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Beiträge von Dr. Wegmann

  • PAI 1-Test: Homozygote Trägerin - Bitte dringend um Hilfe

    • Dr. Wegmann
    • 17. Dezember 2009 um 15:00

    Re: PAI 1-Test: Homozygote Trägerin - Bitte dringend um Hilfe

    Hallo,

    Ja, Aspirin und Cortison am Morgen und die Heparinspritze am Abend, immer ungefähr zur selben Zeit.

    Viele Grüsse, Dr. NW

  • Blutungsdauer nach Cyclo-Progynova?

    • Dr. Wegmann
    • 16. Dezember 2009 um 17:51

    Re: Blutungsdauer nach Cyclo-Progynova?

    Hallo

    Eigentlich sollte eine "normale" Menstruation ca. 4-5 Tage dauern, aber viele Ursachen können diesbezüglich eine Veränderung ergeben, z.B. das neu eingenommene Medikament, Zysten, etc.
    Jedenfalls kein Grund zur Besorgnis, aber weiter beobachten.
    Viele Grüsse, Dr. NW

  • PAI 1-Test: Homozygote Trägerin - Bitte dringend um Hilfe

    • Dr. Wegmann
    • 16. Dezember 2009 um 17:49

    Re: PAI 1-Test: Homozygote Trägerin - Bitte dringend um Hilfe

    Hallo

    Fraxiparine 0.3 entspricht 2.850 Einheiten des Wirkstoffes, Clexane 40 entspricht 4.000 Einheiten, ist also somit stärker.
    Allerdings ist die Dosis gewichtsabhängig und Fraxiparine 0.3 (2.850 Einheiten) genügt für die Gewichtsklasse der meisten Frauen (51-70 kg).

    Das Aspirin unbedingt weiternehmen, damit beide Systeme (arteriell und venös) abgedeckt sind.

    Alles Gute, Dr. N. Wegmann

  • 5 mg Folsäure ?

    • Dr. Wegmann
    • 16. Dezember 2009 um 17:40

    Re: 5 mg Folsäure ?

    Hallo

    Folgendes sollten Sie unternehmen:
    1.: unbedingt die behandelnde Klinik informieren, damit die Daten der Spenderin nochmals kritisch überprüft werden können.
    2.: als Prophylaxe eines Neuralrohrdefektes, zu dem die von Ihnen beschriebene Anomalie zählt, unbedint mind. 4 mg Folsäure/tgl. einnehmen, das Präparat mit 5 mg ist absolut o.k.
    3.: eine genetische Beratung wird auch den männlichen Karyotypen "unter die Lupe nehmen", denn auch da können allenfalls Chromosomenveränderungen vorliegen. Man kann bei der Beratung einfliessen lassen, dass die Behandlung mittels EZS sein wird.
    4.: Haben Sie vor/während der Schwangerschaft Medikamente genommen z.B. Antiepileptika? Bei einigen Medikamenten wie z.B. den genannten Antiepileptika besteht ein höheres Risiko für diese Fehlbildungen.

    Alles Gute, Dr. N. Wegmann

  • PAI 1-Test: Homozygote Trägerin - Bitte dringend um Hilfe

    • Dr. Wegmann
    • 11. Dezember 2009 um 12:38

    Re: PAI 1-Test: Homozygote Trägerin - Bitte dringend um Hilfe

    Hallo,
    ich antworte mal stellvertretend für Dr. K.: Clexane, Fragmin, Fraxiparin sind Spritzen mit niedermolekularem Heparin, welche die Thromboseneigung verringern, diese wirken alle im venösen System des Körpers.
    Das ASS 100, Aspirin, etc. ist Acetylsalicylsäure meist in Tablettenform, welche im arteriellen Teil wirkt und für die optimale Durchblutung kleinster Gefässe sorgt, welche sich im Rahmen der Implantation um das Embryo bilden.
    Wir hier geben für 3-4 Wochen routinemässig Aspirin, das Heparin nur bei bestimmten Indikationen.

    Alles Gute, Dr. NW

  • 8+2, embryo in der entwicklung zurück

    • Dr. Wegmann
    • 11. Dezember 2009 um 12:29

    Re: 8+2, embryo in der entwicklung zurück

    Hallo, Majolu,

    das freut mich sehr zu hören, prima!
    Die Blutung kommt ziemlich sicher von dem nicht weiterentwickelten 2. Embryo - hat aber nichts Negatives zu bedeuten.
    Wie zuvor schon geschrieben wurde, sinkt das Risiko für einen Abort deutlich nach den ersten drei Monaten (12. SSW).

    Weiterhin viel Glück!

    Dr. NW

  • Spermiogramm: Allenfalls zusätzliche US vor EZS

    • Dr. Wegmann
    • 7. Dezember 2009 um 14:29

    Re: Spermiogramm: Allenfalls zusätzliche US vor EZS

    Hallo, Mermaid

    Für die Qualität der Embryonen ist v.a. die Eizellqualität von grösster Wichtigkeit. Da die Befruchtungsraten selbst bei den kryokonservierten Spermien gut waren, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dies beim nächsten Versuch wieder der Fall sein wird, zumal die Eizellen bei einer EZS von (in aller Regel) sehr guter Qualität sind.
    Einen TUNEL grundsätzlich vor einer reproduktiven Massnahme durchzuführen, macht keinen Sinn, dies würde man eher z.B. bei mehrfachen Aborten in der Vorgeschichte veranlassen.

    Alles Gute. Dr. N. Wegmann

  • noch eine Prednisonfrage

    • Dr. Wegmann
    • 3. Dezember 2009 um 11:13

    Re: noch eine Prednisonfrage

    Hallo,

    ich würde es so empfehlen:
    insgesamt eine Woche bei 10 mg bleiben, dann eine Woche auf 5 mg gehen und dann für eine Woche auf 2.5 mg. Danach komplett stoppen.

    Oder ist wegen Ihrer Autoimmunerkrankung das Cortison über einen längeren Zeitraum vorgesehen?

    Viele Grüsse, Dr. N. Wegmann

  • Kryokonservierung nur bei Grad 1 Blastos???

    • Dr. Wegmann
    • 2. Dezember 2009 um 15:38

    Re: Kryokonservierung nur bei Grad 1 Blastos???

    Liebe Ameise

    Es ist in der Tat so, dass man bei der Beurteilung der Embryonen für das Einfrieren sehr streng ist, denn es macht keinen Sinn, Embryonen einzufrieren, die schon im frischen Zustand offensichtlich schlechter/suboptimaler Qualität sind. Aus diesem Grunde wird ja auch diese lange Kultur (=Blastozystenkultur) durchgeführt, um hier genau differenzieren zu können zwischen qualitativ hochwertigen und instabileren Embryonen.
    Je nach Einfriertechnik kommt man auf eine Verlustrate bis 30% beim Auftauen.

    Viele Grüsse, Dr. N. Wegmann

  • 8+2, embryo in der entwicklung zurück

    • Dr. Wegmann
    • 2. Dezember 2009 um 15:32

    Re: 8+2, embryo in der entwicklung zurück

    Liebe Majolu

    Was Sie berichten, hört sich alles gar nicht so dramatisch an. Von der ursprünglichen Zwillingsschwangerschaft scheint sich ein Embryo nicht weiterentwickelt zu haben, aber der andere scheint, so wie Sie berichten, vollkommen in Ordnung zu sein (ohne selbst den Ultraschall zu machen, ist es allerdings nicht immer so einfach zu beurteilen). Wir sehen es häufig, dass von initial zwei Embryonen einer in der Entwicklung stehen bleibt, dafür wird der Überlebende von dem anderen in der Entwicklung "unterstützt". Dass die Grösse ein paar Tage hinterher hinkt, hat nichts zu sagen.
    Man muss in jedem Fall den weiteren Verlauf abwarten und in 7-10 Tagen nochmal eine Ultraschallkontrolle durchführen.
    Leider ist das Warten in dieser Situation recht nervenzehrend.

    Alles Gute und berichten Sie wieder!

    Freundliche Grüsse, Dr. N. Wegmann

  • Woher weiss ich ob die Spenderin zu mir passt?!

    • Dr. Wegmann
    • 27. November 2009 um 13:49

    Re: Woher weiss ich ob die Spenderin zu mir passt?!

    Hallo

    Dass man auf eine Ähnlichkeit bei den Gesichtszügen achtet, ist quasi unmöglich, genauso wie auf bestimmte Charaktereigenschaften, da müsste man dann schon, wie in den USA, Kataloge mit Spenderinnen haben, in denen die einzelnen Profile haargenau beschrieben sind. Das ist zum Glück in Spanien nicht zulässig und auch (meiner persönlichen Meinung nach) ethisch fragwürdig.

    Das spanische Gesetz schreibt ein Matching bei den phänotypischen Charakteristika vor, d.h. Ähnlichkeit von Haar-/Hautfarbe, Augenfarbe und Körperstatur. Wir hier bieten den Paaren noch an, Einfluss zu nehmen auf Bildung und erprobte Fertilität (Spenderin mit bereits eigenen Kindern oder im Vorfeld erfolgreicher Spende).
    Eine Garantie kann man im Vorfeld nicht abgeben, wie das Kind dann schlussendlich aussehen wird, aber das kann man bei einer natürlichen Zeugung auch nicht - man muss sich nur manchmal die Geschwister einer Familie ansehen, die teils auch sehr unterschiedlich aussehen.

    Unsere langjährigen Erfahrungen haben überdies gezeigt, dass die reine genetische Ausstattung sowieso eine recht untergeordnete Rolle spielt, d.h. dass Umwelteinflüsse und die Tatsache, dass die Empfängerin als biologische Mutter das Kind austrägt, gebärt, stillt etc. einen viel grösseren Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben.


    Um mit einer kleinen poetischen Ausführung zum Ende zu kommen:

    "Das Kind wird vielleicht nicht genau Ihre Augen haben, aber Ihren Blick - und vielleicht nicht genau Ihren Mund, aber Ihr Lächeln."

    Dies spiegelt recht gut den Sachverhalt bei Eizellspende, wie ich finde.

    Alles Gute und viel Glück!

    Dr. N. Wegmann

  • ASS 100

    • Dr. Wegmann
    • 27. November 2009 um 13:37

    Re: ASS 100

    Hallo

    Unterschiedliche Kliniken, unterschiedliche Protokolle...
    Das ASS 100 soll bewirken, dass sich die allerkleinsten Blutgefässe, die sich bei der Einnistung um das Embryo herum bilden, nicht verstopfen.
    Manche Kliniken geben es standardmässig, manche nur bei speziellen Konstellationen.

    Wir hier geben es standarsmässig 1 x tgl. ab Transfer bis zum Nachweis des Herzschlages im Ultraschall.

    Viele Grüsse, Dr. N. Wegmann

  • Blutung

    • Dr. Wegmann
    • 27. November 2009 um 13:33

    Re: Blutung

    Hallo

    Bitte Utrogest immer vaginal nehmen, so wird es viel besser aufgenommen vom Körper. Nach dem Einführen am besten 10-15 Minuten liegen bleiben. Alles, was danach aus der Scheide herauslaufen sollte, sind Trägerstoffe und Kapselbestandteile.

    Viele Grüsse!
    Dr. N. Wegmann

  • Blutung

    • Dr. Wegmann
    • 26. November 2009 um 16:39

    Re: Blutung

    Hallo

    wir beobachten bei weit mehr als der Hälfte unserer Patientinnen Blutungen in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten. In den allermeisten Fällen ist das vollkommen harmlos und hängt mit dem bei der EZS andersartigen Implantationsprozess zusammen.
    Wichtig ist körperliche Schonung, Verzicht auf Geschlechtsverkehr, Magnesium bei Bedarf und ev. Erhöhung der Utrogestan-Dosis oder ggf. Hinzufügen von einer Dosis Crinone abends.
    Und v.a. Ruhe bewahren, auch wenn das verständlicherweise leichter gesagt als getan ist.

    Alles Gute!

    Dr. N. Wegmann

  • Progynova und Utrogestan als HET

    • Dr. Wegmann
    • 26. November 2009 um 16:34

    Re: Progynova und Utrogestan als HET

    Hallo

    Progynova und Utrogest lassen sich problemlos als Hormonersatztherapie anwenden.
    Z.B. 1 oder 2 mg Progynova alleine bis Zyklustag 11 und dann von ZT 12-21 zusätzlich Utrogestan 400 mg täglich (200-0-200mg).
    Aber auch Progynova ZT 1- z.B. ZT 16 alleine geht und dann nur von ZT 17-21 (5 Tage) Utrogest dazu.
    Oder man kann drei Monate durchgehend nur Progynova nehmen und fügt nach jeweils 3 Monaten für 14 Tage das Utrogest dazu.

    Es gibt also diverse Möglichkeiten.

    Viele Grüsse, Dr. N. Wegmann

  • Nachteile der Downregulation bei EZS?

    • Dr. Wegmann
    • 20. November 2009 um 10:08

    Re: Nachteile der Downregulation bei EZS?

    Hallo

    Wir empfehlen eine Downregulation bei EZS immer, sogar wenn die Frau schon perimenopausal ist (beginnende Wechseljahre), da sich ohne eine ovarielle Suppression gerne Zysten bilden können mit einer eigenen Hormonproduktion, welche das Proceder der EZS empfindlich stören können.
    Es stimmt, dass es Nebenwirkungen geben kann, welche vorübergehend Wechseljahrs-Symptomen gleichen können (Hitzewallungen, trockene Schleimhäute, Stimmungsschwankungen, etc.). Die Suppression sollte nicht länger als 6-8 Wochen anhalten, es gibt aber nicht selten Fälle, wo dies etwas länger anhält, was aber prinzipiell kein Problem darstellt. Irreversible Fälle sind mir nciht bekannt.
    Unsere Empfehlung, auch für Kryo-Zyklen: grosszügig downregulieren.

    Alles Gute, Dr. N. Wegmann

  • Einnahme Utrogest

    • Dr. Wegmann
    • 18. November 2009 um 09:44

    Re: Einnahme Utrogest

    Hallo!

    Bitte BLOSS NICHT ABSETZEN! Die Packungsbeilagen vieler Medikamente verwirren nur und sollten von den Patienten am besten gar nie gelesen werden.
    Wenn Sie das Östrogen jetzt absetzen, kommt es ziemlich sicher zu einer Blutung und ev. gar Fehlgeburt!
    Bitte unbedingt das Estradiol und das Utrogest weiternehmen. Was den Ultraschall angeht, kann es durchaus sein, dass man auch jetzt nur eine hohe Schleimhaut sieht und noch keine Fruchthöhle/Embryo, da es noch zu früh ist.

    Alles Gute, Dr. N. Wegmann

  • schleimhautumwandlung

    • Dr. Wegmann
    • 18. November 2009 um 09:39

    Re: schleimhautumwandlung

    Hallo Trixi

    Standard in den meisten Kliniken sind 3x200 mg Utrogest vaginal, manche geben auch (weil es praktischer ist für viele Frauen, wenn die Mittagsdosis entfällt) 2x400 mg.
    Dies sollte genügen, keine Sorge.

    Alles Gute!

    Dr. NW

  • Folsäure 5 mg ?

    • Dr. Wegmann
    • 16. November 2009 um 15:06

    Re: Folsäure 5 mg ?

    Hallo!

    Es kommt auf die Art des Tests an. Beim SCSA/Messung des DFI (= DNA-Fragmentationsindex) sollte der Wert unter 30% liegen. Beim TUNEL unter 15%.
    Vitamine helfen in der Regel recht gut, über 2-3 Monate genommen, da dies die Zeitdauer der Spermienreifung ist.

    Viele Grüsse, Dr. NW

  • Folsäure 5 mg ?

    • Dr. Wegmann
    • 13. November 2009 um 10:02

    Re: Folsäure 5 mg ?

    Hallo

    Bei der Frau mit Kinderwunsch wird Folsäure zur Vorbeugung sgn. "Neuralrohrdefekte" verwendet. Das sind Erkrankungen wie z.B. Spina bifida ("offener Rücken").
    Grundsätzlich genügen 0,4 mg/Tag, im Falle einer Rezidivprophylaxe 4 mg.
    Viele Präparate enthalten jedoch 5 mg, was kein Problem ist, da die überschüssige Folsäure einfach vom Körper wieder ausgeschieden wird. Wenn in Ihrem Präparat schon 800 ug enthalten sind, genügt das.
    Was den Mann angeht, ist es schon wichtig, die Prozentrate der Chromosomenstrangbrüche zu wissen, da dies unter Umständen Konsequenzen hat. Und bei einer erhöhten Rate würde man zusätzlich zur Folsäure auch noch hochdosierte Antioxidantien einnehmen (Vit. C und E).
    Viele Grüsse, NW

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