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Beiträge von Leerhuhn

  • Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    • Leerhuhn
    • 8. Dezember 2013 um 13:29

    Antw:Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    @ Ina und Kretschus: Ich drücke Euch auch die Daumen! Lasst Euch nicht von fehlenden Schwangerschaftssymptomen in der letzten Hibbelwoche verunsichern! Die kommen oft viel später!

    @ Margarethe: Es tut mir so leid! Ich frage mich auch nach jedem negativ ob ich weitermachen soll oder nicht. Bis jetzt habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben. Ich finde aber, dass längere Pausen zwischen den Versuchen nicht schaden können. Ich hatte jetzt fast ein Jahr Pause um mich von vielem zu erholen umd gehe mit einer ganz neuen Einstellung an die Sache heran. Oft geschieht auch während der Pausen viel im Kopf und das kann für den Versuch auch manchmal sehr ausschlaggebend sein.

    Zu heiligen dreischichtigkeit: Mir hatte mal Dr.Aizpurua gesagt, dass die Dreischichtigkeit wichtiger als die Dicke der GMS ist. ich hatte zu dem Zeitpunkt 6,0 aber dreischichtige GMS. Andererseits gibt es doch ein paar zweischichtige Damen unter uns die hier trotzdem schwanger geworden sind :)
    Ich glaube manche Dinge lassen sich wissenschaftlich nicht erklären. Da spielt eine andere Macht mit. Also am besten Hoffen und positiv denken!

    Ich sitze gerade auf der Dachterasse vom Hostal Milagrosa und die Sonne Alicantes brennt in meinem Gesicht und die Möwen schreien und fliegen um die Burg. War gestern zur Spülung hier. Langsam geht es los. Im Januar wird es ernst. Alicante kommt mir immer mehr wie eine zweite Heimat vor.

  • Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    • Leerhuhn
    • 10. November 2013 um 19:50

    Antw:Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    Liebe Linnea,

    wir hatten kurz vor dem letzten Versuch die Biopsie machen lassen. Dann hatten wir es mit Intriallipid versucht. Das hat aber nicht geholfen. Beim nächsten mal wollen wir alle Register ziehen:
    - Intrallipid
    - Dexametason (hohe Dosis Kortison)
    - Partnerlymphozyten-Therapie bei Prof.Bartz in Jena
    - Uterus-Spülung bei IVF-Spain

    Ja, ich kenne diese Hilflosigkeit. Man fühlt sich dem Schicksal so ausgelierfert, will kämpfen, es nicht zulassen, alles tun damit es doch klappt... In letzter Zeit fange ich an zu sagen "Es ist so traurig aber wenn Gott das so will, dann muss ich es akzeptieren und versuchen mein Glück in anderden Dingen zu finden." Bis ich aber so etwas sagen konnte war es ein verdammt harter und langer Weg. Mein Mann hat mir in allem so viel Rückhalt gegeben und mir immer so viel Stärke gespendet, dass das viel ausgemacht hat.

    Heute weiß ich, dass ich eigentlich Glück im Unglück habe: Ich habe eine sehr glückliche Beziehung und wir brauchen kein Kind um unsere Beziehung zu perfektionieren. Wir brauchen es einfach nur weil wir uns danach wie alle anderen Menschen insinktiv sehnen. Es ist so als hätte man die ganze Zeit Lust auf Schokolade und alle um einen herum bekommen die Schokolade nur man selber nicht. Irgendwann fängt man automatisch an zu resignieren und sich zu sagen "Na dann eben keine Schokolade!" und versucht sich mit Bananen zu trösten. Keine Ahnung ob man hier meinen Gedanken folgen kann :-J

    Hatte am Freitag übrigens eine Hysteroskopie in Berlin und die Gebärmutter scheint gut auszusehen. Nur habe ich jetzt nach der Narkose einen Hörsturz bekommen. So ein Mist!

    Liebe Grüße,
    Leerhuhn

  • Endstation Alicante / Spanien

    • Leerhuhn
    • 9. November 2013 um 16:07

    Antw:Endstation Alicante / Spanien

    Nun war ich vor ein paar Wochen, auf Dr.Aizpuruas Rat, doch mal zur Untersuchung bei meinem Gynokologen und der meinte "Na sie haben da einen Miom und der könnte die Ursache für ihre Blutungsstörung sein." Empfehlung: Hysterskopie und Entfernung des Mioms.
    Nun ist mir dieser Miom ja nicht unbekannt. Dr.Aizpurua hatte den vor einem Jahr auch schon gesichtet aber er könnte ja gewachsen sein und sich nun in die Gebärmutter wölben was den Vorteil hätte, dass man ihn rausschaben könnte.

    Genaugenommen habe ich wohl in meiner gesamten Gebärmutter-Muskulatur ca. 5-7 kleine Miome die aber aufgrund ihrer Größe als harmlos dagnostiziert wurden. Nur dieser eine ist etwas nahe an der Gebärmutter und könnte unter Umständen, wenn er zu sehr hineinragt zu Einnistungsstörungen führen. Lange Rede kurzer Sinn: Nach dem Rat von meinem Gynokologen, Dr.Aizpurua und den zwei durchführenden O.P.-Ärzten wurde gestern die Hysteroskopie durchgeführt.

    Resultat: Das Miom ist noch immer dirn. Er ist gar nicht gewachsen, wölbt sich auch nicht in die Gebärmutter und mit den Worten des O.P.-Arztes: "Ihr Uterus sieht so unversehrt aus. Es hat eine geradezu jungfräuliche Struktur! Beim Einführen des Gases entfaltete es sich gleichmäßig und geschmeidig und zeigte sich in makelosem Antlitz." Eine so poetische Diagnose klingt in den Ohren einer 43-Jährigen ja so etwas von flatterig, dass ich rot angelaufen bin und mein Mann sogar sein Lachen nicht verkneifen konnte. :043:

    Nun ja, somit sind wir am selben Punkt wieder angelangt: Wechseljahrhafte Zyklusstörungen trotz jungfräulich anmutender Uterus-Struktur, Blutungen und Bauchschmerzen von dem Eingriff, Kreislaufprobleme von der Narkose aber.... eine Woche Krankschreibung: yessss! Die werde ich doch genießen! Ich kann meine gebärfreudigen Dinkel-Mutti-Cheffinnen kaum mehr ansehen. Seit die ihre 1,5 jährigen Töchter betudeln, haben die so einen aufgesetzten Mutti-Ton bekommen den sie sogar an erwachsenen Kollegen anwenden. Abartig!

    Ich lehne mich jetzt mal gemütlich auf meinem Sofa zurück und genieße die herbstliche Nachmittagsstimmung und streichle mal dabei meinen Bauch mit meiner jungfräulichen Gebärmutter mittendrin- hahahahaaaa!!!!

    Liebe Grüße,
    Euer Leerhuhn

  • Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    • Leerhuhn
    • 9. November 2013 um 15:37

    Antw:Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    Liebe Alle,

    habe jetzt eine Weile still mitgelesen weil ich keine so leichte Zeit habe. Eure Geschichten sind so bewegend. Unfassbar was einige von Euch schon in Ihrem Leben durchmachen mussten: frühe Verluste der Mütter, Bauchtumore, Alleinerziehende Mutter von zwei Pflegekindern (wobei das eher toll ist!), schwerer Unfall mit 19 und Koma und einjährige Reha und zerstörte Ovarien, Fehlgeburten, Turner-Syndrom, Mobbing am Arbeitsplatz, und überall diese schwangeren Schwestern und Kolleginnen und dann wieder die Hoffnungen und wieder Enttäuschungen und wieder Hoffnungen.

    Es ist so schlimm was Ihr durchmacht aber wenn ich das alles hier lese fällt mir auch auf wie toll Ihr alle seid. Ihr unterstützt Euch mit Tipps, gebt Euch gegenseitig Hoffnung, tröstet einander bei negativen Ergebnissen.... Ihr seid ja alle richtige Kämpferinnen! Ich bin ganz sicher, dass die meisten von Euch ihr hier gesetztes Ziel über kurz oder lang erreichen werden.

    Die wenigen von Euch, die es mit der EZS nicht schaffen werden, lasst Euch sagen: Ich gehöre zu den wenigen Fällen die es möglicher weise nicht schaffen werden (vielleicht ja aber auch doch, wir werden sehen...) Ich bin durch so viel Schmerz und Wut und Ettäuschung gegangen bis ich verstanden habe, dass ein glückliches Leben ohne Kinder auch möglich ist. Es war ein langer Weg des Loslassens und er ist noch immer nicht ganz beendet.

    Mittlerweile genieße ich schon die Stille in unserer Wohnung. Vor zwei Jahren schnürte mir das Ausbleiben von Kindergeschrei in unserem Haus die Kehle zu. Jetzt lehne ich mich ruhig zurück, trinke mal gerne meinen Glas Rioha am Abend und schaue meinen Mann voller Liebe an und erfreue mich an seinem Anblick während er konzentriert eines seiner 1000 Bücher ließt. Ich schaue aus dem Fesnter und höre das Rauschen der Bäume und sehe die herabfallenden Blätter und denke "Was für eine wunderbare Stille!" Trotzdem: Noch immer ist die Hoffnung da und deshalb bin auch ich weiter mit dabei. :)

    Wichtig ist zu wissen, das wir in kompetenten Händen sind und das kann ich Euch als alte IVF-Spain-Häsin bestätigen. Ja, mit der Organisation hinkt es manchmal, das stimmt. Aber wisst Ihr, ich habe jetzt 5 verschiedene IVF-Kliniken schon kennengelernt und glaubt mir: Es ist über all das selbe. Ich weiß nicht woran es liegt, dass alle IVF-Kliniken etwas chaotisch ablaufen aber in dieser Angelegenheit sind sie sich wirklich alle sehr ähnlich. Im Grunde genommen ist da IVF-Spain sogar noch gut im Vergleich zu anderen Chaos-Clubs deren Namen ich jetzt lieber nicht erwähnen werde. Das wichtigste sind die Ärzte und ich bin überzeugt von Dr.Aizpurua!

    Ich würde so gerne vielen von Euch persönlich etwas schreiben da mich viele Eurer Schicksale so überwältigt haben aber dann würde ich hier nicht mehr mit dem Tippen aufhören. Nur ein paar kurze Infos die vielleicht der einen oder anderen von Euch von Nutzen sein könnten:

    - Wer viele erfolglose Versuche hatte sollte unbedingt eine GMS-Biopsie in IVF-Spain durchführen lassen. Das Geld lohnt sich! Bei mir entdeckte man so, dass ich eine immense Zahl an Killerzellen in meiner GMS habe und dies wohl die Ursache für meine Erfolglosen Versuche und Fehlgeburten sein muss. Das konnte Dr.Reichel-Fentz in den Bluttest z.B. gar nicht sehen. Hier gibt es viele Methoden die vielleicht doch noch zum Erfolg führen könnten und IVF-Spain gehört zu den wenigen Kliniken die auf diesem Gebiet nicht nur im Trüben fischen sondern auch gezielt forschen.

    - Meine Top-Adresse zum Übernachten:
    Hostal Milagrosa in der Altstadt. Nichts für die Luxus-Mäuse unter uns aber ein perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis und super für die Selbstkocher unter uns, denn es gibt eine Küche mit allem was man braucht. Einrichtung: unverschnörkelt und funktional, sehr sauber, eine tolle Dachterasse auf der man herumsitzen und träumend die gackernden Möven während ihres Anfluges zur Burg beobachten kann, Nachts leuchtet die Burg erhaben durch das Hotelfenster wenn man die richtige Strassenseite bekommt, Unterkunft für eine Person 20€ im Einzeltimmer und das Frühstück auf dem überdachten Part der Dachterasse ist auch in Ordnung. Zum Meer sind es 5Minuten zu Fuß und das Taxi zur Klinik kostet ca.10€ aber man kann auch 10 Minuten durch die Altstadt spazieren und von Tramstation Mercado mit der L4 bis zur Station Miriam Blasco fahren. Von dort sind es dann nur 2 Minuten zu Fuß bis zur Klinik. Ich bleibe lieber in der Altstadt. Mich machen die Plattenbauten im Stadtteil der Klinik depressiv aber das ist Geschmacksache.

    Liebe Grüße,,
    Euer Leerhuhn

  • Endstation Alicante / Spanien

    • Leerhuhn
    • 10. Oktober 2013 um 01:23

    Antw:Endstation Alicante / Spanien

    Liebe Ina,

    Vielen Dank fuer Deine Antwort. Ich glaube, das in der Partnerschaft die Zaertlichkeit und das Kuscheln weit aus wichtiger als der Sex ist. Als ich juenger war hatte ich mal eine sehr lange Beziehung wo es so gut wie keine Zaertlichkeit und Kuscheln aber dafuer extrem viel Sex gab. Ich war in dieser Beziehung sehr ungluecklich.

    Wenn der Mann ein sensibler und guter Liebhaber ist und nicht permanent notgeil ist, kann das auch ziemliche unerwartete Wunder bewirken. :72:

    Aber der viel schlimmere Lustkiller als die Wechseljahre ist, glaube ich, der STRESS IM ALLTAG!!!

    Lieber Gruesse,
    Leerhuhn

  • Sexualtrieb ohne aktive Eierstoecke?

    • Leerhuhn
    • 10. Oktober 2013 um 01:12

    Antw:Sexualtrieb ohne aktive Eierstoecke?

    MoniMaus und voghey,
    Vielen Dank fuer Eure offenen Antworten.

    Es ist unglaublich wieviele Frauen mir ueber PN auch geschrieben haben, dass sie in den Wechseljahren erst so richtige Lust bekamen. Das macht mich optimistisch.

    Ich frage mich ob andere uns visuell auch so sehen. Ich glaube, dass ich in den letzten Jahren sehr abgebaut habe und es macht mich traurig. Mein Mann versteht gar nicht wovon ich rede aber bestimmt will er mich nur nicht kraenken.

    Neulich sagte mir eine Freundin ueber eine andere gemeinsame Freundin wie fertig die in letzter Zeit aussehe und wie sehr sie visuell abgebaut habe. Das witzige ist, dass die andere Freundin mir ein paar Tage zuvor genau das selbe ueber diese Freundin gesagt hatte. Die beiden hatten nie miteinader ein Problem. Ich wiederum finde, dass beide ganz normal aussehen. Natuerlich haben wir keine Alabaster-Haut mehr aber es gibt schlimmeres. Beide haben ganz tolle Maenner die sie sehr lieben. Also vielleicht gehen wir Frauen mit uns selbst zu streng um.

    Was mir eher Sorgen macht ist die Gesundheit. Sterben Frauen die frueher in die Wechseljahre kamen eigentlich frueher?

    Liebe Gruesse,
    Euer Leerhuhn

  • Sexualtrieb ohne aktive Eierstoecke?

    • Leerhuhn
    • 6. Oktober 2013 um 18:57

    Darf ich mal alle betroffenen Frauen etwas sehr intimes fragen? Wie ist Euer sexuelles Verlangen ohne aktive Eierstoecke? Habt Ihr trotzdem Lust oder benutzt ihr Hilfsmittel, wenn ja welche?

    Habe gehoert, dass das wohl mit den Wechseljahren oft zu einem Problem in der Partnerschaft wird. Bei mir nimmt es schon ein bisschen ab. Kann aber auch psychisch bedingt sein.

    Liebe Guesse,
    Leerhuhn

  • Endstation Alicante / Spanien

    • Leerhuhn
    • 6. Oktober 2013 um 18:54

    Antw:Endstation Alicante / Spanien

    @ Ina: Vielen Dank, Ina!

    @ all:
    Darf ich mal alle anderen betroffenen Frauen etwas sehr intimes fragen? Wie ist Euer sexuelles Verlangen ohne aktive Eierstoecke? Habt Ihr trotzdem Lust oder benutzt ihr Hilfsmittel, wenn ja welche?
    Habe gehoert, dass das wohl mit den Wechseljahren oft zu einem Problem in der Partnerschaft wird. Bei mir nimmt es auch schon ein bisschen ab. Kann aber auch psychisch bedingt sein.

    Liebe Guesse,
    Leerhuhn

  • Endstation Alicante / Spanien

    • Leerhuhn
    • 3. Oktober 2013 um 19:18

    Antw:Endstation Alicante / Spanien

    Irgendwie, dachte ich, dass dieser lange Urlaub uns helfen wird Kräfte zu sammeln und neu zu starten aber in den letzten Tagen geht es mir nicht so gut.

    Schon vor dem Urlaub hatte ich mehrmals nur für einen oder zwei Tage eine Minni-Menstruation und im Urlaub hatte ich dann plötzlich drei Wochen am Stück eine Dauer-Schlier-Blutung. Diese Woche hatte ich nun die nächste Menstruation: 1 Tag und danach nur noch ein paar braune Tröpfchen.

    Ich glaube jetzt ist es offiziell: Ich komme in die Wechseljahre. Der letzte Funke Hoffnung, dass vielleicht doch noch ein kleines natürliches Wunder mit den eigenen Eiern passieren wird, ist nun auch erloschen. Wahrscheinlich war es so oder so unmöglich aber man klammert sich doch an jeden Strohhalm.

    Es ist einfach ein so komisches Gefühl. Ich kann mich noch so genau daran erinnern wie ich meine erste Blutung bekam. Ich war die letzte in unserer Schulklasse und war schon besorgt. Ich war schon 14 Jahre alt. Es war Frühling. Ich rannte aus der Toilette zu meiner Mutter und berichtete ihr voller Freude von meiner Neuigkeit. Sie sah mich nur entgeistert an und sagte "Aha!". Ich verstand nicht warum sie so abwertend reagiert hatte. Jetzt glaube ich es zu wissen. Sie war damals ungefähr so alt wie ich jetzt und sie hatte mir vor ein paar Jahren erzählt, dass bei ihr mit 43 die Schlierblutungen angefangen hatten. Sie war damals traurig. So traurig wie ich jetzt. Und sie war auf mich, junges blutendes Kücken neidisch. Die arme!

    Ich wünschte ich könnte ihr jetzt sagen "Mama, ich weiß jetzt wie Du Dich damals gefühlt haben musst. Jetzt bin ich an der Reihe. Sag mir wie Du damit umgehen konntest? Sag mir wie Du deswegen in keine Depression gefallen ist? Sag mir wie Du es geschafft hast so stark zu sein?!"

    War es für sie damals ein Trost oder eher eine Qual eine Tochter zu haben die gerade zur Frau wird? Ich werde es nicht wissen.
    Im Internet steht, dass man in den Wechseljahren besonders dann in Depressionen fällt wenn der Tod der Eltern und das Ausziehen der Kinder zeitgleich dazu kommt. Na prima! Das erste stimmt und beim zweiten... die sind ja noch nicht mal eingezogen die Kinder... Das gibt einem so richtig das Gefühl, dass man den Zug so etwas von verpasst hat, dass man schreien möchte.

    Was kommt als nächstes? Laut Internet: Gewichtszunahme, Haarausfall, verstärkter Haarwuchs im Gesicht, Knochenschmerzen, Hitzewallungen, Müdigkeit, Probleme den Urin zurückzuhalten, Depressionen .... Das sind ja rosige Aussichten!

    Momentan kommt es mir so vor als ginge mein Leben zu Ende. Wie schafft man es trotzdem weiter voller Zuversicht in die Zukunft zu schauen wenn man doch weiß, dass es körperlich ab jetzt nur noch bergab gehen wird?!

    Ich glaube ich muss diese Neuigkeit noch stark verdauen.

    Liebe Grüße,
    Leerhuhn

  • Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    • Leerhuhn
    • 3. Oktober 2013 um 18:54

    Antw:Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    Liebe Ina,

    geht es Dir schon besser? Das mit dem "Rumgewühle" der Ärztin ist ja eine Story. Musste beim Lesen etwas schmunzeln. Bei mir konnte mal eine Gynokologin den rechten Eierstock nicht finden und fragte ob man mir den entfernt hätte. Erst dann verstand ich wie kaputt mein Eierstock wirklich ist. Ich weiß bis heute nicht so genau warum und seit wann das so ist. Hatte mal ein paar Zysten-OP's und da wurde wohl etwas mehr als nötig rausgeschnitten.

    Ich drücke Dir weiter fest die Daumen!

    LG, Leerhuhn

  • mal Dauerblutung - mal nichts

    • Leerhuhn
    • 2. Oktober 2013 um 18:21

    Antw:mal Dauerblutung - mal nichts

    Lieber Dr.K.

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Alt werden macht keinen Spaß.

    Liebe Grüße,
    Leerhuhn

  • mal Dauerblutung - mal nichts

    • Leerhuhn
    • 1. Oktober 2013 um 14:43

    Liebe Forumsärzte,

    ich habe seit Januar2013 Pause gemacht und wollte bald weitermachen. Jetzt habe ich aber im August drei Wochen lang eine seltsame Schlierblutung nach einer sehr kurzen Menstruation gehabt. Gestern hatte ich meine Regelblutung die nur ein Tag ging. Heute blute ich wieder kaum mehr und ich fürchte schon, dass die Dreiwochen-Schlierblutung wieder folgen wird. Beide letzten Kurz-Menstruationen kündigten sich schon eine Woche vorher mit Schmerzen an aber es kam kein Blut... also alles durcheinander.

    Hinzu kommt ständiger Schmerz auf der linken Eierstock-Seite aber das ist nicht wirklich neu: Eine Zyste die sich immer wieder neu aufbläst und auf dem Ultraschall harmlos aussieht. Trotzdem noch mal genauer untersuchen lassen?

    Komme ich in die Wechseljahre? Ich bin 43 Jahre und habe einen AMH von 0,05. Die rechte Eierstockhälfte ist auf Ultraschall so gut wie kaum mehr sichtbar weil ich etliche Zysten-OP's hatte.

    Ich wollten am 8.10. mit der Pille beginnen um mich auf den nächsten Versuch vorzubereiten. Das könnte vielleicht Ruhe reinbringen. Soll ich den Kuddelmuddel einfach ignorieren?
    Was tun?

    Liebe Grüße.
    Leerhuhn

  • Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    • Leerhuhn
    • 23. September 2013 um 18:35

    Antw:Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    Liebe Ina,

    auch von mir herzliche Glueckwuensche!!!
    :1rij:
    Liebe Gruesse,
    Leerhuhn

  • Endstation Alicante / Spanien

    • Leerhuhn
    • 21. September 2013 um 03:01

    Antw:Endstation Alicante / Spanien

    Liebe Alle,

    Ich bin nach einem sechswoechigem Island-USA-Urlaub zurueck in der Realitaet. Es war so gut mal nicht an die Kinderwunschbehandlung zu denken. Komischer Weise hatte ich allerdings eine drei Wochen lange braune Schlierblutung die mir den Urlaub etwas beschattet hat. Hinzu kamen immer diese leichten Schmerzen in den Eierstoecken aber die habe ich ja schon seit langem und es sind eben die Zysten die immer wieder auftauchen und dann wieder verschwinden. Was die ewig lange Blutung betrifft bin ich ratlos. Ob das der Anfang der Wechseljahre ist?

    Am 26.11. Geht es bei mir mit einem Probezyklus los und dann werde ich eine weitere Biopsie Mitte Dezember bei Dr. Aizpurua machen lassen um noch mal die Killerzellen im Uterus kontorllieren zu lassen. Bis dahin ist aber noch etwas Zeit. Ich stimme mich trotzdem schon mal langsam zum naechsten Gang ein. Mein Trauerjahr wird am 31.12. zu Ende gehen und dann hoffe ich genug Abstand von allem zu haben um fuer Neues Empfaenglich zu sein.

    Liebe Gruesse Euch allen und einen guten Rutsch in einen hoffentlich sonnigen Herbst,
    Eure Leerhuhn

  • Kürettage nach dem Probezyklus

    • Leerhuhn
    • 30. Juli 2013 um 08:22

    Antw:Kürettage nach dem Probezyklus

    Liebe Margarethe,

    auch ich bin beeindruckt, dass Dr.Aizpurua Deine Situation gleicht richtig eingeschätzt hat.

    Mensch, ich kann mir vorstellen wie Du und Deine Zimmernachbarin im Krankenhaus geweint habt. Das Leben ist schon manchmal verrückt.

    Mach Dir über die Polypen keine zu großen Sorgen. Das gute ist, dass Du ja bei Dr.Aizpurua bist und er transferiert die Embryonen immer schön weit weg vo Polypen und ähnlichen Trublemakern. Er schaut beim Ultraschall immer ganz genau wo die kleinen hinplaziert werden sollen. Das wird klappen!

    Liebe Grüße,
    Leerhuhn

  • Kürettage nach dem Probezyklus

    • Leerhuhn
    • 17. Juli 2013 um 20:42

    Antw:Kürettage nach dem Probezyklus

    Liebe Margarethe,

    wie geht es Dir?

    LG Leerhuhn

  • Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    • Leerhuhn
    • 17. Juli 2013 um 20:38

    Antw:Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    Liebe Ina,
    eine zu dicke Schleimhaut ist eher eine Seltenheit. Vor kurzem hatte auch eine andere Frau dieses Problem aber bei ihr war es viel heftiger. Guck mal unter "Kuretage nach Prbezyklus" unter
    "Eure Behandnungsgeschichte". Sie ist auch bei IVF-Spain, war ziemlichlich verzweifelt und so weit ich weiß wurde ihr dann weitergeholfen und alles wurde wieder gut. Vielleicht solltest Du Dich mit ihr austauschen aber am besten ist wenn Du direkt hier im Forum die Frage an die Repro-Mediziner stellst.

    Liebe Grüße,
    Leerhuhn

  • Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    • Leerhuhn
    • 14. Juli 2013 um 20:33

    Antw:Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    Liebe Ina, Mensch das ist ja eine Luxus-Schleimhaut! Da klappt es bestimmt!

    Liebe Angi, mir geht es so lala. Up and down, kann ich nur sagen. Und bei Dir?

    Liebe Grüße an Alle,
    Leerhuhn

  • Kürettage nach dem Probezyklus

    • Leerhuhn
    • 9. Juli 2013 um 21:26

    Antw:Kürettage nach dem Probezyklus

    Liebe Margarethe,

    hat Dr.Aizpurua gesagt, dass Du diese Ausschabung machen sollst? Vielleicht wäre es am sinnvollsten gewesen, dass Du diese Ausschabung dann auch direkt bei Dr.Aizpurua machen lässt. Nur so eine Idee. Immerhin bist Du in einer ziemlich verkorksten Situation und in Alicante würde man sich in der Klinik bestimmt um Dich kümmern.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass alles gut geht!
    Leerhuhn

  • Endstation Alicante / Spanien

    • Leerhuhn
    • 8. Juli 2013 um 12:16

    Antw:Endstation Alicante / Spanien

    Liebe Alle,

    Es ist mal wieder etwas Zeit vergangen seit ich hier geschrieben habe. In letzter Zeit bin ich etwas verstummt und lese eher viel mit und denke viel nach. Gedanken plagen mich Tag und Nacht. Ich frage mich wie es weitergehen wird, ob ich überhaupt eine Chance habe in irgend einer weise ein Kind zu bekommen.

    Wieviele Pläne sind mein Mann und ich durchgegeangen: PlanB, PlanC, PlanD..... und bei jedem Plan sind riesige Haken, so als wollte das Universum einfach sagen: "Vergiss es einfach mit dem Kindern und lass los!"

    PlanB ist immer noch die EZS: Der Haken? Meine giftige Gebärmutter, die extrem viele Killerzellen beherbergt. Warum ist sie so, meine zickige Gebärmutter? Keiner weis es. Liegt es an der Endometriose? Braut sich dort etwas zusammen von dem keiner noch etwas weiß? Ist es etwas in meinem Kopf?
    Die einzige Hoffnung ist nun, dass Dr.Aizpurua uns mit seiner neuen Methode Ende dieses Jahres helfen wird. Zum Glück hat er eine Idee und gibt nicht so einfach auf. Manchmal schwindet aber all meine Hoffnung und dann bin ich froh, dass mein Mann und Dr.Aizpura mich mit ihrem Optimismus wieder hochziehen.
    Aber man macht sich eben Gedanken. Wieviel Chance haben wir?

    PlanC die Adoption: Nach vielen Recherchen bekamen wir heraus, dass Kinder bei Auslandsadoptionen, trotz Zusammenarbeit mit, in Deutschland anerkannten Vereinen, über düstere Wege zu ihren Adoptionseltern gelangen. Mein Mann und ich recherchieren noch weiter und sind hier noch lange nicht fertig. Das wäre wieder ein Zeitungsartikel wert.

    Eine düstere Seite ist zum Beispiel, dass viele leibliche Eltern in Äthiopien nicht richtig aufgeklärt werden. Man erzählt ihnen, dass ihr Baby im westlichen Ausland von Zieh-Eltern aufgezogen wird, eine gute Ausbildung erhalten wird und später wohlhabend nach Äthiopien zu ihren Familien zurückkehren werden und dann ihre leiblichen Familien sogar unterstützen werden. Das ist natürlich eine Lüge. Nur in den seltendsten Fällen passiert das. Die Wahrheit ist, dass die meisten Kinder ein völlig neues Leben, in einem völlig fremden Land beginnen und danach nie mehr zurückkehren werden.

    Es muss nicht immer einen solchen düsteren Hintergrund in der Adoption geben aber die Möglichkeit ist gegeben und allein das, bedrückt mich und meinen Mann zutiefst. Es gibt nichts schlimmeres als einer Mutter ihr Kind unter falschen Versprechungen wegzunehmen damit man dann ein schwarzes Baby zum knuddeln hat und sich vielleicht sogar noch einreden kann, dass man jemandem etwas gutes getan habe. Die Wahrheit ist, dass man dabei nur sich selber etwas gutes getan hat.

    Bei ältere Kindern sind die Chancen besser, dass es eine ehrliche Adoption gibt, da diese Kinder kaum jemand will. Wenn man also ein 5- oder 6-jähriges adoptiert, ist die Wahrscheinlichkeit einer sauberen Adoption sehr hoch. Aber will ich ein 6-jähriges Kind adoptieren?
    Auch hier bleibt nur die Hoffnung, dass wir im Falle wenn, doch ein kleines Kind mit sauberem Adoptionsablauf bekommen würden.

    PlanD Leihmutterschaft:
    Der notariell unkomplizierteste und sauberste Weg geht durch die USA, ist allerdings nur etwas für wirklich reiche Menschen. Das kostet nämlich mit allem drum und dran um die 100.000€.
    In der Ukraine würde ich es nicht machen wollen, da auch hier unsere Recherchen erschütternde Sachen zu Licht brachten. Mafiose Geschäfte mit Frauen die teilweise Alkoholikerinnen sind und die Agenturen es vertuschen. Frauen die zwischen Prostitution und Leihmutterschaft jobmäßig pendeln...

    Dann bleibt Indien übrig. Hier gibt es relativ gute Strukturen aber totzdem ist nicht sicher wie fair die Frauen wirklich behandet werden. Sie bleiben wärend der gesamten Schwangerschaft in einem geschützten Wohnheim damit ihre Familien nichts von ihrem Geschäft mitbekommen aber auch damit man sie beaufsichtigen kann.

    Außerdem kann es großen Ärger mit den deutschen Behörden geben. Offiziell wird es vom Paar so dargestellt, dass der Mann einen Seitensprung hatte und die Leihumutter gibt das alleinige Sorgerecht an den Vater ab. Dann darf die Ehefrau des Vaters das Kind sehr schnell adoptieren und fertig.
    Wenn die Leihmutter aber verheiratet ist und die deutschen Behörden das rausbekommen, gilt das Kind nach deutschem Recht nicht als das Kind des genetischen Vaters, sondern als das Kind des indischen Ehemannes der Leihmutter. Somit bekommt das Baby keine Einreiseerlaubnis nach Deutschland. Deswegen gab es ein paar Mal schon Situationen bei denen deutsche Eltern Jahre in Indien bei ihren Kinder verbringen mussten bis die deutschen Behörden nachgaben und die Familien doch akzeptierten und einreisen ließen. Also riskant! So etwas wäre für uns das existentielle Ende da wir ja in Deutschland unsere Brötchen verdienen.

    Mein Mann war erst völlig gegen eine Leihmutterschaft weil er es unmoralisch fand, dass eine Frau mit ihrem Körper, 9 Monate lang Geld verdienen muss und dabei auch starken hormonellen und psychischen Belastungen ausgesetzt wird. Als er aber die düsteren Hintergründe einiger Adoptionen mitbekam, fragte er sich was nun das unmoralischere ist: das Kind seiner Mutter abzuschwatzen oder eine Frau ein Baby austragen zulassen und sie dafür zu bezahlen? Wir sind nicht nicht sicher was wir zu allem denken und fühlen sollen.

    Nach allen Recherchen kann ich nur beten, dass es doch mit der EZS klappen wird. Alle anderen Wege machen mir Angst und doch muss ich zugeben, dass ich so verzweifelt bin, dass ich vielleicht trotzdem auf eine Adoption eingehen würde bei der man nichts über den Hintergrund des Kindes weiß. Wenn wir es nicht adoptieren, wird es im Endeffekt ein anderes Paar tun. Ja, ich weiß, das ist egoistisch und ignorant und wenn alle Kinderlose Paare so denken, wird es auch weiter schmutzige Adoptionen geben. Ja, ich weiß das und es macht mich traurig und hilflos zu gleich.

    Und nochmal: Hoffentlich klappt es mit der EZS!

    Liebe Grüße,
    Eure Leerhuhn

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