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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von romy

  • Immunologische Untersuchung vor der ersten Spende- Ja oder Nein?

    • romy
    • 2. März 2007 um 13:02

    Re: Immunologische Untersuchung vor der ersten Spende- Ja oder Nein?

    Nein, ist es nicht. In deinem Fall sieht es erst mal so aus, als läge es am POF. Wenn du 3 Fehlschläge hast oder eine Immunreaktion bekommst, dann ist es früh genug, zu Dr. Reichel zu gehen.

    Was du tun kannst, ist Bryophyllum nehmen (ab kurz vor Transfer) und außerdem zur Vorbereitung öfter 1 Glas Wein trinken. Das fördert nachgewiesenermaßen die Empfängnisfähigkeit.

    Viele Grüße
    Romy

  • Veträglichkeit der Medikamente bei Eizellspenden

    • romy
    • 2. März 2007 um 13:00

    Re: Veträglichkeit der Medikamente bei Eizellspenden

    aaah...Mumpitz. Wirklich. Da wird immer ein Zeug erzählt... unglaublich. Der ganze Bereich der künstlichen Befruchtung reizt offensichtlich zum wilden Phantasieren. Ich habe auch schon so oft gehört, eine IVF wäre eine "Tortur" - oder die in Pressebeiträgen über EZS immer wieder aufgewärmten rumänischen Spenderinnen, die dann unfruchtbar werden etc. Dr. med. Mabuse lässt grüßen.

    Juju, im einzelnen.
    - Gestagen kann dich müde machen.
    - Östrogen regt eher an, ich fand diese Stimulation immer angenehm. Östrogene bieten immer ein minimales Brustkrebsrisiko. Bei den Pflastern aufpassen, dass sie unterhalb des Nabels kleben und die Stellen wechseln.
    - Die Downregulation kann Wechseljahres-Symptome hervorrufen, Hitzewallungen etc. Hat es bei mir aber nie. Ich habe nichts davon gemerkt.

    In der Schwangerschaft produziert dein Körper selber diese Hormone in weitaus höheren Dosen. Und eine Schwanegrschaft ist VIEL belastender als so eine Stimulation. Wenn dich das Brustkrebsrisiko ängstigt: Spät Kinder kriegen erhöht das Brustkrebsrisiko sowieso, egal, wie sie gezeugt werden.

    Also, da kann man sich verrückt machen - oder es lassen.

    Gruß Romy

  • Endlich da!

    • romy
    • 28. Februar 2007 um 20:05

    Re: Endlich da!

    Liebe Anna, Pionierin des Single-Ordners,

    nicht nur meinen allerherzlichsten Glückwunsch, sondern auch meine allergrößte Anerkennung will ich doch loswerden! (verderri, warum ist auch bei all diesen Smilies kein Orden dabei! ) Wir sind alle stolz auf dich. Du hast dich was getraut und wirst für viele, die nach dir kommen werden, sicher eine Wegmarke gesetzt haben.

    Eine kleine Lea wird also in Zukunft dein Leben mit dir teilen!
    Den ersten "Augenblick" wirst du niemals vergessen. Auch das Gefühl auf dem Bauch, wo sie lag und wie sich das anfühlte, das speichert dein Körper für immer ab.

    Ja - die Schwangerschaftsprobleme. Es ist schwerer für uns lang-sehnende-Mütter, ein normales Verhältnis dazu zu finden. Man hat es sich so sehr gewünscht - und dann kommen die Malessen, die gemischten Gefühle, die Zweifel und Ängste und was sonst noch alles zu einer Schwangerschaft dazugehört. Schwanger sein ist ja nicht unbedingt immer schön. Und unsereins schilt sich dann selber undankbar. Oder schämt sich sogar.

    Ach ja, Geburt = Bergbesteigung. Bei uns hieß es "ein Tag harter Arbeit". Diese Vergleiche! "Raubüberfall" hätte ich einen treffenderen Vergleich gefunden. Oder "Tigerangriff"...

    Hat Lea Blähungen? Das ist es ja oft, wenn sich die Kleinen nicht beruhigen lassen. Ich habe allerhand ausprobiert, aber was wirklich geholfen hat, waren die Lefax-Tropfen. Drauf achten, dass man das Pumpspray verschrieben kriegt.

    Tragen ist sonst noch eine echte Erleichterung. Für die ersten 6 Wochen ist der Glückskäfer-Tragesack sinnvoll. (Es sei denn, man kommt mit der Wiege-Trage klar...ich kam das nicht) Danach das Tragetuch. Alleine steht man ja anfangs ziemlich belämmert davor. Aber die meisten Entbindungskliniken bieten ein Stillcafe oder ähnliches an. Dort ist dann jemand, der einem das mal richtig zeigen. Ich war total begeistert von der mir dort gezeigten Wickelkreuztrage- du hast das Kind wie einen praktischen kleinen Rucksack am Körper und kannst damit einiges erledigen. Und das Kind ist spürbar zufriedener. Ich habe es erst im 4. Monat für mich entdeckt und habe mich dann geärgert, dass ich nicht früher...

    Hast du Leute, die du um warme Mahlzeiten, Suppen etc. bitten kannst?

    Nach etwa 8 Wochen hast du die Sache im Griff! Und dann geht es auch noch mal richtig los mit den Muttergefühlen.


    Und, was uns natrülich interessiert - wie hat der genetische Vater deiner Tochter jetzt auf sie reagiert?

    Aber alles bei Gelegenheit!

    Alles Gute eurer neuen Zweisamkeit!

    Romy

  • Eizellspende und die emotionen

    • romy
    • 27. Februar 2007 um 12:01

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Nein, Maria, das halte ich nicht. Aus deiner Darstellung hört man, dass du das gut beobachtest hast und ohne Vorwurf. Obwohl deine eigenen Gefühle sicher vehement sind.
    Ich hoffe, es findet sich hier jemand, der dazu etwas weiß. Ich würde erst mal fragen wollen, wie der positive Teil eurer Beziehung ist. Was ist schön zwischen dir und deiner Kleinen?
    Und ich würde fragen, wie die Zeit unmittelbar nach der Geburt war.

    Ich glaube aber nicht, dass dies an der EZS liegt. Ich weiß aber, dass es solche Konstellationen gibt, von einer Freundin, die Pekip-Ausbilderinnen ausbildet und viele Eltern erlebt.

    Minibaby, diese kleinen Nadelstiche kenne ich auch. Da sind wir beide sicher nicht die einzigen. Man muss sich nichts vormachen; niemand macht freiwillig EZS.
    Aber ich denke wie Maria, die fehlende Ähnlichkeit kann auch entlasten. Und wir haben doch die Möglichkeit, unsere Kinder zu prägen. Ich bin davon überzeugt, dass wir das schon mit der Schwangerschaft tun. Und in der frühen Kindheit üben wir einen ungeheuren Einfluss auf sie aus. Meine ganzen Wegmarken im Leben, ob gewollt oder ungewollt, haben meine Eltern mir mitgegeben. Das ist auch ein großer Einfluss.

    Minibaby, ich stelle fest, dass die Trauer nachlässt, auch je mehr das Kind als Individuum sichtbar wird.

    Und: das könnte dir genauso passieren, wenn du ein genetisches Kind hättest. Ich kenne einige Frauen, von denen nichts, aber auch rein gar nichts in ihren genetischen Kindern sichtbar ist. Auch bei genetischen Kindern gibt es alles zwischen "der Mama wie aus dem Gesicht geschnitten" und totaler Unähnlichkeit. Ich habe mit meiner Tochter etwa dieselbe Ähnlichkeit wie mit meiner Mutter - eine Übereinstimmung im Typ ohne dass sich konkrete Formen wiederholen.

    Aber trotzdem gehört diese Trauer einfach zu den großen Themen der EZS. Es ist so, und wir müssen damit fertigwerden auf eine gute Art.

    Viele Grüße
    Romy

  • -

    • romy
    • 23. Februar 2007 um 16:24

    Re: Gibt es bei Euch was neues?

    Hallo Single-Mädels,

    ich war länger in Urlaub und habs sicher verpasst... Anna müsste doch inzwischen ihr Kind zur Welt gebracht haben. Gibts irgendwo ne Landemeldung? Wisst ihr was Neues?

    Ziemlich ruhig grade bei bei euch. Aber so ist es halt manchmal.

    Gruß Romy

  • Viele Fragen...ohne Antwort

    • romy
    • 21. Februar 2007 um 12:25

    Re: Viele Fragen...ohne Antwort

    Lunachild, was für eine Tragödie. Du wirst Furchtbares mitgemacht haben. Liebe Lunachild, unser aller Gedanken sind bei dir. Und natürlich bei deinem Krümel. Los, Kleiner!

    Romy

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • romy
    • 16. Februar 2007 um 19:03

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Hallo, Roulezrouge, Brandenburg und alle anderen,

    beißt euch an dem Wort "Besessene" bitte nicht fest. Es ist nun mal schwer zu beschreiben, was uns EZS-lerinnen verbindet. "Konsequenz" finde ich zu schwach. Es ist schon mehr als das. Es hat was mit der unbedingten Ernsthaftigkeit des Kinderwunsches zu tun. Mit einer Kraft, die uns quer durch Europs reisen lässt, alles andere zurückstellen lässt - und von der die ein oder andere, mich eingeschlossen, vielleicht auch schon gemerkt hat, dass man daran auch verzweifeln oder verrückt werden könnte. Und ich würde jeder Frau raten, aus dem KIWu-Karussell auszusteigen, sobald ihre eigene Psyche ihr das erlaubt. Ich musste EZS machen. Ich hätte mir nie verziehen, eine solche Möglichkeit nicht probiert zu haben. Das hätte bis zu meinem Lebensende in mir rumort.


    Ja, Schönheit, Klugheit, klar, wer wünscht seinem Nachwuchs nicht das Beste...aber bei diesem Anspruch an die Spenderinnen wird mir doch ein bisschen blümerant. Wir sind doch auch normale Menschen, nicht nur Beauties mit Nobelpreis. Ich erwarte von der Spenderin auch nicht mehr, als ich selber bin.

    Ich bin auch sehr froh, nichts über die Spenderin zu wissen. Keinesfalls würde ich ein Foto sehen wollen. Das setzt doch nur das Kopfkino in Gang. Da projiziere ich doch lieber. Eigentlich bin ich kein Fan von esoterischen Trostgedanken, aber vielleicht ist was dran, dass sich Kinder ihre Eltern aussuchen.

    Ich denke auch, dass man sich so gut wie möglich vorbereiten sollte auf eine IVF etc. Aber eine 1oo%ige Vorbereitung kann es nicht geben. Es ist immer noch mehr Natur dabei als uns vielleicht lieb ist. Man darf auch nicht dem Machbarkeitswahn verfallen. Ohne Hinnehmen-Können geht es auch nicht. ..Und die ungenügende Vorbereitung finde ich in erster Linie ein Vergehen gegen die Psyche der Frau, muss ich sagen.

    Wie waren denn deine NK'S, Brandenburg?

    Es grüßt
    Romy

  • L-Thyrox und SS

    • romy
    • 16. Februar 2007 um 18:40

    Re: L-Thyrox und SS

    Petero,

    deine Schilddrüse sollte während der Schwangerschaft öfter untersucht werden - FT3 und FT4. Bei mir wurde das alle 14 Tage untersucht. Wenn deine Schilddrüse stabil bleibt, braucht das nicht so oft. Aber geh gleich nach dem + Test zur Kontrolle. Schilddrüse ist wichtig zur Aufrechterhaltung der Schwangerschaft.

    Viele Grüße
    Romy

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • romy
    • 16. Februar 2007 um 12:59

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Hallo Brandenburg,

    mir ging es in vielem ähnlich wie Tabapo. Auch ich hätte keine Spende angenommen, wenn ich die IVF selbst als "Tortur" erlebt hätte. Was du nicht willst, das man dir tu...

    Die Überlegungen zur genetischen Vermischung stammen von Josi. Sie hatte da mal etwas gelesen. Nachdem ich jetzt eine Tochter mit EZS bekommen habe, glaube ich, dass da was dran sein könnte. Ich finde durchaus etwas von mir in ihr. Mag sein, das ist Zufall oder Wunschdenken - oder gute Auswahl der Klinik. Was mir jedenfalls in letzter Zeit noch mal so richtig klar wurde: Auch genetische Eltern kriegen keinen Klon, und auch genetische Eltern stellen fest, dass ihr Kind nicht in allen Details so ist, wie sie sich es vielleicht erträumt haben. Jedes Elternpaar, egal wie es Eltern wurde, muss also das eigene Kind annehmen. So, wie es ist.

    Mit EZS Mutter zu werden, ist nachher nicht so schwer, selbst für eine EZS-Skeptikerin wie mich. Du denkst relativ schnell nicht mehr dran, stelle ich fest. Schwangerschaft und Stillen sowie das Miteinander-Leben, das verbindet stärker als der Austausch von Chromosomen. Aber vorher muss man diese Dinge halt wälzen, so wie du es grade tust. Zum Schweigen würde ich dir auch unbedingt raten, also dem Umfeld gegenüber.

    Polkörperdiagnostik halte ich auch für übertrieben. Die Erfolgsraten mit EZS sind sehr hoch.

    Ich wäre nicht in die Ukraine gegangen, weil ich dort Angst gehabt hätte, ob Spenderinnen irgendwie ausgenützt würden (z.B. auch von zuhause aus, noch nicht mal von der Klinik). In den einschlägigen Reportagen (leider auch letztens in meiner heißgeliebten "ZEIT") werden immer dieselben überstimulierten Rumäninnen vorgeführt. Ich kann es nicht mehr lesen. Also, England (als Handelspartner dieser EZ)wäre auch nicht in Frage gekommen.

    Beim egg-sharing kriegst du keine 2. Wahl. Aber alles hat seine Vor- und Nachteile. Leicht ist es nicht, dieses Thema. EZS ist schon nur was für "Besessene", sag ich mal platt. Also für diejenigen unter uns KIWulerinnen, die unbedingt ein Kind haben wollen. Es gibt ja auch Frauen, die sich mit dem Verzicht relativ leicht tun.

    So, jetzt muss ich besagten Nachwuchs mal aus dem Bett holen!

    Viele Grüße
    Romy

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • romy
    • 15. Februar 2007 um 16:09

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Hallo Brandenburg,

    "egg-sharing" ist sicher die spenderinnen-freundlichere Variante der EZS - das sind dann Frauen, die es "sowieso" machen, wegen sich selbst. Bei Novum in Warschau wird diese Variante praktiziert.

    Für mich war das auch ein Thema.

    Viele Grüße
    Romy

  • Erfahrung Erstkontakt Novum

    • romy
    • 11. Januar 2007 um 11:06

    Re: Erfahrung Erstkontakt Novum

    Noch ein letzter Gruß, bevor es gleich losgeht zum Flughafen: ich bin mir nicht mehr ganz sicher, jetzt, wo ich eure Statements gelesen habe. ich meine nach wie vor, es wäre mit US gewesen. Fakt ist aber, dass ich bei diesem Transfer schwanger wurde - was bei allen vorherigen Transfers nicht so was, US hin oder her. Man sollte sich vielleicht auch nicht zu sehr in Kleinigkeiten verbeißen.

    Für Super-Korrekte ist Dr. Lewandowski sowieso nichts.

    Purzel, schön, dass du hier bist. Ich freue mich immer, von dir zu lesen. Bleib doch zumindest lose dabei, bitte!

    Viele Grüße
    Romy

  • Erfahrung Erstkontakt Novum

    • romy
    • 9. Januar 2007 um 13:02

    Re: Erfahrung Erstkontakt Novum

    ...Hmmm... ich gerate ins Grübeln... Aber ohne US, das wäre mir doch aufgefallen...? Ich hatte alle Transfere vorher mit US. Ganz sicher bin ich mir jedoch, dass es keinen Probetransfer gab.

    Was mich ärgert: Das "wieviele sich trauen". Manno!! Wir haben uns hier viel Mühe gegeben, die seltsamen Vorkommnisse im Novum-Bereich in den Griff zu kriegen. Der ganze Novum-Bereich in diesem Forum wäre um ein Haar den Bach runtergegangen. Alle Frauen, die jetzt hier mitmachen, sind gestandene Frauen. Dieser Generalverdacht, wir würden Novum nach dem Mund reden, der ist abwegig und kränkend. Lass doch bitte die Pfeilspitzen stecken, Pingi. Es geht auch ohne.

    Ich melde mich übrigens ab in den Urlaub. Absolut überfällig, bin platt. Ab 4.2. bin ich wieder hier und fange dann auch mit meiner geplanten Forums-Datensammlung zum Thema "Immunprobleme usw." an.

    Machts gut, bis dahin! Die ihr bald dran seid: Alles Gute!

    Romy

  • Erfahrung Erstkontakt Novum

    • romy
    • 7. Januar 2007 um 11:40

    Re: Erfahrung Erstkontakt Novum

    Natrülich mit US... wird das woanders ohne gemacht??? Kann ich mir gar nicht vorstellen.
    Gruß Romy

  • Kostenübernahme Krankenkasse

    • romy
    • 6. Januar 2007 um 11:43

    Re: Kostenübernahme Krankenkasse

    Liane, ich würde auf gar keinen Fall bei der KK irgendwas von EZS verlauten lassen. Du kannst dir damit einen Haufen Probleme einhandeln, und deinem Begleit-Doc hier auch.

    Auslands-IVF wird meines Wissens zu denselben Bedingungen übernommen wie IVF in D auch. Du müsstest das jedoch mit der EZS-Klinik vorher abklären, ob du eine IVF-Rechnung bekommen kannst. Novum macht das beispielsweise nicht.

    Gruß Romy

  • Erfolg in Valencia

    • romy
    • 5. Januar 2007 um 16:47

    Re: Erfolg in Valencia

    Na denn, Avanti, Awanthi!

    Herzlichen Glückwunsch von
    Romy

  • Wirklich glücklich ??? Partnerschaft....????

    • romy
    • 5. Januar 2007 um 10:48

    Re: Wirklich glücklich ??? Partnerschaft....????

    Ihr Lieben,

    ich denke, da darf man sich nichts vormachen: Die Partnerschaft leidet auf jeden Fall, zumindest in der ersten Zeit mit Kind. Im ersten Jahr nach der Geburt ist man doch nur noch Funktionsgemeinschaft und kein Paar mehr. Das muss man sich dann erst wieder erarbeiten.

    Auf einmal ist so viel zu organisieren und man ist plötzlich ganz eng verwoben. Jede Handlung des einen hat Auswirkungen auf die des anderen. Du willst zum Sport gehen? Dann kann ich nicht zum Frisör. Usw. Da muss man erst mal mit zurechtkommen lernen. Und das kleine Kind absorbiert einfach viel Zeit, viel Kraft, Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit - die vorher für den Mann da war. Dazu das Zeitfenster-Denken, was man mit Kind entwickeln muss. Das Kind gibt für alles den Rhythmus vor. Und alleine die Müdigkeit! Das andere Verhältnis zum Körper, dass eine Frau nach der Schwangerschaft hat!

    Das habe ich nicht nur bei uns beobachtet, sondern auch bei vielen anderen Paaren. Kinderlose Paare hängen auch oft mehr aneinander als Paare mit Kindern. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

    Das Problem wird oft noch verschlimmer, wenn die Paare denken, dass nun gerade eine besonders tolle Zeit für ihre Partnerschaft anbräche. Ich fand bei uns gut, dass wir uns von vornherein drauf eingestellt hatten, dass es so laufen würde. Nun arbeiten wir beide (wir sind zusammen selbstständig), das fordert einen noch mehr. Wir haben beide gesagt: Dieses Jahr werden wir nur bewältigen müssen. Im nächsten Jahr wollen wir dann versuchen, uns als Paar wieder zu rekonstituieren.

    Und trotzdem war es für uns ein tolles Jahr, halt für uns als Eltern, nicht für uns als Paar. Es gibt soviel schöne Momente mit einem Kind und es ist oft wahnsinnig anrührend. Auch den Partner als guten Vater, als gute Mutter zu sehen, geht einem sehr nah. Etwas Neues, was man am anderen entdecken kann.

    So, und jetzt muss ich an die Arbeit.
    Ich finds gut, wenn diese Dinge auch zur Sprache kommen. Wir sollten uns bei allem Kinderwunsch und aller Kinderliebe nicht vormachen, dass es NUR Vorteile hätte.

    Grüße
    Romy

  • Impfungen sind nicht sicher

    • romy
    • 1. Januar 2007 um 17:30

    Re: Impfungen sind nicht sicher

    Das nenne ich mal knapp formuliert!

    Prost Neujahr!
    Romy

    P.S. Krankheiten sind auch nicht sicher.

  • Erfahrung Erstkontakt Novum

    • romy
    • 30. Dezember 2006 um 12:34

    Re: Erfahrung Erstkontakt Novum

    Hallo, ihr beiden!

    Mal gucken, was mir auf die Schnelle dazu einfällt. Ich hab leider immer wenig Zeit (als working mom...mit einer knapp Einjährigen... in dem Alter fordert einen das Entertainment ganz schön!)

    Und bei mir ist das auch schon ne Weile her - diejenigen, die grade dran sind, haben das vielleicht besser parat.

    Bereitet euch mit Liste vor und seht zu, dass ihr die Gesprächsführung behaltet. Dr. L. schweift gerne ab (ein paar Heldentaten zum Besten geben z.B.). Und er nuschelt am Telefon. Deswegen habe ich schriftliche Kommunikation bevorzugt.

    Wichtig ist vor allem, dass ihr die Spenderinnenfrage ansprecht. Wollt ihr eine eigene Spenderin oder ist egg-sharing für euch ok? Plant ihr ein evtl. Geschwisterchen? Ist Kryo für euch ok?
    Gibt es irgendwelche Sachen, auf die ihr besonderen Wert legt?

    Ihr müsst damit rechnen, dass Dr. L. es schwierig aussehen lässt. Mehr als zwei Eizellen .... schwierig. Zu einem bestimmten Zeitpunkt?...schwierig... etc. Nachher klappt aber dann doch immer alles. Zumindest damals "zu meiner Zeit" gehörte ein bisschen Zittern zum Abenteuerfaktor, der bei Novum im Paket mit drin ist.

    Dann kommen die üblichen Sachen, die ihr vom normalen KiWu auch kennt: Wie sieht es mit Spermien aus? Schilddrüse? Immunologie? HIV + Hepatitistests. Wie hat sich die GMS entwickelt? Gab es schon mal Probleme....?

    Ich finde es sinnvoll, sämtliche Unterlagen schon vorher geordnet hinzuschicken und eine Zusammenfassung oben drauf zu heften. Dann kann sich Dr. L. schon vorher einen Eindruck verschaffen.

    Klärt die Finanzen sauber und verbindlich ab. Fragt, unter welchen Bedingungen der 2. Versuch kostenlos ist. Bei einer evtl. FG nicht, das weiß ich. aber wie sieht es mit einer biochemischen S aus, z.B? Oder einem frühen positiv, das sich nicht bestätigt?

    Mehr fällt mir aus dem Stand nicht ein. Aber die anderen Mädels hier liefern bestimmt auch noch!

    Gruß Romy

  • Sag´ Ich es Meinem Kinde???

    • romy
    • 29. Dezember 2006 um 16:57

    Re: Sag´ Ich es Meinem Kinde???

    Liebe Wolke, das ist ein toller Beitrag. Danke dafür.

    Ich glaube auch, dass die "richtige" Lösung von Familie zu Familie anders aussehen wird; also dass es Personen und Konstellationen gibt, wo "sagen" die richtige Variante ist und solche, wo "Schweigen" die bessere Lösung ist.

    Halt uns auf jedem Fall auf den Laufenden, wenn es soweit ist! Wir sind ja gerade auf diejenigen angewiesen, die schon etwas größere Kinder haben. Wir brauchen unbedingt Erfahrungsaustausch in diesem Punkt, denn konkrete Information werden wir nirgends bekommen. Wir sind also auf uns gegenseitig angewiesen.

    Viele Grüße
    Romy

  • Erfahrung Erstkontakt Novum

    • romy
    • 29. Dezember 2006 um 14:11

    Re: Erfahrung Erstkontakt Novum

    Nordlicht, check doch auch mal die Bahnverbindungen. Ab Hannover fuhr (im letzten Jahr) ein Nachtzug, mit dem man gegen 9.oo morgens in Warschau ankam. wir haben zu zweit ein nettes 2-Mann-Schlafabteil gehabt und etwa 45o Euro für Hin- und Rückfahrt bezahlt.

    Gruß Romy

  • Vida Fertility Institute

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