Re: Warum geht niemand in die USA?
Liebe Choli,
Du hast schon Recht, die Frage war "Warum geht niemand in die USA" und die Antwort ist wohl, weil es für einige einfach zu teuer und zu weit ist.
Der günstige Preis in Europa ist aber nur darstellbar, weil die Spenderin anonym spendet.
Denn natürlich ist es klar, dass es für eine Spenderin komfortabler ist, anonym zu spenden, da so nie heraus kommt, das die Spende von ihr ist. Absolut nachvollziehbar. Daher ist auch nur eine geringe Entschädigung schon verlockend. Nur wenn ich lese, dass die EZ von einer Frau auf mehrere Empfängerin aufgeteilt werden können, dann finde ich das schon mehr als fragwürdig.
Vielleicht bin ich etwas naiv, aber ich denke, dass das Thema in den USA einfach lockerer gehandhabt wird und die offenen Spenderinnen ein anderes Verhältnis dazu haben. Und wie Nadja schon schrieb, in europäischen Ländern sind die Spenderinnen oft Studentinnen, die noch keine Kinder hatten, dann weiß doch keiner, ob das funktioniert. Außerdem stört es mich imens, dass ein Arzt darüber entscheidet, wie die mütterlichen Gene meines Kindes später sein werden.
Ich glaube, wenn ich nach Osteuropa gehen würde und eine 'große Spende' zahle, erfahre ich auch die Daten der Spenderin, vielleicht ohne ihr Wissen oder nur weil sie nicht aufgeklärt ist oder weil ihre Not so groß ist etc. Horrorvorstellung.
Ein anderes Thema ist jedoch wie erkenne ich in den USA eine gute Klinik, sicher gibt es dort auch schwarze Schafe - schwierig schwierig.