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Beiträge von Josi

  • sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    • Josi
    • 3. Oktober 2006 um 11:00

    Re: sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    Meine FÄin hat mich perfekt durch die erste SS begleitet, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben. Im übrigen genausowenig wie die Hebamme, die mich entbunden hat. Wozu auch ?

    Um Risiken beurteilen zu können, braucht sie doch MEIN Alter, und nicht das meiner Spenderin. Es gäbe ja gar keine Altersbedingten Risiken, wenn sie mich wie eine 23jährige behandeln würde :nixweiss:??

    Denn auch wenn das Baby im Bauch genetisch von einer jungen Frau stammt, so macht das die Frau, die das Baby austrägt, nicht jünger.

    Für Fragen zu Diabetes und was war es noch Krampfadern ist doch MEIN Alter, das Alter der Tragemutter, maßgeblich. Und für Irgendwelche Risiken doch genauso. Klar wird eine 40jährige Schwangere engmaschiger überwacht als eine 20jährige. Und das ist ja genau richtig, das Alter der Spenderin ist unmaßgeblich, denn ICH trage ja das Baby aus.

    Und im Mutterpaß ist die Angabe zum Alter der Schwangeren NUR EINE von 52 Vorsorgefragen. Und es geht ja um das ALTER DER FRAU DIE DAS BABY AUSTRÄGT . Nicht darum, ob das Baby von einer Frau mit jüngeren Genen abstammt.
    Von daher betrachte ich meinen MuPa nicht als unkorrekt.

    Die einzige Bedeutung hat das Alter der Spenderin wirklich nur, wenn es um die Frage von invasiven Untersuchungen wie eine Fruchtwasserpunktion geht. Weil junge Frauen eben statistisch gesehen geringer von einem Trisomierisiko betroffen sind. Aber das ist doch schön so für uns EZS-Empfängerinnen.

    Und da man heutzutage wegen der Gefährlichkeit dieser invasiven Untersuchungen sehr bestrebt ist, davon wegzukommen und alternative Methoden heranzuziehen, findet man in der Regel viel Verständnis, wenn man solche Eingriffe ablehnt.


    Ines und Chris, ihr habt auf alle Fälle recht, wenn ihr die Schweigepflicht von Ärzten mit denen von Sprechstundenhilfen gleichsetzt.
    Ich hab allerdings die Erfahrung gemacht, daß grade im Ländlichen, wo jeder jeden kennt, doch ein Unterschied zwischen Theorie und Praxis besteht.
    Klatsch und Tratsch sind halt eben nur allzumenschlich........

  • Stillen während Stimu?

    • Josi
    • 2. Oktober 2006 um 12:30

    Re: Stillen während Stimu?

    Was ich zum Abstillen noch anmerken möchte:

    Die Laktionswissenschaftler haben festgestellt, daß der Anteil an Immunabwehrstoffen, an IgA, Laktoferrin und Lysozym,

    mit Beginn des ersten Stilljahres wieder genauso hoch ansteigt wie die Schutzwerte im Kolostrum, der Vormilch.

    Dies soll eine zusätzliche Schutzfunktion für das jetzt mit vielen neuen Stoffen in Berührung kommende Krabbel- und Laufkind sein.

    Von daher würde ich es mir gut überlegen, ob ich meinem Kind diese von der Natur vorgesehenen Schutzstoffe wegen Termingründen vorenthalte.

    Jedes Kind soll doch das Beste bekommen.

  • Mal eine ganz andere Frage.........?

    • Josi
    • 1. Oktober 2006 um 11:57

    Re: Mal eine ganz andere Frage.........?

    Hallo liebe Enia,


    da bist du wirklich nicht allein, ich hatte das genauso.

    Ich hab dann gelesen, daß sich unter dem Einfluß der hohen Schwangerschaftshormone die Lebensdauer des einzelnen Haarfollikels um Monate verlängert.

    Deshalb haben ja auch viele Frauen während der SS schönes volles Haar.......

    Nach der Geburt läßt dieser Effekt nach und die Haare, deren Lebensdauer praktisch verlängert wurden, fallen zusammen mit den "normal" ausfallenden Haaren aus.

    Deshalb sieht das nach der Geburt nach soviel aus .


    Aber wie meine Vorrednerinnen schon schrieben, normalisiert sich alles wieder. Mach dir bitte keine Sorgen


    Liebe Grüße

  • schmerzen kreuzbein

    • Josi
    • 1. Oktober 2006 um 11:52

    Re: schmerzen kreuzbein

    Hallo Angie,


    weißt du, ich hatte ein paar Tage nach Transfer die gleichen Symptome. Der Bauch war hart und aufgebläht, und ich hatte ziehende Schmerzen bis in die Oberschenkel.

    Ich denke mal, das sieht gut aus !!!! :bindafür: :bindafür:


    Mensch, das wär Klasse! Ich drück dir weiterhin ganz fest alle Daumen :biggthumpup: :biggthumpup:


    Liebe Grüße

    von Josi

  • BCN-Ordner

    • Josi
    • 29. September 2006 um 12:45

    Re: BCN-Ordner

    Liebe Tineane,


    schön, daß du wohlbehalten wieder im Lande bist :-).


    Und was für schöne wertvolle Souvenirs ;) du mitgebracht hast -

    waren die Beschwörungszauber wieder mal sehr erfolgreich :magic:


    Muß Klara recht geben - der Anti-WarteschleifenkollerTeufel-Beschwörungszauber wirkt tatsächlich hervorragend ;)

    Nur, wenn der vertrieben ist, kann es dir passieren, daß der FrüherTestenDevil :bgdev: seinen Platz einnimmt ;)


    Aber auch in dem Fall weiß unsere Beste Klara Guten Zaubererrat ;)


    Mensch, Tineane, toitoitoi - du schaffst das :bindafür: :bindafür: :bindafür:


    deine Josi

  • WS Valencia

    • Josi
    • 29. September 2006 um 12:31

    Re: WS Valencia

    [quote author=Hope1 link=topic=3214.msg24300#msg24300 date=1159372739]
    Hallo ihr Lieben,

    hatte gestern meinen ersten US und danach die Decapeptylspritze. Warte auf meine Blutung und dann fange ich mit Progynova an. Bin mittlerweile doch etwas nervös.
    Ist denn von Euch auch jemand in der Warteschleife?

    Josi? Wie geht es Dir?

    LG Hope1
    [/quote]


    Liebe Hope,


    da unser "eingeschobener" Versuch bei Pronatal fürs Erste mal ein glückliches Ende genommen hat, werde ich wohl vorerst doch noch keine Valencianerin.

    Ob wirklich alles gutgegangen ist, werde ich erst nach Ablauf der 12-Wochen-Zitterpartie, bzw. nach neun Monaten ;) sagen können.........

    Aber sei versichert, daß ich bei euch mitlese und bei Bedarf sehr kräftig Daumen drücken werde :biggthumpup:


    Alles Gute für dich ( und für dich, Jocelyn, natürlich auch :) )


    und liebe Grüße

    von Josi

  • sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    • Josi
    • 29. September 2006 um 11:40

    Re: sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    Hallo Kleineanneliese,


    möchte nur noch ganz kurz auch meinen Senf dazugegen ;) :

    Wenn über die EZS niemand Bescheid wissen soll, wäre ich auch vorsichtig, wen ich ím Endeffekt wirklich einweihe. Bei uns weiß es nur mein KiwuProf., der die Vorbereitungen gemacht hat, in diesm Fall vertraue ich auch auf die Schweigepflicht, wie Klara schrieb.

    Bei meiner Hausgyn sieht die Sache schon wieder ganz anders aus, da gibt es drei Sprechstundenhilfen, für die ich meine Hand nicht ins Feuer legen würde- tschuldigung, ich hoffe, hier fühlt sich niemand auf den Schlips getreten. Und je ländlicher oder persönlicher das Umfeld ist, umso größer sehe ich die Gefahr, daß da doch mal was unter der Hand weitergegeben wird.

    Der Nachteil war allerdings, daß ich mich gegenüber meiner Gyn mit Händen und Füßen wehren mußte, da sie mich dauernd versuchte , in einer PränatalPraxis zur Amniozentese anzumelden. Klar, mit meinen 41 war ich da ein heißer Kandidat, und sie konnte absolut nicht verstehen, warum ich diesem doch so hohen Trisomie-Risoko gegenüber recht locker blieb ;-).


    Jetzt drück ich aber erst mal die Daumen für ein dickes fettes Positiv :bindafür: :bindafür:


    Alles Gute

    von Josi

  • Familienaufstellung

    • Josi
    • 29. September 2006 um 11:31

    Re: Familienaufstellung

    Hallo Queen,


    im Prinzip hat ja manda deine Fragen schon erschöpfend und kompetent beantwortet.

    Ich möchte mich nur zum einen noch Manda anschließen, die das Thema Familienaufstellungen für Schwachsinn hält :bindafür: . Mehr um bessere Gegenargumente zu finden, hab ich mich duch eines dieser Machwerke gekämpft, bis ich zu der Stelle kam, an der es hieß, das ein Kinderschänder praktisch nix für seine Taten kann, da er damit unbewältigte Konstellationen in der Familie aufarbeiten kann. Dann war ein Gang zur Mülltonne fällig ;-).


    Aus deinen Fragen entnehme ich, daß du das Kind aus EZS - irgendwann später - über seine "Herkunft " aufklären möchtest.

    Ich persönlich finde ja, daß man eine EZS in keiner Weise mit einer Adoption gleichsetzen kann, wo das - vielleicht ? - sinnvoll wäre. Es gibt keine andere biologische Muter, die das Kind kennenlernen könnte, keine andere Mutter, die es empfangen, 9 Monate in ihrem Bauch getragen und dann geboren hat.

    Was es gibt, ist eine genetische Mutter - wobei mittlerweile festgestellt wurde, daß sich bei EZS-Kindern die Genome vermischen, also sogar die ursprünglich genetische Mutter nicht mehr die "alleinige" Mutter ist.


    Belastungen ? Nein, unser Töchterchen ist ein wunderbares Geschenk für uns, für das wir immer wieder aufs Neue glücklich und dankbar sind. Allerdings sind wir beide was das Thema andere Gene anbetrifft der gleichen Meinung, nämlich daß das Elternsein vom Herz kommt und nicht von einer DNS-Struktur ;-).


    Alles Gute

    von Josi

  • Stillen während Stimu?

    • Josi
    • 28. September 2006 um 20:57

    Re: Stillen während Stimu?

    Hallo romy,


    oh, das mit der Beikost - da war ich anfangs ziemlich unglücklich. Ich habs mit guten sechs Monaten erstmals probiert, mit den üblichen Gläschen, Karöttchen, Früchte usw. Und das wurde jedesmal mit dem Ausdruck empörten Abscheues wieder ausgespuckt ( mit Absicht, der Zungenstoßreflex war da schon weg ;) ) oder sie ließ es sich erst mal in den Mund schieben, hat mich dann angeguckt und es langsam wieder aus den Mundwinkeln rauslaufen lassen ;) .

    Ich sah mich schon ein Einjähriges dauerstillen - und zu der Zeit hätt ich gegen etwas Abwechslung im Speisezettel meines Töchterchens wirklich nichts einzuwenden gehabt....
    Versuchst du es auch mit Gläschen, oder kochst du selber ? Hast du den Eindruck, es würde sie grundsätzlich schon interessieren, und nur der Geschmack ist dem Murkelchen noch zu fremd ?


    Grüße

    von Josi

  • Stillen während Stimu?

    • Josi
    • 28. September 2006 um 17:34

    Re: Stillen während Stimu?

    Hallo romy,

    hoffe du nimmst ausgerechnet mir meine Antwort nicht übel -

    aber deine Fragen sind mir sehr vertraut, weil ich mich selber eingehend mit dieser Materie beschäftigt habe.

    Ich habe dann doch kurz vor den Versuchen endgültig abgestillt ( mit 18 Monaten ).

    Bei einer Downregulation versiegt der Milchfluß allmählich, meist innerhalb einiger Tage oder auch 1- 2 Wochen. In dieser Zeit hat man aber keine Kontrolle über die Inhaltsstoffe der Milch, weil das Steuerungssystem ja allmählich lahmgelegt wird.

    Ein weiteres Problem ist der Prolaktinspiegel, der ja während des Stillens erhöht ist. Ein höherer Prolaktinspiegel schadet zwar in erster Linie der Eizellreifung, aber er soll auch eine Einnistung erschweren. Bei mir war er nach dem Abstillen bei 34, was meinem KiwuProf. als zu hoch erschien, ich habe deshalb noch zwei Wochen lang zusätzlich Prolaktinhemmer genommen.

    Es ist also nicht leicht abzuwägen, was nun eine gute Lösung ist. Deinen Wunsch nach einem Geschwisterchen, und das auch nicht zu lange hin, kann ich aber sehr gut nachvollziehen.


    Grüße

    von Josi

  • Morgen vor einem Jahr

    • Josi
    • 22. September 2006 um 18:38

    Re: Morgen vor einem Jahr

    Also ich hab 9 Monate vollgestillt, da unsere Prinzessin vorher nicht für Beikost zu haben war . Aber die empfohlenen 6 Monate wären für mich eh das Minimum an Vollstilldauer gewesen.


    Dann noch weitergestillt bis 18 Monate. Das hat uns beiden sehr gut getan ( Kind war auch im Kontakt mit vielen anderen Kindern nie krank ).


    Ich dachte immer, bei EZS ist es das Gute, eben keinen Zeitdruck mehr zu haben, frische junge Eizellen gibts doch immer wieder ? Bzw. werden Kryos im Eis doch nicht schlechter ?


    Gruß

    Josi

  • Annika ist da!

    • Josi
    • 21. September 2006 um 11:48

    Re: Annika ist da!

    Ganz herzlichen Glückwunsch :musik: :musik: :musik: :tanz:


    :female: :hearts: zur Ankunft eurer kleinen Annika


    von Josi :knuddel:

  • Endometrium / durchblutung Dringend

    • Josi
    • 20. September 2006 um 16:20

    Re: Endometrium / durchblutung Dringend

    Hallo Angie,

    lass dich erst mal knuddeln :knuddel:


    Kann dir nur etwas zu Trental sagen :


    Der Wirkstoff ist Pentoxifyllin. Es dient zur Behandlung von peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen. Es verbessert die Fließfähigkeit des Blutes auch in den kleinsten Blutgefäßen, sorgt für mehr Nährstoffe und Sauerstoff in unterversorgtem Gewebegebieten.

    Ist also sicher ideal wenn eine schlechtere Durchblutung vorliegt.

    Habe auch schon von Mädels gehört, die es während der Aufbauphase genommen haben, hilft also sicher gut und schnell ;)


    Das wird schon noch gutgehen, meine Daumen hast du :gut: :gut: :gut:


    Viel Glück und Erfolg

    von Josi

  • BCN-Ordner

    • Josi
    • 20. September 2006 um 15:43

    Re: BCN-Ordner

    [quote author=Tineane link=topic=1721.msg24006#msg24006 date=1158649892]
    So....fertig gepackt - tief durchatmen und dann kann es losgehen...!

    Danke für eure Daumen und ganz viele liebe Grüße an alle! :biggthumpup:

    Bis Ende nächster Woche dann!

    :magic:

    Tineane
    [/quote]


    Liebe Tineane,


    viele Glück- und Segenswünsche begleiten dich auf deiner Reise :bandit:

    und die Hoffnung, daß du mit wertvollster am besten schon angedockter Fracht nach Hause zurückkommst :male: :female: :male:


    Du machst das schon !! :biggthumpup: :biggthumpup: :biggthumpup:


    Alles alles Gute

    von Josi


    und vergiß die richtige Beschwörungsformel :magic: nach dem Transfer bloß nicht ;) !!!

  • Liebe Valencianerinner - Warum die "Pille" ?

    • Josi
    • 20. September 2006 um 14:36

    Re: Liebe Valencianerinner - Warum die "Pille" ?

    [quote author=Hope1 link=topic=3143.msg24016#msg24016 date=1158664443]
    Josi, bezüglich der 10Tage Option weiss ich auch nichts näheres. Mir hatte man nur erklärt, dass man ggf. einen 10 Tageszeitraum ausmachen kann mit VLC und dass man dann versucht in dieser Zeit einen Transfer zu machen. Dazu muss man allerdings die 10 Tage vor Ort sein. Es kann aber nicht garantiert werden.
    Wir haben uns für die 2 Tage- Anruf Version entschieden.

    Hat einer Erfahrung wieviele Tage nach Decapeptyl man die nächste Blutung bekommt?
    LG HOpe 1
    [/quote]


    Liebe Hope,

    danke für deine Auskünfte bezüglich der 10-Tage-Option. Interessant ist das allemal...


    Also, ohne Einnahme zusätzlicher Pillen bekam ich die Regel immer so 4-5 Tage nach der Downregulierung.


    Ich wünsch dir alles Gute für deine Vorbereitung und werde ganz sicher feste Daumendrücken !!


    Liebe Grüße

    von Josi

  • Liebe Valencianerinner - Warum die "Pille" ?

    • Josi
    • 20. September 2006 um 14:33

    Re: Liebe Valencianerinner - Warum die "Pille" ?

    [quote author=Nautilus link=topic=1961.msg24003#msg24003 date=1158647560]
    liebe josi,

    ich melde mich jetzt einmal hier zu wort
    und möchte dir sagen, wie sehr ich mich für euch freue!!!!!
    euer respekt vor dem "einen" leben ist der lohn
    für dieses wundervolle ergebnis!
    wir hoffen mir dir, dass dieses kämpferchen seinen weg ins leben
    und zu euch finden wird!

    alles liebe


    nautilus

    [/quote]


    Meine liebe Nautilus,


    ich möchte mich an dieser Stelle noch persönlich bei dir für deine schönen Worte bedanken. Du hast eine einzigartige Art, die Dinge auf den Punkt zu bringen ;-).


    Ja, bei allem praktischen Denken über Kosten der Spende, Anzahl der gewonnenen Eizellen, Chancen und Erfolgsaussichten dürfen wir doch nie vergessen, das es sich um menschliches Leben handelt und dementsprechend respektvoll behandelt werden sollte.

    Nun hoffe und bete ich, das unser Einzelkämpferchen auch weiterhin bei uns bleiben will, ich bemühe mich jedenfalls, es ihm so gemütlich wie möglich zu machen ;-).


    Nochmals herzlichen Dank und liebe Grüße

    von Josi

  • Wieviele Tage zwischen Punktion und Transfer?

    • Josi
    • 17. September 2006 um 13:55

    Re: Wieviele Tage zwischen Punktion und Transfer?

    Hallo,


    hier ist eine Seite, auf der recht anschaulich der "Werdegang" einer befruchteten Eizelle dargestelt wird, von der Befruchtung bis zur Blastozyste:


    http://www.singer.ch/ivfatlas.htm


    Bei unserer ersten EZS wurde ein Tag- Sechs-Transfer durchgeführt, da nur der beste Blasto zurückgegeben werden sollte.

    Ansonsten ist es so wie romy schrieb, üblich, am Tag 3 zu transferieren.


    Grüße

    von Josi

  • -

    • Josi
    • 15. September 2006 um 12:42

    Re: Gibt es bei Euch was neues?

    Liebes Ralfinchen,


    mußte grade erst mal kräftig schlucken - du hast so bewegend geschrieben.......


    Das mit der Winterpause kann ich gut verstehen, du mußt jetzt erst mal wieder zu Atem kommen und dich regenerieren.


    Schön, daß du trotzdem hier bei uns bleiben willst, wir würden dich vermissen


    Alles alles Gute für dich und herzliche Grüße

    von Josi


    Und noch ganz vielen Dank für deine gedrückten Däumchen, würdest du Montag vormittag an mich denken ??

  • Amniozentese

    • Josi
    • 14. September 2006 um 20:30

    Re: Amniozentese

    Hallo Leonina,


    hm, wie kommst du darauf, das eine Fruchtwassserpunktion eine Routineuntersuchung wäre?

    Es ist ein invasiver Eingriff mit einem Fehlgeburtsrisiko, das ja nach Land und Statistik mit 0,5 bis 2 % angegeben wird. Das heißt, eine bis vier von 200 Frauen verlieren nach diesem Eingriff ihr Baby.


    Sicher gibt es sog. "Marker " für eine Trisomie, z. B. treten bei Trisomie-21-KIndern bei ca. 50 % Herzfehlbildungen auf.

    Da eine verdickte Nackenfalte mit einer Herzschwäche oder-mißbildung einhergeht, kann bei einem Normergebnis schon mal von einer Risikoverminderung um die Hälfte ausgegangen werden.
    Des weiteren wird bei einem FeinUS ( den ein erfahrener Pränatalmediziner durchführt ) nach dem sogenannten "Sandalenzeh" , einem mißgebildeten Magenpförtner, einem unregelmäßig aufgebautem Kleinhirn gefahndet. Auch der sogenante "White Spot" im Herz ist einer der Softmarker für Trisomie 21.

    Sinn macht eine FU m.E. nur, wenn man erstens bereit ist, im Ernstfall mit dem Wissen zu leben, das Baby einer Gefahr ausgesetzt bzw. im schlimmsten Fall sogar getötet zu haben

    oder wenn im Falle eines positiven Ergebnisses der FU ein Schwangerschaftsabbruch eine Option wäre.

    Bei unserer Prinzessin habe ich mich von unserer FÄin zu diesen Serumuntersuchungen breitschlagen lassen. Die Nackenfaltendicke war vorbildlich, die Blutwerte ein Graus und beim Fein US wurde dann auch noch ein White Spot am Herzen entdeckt, so daß uns das Pränatalzentrum schließlich eine Risikoabschätzung von 1:9 für Trisomie 21 präsentierte. Trotz des jugendlichen Alters von unserer Spenderin mit 28 Jahren.

    Unsere Prinzessin kam kerngesund zur Welt. Im Falle einer erneuten SS wären die Nackenfaltenmessung und der FeinUS die einzige pränatale Prävention, die ich machen lassen würde. Weil man evtl. dem Kind im Fall einer Krankheit oder Behinderung sofort nach der Geburt die entsprechende Hilfe leisten kann bzw. in einem Krankenhaus mit Neugeborenenintensivstation entbinden kann.

    Es ist genau wie romy schrieb: Ein Restrisiko bleibt trotz aller Untersucherei. Ein gesundes Kind kann bei der Geburt einen Schaden erleiden, eine schlimme Krankheit kann sich erst in den ersten Lebensmonaten zeigen. Es gibt keine Garantie, nur die Hoffnung, das alles gut wird .......

    Denk positiv und vertraue deinem Baby :)


    Grüße

    von Josi

  • -

    • Josi
    • 14. September 2006 um 17:57

    Re: Gibt es bei Euch was neues?

    Ach Mensch liebes Ralfinchen,


    ist das ungerecht :(


    Es tut mir sehr sehr leid für dich, ich hatt so ein Gutes Gefühl bei dir.....


    Wie schade und wie scheußlich, ausgerechnet jetzt...


    Darf ich dir trotzdem ganz vorsichtige Herzliche Geburtstagsgrüße :birthday: :birthday: schicken ?


    Auch wenn dir nicht viel nach Feiern zumute sein wird - Kopf hoch -


    Liebe Grüße

    von Josi

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