernährung - Windelfrei

    Guck mal, wer hier schreibt - Guck mal einer an: Fotogalerie - Rabenelterntreffen und Kontakt

    Hängematte - Rabentreffen 2006 - Buchdiskussionen

    Expertenforen: Unser Beratungsteam
    HEBAMMENSPRECHSTUNDE - STILLBERATUNG - TRAGEBERATUNG - HILFE FÜR DEN ELTERNALLTAG


    Alles andere: Bücherring - Flohmarkt: Angebote / Gesuche - Rabenspielplatz - Off-Topic - Technik-Forum
    . Schlemmerecke - eCards - Bibliothek
    . Startseite mit allen Foren - Rabeneltern.org Webseite - Impressum - Netiquette - Nutzungsbedingungen

    Das taucht gar nicht auf, wenn man als Gast unterwegs ist.

  • Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    • Josi
    • 15. Juli 2006 um 16:38

    Re: Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    [quote author=manda link=topic=2898.msg22103#msg22103 date=1152946253]
    Als unsere twins 2 Monate alt waren, haben wir eine Tagesmutter engagiert, die mich an einem Vormittag in der Woche entlastet, da wir niemand von der Familíe in der Nähe haben. Mit ihr haben wir eine gute Wahl getroffen - die Kinder fühlen sich sehr wohl bei ihr und sie kommt super mit dem Doppelpack klar. Danach fühle ich mich auch wieder richtig vollgetankt, und das kommt auch den Kindern zugute.
    [/quote]

    Manda, das hört sich wirklich gut an. Darf ich dich fragen, was so eine Tagesmutter für ihre Dienste verlangt, gibt es da Tarife oder ist das regional unterschiedlich?

  • Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    • Josi
    • 15. Juli 2006 um 16:32

    Re: Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    [quote author=Tapabo06 link=topic=2898.msg22099#msg22099 date=1152907295]
    Die Arbeit so reduzieren, dass das Kind damit d´accord geht, ist nicht bei jedem drin. Bei mir sind beispielsweise noch die Pflege eine dementen Mutter und ihre sonstigen Belange zu organisieren und das lässt sich einfach nicht deligieren. Und ich glaube auch, dass ab es einem gewissen Alter schon wichtig ist, eine Spielgruppe zu haben (statt Einzelbetreuung durch die Babysitterin), auch wenn dies zunächst nur bedeutet, einander zu beobachten.
    [/quote]


    Stell ich mir nicht grad einfach vor, wenn du eine demenzkranke Mutter betreuen mußt, das kostet sicher viel Kraft. Bist du allein zuständig, oder bekommst du noch Unterstützung? Meine SM hatte früher auch einen Pflegefall hier im Haus, IHRE Schwiegermutter, das war so eine Rundumdieuhrbetreuung, die sie letztendlich ihre Gesundheit gekostet hat. Pflege kann einem glaube ich sehr an die Substanz gehen....


    Wenn du einen guten Babysitter hast, dann wirklich Glückwunsch. Einer Bekannten, die seit einiger Zeit ihre Zwillis, drei Monate älter als die meine, von einer sehr empfohlenen Babysitterin dreimal die Woche betreuen ließ, ist folgendes passiert:
    Sie kam nachmittags unverhofft nach Hause, da hängt die Babysitterin mit dem Handy am Ohr auf der Couch und hatte die Zwillis vor der Glotze - es lief grade eine dieser unsäglichen Nachmittagsgerichtsshows- geparkt. Jetzt ist sie wieder ohne Babysitter und sucht verzweifelt eine gute Betreuungsmöglichkeit.


    Tapabo, hast du dir eigentlich Renee Holler gekauft? Ich hab gestern bei amazon das von dir empfohlene Buch bestellt, dazu noch "das kompetente Kind" von Juul. Und freu mich schon auf ein gemütliches abendliches Lesestündchen ;)

  • Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    • Josi
    • 15. Juli 2006 um 16:18

    Re: Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    [quote author=maria link=topic=2898.msg22043#msg22043 date=1152737631]
    ich arbeite seit april ganztägig, wobei man in der forschung das glück hat, daß man auch zu hause am schreibtisch arbeiten kann. mehr als fünf stunden täglich schaffe ich aber selten. dafür arbeite ich auch am wochenende. ich finde es sehr, sehr anstrengend. seit monaten habe ich keine minute frei und langsam fürchte ich "zusammenzubrechen". man muß dazu sagen, daß ich mich eigentlich in die "single-gruppe" einreihen sollte, selbst wenn ich "offiziell" einen gatten habe. letzterer ist aber so gut wie nie da und wenn ja, mal für 12 stunden.

    wie sieht es bei euch mit "kinderbetreung" durch "personal"?


    [/quote]


    Das stell ich mir auch sehr anstrengend vor, im ersten Moment dachte ich das gleiche wie sasuna geschrieben hat, ob es wohl möglich wäre, daß du dein Aufgabengebiet oder deine Arbeitszeit ein wenig zurückfährst?

  • Mir bricht fast das Herz jedesmal wenn sie weinen oder schreien müssen

    • Josi
    • 14. Juli 2006 um 21:18

    Re: Mir bricht fast das Herz jedesmal wenn sie weinen oder schreien müssen

    Sasuna, Schatz,

    der ERGO ist der absolute Traum zum Tragen etwas größerer Babys ( ab 6. Monat ).

    Das Gewicht liegt nämlich nicht wie beim BB auf den Schultern, sondern auf einem breiten Hüftgurt auf. Ist superbequem, du kannst auch wunderbar auf

    dem Rücken tragen ( das gefällt ihen ja super, weil sie so mehr sehen )


    guck mal hier bei Tragemaus.de

    http://81.169.162.205/shop2/index.ph…4c2d669c5b69ca4


    [Blockierte Grafik: http://81.169.162.205/mod_show_image.php?user=tragemaus&urlimage=ergoblankCamel.jpg&width=270]


    Gibt auch schönes Zubehör wie einen Rucksack und eine Gürteltasche dazu.

    Übrigens, bei den Rabeneltern machen sie oft Sammelbestellungen, dan wird es billiger ;)


    Liebe Grüße

    von Josi

  • keine Einnistung nach mehreren EZS?

    • Josi
    • 14. Juli 2006 um 18:46

    Re: keine Einnistung nach mehreren EZS?

    Hallo,


    das hier kam heute von den Kinderwunsch-News , evtl. interessiert es ja jemanden ?


    Kinderwunsch-News: Blutgerinnungsstoerung als Ursache fuer Misserfolg bei IVF

    Sie erhalten diese Nachricht, weil Sie sich fuer den Newsletter von
    http://www.wunschkinder.net angemeldet haben. Die Moeglichkeit zum Austragen aus dem
    Verteiler finden Sie am Ende dieser Mail.

    Mit freundlichen Gruessen

    Ihr Team der Kinderwunsch-Seite
    -------------------------------------------------------------------------------------

    Der Zusammenhang zwischen Fehlgeburten und Blutgerinnungsstoerungen ist bekannt
    und man vermutet, dass die gleichen Mechanismen der Thrombophilie auch einen
    Einfluss auf denEinnistungsprozess des Embryos im Rahmen einer IVF haben kann.
    Dieser Zusammenhang konnte in einer aktuell erschienenen Studie hergestellt
    werden.

    In dieser Studie wurden 3 verschiedene Gruppen von Frauen untersucht:

    1. Frauen mit 3 oder mehr erfolglosen IVF-Versuchen in Folge (n=90, Gruppe A)
    2. Frauen mit einer Schwangerschaft im ersten IVF-Versuch (n=90, Gruppe B)
    3. Frauen, die auf natuerlichen Wege schwanger wurden und keine Fehlgeburten in
    der Vorgeschichte aufwiesen (n=100, Gruppe C)

    Alle Frauen wurden auf relevante Gerinnungsstoerungen hin untersucht:

    - Faktor V Mutation (Leiden)
    - Faktor II Mutation
    - Mutationen des Enzyms Methylentetrahydrofolat Reductase (MTHFR)
    - Protein S- und Protein C-Mangel
    - Lupus-Antikoagulanz und/oder Anticardiolipin-Antikoerper (erworbene
    Thrombophilie-Faktoren)

    In der Gruppe mit der Einnistungsstoerung fand sich eine erhoehte Inzidenz von
    Faktor V und II-Mutationen sowie Anticardiolipin-Antikoerpern im Vergleich zu
    den beiden Kontrollgruppen. Mindestens eine erworbene oder angeborene
    Gerinnungsstoerung fand sich in der Studiengruppe bei 68,9% der Frauen. Im
    Vergleich dazu waren die Werte fuer die Gruppen B und C niedriger (25,6% bzw.
    25%)

    Kombinationen der Thrombophilie-Faktoren (zwei oder mehr) fanden sich in der
    Gruppe A ebenfalls sehr viel haeufiger (35,6%) als in den Kontrollgruppen (4,4%
    und 3%).

    Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Thrombophilie-Faktoren bei der
    Einnistung im Rahmen einer IVF eine bedeutende Rolle spielen und empfehlen eine
    Thrombophilie-Screening fuepr Frauen mit wiederholt erfolglosen IVF-Versuchen.


    Artikel online mit Kommentarfunktion:
    http://www.wunschkinder.net/blog/2006/07/1…lg-bei-ivf.html

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    Grüße

    von Josi

  • Einer dieser Momente

    • Josi
    • 14. Juli 2006 um 18:24

    Re: Einer dieser Momente


    Jetzt ist grad mal einer dieser Momente, wo mir das Kreuz wehtut ;)


    Madamchen war heut vormittag quengelig und irgendwie knatschig . und wollte am allerliebsten ganz nah zur Mama und auf den Arm.

    Mama wollte aber die Wohnung saugen, die Wäsche in den Keller tragen und das Schlafzimmer aufräumen.

    Also hab ich sie kurzerhand auf den Rücken in den ERGO gepackt, und da war sie dann glücklich und zufrieden und hat leise vor sich hingesummt und -gebrabbelt :-).

    ( Der Aufreger des Tages war eine dicke Spinne im Treppenhaus : MAMA!!! DAAAAAAAAAAA!! DAAAAAAAA!! daß ich dachte mein Trommelfell platzt gleich ;) )


    NUR wiegt mein zartes Prinzesschen mittlerweile stolze 13 Kg und ich bins doch nicht mehr so gewohnt wie früher - jetzt läuft sie doch schon viel mehr.


    Und nach 2 1/2 Stunden Hausarbeit mit Prinzesschen auf dem Kreuz spür ich heut dasselbe doch - werde mir heut abend eine schöne warme Badewanne gönnen - aber wie ich meine Schnecke kenne, kommt sie angewuselt , sobald sie das Wassereinlaufen hört, dann holt sie ihr Entchen und ihr Wasserspielzeug und steht mit erwartungsvoll blitzenden Augen vor der Wanne, streckt die Ärmchen und will " Mama bade " - da bist du eben machtlos :)


    Liebe Grüße

    von Josi

  • Mir bricht fast das Herz jedesmal wenn sie weinen oder schreien müssen

    • Josi
    • 14. Juli 2006 um 18:10

    Re: Mir bricht fast das Herz jedesmal wenn sie weinen oder schreien müssen

    Nochmal ganz kurz zum Thema Schreien:

    Was ich persönlich sehr interessant finde:

    Bei den heutzutage noch vorhandenen Naturvölkern, z.B.

    den Yequana-Indianern in Venezuela, den Inuit - Eskimos, dem !Kung - Stamm in Afrika, dem Tuareg-Stamm aus der Sahara,

    dort, wo Säuglinge ab dem Zeitpunkt ihrer Geburt

    traditionell ständiges Tragen, intensiven Körperkontakt , kontinuierliches Stillen und Schlafbegleitung erfahren,

    gibt es keine Schreibabys. Überhaupt nicht zu finden.

    Auch z. B. in den traditionellen Dorfgemeinschaften Japans und Taiwans, wo die Aufzucht von Säuglingen noch nach dem gleichen " alten " Muster erfolgt, gibt es dieses Phänomen nicht.

    Schon gar keine Schlaflabors und Schreiambulanzen. Dazu kann wohl jeder selber seine Schlüsse ziehen.........?


    [Blockierte Grafik: http://foto.arcor-online.net/palb/alben/23/1155123/400_6134303262376431.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.gfi-ministries.org/album/didinga/page17.jpg]

  • Haben wir uns nicht alle schon mal gefragt: Warum fallen die Embryonen .........

    • Josi
    • 14. Juli 2006 um 18:05

    Re: Haben wir uns nicht alle schon mal gefragt: Warum fallen die Embryonen .........

    Hallo Nicky,

    ja, das fand ich auch, endlich mal anschaulich erklärt und nicht so hochwissenschaftlich, daß man jedes Wort dreimal lesen muß ;)

    Auch dir ein wunderschönes WE

    von Josi

  • Zyklusverkürzung mit "Pille" möglich?

    • Josi
    • 13. Juli 2006 um 20:11

    Re: Zyklusverkürzung mit "Pille" möglich?


    Ganz herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort, Sie haben mir sehr weitergeholfen :)


    Liebe Grüße

    von Josi

  • Haben wir uns nicht alle schon mal gefragt: Warum fallen die Embryonen .........

    • Josi
    • 12. Juli 2006 um 23:17

    Re: Haben wir uns nicht alle schon mal gefragt: Warum fallen die Embryonen .........

    Liebe Tapabo,


    danke fürs feedback :schreiben:


    :knuddel:

    von

    Josi

  • Zyklusverkürzung mit "Pille" möglich?

    • Josi
    • 12. Juli 2006 um 17:22

    Lieber Herr Doktor,


    kann man mit der Pille zur Vorbereitung auf einen Termin zu EZS den Zyklus nicht nur verlängern, sondern auch verkürzen?

    Ich soll am 22.8. mit der Stimulation mit Progynova geginnen.

    Das Problem ist, daß die Mens davor am 5.8.beginnen würde, d.h. bis zum Beginn der nächsten Mens am 22.8 wären es dann nur 17 Tage.

    Kann man mit der Pille den Zyklus dermaßen verkürzen? Würde das funktionieren?


    Vielen Dank im voraus und herzliche Grüße

    Ihre Josi

  • Haben wir uns nicht alle schon mal gefragt: Warum fallen die Embryonen .........

    • Josi
    • 11. Juli 2006 um 14:54

    .......nicht aus der Gebärmutter ?


    Also ich habe mich das schon des öfteren gefragt ;)


    Aus der Kinderwunschseite von Dr. Breitbach:


    Home > Blog > 2006 > 07 > 02 > Warum fallen Embryonen nicht aus der Gebärmutter?


    Wenn man eine künstliche Befruchtung durchführen lässt und nach vielen Spritzen, Eizellentnahme und Hoffen auf die Befruchtung der Eizellen endlich die Embryonen beim Transfer in die Gebärmutter zurückgesetzt bekommt, möchte man nicht falsch machen, um den Erfolg dieser ganzen Mühen nicht zu gefährden.

    Das führt unweigerlich dazu, dass sich viele Frauen möglichst gar nicht mehr bewegen wollen und die zwei Wochen bis zum Schwangerschaftstest am liebsten im Bett liegend verbringen möchten. Das ist jedoch nicht notwendig, denn die Embryonen könne nicht aus der Gebärmutter fallen. Sagt Ihnen bestimmt auch Ihr Arzt, aber rein gefühlsmässig haben Sie da Ihre Zweifel. Selbst Husten und Lachen führt zu Panikattacken, weil man das Gefühl hat, nun sei der Embryo herausgefallen.

    Die Gebärmutterhöhle ist keine
    Sie können wirklich nicht rausfallen. Zunächst darf man sich die Gebärmutterhöhle eben nicht als einen “Höhle”, also einen Hohlraum, vorstellen. Das würde ja voraussetzen, dass sich Luft in der Gebärmutter befindet, was nicht der Fall ist. Die Schleimhaut kleidet den Innenraum der Gebärmutter vollständig aus und stösst direkt mit der Schleimhaut der gegenseitigen Gebärmutterwand zusammen. Dazwischen befindet sich lediglich ein sehr dünner Flüssigkeitsfilm. Die Embryonen befinden sich also eingeklemmt zwischen den Schichten der Schleimhaut und daran “festgeklebt” durch den Flüssigkeitsfilm.

    Flüssigkeit ohne Lufteinschlüsse ist ein optimaler Klebstoff
    Bringt man glatte Oberflächen direkt und ohne Lufteinschluss aneinander, dann sind sie voneinander nicht lösbar. Nun gibt es auch in der natur keine komplett glatten Oberflächen und auch die Gebärmutterschleimhaut weist kleine Unregelmäßigkeiten auf. Daher ist ein zusätzlicher Flüssigkeitsfilm notwendig, um diese Unebenheiten auszugleichen. Dieses Prinzip funktioniert bei allen glatten Oberflächen und ist auch die grundsätzliche Funktionsweise von handelsüblichen Flüssigklebstoffen. In der Natur reichen wasserähnliche Flüssigkeiten dazu aus, da diese ständig nachproduziert werden können, um die optimale Feuchtigkeit zu erhalten. Die Klebstoffe, die man zum basteln verwendet, härten aus, um den Film dauerhaft zu erhalten, aber wie gesagt, das Prinzip ist identisch.

    Nur noch ein Beispiel aus der Praxis: Nehmen Sie ein kleines Stück Papier und legen es auf eine feuchte Fensterscheibe. Und? es bleibt hängen…sehen Sie.

    Die Embryonen haben keine Masse und daher auch keine Trägheit
    Was machen Sie, um Ketchup aus der Flasche zu befördern? Sie drehen die Flasche um, mit der nach unten gerichteten Öffnung schwingen Sie nach unten (vorzugsweise direkt über dem Teller) und bremsen diesen Schwung abrupt ab.

    Was passiert dabei? Die Flasche und der Ketchup werden durch die Abwärtsbewegung beschleunigt. Anschließend bremsen Sie die Flasche ab, nicht jedoch den Ketchup. Dieser behält die ereichte Geschwindigkeit bei, verlässt die Flasche und landet auf dem Teller. Ich will niemanden überfordern oder langweilen, aber dieses Vorgehen entspricht dem sogenannten Massenträgheitsgesetz. Nach diesem Massenträgheitsgesetz hat jeder Körper das Be­streben, sich mit der Geschwindigkeit weiter fortzubewegen, die er innehat. Dieses Phänomen ist abhängig von der negativen Beschleunigung des Abbremsens und (wichtig!) der Masse. Je größer also die Masse des Ketchups ist, desto größer ist die Wucht, mit der er auf dem Teller landet.

    Nun vom Ketchup zurück zum Embryo in der Gebärmutter: Das Bestreben des Embryos (Ketchup), die Gebärmutter (Flasche) zu verlassen, ist also stark abhängig von seiner Masse. Der Embryo ist in der subjektiven Wahrnehmung sicherlich groß, juristisch ja auch schon ein Mensch, er ist aber weniger als 0,2 Millimeter groß und demzufolge natürlich extrem leicht.

    Sollten Sie als nach dem Transfer von einem Tisch springen, dann werden Gebärmutter und Embryo zuerst stark beschleunigt und anschließend stark abgebremst. Aufgrund seiner fehlenden Masse wird der Embryo jedoch nur die Bewegungen der Gebärmutter mitmachen, jedoch physikalisch nicht den Drang haben, die Gebärmutter zu verlassen.

    Nun möchte ich niemandem raten, nach dem Transfer der Embryonen vom Tisch zu springen, schon alleine wegen der vergrößerten Eierstöcke, die sich dann schmerzhaft melden würden. Jedoch ist die Angst unbegründet, dass unachtsame Bewegungen zum Verlust der Embryonen führen können.

    Und noch mehr Physik: Flüssigkeiten sind nicht komprimierbar
    Zumindest nur wenig. Darauf beruht übrigens das Prinzip der Hydraulik, denn Flüssigkeiten geben auf sie ausgeübten Druck direkt weiter. das führt jetzt aber zu weit. Also wenn Flüssigkeiten nicht komprimierbar sind, was passiert dann, wenn Sie husten, oder wenn Sie aus welchen Gründen auch immer den Druck im Bauch erhöhen (Pressen)?

    Vor allem die Gase im Körper werden komprimiert und davon befindet sich ja reichlich im Darm. Ohne das je nachgemessen zu haben, behaupte ich, dass sich der Druck in der Gebärmutter in solchen Fällen nicht erhöht (= aus physikalischen Gründen nicht erhöhen kann).

    Die Druckerhöhungen im Bauch, die beim Husten oder Pressen zum Stuhlgang auftreten, haben daher auch keine Chance, die Lage der Embryonen zu verändern.

  • Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    • Josi
    • 11. Juli 2006 um 13:46

    Re: Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    Ich denke mal, für mich und das Kind wäre die "klassische" Variante die beste Wahl.
    Zuerst die drei Jahre Elternzeit, in denen ich mich voll und ganz unbelastet voll dem Kind widmen kann. Diese Zeit vergeht sooo schnell, und man kann keine vergeudete Minute wieder zurückgewinnen.

    Daß die Kleinen glücklich und zufrieden sind und sich wohl fühlen. Diese Verantwortung haben wir.

  • Für Glückliche Eltern: Wissen das die Welt nicht braucht :-)

    • Josi
    • 11. Juli 2006 um 13:16

    Re: Für Glückliche Eltern: Wissen das die Welt nicht braucht :)


    Sasuna, Schatzi,

    ist ja köstlich, vor allem die Verkäuferin, der wird so richtig sGesicht runtergefallen sein, oder ;-)??

    Und den Schwiegerdrachen hast du ja mittlerweile doch wohl hoffentlich durch die beiden Prachtexemplare vom guten Gedeihen überzeugt?

  • Umfrage wegen Reise zum Transfer

    • Josi
    • 10. Juli 2006 um 00:30

    Hallo liebe Mädels,


    des öfteren habe ich jetzt schon von tapferen Forumsfrauen gelesen :gut:, die ganz alleine zum Transfer gereist sind.


    Und habe mir die Frage gestellt, ob ich mich das auch trauen würde :gruebel:?


    Es würde mich mal interessieren, wie das von euch hier im Forum gehandhabt wird.


    Es wäre schön, wenn ihr euch an der Umfrage beteiligen würdet und auch vielleicht eure Gründe dafür oder dagegen dazuschreiben würdet.


    Ich bin schon richtig neugierig auf das Ergebnis :lupe:


    Liebe Grüße und alles Gute :knuddel:

    von Josi

  • Geschwisterkind - viele Fragen :-)

    • Josi
    • 9. Juli 2006 um 17:51

    Hallo liebe Mamas,


    nun hatten wir ja schon dieses unbeschreibliche Glück, daß es bei uns geklappt hat, alles gutgegangen ist und ein wunderbares Kind unser Leben bereichert :)

    Und wenn sich der Erste Große Traum erfüllt hat, träumen ja viele davon, daß sich dieses Wunder wiederholen könnte, sprich, sie wünschen sich ein Geschwisterchen :)


    Was mich interessieren würde:


    Nach welcher Zeit begann der Wunsch nach dem Geschwisterchen zu wachsen , und wann hat ihr ihn ggf. realisiert?


    Hattet oder habt ihr euch ein bestimmtes Limit an Versuchen gesetzt, bzw. nach wie vielen Versuchen war das Geschwisterchen da?


    In welchem Altersabstand sind eure Kinder, haltet ihr den für vorteilhaft bzw. welchen Altersabstand würdet ihr anstreben ;) ?


    Hat sich euer Leben nochmals gewaltig verändert, oder war mit zwei Kindern alles einfacher als ihr anfangs dachtet?
    Oder welche Veränderungen erwartet ihr durch das Leben mit zwei oder mehr Kindern?


    Für die Zwillingsmamas: Gibt es da auch den Geschwisterwunsch? Oder "reichen" ;) zwei auf einmal fürs erste? Läßt man sich mit dem evtl. dritten Kind dann mehr Zeit?


    Bestimmt gibt es noch andere interessante Aspekte , an die ich jetzt gar nicht gedacht habe. Dann zögert bitte nicht, das hier dazuzufügen.

    Ich würde mich freuen, wenn wir uns zu dem Thema austauschen könnten :)


    Herzliche Grüße

    von Josi

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