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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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  3. romy

Beiträge von romy

  • Vorurteile

    • romy
    • 12. März 2009 um 14:43

    Re: Vorurteile

    ... mal ne blöde Frage: was heißt denn "anszensiert"? Kenne ich gar nicht, das Wort.

    Ich hätte es mir nicht ausgesucht, meine Kinder so spät zu bekommen - wenn ich gekonnt hätte. Habe ich aber nicht. Hat einfach 15 Jahre gedauert. Aber jetzt, wo es so ist, wie es ist, will ich das beste draus machen, und das heißt für mich eben auch: es als Ansporn für mich selber nehmen. Und außerdem genießen, dass die späten Kinder uns länger jung halten. Die in meinem Alter schon Oma sind, die sind auch irgendwie deutlich "omiger", fiel mir auf.

    Gruß Romy

  • Vorurteile

    • romy
    • 12. März 2009 um 13:00

    Re: Vorurteile

    ... ich rechne aber schon damit, dass irgendwann mal was kommt. Wenn wir so 6o sind und unsere Pubis dann von ner Party abholen...da wird sicher mal ne Bemerkung kommen.

    Und ich sehe die späte Schwangerschaft schon als Verpflichtung an, mich fit und ein bisschen jugendlich zu halten. Einfach damit das Bild mit den Kindern ein bisschen stimmig bleibt. Ich werde mit Sicherheit auch Östrogen nehmen während der Wechseljahre, damit die Knochen und die Beweglichkeit gut bleiben.

    Gruß Romy

  • Vorurteile

    • romy
    • 12. März 2009 um 07:03

    Re: Vorurteile

    Werde das "BH-Gespräch" sofort in meinen aktiven Wortschatz übernehmen, Bourgon.
    Hast du noch mehr solcher Schmankerln auf Lager?
    Gruß Romy

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • romy
    • 10. März 2009 um 14:05

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    ausschleichen. Klinikangaben war über 3 Tage, habe es aber über 7 Tage gemacht. Dosis in kleinen Schritten reduzieren.

    Hab ich dir eigentlich schon gratuliert?? Das ist ja so super, dass du jetzt an diesem Punkt bist!
    Gruß Romy

  • TSH,fT3 und fT4

    • romy
    • 10. März 2009 um 14:03

    Re: TSH,fT3 und fT4

    Nee, weil "eigentlich" Zuständigkeitsbereich des Endokrinologen. Ist auch meine Erfahrung, dass sich um die SD gerne alle drücken. Deswegen ist es so wichtig, dass man selber dahinter sitzt. Ich würde mich NIE nur auf die Ärzte verlassen. (Wenn ich das getan hätte, wäre ich noch kinderlos)
    Gruß Romy

  • TSH,fT3 und fT4

    • romy
    • 10. März 2009 um 11:29

    Re: TSH,fT3 und fT4

    Ja, es kann auch bei höherem TSH eine genügende Versorgung mit Thyroxin gegeben sein (Euthyreose). Das ist bei dir der Fall. Es ist daher immer wichtig, alle 3 Werte zusammen zu sehen.

    Nimmst du Euthyrox? War das zum Untersuchungszeitpunkt dabei?

    Hashimoto kann Probleme machen bei KIWU. Bei manchen Hashis hat das gar keine Auswirkungen, andere sind deswegen steril. Es kann auch eine Indikation für Immunglobuline sein. In jedem Fall würde ich das, bevor ich aufgäbe, probieren.
    Gruß Romy

  • TSH,fT3 und fT4

    • romy
    • 10. März 2009 um 08:04

    Re: TSH,fT3 und fT4

    ml ist anzunehmen, ergibt Sinn. Deine Thyroxinwerte sind demnach leicht zu niedrig, dein TSH (Anforderungshormon) ist etwas zu hoch. Ich (bin kein Arzt!!) hielte es für sinnvoll, eine 25ger Dosis Thyroxin auszuprobieren. Nach etwa 14 Tagen Einnahme müsste erneut kontrolliert werden, dann rechtzeitig vor neuem Versuch noch mal. Und wenn du schwanger bist, öfter kontrollieren lassen! Sprich deinen Arzt drauf an. Bleib dran. Viele Ärzte kümmern sich nicht gerne um die Schilddrüse.

    Gruß Romy

  • Vor und Nachteile der Downregulation versus Synchronisierung des Zyklus bei EZS

    • romy
    • 10. März 2009 um 07:59

    Re: Vor und Nachteile der Downregulation versus Synchronisierung des Zyklus bei EZS

    Nein, eine DR ist nur notwendig, wenn die Empfängerin selbst noch ovuliert.
    Gruß Romy

  • Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    • romy
    • 9. März 2009 um 05:38

    Re: Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    Liebe Abendrot, auch von mir: gedrückte Daumen! Ne normale Einlingsschwangerschaft wär ja mal fällig! 1omm sind immer ein gutes Vorzeichen.

    Brüt schön!
    Romy

  • Abenteuer Großfamilie dank Pronatal Prag

    • romy
    • 5. März 2009 um 06:05

    Re: Abenteuer Großfamilie dank Pronatal Prag

    Mannomann, Pia, und ich dachte schon, ich hätte Bröckchen gehabt! Aber meine sind ja Waisenknaben bzw. -mägdelein gegen deine... 435og und dann spontan... aua. Und bei den Zwillingen war das Mädchen größer - das ist eher selten.

    Du hast aber schnell wieder losgelegt nach dem 1. Kind. Da hast du ja im Prinzip jetzt Drillinge. Und ich hoffe, du hast Hilfe!

    Herzlichen Glückwunsch und viele lustige Momente mit deinen dreien!

    Romy

    PS. wir haben dieselbe Situation, nur dass bei uns 2 Jungs nachgekommen sind.

  • Gewichtszunahme

    • romy
    • 3. März 2009 um 15:00

    Re: Gewichtszunahme

    Wie, Wintertraum, nicht zugenommen in der Schwangerschaft?? Erzähle! Und wie klappts überhaupt daheim mit dem kleinen Prinzen? Bin neugierig!

    Gruß Romy

  • Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    • romy
    • 3. März 2009 um 05:50

    Re: Klinik Avapeter in St. Petersburg; ausführlicher Bericht.

    Romy schaut hier schon öfter noch herein! Gerade gestern habe ich mich noch mal an ein update gemacht, ich kann es ja hier auch noch mal einstellen... für Avapeter-Zwillimoms in spe (Gruß Mio!)

    ich will mich doch wieder einmal an einem Bericht versuchen, noch ist es einigermaßen ruhig im Nebenzimmer. Wenn auch das Hühnchen schon keckert… „Hühnchen“, das ist unser „Intellektueller“; ein feinnerviges, nervöses, schreckhaftes Kind. Schon das Annehmen des Schnullers ist jedes Mal ein Reichsparteitag. Bis er den endlich richtig im Mund hat und er fest sitzt, durchlebt er wahre Dramen.

    Unser Steppenreiter ist inzwischen zu „Knöpflein“ avanciert. Knöpflein ruht so sehr in sich, dass ich anfangs schon einen Hörschaden befürchtet habe. Ich staune immer wieder über die Verschiedenartigkeit der beiden. Optisch und vom Wesen her – einfach unglaublich. Der eine Glatze, der andere eine wilde Mähne. Der eine der absolute Oberhemd-Typ (jetzt schon!), der andere mit schmutzigen Fingernägeln (jetzt schon!). Der eine schreit jammernd, der andere wütend und läuft dabei dunkelrot an. Aber beide sind ausgesprochen süße Jungs - vor allem jetzt, wo sie endlich lächeln. Das heißt, Knöpflein lächelt charmant und sieht dabei aus wie das Inbild des Lausebübchens. Hühnchen hingegen fuchtelt aufgeregt mit weit aufgerissenem Mund herum, was dann wirklich zum Totlachen aussieht.

    Beide sind übrigens wahre Riesen geworden. Habe ich erzählt, dass sie in den ersten 6 Wochen jeder 1ocm gewachsen sind und 2kg zugenommen haben?

    Ja, Zwillinge. Das ist wirklich ganz was anderes als ein Kind. Ich fühle mich oft eher als Säuglingsschwester denn als Mutter. Es ist was ganz anderes, ein Kind zu stillen oder zwei. Alleine, das man dauernd hin- und hergucken muss und den Blick nicht einfach ruhen und versinken lassen kann. Oder: Mit einem Kind zu spielen. Oder dabei zu wissen, dass man dieses Spiel gleich mit dem zweiten wiederholen wird. Man kann halt nie ganz bei einer Sache bleiben, man hat ja immer noch Nr. 2 auf dem Schirm. Es ist irgendwie wie tanzen und dabei auf einen wichtigen Anruf warten. Oder so. Man muss Sachen beimessen, die man eigentlich verschwenden möchte. Man braucht so was wie Professionalität, um mit zweien gut fertigzuwerden und selbst nicht draufzugehen. Und eigentlich hätte ich meine Professionalität lieber im Büro gelassen… Ich bin jedenfalls froh, dass meine von langer Kinderlosigkeit geschundene Seele erst mal an einem Einling genesen konnte. Stundenlang schmusen oder das Kind betrachten, ein schlafendes Baby einfach so im Arm halten – das ist einfach nicht mehr drin (allerdings ist das beim 2. Kind sowieso anders als beim 1.)

    Zumal da ja noch ein Kind ist, und was für eins. (Meine Tochter ist einfach ein Kaliber, in jeder Hinsicht.) Im Krankenhaus sagte mir eine Ärztin: Bis eine Familie ein einzelnes Folgekind „verdaut“ hat, dauert es 3 Monate. Sind die Folgekinder jedoch Zwillinge, muss man mit 1 Jahr rechnen. Verdaut wäre der Zuwachs dann, wenn man es sich nicht mehr anders vorstellen könnte. Das erscheint mir realistisch. Das ist schon eine heftige Invasion, zwei Windelpupser. Eine Nachbarin kam unlängst zu Besuch und erschrak beim Reinkommen regelrecht: Hier ist ja alles voll Babys! Der mittlerweile Dreijährigen wird es mit Sicherheit auch so vorkommen. Und wenn ich als Mutter schon feststelle, dass es schwieriger ist, zu zwei Kindern gleichzeitig eine Beziehung aufzubauen…

    Mittlerweile nehmen ihre ausgefeilten Mordphantasien („ich baue eine Falle und erspieße sie mit dem Speer!“) ab; sie schafft es meistens, eine halbe Stunde entspannt im selben Raum zu spielen, in dem auch die Jungs sind. Das ist schon ein großer Fortschritt, denn man hat vorher gesehen, wie sich sofort ihr Fell sträubte, sobald ein Baby auf der Bildfläche erschien. Manchmal gibt sie jetzt auch einen verlorenen Schnuller zurück. Die Namen der Jungs benutzt sie noch nicht, und bis zu einem gemeinsamen Familienfoto wird es noch dauern. (Bei Freunden von uns gab es neulich das erste gemeinsame Geschwisterfoto – die beiden Kinder sind jetzt 8 und 5! Vorher konnten die nicht aushalten, kurz nebeneinander zu stehen, es gab sofort Randale…) Im Kindergarten erzählt Töchterlein jedoch sehr positiv von zuhause, auch von den Babys, und spielt fürsorgliche Mutterspiele. Das ist doch ein gutes Zeichen.

    Es wird schon werden. Wir sind auf dem Weg zur Großfamilie, aber der ist noch lang. Zumal die Babys schreien, jeden Abend zwischen etwa 18.3o und 23.oo. Gemütliches Zusammensein zu fünft ist also derzeit kaum drin. Das Geschrei unterbindet zuverlässig jedes Singen, Vorlesen oder Spielen, und daher lege ich mich mit den Kleinen meist ins Bett und versuche, sie am Körper ein bisschen zu beruhigen - oder ihnen zumindest das Gefühl zu geben, nicht alleine zu sein. Warum sie schreien, weiß ich nicht. Manchmal ist es offensichtlich die Verdauung, an anderen Tagen pupsen sie nicht und schreien trotzdem. Überreizung kann es eigentlich nicht sein, denn bei uns geht es ruhig zu (noch). Und tagsüber sind die Jungs so lieb und ruhig, dass es eigentlich auch keine Schmerzen oder KISS oder derartiges sein können. Und das Geschrei klingt nicht alarmierend. Letztens habe ich es tatsächlich geschafft, mit 2 aus Leibeskräften brüllenden Babys im Arm einzuschlafen. (Da kommt natürlich die Erschöpfung zu. Ihr könnt euch vorstellen, wie anstrengend das Ganze ist, da ich ja mangels Abenden meine Arbeit nur am ganz frühen Morgen erledigen kann… Bis 6 Uhr schlafen ist derzeit „ausschlafen“ für mich, und das ist nur am Wochenende drin…)

    Bei der Gelegenheit möchte ich doch noch mal Werbung für Kraftsuppen/Bouillons machen! Ich finde es so bedauerlich, dass kaum jemand dieses Zaubermittel noch kennt oder anwendet. Jede Mutter, vor allem jede stillende Mutter, sollte das nehmen! Ich habe es auch für Krankheiten immer in der Truhe. Nichts bringt einen besser wieder auf die Beine und bringt soviel Kraft. Und super Milch scheint es auch zu geben. Ohne meinen „Flüssigschlaf“ würde ich die derzeitige Belastung nicht durchhalten. Für alle, die es evtl. interessiert (ich habe das auch schon öfter verschenkt zu Geburten), hänge ich einfach mal das „Rezept“ an. Auch während der Geburt gibt Brühe Kraft!

    So, und nun noch einmal vielen Dank an alle, die unsere Familiengründung Teil 2. mit ihren Gedanken begleiten. Und bitte versteht, dass meine postings derzeit kurz sein müssen und auch Antworten auf PNs meistens knapp ausfallen!

    Viele Grüße
    Romy



    Kraftsuppe: 1 Huhn mit Salz + 1 Stück Ingwer in kaltem Wasser aufsetzen. Ca. 4 Std. köcheln lassen, Wasser gelegentlich auffüllen. Nach 4 Std. geschnittenes Gemüse (eher fein geschnitten) dazu geben. (Ich nehme Sellerie, Möhren, Petersilienwurzel, Pastinake und Petersilie.) Nochmals 1,5 Std. köcheln lassen. Dann abseihen und alle Einlagen wegwerfen. Abschmecken (Curry, Pfeffer, Muskat, Zitrone, etwas Zucker). Brühe abkühlen lassen, dann den erstarrten Fettdeckel abnehmen und wegwerfen. Die Brühe in Portionen unterteilen und einfrieren. Nur auf Trinktemperatur erhitzen. Schmeckt hervorragend und ist in 1o Sekunden unten, wenn es sein muss. Ich tu mir immer abends ein frisches Päckchen in den Kühlschrank und lasse es dort auftauen.

    Ich koche noch chinesische Suppenkräuter mit. Die gibt es „allgemein“ schon in vielen Apotheken, speziell für Geburt bei allen TCM-Heilpraktikern.

    Wenn ich die verschenkt habe, dann fertig gefroren in Beuteln. Gerade für Mehrfachmütter ist das ein tolles Geschenk, da die Frauen weniger Zeit haben und aber schon viel für die Kinder besitzen.

  • Gewichtszunahme

    • romy
    • 2. März 2009 um 08:25

    Re: Gewichtszunahme

    ebenfalls 2kg.
    aber du willst doch schwanger werden, oder? Da nimmst du doch sowieso zu.
    Gruß Romy

  • Ihr Kinderlein kommet

    • romy
    • 1. März 2009 um 08:10

    Re: Ihr Kinderlein kommet

    Hallo, ihr Lieben alle,

    ich will mich doch wieder einmal an einem Bericht versuchen; ich schaffe es leider nicht, die lieben Nachfragen alle individuell zu beantworten. (Vielen Dank!) Noch ist es einigermaßen ruhig im Nebenzimmer. Wenn auch das Hühnchen schon keckert… „Hühnchen“, das ist unser „Intellektueller“; ein feinnerviges, nervöses, schreckhaftes Kind. Schon das Annehmen des Schnullers ist jedes Mal ein Reichsparteitag. Bis er den endlich richtig im Mund hat und er fest sitzt, durchlebt er wahre Dramen.

    Unser Steppenreiter ist inzwischen zu „Knöpflein“ avanciert. Knöpflein ruht so sehr in sich, dass ich anfangs schon einen Hörschaden befürchtet habe. Ich staune immer wieder über die Verschiedenartigkeit der beiden. Optisch und vom Wesen her – einfach unglaublich. Der eine Glatze, der andere eine wilde Mähne. Der eine der absolute Oberhemd-Typ (jetzt schon!), der andere mit schmutzigen Fingernägeln (jetzt schon!). Der eine schreit jammernd, der andere wütend und läuft dabei dunkelrot an. Aber beide sind ausgesprochen süße Jungs - vor allem jetzt, wo sie endlich lächeln. Das heißt, Knöpflein lächelt charmant und sieht dabei aus wie das Inbild des Lausebübchens. Hühnchen hingegen fuchtelt aufgeregt mit weit aufgerissenem Mund herum, was dann wirklich zum Totlachen aussieht.

    Beide sind übrigens wahre Riesen geworden. Habe ich erzählt, dass sie in den ersten 6 Wochen jeder 1ocm gewachsen sind und 2kg zugenommen haben?

    Ja, Zwillinge. Das ist wirklich ganz was anderes als ein Kind. Ich fühle mich oft eher als Säuglingsschwester denn als Mutter. Es ist was ganz anderes, ein Kind zu stillen oder zwei. Alleine, das man dauernd hin- und hergucken muss und den Blick nicht einfach ruhen und versinken lassen kann. Oder: Mit einem Kind zu spielen. Oder dabei zu wissen, dass man dieses Spiel gleich mit dem zweiten wiederholen wird. Man kann halt nie ganz bei einer Sache bleiben, man hat ja immer noch Nr. 2 auf dem Schirm. Es ist irgendwie wie tanzen und dabei auf einen wichtigen Anruf warten. Oder so. Man muss Sachen beimessen, die man eigentlich verschwenden möchte. Man braucht so was wie Professionalität, um mit zweien gut fertigzuwerden und selbst nicht draufzugehen. Und eigentlich hätte ich meine Professionalität lieber im Büro gelassen… Ich bin jedenfalls froh, dass meine von langer Kinderlosigkeit geschundene Seele erst mal an einem Einling genesen konnte. Stundenlang schmusen, ein schlafendes Baby einfach so im Arm halten – das ist einfach nicht mehr drin.

    Zumal da ja noch ein Kind ist, und was für eins. (Meine Tochter ist einfach ein Kaliber, in jeder Hinsicht.) Im Krankenhaus sagte mir eine Ärztin: Bis eine Familie ein einzelnes Folgekind „verdaut“ hat, dauert es 3 Monate. Sind die Folgekinder jedoch Zwillinge, muss man mit 1 Jahr rechnen. Verdaut wäre der Zuwachs dann, wenn man es sich nicht mehr anders vorstellen könnte. Das erscheint mir realistisch. Das ist schon eine heftige Invasion, zwei Windelpupser. Eine Nachbarin kam unlängst zu Besuch und erschrak beim Reinkommen regelrecht: Hier ist ja alles voll Babys! Der mittlerweile Dreijährigen wird es mit Sicherheit auch so vorkommen. Und wenn ich als Mutter schon feststelle, dass es schwieriger ist, zu zwei Kindern gleichzeitig eine Beziehung aufzubauen…

    Mittlerweile nehmen ihre ausgefeilten Mordphantasien („ich baue eine Falle und erspieße sie mit dem Speer!“) ab; sie schafft es meistens, eine halbe Stunde entspannt im selben Raum zu spielen, in dem auch die Jungs sind. Das ist schon ein großer Fortschritt, denn man hat vorher gesehen, wie sich sofort ihr Fell sträubte, sobald ein Baby auf der Bildfläche erschien. Manchmal gibt sie jetzt auch einen verlorenen Schnuller zurück. Die Namen der Jungs benutzt sie noch nicht, und bis zu einem gemeinsamen Familienfoto wird es noch dauern. (Bei Freunden von uns gab es neulich das erste gemeinsame Geschwisterfoto – die beiden Kinder sind jetzt 8 und 5! Vorher konnten die nicht aushalten, kurz nebeneinander zu stehen, es gab sofort Randale…) Wie bei dir, Narzisse: Im Kindergarten erzählt sie sehr positiv von zuhause, auch von den Babys, und spielt fürsorgliche Mutterspiele. Da freue ich mich sehr drüber. (Immer wieder erstaunlich, wie anders Kinder sich im Kindergarten verhalten – dort zeigen sie zuverlässig ihre große Seite)

    Und natürlich ist mein Mann viel für sie da, täglich, und auch mich hat sie täglich eine Zeitlang für sich alleine. Aber sie ist halt (hallo Claudia!) als lang ersehntes Wunschkind viel (im Nachhinein sage ich "zuviel") Aufmerksamkeit gewöhnt... und da sie kein Spielzeug mag (noch nie mochte, auch als Baby nicht) und nur Rollenspiele spielt, braucht sie halt auch immer jemanden...

    Also, wir sind auf dem Weg zur Großfamilie, aber der ist noch lang. Zumal die Babys schreien, jeden Abend zwischen etwa 18.3o und 23.oo. Gemütliches Zusammensein zu fünft ist also kaum drin. Das Geschrei unterbindet zuverlässig jedes Singen, Vorlesen oder Spielen, und daher lege ich mich mit den Kleinen meist ins Bett und versuche, sie am Körper ein bisschen zu beruhigen - oder ihnen zumindest das Gefühl zu geben, nicht alleine zu sein. Warum sie schreien, weiß ich nicht. Manchmal ist es offensichtlich die Verdauung, an anderen Tagen pupsen sie nicht und schreien trotzdem. Überreizung kann es eigentlich nicht sein, denn bei uns geht es ruhig zu (noch). Und tagsüber sind die Jungs so lieb und ruhig, dass es eigentlich auch keine Schmerzen oder KISS oder derartiges sein können. Und das Geschrei klingt nicht alarmierend. Letztens habe ich es tatsächlich geschafft, mit 2 aus Leibeskräften brüllenden Babys im Arm einzuschlafen. (Da kommt natürlich die Erschöpfung zu. Ihr könnt euch vorstellen, wie anstrengend das Ganze ist, da ich ja mangels Abenden meine Arbeit nur am ganz frühen Morgen erledigen kann… Bis 6 Uhr schlafen ist derzeit „ausschlafen“ für mich, und das ist nur am Wochenende drin…)

    Bei der Gelegenheit möchte ich doch noch mal Werbung für Kraftsuppen/Bouillons machen. Ich finde es so bedauerlich, dass kaum jemand dieses alte Hausmittel noch kennt oder anwendet. Jede Mutter, vor allem jede stillende Mutter, sollte das nehmen!! Nichts bringt einen besser wieder auf die Beine und bringt soviel Kraft. Und super Milch scheint es auch zu geben. Ohne meinen „Flüssigschlaf“ würde ich die derzeitige Belastung nicht durchhalten. Für alle, die es interessiert (ich habe das auch schon öfter verschenkt zu Geburten), hänge ich noch das „Rezept“ an. Auch während der Geburt gibt Brühe Kraft!

    So, und nun noch einmal vielen Dank an alle, die unsere Familiengründung Teil 2. mit ihren Gedanken begleiten. Und bitte versteht, dass meine postings derzeit kurz sein müssen und auch Antworten auf PNs meistens knapp ausfallen!

    Viele Grüße
    Romy


    Kraftsuppe: 1 Huhn mit Salz + 1 Stück Ingwer in kaltem Wasser aufsetzen. Ca. 4 Std. köcheln lassen, Wasser gelegentlich auffüllen. Nach 4 Std. geschnittenes Gemüse (eher fein geschnitten) dazu geben. (Ich nehme Sellerie, Möhren, Petersilienwurzel, Pastinake und Petersilie.) Nochmals 1,5 Std. köcheln lassen. Dann abseihen und alle Einlagen wegwerfen. Abschmecken (Curry, Pfeffer, Muskat, Zitrone, etwas Zucker). Brühe abkühlen lassen, dann den erstarrten Fettdeckel abnehmen und wegwerfen. Die Brühe in Portionen unterteilen und einfrieren. Nur auf Trinktemperatur erhitzen. Schmeckt hervorragend und ist in 1o Sekunden unten, wenn es sein muss. Ich tu mir immer abends ein frisches Päckchen in den Kühlschrank und lasse es dort auftauen.

    Ich koche noch chinesische Suppenkräuter mit. Die gibt es „allgemein“ schon in vielen Apotheken, speziell für Geburt bei allen TCM-Heilpraktikern.

    Wenn ich die verschenkt habe, dann fertig gefroren in Beuteln. Gerade für Mehrfachmütter ist das ein tolles Geschenk, da die Frauen weniger Zeit haben und aber schon viel für die Kinder besitzen.

  • Vorurteile

    • romy
    • 1. März 2009 um 07:14

    Re: Vorurteile

    Hallo Ellis,

    nein, ich bin noch nie auf mein Alter angesprochen worden. Nur nach dem Kaiserschnitt fragte mich der Chirurg beim Ausfüllen des OP-Berichts: Haben Sie Hormone genommen? (hat mich gefreut, weil er mein Alter offensichtlich erst da entdeckt hatte...).
    Aus künstlicher Befruchtung habe ich jedoch nie ein Hehl gemacht, da finde ich nichts Peinliches bei.

    Und übrigens, ich halte eine natürliche Schwangerschaft bei der Frau "Connor senior" für möglich! Ca. 5% der Frauen behalten die Fruchtbarkeit bis jenseits der 5o (israelische Studie) und das sind immer Frauen, die schon viele Kinder bekommen haben. Und soweit ich gesehen habe, könnten das eineiige Z. sein. Soll mir aber auch egal sein.

    Gruß Romy
    Gruß Romy

  • TSH bei 2.98 und in 11/2 Wochen TF

    • romy
    • 28. Februar 2009 um 10:10

    Re: TSH bei 2.98 und in 11/2 Wochen TF

    Kiki, es kann trotz überhöhtem TSH eine "euthyreote" Situation gegeben sein, muss aber nicht. Du hast da auf jeden Fall ein großes Risiko, wenn deine SD nicht eingestellt ist. Nicht nur für die Empfängnis, auch für das Halten der Schwangerschaft.Einstellen einer SD dauert, weil Regelkreislauf und mehrfache Kontrollen notwendig. Die Schilddrüse muss einigermaßen stabil sein.

    Auch Hashi/Basedow müsste geklärt sein, ob therapiebedürftig oder nicht.

    Check erst mal noch deine FT3- und FT4-Werte. Wenn die auch nicht ok sind (FT3 2-4, FT4 o,8-1,7), dann würde ich über Kryo nachdenken. Alles blöd, aber besser als ein Negativ oder eine FG.

    SD wird gerne vernachlässigt, weil zwischen den "Gewerken". Sei hartnäckig und löchere deine Ärzte! Und bleib selber dran.

    Gruß Romy

  • TSH bei 2.98 und in 11/2 Wochen TF

    • romy
    • 27. Februar 2009 um 17:09

    Re: TSH bei 2.98 und in 11/2 Wochen TF

    Kiki, jetzt müsste man natürlich noch die FT3 und FT4-Werte kennen.

    Aber ich würde sagen: verschieb den Transfer. Du musst erst die Schilddrüse stabil einstellen. Die muss in 14 Tagen kontrolliert werden (alle 3 Werte), und es kann gut sein, dass du dann noch mal nachjustieren musst und dann noch mal 2 Wochen später kontrollieren.

    Bei 2,98 müsstest du vermutlich sogar erst mal noch etwas mehr einnehmen.

    Bist du auf Antikörper untersucht worden, also Hashimoto und Basedow?

    Gruß Romy

  • DRINGEND-HCG nicht verdoppelt- Progesteron und E2 gesunken

    • romy
    • 26. Februar 2009 um 14:45

    Re: DRINGEND-HCG nicht verdoppelt- Progesteron und E2 gesunken

    Sternenhimmel, das hcg ist doch völlig normal. Es sollte sich annähernd alle 2 Tage verdoppeln, das tut es doch.
    Gruß Romy

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • romy
    • 25. Februar 2009 um 10:01

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    Majolu,

    es tut mir sehr leid für dich; dir wünsche ich es soo sehr. Manchmal möchte man zaubern können.

    Romy

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • romy
    • 24. Februar 2009 um 14:27

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    Sommerwind, wie wunderbar! Jetzt wird alles gut! Ich freue mich sehr für dich.

    Gruß Romy

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