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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von romy

  • Laboruntersuchungen von Dr. Reichel ?

    • romy
    • 29. Juni 2007 um 09:58

    Re: Laboruntersuchungen von Dr. Reichel ?

    Ja, wie soll man das einschätzen?

    Die ganze Immu-Sache ist ja total umstritten, wissenschaftlicher Konsens ist ja anscheinend, dass das keine Rolle spielt. Aber ich habe es völlig anders erlebt und bin - nicht nur aus dem eigenen Erleben heraus - sicher, dass dies sehr wohl die Ursache für eine Nicht-Einnistung oder einen frühen Abgang ist.

    Aber die Wissenschaft sagt auch, dass Erkältungen nichts mit Kälte zu tun haben und das widerspricht auch jeder Lebenserfahrung.

    Dr. Reichel ist natürlich umstritten - sie vertritt ja ebenfalls die Ansicht, dass die Immunologie bedeutsam ist für den Kinderwunsch bzw. bei gehäuften Fehlgeburten. Ich für mich habe natrülich meine Meinung, weil ich es selbst eindeutig fühlen konnte, und zwar bevor ich wusste, dass es sowas wie immunologische Probleme überhaupt gibt.

    Aber auch für Skeptiker ist es einfach sinnvoll, bei gehäuften Fehlschlägen nichts unversucht zu lassen, denn die Kosten für die immunologische Untersuchung sind wesentlich geringer als die eines Fehlversuches.

    Ich bin nach Untersuchung von Dr. Reichel und Immuntherapie dann schwanger geworden.

    Viele Grüße
    Romy
    R

  • Eileiterschwangerschaft möglich nach Transfer?

    • romy
    • 29. Juni 2007 um 09:41

    Re: Eileiterschwangerschaft möglich nach Transfer?

    Calla, grundsätzlich ist nach einer IVF oder EZS oder EMS alles möglich, was auch bei einer normalen Schwangerschaft möglich ist. Das Embryo kann in der Gebärmutter wandern; bei einer Freundin wurde es extra ganz unten plaziert und ist dann tatsächlich nach oben in den Eileiter gewandert. Aber das ist ja ganz selten.

    Manche Frauen merken was nach dem Transfer. An untypischen Anzeichen beschrieben werden häufiger: Ziehen, Stechen, auch Blässe, Schwindel. Die bekannten S-Anzeichen können natürlich auch schon früh auftreten. Viele Frauen merken aber auch nichts. Wichtig ist, dass sich eine frühe Schwangerschaft genau wie eine heranrollende Mens anfühlen kann. Das ist also kein Grund zur Sorge. Auch Blutungen (ganz schwach) können auftreten.

    Viele Grüße
    Romy

  • Kurzes Glück bis zur 6. SSW

    • romy
    • 22. Juni 2007 um 17:51

    Re: Kurzes Glück bis zur 6. SSW

    Julia, bei mir war es vor dem Test. SD und Gerinnung auf jeden Fall überprüfen! Vielleicht reicht ja Heparin!

    Muss aufhören... Kind verlangt nach mir.
    Gruß Romy

  • offene EZP

    • romy
    • 22. Juni 2007 um 14:44

    Re: offene EZP

    Peg,

    ich habe einen Adoptivbruder, und kann dir daher versichern, dass "ich will zu meiner anderen Mama" durchaus üblich ist bei adoptierten Kindern... natrülich nicht ernsthaft, aber als Phantom spielen die "anderen" Eltern immer eine Rolle.

    Ich gebe dir aber Recht, dass mit solchen Dingen fertigzuwerden ist. Über einiges muss man vorher nachdenken, um entsprechende Regelungen treffen zu können.

    Für schwer lösbare Schwierigkeiten hielte ich die Frage nach dem Mitwissen der Umwelt. Und auch die Zusage einer, sagen wir, 24jährigen, die sie dann mit 38 oder so unter vielleicht völlig anderen Umständen einlösen muss. Wer weiß, was der inzwischen geheiratete Mann von einer vorherigen EZ-Spende hält, oder die "Geschwisterkinder", oder auch die Frau selber. Das Verhältnis dazu kann sich ganz schön verändert haben, z.B. weil sie inzwischen selber Kinder bekommen hat - oder auch nicht.

    Viele Grüße
    Romy

  • offene EZP

    • romy
    • 22. Juni 2007 um 10:57

    Re: offene EZP

    Na, wenn du eine offene EZS machst, dann weiß das Kind doch sicher von klein auf, dass es eine Spenderin irgendwo gibt.

    Aber in der Tat sind viele Verwicklungen denkbar - auch Unterhalts- oder Erbproblematiken. Die anonyme Spende hat sich nicht ohne Grund als Standardverfahren durchgesetzt. Du weißt nicht, wer die andere Frau ist - und es gibt nicht nur Menschen lauteren Charakters. Auch Kinder sind nicht immer die reinsten Engel. Auch Mörder und Erpresser haben Mütter. Sowas kann passieren, und zwar auch uns.

    Das wahrscheinlichste Problem scheint mir jedoch ein anderes zu sein: Die Phantasien von der "eigentlichen" und natrülich viel besseren Mama. Mit Sätzen wie "Ich will zu meiner anderen Mama" wird man leben müssen. Dass es auf die Beziehung zueinander ankommt - das sind Einsichten, die sich einem frühestens ab dem 3o. Lebensjahr erschließen, würde ich schätzen.

    Meine Erfahrung ist es noch dazu, dass EZS kaum vermittelbar ist. Nur Menschen, die den langen und ungeheuer schmerzhaften Weg dahin miterlebt haben, können diesen Schritt nachvollziehen. Von anderen Menschen würde ich niemals Verständnis für eine EZS erwarten. Ich weiß ja, wie ich selber darüber gedacht habe - vorher. Und noch viel weniger würde ich erwarten, dass ein blutjunger Mensch, noch dazu der "Geschädigte" selber, das irgendwie nachvollziehen kann.

    Was du bei der offenen EZS auch bedenken musst: über kurz oder lang weiß es dann jeder um dich herum. Es ist einem kleinen Menschen nicht zuzumuten, ein derartiges Geheimnis bewahren zu müssen, und er wird das auch nicht schaffen können. Und für alle anderen ist es eine Sensation, die schnell ihren Weg finden wird. Du musst also damit leben, dass es auch der Postbote weiß und Leute, die einen solchen Schritt verurteilen. (Ich habe in einem anderen Forum Kontakt gehabt mit einer Frau, die durch normale IVF schwanger wurde. Die Großeltern lehnten es ab, die - einzigen! - Enkelkinder auch nur zu sehen, weil es "Retortenbabys" sind. Die Frau wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass ihre Eltern eine solche Einstellung haben könnten, sonst hätte sie es natürlich niemals erzählt). Dies nur als Beispiel, mit was du rechnen musst.

    Vor allem auch: dein Kind muss damit leben können, mit Gerede oder Schlimmeren. Ich hätte sowas als Kind niemals verkraftet. Für die meisten Kinder ist es schwierig und belastend, etwas Besonderes zu sein. Sie sehnen sich danach, ganz normal und genau wie die anderen zu sein.

    Du sagst selber, dass du "nur rosarot" siehst, Britta, und ich habe auch das doofe Gefühl, dass du vielleicht etwas zu blauäugig an die Sache herangehst. Bedenke auf jeden Fall auch die Schattenseiten und Risiken.

    Trotzdem sind alle Informationen über offene EZS wichtig für unser Forum! Halte uns auf dem Laufenden.

    Ich würde an deiner Stelle versuchen, über das amerikanische Forum mved Kontakt mit Müttern zu bekommen, die offene EZS praktiziert haben, und Fragen stellen.

    Gruß Romy

  • Kurzes Glück bis zur 6. SSW

    • romy
    • 21. Juni 2007 um 19:16

    Re: Kurzes Glück bis zur 6. SSW

    Julia, das ist entsetzlich, und noch schlimmer, weil es eine so lang ersehnte Schwangerschaft war. Es tut mir sehr leid für euch. Versuche wirklich mit jemand Verständnisvollen darüber zu reden, damit du den Schmerz nicht abkapselst.

    Nun ist es wohl tatsächlich öfter so, dass dem ersten Kind eine Art Probelauf vorausgeht.

    Was mir jedoch zu denken gibt, ist dein Satz "ich konnte fühlen, wie mein Körper die Schwangerschaft abstieß.". Ich konnte das nämlich auch fühlen, und ich HABE definitiv Immunprobleme. Sollte- was der Himmel verhüten möge - sich das wiederholen, dann geh auf jeden Fall zu Dr. Heilmann oder Dr. Reichel. Oder wenn die Kasse das jetzt schon übernimmt, dann lass die Immunologie überprüfen. Vorsichtshalber, denn eine Fehlgeburt ist für die Seele einer Frau schwer zu verkraften.

    Gruß Romy

  • Fluch oder Segen, liebe Mamas, was haltet ihr vom.......

    • romy
    • 21. Juni 2007 um 13:32

    Re: Fluch oder Segen, liebe Mamas, was haltet ihr vom.......

    Klar, all diese Dinge muss jedes Paar für sich entscheiden - aber wie beim Fernsehen oder bei den Süßigkeiten sehe ich beim Schnuller durchaus auch eine gewisse Missbrauchsgefahr. Man kann ihn ja quasi zur Sedierung des Kindes einsetzen. Habe ich öfter beobachtet.

    Allerdings bestimmt nicht hier im Forum... wir sind doch alles Mütter, die unbedingt ein Kind haben wollten, und wir haben alle die Angst gefühlt, vielleicht keines zu bekommen. Ich finde schon, dass das das Verhältnis zum Kind grundsätzlich verändert. Selbst in genervten Momenten empfinde ich meine Tochter als Privileg.

    Nochmal zum Schnuller. Was ich allerdings Unsinn finde: Das beliebte Gegen-Argument von der Ersatzbefriedigung. Ich hatte manchmal eher den Eindruck, mein Busen dient als Ersatzbefriedigung für den Schnuller... Murkel hat den nämlich erst spät für sich entdeckt. Und an der Brust kannst du halt den Milchfluss nicht abstellen, wenn das Kind längst satt ist und nur noch nuckeln will... und abgesehen davon, dazu muss auch die Frau Lust und Zeit haben, und das war bei mir beides nur in begrenztem Maß vorhanden...

    Grüße
    Romy

  • offene EZP

    • romy
    • 19. Juni 2007 um 20:25

    Re: offene EZP

    Nein, Britta, ich wollte es erst sagen. Habe mich dann im Laufe des Darüber-Nachdenkens anders entschieden.
    "Ohne Schwierigkeiten" wird der Weg der offenen EZS bestimmt nicht sein!

    Gruß Romy

  • offene EZP

    • romy
    • 16. Juni 2007 um 17:57

    Re: offene EZP

    Ihr Lieben,

    jetzt muss ich doch die Britta tatsächlich noch in Schutz nehmen – nicht, weil ich ihre Ansicht teile, sondern weil ich der Meinung bin, dass sie ihre Ansicht in legitimer Form geäußert hat. Es sind zwar ein paar unglückliche Formulierungen dabei, aber ich kann nicht sehen, dass sie anderen etwas aufdrückt. Mal davon abgesehen: dazu gehören auch zwei.

    Tatsächlich ist Sagen/Verschweigen einfach ein Knackpunkt, ein Dilemma, da gibt es keinen Königsweg hindurch. Ob man sich nun für das Sagen oder für das Verschweigen entscheidet, es bleibt schwierig, es entsteht Schuld, und es bleiben Risiken. Das Dilemma anzuerkennen finde ich erst mal wichtig für die eigene Entscheidungsfindung. Die Vorstellung, man käme da mit rundum weißer Weste durch, macht einen weniger handlungsfähig.

    So habe ich mich an dem Satz gestoßen „wenn du mit dieser Lebenslüge glücklich wirst“. Nicht so sehr wegen der darin enthalten Provokation, (obwohl die unnötig ist, Britta, denn ich setze mich ernsthaft mit dir auseinander und du kannst mir ruhig zugestehen, dass auch ich bemüht bin, ehrenhaft zu handeln). Auch nicht wegen dem Wort „Lebenslüge“. Es ist zwar ein hartes Wort, aber natürlich trifft es. Was in mir rumorte, war das „wenn du damit glücklich wirst“. Ich kam zu dem Schluss: das ist der falsche Maßstab. Mit diesem Maßstab stellst du dir selber ein Bein, Britta. Darum geht es nicht. Es geht darum, einen Modus zu finden, mit dem man leben kann. Den man vor sich selber vertreten kann. Und bei dem Dilemma bedeutet das immer „abwägen“. Mit schwarz-weiß-Vorstellungen kommst du nicht weit. Da steht nicht auf der einen Seite die strahlend weiße, unschuldige, für jedermann akzeptable udn heilsame Wahrheit und auf der anderen Seite die schwarze, verwerfliche Lüge. Schon die Benennung in „Wahrheit“ und „Lüge“ erschwert ein solches Abwägen; ich halte es für sinnvoller, die Optionen „Wissen“ und „Nicht-Wissen“ zu nennen. Es ist jedermann aus der eigenen Lebenserfahrung klar, das Nicht-Wissen manchmal die bessere Option ist.

    Und triff deine Entscheidung nicht nur anhand abstrakter moralischer Kriterien, sondern frag dich auch praktisch und pragmatisch: Was passiert, wenn ich das tue? Sehr häufig kommt man nämlich zu entgegengesetzten Ergebnissen, wenn man Probleme auf diesen beiden Ebenen durchdenkt (ein häufiges Problem in der Politik)

    Da uns objektive Informationen fehlen – es gibt leider keine EZS-lerinnen hier, die schon ältere Kinder haben und uns ihre Erfahrungen mitteilen könnten – kann es eigentlich nur eine Richtschnur für das eigene Handeln geben: Wie würde ich es für mich selber haben wollen, wenn ich selber Ergebnis einer EZS wäre? Würde ich es wissen wollen oder nicht? Wäre ich fähig gewesen, als Kind oder Jugendliche damit halbwegs adäquat umzugehen? Hätte es mir genutzt oder geschadet?

    Ich für mich muss/kann diese Fragen für mich ganz eindeutig beantworten und muss dann natürlich auch dementsprechend handeln.

    Und, bei der offenen EZS gebe ich auch zu bedenken, dass du eine Frau mit ihrem Handeln von vor 1o oder 15 Jahren konfrontieren wirst. Es kann gut sein, dass sich deren Einstellung dazu in der Zwischenzeit erheblich geändert hat, z.B. weil sie in der Zwischenzeit eigene Kinder bekommen hat oder eine Partnerschaftsdynamik zu beachten ist. Das finde ich auch eine heikle Kiste.

    Aber ich finde es für dieses Forum sehr vorteilhaft, dass jemand die Option „offene EZS“ erkundet und bitte dich, Britta, andere von deinen Erfahrungen und Gedanken profitieren zu lassen.

    Vielleicht kannst du deine Formulierungen dabei ein bisschen mäßigen.

    Viele Grüße
    Romy


    P.S. Bei mir weiß meine Mutter Bescheid. Als wir nach der Geburt meiner Tochter das Thema streiften, sagte sie dazu: „Das kannst du deiner Tochter nicht erzählen. Wie willst du denn DAS erklären?“ Das finde ich eine sehr gute Frage.

  • Fluch oder Segen, liebe Mamas, was haltet ihr vom.......

    • romy
    • 16. Juni 2007 um 17:15

    Re: Fluch oder Segen, liebe Mamas, was haltet ihr vom.......

    Hallo Josi,

    der Fachterminus für das besagte Objekt lautet natürlich Schnulli-Bulli...

    Ich denke, ein Schnullerist von der Wirkung aufs Kind in etwa vergleichbar einem Kopfhörer, also so, als hätten wir einen Walkman (oder so) auf dem Kopf. Es reduziert die Außenwahrnehmung und wirft einen mehr auf sich selber zurück.

    Insofern meine ich: richtig einsetzen! Ein Schnuller ist dann fehl am Platz, wenn sich das Kind der Außenwelt zuwenden soll, also in allen aktiven, nach außen gerichteten Situationen wie Spiel, Schwimmbad, Spielplatz, Bücher angucken, Gemeinschaftssituationen - eigentlich immer dann NICHT, wenn das Kind wach und aufmerksam ist. Dann wird seine Aufmerksamkeit durch den Schnuller falsch gelenkt.

    Zum Einschlafen tut ein Schnuller jedoch gute Dienste, auch als kleiner Tröster und vor allem in Situationen wie: Eine längere Bahn- oder Autofahrt ist zu absolvieren, ein Einkauf mit dem schon etwas müden Kind muss gemacht werden... da kann ein Schnuller wirklich sehr helfen.

    Rein praktisch gesehen handhabe ich das so, dass der Schnuller am Schlafsack dran ist. Bei zu erwartenden Bedarfssituationen habe ich den Schnuller dabei und gebe ihn dann, wenn es soweit ist, wenn Murkel sozusagen was zum Festhalten braucht.

    Dauerverfügbarkeit halte ich für falsch, und zwar nicht in erster Linie wegen des Kiefers, sondern im Hinblick auf den Geist des Kindes. Man sieht doch manchmal Kinder, die sind völlig lull und lall vom Schnullern...

    Gruß Romy

    Abgewöhnen weiß ich noch nicht; ich meine Kindergarteneintritt wäre für viele so ein Termin.

  • offene EZP

    • romy
    • 14. Juni 2007 um 13:58

    Re: offene EZP

    Hallo Britta,

    ja, ich bin mit dieser Lebenslüge glücklich! Ich bin nämlich - nachdem ich es lange in mir bewegt habe - zu dem Schluss gekommen, dass ich das Verschweigen für die praktikablere UND moralisch höherstehende Lösung halte. Die Schuld, die ich mir mit dem Verschweigen vielleicht auflade, die packe ich in meinen Rucksack und trage sie, und zwar alleine.

    Aber: mit einer offenen EZS verursachst du auch Schuld. Du riskierst eine schwere Krise des Kindes, und ob das für die Spenderin so ohne ist, ihren genetischen Abkömmlingen zu begegnen? Ich bin der Meinung, damit mutest du anderen Menschen auch ganz schön was zu.

    Wenn du es ganz moralisch einwandfrei haben willst, dann verzichte am besten auf EZS. Wie man es dreht und wendet, es bleibt einfach eine haarige Sache.

    Viele grüße
    Romy

  • offene EZP

    • romy
    • 14. Juni 2007 um 08:29

    Re: offene EZP

    Genau das stell ich mir als den worst case vor.

    Was hat das Kind davon, zu wissen, dass es nicht der genetische Abkömmling seiner Eltern ist, aber nicht in Erfahrung bringen zu können, wessen genetischer Abkömmling es nun ist? Welchen Gewinn hat das Kind aus so einer Eröffnung?

    Unsere Kleine wächst so selbstverständlich und tief in ihrer Elternschaft verwurzelt auf, ich werde den Teufel tun, sie darin zu erschüttern - zumal es auch optisch gesehen keinerlei Grund dafür gibt.

    Gruß Romy

  • Schätzung, wieviel Kinder pro Jahr mittels Eizellspende geboren werden

    • romy
    • 13. Juni 2007 um 19:44

    Re: Schätzung, wieviel Kinder pro Jahr mittels Eizellspende geboren werden

    Das ist schon ne Menge. Und ich schätze mal, davon gehen 8o% über dieses Forum. Das bedeutet, dass Ines und Chris schon - wie lange gibts dieses Forum, Chris? - einer ganzen Kleinstadt das Leben mitgeschenkt haben.

    Gruß Romy

  • offene EZP

    • romy
    • 13. Juni 2007 um 16:51

    Re: offene EZP

    Eben. Das ist genau der springende Punkt, es kommt aufs Kind an und nicht auf dich. Man muss mit dem Fokus auf dem Kind entscheiden und sich fragen: Welche Variante ist besser für dieses Kind? Die eigenen Gefühle muss man mit sich selber (bzw, dem Partner) ausmachen. Das finde ich das absolut Wichtigste bei der Entscheidungsfindung.

    Und ich glaube, wenn sagen, dann früh und möglichst selbstverständlich einsickern lassen, nicht irgendwann feierlich eröffnen. Dabei hilft es sicher, wenn man es selber leicht und selbstverständlich sehen kann. Das ist ja einigen Frauen hier gegeben. Für andere war die EZS schon ein schwerer "Schlucker" (für mich z.B.)

    Viele Grüße
    Romy

  • Klinikwechsel?

    • romy
    • 13. Juni 2007 um 16:44

    Re: Klinikwechsel?

    ...ich war bei Novum, und Doc L. sagte: wenn Sie noch einen Eisprung haben, müssen wir downregulieren. Das hab ich noch so im Ohr. Ich wurde dr und dann auch schwanger.

    Frag doch noch mal allgemein unter einem Titel: Downregulierung ja oder nein? oder so, dann erwischst du vielleicht noch andere Leserinnen bzw. Schreiberinnen.

    Gruß Romy

  • Klinikwechsel?

    • romy
    • 13. Juni 2007 um 11:31

    Re: Klinikwechsel?

    Hallo Sommerwind,

    blöde Situation! Ich glaube, ich würde an deiner Stelle stoppen. Mit doofem Gefühl im Bauch in einen Versuch gehen - da könnten die psychologischen Voraussetzungen zu sehr leiden. Man braucht ja auch ein gewisses inneres "standing" für so einen Versuch...Wenn da schon vorher was nagt im Kopf...dann wird die Wartezeit noch schwieriger, und bei einem evtl. Negativ ärgerst du dich schwarz. "Folge deinem Gefühl" ist bei sowas schon eine gute Richtschnur.

    Das keine DR gemacht wird, kommt mir auch seltsam vor. Meines Wissens braucht man die, wenn man selbst noch einen Eisprung hat. Aber danach hast du sicher Dr.K. schon gefragt? Oder hier in die Runde?

    Alles Gute, triff die richtige Entscheidung für dich.
    Romy

  • offene EZP

    • romy
    • 12. Juni 2007 um 14:21

    Re: offene EZP

    Ja, Peg, so verschieden sind halt die Menschen... vielleicht ist die "Seitensprung-Frage" gar kein schlechter Indikator. Und mit Sicherheit gibt es mehr als eine Strategie, mit der Problematik gut umzugehen.

    Man hat ja lange gedacht, dass die "Offenheit" und die "Wahrheit" grundsätzlich und immer die bessere Lösung ist- aber davon ist auch die Schulpsychologie mittlerweile wieder runtergekommen.

    Und das Risiko muss einem halt auch klar sein. Es ist eine Einbahnstraße, man kann es nicht wieder ungesagt machen.

    Gruß Romy

  • offene EZP

    • romy
    • 10. Juni 2007 um 20:50

    Re: offene EZP

    Hallo Britta,

    diese Infos sind sicher auch für andere interessant, stell doch bitte rein, was du so rausfindest!
    Wir sind nicht böse. Haben uns nur mal geräuspert.

    Gruß Romy

  • Antwort E-mail vom Instituto MARQUES

    • romy
    • 10. Juni 2007 um 12:42

    Re: Antwort E-mail vom Instituto MARQUES

    Hallo, ihr beide,

    ich habe den Begleit-Gyn zweimal verloren, weil die EZS rauskam. Beide Ärzte haben kalte Füße gekriegt. War schwierig für mich, das erste Mal war es während eines Versuches, wenn man es wirklich nicht brauchen kann. Dann habe ich es nicht mehr erzählt. Kryo-Transfer im Ausland ist eine gute Deckgeschichte.

    Natürlich sage ich aus meiner Erfahrung raus: Vorsichtig sein.

    Gruß Romy

  • offene EZP

    • romy
    • 10. Juni 2007 um 11:07

    Re: offene EZP

    Ihr Lieben,

    ... wenn ich wüsste, ich hätte irgendwo eine genetische Mutter, würde ich die mit Sicherheit kennenlernen wollen, wenn die Möglichkeit bestünde. Aber die Frage ist meiner Meinung nach nicht die richtige. Ich würde fragen: Wenn ihr selber EZS-Kinder wäret, würdet ihr es wissen wollen? Würdet ihr wollen, dass eure geliebte, als selbstverständlich angenommene Mutter euch beiseite nimmt und den Satz sagt, der alles ändert?

    Ich nicht. Definitiv nicht.

    Ich würde allerdings auch nicht wissen wollen, wenn mein Mann einen Seitensprung machte, jedenfalls dann nicht, wenn es keine große Sache wäre. Ich sehe in belastendem Wissen nur dann einen Sinn, wenn es neue Chancen eröffnet.

    Und, wir hatten das schon ein paar Mal: meiner Meinung nach ist das Wichtigste, vom Kind aus zu entscheiden und nicht sich selber mit einer solchen Beichte erleichtern zu wollen. Gerade für einen ehrlichen Menschen ist es ja auch schwer, so eine schwerwiegende Sache schweigend und gut alleine zu tragen. Da entsteht auch ein Beichtdruck. Dem darf man meiner Meinung nach nicht nachgeben. Ich sag mal ein böses Wort dazu: Das ist ein egoistisches Motiv.

    Gruß Romy

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