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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von frowlein

  • Ein bißchen schwanger?

    • frowlein
    • 7. Juni 2003 um 08:54

    Ein bißchen schwanger?

    Guten Morgen, Eilin,

    grundsätzlich ist nix unmöglich! :wink:

    Wie gesagt, abhängig davon, wie weit und schnell sich ein emb in der Gebärmutter teilt (und schliesslich zur Einnistungsreife gelangt), kann sich das auch schon mal nach hinten verschieben. Da HcG erst messbar NACH Einnistung ist und Dein HcG-Wert aber vorher schon so hoch gemessen wurde, könnte es also das 3., schlechter entwickelte sein, das nun endlich auch angedockt hat... Unwahrscheinlich, aber denkbar...

    Eine weitere Möglichkeit basiert auf der Tatsache, dass -weit mehr als allgemein bekannt- Schwangerschaften zunächst als sog. Multiple Schwangerschaften (also Mehrlinge) angelegt sind. Häufig kommt es allerdings nach der zunächst erfolgten Mehrfach-Einnistung zum -mit Blutugen einhergehende- Abgang eines oder mehrerer embs, wobei in der Regel mindestens eines (nämlich das festsitzendste) unbehelligt, wohlbehalten und vergnügt die nächsten 9 Monate den Raum für sich allein beansprucht... :razz: (..wie schon der nächste HcG-Wert zeigen kann).
    Diese Erkenntnis hat man übrigens erst in jüngerer Zeit gewonnen, nachdem vor allem künstlich erzeugte Schwangerschaften schon in sehr frühem Stadium überwacht werden.
    (Mein Gyn wollte mir doch tatsächlich was von einem leeren Dottersack erzählen...selbiger heisst Felix und wird nächste Woche 2.. wie sein Zwillingsbruder.. :smile: )

    Die wahrscheinlichste Erklärung für Deine Blutung ist aber, dass Deine Schleimhaut so von Deinen Schwangerschaftshormonen (sowohl körpereigene als auch künstliche) prall und glücklich "aufgepumpt" (also durchblutet) ist, dass sie einfach mal "Dampf ablassen" musste, soll heissen: Da sind einfach ein paar Äderchen geplatzt. Nichts dolles.

    Wirst sehen, der nächste Bluttest bringt es an den Tag!! Du BIST schwanger :smile:
    Falls Du Deinen Arzt vor Pfingsten nicht erreichst, bzw. kein Ergebis mehr bekommst, hol Dir doch einfach einen Test aus der Apotheke. Bei den bereits gemessenen Werten muss er einfach positiv ausfallen!

    Übrigens: Die Angaben aus der mved-Seite bedeuten NICHT, dass man jeden 2. Tag Blut abzapfen lässt; üblich sind 2 Tests...und soo viel Blut wird dafür auch nicht benötigt, dass Dein Körper es nicht schnell wieder ausgleichen könnte... :wink:
    Hast Du aber Sorgen um Deinen Eisenhaushalt, dann besorg´ Dir ´ne Flasche "Kräuterblut" aus dem Reformladen. Schadet in keinem Fall, ist nur geschmacklich nicht jedermanns Sache :lol:


    Liebe Eilin, lass Dich von Deinem besorgten Mann bekuscheln und verwöhnen (Fussmassage gefällig??), schieb Deinen glücklichen Bauch in die Pfingstsonne und fang´ an zu träumen... das Leben ist sooooooo schön!

    frowlein

  • Diagnose "vorzeitige Wechseljahre"

    • frowlein
    • 6. Juni 2003 um 20:15

    Diagnose "vorzeitige Wechseljahre"

    Hallo, Vanessa,

    ich finde den Begriff "Wechseljahre" nicht "schlimm" - er ist in den meisten Fällen einfach falsch!

    Und gerade was die von Dir zitierten "Leute, die keine Ahnung haben" angeht, ist es meiner Erfahrung nach wichtig, sie eben nicht auf eine falsche Fährte zu locken. "Funktionsstörung der Eierstöcke" ist doch ziemlich verständlich, oder?? Wohingegen nämlich der Begriff "Wechseljahre" im üblichen Sprachverständnis grundsätzlich mit älteren (und - natürlich fälschlicherweise - auch sexuell nicht mehr aktiven oder interessanten) Frauen gleichgesetzt wird, und sozusagen als unabänderliches Schicksal von der betroffenen Frau gefälligst anzunehmen ist. Ich kann Deinen Mann schon verstehen.... der sieht in Dir mit Sicherheit keine Frau in den Wechseljahren!! (Interessanter Wortursprung übrigens...)

    Und was die sog. Fachliteratur betrifft: Es gab auch schon Bücher, in denen die Welt als Scheibe beschrieben wurde... :wink:

    Es gibt tatsächlich neuere Literatur (leider meist nur auf englisch, s. Medical Tribune etc.), die -wie bereits geschildert- ganz deutlich differenziert.

    Ich weiss leider auch von etlichen Frauen, die mit der Diagnose "Wechseljahre" in ihren Endzwanzigern oder Dreissigern ganz schön zu knacken hatten, teilweise schwer depressiv wurden (besonders die ohne feste Beziehung) oder überhaupt nicht darüber reden mochten: "Dann soll ich eben keine Kinder kriegen." und kreuzunglücklich und verzweifelt waren.

    Mir geht´s eigentlich nur darum - und gerade auf dieser site!!, - die Dinge bei ihrem richtigen Namen zu nennen. Und mit der korrekten Bezeichnung der ganzen Angelegenheit auch einen positiven Dreh zu verpassen. Eine Störung kann behoben oder umgangen werden (bspw. durch EZ). Und manch´ einem wohlmeinenden Familienmitglied und/oder Freund wird´s durch die korrekte und nachvollziehbare Erklärung leichter gemacht, nicht auf das sogenannte unumgängliche Schicksal -nämlich das übliche der in den Wechseljahren befindlichen Frau - zu verweisen, das man doch gefälligst annehmen sollte.

    Puuuh, so viele Worte, aber ich hoffe, ich bin verstanden worden.... :wink:

    frowlein
    41, POF-Diagnose 1/1999, 1.EZ-Transfer in Valencia Ostern 2000: neg., 2. EZ-Transfer Okt. 2000: Zwillinge!!, geplante nächste Runde: Okt.2003

  • Schmierblutungen

    • frowlein
    • 6. Juni 2003 um 19:32

    Schmierblutungen

    Hallo, manda,
    Hallo, Vanessa,

    der Tipp mit der Untersuchung vor dem US ist auf Fälle prima; berücksichtigt werden muss aber hierbei, dass der sog. E2-Blutwert NICHT das künstlich dem Körper zugeführte Hormon "beinhaltet" - also keine Panik, wenn der Wert sehr niedrig zu sein scheint; am besten aber kann das der jeweilige Arzt interpretieren. Und den zu löchern, scheut Euch nicht! Wenn es jemals in Eurem Leben eine Zeit gegeben hat, Weisskittel zu nerven, dann jetzt..!! :lol:

    Ich drück´die Daumen,

    frowlein
    P.S.: Schaut auch ruhig mal bei den "normalen" IVFern rein, da gibt´s vielleicht auch noch den einen oder anderen interessanten Hinweis - schliesslich ist ja die Behandlung nach Transfer nahezu identisch..

  • Schmierblutungen

    • frowlein
    • 6. Juni 2003 um 12:08

    Schmierblutungen

    Hallo, Vanessa,

    vaginal eingesetzt wirkt Utrogest am besten, da es direkt über die Scheidenschleimhaut aufgenommen und sozusagen direkt an die Gebärmutter "weitergeleitet" wird. Also die Medizin "des kurzen Weges". Leuchtet ja auch ein, oder??!

    Mein Repromed hat übrigens zusätzlich zu den Ansagen aus Valencia Progesteron-in-Öl gespritzt; vergleichbar der Behandlungsmethode, die er auch bei seinen "normalen" IVF-Patientinnen anwendet.

    Ich hoffe, die Info hilft Dir weiter.... :wink:

    frowlein
    41, POF-Diagnose 1/1999, 1.EZ-Transfer in Valencia Ostern 2000: neg., 2. EZ-Transfer Okt. 2000: Zwillinge!!, geplante nächste Runde: Okt.2003

  • falsche Diagnose \

    • frowlein
    • 6. Juni 2003 um 08:56

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo, Kerstin,

    tja, Du bist leider so einer von diesen falschen Diagnosefällen, die ich meine... :evil: Unfassbar!!
    Übrigens: Es gab auch schon mehrfach POF-Frauen, die zunächst erfolgreich schwanger per EZ-Spende wurden und anschliessend später auf "normalem" Wege noch ein weiteres Kind bekamen!!

    Ich drück´ Dir ganz doll die Daumen für Deinen weiteren Weg! Hast Du schon einen Arzt/Klinik ausgewählt? Mein Tipp: Dr. José Navarro, Leiter der IVI Klinik in Sevilla, ist ein in Harvard ausgebildeter POF-Spezialist..und EZ-Doc! Falls Du mal Kontakt mit ihm aufnehmen möchtest, geh´ doch auf die ivi-site:
    http://www.ivi.es und dort (glaube ich) unter "Team" oder "Kliniken" findest Du ein Bild von ihm. Wenn Du seinen Namen anklickst, hast Du automatisch die email-Verbindung. Sollte das nicht klappen, mail mich an, und ich schick Dir seine mail-Adresse.
    Aufgrund meiner guten Erfahrungen empfehle ich übrigens, die Vorbereitungsphase und die ersten 3 Monate nach Transfer von einem erfahrenen IVF-Repro-Mediziner Deines Vertrauens überwachen zu lassen. Häufig führt die Kombi EZ-Klinik + dtsch. Repromed zu einem erfolgreichem Ergebnis, ausserdem hast Du so auch in Deutschland einen qualitativ vergleichbaren Ansprechpartner. Die Methode ist schlussendlich die gleiche (wenn auch nicht mit Deinen Eizellen) und die "normalen" Gynäkologen haben von dem Thema üblicherweise nicht ganz so viel Ahnung.
    Mein IVF-Endokrinologe hat mir übrigens -zusätzlich zu den Utrogest-Empfehlungen aus Valencia - nach dem Transfer sog. PIO-Shots (progesteron in öl) verpasst.

    Für weitere Fragen kannst Du mich gern auch direkt anmailen.

    Viel Glück!!

    frowlein
    41, POF-Diagnose 1/1999, 1.EZ-Transfer in Valencia Ostern 2000: neg., 2. EZ-Transfer Okt. 2000: Zwillinge!!, geplante nächste Runde: Okt.2003

  • Ein bißchen schwanger?

    • frowlein
    • 6. Juni 2003 um 07:41

    Ein bißchen schwanger?

    P.S. für Eilin:
    Die 2. Blutung kann tatsächlich auf eine weitere Einnistung hindeuten --oder hattest Du nur eine Eizelle zum Transfer? (Sorry, habe Deine Geschichte nicht verfolgt...)
    Es gibt auch noch ´ne andere Erklärung; doch dazu später.... meine Kurzen sind gerade wach geworden... :wink:

    frowlein

  • Ein bißchen schwanger?

    • frowlein
    • 6. Juni 2003 um 07:33

    Ein bißchen schwanger?

    Hallo chria, hallo Eilin,

    Mädels, das klingt aber verdammt nach "schwanger" :smile:... und bei Dir, Eilin, sogar mindestens nach Zwillingen (wie ich aus eigener Erfahrung weiss!!).

    Chria, auch wenn´s keine sooo grosse Erleichterung darstellt: Falls Du´s bis Mi nicht aushältst, besorg´ Dir ´nen Test aus der Apotheke. Wenn der positiv ausfällt, könnt Ihr ´n Fass aufmachen - mit Mineralwasser, versteht sich :wink: Fällt er negativ aus, ist das kein endgültiges Ergebnis, da der HcG-Wert im Blut immer eher nachweisbar ist, als im Urin.

    ... und hier eine Richtlinie der HcG-Werte nach einem Tag3-Transfer (Quelle: mved):

    REMEMBER: The HCG values can be very different from one person to another. This is only a
    GUIDELINE! For an amazing story that shows that these guidelines are sometimes bunk, see
    below.
    HcG levels should double every 48-72 hours.

    Day after Serum HCG for
    Transfer successful pg:
    greater than or equal to:

    Day 9 18 mIU/ml
    10 25
    11 36
    12 50
    13 72
    14 100
    15 100
    16 100


    Die mveds (moms via eggdonation = Eizellspendenmütter) gehen übrigens von Tag 9 bis Tag 14 nach Transfer für den 1.SST aus, der 2. sollte ca. 1 Woche später erfolgen.

    Wer den ganzen Artikel "The DE Process. Step by step" haben möchte, kann mich gern anmailen, ich schieb´s dann rüber.

    Mein Gyn hat damals übrigens gesagt, unter 5 wär nix...
    Was man offensichtlich noch nicht so richtig einschätzen kann, ist, wie lange ein emb oder ein blasto oder ein aufgetauter emb in der Gebärmutter benötigen, sich - wie bei einer "normalen" Empfängnis - auf den "normalen" Teilungsrhythmus einzugrooven. Daher die unterschiedlichen Angaben zum sog. implantation-bleeding (engl. für Einnistungsbluten). Die meisten Frauen empfinden das Zwicken und haben Schmierblutungen zwischem dem 7. und dem 13. Tag, auch abhängig vom "Alter" der transferierten embs.

    Bei mir war diese Blutung -- nach einem klassischen Tag 2-Transfer mit 3 embs -- am Tag 10 nach Transfer und der 1.SST lag bei 294 am nächsten Tag, also Tag 11 nach Transfer. Volltreffer!! Bedenkt man, dass sich dieser Wert ungefähr alle 2 Tage verdoppelt, kannst Du Dir ausrechnen, Eilin, was das vermutlich für Euch bedeutet...:wink: !! Glückwunsch!! mal 2! Mindestens...

    Ich drücke Euch ganz doll die Daumen!! Legt die Füsse hoch, horcht in Euch hinein und macht Euren kleinen embies mal klar, dass es gefälligst das Beste war, was Ihnen passieren konnte: bei Euch einzukuscheln, jawohl!! Und dass die liebsten und tollsten Eltern der Welt schon die ganze Zeit nur auf sie gewartet haben!! Festhalten, embies! Den Rest erledigen Mama und Papa.

    frowlein

  • falsche Diagnose \

    • frowlein
    • 5. Juni 2003 um 14:01

    Diesen Beitrag habe ich auch so schon im Allgemeinen Forum gepostet:

    Hallo, Leute,

    als Betroffene stosse ich immer wieder auf die Bezeichnung "vorzeitige Wechseljahre" (medizin.: climacterium praecox).
    Und ich habe so´n Hals!!! :evil:
    Diese Diagnose ist in den meisten Fällen falsch und irreführend!! Wenn das Gros unserer so super toll ausgebildeten und gottgleichen Gynäkologen und Repromeds endlich mal dazu übergehen würde, sich fortzubilden, dann wüssten sie - und auch die meisten ihrer betroffenen Patientinnen - längst, dass in internationalen Fachkreisen schon seit Jahren eine solche Diagnose frühestens ab dem vollendeteten 45. bzw. 48. Lebensjahr gestellt wird. Die Bezeichnung "climacterium" ist also meist schon schlicht aufgrund des Lebensalters der Frau auszuschließen. Vielmehr spricht man von einer "vorzeitigen Reifestörung der Ovaren" (engl.: Premature Ovarian Failure, abgekürzt: POF). Und an der Aufhebung dieser Reifestörung wird übrigens schon seit längerem sehr intensiv und erfolgversprechend in Kanada geforscht. Mit dem sogenannten In-Vitro-Maturations- Verfahren (IVM) versuchen die Forscher dort, das durch Punktion aus den Eierstöcken entnommene Eizellmaterial (ich nenne sie "meine kleinen Penner") künstlich im Reagenzglas zur Reifung bis zum befruchtungsfähigen Follikel zu stimulieren.

    Nun mag die/der eine oder andere unter Euch sagen: "Was solls, ist ja eh´nur ´ne Definitionsfrage, im Ergebnis bedeutet es für mich doch dasselbe.". Nicht ganz. Es bedeutet nämlich, dass sich der "restliche" Körper keineswegs in den Wechseljahren befindet (also eben nicht vorzeitig gealtert ist!!) und Medikationen bezüglich Knochenschutz und Herzprophylaxe sogar eher kontraindikativ sein können... aber das nur nebenbei (ist ausserdem auch eher eine Frage des Oestrogenspiegels..und sowieso höchst umstritten).
    Für viele Frauen liegt der "Wert" dieser Erkenntnis eher in der Feststellung, nun doch "keine alte Frau" zu sein! Für sie ist es eine ganz erhebliche psychologische Unterstützung - auch im Hinblick auf die Entscheidung für die verschiedenen Möglichkeiten einer zukünftigen Elternschaft - sich sagen zu können: "Ich bin nicht (zu) alt, nur meine Eierstöcke spinnen!" :razz:
    Die Symptomatik ist zwar vergleichbar der in den Wechseljahren (Nachtschweiss, Schlafstörungen, Hitzewallungen, depressive Verstimmungen etc.), aber es sind nicht die Wechseljahre - weder vorzeitige noch sonst irgendwelche!! Ihr seid noch jung, nur die Ovaren haben eine Funktionsstörung!!!
    Der grösste Unterschied zwischen POF und Climacterium liegt wohl darin, dass eine Frau mit POF sehr wohl noch ausreichend eigene (und -demnächst, haha, s.oben-stimulierbare und "einsatzfähige") Eizellen (hier:Penner) besitzen kann, wohingegen in den Wechseljahren die Funktion nicht gestört ist, sondern eingestellt wird.

    So, das musste mal raus!! Sonst wäre ich geplatzt! :wink:

    Es gibt übrigens auch deutsche Ärzte, die das Thema richtig angehen - meiner zum Beispiel..

    Eine tolle site mit umfassenden und aktuellen Informationen ist
    http://www.pofsupport.org
    Das sog. POFer-board auf dieser site bietet darüberhinaus die Möglichkeit, sich mit ganz vielen betroffenen und tollen Frauen weltweit auszutauschen! Natürlich sind auch ´ne Menge EZ-Kandidatinnen und EZ-Mütter darunter...

    frowlein
    41, POF-Diagnose 1/1999, 1.EZ-Transfer in Valencia Ostern 2000: neg., 2. EZ-Transfer Okt. 2000: Zwillinge!!, geplante nächste Runde: Okt.2003

  • Info: link für englisch-sprachige moms via eggdonation

    • frowlein
    • 5. Juni 2003 um 13:14

    ...und hier noch der link für alle interessierten moms via eggdonation:

    http://www.surrogacy.com/mved

    Mein Tipp: Schaut Euch mal die FAQs an; so umfassend habe ich bisher noch keine Behandlungsbeschreibung entdeckt.. ausserdem soll´s auch eine prima "Ecke" mit Informationen und Kontakten für schwangere EZ-Mamas geben (Hinweis von Kathinka).

    frowlein

  • Korrektur POF-link!!

    • frowlein
    • 5. Juni 2003 um 13:10

    Sorry, sorry, sorry..

    hier ist der korrekte link auf die POFer-site:

    http://www.pofsupport.org

    (Ich hatte einen Bindestrich reingemurkst, der da nicht hingehört..)

    frowlein

  • Diagnose "vorzeitige Wechseljahre"

    • frowlein
    • 5. Juni 2003 um 08:44

    Hallo, Leute,

    als Frischling auf dieser site (und Betroffene) stosse ich immer wieder auf die Bezeichnung "vorzeitige Wechseljahre" (medizin.: climacterium praecox).
    Und ich habe so´n Hals!!! :evil:
    Diese Diagnose ist in den meisten Fällen falsch und irreführend!! Wenn das Gros unserer so super toll ausgebildeten und gottgleichen Gynäkologen und Repromeds endlich mal dazu übergehen würden, sich fortzubilden, dann wüssten sie - und auch die meisten ihrer betroffenen Patientinnen - längst, dass in internationalen Fachkreisen schon seit Jahren eine solche Diagnose frühestens ab dem vollendeteten 45. bzw. 48. Lebensjahr gestellt wird. Die Bezeichnung "climacterium" ist also meist schon schlicht aufgrund des Lebensalters der Frau auszuschliessen. Vielmehr spricht man von einer "vorzeitigen Reifestörung der Ovaren" (engl.: Premature Ovarian Failure, abgekürzt: POF). Und an der Aufhebung dieser Reifestörung wird übrigens schon seit längerem sehr intensiv und erfolgversprechend in Kanada geforscht. Mit dem sogenannten In-Vitro-Maturations- Verfahren (IVM) versuchen die Forscher dort, das durch Punktion aus den Eierstöcken entnommene Eizellmaterial (ich nenne sie "meine kleinen Penner") künstlich im Reagenzglas zur Reifung bis zum befruchtungsfähigen Follikel zu stimulieren.

    Nun mag die/der eine oder andere unter Euch sagen: "Was soll´s, ist ja eh´nur ´ne Definitionsfrage, im Ergebnis bedeutet es für mich doch dasselbe.". Nicht ganz. Es bedeutet nämlich, das sich der "restliche" Körper keineswegs in den Wechseljahren befindet (also eben nicht vorzeitig gealtert ist!!) und Medikationen bezüglich Knochenschutz und Herzprophylaxe sogar eher kontraproduktiv sein können... aber das nur nebenbei (ist ausserdem auch eher eine Frage des Oestrogenspiegels..und sowieso höchst umstritten).
    Für viele Frauen liegt der "Wert" dieser Erkenntnis eher in der Feststellung, nun doch "keine alte Frau" zu sein! Für sie ist es eine ganz erhebliche psychologische Unterstützung - auch im Hinblick auf die Entscheidung für die verschiedenen Möglichkeiten einer zukünftigen Elternschaft - sich sagen zu können: "Ich bin nicht (zu) alt, nur meine Eierstöcke spinnen!" :razz:
    Die Symptomatik ist zwar vergleichbar der in den Wechseljahren (Nachtschweiss, Hitzewallungen, depressive Verstimmungen etc.), aber es sind nicht die Wechseljahre - weder vorzeitige noch sonst irgendwelche!! Ihr seid noch jung, nur die Ovaren haben eine Funktionsstörung!!!
    Der grösste Unterschied zwischen POF und Climacterium liegt wohl darin, dass eine Frau mit POF sehr wohl noch ausreichend eigene (und -demnächst, haha, s.oben-stimulierbare und "einsatzfähige") Eizellen (hier:Penner) besitzt, wohingegen in den Wechseljahren die Funktion nicht gestört ist, sondern eingestellt wird.

    So, das musste mal raus!! Sonst wäre ich geplatzt! :wink:

    Es gibt übrigens auch deutsche Ärzte, die das Thema richtig angehen - meiner zum Beispiel..

    Eine tolle site mit umfassenden und aktuellen Informationen ist
    http://www.pof-support.org
    Das sog. POFer-board auf dieser site bietet darüberhinaus die Möglichkeit, sich mit ganz vielen betroffenen und tollen Frauen weltweit auszutauschen! Natürlich sind auch ´ne Menge EZ-Kandidatinnen und EZ-Mütter darunter...

    frowlein
    41, POF-Diagnose 1/1999, 1.EZ-Transfer in Valencia Ostern 2000: neg., 2. EZ-Transfer Okt. 2000: Zwillinge!!, geplante nächste Runde: Okt.2003

  • :eek: Valencia: Pro + Contra

    • frowlein
    • 4. Juni 2003 um 09:34

    :eek: Valencia: Pro + Contra

    Hallo, Siggi,
    da schreibst Du was.... die veränderte Preisliste, jaja. Das war lustig! Als ich mich nämlich weigerte, die 2. Rechnung in der geforderten Höhe zu begleichen, sagte mir Anita, dass schon die 1. zu niedrig ausgefallen sei...eben wegen dieser zwischenzeitlichen Erhöhung. HAHA. Netter Versuch... aber es beweist, dass sie manchmal schon ein bisschen rechnungstechnisch schludern - auch zu ihren eigenen Ungunsten.. Ich hatte übrigens die Zahlung ebenfalls direkt vor Ort verweigert. Auch bei mir wollte man sich zunächst nicht auf meine mündliche Begründung einlassen, aber ich hatte (hüstel, ähem) leider auch "nur" die 3 1/2 dabei - na sowas?! :wink:, man möge mir doch bitte schnellstmöglich eine dezidierte Kostenaufstellung nach HH faxen oder mailen... der Rest ist bekannt..

    Trotz dieser kleinen "Nebenerscheinungen" bin ich aber nach wie vor der Überzeugung, dass Valencia die richtige Entscheidung war... und wenn ich jetzt so die Preisvorstellungen der anderen Kliniken verfolge UND dabei noch berücksichtige, dass manches rechtlich nicht einwandfrei ist (s. Italien), die Spenderinnen selber - im Gegensatz zu Spanien - in einem IVF-Programm sein müssen (s. Dänemark und Belgien) und somit - ebenfalls im Gegensatz zu Spanien - selber nur begrenzt fertil sind (!!), eine mögliche, erst Jahre später erkennbare Erbgutschädigung der Spenderin kaum oder gar nicht diskutiert wird (Bsp. Russland/Kiew--> Tchernobyl) und die Möglichkeit von Schadenersatzklagen im nichteuropäischen Raum so gut wie nicht gegeben ist, dann sehe ich uns weitere Male in unserer Entscheidung für Spanien (es MUSS ja nicht IVI sein) bestätigt!!
    Ausserdem kann bei entsprechender Rechnungslegung und Kostenaufschlüsselung (IVF,ICSI etc.) ein Grossteil in Deutschland steuerlich abgesetzt werden - solange die medizinische Behandlung im EU(!!)-Ausland den Möglichkeiten im Inland entspricht, soll heissen: Die eigentlichen Rechnungsposten zur DE wie Stimulation und Punktion der Spenderin müssen rausfallen, bzw. mit gesonderter Rechnung ausgewiesen werden...oder so, ähem :wink:. Ich erwähnte ja bereits, dass die valencianische Buchhaltung sehr entgegenkommend sein kann.
    Hier auch noch ein Tipp für alle Mitleser, deren Portemonnaie schon grosse Löcher aufweist: IVI bietet meines Wissens auch die Möglichkeit der Ratenzahlung an.
    In jedem Fall gilt: Macht Euren eigenen Deal!! Für mich sehr hilfreich war eine Änderung meiner Einstellung: Nicht in wie auch immer gearteten Weise sich BEhandeln lassen, sondern selber + aktiv handeln!! Das gilt auch gerade im besonderen beim eigentlichen Transfer: ICH nehme MEINE embies ganz bewusst und gewollt in meine Urmutterhöhle auf, ziehe sie förmlich hinein - zu mir, zu Mama, dahin, wo sie hingehören!!
    Und glaubt bloss nicht, dass ich nicht auch meine grauen Tage hatte, gerae auch nach dem ersten fehlgeschlagenen Versuch.. aber die überwältigende persönliche Anteilnahme und Fürsorge anderer Frauen von überall auf der Welt (http://www.mved.org) war so toll und tragend, dass ich´s leichter überwinde konnte... übrigens ein Forum, dass ich mir in vergleichbarer Form auch für diese site wünschte (hallo, mods, lest Ihr mit??)..
    Liebe Siggi, mit Thrombophilie kenne ich mich leider so gar nicht aus, aber wenn´s um POF-Fragen geht in Verbindung mit DE, bist Du bei Dr. José Navarro (IVI Sevilla) an der denkbar besten Adresse!! Er hat einige Zeit in N.Y. bei einer der weltweit anerkanntesten POF-Kapazitäten, nämlich Dra. Nanette Santorro (auch bekannt durch Doc´s Helpline auf der amerik. site http://www.pof-support.org), hospitiert. Und was ich Dich noch fragen wollte: Bist Du jetzt eigentlich Mama?? Ich hab noch nicht so ganz begriffen, was bspw. die Bezeichnung "8-Zellerin" bedeutet, sorry...
    ...und falls Du magst, wie wär´s auf einen Kaffee an der Alster??? Vielleicht lesen ja auch noch andere DE-Hamburger mit...

    With fertile thoughts,
    frowlein

  • :eek: Valencia: Pro + Contra

    • frowlein
    • 3. Juni 2003 um 16:27

    Hallo, Hallo..
    na, eigentlich bin ich ja ganz neu hier, aber was das Thema Eizellspende (und eben auch Valencia) angeht, ein "alter Hase".. und doch sehr erstaunt, was sich in den letzten 3 Jahren so alles getan hat. Zu "meiner Zeit" gab´s so was Tolles wie diese site noch nicht - und schon gar nicht auf deutsch.
    (Hinweis: http://www.mved.org - moms via egg donation, amerikanische site).

    Und nur den "Forschungsarbeiten" eines anderen Paares, die wir bei einer Selbsthilfegruppe für unerfüllten Kinderwunsch trafen, ist es zu verdanken, dass wir überhaupt erstmal mit der Möglichkeit der Eizellspende konfrontiert wurden. Basierend auf deren Informationen habe ich dann europaweit weiterrecherchiert: wo, wer, wie, wieviel.. Schliesslich haben wir uns für einen ersten Besuch in Valencia entschieden (da gab´s noch Anita.. :smile: ) und trafen direkt auf Dra. Carmina Vidal (Spezialistin für Schwangerschaften mit schlechtem Endometrium - sie hat´s schon bei 4mm geschafft!!) und Dr. José Navarro (jetzt Leiter der Klinik in Sevilla - und POF- (Premature Ovarian Failure = vorzeitige Reifestörung der Ovaren, in Deutschland noch häufig und meist falsch als "climacterium praecox" diagnostiziert) Spezialist mit Harvard-Diploma). Die Kommunikation verlief problemlos auf englisch. Medikation wurde besprochen. Da ich Neurodermitikerin bin und auf den Trägerstoff in den Hormontabletten mit nessenden Hautausschlägen reagiere, wurde eine Stimulierung mit Pflastern bestimmt (Progynova Parches). Der Probezyklus verlief primstens, nach kurzer Zeit waren knapp 12 mm erreicht. Dann auf Stand-by. Ostern der 1. Versuch mit 2 Embs. Leider :sad: von Dr. Bellve; Dra. Vidal war in den Ferien. Unmittelbar nach dem mit zittriger Hand und zwischenzeitlichem Kanülentausch vorgenommenen Transfer hatte ich Schmerzen und Blutung. DAS WAR NIX! (Konnte auch nix werden; das wissen wir heute. Welches Ei nistet sich schon in einer offenen Wunde ein??) Hat dann 3.500 US-Dollar gekostet. Nich so doll.. 2. Versuch Mitte Oktober mit 3 Embs (Zwillinge erwünscht!!). Diesmal bestand ich auf den Transfer durch Dra. Vidal - schliesslich sind wir Cash-Zahler ja so was wie Privatpatienten und dafür muss es dann auch freie Arztwahl geben, gell?! - und siehe da: peng, schwanger - mit den süssesten Zwillingsjungs der Welt! Dra. Vidal hatte da auch so einen kleinen Trick drauf: Direkt nach dem Transfer hat sie eine Utrogest-Tablette intra-uterin direkt zu den Embies platziert. Ich würde mal sagen, das war´s.. Das sollte dann 4.500 US-Dollar kosten. Da wir aber vorher keine Info über die Erhöhung bekommen hatten, hab ich mich schlichtweg geweigert, mehr als die ursprünglichen 3.500 zu zahlen. Und nach einem kurzen Schriftwechsel mit der Klinikleitung - unter Hinweis auf den unserer Meinung nach von Dr. Bellver vergeigten 1. Versuch und eigentlich auch Regressanspruch gegen die Klinik - war das auch später kein Thema mehr.

    Fazit: Macht Euch stark und gerade, scheut nicht den Konflikt wg. nach Eurer Meinung in Eurem Fall bereits gemachten unsinnigen Behandlungsmethoden und Preisen und/oder Vorauszahlungen (die auch ruhig mal ignorieren :wink: ), fragt nach bei den kleinsten Zweifeln, kontaktiert Eure Ärzte direkt - per Telefon und/oder Fax, immer schön nachhaken wg. Spenderliste und -termin.(Nicht vergessen: Spanien ist auch noch oft Manana-Country.. :wink: ) DRANBLEIBEN - es geht um Euer Kind! (UND Euer Geld...)..und lasst ruhig mal durchblicken, dass ein schlechter Ruf sich schneller verbreitet, als ein guter aufgebaut wird... und "kneift" auch ruhig "mal ein Auge zu", wenn´s Euch ab und zu etwas zu bunt wird. Wie sagte doch Anita so schön (..und zugegebenermassen ein wenig simpel): "Machen Sie sich mal nicht zu viel Gedanken, Sie werden schwanger, das klappt schon. Ganz bestimmt."

    Wenn Ihr das alles beherzigt, werdet Ihr feststellen, dass Ihr in Valencia (bestimmt auch in den anderen IVI-Kliniken) bestens aufgehoben seid. Die Ärzteschaft ist durchweg hervorragend ausgebildet und sehr herzlich. Die Quote bekanntermassen europaweit führend. Die Klinikverwaltung und Buchhaltung(!) kompromissbereit und entgegenkommend. Auch wenn´s schwerfällt, denkt daran, Ihr habt´s mit privaten Dienstleistern zu tun, und die müssen sich auch schon mal Kritik an ihrer Leistung und/oder Rechnung gefallen lassen.

    ..und noch ein bisschen Kritik zu dieser site: Manches erscheint mir doch sehr technisiert, schematisiert, in Statistiken gepresst. Auch mal ´n bisschen locker lassen! Sternschnuppen fallen nicht jede Nacht vom Himmel.

    Im Herbst gehen wir in die 2. Runde.

  • Vida Fertility Institute

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    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

    mehr erfahren
    Klinik Eugin
  • CRA Barcelona

    mehr erfahren
    CRA Barcelona
  • IVI Valencia

    mehr erfahren
    IVI Valencia
  • Clinica Tambre

    mehr erfahren
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