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Beiträge von Anke

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • Anke
    • 1. Oktober 2003 um 11:39

    Meranerinnen II der neue Ordner

    Hallo Zappelmimi, :freude:

    ich wünsch Dir alles Gute und denk morgen ganz fest an Dich.

    Liebe Grüße von Anke :zustimm:

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • Anke
    • 26. September 2003 um 16:40

    Meranerinnen II der neue Ordner

    vielleicht hat er das mit dem einpacken von ihm gelesen und ist uns zuvor gekommen und packt uns jetzt ein ???

    Ich kämpfe immer noch mit meiner KK :evil: Was für Bürokratenreiter.

    Ich hoffe doch bald in Meran wieder anfangen zu können. Diese Warterei auf das Anfangen ist zwar nicht so schlimm wie die Warterei in der WS (arme Mimi), da es einfach Wut aufbaut, aber mal sehen was unsere Konten sagen, ich will nicht warten bis 200x bis sich hier was tut.

    Liebe Grüße Anke

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • Anke
    • 26. September 2003 um 16:10

    Meranerinnen II der neue Ordner

    Hallo Meraner Mädels, :sport:

    ich war gerade im Chat bei Prof. Zech und hab ihn mal gefragt, wie das so aussieht mit Pilsen. Auf die Frage ob unser Lieblingsdoc nicht ab und zu mal nach Pilsen kommen kann :bindafür: kam vom Prof: also haltet Euch fest, :magic: Dot. Netzbandt wird uns dort auch weiterbetreuen, er ist Teil des Teams in Pilsen. Leider war der Chat zu Ende als ich fragen wollte wie oft er dort ist, aber da das Zentrum erst Anfang 2004 aufmacht ist ja noch Zeit.

    Über die Kosten hat er noch nichts sagen können (wollen?) , die gibts erst nächstes Jahr.

    Also Manda, damit wären wir auch auf der sicheren Seite und haben wieder Luft zum atmen. :zustimm:

    Ich hab dem Prof im Namen aller Meraner Mädels herzlich gedankt. :bussi:
    Ich hoffe das war in Eurem Sinne.....

    Liebe Grüße Anke

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • Anke
    • 25. September 2003 um 12:12

    Entscheidung in Italien verschoben !!! juhu

    Hallo Mädels,
    :gut:
    ich habe gerade mit unserem Doc gesprochen, die Entscheidung für ein nein zur EZ-Spende in Italien ist erstmal verschoben. Auf wann weiss man noch nicht. Also erstmal an alle wartenden aufatmen, wenn auch nur ein bischen. :onceldoc: bleibt uns erstmal erhalten.

    Viele Grüße Anke

  • Neues Board

    • Anke
    • 25. September 2003 um 11:39

    Neues Board

    Hallo Ihr Zwei,

    super gemacht und es funktioniert auch mit dem ava.. äh mit dem Bildchen.

    Gruß Anke

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • Anke
    • 25. September 2003 um 08:36

    Meranerinnen II der neue Ordner

    Hallo Mimi,

    ich schick Dir auch noch ein paar Nervenstränge von mir. Ich erinnere mich an meine WS. brrrr ich konnte gegen Ende gar nicht so schnell zittern wie ich Angst hatte.

    Also fang mal auf. *mimi mal ein grossesn Strang Nerven rüberwerf*

    @ Tessa :D IHr wollstest es ja so haben.... jetzt wirst Du erstmal kuuuuuuuuuugelrund !!!! :P Aber glaubs mir wir beneiden Dich schwer um Dein Kleiderproblem. (Freu mich für Dich)

    @ Linda, wie geht es Dir, melde Dich doch mal wieder. Die spritzerei müsste doch auch bei dir nun ein Ende haben ?

    @ kerstin
    Helf mir bitte mal mit der italienischen Krankenkasse, ist dort IVF und ICSI eine Kassenleistung ? Also nicht EZ-Spende nur ICSI.

    @ Manda, was sagt der Heilpraktiker ? Ich verpasse meinem schon immer feine Vitaminchen also C und E sowie Selen und Zink und weil es so fein ist auch gleich noch etwas Lachsöl hinterher.

    So Ihr Lieben, jetzt hab ich auch gleich noch das neue Forum ausprobiert und bin Megastolz auf unseren Chris. Hat er fein gemacht, oder Mädels ??? *Chris mal feste auf die Schulter klopf*

    Alles Liebe
    Anke

  • Es geht los......

    • Anke
    • 24. September 2003 um 09:00

    Es geht los......

    Hallo MIkel !

    Lass Dich mal in den Arm nehmen und fest drücken. Gebt die Hoffnung nicht auf. Ich weiss wie Ihr Euch jetzt fühlt.
    Sollte sie den zweiten Test aber noch nicht gemacht haben, macht ihn bitte trotz Blutung.
    Ganz liebe Grüße an Dich und Deine Frau
    Anke

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • Anke
    • 22. September 2003 um 15:35

    Meranerinnen II der neue Ordner

    Hallo Manda, hallo Mimi,

    gehe mal auf die Zech Seite http://www.ivf.at dort ist schon die Adresse von Tschechien. Wenn das Gesetz in Italien wirklich kommt, ist die Frage inwieweit die Betreuung weiterhin unser Doc macht und wir nur für den Transfer nach Pilsen müssen. Ich wollt ihn mal löchern wenn ich das nächstemal dort bin. Aber wie Kerstin schon schreibt, noch ist in Italien nix verloren.

    Also Daumendrücken, dass nicht auch noch Italien sich auf den Weg ins Mittelalter macht. Wenn alle Stricke reissen, gehen wir zusammen nach Tschechien und packen unseren Doc für die Zeit ein. :smile:) Er will doch bestimmt mal dort Urlaub machen..... und als erster Repromed von seinen Patientinnen durch halb Europa geschleppt werden hihi.
    Aber Mimi bei Dir hat das bestimmt geklappt und Du musst dann einfach zum Daumendrücken mit.

    Liebe Grüße Anke


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Anke am 2003-09-22 15:46 ]</font>

  • @ Marion43: unreife Follikel + Behandlung in Wien / persönl.

    • Anke
    • 21. September 2003 um 14:53

    @ Marion43: unreife Follikel + Behandlung in Wien / persönl.

    Hallo Marion,

    ich kann mich manda nur anschliessen. Noch ist in Italien nichts entschieden. Zu den Erfolgen von Meran hier im Forum, Elkes Kleinen kannst Du schon mit Bild sehen und Tessa und Linda sind schwanger. Ich würde an Deiner Stelle auch so wie frowlein schreibt einfach die drei Kliniken, die Dir am Besten gefallen einfach mal mit Deinem Problem anmailen. Ich kann Dir nur die MailAdresse von Doc Netzbandt geben. Und aus eigener Erfahrung er ist wirklich total nett und für mich einer der Kompetentesten in seinem Fach. Hier seine mail Adresse : netzbandt@fivet-ivf.it Am Besten schick ihm zur Zeit ein Mail ohne Anhang, da er sehr mit Computerviren zu kämpfen hat.

    Ganz liebe Grüße

    Anke

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • Anke
    • 18. September 2003 um 21:38

    Meranerinnen II der neue Ordner

    Hallo Manda,

    mir geht es gerade auch so. Nach der damaliegen negativen Blutung tut sich rein nix mehr. Ich habe auf anraten des Kiwu Docs hier in D mal einen Zyklus die Pille genommen, hat aber auch nichts gebracht. nachdem aber auch keine Zyste zu finden war, hab ich unseren Doc angeschrieben. Ihn hat das nicht erschüttert, das kann schon mal sein und ich soll mir nicht soviele Gedanken darüber machen. Morgen gehe ich mal wieder zum Blutnehmen und mal sehen was die Werte so sagen. Dann sehen wir weiter.

    Also, Du bist kein Phänomen, das kommt wohl öfter mal vor. (hihi, haben wir was gemeinsam)

    Hallo Tessa, Du Arme, aber was Du schreibst, kann eintreffen, meine Mum hat in Ihrer Schwangerschaft auch immer Kamillentee runtergewürgt und ich liebe ihn. Mein Mann sagt immer das wäre nur was zum Finger baden aber mir scgmeckt er sogar kalt. Trotzdem alles Gute.

    Hallo Mimi,
    mensch, das hört sich ja gut an. Das war ja ne echt gute Befruchtungsparty in Meran. Weiterhin alles Gute.

    Hallo Kerstin,

    wenn meine KK mitspielt, schaffe ich den Oktober vielleicht auch noch. Mal sehen.

    Da ich noch nicht alle IVF Versuche in D gemacht hatte, habe ich jetzt eine Kostenübernahme für Meran gestellt. Mal sehen was die KK sagt. Scheint aber ganz gut auszusehen. Bitte drückt mir die Daumen, weil da würden wir doch echt ein paar Mark.. ähh Euro sparen.

    Also Ihr Lieben, bis dahin

    Anke


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Anke am 2003-09-18 21:40 ]</font>

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • Anke
    • 17. September 2003 um 13:34

    Meranerinnen II der neue Ordner

    Hallo Mimi,

    ich drück auch die Daumen, na das sieht ja diesmal recht gut aus. Ich hoffe Du hast weiter so Glück. Meine Däumchen hast Du auf jeden Fall.

    Gruß Anke

  • Auf Wiedersehen

    • Anke
    • 8. September 2003 um 19:21

    Auf Wiedersehen

    Ach Schnörri,

    fühl Dich ganz fest in den Arm genommen. Ich denke Du hast mit das Schlimmste erlebt. Mir fehlen leider die Worte, die Dir helfen könnten. In Gedanken bin ich aber bei Dir und drück Dich ganz fest.

    Alles Liebe Anke

  • Neue Version des Forums

    • Anke
    • 4. September 2003 um 20:44

    Neue Version des Forums

    Hallo, hab auch noch ne Idee :smile:

    Könnte man nicht einen Ordner mit Ursachen der Kinderlosigkeit machen, ich dachte an einzelne Rubriken POF, Schilddrüsenprobleme, Krebsbehandlung; schlechtes SG beim Mann; allgm. Blutwerte; so könnten sich die Betroffenen austauschen und sich Tips geben, da ja viele Krankheiten/Ursachen auch bei einer Eizellspende mitspielen.

    Gruß Anke

  • Es geht los......

    • Anke
    • 4. September 2003 um 19:02

    Es geht los......

    Hallo Ivy,

    ich hab auch was gefunden. schau mal unter
    http://www.kurzfristreisen.de
    oder http://www.explorerreisen.de
    nach, da findet man recht günstige Flüge. Einen hab ich gesehen Frankfurt Valencia für 164 Euro. Schau doch mal nach.

    Gruß Anke

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • Anke
    • 4. September 2003 um 13:50

    Meranerinnen II der neue Ordner

    Hallo Meraner Mädels,

    schreibt doch mal wieder wie es Euch geht? Was machen unsere schwangeren ?

    Würd mich über ne Info echt freuen.

    Gruß Anke
    (die auch wieder mit dem Doc telefoniert und plant)

  • Schilddrüsenwerte testen lassen?

    • Anke
    • 2. September 2003 um 23:52

    Schilddrüsenwerte testen lassen?

    hallo Angelina,

    ich bin zwar nicht der Doc und wills auch nicht werden, aber ich habe bei KLeinputz einen für mich gut verständlichen Bericht gefunden. Ob das alles stimmt was da steht ? Keine Ahnung aber hier was zum lesen. Aber vorsicht, sehr lang.


    SD-Unterfunktion und unerfüllter Kinderwunsch

    Inhaltsangabe

    0. Neue Ansätze der Diagnose und Behandlung

    1. Wie sollten die SD-Werte bei KIWU idealerweise sein?
    1.1 TSH
    1.2 FT3 und FT4

    2. Die Werte deuten eine Unter- oder Überfunktion an – was tun?
    2.1 Kleiner Exkurs: typische Symptome von Unter- und Überfunktion
    2.1.1 Symptome Unterfunktion
    2.1.2 Symptome Überfunktion
    2.2 Es wurden erhöhte SD-Antikörper bzw. eine Hashimoto-Thyreoiditis oder
    Morbus Basedow festgestellt – was bedeutet das?

    3. Unterfunktion – wie wird sie behandelt?
    3.1 T4-Monopräparate („L-Thyroxin“) versus T3/T4-Kombipräparate: auch hier
    gibt es neue Erkenntnisse

    4. Kranke Schilddrüse und Schwangerschaft / Stimulationsbehandlung für
    IVF-ICSI

    5. Der Zusammenhang zwischen Stress und Schilddrüsenerkrankungen

    6. Wo finde ich einen kompetenten Arzt?

    7. Abschließende Bemerkungen
    Informationsquellen:


    0. Neue Ansätze der Diagnose und Behandlung

    Schon leichte Funktionsstörungen der Schilddrüse (SD) können die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen. Kann die SD nicht genügend Hormone produzieren, so spricht man von einer Unterfunktion (Hypothyreose). Letztere kann verursachen, dass frau nicht schwanger wird, weil der Körper als Reaktion auf das niedrige SD-Hormonlevel u.a. die Ausschüttung der Sexualhormone verändert. Bei Aborten, auch Frühst-Aborten kurz nach der Empfängnis, ist nicht selten die Ursache eine SD-Unterfunktion. Des weiteren hängt der Erfolg von IVF/ICSI-Behandlungen
    nicht unwesentlich von gut eingestellten SD-Werten ab.
    Frauen, deren SD zu aktiv ist, die also eine Überfunktion (Hyperthyreose) aufweisen, haben in der Regel weniger Probleme, schwanger zu werden - es sei denn, die Überfunktion „heizt“ die Bildung von z.B. Endometriose, Eierstockzysten oder Myomen an -, jedoch kann das Fehlgeburtsrisiko bei ausgeprägter Überfunktion etwas erhöht sein.
    Die Wechselwirkungen zwischen SD und Fruchtbarkeit sind den Frauenärzten und
    Repromedizinern in der Regel nur unzureichend bekannt bzw. werden unterschätzt. Ein amerikanischer Wissenschaftler hat bei einer Studie schon Anfang der 90er Jahre festgestellt, dass rund 25% der Fertilitätspatientinnen einer Klinik unerkannte, leichte SD-Unterfunktionszustände hatten.
    Hauptproblem ist, dass die Allgemein- und Fachärzte in der Regel mit
    SD-Diagnosestandards arbeiten, die nach neuen Erkenntnissen überholt sind. Im
    Klartext: Von den meisten Praxen werden nur fortgeschrittenere Unterfunktions-Zustände
    diagnostiziert; leichtere, verdeckte Unterfunktionen, die auch schon die
    Fruchtbarkeit und das Befinden nachhaltig beeinträchtigen können, fallen durchs Raster. Nicht selten wird an den Folgen von SD-Erkrankungen, z.B. vorzeitige
    Wechseljahre, Gelbkörperschwäche, hoher Prolaktinspiegel, PCO, Aborte, Zysten,
    Endometriose... mit zum Teil riesigem Aufwand bis hin zu unnötigen IVF herumgedoktort, anstelle dass der Faktor SD von vornherein nach neuen Erkenntnissen
    gründlich abgeklärt wird. Im Folgenden geht es vor allem um die Diagnose und medikamentöse Behandlung der Unterfunktion, besonders hinsichtlich von Kinderwunsch und Schwangerschaft.
    Die Auswirkungen der SD-Autoimmunerkrankung Hashimoto, bei der sowohl Unterfunktions- als auch Überfunktionsphasen vorkommen, werden ansatzweise erläutert. Frauen, deren SD aufgrund von Morbus Basedow o.ähnl. teil- oder totaloperiert wurde, finden hier Informationen über den Hormonersatz und SD-Autoimmunerkrankungen im Allgemeinen. Auf die Behandlung der reinen Überfunktion gehe ich nicht ein.

    Neue Erkenntnisse in Sachen Diagnose und Behandlung der SD-Unterfunktion

    In den letzten Jahren hat sich herauskristallisiert, dass die
    althergebrachten Normwerte zur Beurteilung der SD-Hormonlage, mit der heute noch die meisten Ärzte arbeiten, viel zu weit gefasst sind, und damit viele SD-Unterfunktions-Fälle nicht entdeckt und behandelt werden. Des weiteren belegen neuere Studien,
    dass der SD-Hormonersatz durch die L-Thyroxin (T4)-Monopräparate die Auswirkungen von SD-Unterfunktionen bei vielen Patienten nur zum Teil beheben. Diese neuen Erkenntnisse sind den meisten Ärzten, (Schilddrüsen-Ärzte und Repromediziner inklusive) nicht bekannt. In den USA hat die dortige Vereinigung der Endokrinologen vor kurzem die SD-Normwerte enger eingegrenzt und trägt so den Forschungsergebnissen z.T. Rechnung. In Deutschland ist eine derartige Entwicklung von „offizieller Seite“ noch nicht abzusehen, das heißt, dass viele Ärzte
    womöglich noch Jahre und Jahrzehnte mit wissenschaftlich überholten Standards
    arbeiten werden, zum großen Nachteil der Patienten.

    1. Wie sollten die SD-Werte bei KIWU idealerweise sein?

    Im Labor werden als Basisdiagnostik zuerst einmal TSH und die SD-Hormonwerte FT3 und FT4 bestimmt. Die Ergebnisse der Blutuntersuchungen können jederzeit von den Ärzten angefordert werden, und sollten mit den folgenden Angaben verglichen werden. Wenn Ärzte mitteilen, dass die SD in Ordnung ist („Euthyreose“), so sprechen sie leider in der Regel von den althergebrachten Beurteilungskriterien.

    Neue Empfehlungen von Experten sehen wie folgt aus:
    Der TSH-Wert sollte idealerweise dicht um 1,0 sein, Werte bis 1,5 oder 2,0 können auch noch voll ok sein, wenn die restlichen Hormonwerte, der Zyklus und das Befinden in Ordnung sind.

    FT3 und FT4 sollten im mittleren bis oberen Normbereich des Labors liegen, ohne sich jedoch dicht an der oberen Grenze zu befinden (Gefahr der Überfunktion). Werte im unterem oder grenzwertig-unterem Normbereich deuten, vor allem mit einem erhöhten TSH-Wert, auf eine SD-Unterfunktion hin. Einheiten und Zahlen Normbereiche für FT3 und FT4 nenne ich hier nicht, da sie von Labor zu Labor variieren.

    1.1 TSH
    TSH wird von der Hypophyse ausgeschüttet und „treibt“ die Schilddrüse zur
    Hormonproduktion an. Arbeitet die Schilddrüse schlecht („Unterfunktion“), so
    erhöht die Hypophyse die TSH-Ausschüttung, arbeitet sie zu viel („Überfunktion“), sinkt der Wert gegen 0 ab. Bei den meisten Labors/Ärzten liegt der Normalbereich zwischen 0,5 und 4,0; bei manchen geht er sogar bis 5,0. Statistisch haben jedoch SD-gesunde Männer und Frauen einen durchschnittlichen TSH-Wert, der etwas über 1,0 liegt. Wieso ein TSH-Wert von z.B. 2,9 oder 3,5 normal sein soll und kein medikamentöser Handlungsbedarf besteht, wenn die Person eindeutig Anzeichen einer
    SD-Unterfunktion hat, ist also mehr als schleierhaft.
    Die Empfehlungen gehen also dahin, dass der TSH-Wert bei KIWU, vor allem wenn eine bestehende Unterfunktion mit Hormonen behandelt wird, um 1,0 eingestellt werden soll.
    Bei manchen Patientinnen muss der TSH-Wert durch Hormonersatz noch weiter gedrückt werden, manchmal sogar eindeutig in den Bereich der Überfunktion, wenn das Phänomen der Hormonresistenz besteht Unterfunktionssymptome trotz Werten, die optimal sind).

    Zu bemerken ist aber, dass ein einmaliger TSH-Wert nicht aussagekräftig genug ist, um auf ein SD-Problem zu schließen. Auch muss er im Zusammenhang mit den SD-Hormonwerten FT3 und FT4 und dem Gesamtbefinden der Patientin interpretiert werden. TSH ist wie schon beschrieben ein Hypophysen- und kein
    Schilddrüsenwert; die Hypophyse kann durch alles mögliche fehlgeleitet werden. Besonders bei Patienten mit schon lange währender und / oder starker Unterfunktion kann es zu einer dauerhaften Herunterregulierung der Hypophysentätigkeit kommen, und der Wert verliert an Aussagekraft bzw. gaukelt eine bessere Hormonlage vor, als sie tatsächlich besteht.

    1.2 FT3 und FT4
    Dies sind die wichtigen SD-Werte.
    Unbedingt auf die Bestimmung der „freien“ („F“-) Werte bestehen, da ein Großteil der Hormone (99%) in gebundener Form vorliegt und dem Körper nicht zur Verfügung stehen. Dieser Aspekt ist bei Frauen wichtiger als bei Männern, weil der Östrogenhaushalt maßgelblich bestimmt, wie viele SD-Hormone gebunden werden. T3 und T4 interessieren also weniger, viel mehr FT3 und FT4. Wenn ein Arzt nur den T4-Wert bestimmt, bedeutet das in aller Regel, dass er von SD wenig
    Ahnung hat.Der Körper wandelt enzymatisch das T4 in T3 um, wobei das T3 das
    stoffwechseltechnisch aktivere und wichtigere Hormon ist. Es ist eine Unsitte, dass viele Ärzte nur (F)T4 bestimmen und beachten. Bei vielen Patientinnen, vor allem bei solchen, die T4 („L-Thyroxin“ etc.) als Hormonersatz verschrieben bekommen haben, klappt die Umwandlung in T3 nicht, und sie sind trotz normaler TSH- und (F)T4-Werte mit T3 unterversorgt. In Sachen Diagnose der Unterfunktion wurde noch nicht das letzte Wort gesprochen. Führende Experten sind sich bewusst, dass auch die Beurteilung der
    SD-Hormonlage durch die obengenannten Blutwerte ihre Grenzen hat, um eindeutig
    Unterfunktions-Zustände herauszulesen. Sie bedienen sich deshalb ergänzend anderer
    Parameter, die auf den ersten Blick erstaunlich erscheinen können:
    Basaltemperaturmessungen (in der ersten Zyklushälfte), Achillessehnenreflexzeit,
    Pulswellenerscheinungszeit, Grundumsatz.

    2. Die Werte deuten eine Unter- oder Überfunktion an – was tun?

    Zunächst einmal sollte man sich in die Hände eines SD-Spezialisten begeben.
    Dort wird abgeklärt, ob und auf welche Weise die SD erkrankt ist. Zum Untersuchungsrepertoire sollte die Bestimmung der Antikörper für die
    SD-Autoimmunerkrankungen Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow gehören (TRAK, TPO-AK....). Ein TRH-Belastungstest kann verdeckte SD-Unterfunktionen zum Vorschein bringen. Die Ultraschall-Untersuchung zeigt, ob an der SD Gewebeveränderungen oder Knoten zu sehen sind. Manchmal wird auch gleich ein Szintigramm gemacht, das die
    Aktivität der SD farblich darstellt. Weitere körperliche Untersuchungen (Abtasten des Halses etc.) und eine Befragung über typische Symptome werden i.d.R. gemacht.

    Übrigens:
    Jodmangel als Ursache von Unterfunktion ist heutzutage durch die Jodierung von Speisen so gut wie „ausgestorben“, den sogenannten Jodmangelkropf gibt es fast nicht mehr auf unserem Breitengrad. Es soll aber noch Professoren und Doktoren geben, die hartnäckig das Gegenteil behaupten und ihren Patienten systematisch Jod verschreiben.
    Da höherdosierte Jod-Gaben SD-Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto auslösen
    oder vorantreiben (siehe unten), wird diese Verschreibungspraxis von verschiedenen Seiten kritisiert.

    2.1 Kleiner Exkurs: typische Symptome von Unter- und Überfunktion

    2.1.1 Symptome Unterfunktion:
    Unerklärliche Gewichtszunahme, Trägheit, Verlangsamung (geistig und körperlich) und Müdigkeit trotz viel Schlaf, Gedächtnisprobleme, Depressionen,
    Gleichgültigkeit, aber manchmal auch stärkere Stimmungsschwankungen, Ängstlichkeit bis hin zu Panikattacken / Phobien (wie bei Überfunktion), Zyklusprobleme
    (Gelbkörperschwäche, PCO, PMS, zu kurzer oder zu langer Zyklus, Schmierblutungen,
    Ausbleiben des Eisprungs, Endometriose, Zystenbildung, hoher Prolaktinspiegel...), Östrogenmangel, vorzeitige Wechseljahre, Wassereinlagerungen, das Gefühl,
    aufgedunsen zu sein, ständiges Frieren, trockene Haut, Haarausfall, brüchige
    Nägel, Verstopfung, hoher Cholesterinspiegel trotz cholesterinbewusster Ernährung, Herzrasen, hochroter Kopf bei körperlicher Anstrengung, schwache Libido

    2.1.2 Symptome Überfunktion:
    Herzrasen, Nervosität, Zittern, Angstzustände, Stimmungsschwankungen,
    „Heulanfälle“, unerklärliche Gewichtsabnahme, oft Hungergefühl („man isst wie ein Scheunendrescher“), Rastlosigkeit, wenig Erholungseffekt durch Schlaf,
    Durchschlafprobleme, Zyklusprobleme (PMS, Zysten, verlängerter Zyklus oder ausbleibender Eisprung bei hohem Östrogenspiegel,...), Schwitzen, ständiges Hitzegefühl, Durchfall, Muskelzuckungen im ganzen Körper....aber auch starke Libido!

    Aber: z.B. bei der Hashimoto-Thyreoiditis, die mit Morbus Basedow eine häufige Ursache für SD-Probleme ist, vermischen sich die Symptome von Unter- und Überfunktion je nach Krankheitsphase; auch können sie den Blutwerten widersprechen. Überfunktionssymptome („Hashitoxikose“) bei Werten, die eine Unterfunktion anzeigen, können vorkommen.

    Die Symptome sind individuell und je nach Stärke der Funktionsstörung unterschiedlich ausgeprägt!

    2.2 Es wurden erhöhte SD-Antikörper bzw. eine Hashimoto-Thyreoiditis oder
    Morbus Basedow festgestellt – was bedeutet das?

    Dazu hervorragende Informationen auf den Seiten http://www.hashimotothyreoiditis.de
    und http://www.morbusbasedow.de

    Bei beiden Krankheiten werden, stark vereinfacht gesagt, Autoimmunattacken
    auf die SD gefahren.
    Bei Morbus Basedow vergrößert sich die SD, was eine dauerhafte Überfunktion verursacht. Diese kann durch SD-hormonhemmende Medikamente, sog. Thyreostatika,
    Radiojodtherapie oder OP der SD behoben werden. Weitere Informationen bei der
    obengenannten Webseite.


    Bei Hashimoto kann die SD entweder schrumpfen („atrophe“ Form) oder sich
    vergrößern („hypertrophe“ Form). Die Krankheitsverläufe können individuell sehr
    unterschiedlich sein. Bei der schrumpfenden Form werden oftmals bei der Zerstörung selbst vermehrt SD-Hormone freigesetzt („Hashitoxikose“), und die Symptome von Unter- und Überfunktion wechseln sich ab oder existieren nebeneinander, was für den Patienten und vor allem die Ärzte sehr verwirrend sein kann. Nach und nach bleibt eine geschädigte SD zurück, die nicht mehr genügend Hormone bilden kann => Unterfunktion!

    3. Unterfunktion – wie wird sie behandelt?
    Eine SD-Unterfunktion wird durch SD-Hormonersatz behandelt. Manche Ärzte
    geben zwar bei leichten SD-Unterfunktionen gerne Jod, aber das sollte man nur einnehmen, wenn Hashimoto eindeutig ausgeschlossen wurde. Jod heizt den
    Autoimmun-Zerstörungsprozess entscheidend an. Die Dosis der SD-Hormone legt der behandelnde Arzt fest; wenn ein langsames
    Steigern der Dosis über mehrere Wochen hinweg verordnet wird, unbedingt
    Behandlungsplan einhalten. Nebenwirkungen sind bei richtiger Dosierung nicht zu
    erwarten. Die volle Wirkung setzt erst nach einigen Wochen oder sogar Monaten ein.
    Die meisten Ärzte verschreiben als Hormonersatz T4 / Levothyroxin
    „L-Thyroxin“, unter verschiedenen Markennamen und mit versch. Dosen erhältlich. Die T4-Hormone alleine sind bei vielen Unterfunktionspatienten jedoch nur die „halbe Miete“; sie fühlen sich zwar besser, aber oftmals nicht so wie früher, als sie noch keine SD-Probleme hatten.

    Auch bei einer Ganz- oder Teil-OP der Schilddrüse müssen fehlende Hormone
    ersetzt werden. Wenn die Dosis nicht gut angepasst ist, kann eine Unter- oder
    Überfunktion entstehen.


    3.1 T4-Monopräparate („L-Thyroxin“) versus T3/T4-Kombipräparate: auch hier gibt es neue Erkenntnisse

    In früheren Zeiten konnten die Patienten von der Komplett-Wirkung der natürlichen SD-Hormone (Schweine-SD-Extrakte!) mit der Wirkstoffpalette T3+T4+weitere Derivate (z.B. T1+T2, weitgehend unerforscht) profitieren. Seit der Einführung der synthetischen SD-Hormone (Mitte des 20. Jahrhunderts?) hat es sich bei der Ärzteschaft eingebürgert, die T4-Monopräparate zu verschreiben. Der
    T3-Hormonersatz ist weitestgehend vernachlässigt worden, vermutlich sind die
    synthetischen T3-Präparate durch die mögliche Nebenwirkung Knochenabbau bei
    Überdosierung (!) in Verruf geraten. Man ging lange Zeit davon aus, dass das
    synthetische T4, wie das körpereigene bei normaler SD-Tätigkeit, in T3 umgewandelt wird und eine zusätzliche Gabe von T3 überflüssig, ja zum Teil gefährlich sei.
    Patienten, die mit einer T4-Behandlung immer noch sagen, dass sie sich nicht „normal“ und gut fühlen, werden gerne in die Psycho-Ecke geschoben.
    Neuere Studien haben aber gezeigt, dass es Unterfunktions- Patienten mit T3 /
    T4- Kombipräparaten i.d.R. viel besser geht: sie haben eine messbar bessere Gedächtnisleistung, messbar bessere Sexualhormon-Werte etc. Wieso? Eine
    Erklärung wurde schon eingangs angesprochen: Die Umwandlung von T4 in das wichtige T3
    klappt bei vielen SD-Kranken nicht in dem vorgesehen Maße. Und schon ein leichter Mangel an T3 kann einem das Leben gründlich verhageln!

    Kombipräparate sind zum Beispiel Prothyrid (T3:T4 im Verhältnis 1:10) oder
    Novothyral (2:10), man kann aber auch L-Thyroxin (T4) mit L-Thybon 20 (T3) frei
    kombinieren. Einem Großteil der deutschen Ärzte sind Prothyrid, Novothyral und L-Thybon nicht geläufig. Jedoch lohnt es sich, die Präparate auszuprobieren, wenn man
    sich mit L-Thyroxin alleine nicht „normal“ fühlt, das Übergewicht nicht los wird, immer noch ständig friert, der Hormonhaushalt immer noch nicht in Schwung gekommen ist etc.....
    Viele Betroffene sprechen von einem Unterschied wie „Tag und Nacht“, nachdem
    sie zu Kombipräparaten gewechselt sind.

    Bei einer Dosisänderung oder einem Präparatwechsel sollten die Werte nach
    einigen Wochen komplett kontrolliert werden. Die Anpassung der richtigen Dosis ist nicht immer einfach, vor allem wenn die Autoimmunattacken stark schwanken;
    es gilt auch nicht das Motto „viel hilft viel“.

    Ich persönlich fahre am besten mit den natürlichen Schweine-Hormonen, „Armour
    Thyroid“ von Forest Pharmaceuticals (es gibt auch noch andere Marken) aus den USA. Dort werden natürliche SD-Hormone in den letzten Jahren wieder vermehrt verschrieben. Die Wirkung ist bei mir noch besser als bei den synthetischen Kombi-Präparaten. Die natürlichen SD-Hormone sind nur noch den allerwenigsten deutschen Ärzten bekannt, weil sie ja seit Jahrzehnten von den synthetischen verdrängt wurden. Sie sind verschreibungspflichtig; die gesetzlichen KK erstatten sie aber nicht. Armour Thyroid kann problemlos über gute Apotheken innerhalb kürzester Zeit bezogen werden, wenn diese mit einem Importeur zusammenarb
    eiten. Es ist ein tierisches Produkt, dessen 100%ige Reinheit nicht garantiert werden kann - das darf man in den Zeiten von Rinderwahn & Co. nicht vergessen...


    4. Kranke Schilddrüse und Schwangerschaft / Stimulationsbehandlung für IVF-ICSI

    Bei Schwangerschaft ist eine engmaschige (alle 2-4 Wochen) Kontrolle der
    SD-Werte ist vonnöten; eine Anpassung der Hormondosis schon in den ersten Wochen
    ebenfalls, denn der Bedarf an SD-Hormonen steigt am Anfang der SS sprunghaft an. In Absprache mit dem Arzt sollte die Dosis bei bestehendem Hormonersatz um bis zu 50% gesteigert werden, da durch die SS vermehrt Östrogen ausgeschüttet wird und damit auch mehr SD-Hormone gebunden und inaktiviert werden. Eine geschädigte, geschrumpfte SD kann den Zusatz-Bedarf womöglich nicht mehr decken; schlimmstenfalls wird die Entwicklung des Embryos gestört und er wird
    abgestoßen.

    Es kann auch bei Autoimmunerkrankungen der SD zu Beginn oder im Laufe der SS
    zu einer verstärkten Attacke auf die SD kommen, bei der vermehrt SD-Hormone
    freigesetzt werden; es entsteht dann vorübergehend eine Überfunktion. Das selbe
    gilt auch für die Zeit nach der Geburt („postpartale Thyreoiditis“, die angeblich auch ohne Autoimmunproblem entstehen kann).
    Typisch bei z.B. der Hashimoto-Erkrankung ist, dass Schwangerschaften die Krankheit stark vorantreiben, die Frauen schneller, manchmal nach einer Phase der Überfunktion, und endgültig in der Unterfunktion landen. Das kann eine Erklärung sein, wieso manche Frauen während der SS oder einige Monate nach der Geburt stark an Gewicht zunehmen. Die psychischen Symptome der nachgeburtlichen SD-Probleme werden übrigens gerne mit dem Baby Blues verwechselt.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass eine SS, vor allem bei Autoimmunerkrankung der SD, den SD-Hormonhaushalt kräftig mkrempelt; so habe ich es auch selber erlebt. Bei Hashimoto, wenn man vorher jahrelang eine Unterfunktion hatte, so kann man plötzlich in die Überfunktion gleiten, und umgekehrt.
    Dementsprechend ändert sich auch die Fruchtbarkeit. Mir sind sowohl Frauen bekannt, bei denen es mit dem zweiten Kind ratz-fatz in den ersten Monaten nach der Geburt geklappt hat, obwohl sie glaubten, nur mit IVF Erfolg haben zu können (Hashimoto wurde dann später diagnostiziert...), oder solche, bei denen das zweite Kind auf sich warten ließ.

    Bei den Stimulationsbehandlungen für künstliche Befruchtungen werden die
    Östrogen-Werte auch stark in die Höhe getrieben, mit der gleichen Folge wie
    eingangs beschrieben: es werden mehr SD-Hormone gebunden. Akute Entzündung der SD
    und Verstärkung einer Unterfunktion können die Folge sein, vor allem wenn mehrere Stimu-Zyklen mit relativ kurzen Abständen gemacht werden. Die Stimulationsbehandlungen können also im Einzelfall die natürliche Fruchtbarkeit und die Einnistungschancen bei Frauen mit Tendenz zur Unterfunktion vermindern. Diesem Effekt kann man gegebenenfalls durch die Einnahme von SD-Hormonen entgegenwirken.

    5. Der Zusammenhang zwischen Stress und Schilddrüsenerkrankungen

    Dass die SD vorübergehend in Stresssituationen mehr Hormone produziert, ist normal und dient dazu, so viel Energie wie möglich zu mobilisieren. Problematisch wird es bloß, wenn die Stressbelastung anhält und man unglücklicherweise
    noch eine Veranlagung für eine Autoimmunerkrankung der SD hat. „Hashis“ und
    „MorbusBasedowler“ sind bei Stress insofern doppelt gestraft, als dass ihr
    Immunsystem dann vermehrt die SD attackiert und dauerhaft verändert. Bei vielen
    macht sich die Krankheit nach besonders einschneidenden, stressreichen Ereignissen
    im Leben – auch wenn sie positiv empfunden werden - bemerkbar: Umzug, Berufswechsel, Heirat, Scheidung, Tod einer nahestehenden Person, Traumata... Aber auch die vielfältigen Belastungen des modernen Lebens reichen aus, um der Krankheit einen Nährboden zu bieten. Die Stressreaktion fällt durch die Zerstörung oder Vergrößerung, der Entzündung der SD viel stärker aus, weil viel mehr SD-Hormone freigesetzt werden wie bei SD-gesunden Menschen. Nachdem der größte Stress vorbei ist (wenn er denn mal vorbei ist....), leiden die Betroffenen vor allem unter den Folgen der Organzerstörung bzw. –vergrößerung.

    Die Hormonlage kann sich bei Autoimmunerkrankten immer mal wieder ändern, aus z.B. einer Unterfunktion kann man durch erneutem Stress, Änderungen im Leben etc. wie auch bei einer SS (oben beschrieben) wieder in eine normale Hormonlage oder eine Überfunktion geraten – und sogar „unerwartet“ und wie durch ein
    Wunder nach jahrelangem unerfüllten KIWU schwanger werden! Mir sind in der
    Hinsicht mehrere Fälle von ursprünglich unbehandelten Hashimoto-Betroffenen
    (Diagnose erst nach der SS) bekannt, bei denen es so gelaufen ist. Schade ist bloß,
    dass man ihnen die jahrelange Belastung durch den unerfüllten KIWU nicht mit
    einer adäquaten Behandlung erspart hat.

    6. Wo finde ich einen kompetenten Arzt?
    Dieses Problem stellt sich besonders für all diejenigen, die nach den bisherigen Standards, nach denen immer noch die große Mehrheit der Ärzte behandelt, noch im Normbereich oder „grenzwertig“ sind, aber mit einem Haufen von Symptomen zu kämpfen haben. Diese werden als gesund abgestempelt und nach Hause geschickt. Auch die Behandlung mit Kombipräparaten bzw. natürlichen SD-Hormonen ist vielen Ärzten nicht bekannt oder wird abgelehnt.
    Sehr unangenehm wird es dann i.d.R. für die Patientinnen, wenn sie bei diesen Ärzten, ob SD-, KIWU- oder Hausärzte, darauf beharren, nach neueren Forschungserkenntnissen behandelt zu werden. Von Unglauben bis hin zu sehr abschätzigen Bemerkungen („alles Quatsch“) bekommt man so ziemlich alles zu hören. Es ist sicherlich dramatisch, dass eine derartige Wissenskluft in der Ärztewelt
    herrscht, was die SD betrifft, aber für den einzelnen Patienten ist es kaum möglich, diese Welt mit ihren Eitelkeiten zu ändern.
    Damit sollte man sich also nicht weiter belasten, sondern sich mit anderen
    Betroffenen austauschen (siehe Informationsquellen), in den Diskussionsforen nach fitten Schilddrüsenärzten in der Region fragen, selber aktiv werden.

    Ein Möglichkeit kann auch sein, eine der SD-Koryphäen in Deutschland aufzusuchen, sprich eine Reise als Selbstzahler oder Privat-Patient zu einer der bekannten (Privat)-SD-Praxen zu unternehmen, dort eine Diagnose mit Behandlungsempfehlungen machen zu lassen. Die Routine-Überwachung (Blutwerte...) kann dann vom eigenen Hausarzt o.ähnl. weitergeführt werden; zwischendurch kann man sich immer wieder auf die Ferne mit der SD-Praxis kurzschalten. Eine Telefon-Beratung bei manchen Praxen bei Übersendung von Untersuchungsergebnissen auch möglich.

    Bei guten Kassen-SD-Ärzten, deren Adressen sich anscheinend wie ein Lauffeuer
    rumsprechen, muss man mit sehr, sehr langen Wartezeiten rechnen; viele Monate sind da keine Seltenheit. Bei reinen Privatpraxen liegt die Wartezeit bei ca. 14 Tagen....

    7. Abschließende Bemerkungen
    Wenn eine leicht Unterfunktion die einzige Ursache für das Fertilitätsproblem
    war und die SD-Werte nach obenstehenden Angaben wieder gut eingestellt sind,
    klappt es mit einer Spontan-Schwangerschaft meist innerhalb von wenigen Monaten, auch noch nach Jahren unerfülltem Kinderwunsches. Dies entspricht auch den Erfahrungen meiner behandelnden SD-Praxis. Doch können nicht in allen Fällen die Auswirkungen einer langanhaltenden SD-Unterfunktion und zerstörerischer Autoimmunprozesse, die sich oftmals nicht nur gegen die SD richten, rückgängig gemacht werden.

    Informationsquellen:
    Die Informationen stammen aus verschiedenen Quellen, die von mir nach bestem Wissen aufbereitet wurden. Sie weichen von der allgemein vorherrschenden Lehrbuchmeinung ab, sind aber das Ergebnis seriöser Forschung und Behandlungserfahrungen anerkannter Professoren und Doktoren. Vieles habe ich stark vereinfacht dargestellt; meine persönlichen Erfahrungen als betroffener Laie sind auch eingeflossen. Auf die Benennung der wissenschaftlicher Quellen habe ich zugunsten der Übersichtlichkeit verzichtet. Weitergehende Informationen gibt es hier:
    Auf den von Dr. Leveke Brakebusch / Prof. Heufelder gestalteten Webseiten
    findet man umfangreiche und vor allem aktuelle Infos über SD-Unterfunktion:
    http://www.hashimotothyreoidits.de und –Überfunktion: http://www.morbusbasedow.de . Dort gibt es jeweils einen ausführlichen Theorieteil und Diskussionsforen.
    Dr. Brakebusch, die übrigens Gynäkologin ist, steht gegen eine Spende für
    vertrauliche Anfragen zur Verfügung.

    Im http://www.schilddruesenforum.de , das von Prof. Hotze, Nachfolger von SD-Papst
    Prof. Pfannenstiel, kreiert wurde, kann man sich auch mit anderen Betroffenen
    austauschen. Das Ärzteteam beantwortet z.T. Forums-Fragen. Unter
    http://www.schilddruesenpraxis.de findet man Infos über alle SD-Erkrankungen.

    http://www.das-wartezimmer.de : eine Informationsbörse für Hashimoto-Betroffene von Betroffenen, mit Forum, Chat, Bücherlisten, Link-Listen!

    Die Amerikanerin Mary J. Shomon hat eine der größten englischsprachigen Infobörsen zum Thema mit http://www.thyroid.about.com kreiert. Sehr zu empfehlen ist der
    Newsletter, der einem regelmäßig mit den neuesten Erkenntnissen versorgt.

    Noch mehr kann ich die deutsche Taschenbuch-Ausgabe ihres Bestsellers, „Die
    gesunde Schilddrüse“, erschienen im Mosaik-Verlag, 11 EUR, beziehbar u.a. über
    Amazon.de, empfehlen. In ihrem Buch geht es um die neusten Diagnose- und
    Behandlungsaspekte der SD-Unterfunktion; Kinderwunsch und SS, aber auch
    alternative, komplementäre Heilmethoden behandelt sie ausführlich und für Laien relativ
    leicht verständlich.

    Hochinteressant ist das Werk von Dr. Redha Arem, „The Thyroid Solution“,
    erschienen bei Ballentine Books New York, auch beziehbar über Amazon.de. Auch er
    „serviert“ alle neuen Erkenntnisse in Sachen SD, geht fachlich etwas mehr in die Tiefe. Eine spannende Lektüre für interessierte Laien, für die man allerdings sehr gute Englischkenntnisse braucht.

    Fragen zum Thema Schilddrüse und Kinderwunsch, die ich als informierter Laie
    beantworte, können mir gerne im klein-putz-Forum oder per Mail (kiwupow
    er@yahoo.de) gestellt werden. Veronique


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Anke am 2003-09-03 00:06 ]</font>

  • Es geht los......

    • Anke
    • 2. September 2003 um 16:27

    Es geht los......

    Hallo Mikel,

    wie versprochen, die Daumen sind gedrückt, Heute vor allem, dass sich das Hotel meldet. :smile: Das ist bestimmt schrecklich für Dich auch noch auf Geschäftsreise zu müssen und mit den Gedanken in Spanien zu sein. Naja, wird schon werden. Alles Gute und viel Erfolg in Spanien.

    Gruß Anke

  • Es ist so ruhig hier....

    • Anke
    • 1. September 2003 um 11:25

    Es ist so ruhig hier....

    Hallo Mikel,

    ich drück Dir ganz doll die Daumen. Die Zeit kurz davor ist immer Horror und man hofft nach dem Transfer kehrt Ruhe ein, aber das gezittere geht weiter. Halt uns auf dem Laufenden, damit wir den Daumendruck für Euch maximieren können. :smile:)

    Viel Glück und mal ein Pfund Nerven rüberwerf
    Anke

  • Umgangston im Forum

    • Anke
    • 1. September 2003 um 11:21

    Umgangston im Forum

    Hallo frowlein,

    zu Deinem PS:
    P.S.: Danke, Anke, für den Hinweis auf Deine Schulerfahrungen. Ich weiss zwar nicht, was das soll..und &quot;Das letzte Einhorn&quot; ist auch kein Märchen.. aber vermutlich war ich auch gar nicht gemeint.

    Das war nicht ich sondern Angelina, aber macht nix, Du darfst mich sehr gerne mit ihr in einen Topf werfen. Warum kratzt Du Dich daran, wenn das Einhorn laut Deiner Aussage nichts mit Dir zu tun hat ? Brauchst Du immer endlose Diskussionen ? Es ist ja nett mal ein Streitgespräch zu führen und es ist auch ok, dass mal das eine oder andere Mail etwas härter ausfällt aber langsam wirds einfach nur zur Wutfackel.
    Gib doch bitte mal Ruhe.

    Danke

    Gruß Anke

    Mein PS.:
    Das war mein letztes Mail zu diesem Posting, ich denke es ist alles gesagt worden was nötig war und leider zum Teil sogar mehr.

  • Ordner 'Umgangston' bis 12.9. löschen - bitte abstimmen

    • Anke
    • 1. September 2003 um 10:56

    Ordner 'Umgangston' bis 12.9. löschen - bitte abstimmen

    Ja,

    weil sonst neue Mitglieder hier erschreckt reisausnehmen und sich nicht willkommen fühlen. Dass hier als Zickenalarm herscht, wird jeder bald selbst merken.

    Genrell finde ich die Abstimmung gut, allerdings möchte ich nicht der Entscheidung der Moderatoren vorgreifen.
    Anke

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Anke am 2003-09-01 11:04 ]</font>

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