Re: Erfolgskriterien: was ist wichtig? Tips und Erkenntnisse
Hallo,
Anzahl EZ.
Jede Frau reagiert natürlich unterschiedlich auf Stimulation. Bei jungen Spenderinnen hat/hätte man ja die Wahl, d.h. es ist durchaus kein ungewöhnliches Ergebnis, dass Frauen zwischen 20 und 26 auf normal Stimulierung so reagieren. Ohne Hyperstimulation. Kann man durch Lesen der Protokolle der Spenderin ja nachprüfen. Das wird auf Anforderung offen gelegt!
Bei EZS geht es um Selektion der Besten. Und dazu müßte man ja erst mal ALLE EZ einer Spenderin nehmen können (und nicht willkürlich aufteilen). Bei gilt sehr oft: MEHR ist auch besser.
Natürlich gibt es auch Fälle, wo Spenderinnen nicht mehr als 9 oder 10 EZ hatten und jedesmal bei den Paaren eine SS eingetreten ist. Da ist eben Klasse vorhanden.
Nur - die Kliniken/Ärzte sagen ganz offen, dass die von mir genannte Zahl einfach bessere Chancen bietet.
Mal ein Zahlenbeispiel (aus der Praxis): eine Spenderin (Alter 25) hat 27 EZ, nach Befruchtung ergeben sich 21 Embryos, man wendet PGD an und hat am 5.Tag noch 9 oder 10 genetisch intakte. Davon haben am Tag des Transfers vielleicht schon 2 gehatcht, d.h. sind auch von der Entwicklung schon sehr weit. Natürlicht nimmt man die. Das Paar wird schwanger mit Zwillingen.
Wie sähe das wohl aus, wenn man die 27 EZ willkürlich auf 27 oder 13 Paare aufteilt? Auf welche Erfolgsquote käme man dann? Nur will das keiner sagen. Die gängigen Kliniken hier sind genauso kommerziell interessiert wie in USA (siehe sehr dominante Werbung). Nur möchte man dann doch wenigsten auch die beste Lösung für sein Geld, und keinen Teppichbasarhandel......
Oben genannter Fall ist kein Ausnahmefall, sondern eher - bei guter Auswahl erfahrener Spenderinnen - eine durchaus mögliche Standardlösung.
Grüsse
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