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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von romy

  • Geschäftemacherei oder Goldquelle ezs

    • romy
    • 23. März 2006 um 14:16

    Re: Geschäftemacherei oder Goldquelle ezs

    Hallo, ihr alle,

    ich will mich doch noch mal zu Wort melden. Mit so einem Murkel im Haus kommt man doch weniger zum Schreiben… auch wenn die Bauchweh dank Lefax (Ein dreifach Hoch!) und Kümmeltee kein großes Problem mehr darstellen. Aber man merkt halt doch, dass der Nachtschlaf nur noch portionsweise erfolgt.


    Ich komme mir zwar mittlerweile reichlich bescheuert vor in meiner mir irgendwie zugewachsenen Rolle als Novum-Anwältin. Aber mein Gerechtigkeitssinn lässt es einfach nicht zu, dass solche Dinge unwidersprochen im Raum stehen bleiben. Zumal die Beschuldigten selbst sich ja nicht zu Wort melden oder zu den Vorwürfen Stellung beziehen können – ein grundsätzliches Ungleichgewicht, dass mir Unbehagen bereitet.

    Sicher muss Kritik erlaubt sein. Aber Sasuna und Josi, so sehr ich euch schätze: Was ihr hier macht, das ist keine Kritik. Kritik beruht auf belegbaren Dingen oder persönlichen Erfahrungen. Was ihr hier verbreitet, das sind Spekulationen, und zwar der böswilligen Art. Das geht in Richtung üble Nachrede, und das kann einfach nicht angehen. Das kann nicht einfach so stehen bleiben. Kritik benennt Fakten und beschränkt sich darin auf das Notwendige. Was ihr hier tut, und zwar mit spürbarem Vergnügen, das ist über jemanden herfallen, der sich nicht wehren darf.

    Noch einmal: In Warschau könnte sich sicher das ein oder andere bewegen, ich habe auch versucht, dazu beizutragen. Aber der größte Vorwurf, den ich (und das aus Erfahrung) dorthin schicken kann, ist der ungenügender Vorab-Kommunikation. Daran hapert es, und daraus resultieren auch viele der hier erwähnten Probleme.

    Ihr werft Dr. L. Beutelschneiderei vor. Aber diese Milchmädchenrechnung ist doch wohl ein Witz. Zunächst mal zahlt man die 6.ooo Euro ja für 2 Versuche, und das bedeutet bei einer EZS-Erfolgsquote von durchschnittlich 5o%, dass man rechnerisch von 4.5oo.- ausgehen sollte. Dann mag es zwar sein, dass ein „high responder“ 25 EZ produziert. Aber das sind doch wohl seltene Ausnahmen, im Durchschnitt produziert eine Frau bei normaler Stimulation zwischen 12 und 15 Eizellen. Und die sind nicht alle verwertbar, und auch von den verwertbaren ergibt nicht jede einen transferierbaren Embryo.

    Polen ist jedenfalls nicht Rumänien, und gerade das wäre für mich ein Argument für egg-sharing: Dass ich sicher sein kann, dass die EZ ohne Ausbeutung einer Spenderin gewonnen werden. Polen ist auch nicht Rumänien, was das Lohn-und Preisniveau betrifft, und auch nicht, was die Entlohnung von Spenderinnen angeht.

    Dazu ist eine große Klinik mit viel Personal zu unterhalten. Zufällig weiß ich, dass Dr. L. mit seiner Familie in einer Hochhauswohnung wohnt. (Wir sprachen über Gärten). Zumindest war das im letzten Mai so, als ich da war.

    Mal ganz davon abgesehen: Die Preisgestaltung obliegt dem Anbieter einer Leistung. Es wird niemand gezwungen, die jeweilige Leistung zu akzeptieren, aber es steht auch niemandem zu, öffentlich über die Kalkulation dieser Leistung zu spekulieren. Und es ist wirklich verwunderlich, dass diese Art Unterstellung nur in eine Richtung passiert.

    Dann das andere: Negative Testergebnisse „dürfen nicht gepostet werden“. Ich bitte euch. Das ist doch wohl absurd. Wie sollte das wohl funktionieren?

    Wie dem auch sei. Ich selber bin der Meinung, dass Novum dringend eine bessere Vorab-Information bräuchte, um Themen wie egg-sharing, die Finanzen, die 2-Versuchs-Regelung und das Prozedere eindeutiger zu kommunzieren. Gerade mit dem egg-sharing mit seinen Vor- und Nachteilen muss man sich vorher auseinandersetzen können, keine Frage.

    Ich bin immer wieder erstaunt über die Polarisierung, die Dr. L. hier im Forum auslöst. Manche machen ihn zu einem Halbgott, andere statten ihn sozusagen mit Schwefelgestank und Pferdefuß aus. Beides finde ich gleichermaßen abstoßend. Fakt ist, dass diese Klinik sich sehr einsetzt und mir scheint, dass Novum ein besonders gutes Labor hat. Mein kleiner Kreis hier, also diejenigen, mit denen ich näheren Kontakt hatte, sind bislang ausnahmslos dort schwanger geworden. Es mag sein, dass es noch bessere Kliniken gibt, Sasuna. Ich kann es nicht beurteilen. Aber das ist kein Grund, andere Kliniken herabzuwürdigen. Ein bisschen „Leben und leben lassen“, wie man in meiner Heimatstadt Köln sagt, täte hier not.

    Ein letzter Punkt. Die Novum-Patientinnen können sich hier kaum noch unbefangen äußern. Jede Äußerung, sei sie positiv, neutral oder negativ, hat mittlerweile ein „G’schmäckle“. Auch dein erstaunliches Engagement gegen Dr. L, Sasuna. Dazu haben viele beigetragen. Und das führt dazu, dass mittlerweile viele hier einfach die Klappe halten. Oder sich z.B. nicht mehr trauen, ihre Schwangerschaft bekannt zu geben. Oder – wie ich – einfach dessen müde werden und kaum noch Lust haben, sich zu äußern. Das muss sich wieder normalisieren, sonst haben wir Novum-Patientinnen in diesem Forum kein Zuhause mehr. Ich habe mich gerade um diese Normalisierung bemüht. Aber wie es halt so ist: „Wenn über eine dumme Sache/ mal endlich Gras gewachsen ist/ kommt immer ein Kamel gelaufen/ das alles wieder runterfrisst.“ Insofern wäre ich sehr froh, wenn Dr. L. zur Abwechslung mal wieder da wäre, wo er hingehört: in seinen Ordner.


    Grüße an alle.
    Sasuna, Josi: Ich vertraue drauf, dass ihr das nicht persönlich nehmt.

    Romy

  • Geschäftemacherei oder Goldquelle ezs

    • romy
    • 19. März 2006 um 13:32

    Re: Geschäftemacherei oder Goldquelle ezs

    .Ihr habt sicher grundsätzlich nicht unrecht. Was mich jedoch wundert, ist, dass solche Überlegungen immer nur betr. Novum angestellt werden. Mir kommt das schon manchmal wie eine Kampagne vor. Wo bleiben denn die Profitschätzungen anderer Kliniken? Warum regt sich darüber keiner auf? In Sevilla sollte ich 8.ooo Euro für 1 Versuch bezahlen; ich bekam 3 Embryonen. In Warschau habe ich 3.5oo Euro für 1 Versuch bezahlt, dort bekam ich 5 Embryonen angeboten. Auf 25 EZ wird dort sicher niemand stimuliert, das halte ich für hanebüchen.

    Man kann nur jeder Novum-Patientin sagen:
    - vorher den Preis verbindlich abklären und sich nicht auf evtl. Nachforderungen vor Ort einlassen.
    - sich nicht für evtl. bestellte Postings hergeben, sondern diese Dinge nach eigenem Gutdünken behandeln.
    - und die Frage nach Mischspenden vorher besprechen und für sich selber abklären.

    (Diese Dinge habe ich auch bereits direkt bei Novum angesprochen.) Abgesehen davon ist man dort wirklich in den besten Händen, gerade auch schwierige Fälle!

    Romy

  • Embryonenspende oder EZ-Spende?

    • romy
    • 14. März 2006 um 15:29

    Re: Embryonenspende oder EZ-Spende?

    witchflight, ich war bei novum in warschau und wurde dort beim 1. versuch ss.

    es gibt 2 arten von embryospenden - überzählige, bereits befruchtete eizellen oder ei+samenspende von jeweils passenden spendern. das ist ein preisunterschied.

    gruß romy

    mit murkel auf dem arm...

  • Wieviele Embrionen zurück?

    • romy
    • 14. März 2006 um 15:25

    Re: Wieviele Embrionen zurück?

    ich würde das genauso entscheiden.

    toi-toi-toi

    romy
    mit murkel auf dem arm...

  • -

    • romy
    • 13. März 2006 um 15:47

    Re: Habe gerade was gelesen - gegen SS Übelkeit

    ...Ingwertee hilft gegen normale, leichte SS-Übelkeit, jedenfalls war es bei mir so. Außerdem: Nüsse, Weißbrot, Toast, Preggie Pops...Wenn einem kodderig ist, ist sowas richtig. Gegen starke Übelkeit konnte bei mir kein einziges Hausmittel mehr was ausrichten. Dann braucht man Medikamente, z.B. Vomex oder im Notfall Zofran. Hauptsache, es bleibt ausreichend Essen und Wasser im Körper...

    Ingwer gilt auch als wehenauslösend, sollte man vielleicht besser vorsichtig dosieren.

    Gruß Romy

  • Wieviele Embrionen zurück?

    • romy
    • 12. März 2006 um 19:06

    Re: Wieviele Embrionen zurück?

    Hallo Julie,

    ja, das ist wirklich eine schwierige Entscheidung. Zu Beginn meiner SS hieß es auch: vermutlich Zwillinge...und plötzlich ging mir die Flatter, aber richtig. Es war aber dann doch nur eine, und die ist jetzt 4 Wochen alt...

    Das mit den Mischspenden kannst du bei Dr. L. ansprechen und für dich ausschließen. Dieser Punkt müsste dich also nicht verunsichern.

    Du kannst dir auch nur 1 Embryo transferieren lassen. Wenn du Grund zur Annahme hast, "eigentlich" schnell ss zu werden, würde ich das auf alle Fälle auch tun. Ansonsten sind die Chancen mit 2 Embryos natürlich deutlich höher. Du hast natrülich auch höhere Kosten, weil du evtl. mehr Versuche brauchen wirst. Also ist auch deine finanzielle Situation ein Argument.

    Last not least: auch mit 1 Embryo bleibt das Risiko von 1-eiigen Zwillingen. Das soll bei künstlicher Befruchtung auch höher liegen als normalerweise.

    Vielleicht fragst du mal die Zwilli-Mütter, wieviele Embryos sie transferiert bekommen haben? Meist werden ja 3 transferiert, manchmal auch mehr.

    Viele Grüße
    Romy

  • Bauchweh

    • romy
    • 9. März 2006 um 10:45

    Re: Bauchweh

    Hallo, ihr Lieben,

    danke für die Tipps. Lefax scheint anzuschlagen, heute geht es ihr besser. Tragen, Kümmeltee-trinken, Wärmflasche etc. mache ich natürlich außerdem. Und ich esse nichts, was blähen könnte. Gestern hat der Wurm die ganze Zeit geschrien, da saß den ganzen Tag was quer, sie pupst und rülpst wie ein alter Matrose. Dabei gerät das ganze Kind aus dem Gleichgewicht: Trinken, Schlafen, Schreien im 2-Minuten-Wechsel, und sie wird immer nervöser dabei. (Ich auch.)

    Sasuna, lässt sich die Massagetechnik beschreiben? Oder muss man es sehen? Ich weiß nur: Im Uhrzeigersinn sanft um den Nabel.

    Gruß Romy

  • Einige praktische Tipps rund um die Geburt

    • romy
    • 9. März 2006 um 10:28

    Re: Einige praktische Tipps rund um die Geburt

    Na, freut mich. Ich habe gedacht, schreibs mal schnell auf, bevor wieder alles vergessen ist. Tat mir einfach Leid für meinen Mann, den ich dann nach der Entbindung dauernd scheuchen musste.

    Brustwarzen: Möglichst auf BH verzichten in der SS (soweit von der Brust her möglich) oder Loch für Brustwarze in BH schneiden. Reibung an der Kleidung desensibilisiert. Danach langsam anfangen mit frottieren und später stärkeren Abhärtungen (Nagelbürste, Peelinghandschuh o.ä. etc). 2x kurz am Tag hat bei mir gereicht. Vorsicht, wenn vorzeitige Wehen aufgetreten sind, dann aufhören. Bei mir hat das sehr gut hingehauen; das kann einen ja völlig fertigmachen. Habe zwei freundinnen unter Tränen stillen sehen, die Kinder hatten nach dem Stillen Blut am Mund... daher war ich gewarnt.

    Es klappt bestimmt auch bei euch. Was man auch immer gegen Dr. Lewandowski sagen mag, er setzt seinen Ehrgeiz rein, möglichst jede schwanger zu kriegen - und das ist zu unserem Vorteil!

    Danke auch für die Glückwünsche! Wir freuen uns auch sehr über unseren süßen Murkel. Grade schläft sie süß und selig und lässt mir mal ein paar Minütchen... gestern hat sie mich das erste Mal richtig genervt... den ganzen Tag völlig verquer...aber das gehört eben auch dazu...auch wenn man sich lange nach einem Kind gesehnt hat...

    Gruß Romy

  • Bauchweh

    • romy
    • 6. März 2006 um 10:55

    Hallo, ihr erfahrenen Mütter,

    unser kleiner Murkel (3 Wochen alt) plagt sich seit einer Woche mit Bauchweh herum - mit Pupsen und Rülpsern, die schwer rauskommen. Sie weint viel, sie krümmt sich, das ganze Kind ist nervös und aus dem Gleichgewicht. Kümmelzäpfchen vom Kinderarzt helfen wenig. Was meine Nahrung angeht, haben wir alles ausprobiert (weggelassen) und nicht rausgefunden, was da so blähen könnte. Wärmflasche haben wir natürlich auch ausprobiert, hilft kurz.

    Habt ihr zufällig Tipps dafür?

    Viele Grüße
    Romy

  • Embryonenspende oder EZ-Spende?

    • romy
    • 27. Februar 2006 um 17:18

    Re: Embryonenspende oder EZ-Spende?

    Hallo Kate,

    mit Kryos hat man niedrigere Chancen als mit frischem Zellmaterial. Aber die können auch ausreichen, ich habe grad einen Ex-Eisbär schnarchend auf dem Schoß...

    Emrybrospende muss aber nicht zwangsläufig "kryo" bedeuten und auch nicht "billiger". Wir hatten eine doppelte Spende, die beides für uns ausgesucht war. Wie das mit überzähligen Embryos ist, weiß ich nicht.

    Viele Grüße
    Romy

  • Einige praktische Tipps rund um die Geburt

    • romy
    • 25. Februar 2006 um 13:43

    Hallo, ihr Lieben,

    mal was ganz anderes...dieses Forum kann man ja auch anders nutzen als nur für die Bekanntgaben der forhen Botschaft.... hier also aus dem reichen Erfahrungsschatz meiner immerhin schon 13-tägigen Mutterschaft – grins - einige praktische Tipps/Erfahrungen rund um die Entbindung. Vielleicht kann ja die eine oder andere Erstgebärende was damit anfangen? Eigentlich sollte so was ja in die Vorbereitungskurse – aber da malt man ja lieber „Visionen vom Leben mit dem Baby“ – vorzugsweise in rosarot, versteht sich…


    •Ich hatte außer meinem Mann eine Freundin mitgebracht, die selbst auch eine schwere Geburt hatte durchstehen müssen. Ursprünglich hatte ich das so entschieden, weil mein Mann sich unsicher war, ob er dabei sein wollte. Uns beiden war es wichtig, dass er wenn, dann von sich aus dabei ist, und so hatten wir vereinbart, dass er im gemütlichen Aufenthaltsbereich vor dem Kreißsaal wartet, wenn er feststellt, dass es nichts für ihn ist. (Mein Mann ist ein sehr maskuliner Typ, der sich in sehr weiblichen Kontexten – und das ist eine Geburt ja nun mal – schnell unwohl fühlt…). Damit er diese Freiheit hat und ich in dem Fall nicht alleine bin, kam meine Freundin mit. Und das war eine sehr gute Entscheidung. Mein Mann blieb dann doch dabei, war aber sehr froh, zwischenzeitlich mal eine Pause machen zu können und eine halbe Stunde durch den Park zu laufen. In der zweiten Hälfte der Geburt konnte ich dann locker zwei Leute beschäftigen. Vor allem auch war es sehr gut, eine Frau dabei zu haben, die genau wusste, wie hart so eine Geburt sein kann, wie elend ich mich fühlte - und die trotzdem die Hoffnung in den Augen behielt. (Übrigens sagte meine Nachsorge-Hebamme dazu: Ihrer Erfahrung nach wäre es nur in etwa der Hälfte alle Geburten sinnvoll, dass der Mann dabei wäre. In der anderen Hälfte wäre es nutzlos bis schädlich; es wären sogar im Kreißsaal schon Ehen kaputt gegangen. Es wäre grundfalsch, dass die Begleitung des Mannes heute ein Standard wäre, dem sich die Männer kaum mehr entziehen könnten.)

    •Ich hatte für danach ein Einzelzimmer im Krankenhaus reserviert, auch darüber war ich nachher sehr froh. Ich habe (als Kassenpatientin) dafür 48€/Nacht bezahlt, und es geht nur, wenn ein Zimmer frei ist. Es war sehr schön, zunächst mit dem Baby ganz alleine zu sein, muss ich sagen. Und einfach Raum für Zärtlichkeit und Schmuserei zu haben und ganz in dieser Sphäre bleiben zu können – ohne Erwachsenen-Unterhaltungen, ohne Fernsehen etc. Das Baby ist ja in den ersten Stunden nach der Geburt oft wach und man kann sich wirklich ganz nah sein. Das ist so eine „Blase der Zärtlichkeit“, die man kaum haben kann, wenn noch eine andere Person dabei ist. Dazu die praktischen Vorteile: kein Klogang mit blutigen Beinen vor unbekannten Besuchern, kein weinendes Baby, dass den Nachtschlaf stört (mein Murkel hat sich nicht einmal gemuckst in den ersten Tagen – ein echtes Idealbaby…neben mir im Bett total zufrieden…). Außerdem kann man dann die Brust, wie es empfohlen wird, an den empfindlichsten ersten Stilltagen viel an der Luft trocknen lassen – ohne den Ehemann der Bettnachbarin zu schockieren…also, das war mir wirklich jeden Cent wert, diese Privatsphäre. Die ersten Tage mit dem Neugeborenen sind etwas ganz Besonderes, diese spezielle Stimmung ist auch sofort vorbei, wenn der Alltag zuhause wieder anfängt. Sollte man sich wirklich gönnen. Ich bin dann nach drei Nächten nach Hause, damit auch mein Mann dem Baby nahe kommen kann – aber die drei Tage waren für den Murkel und mich sehr wichtig. „Die beste Vorbereitung für eine gelungene Stillbeziehung“ sagte meine Nachsorgehebamme dazu.

    •Wenn ihr für euch eine PDA nicht ausschließt, das notwendige Beratungsgespräch rechtzeitig vor der Geburt absolvieren. Das heißt ja nicht, dass man die bekommen muss, man kann das immer noch während der Geburt entscheiden (Zeitfenster: 3-7cm Muttermund-Eröffnung). Aber während der Wehen Beratungsgespräche zu absolvieren ist natürlich völliger Käse, muss aber ggfs. trotzdem gemacht werden. Ich hatte auch die Einwilligung für einen evtl. Kaiserschnitt und Spinalanaesthesie rechtzeitig vorher abgegeben.


    •Was mir super gut getan hat, ist KRAFTBRÜHE während und nach der Geburt. Ein wahres Zaubermittel, das ich allen Entbindenden und Stillenden wärmstens ans Herz legen will. Gibt Kraft während der Wehen und danach. Ich hatte von meiner TCM-Heilpraktikerin dafür spezielle stärkende Suppenkräuter bekommen, (kann man sicher auch bei ihr bestellen, falls keine andere Quelle zur Hand). Huhn, Kräuter, Ingwer 3-4 Std. auskochen, danach viel Gemüse – Sellerie, Petersilienwurzel, Pastinaken, Möhren, Lauch ganz oder in groben Stücken 1 Std mitkochen lassen. Abseihen, Huhn und Gemüse wegwerfen. Brühe abschmecken, entfetten, entsprechend portionieren / einfrieren.) Leicht konsumierbare Energie, schmeckt wirklich prima (nicht zu vergleichen mit den medizinischen Kräutern der TCM – die sind ja oft fürchterlich im Geschmack), vor allem aber: sehr kräftigend. also: man genießt und genest.

    •Für die erste Zeit zuhausen evtl. sowas wie Energiebällchen vorbereiten, kleine, kalorienreiche Happen, die man schnell einwerfen kann und die einen mit Notfall-Energie versorgen – man braucht viel zwischendurch, und öfter mal klappt es anfangs nicht so mit der Ess-Still-Koordination, wie man sich das vielleicht wünschen würde. Ich bin beim Stillen regelrecht geschmolzen, hatte nach 5 Tagen bereirts mein Ausgangsgewicht wieder…die Kleine pumpt aber auch ab wie ein alter Matrose, ich komme kaum nach mit Essen.

    •Ein bis zwei gute vorne zu öffnende Hausanzüge sind wichtig, in denen man schlafen kann, sich aber auch einigermaßen angezogen fühlt.

    •Man braucht nach der Geburt Inkontinenzbinden, die ganz großen (Apotheke), ca. 2-3 Päckchen. Mit normalen Binden kommt man in den ersten beiden Wochen nicht hin. Dazu einen dicht schließenden Eimer für die Toilette, ein Spülgefäß für warmes Wasser (Plastikkännchen etc) und ganz weiches Klopapier. Sowie Milchzucker, um den Stuhl weich zu halten.

    •Und man sollte Kräuterblut im Haus haben, falls man Blut verloren hat. (Eisentabletten machen den Stuhl hart).

    •Für den Tag des Milcheinschusses einen Weißkohl (hält sich) und ein locker sitzendes Bustier (Still-BH unerträglich an dem Tag) im Haus haben. Weißkohlwickel nehmen die Entzündungsgefahr aus der Brust. Blätter ins Eisfach tun, mit einer Flasche crunchen und nach dem Stillen unter das Bustier auf den Busen tun.

    •Ich habe die Brustwarzen vorher gut abgehärtet, viel gebürstet und möglichst wenig BH getragen, weil ich üble Nippel-Probleme bei Freundinnen mitbekommen hatte. Das hat sich sehr bewährt. Am 2. Tag hatte ich zwei Mini-Blasen, danach war kein Pflegebedarf mehr (bin hellhäutig, also empfindlicher).

    •Probleme hatte ich mit dem Anpressschmerz beim Stillen. Einige Tage habe ich Paracetamol nehmen müssen, weil mir das wie Feuer durch Rücken und Kopf schoss. (4x o,5/Tag ist ok). Vielleicht besser im Haus haben.. Die Verspannung schadet, das kann den Milchfluss behindern. Jetzt, nach etwa 1o Tagen, wird es besser.

    •Für evtl. Stillkrisen Fencheltee und losen Traubenzucker im Haus haben.

    •Vor der Geburt bereits Kinderarzt klarmachen.


    Wenn man das vorher besorgt, kann man dem Mann ein paar dämliche Laufereien in den ersten Tagen ersparen – die Zeit verwendet man besser aufs Schmusen und Baby bestaunen…

    Viele Grüße
    Romy

  • Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    • romy
    • 25. Februar 2006 um 13:35

    Bericht von der Geburt

    Hallo, ihr alle,

    jetzt will ich doch den versprochenen Geburtsbericht noch nachliefern. Was ich daraus an praktischen Erfahrungen gewonnen habe (hauptsächlich Dinge, die man besser vorher erledigt als in den ersten Tagen danach), packe ich mal rüber in den „schwanger“-Ordner…

    Ich war eine Woche über Termin, als ich morgens etwa eine halbe Tasse Flüssigkeit verlor. Abends war ich dann zur Untersuchung im Kreißsaal, wo sich erstmals erste Wellen auf dem CTG zeigten – ich spürte aber noch nichts davon. Es blieb trotz Test unklar, ob die Fruchtblase gesprungen war oder nicht. Über Nacht sollte ich deshalb dableiben, man ging davon aus, dass die Geburt wohl am Morgen begänne oder eingeleitet würde. Das Geburtsgewicht wurde auf 3.4oog geschallt.

    Um Mitternacht bekam ich dann leichte Bauchschmerzen, die ich für „Vorwehen“ hielt – hatte vorher ja noch keine gehabt. Als ich um 3 dann vorsichtshalber mal in den Kreißsaal rüberging, war der Muttermund bereits 4cm eröffnet, ohne dass ich überhaupt kapiert hatte, dass die Geburt schon begonnen hatte. Bis 7cm war dann alles bilderbuchmäßig. Schmerzen etwa vom gut Doppelten starker Menstruationsschmerzen, ich konnte mich frei bewegen und wurde mit den Schmerzen bis dahin gut fertig. „Ist ja tatsächlich alles halb so wild“ dachte ich, „da haben sie im Vorbereitungskurs wohl doch recht gehabt“ – dort hatte man uns erzählt, eine Geburt sei wie ein anstrengender Arbeitstag, aber eben auch nicht mehr…Zum Ende des Zeitfensters für die PDA (7cm Mumu-Öffnung) fragte ich die junge Hebamme dann noch mal „werden sich die Schmerzen jetzt noch mal signifikant verändern?“ – Die Antwort war nein. Sie würden höchstens noch ein bisschen ansteigen. Ich dachte: Damit wirst du auch so fertig.

    Dann war Schichtwechsel, eine andere Hebamme kam. Auf dem Ultraschall sähe man, dass das Baby sich nicht genügend gedreht hätte. Wir müssten sofort etwas unternehmen, sonst käme es zu einem Stillstand und dann bliebe nur noch eine Möglichkeit… also, ab aufs Bett und an den Wehentropf. Im Liegen tat alles viel mehr weh als im Stehen. Nach zwei Stunden Schaukellage und steigender Oxytocin-Dosierung war dann die Drehung geschafft – ich aber auch.

    Aber dann ging es erst los. Die Austreibung war schrecklich, das kann ich nicht anders sagen. Zusätzlich zu den 4ooog Geburtsgewicht – „alles über 3.ooog ist bei einer Erstgebärenden ein Kampf“…- hatte unser Murkel auch noch den Arm hochgenommen und seitlich angewinkelt und sich damit im Geburtskanal verhakt. Das wurde gekontert mit immer höheren Wehentropfgaben. Der Tropf stieg bis auf 16o, was bewirkte, dass die Presswehen 2x pro Minute kamen, krampfartig wie ein Stromstoß, mit ganz kurzen „Wehenpausen“ – also weniger schmerzenden Phasen von etwa 1o Sekunden Dauer dazwischen. Das sollte dazu dienen, meine sämtliche Kraft zu mobilisieren, um uns Glocke und Zange zu ersparen. Diese Austreibungsphase dauerte 2,5Stunden, ich habe so um 25o-3oo Presswehen gehabt und nur noch nach Luft gejapst, denn Zeit zum Luftholen blieb einfach nicht. Dazu extreme Schmerzen. Das Kind rutschte immer wieder zurück. Schlußendlich sah man das auch, und da kam eine Ärztin dazu, die sich mit ihrem ganzen Gewicht auf meinen Bauch warf, um das Kind zu arretieren. Das tat zwar auch sehr weh, aber damit ging es dann dem Ende entgegen. Gekrönt wurde das Ganze dann von einer Sturzblutung bei der Nachgeburt… Das war wirklich übel, ich fühlte mich wie ein Tier, das zu Tode gehetzt wird.

    Als die Kleine draußen war, habe ich tatsächlich einige Minuten gebraucht, um überhaupt Interesse für sie aufzubringen. Ich habe noch nicht mal gefragt, was es denn wäre. Ich war mit der Welt am Ende. Aber das Gefühl ändert sich dann schnell, wenn man das Kind auf den Bauch gelegt bekommt. Den versprochenen „Endorphincocktail“ habe ich jedoch nicht bekommen, und es war auch überhaupt nicht so, dass „alles vergessen war“, als das Kind da war. Das waren einfach zwei Dinge nebeneinander. Gerade auch die Intensität der gegensätzlichen Gefühle, direkt nacheinander – erst der existenzielle Schrecken der Austreibungsphase, dann danach eine zärtliche Nacht mit dem Baby – das fand ich nicht einfach zu verpacken. Einige Tage nach der Geburt bekam ich Alpträume, in denen ich das noch einmal nacherlebte. Mit ein paar Tränen und viel-drüber-reden begann dann aber auch die Verarbeitung des Ganzen, und jetzt ist es schon fast Vergangenheit.

    Aber man sollte besser ohne Glückserwartung in eine Geburt gehen, scheint mir. Es wird doch immer propagiert, dass eine Geburt ein rauschhaftes, ja fast orgiastisches Erlebnis sei. Ich halte das – zumindest in der Generalisierung – für stark idealisiert. Es kann auch richtig Scheiße sein. Mein Mann sagte nachher, er habe die Geburt nur deshalb durchgestanden, weil ihm ein Freund einige Tage zuvor die Geschichte der schweren Geburt dessen Sohnes ungeschminkt erzählt hatte; mein Mann hatte sich von daher auf die Belastung richtig eingestellt. Aber in den Kursen etc. redet niemand Tacheles mit einem.

    So, soweit erstmal. Gleich wird Murkel wach werden und nach einer Mahlzeit verlangen…

    Viele Grüße an alle
    Romy

  • Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    • romy
    • 20. Februar 2006 um 11:13

    Re: Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    Hallo, ihr alle,

    will doch wenigstens kurz Bescheid sagen, dass unser Murkel inzwischen zur Welt kam – ein großes, gesundes, hübsches Mädchen namens Jette. Aber Murkel ist auch immer noch gültig. Murkel ist ein echter Hauptgewinn, ein total süßes Kind und dazu bisher völlig unkompliziert.

    Sie kam am 1o.2. eine Woche nach ET, mit 4.o1og und 57cm zur Welt.

    Daraus folgt schon, dass die Geburt ein echter Alptraum war, zwar ohne klassische Komplikationen, aber äußerst hart war. Und von wegen – alles vergessen, wenn das Kind da ist. Ich habe tatsächlich noch Alpträume davon. Ich weiß nicht, ob ihr das lesen wollt??? Die Darstellung der Geburt in Büchern und Vorbereitungskursen hat jedenfalls wenig damit zu tun, was einen dann erwartet – wenn man erstmals gebärt und das Kindsgewicht über 3.ooog liegt. Das ist alles höchst idealisiert. So konnte ich mich nicht drauf einstellen, was mich wirklich erwarten würde. Mein Mann war besser vorbereitet, da ihm ein Freund kurz vorher die ungeschminkte Geschichte der Geburt seines ersten Sohnes erzählt hatte. Mein Mann konnte sich deshalb wappnen und meinte, ohne das hätte er die Geburt nicht durchgestanden, jedenfalls nicht in der Rolle des Felses in der Brandung, die der Mann einfach einnehmen und halten muss.

    Was ich auf alle Fälle noch loslassen werde, sind ein paar praktische Tipps für die, denen die Entbindung bevorsteht, ich konnte doch ein paar Erfahrungen gewinnen, die vielleicht für andere von Nutzen sein könnten. Aber das mache ich beim nächsten Mal. Ich habe sehr viel Blut verloren und bin noch ziemlich schlapp. Und unsere Kleine pumpt ab wie ein alter Matrose (habe heute, 1o Tage nach Geburt, bereits mein Ausgangsgewicht zurück – muss morgen mit Sahnediät beginnen…). Dazu das übliche Durcheinander in den ersten Wochen nach der ersten Geburt…

    Trotz ihrer Größe und ihres Gewichtes ist unser Murkel ein zartes Kind mit feinen Knochen und einem wunderschönen Mund. Optisch passt sie gut zu uns. (ich bin auch sehr groß). Sie macht bei allem wunderbar mit, weint kaum und wird im Moment noch ganztägig beschmust, von Mama, Papa und der Oma, die am Anfang hier hilft, Gott sei Dank.

    Danke, Dr. Lewandowski!

    Grüße an alle, melde mich wieder
    Romy

  • Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    • romy
    • 9. Februar 2006 um 16:58

    Re: Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    Hallo, alle,

    heute morgen habe ich dann etwas Fruchtwasser verloren - nehme ich wenigstens an, war nicht viel. Wehenmäßig tut sich nicht viel, nur das übliche Hart-Werden.

    Wie es in Polen wohl weitergeht? Die neue Regierung ist ja streng katholisch und will den Staat auf Kirchenkurs bringen - und die ist STRIKT jeden JEDE Reproduktionsmedizin...

    Gruß an alle
    Romy

  • Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    • romy
    • 7. Februar 2006 um 17:45

    Re: Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    Na, ihr...

    also, es tut sich bislang nichts, was Richtung Kreißsaal deuten würde. Bin jetzt 4 Tage drüber. Aber man wird ja heutzutage gut überwacht. Und gerade Mädchen kommen gerne zu spät, hörte ich letztens (schon in dem Alter! Ich dachte, das gilt nur für Rendez-vous?)

    Quälend ist es nicht. Aber so kuzr vor Schluss passiert ja irgendwie noch so ne zweite Absenkung. Jetzt sitzt der Kopf schon so richtig zwischen den Beingelenken, und das finde ich doch etwas störend. ZUmal sich das, was früher mal meine Beine waren, in so ne Art korinthische Säulen verwandelt hat und zu Vergleichen mit einem afrikanischen Grautier herausfordert. Meine Akupunkteuse überlegte letztens, ob sie vielleicht vor dem ersten Stich einen Eimer drunterstellt... Mit dem dickeln Knubbel dazwischen hat sich mein Gang dem von Popeye angenähert, ich schwanke so von einem Bein aufs andere...

    Morgen werde ich erst mal einen heißen Rotwein mit viel Zimt trinken, das soll milde stimulieren. Vor dem Rizinus-Cocktail scheue ich noch zurück, Durchfall, igitt, das entkräftet doch so...

    Katia, was macht das HCG?

    Birgit, bei dir ist auch alles ok?

    Viele Grüße, auch an alle anderen, natürlich

    Romy the walrus

  • Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    • romy
    • 3. Februar 2006 um 09:09

    Re: Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    Hallo Purzel,

    dass du nach dem 11. Negativ down bist, ist mehr als verständlich. Ich fand es von Mal zu Mal schwieriger auszuhalten; die Wartezeit kam mir immer entwürdigender vor und das Negativ haute tiefer rein. Und du hast noch 3 Versuche mehr als ich auf dem Buckel.

    Der Schritt zum Fremdsperma ist dann auch noch eine Sache für sich. Wir haben uns ja auch schlussendlich für eine Doppelspende entschieden, obwohl wir noch Kryo-Quappen auf Lager geahbt hätten. Dieses nächste Stück Loslassen hat aber auch noch mal Zeit und Kraft gekostet. Aber schlussendlich muss unsereins wohl alles probiert haben, entweder um ein Baby zu bekommen oder um damit abschließen zu können. Jedenfalls ging es mir so.

    Zu Beginn der Schwangerschaft traten dann schon bei mir Ambiavlenzen auf und ich rechne auch für die erste Zeit nach der Geburt damit, dass evtl. noch mal was hochkommen könnte. Es ist einfach so, und am besten, man macht sich nix vor, dann wird man da am besten mit fertig.

    Ich wünsche dir viel Kraft, probier das Aussichtsreichste. Und - die Immunologie ist bei dir untersucht worden? Es scheint ja oft daran zu liegen, wenn es so lange nicht klappen will.


    Tja...heute ist D-Day, aber es tut sich REIN GAR NICHTS... nachts habe ich ein bisschen Bauchweh, aber nix Intervallartiges... bin mir noch nicht mal sicher, ob das zumindest Vorwehen sein könnten... ab jetzt alle 2 Tage zum CTG... die faule Socke soll sich jetzt auf den Weg machen!

    Gruß Romy

  • Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    • romy
    • 1. Februar 2006 um 09:58

    Re: Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    Angel, auch dir herzlichen Glückwunsch!

    Mit der FU hast du erst mal noch mehr Zeit, da setzt dich dein Gyn unötig unter Druck. Gerade am Anfang einer Schwangerschaft muss man doch erst mal seine Gefühle neu sortieren, auch und gerade, wenn eine lange Zeit des Kinderwunsches vorausging.

    Das Risiko eines Abortes beträgt ca. 1:1oo, das weíßt du. Du kannst aber doch eine Nackenfaltenmessung durchführen lassen (11.-14.SSW). Dabei bekommst du keine Gewissheit, aber weitere Indizien. Und wenn du über EZS schwanger bist, hast du ohnehin de facto noch ein viel niedrigeres Risiko, aber das brauchst du deinem Gyn je nach dem ja nicht auf die Nase zu binden.

    Du bekommst dann aufgrund der Messung ein Risiko genannt. Bei mir war das 1:2oo; (also in Wirklichkeit noch viel geringer, aber egal). Mein Gyn sagte ganz vernünfitg: Eine FU ist vom Risiko her größer - also Blödsinn!

    Du musst das nur selbst bezahlen. Ich habe 8o Euro bezahlt.

    Ach, und, was gerne vergessen wird: Solche Untersuchungen sind NUR dann sinnvoll, wenn man ein Down-Kind nicht austragen würde. Wenn man sich vorstellen könnte, auch ein solches Kind großzuziehen, dann braucht man gar nichts zu untersuchen... also vielleicht auch erst mal grundsätzlich überlegen?

    Gruß
    Romy

  • Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    • romy
    • 31. Januar 2006 um 18:21

    Re: Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    Hallo, ihr alle!

    @ Andrea. Danke der lieben Nachfrage; Freitag ist ET für eine Spontangeburt. Nachdem meine Plazenta sich verzogen hatte, hatte ich einfach keine Indikation mehr für einen Kaiserschnitt (leichtes Seufzen), aber eine Extrawurst nur so wollte ich mir dann auch nicht braten lassen. Machen wir es also auf die traditionelle Art...
    Andrea, ich bin sicher, bei dir können wir auch nächstes Mal jubeln! Du bist einfach fällig!

    katia: versechsfacht? Na, bestens! Dann ist ja alles ok und ich würde mal auf einen Einling tippen. Welche Anzahl hat Dr. L prognostiziert?
    Es tut sich noch nichts bei mir, außer dass ich nachts Bauchschmerzen habe. Aber nur "ganz normale", nix intervallartiges oder anschwellendes - keine Ahnung, ob das Vorwehen sind... na, ich werde es schon merken, wenn es ernst wird.
    Ich werde wohl auch ein paar Tage in der Klinik bleiben.

    Ich hoffe, ich kriege den Murkel gut raus... jetzt soll sie auch kommen. Jedes Gramm, was sie sich jetzt noch anfuttert, muss ich nachher büßen...

    Viele Grüße
    Romy

  • Wein hilft beim Schwangerwerden

    • romy
    • 30. Januar 2006 um 12:04

    Hallo, alle,

    bei uns war bereits 2x etwas in der Zeitung über eine Studie, die belegte, dass regelmäßig etwas Wein trinken hilft, eine gewünschte Schwangerschaft zu erzielen. Weintrinkerinnen wurden in der Studie signifikant schneller schwanger. Aber nur kleine Mengen, also etwa das berühmte kleine Glas am Tag. Rot oder weiß ist egal. Anderer Alkohol hatte keine steigernden Wirkungen auf die Fruchtbarkeit.

    Ist ja mal ein angenehmer Tipp, oder? Habe selber den Eindruck, da ist was dran.

    Gruß Romy

  • ÜBERSICHT KLINIKEN

    • romy
    • 30. Januar 2006 um 11:58

    Re: ÜBERSICHT KLINIKEN FÜR SINGLE-FRAUEN

    Hallo, Mädels,

    bei uns war am WE eine Notiz in der Zeitung: Dänemark ändert seine Gesetze, ab ...? ist EZS auch für Single-Frauen sowie lesbische Paare erlaubt.

    Vielleicht interessant für alle Blonden unter euch?

    Gruß Romy

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