Rechtsposition des EZS-Kindes in Deutschland
Mist!
Schade, das haben wir verpasst!
Ich hätte mal nicht so viel anderweitig posten sollen.. haha, Brüller! ![]()
Nee, jetzt mal im Ernst:
Ich erinnere mich gerade an eine Geschichte im Forum der moms via eggdonation, wo sich ein 1o oder 12-jähriger EZS-Junge (Daniel oder David..) dem Forum vorstellte und jede Menge Fragen auf Lager hatte. Dabei ging es ihm weniger darum, ob die Entscheidung seiner Eltern richtig war (logisch, sonst gäbe es ihn ja nicht), sondern was die dort versammelten moms und moms-to-be gerade so bewegt, welche Ängste und Sorgen wir uns gerade machten. Er wollte verstehen, was seine mom damals wohl so durchgemacht hat, welche Gedanken die vorherrschenden waren..
Das Ganze geschah übrigens nach vorheriger Abstimmung im Forum.
Dann durften die Frauen fragen.
Ich habe das dann nicht mehr so aufmerksam verfolgt, weil in Amerika ja hauptsächlich nicht-anonym gespendet wird und es dann auch darum ging, nach welchen Kriterien die Mütter ihre Spenderinnen aussuchen.
Ich muss noch mal in meinen alten mved-mail-Ordnern kramen; wen´s interessiert, bitte ´ne kurze Nachricht. (Ist aber auf Englisch.)
Auf alle Fälle denke ich, dass 3 oder 4 Jahre für die Sagen-Variante zu früh ist. Man kann das Thema in seiner Komplexität zwar auf ein ganz einfaches Erklärniveau runterbrechen, aber für soo Kleine... Das halte ich für nicht machbar.
Aber, bitte, ich lass mich gern mit Gegenvorschlägen eines besseren belehren. Bin neugierig.
Ich kenne übrigens auch Paare, Claudia, die sich entschieden haben, es nur ganz wenigen Vertrauten (Familie, Freunde, gleichfalls betroffene EZS- KiWus) von vornherein zu erzählen, verbunden mit der Bitte um Verständnis, das Ganze absolut vertraulich zu behandeln, damit sie den Zeitpunkt, ob und wann sie ihr Kind aufklären, völlig unbeeinflusst von aussen selbst festlegen können.
Als Erklärung PRO sagten sie, dass sie es nicht missen wollten, in diesen schwierigen Zeiten sich mit ihren nähsten Menschen offen auszutauschen -und auf deren Anteilnahme und Unterstützung bauen zu können.
Vielleicht ist diese Nicht-Fisch-nicht-Fleisch- Lösung auch für Euch ein möglicher Ansatz, Claudia. Birgt aber in jedem Fall das "Risiko", dass "es irgendwann rauskommt"...
So oder so - keine leichte Entscheidung.
Ich persönlich bin froh, dass wir eine getroffen haben, von deren Lebbarkeit wir überzeugt sind.... und sollten unsere Kinder das oder die Wahl der Klinik als "billig" bezeichnen (was ich nicht mal im Traum glaube!!) , schieb´ ich´s zunächst auf die vermutlich von mir "ererbte" Neigung zur Provokanz.. :lach:
frowlein