1. Forum
    1. Unerledigte Themen
  2. Dashboard
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Kalender
    1. Termine
  5. Lexikon
  6. News-System
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • News
  • News Update
  • Erweiterte Suche
  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
  2. Mitglieder
  3. romy

Beiträge von romy

  • Gynäkologe kriegt kalte Füße

    • romy
    • 9. Oktober 2003 um 08:59

    aarrrghhh!

    Also, mein Gyn hat mich gestern einbestellt, um mir Folgendes mitzuteilen: Er wäre keinesfalls zur Beihilfe zu einer Straftat bereit. Natürlich hatte ich ihm beim Erstkontakt vor 2 Monaten sofort mehrfach gesagt, dass Eizellspende in D nicht zugelassen ist. Ihm ist aber dabei nicht - wie allen anderen Laien sofort - klar gewesen, dass auch eine Begleitbehandlung dann rechtliche Probleme aufwirft. Die aber wohl mit etwas gesunden Menschenverstand durchaus lösbar sind, vor allem auch in Anbetracht des minimalen Leistungsumfanges... Das wäre egal. Er wäre nicht bereit, meinetwegen seine Zulassung zu riskieren, er hätte Kinder zu Haus (ich sah die großen, vom Hunger geweiteten Augen schon deutlich vor meinem geistigen Auge). Nein, aber alleine lassen wolle er mich in diesem Dilemma natrülich auch nicht. Sein Lösungsvorschlag: Ich solle doch einfach die ganze Zeit in Spanien verbringen. Dort wäre es doch auch schön. Auf meinen Einwand, das das wohl kaum praktikabel sei: Viele Menschen würden so tief in ihren Strukturen feststecken...

    prima. Da fühlste dich, als hättste dem Arzt nen unsittlichen Antrag gemacht. Weib deutlich angeschlagen nach Hause. Das ist so ungefähr das, was man am besten brauchen kann, wenn man in der Warteschleife steckt, der spanische behandelnde Arzt permanent auf Reisen ist und man sowieso die Sch...pille nicht verträgt...

    Bin ich die einzige hier, der sowas passiert ist?
    Würde mich doch mal interessieren.

    Gruß
    Romy

  • Bitte ich brauche dringend Eure Hilfe

    • romy
    • 7. Oktober 2003 um 21:06

    Bitte ich brauche dringend Eure Hilfe

    Hey, alle drei befruchtet, fürs erste könnte es nicht besser sein! Jetzt gelten nur die nächsten 14 Tage. Bleib so ruhig wie du eben kannst. Denke an dich, drücke dir die Daumen! Gut Brüt!

    Romy

  • Bitte ich brauche dringend Eure Hilfe

    • romy
    • 6. Oktober 2003 um 16:57

    Ach je

    ...dir bleibt aber auch nichts erspart, du Arme. 8Mal die ganze Prozedur. dazu 4mal vergeblich gefreut. Herrje. Was "der da oben" manchen von uns zumutet, das geht wirklich auf keine Kuhhaut. Meine Bewunderung für dein Durchhaltevermögen und deine Tapferkeit!

    Ich würde an deiner Stelle den Gedanken an eine Eizellspende jetzt erst mal zurückstellen. Belaste dich jetzt nicht damit. Die Möglichkeit bleibt dir immer noch. Aber nun liegt erst mal der Transfer vor dir - und die fiesen Wartetage danach. Dann sehen wir weiter.

    Halt uns auf dem laufenden!
    Und herzliche Daumendrücker von

    Romy

  • Gynäkologe kriegt kalte Füße

    • romy
    • 6. Oktober 2003 um 16:30

    Hallo, ihr,

    ich bin in der EZ-Warteschleife nehme also grad die Pille und warte auf weiteren Bescheid aus Spanien. Jetzt bekommt mein Gynäkologe auf Mal in rechtlicher Hinsicht kalte Füße und will die Begleitbehandlung doch nicht übernehmen. Mittwoch hat er mich zum Gespräch gebeten. Es wäre gut, ihm sagen zu können, was genau er während einer solchen Begleitbehandlung tun müßte. Ich weiss bislang nämlich nur, dass die Überwachung der GMS dazu gehört. Was eigentlich noch? Wißt ihr das? Und habt ihr bei euren Gyns mitbekommen, wie die das gegenüber der KK deklarieren, um Schwierigkeiten zu vermeiden?`Oder habt ihr das privat beglichen? Wüßtet ihr ggfs. einen anderen Gyn im Raum HB/HH?

    Was täte ich nur ohne euch...Vielen Dank!

    Gruß
    Romy

  • Embryos oder Blastozysten?

    • romy
    • 29. September 2003 um 14:57

    Hallo in die Runde,

    ich habe diesem Forum ja schon eine ganze Menge nützlicher Informationen entnehmen können. Aber aus einer Sache werde ich noch nicht recht schlau: Wie verhält sich das mit den Embryos und den Blastozysten? Blastozysten sind einen Schritt weiterentwickelt und kurz vor dem Schlüpfen, das weiss ich. Warum werden meistens Embryos und nur gelegentlich Blastos übertragen? Was sind dabei die jeweiligen Vor- und Nachteile?

    Kein rein theoretisches Interesse...
    Vielen Dank für eure Antworten!

    Romy

  • Es geht los......

    • romy
    • 18. September 2003 um 15:11

    Es geht los......

    Hallo Mikel - ich weiss, die Tage rund um den Test sind die Hölle, und ein unklares Ergebnis kann einen fast um den Verstand bringen. Aber versucht, die Nerven zu behalten! Um eurer selbst willen, aber auch für den Fall, das ihr doch noch Glück haben solltet. Quasi-hysterische Zustände sind sicher einer frühen Schwangerschaft nicht gerade zuträglich. Es wird euch vermutlich nichts anderes übrig bleiben, als noch ein paar Tage abzuwarten und dann noch einmal zu testen, falls bis dahin keine Blutung eingesetzt hat. Nehmt die Medikamente auf jeden Fall weiter, bis ihr sicher seid.

    Es ist Glücksache. Oder was auch immer. Jedenfalls äußerst ungewiß. Und es kann auch dann negativ sein, wenn vorher alles bestens aussah. Bei einer normalen deutschen IVF liegt die Chance bei 2o-25%, das wißt ihr sicher. Das heißt: hoffen und bangen. Noch dazu sind die Symptome bei der Einnistung oft denen vor der Menstruation zum Verwechseln ähnlich, und der Körper ist durch die Hormongaben ohnehin etwas verändert. Da kann man seiner Wahrnehmung kaum trauen und sich bestens verrückt machen. Und es bringt doch nichts. Ihr braucht in einigen Tagen einen neuen HCG-Wert. Versucht euch bis dahin ein bißchen abzulenken und spazieren zu gehen. Im Moment könnt ihr sowieso nichts anderes tun. Ich weiss, das sagt sich leicht, aber jede Stunde, die ihr einigermassen rumbringt, bringt euch dem Ergebnis näher.

    Wie sagt der Kölner: Et kütt, wie et kütt.
    Haltet die Ohren steif!
    Alles Gute, daumendrück!

    Romy

  • Umgangston im Forum

    • romy
    • 1. September 2003 um 16:35

    Umgangston im Forum

    Mensch, das artet aber allmählich aus. Laßt doch die Kirche im Dorf, Leute. Ich bin ja schon beruhigt, dass niemand hintenrum den Rausschmiß eines anderen gefordert hat. Da nehme ich den Heckenschützen natürlich zurück (und stell ihn in meinen Vorgarten).

    Ich hab mir das jetzt noch mal angeguckt. Es geht also um Frowlein und ursächlich offenbar um die „Hormonwert“-Geschichte, oder? Stimmt, da sind mit Frowlein tonfallmäßig a bissl die Gäule durchgegangen. Brr, Frowlein! Atme mal tief durch! (Hat jemand mal ne Möhre?) Ja, die berühmte norddeutsche Heißblütigkeit - da kann sowas einfach mal passieren…

    Da hatse sich also einmal ein bißchen vergaloppiert, unser Frowlein. Aber sie deswegen rausschmeissen oder ihr den Rückzug nahelegen? Schnapsidee. Im Ton haben sich hier auch andere schon mal vergriffen, das kann einfach mal passieren, vor allem, wenn man viel und schnell schreibt. Und Frowlein ist doch wohl eins unserer besten Pferde im Stall. Super-engagiert und, um bei den Gäulen zu bleiben, rundum beschlagen. Wissen und Einsatz sind doch nach wie vor Aktivposten, oder sehe ich das falsch? Frowleins Verdienste wiegen doch wohl weit mehr als dieser eine kleine Fehlgriff im Tonfall.

    Gruß
    Romy

  • Umgangston im Forum

    • romy
    • 1. September 2003 um 11:40

    Umgangston im Forum

    Liebe ForumsteilnehmerInnen.

    Wenn ich nur wüßte, wer und welche Äußerungen hier gemeint sind! Sicher wären grundsätzlich Fälle denkbar, bei denen ein Rausschmiss als letztes Mittel berechtigt wäre, z.B. in Fällen wiederholter, eindeutiger Beleidigung anderer Teilnehmer oder bei anderen wiederholten, ernsthaften Verstößen gegen die demokratische Diskurskultur. Aber wo bitte sind die? Kann mir das mal jemand zeigen? Auch bei längerem Quersurfen durch abgelegene Forumsecken habe ich keine Äußerung finden können, die einen Rausschmiss, von wem auch immer, auch nur ansatzweise rechtfertigen könnte. Ich finde einige ungeschickte Formulierungen, das ja, und auch das ein oder andere, dass man bestimmt ein bißchen freundlicher hätte ausdrücken können. Auf der anderen Seiten sehe ich aber auch eine große Bereitschaft, sich angegriffen zu fühlen - und sofort mit Kanonen, den allerschärfsten, auf Spatzen zu schießen.

    Zwei Dinge möchte ich grundsätzlich zu bedenken geben.

    Der TON wird hier moniert. Nur: Wo entsteht der – in der Hand des Schreibers oder im Kopf des Lesers? Ich meine: Bei Otto Normalschreiber mindestens zur Hälfte im Ohr des Lesers. Der Leser nämlich gibt dem Text, auch beim Leise-Lesen, eine Stimme und eine Tonfall - und die enthalten bekanntlich mindestens 5o% der Information. Ob ich mir eine neutrale Information in sachlichem, in locker-aufgeräumten oder in vorwurfsvoll-schulmeisterhaftem Ton selbst vortrage, macht bei gleichem Text einen Riesen-Unterschied in der Wirkung. Auch spezifischere Texte bieten hinsichtlich des Tones eine gewisse Bandbreite: Unicorns Äußerungen weiter oben z.B. liegen zwischen melancholischem Sinnieren und alttestamentarischem Zorn –je nach Entscheidung des Lesers. Wer hinsichtlich dieser Rezeption sicher gehen möchte, sollte seinen Text mindestens 2o% freundlicher abfassen, als er/sie es eigentlich für nötig halten würde.

    Das zweite. Eizellspende ist ein heikles Thema. Zum einen tangiert es, da beißt die Maus keinen Faden ab, einige sehr problematische Aspekte. Als Stichwort: Ein Kind um jeden Preis? Ausbeutung von Spenderinnen? Identitätsprobleme beim Kind? Zum anderen ist es nah an wunden Punkten angesiedelt. Viele von uns werden ihre Infertilität doch in irgendeiner Form als Insuffizienz oder als Kränkung erleben. Ich wage mal zu behaupten: Ein Forum, das Äußerungen von Belang enthält, wird IMMER Verletzungen generieren. Immer wird es jemand geben, der sich von diesem oder jenem gestört, verärgert oder auf den Schlips getreten fühlt - und sei es nur eine ordnungsgemäß vertretene andere Meinung. Eine Rausschmiss-Regelung würde ein verheerendes Signal setzen: Niemand würde sich mehr trauen, einen heiklen Punkt anzusprechen oder eine abweichende Meinung zu vertreten. Schon jetzt geschieht das auffallend selten.

    Ich möchte also unsere geschätzten Moderatoren auch um einen Ordnungsruf in die andere Richtung bitten. Wenn ihr also zu den einen ruft: Seid nicht so grob!, dann ruft bitte auch mal in die Gegenrichtung: Seid nicht so wehleidig!

    Was mich auf die Palme bringt, ist nämlich die Reaktion dieser Gegenseite, also derjenigen, die sich hier in irgendeiner Form gekränkt, gestört oder beleidigt fühlen – durch, wie ich meine, relativ geringfügige Dinge. Dann greift man sofort zu den dicksten Keulen und haut drauf, was das Zeug hält, unter weitgehender Hintanstellung eben jener Fairness und jenes positiven Umganges, den man vorab reklamierte. Schließlich ist man das „Opfer“, ob nun tatsächlich oder eingebildet, und damit von jeder Fairness entbunden. Oder?

    Man könnte nämlich auch einfach als Mitleser ein kurzes Posting machen und freundlich bitten, einen moderateren Ton anzuschlagen. Wenn das bei wiederholten Versuchen nicht griffe, bliebe es immer noch die Möglichkeit, ein einzelnes Posting zu löschen, verbunden vielleicht mit einer Art offiziellen Abmahnung durch die Moderatoren - per P.N. natürlich, denn wir stellen hier niemanden bloß. Erst nach zwei oder drei solcher Abmahnungen wäre an einen Rausschmiss auch nur zu denken.

    Was statt dessen geschieht, ist ein Skandal. Da wird diffamiert, was das Zeug hält: „Störenfriede“, „Leute, die sich für superschlau halten“ usw. Noch dazu wird hinterrücks der Rausschmiss anderer gefordert, ohne sich als Angreifer persönlich zu zeigen oder den geforderten Ausschluss anderer auch nur begründen zu müssen. Und die Moderatoren gehen auf solches Vorgehen auch noch ein! Bei allem Respekt für eure Arbeit und die Schwierigkeiten einer solchen Moderation, Ines und Chris, aber da macht ihr euch zum Handlanger von Heckenschützen.


    Gruß,
    die das Forum sehr schätzende

    Romy


    An Reza: Wer gackert, muss auch legen. Wer soll ausgeschlossen werden und warum?

    An Unicorn: Bei aller grundsätzlichen Zustimmung: Es fiele leichter, deine Worte anzunehmen, wäre da nicht dieses „Du hast leicht reden… du hast zwei Kinder bekommen!“ Da ist es billig, von anderen Einhaltung der Grenzen zu fordern. Ich vermisse etwas Würdigung für die, die für die Einhaltung dieser Grenzen einen höheren Preis zahlen müssen – nämlich den der Kinderlosigkeit.
    Erkläre mir bitte, was gegen den Transfer von 3 Embryos spricht. Soweit ich weiss, ist dies fast Standard.

    An Ines und Chris: Es gibt ein Extra-Forum für die mit einem positiven Schwangersschaftstest. Für die mit einem negativen gibt es keins. Die würdens aber nötiger brauchen. Sollte man nicht eins einrichten mit dem Titel: „Was, wenn’s nicht geklappt hat?“ oder so?
    Und ob es nicht sinnvoll sein könnte, das allgemeine Forum zu teilen in „Technisches & Organisatorisches“ und „Psychologisches und Ethisches“?

  • Umgangston im Forum

    • romy
    • 30. August 2003 um 12:24

    Umgangston im Forum

    Liebe Forumsteilnehmer,

    ein solch schwerwiegender Schritt sollte nur nach entsprechender Diskussion erfolgen.

    Bevor ich mir eine Meinung dazu bilde, wüßte ich gerne, welche Äußerungen als derart anstößig, beleidigend oder kränkend empfunden wurden. Könntet ihr mal ein paar Zitate in den Raum stellen? Danke!

    romy

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: romy am 2003-08-30 12:25 ]</font>

  • The same procedure.....

    • romy
    • 22. Juli 2003 um 13:22

    The same procedure.....

    Ja, das verstehe ich, so ähnlich geht es mir auch. Man muß wirklich die Balance halten, einerseits alles versuchen, was in den persönlichen Kräften steht, so dass man sich später nichts vorwerfen muss. Andererseits: wissen, wann es genug ist, und das Schicksal annehmen können. Es ist schwierig für uns, zu akzeptieren, das es Dinge gibt, die wir bei aller tatkraft, allen Fähigkeiten, allem Wissen einfach HINNEHMEN müssen. Wir sind einfach heute daran gewohnt, unser Leben in einem immensen Maß selbst bestimmen zu können.

    Außerdem hat eine KiWu-Behandlung glaube ich auch eine gewisse Suchtgefahr (sagt mein Repro-Doc auch); die Hoffnung auf die neue Chance ist einfach immens verführerisch. Auch darauf muß unsereins aufpassen.

    Ist bei Ines die Schilddrüse untersucht worden? Das wird auch oft vernachlässigt.
    Auch die Immunseite sollte abgeklopft werden, wobei dieses Feld noch weitgehend im Dunkeln liegt. Es ist nicht klar, wie limitierend eine solche Immunproblematik ist, und es ist ebenso unklar, wie wirksam die Leukozyten-Übertragung wirklich ist. (Habs auch hinter mir).

    Ich bin SEHR froh, zu hören, dass euch das Pech stärker zusammenschweißt. Wenigstens ein Gutes. Bei uns ist es auch so. Dafür sollten wir wirklich dankbar sein. Wenn z.B. ein Kind stirbt, durch Unfall, Verbrechen oder plötzliche Krankheit, gehen 8o% der Ehen danach kaputt. Wir haben das im Bekanntenkreis zweimal erlebt, bei meinen Eltern (Unfalltod meines Bruders) war es auch fast soweit.

    Ich denke an euch, und wir werden das schaffen - so oder so!

    Romy

  • The same procedure.....

    • romy
    • 22. Juli 2003 um 11:39

    The same procedure.....

    Liebe Ines, lieber Chris,

    auch mir schnürt euer Posting das Herz zusammen. Da meine letzte eigene, mißglückte ICSI gerade mal drei Wochen zurückliegt, kann ich recht gut nachfühlen, wie es euch wohl gehen mag. Das kraftraubende Hoffen und Bangen, die Sehnsucht, an der man verrückt werden könnte, das tagelange, unentwegte Schielen nach Zeichen und Regungen im Unterleib, der Niederschlag des negativen Testergebnisses, und danach das Tal der Tränen, das man durchqueren muß, ob man will oder nicht.

    Die Wiederholung macht es noch schwerer. Jedesmal schneidet es tiefer ins Herz. Es tut mir, wie allen hier, so sehr leid für euch.

    Mir blieb das Herz zum zweiten Mal stehen, als ich den großgedruckten Satz „Wir geben nicht auf“ las. Bei allem Respekt für euer Durchhaltevermögen: Überlegt es euch gut, und entscheidet das keinesfalls in der unmittelbaren Schmerzphase. Jeder neue Versuch kann neuen Schmerz bringen, und man darf den Punkt nicht übergehen, an dem es genug ist. Dieser Schmerz, der ins Innerste besonders der weiblichen Seele schneidet, kann irgendwann gefährlich werden. Habt acht auf eure Seele. Man darf auch aufgeben, und manchmal MUSS man es sogar. Diesen Punkt darf man keinesfalls verpassen.

    Denn noch immer gibt es keine Garantie auf ein Kind. Ob das gut oder schlecht ist, sei dahingestellt, aber so ist es nun einmal. Mit all ihren Mitteln kann die moderne Reproduktionsmedizin auch nur einem Teil der Paare helfen. Ich las neulich, das unter deutschen Verhältnissen etwa 5o% sämtlicher KiWu-Patienten schwanger werden, unter ausländischen im Schnitt etwa 66%. Das heißt, eins von zwei Paaren bzw. zwei von dreien bleibt nichts anderes übrig, als sich mit ihrer Kinderlosigkeit abzufinden. Das ist viel, verdammt viel. Von ihnen hört man nie etwas. Das – und übrigens auch vieles auf diesen Seiten hier – kann den Eindruck erwecken, als sei das Wunschkind nur eine Frage der Zeit oder des Einsatzes. Das ist es aber nicht, und ich halte es für gefährlich, so zu denken. Man kann irre werden daran. Es gibt eine Art Hoffnung, die nur noch dünnes Eis ist über einem Abgrund von Verzweiflung. Diese Art Hoffnung springt mich aus euren Großbuchstaben an. Ich mache mir Sorgen um euch.

    Ich hoffe, ich darf mir erlauben, das zu sagen. Als langjährige KiWu-Patientin (6 ICSIS, auf beiden Seiten mehrere Begleit-OP’s, alles erfolglos) weiß ich, wovon ich rede. Ich habe schon nach dem 2. Fehlversuch gespürt, dass es Zeit ist, sich auf den worst case vorzubereiten - Was ist, wenn nicht? – um die letzten Versuche einigermaßen unbeschadet überstehen zu können. Ich rede dabei nicht von Tränen und Schmerz. Ich rede von ernsthaften seelischen Problemen, Depressionen etwa, Verbitterung, Verhärtung, Verlust jeder Lebensperspektive, körperlichen Krankheiten – alles Gefahren, die man in einer längeren KiWu-Behandlung wirklich sehr ernst nehmen muss. Es ist schwierig, mit heiler Haut hindurch zu kommen.

    Wenn ich euch raten darf: Beschäftigt euch mit der Frage: Was ist, wenn nicht? Und macht den nächsten Versuch erst dann, wenn ihr darin Boden unter den Füßen gefunden habt. Wenn ihr in eine evtl. Kinderlosigkeit „reinatmen“ könnt, wenn sie ihre Schrecken verloren hat. Eine Position etwa: Wir werden damit leben können, wie immer es auch ausgeht. Sätze, die euch stützen. Ohne den Schmerz zu verleugnen, der in einer ungewollten Kinderlosigkeit liegt.

    Ich frage mich auch, ob eure Position als Forumsleiter/in euch vielleicht unter Druck setzen könnte, weiter durchzuhalten, koste es, was es wolle. Bitte achtet darauf, das darf keinesfalls passieren. Auch als Leiter dürft ihr sagen: Bis dahin und nicht weiter. Gebt notfalls die Leitung für eine Zeit ab, um wenigstens diesen Druck entkräften zu können.


    Das Leben ist manchmal grausam.
    Ich hoffe, ihr könnt einander stützen und trösten, und ihr findet Rückhalt in eurem Umfeld.

    Time and hour run through the roughest day -
    Auch die schlimmsten Tage gehen einmal zu Ende.

    Romy

  • ivi sevilla

    • romy
    • 13. Juli 2003 um 14:30

    Grüß euch,

    Frage in die Runde: Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit dem IVI Sevilla und Dr. Navarro? Im Klinikforum finde ich erst mal nichts dazu.

    Vielen Dank!

    Romy

  • Sagt man's später dem Kind?

    • romy
    • 8. Juli 2003 um 10:00

    Sagt man's später dem Kind?

    Ihr Lieben.

    Herzlichen Dank allen Schreibern und Schreiberinnen für ihre Gedanken. Sie sind eine gute Hilfe bei der Entscheidungsfindung. Ich sehe auch, dass es gute Argumente für und gegen das Verschweigen gibt und werde das Ganze noch ein bißchen in mir bewegen.

    Nur in einem Punkt möchte ich widersprechen: Dass dieses Thema und die Beiträge dazu diejenigen „nervös“ machen könnten, die gerade in Behandlung stecken, mit dem deutlichen Anklang: Lassen wir das doch lieber. Zum einen: Das Thema ist deutlich gekennzeichnet, jemand, der in besonders fragiler Verfassung ist, muss es nicht öffnen. Zum anderen: In ein solches Forum gehören unbedingt auch die heiklen Aspekte des Thema „Eizellspende“. Zu denen sicher auch die psychologischen gehören. Die für meine Begriffe hier ohnehin noch etwas unterrepräsentiert sind, jedenfalls, wenn man es damit vergleicht, wie genau die technischen, medizinischen, organisatorischen und finanziellen Aspekte der Eizellspende beleuchtet werden.

    Vor allem aber meine ich, dass man diese heiklen Aspekte VOR einer Behandlung durchdenken und verarbeiten sollte, bis man einen Standpunkt findet und festen Boden unter den Füßen hat. Für eine solche Behandlung – und auch schon für eine „normale“ IVF oder ICSI – braucht man ein Fundament; es geht einem IMMER ans Eingemachte. Daneben ist es auch sicher der Behandlung nicht förderlich, wenn man derweil unangenehme Gedanken wegdrängen muss. Wer aber ein solches Fundament für sich gefunden hat, der wird auch nicht mehr nervös, wenn ein anderer offen sucht und fragt.

    Allen einen guten Tag!
    Romy

  • Sagt man's später dem Kind?

    • romy
    • 2. Juli 2003 um 09:40

    Sagt man's später dem Kind?

    Hoppla, da hat sich wohl was verhakt. Darf ich vielleicht einen kleinen, allgemeinen Hinweis einstreuen, bevor sich die Sache weiter zuspitzt? Ich schreibe beruflich und habe daher gelernt: Schriftliche Äußerungen werden häufig unfreundlicher interpretiert, als sie gemeint sind. Die zusätzliche Information des Tonfalls und die Verbindlichkeit der menschlichen Stimme fehlen einfach, und viele Menschen sind es nicht so gewöhnt, sich schriftlich auszudrücken. Es ist mir beim Querlesen in diesem Forum schon ein paar Mal aufgefallen, dass aufgrund solcher Mißverständisse - für meine Wahrnehmung - unnötige Konflikte entstanden. Auch zwischen Anke und frowlein ist das für meine Begriffe so ein Tonfall-Mißverständnis. Wenn ich etwas lese, was mich im ersten Moment ärgert, lese ich es immer noch mal &quot;innerlich laut&quot;, und zwar in einem möglichst freundlichen Ton. Erst dann stellt sich das &quot;echte Ärgerpotential&quot; raus. Umgekehrt kann man eigenes &quot;Ärgerpotential&quot; rausfiltern, in dem man sein eigenes Posting mal &quot;laut&quot; vor sich hinmuffelt.

    Ich freue mich übrigens immer über dezidierte Meinungsäußerungen, und ich möchte dazu ermutigen - auch wenn sie ein höheres &quot;Ärgerpotential&quot; haben. Es ist doch immer ein Vergnügen, wenn ein Mensch einen Standpunkt hat und ihn schlüssig vertritt - egal, ob man ihn teilt oder nicht. Und lernen kann man am besten im Kontakt mit Menschen, die anders denken. Insofern: danke, frowlein. Übrigens: Deine Idee mit dem Bilderbuch ist hervorragend. Wenn du sowas kannst, wäre das große Klasse. Halt uns auf dem Laufenden!

    Zurück zum Thema. Erst mal hab ich mich gewundert, dass mir Frischling die Ehre zukam, die &quot;Tell-or-Not-Tell&quot;-Diskussion nach Deutschland zu tragen. Bei der Frage: w
    Wie kommt ein Kind später damit klar? landete ich 1o Minuten, nachdem mein Mann das Thema EZS zu meiner Überraschung vorbrachte. Und ich klemme da immer noch. Aus euren Postings sehe ich, dass es sehr gute Argumente für und wider gibt. Ich hoffe auf weitere Beiträge!

    Frage an die, die bereits ein Kind durch EZS haben: Denkt ihr im täglichen Kontakt zu euren Kindern daran, dass sie durch EZS entstanden sind? Kommen manchmal Gedanken an die genetische Mutter? Wie geht ihr mit unbekannten Ähnlichkeiten um? Bleibt da irgendwo ein inneres Fragezeichen? Kriegt ihr sowas wie &quot;Mein Kind, das hast du von mir&quot; über die Lippen?
    Wer weiss in eurem Fall von der EZS? Habt ihr es jemanden gesagt?

    Noch mal wiederholt die Frage: Kennt ihr Kinder, die aus welchen Gründen auch immer einen genetischen Elternteil nicht kennenlernen können? Wenn ja: Wie kommen diese Kinder damit zurecht?

    Und zu der Bio-Unterricht-Frage: Das müsste doch auch alle &quot;Kuckuckskinder&quot; betreffen - angeblich sind das auch 1o%. (Also solche, die ihren Vätern untergeschoben wurden, nach dem Motto: Mama's Baby, Papa's maybe)
    Davon kenne ich auch drei, bereits groß: Denen ist in der Schule nichts aufgefallen.

    Viel schwieriger finde ich beim Verheimlichen, entsprechend cool zu bleiben. Ich hätte Angst vor unwillkürlichen kleinen Reaktionen - flacher Atem, Pupille zieht sich zusammen etc. - wenn das Kind unbefangen ankommt und irgendwas Heikles sagt. Könnte ich den Gedanken &quot;Wenn du wüßtest&quot; vermeiden oder überdecken? Selber unbefangen bleiben? Kinder sind immens feinfühlig und merken ziemlich genau, wenn man ihnen was vormacht.

    Einen schönen Tag euch allen und beste Wünsche an alle, die gerade bibbern (auch in Südafrika)

    Romy

  • Sagt man's später dem Kind?

    • romy
    • 30. Juni 2003 um 13:35

    Ihr Lieben,

    mein Mann und ich tragen uns nach mehreren fehlgeschlagenen ICSIs mit dem Gedanken an eine Eizellspende. Wie es einem als Paar damit geht, kann man ja noch halbwegs abschätzen. Dabei sind auch viele eurer Forumsbeiträge sehr nützlich.

    Aber wie wird ein Kind später damit klarkommen? Hat irgendjemand hier schon Erfahrungen damit? Oder mit Samenspende,die ja für das Kind eine vergleichbare Tragweite hat (und schon känger praktiziert wird - da müßten bereits Erfahrungen mit älteren Kindern vorliegen)

    Kommt da später auch diese diffuse Unruhe und Unsicherheit ob der eigenen Identität und der eigenen Wurzeln, unter der viele Adoptierte so sehr leiden? Oder ob diese Unruhe durch die frühe Ablehnungserfahrung ausgelöst wird, die ja in unserem Fall ausgeschlossen ist?

    Gibt es Literatur zu diesem Thema oder hat jemand schon mal etwas darüber gehört oder gelesen?

    Wie habt ihr vor, später damit umzugehen?
    Verheimlichen? Oder sagen? Wann?


    Nicht ganz vergleichbar: gleich drei &quot;Urlaubsmitbringsel&quot;, die ich kenne, haben anscheinend keine Probleme mit dem Vater, den sie nie kennenlernen werden. Irgendwie grinst halt jeder bei der Geschichte.

    Mein (ohne Verheimlichung) adoptierter Bruder hingegen ist in später Jugend/ frühen Erwachsenenjahren fast verrückt geworden an dieser Identitätskrise. Extreme Krise über Jahre bis an den Rand des Todes.

    Erbitte eure Meinung/euer Gefühl zu der Sache.

    Vielen Dank!
    Romy

  • Vida Fertility Institute

    mehr erfahren
    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

    mehr erfahren
    Klinik Eugin
  • CRA Barcelona

    mehr erfahren
    CRA Barcelona
  • IVI Valencia

    mehr erfahren
    IVI Valencia
  • Clinica Tambre

    mehr erfahren
    Clinica Tambre
  • Institut Marques

    mehr erfahren
    Institut Marques

Registriere Dich jetzt für unseren kostenlosen Newsletter.

Die Eingabe des Namen ist optional.
Verteilerlisten
Bitte bestätigen Sie die Datenschutzerklärung
Jetzt anmelden

Vielen Dank für Deine Anmeldung!

Du bekommst in wenigen Minuten eine E-Mail mit einem Bestätigungslink.

  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™
💛 Du bist mit deinem Kinderwunsch nicht allein.
Der Weg zum Wunschkind ist oft voller Fragen – und Entscheidungen, die gut überlegt sein wollen.

Welche Klinik ist die richtige? Was, wenn es unterschiedliche ärztliche Meinungen gibt?


Auf www.deine-kinderwunschmanager.de findest du:

✅ Persönliche Begleitung durch erfahrene Kinderwunschberater*innen

✅ Hilfe bei der Auswahl der passenden Klinik – im In- oder Ausland

✅ Vertrauensvolle ärztliche Zweitmeinungen

✅ Ein offenes Ohr für all deine Sorgen


🎯 Buche jetzt dein kostenloses Kennenlerngespräch – und finde heraus, was dir wirklich weiterhilft.

👉 Jetzt entdecken

Jetzt entdecken
Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺 in der WSC-Connect App bei Google Play
Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺 in der WSC-Connect App im App Store
Download