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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Josi

  • Wer sind wir?

    • Josi
    • 15. März 2007 um 21:09

    Re: Wer sind wir?

    Hallo,


    ich möcht mal bei romy unterschreiben. Ich denke auch, die primäre Gemeinsamkeit ist ein durch nichts anderes zu "befriedigender" starker Kinderwunsch, der uns auch andere Wege abseits vom "Normalen " einschlagen läßt.

    Und bestimmte Frauentypen ? Kann ich eigentlich auch nicht finden. Ich selber komme aus einer ganz normalen bürgerlichen Familie, mit Geschwistern und allem Drumherum. Und denke auch, daß hier im Forum so ziemlich alles wie aus dem richtigen Leben versammelt ist.

    Kann man auch, finde ich , an den verschiedenen Mutterrollen beobachten. Hier im Forum gibt es Karrierefrauen genauso wie Mutterglucken - da ist auch die ganze Bandbreite vertreten ;-).

    Früher hab ich mich auch gefragt, ob , wann oder wie ich es fertigbringen würde, einen Schlußstrich zu ziehen - ich konnte es nicht beantworten.

    Und unsensible Zeitgenossen , scheint mir, sind leider eine der unvermeidlichen Begleiterscheinungen auf dem Kiwu-Weg. Ich denke da mal nur an den eine-Million-mal-erteilten " ihr müßt nur mal richtig in Urlaub fahren und euch entspannen dann klappt das schon"- Ratschlag ;-).


    Lieber Gruß

    von Josi

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • Josi
    • 15. März 2007 um 20:53

    Re: Meranerinnen II der neue Ordner

    [quote author=Zwierbel link=topic=909.msg29778#msg29778 date=1173966140]
    Oute mich auch wieder einmal. Ich fahre morgen nach Pilsen für den Transfer am Samstag. Nur war ich blöde K.. gestern noch im US zur Messung der GMS - und... 5mm !!!! Bin total durch den Wind, bringt ein Transfer da überhaupt etwas??????? Meine Aerztin meinte: es gibt ja auch Eileiter-SS und da hat es auch keine GMS. Na toll, welch Trost.
    Liebe Grüsse an alle
    Zwierbel
    [/quote]

    Liebe Zwierbel,

    ich mogel mich mal ordnerübergreifend hier ein ;-).

    Bin auch ein schlechter "Aufbauer " und bei meinem Versuch Anfang 2004 im IVI Valencia hatte ich kurz vor Transfer auch nur eine GMS von 5,8 mm.

    Das IVI ließ sich dann von meinem KiwuProf. bestätigen, daß der Aufbau dreilagig und normal durchblutet wäre, das hat denen gereicht. Und unserem damaligen Blasto, heutigen Prinzeßchen, dann aber auch :-). Also mach dir bitte nicht allzuviel Sorgen, allein die Höhe macht es auch nicht.

    Du könntest nochmal ordentlich viel trinken und abends zusätzlich zwei Progynova vaginal einführen, das kann auch noch etwas ankurbeln....


    Alles GUte

    von Josi

  • Mama krank....wie haltet Ihr Euch fit ???

    • Josi
    • 14. März 2007 um 09:29

    Re: Mama krank....wie haltet Ihr Euch fit ???

    Bei uns hält es sich bis jetzt noch in kleinerem Rahmen. Eine Magen-Darm-Grippe, zwei üble Erkältungen, hin und wieder ein Schnupfen......


    Lieber Gruß

    von Josi

  • Transfer nach Abstillzeit?

    • Josi
    • 13. März 2007 um 11:48

    Re: Transfer nach Abstillzeit?

    Hallo Mägi,


    ich hatte 20 Monate gestillt, und vor dem nächsten EZS - Versuch vorsichtshalber mal den Prolaktinwert bestimmen lassen.

    Obwohl da die Meinungen geteilt sind, habe ich auch schon gelesen, daß ein überdurchschnittlich erhöhter Prolaktinwert die Einnistung ungünstig beeinflussen kann.

    Aber da weiß unser Doc hier sicher genaueres ;-).


    Lieber Gruß

    von Josi

  • hcg zu hoch ?

    • Josi
    • 13. März 2007 um 11:44

    Re: hcg zu hoch ?

    Ich hatte am Tag 16 nach Punktion einen HCG von 770. Ich würd sagen, es wird ein Mädchen ;)


    Gruß

    von Josi

  • Trental 400

    • Josi
    • 11. März 2007 um 21:22

    Re: Trental 400


    Unser Opa mit seinen 84 hat das auch gegen seine altersbedingten Durchblutungsstörungen verschrieben bekommen :onceldoc: ;)

  • Testbild

    • Josi
    • 3. März 2007 um 21:13

    So, mal gucken...........


    [Blockierte Grafik: http://magazine.web.de/images/168/495168,h=186,pd=1,w=229.jpg]


    ja, es klappt :)

  • Endlich da!

    • Josi
    • 2. März 2007 um 20:55

    Re: Endlich da!

    Wie schön, das erste Single-Odrner-Baby hat das Licht der Welt erblickt :-).

    Herzlichen Glückwunsch zur kleinen Tocher und eine gute Aneinander-Gewöhn-Zeit.

    Und wie romy und Tapabo schon schrieben, Tragen beruhigt die Kleinen ungemein. Der Glückskäfer ist wirklich gut, alternativ gibt es noch - sehr empfehlenswert - den Marsupi-Plus und das Moby-Wrap-Tragetuch, das kann, da elastisch, vorgebunden werden ( ist vor allem für handwerklich nicht so begabte Mütter wie ich eine bin geeeignet ;) )


    Alles Liebe und viel Glück miteinander

    Josi

  • Erfahrungen mit EZS um die 50

    • Josi
    • 2. März 2007 um 20:09

    Re: Erfahrungen mit EZS um die 50

    Liebe Ulla,

    habe mich aber bei meiner neuen Schwangerschaft ausführlich mit meiner FÄin darüber unterhalten.
    Zu den rein körperlichen Aspekten sagte sie mir, wenn keine Vorgeschichte da wäre, keine Vorerkrankungen, keine schweren chronischen Krankheitsbilder, wäre der weibliche Körper bis ins " fortgeschrittene Alter" ( habe NICHT gefragt, was sie sich darunter vorstellt ;) ) geeignet, eine Schwangerschaft auszutragen. Vorsicht wäre nur insbesondere angesagt bei Mehrlingen, klar, und bei untergewichtigen Frauen wegen der Plazentaversorgung.

    Und was die Anforderungen an die Junge Mutter angehen : Ich denk mal, ich wär mit Mitte Zwanzig oder Anfang 30 nicht wirklich reif für ein Kind gewesen. Ich kann heute ganz gut mit Streßsituationen umgehen, meine Nerven, gestählt im jahrelangen Büroalltag ;) , versagen auch nicht so leicht. Kommt alles meiner Kleinen zugute.

    Was man sich sicher zulegen muß, ist ein Dickes Fell im Beziug auf die netten Kommenatre der Umwelt. Bei einer 49jährigen Mama kann sich wahrscheinlich doch so mancher einen lockeren Spruch nicht verkneifen. Wenn man da drüberstehen kann- dann nur zu.


    Lieber Gruß

    von Josi

  • Veträglichkeit der Medikamente bei Eizellspenden

    • Josi
    • 2. März 2007 um 19:41

    Re: Veträglichkeit der Medikamente bei Eizellspenden

    Thema Nebenwirkungen und Beipackzettel ;)

    ehrlich gesagt glaube ich bei manchen, wenn sie den Beipackzettel nicht so sorgfältig studieren würden, wüßten sie gar nicht, worüber sie jammern könnten ;-).

    Nein, im Ernst, fühlbare Nebenwirkungen hatte ich bei meinen ganzen eigenen Versuchen schon so gut wie gar nicht -
    und die Medikation für EZS fand ich eigentlich kaum bemerkenswert. Wie Tapabo schon schrein, was sich spürbar im wahrsten Sinne des Wortes bemerkbar macht, ist das Utrogest, der Slipeinlagenverbrauch wächst praktisch ins Uferlose .


    Übrigens wurde in drei großen langjährigen Vergleichsstudien aus den USA, Japan und Frankreich eindeutig festgestellt, daß Langzeitstillen ( deutlich über ein Jahr lang ) das Brustkrebsrisiko ganz erheblich senkt, beim LZS von mehreren Kindern bis auf einen Minimalrisikowert . Das Alter, in dem die Frauen schwanger wurden, spielte dabei eine eher untergeordnete Rolle, wichtig war die lange Stilldauer. Bei Frauen, die nur kurz, 4-6 Monate gestillt hatten,war das Risoko ebenso erhöht wie bei den Nichtstillerinnen.
    Die Verfasser sind der Meinung, daß die überproportional weltweit angestiegene Brustkrebsquote zu einem Teil auf das Nicht- bzw. Kurzstillen zurückzuführen ist.

    Aber das nur am Rande. Also, nur Mut, ist alles halb so wild.


    Viel Erfolg wünscht

    Josi

  • Pronatal Nord Teplice

    • Josi
    • 22. Februar 2007 um 11:46

    Re: Pronatal Nord Teplice

    Stimmt, die Himbeerblätter werden während der ersten Zyklushälfte getrunken, der Frauenmantel in der zweiten.

    Siehe auch der Link von der Kinderwunschseite :


    Es wird allgemein angenommen, daß Frauenmantel- und Himbeerblättertee den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut verbessern können und somit die Einnistung. Es gibt dazu vielfältige Meinungen, die Wirksamkeit ist natürlich auch nicht sicher erwiesen.

    Der Himbeerblättertee ist für die 1. Zyklushälfte.
    Himbeerblättertee: Er hat mehrere postive Eigenschaften die dem weiblichen Körper zugute kommen. In der 1. ZH unterstützt er sanft die Östrogen-Produktion. Diese ist für einen guten Aufbau der Gebärmutterschleimhaut nötig. Und diese wiederum dafür, dass sich das befruchtete Eilein gut einnisten kann.

    Später in der Schwangerschaft wird er zusammen mit anderen Kräutern getrunken. Auch hier bewirkt der Östrogengehalt, dass unsere Krümel gut versorgt und gehalten werden. In den letzten Wochen der Schwangerschaft dann, soll man den Tee in höheren Mengen trinken, da er die Muskulatur des hinteren Beckens lockert und so eine leichtere Geburt ermöglichen soll.

    Himbeerblätter bekommt man in der Apotheke oder im Reformhaus. 100g kosten ca. 2,- EUR und reichen ungefähr für 2–3 Zyklen (je nach Länge). Man brüht sich mit ca. 3–4 TL zwei große Teetassen auf. Den Tee läßt man ca. 10 Minuten ziehen und trinkt ihn dann heiß, oder auch lauwarm. Je nach Wetter- und Gemütslage.

    Frauenmanteltee: Ihn trinkt man in der 2. ZH. Seine postive Eigenschaft ist der Progesterongehalt. Dieser sorgt in der 2. ZH für die Produktion des Gelbkörperhormones (GKH). Und dieses GKH sorgt dafür, dass das Eilein gut versorgt in der Gebärmutter andocken kann und sich dort rund um wohl fühlt. Auch dadurch, dass die Gebärmutter “ruhig” gestellt wird und sich das Eilein so einnisten und in Ruhe wachsen kan

    Später in der Schwangerschaft trinkt man den FMT dann zusammen mit anderen Kräutern (u.a. auch Himbeerblättern) als Teegemisch. Denn auch in der Schwangerschaft ist eine Unterstützung des GKH nicht verkehrt.

    Auch den Frauenmanteltee bekommt man in der Apotheke. Er ist teurer als der Himbeerblättertee und liegt für 100g ca. bei 5–6,- EUR. Die Zubereitung ist dieselbe wie beim Himbi-Tee und auch die Menge bleibt hier gleich.

    Im Kinderwunsch Forum ist jedoch folgende Vorgehensweise die üblicherweise empfohlene:Bis zur Punktion/Insemination/Eisprung Himbeerblättertee und danach Frauenmanteltee. 2–3 Tassen täglich von jedem.


    http://www.wunschkinder.net/infosammlung/Himbeerblaetter
    http://www.wunschkinder.net/infosammlung/Frauenmantel


    Grüße

    von Josi

  • Decapeptyl / Dipherelin - Nebenwirkungen ?? Und sonstige Fragen

    • Josi
    • 21. Februar 2007 um 22:17

    Re: Decapeptyl / Dipherelin - Nebenwirkungen ?? Und sonstige Fragen

    Hallo Baerin,


    dann wünsche ich dir eine möglichst nebenwirkungsfreie Vorbereitungszeit ;) .

    Und falls dich doch zwischendurch mit der ganzen Hormonschluckerei der kleine Hunger überkommt : Süßes ist doch gut für die Nerven, und eventuell hinzukommende Kilos verbuchst du dann am besten gleich im Anschluß an die Behandlung unter Schwangerschaftszunahme :bindafür:, dann merkts eh keiner.


    Lieber Gruß

    von Josi

  • Medis nach pos. Schwangerschaftstest

    • Josi
    • 21. Februar 2007 um 22:10

    Re: Medis nach pos. Schwangerschaftstest

    Martha, tschuldige,

    war mal wieder zu schnell mit dem Abschicken :schreiben: . Ja, mit den 400 mg zusätzlich meinte ich die Folsäure, das steht als Empfehlung in den meisten Werdende-Mutter-Büchern ;) .

    Vitamin E ist glaub ich keines, das man gesundheitsgefährdend überdosieren kann . Aufpassen muß man in der SS auf eine erhöhte Vitamin A-Zufuhr, das ist sehr schädlich für das Ungeborene.


    Drücke dir die Daumen für den US, du mußt ja schon seeeehr gespannt sein :lupe: :wink:


    Lieber Gruß

    von Josi

  • Statistik zu den Erfolgen der einzelnen Kliniken?

    • Josi
    • 21. Februar 2007 um 21:59

    Re: Statistik zu den Erfolgen der einzelnen Kliniken?

    [quote author=brandenburg link=topic=3511.msg28942#msg28942 date=1172062822]
    Super Tipp, bin ich bisher nicht drauf gekommen. Habe mich bei meinen bisherigen ICSIs immer auf Empfehlungen und Gefühl verlassen. Jetzt werde ich das ganze mal mit harten Fakten auffüllen ;)
    [/quote]


    Liebe Brandenburg,


    das ist wie ich finde ein ganz hervorragender Ansatz :bindafür: : Erst den Verstand gründlich mit den wie du sagst "harten Fakten" füttern,

    und dann in sich hineinhorchen und das ureigene Bauchgefühl von ganz tief drinnen wirken lassen ;) .


    Notfalls kann man ja auch noch Kristallkugel und Tarotkarten befragen :magic: - aber das ist denk ich dann gar nicht mehr nötig ;)


    Alles Gute

    von Josi

  • Statistik zu den Erfolgen der einzelnen Kliniken?

    • Josi
    • 20. Februar 2007 um 21:08

    Re: Statistik zu den Erfolgen der einzelnen Kliniken?

    Also ihr könnt mich jetzt gerne tuppern :stumm: , aber ich kann irgendwie keinen rechten Sinn darin finden :nixweiss: .

    Die Erfolgsstatistiken der einzelnen Kliniken werden doch von den Kliniken selber ausgewiesen, sie liegen im Querschnitt für die EZS um die 50 % , bei EMS etwas geringer. Die jeweilige aktuelle Erfolgsstatistik vom Vorjahr kann man bei Bedarf auch anfordern, habe ich beim IVI Valencia mal gemacht.

    Das andere, eine Aufzeichnung des persönlichen "Schicksalsweges" der Frauen hier, wie viele Versuche bei welcher Klinik, ob schwanger geworden oder doch aufgegeben, ist zwar menschlich sehr berührend, aber doch nicht wirklich repräsentativ. Angenommen, eine Frau hat ein unentdecktes Immunproblem, und sie macht dreimal EZS, bis dies erkannt und behandelt wird, heißt das drei Negativs für die Klinik XY, woraus andere ableiten, dort wird man wohl nicht so gut schwanger.

    Die Anzahl der jeweiligen Versuche wäre für mich eher nur eine Richtschnur, obwohl da wohl jeder seine persönliche Grenze selber erst finden muß.

    Wenn so eine Übersicht erstellt wird, trage ich mich gerne mit ein, möchte aber doch zu bedenken geben, daß dies dann eine sehr subjektive und auch von Hochs und Tiefs begleitete "Statistik" sein wird, die nicht die alleinige Entscheidungshilfe für oder wider eine Klinik sein sollte.


    Lieber Gruß

    von Josi

  • Kosten für die Behandlung bei der Steuer geltend machen???

    • Josi
    • 20. Februar 2007 um 17:28

    Re: Kosten für die Behandlung bei der Steuer geltend machen???

    Hallo,


    die selbst getragenen Ausgaben für eine KiwuBehandlung ( wie richtig gesagt, keine EZS ) mußt du bei
    "Außergewöhnliche Belastungen" eintragen, mit dem Vermerk " Nicht erstattete bzw. selbst getragene Behandlungskosten ".

    Wir hatten auch diese Rechnung vom IVI Valencia erhalten , die haben wir zusammen mit den Benzin- und Hotelquittungen eingereicht.

    Bei deinen Kosten für US und Blutuntersuchungen würde ich sagen, mit einer korrekten Rechnung bist du auf der ganz sicheren Seite, dann gibts bei der Anerkennung gar keine Probleme.

    Die Anrechenbarkeit des Gesamtbetrages deiner Arztkosten hängt von der Höhe des steuerlichen Einkommens ab , ( üblicherweise 3-4 % vom Bruttoeinkommen = zumutbare Eigenbelastung ) und nur dieser übersteigende Betrag ist dann letztendlich abzugsfähig . Aber da es sich bei KIwuBehandlungen um doch meist höhere Beträge handelt, rentiert es sich schon.


    Alles Gute

    von Josi

  • Schilddrüse und Fruchtbarkeit

    • Josi
    • 19. Februar 2007 um 13:30

    Das kam heute in den Kinderwunsch-News, ist wohl nicht wirklich etwas Neues dabei, aber vielleicht zum Nachlesen ?


    Von: Kinderwunsch-News <newsletter2@wunschkinder.de>


    Kinderwunsch-News: Schilddruese und Fruchtbarkeit: Eine Uebersicht


    -------------------------------------------------------------------------------------

    Der Einfluss der Schilddruesenfunktion auf die weibliche Fruchtbarkeit ist nicht
    zu unterschaetzen. Dieser Zusammenhang wird in einem Uebersichtsartikel
    beschrieben, dessen wichtigste Aussagen hier zusammengefasst werden:

    Die Schilddruesenhormone haben einen direkten Einfluss auf die Eizellreifung und
    damit auch auf den Zyklus. Schwankungen der Zykluslaenge bis hin zum Ausbleiben
    der Blutung sind moeglich.

    Da die Schilddruesenhormone auch die Produktion von Hormon-Transportproteinen
    und Prolaktin veraendern sowie von Steuerhormonen in der Hirnhangsdruese (GnRH),
    koennen sich Stoerungen hier auch indirekt auf den weiblichen Hormonhaushalt
    auswirken. Auch die Blutgerinnung ist von der Schilddruesenfunktion
    beeinflussbar und somit indirekt auch der Verlauf einer Schwangerschaft.

    Bei Frauen mit Kinderwunsch treten Antikoerper gegen die Schilddruese
    (Autoimmunthyreopathie - Hashimoto-Thyreoditis) signifikant haeufiger auf als
    bei Frauen, die problemlos schwanger werden. Insbesondere findet sich diese
    Erkrankung haeufig vergesellschaftet mit dem PCO-Syndrom und Endometriose.

    Ob die Einnistung durch Antikoerper gegen die Schilddruese beeinflusst wird, ist
    umstritten; Beweise dafuer gibt es nicht. Der weitere Verlauf der
    Schwangerschaft ist jedoch signifikant durch eine solche Problematik
    beeinflusst, denn es finden sich haeufiger Fehlgeburten im Vergleich zu
    schilddruesengesunden (euthyreoten) Frauen.

    Eine Hormonbehandlung oder Schwangerschaft kann den Hormonhaushalt der
    Schilddruese beeinflussen. Vor allem bei Frauen mit Antikoerpern gegen die
    Schilddruese kann es passieren, dass sich aus einer eingeschraenkte Reserve der
    Schilddruesenaktivitaet (latente Unterfunktion mit noch normalen
    Schilddruesenhormonwerten) durch die hormonelle Belastung eine echte
    Unterfunktion (Hypothyreose) entwickelt. Und dadurch spaeter eine Neigung zu
    Fehlgeburten.

    Insbesondere also bei Vorliegen von Schilddruesenantikoerpern ist bei
    Kinderwunsch eine grosszuegige Indikation fuer eine Behandlung mit
    Schilddruesenhormonen zu stellen. Ein wichtiger Parameter ist hier das TSH (frei
    uebersetzt: Schilddruesenstimulierende Hormon). Wenn eine
    Schilddruesenunterfunktion besteht, dann reagiert die Hirnanhangsdruese mit
    einer staerkeren Ausschuettung des TSH, um die Schilddruese zu einer
    verstaerkten Taetigkeit anzuregen. Eine Behandlung mit Schilddruepsenhormonen
    ist in solchen Faellen angezeigt.

    Es fehlen jedoch aussagefaehige kontrollierte Studien, die belegen, dass eine
    Behandlung von euthyreoten Patientinnen mit Schilddruesenantikoerpern die
    Schwangerschaftsrate verbessert und die Fehlgeburtsrate mindert.

    Ergaenzung: Die Normwerte vieler Labors sind hier jedoch sehr grosszuegig
    bemessen und reichen je nach Messmethode bis zu 4,5 mU/l. Dies wurde auch in
    einer grossen Studie mit 5000 Probanden belegt. Liegt der TSH-Wert demnach ueber
    2,5 mU/l, sollte bei Frauen mit Kinderwunsch eine Behandlung mit
    Schilddruesenhormonen in Erwaegung gezogen werden, bei Frauen mit Antikoerpern
    und Kinderwunsch ist diese Grenze bereits bei 2,0 mU/l zu ziehen. IN diesen
    Faellen sollte eine evtl. bestehende Behandlung mit Jod abgesetzt werden, da
    diese die Immunsituation eher verschlechtern wuerde.

    Poppe K, Velkeniers B, Glinoer D
    Thyroid disease and female reproduction
    Clin Endocrinol (Oxf). 2007 Mar;66(3):309-21


    Artikel online mit Kommentarfunktion:
    http://www.wunschkinder.net/blog/2007/02/1…uebersicht.html

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  • Decapeptyl / Dipherelin - Nebenwirkungen ?? Und sonstige Fragen

    • Josi
    • 19. Februar 2007 um 13:12

    Re: Decapeptyl / Dipherelin - Nebenwirkungen ?? Und sonstige Fragen

    Hallo,


    wenn du downreguliert wirst, kommt es auf eine exakte Koordination von Spenderin und Empfängerin nicht an. Manche Zentren lassen die Empfängerin bis zu 60 Tage auf Progynova-Standby, wenn vorher downreguliert wurde, und haben so viel Spielraum für den Transferzeitpunkt.

    Bei meinem ersten Versuch, der auch mit DR durchgeführt wurde, sollte ich die DECA-Depot-Spritze am 21. ZYTag setzen. Die Blutung kam rund eine Woche später, und am 3. Tag des neuen Zyklus begann ich dann mit der Östogeneinnahme.

    Nebenwirkungen? Hm, das einzige an was ich mich erinnern kann, waren mal Hitzewallungen, und unter dem Progynova hatte ich gesteigerte Appetitanfälle ;) - sonst nix schlimmes.


    Mach dir wegen deines Zyklus nicht zuviel Sorgen, wie gesagt, wenn du DR bist, kann man da gut schieben. Nur wenn ohne DR gearbeitet und nur mit Östrogenen aufgebaut wird, hat man ein bestimmtes Zeitfenster.


    Alles Gute


    von Josi

  • 45 und älter : Chancen bei IVF

    • Josi
    • 19. Februar 2007 um 12:59

    Re: 45 und älter : Chancen bei IVF

    Elke, das ist ja schön mal wieder von dir zu hören :-).

    Ja, ich kanns mir gut vorstellen, daß dich deine beiden kleinen süßen Racker gut auf Trab halten - eine echte Aufgabe, und zum Älterwerden hat man wahrscheinlich ja eh gar keine Zeit mehr ;-).

    Ja, wir sind auch sehr glücklich über unseren zweiten "Erfolg" und ich bin schon sehr gespannt auf die Zwei-Kinder-Zeit ;) .


    Alles Gute für dich und deine Familie und besuch uns doch ab und zu mal wieder, wäre schön :)


    Ganz lieben Gruß

    von deiner Josi

  • Glück beim 1. Versuch in Pilsen

    • Josi
    • 18. Februar 2007 um 21:11

    Re: Glück beim 1. Versuch in Pilsen

    Hallo Seerose,


    auch für die überzeugteste Pessimistin gibt es DEN richtigen Zeitpunkt. 12 Wochen Schwangerschaft sind allemal ein Grund zur Freude :) und verdienen es, ein

    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

    zu bekommen ;)


    Alles Gute bis zum Zieleinlauf


    von Josi

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